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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

50. Verhandlungstag, 29.5.1964

 

Vernehmung des Zeugen Alfred Woycicki

 

Vorsitzender Richter:

Noch mal bitte.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Alfred.

 

Vorsitzender Richter:

Und Sie sind wie alt?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

58.

 

Vorsitzender Richter:

Na, ich glaube, 57. Sie werden erst 58.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Na ja, am 21. Juni.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, wir haben aber noch Mai. Also dürften Sie 57 Jahre alt sein. Sie sind von Beruf?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Dramaturg.

 

Vorsitzender Richter:

Sie wohnen in Krakau?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und Sie sind verheiratet? Habe ich, glaube ich, schon gefragt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Żonaty?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und Sie sind nicht verwandt und nicht verschwägert mit den Angeklagten?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Woycicki, Sie sind im Jahre 1942 von der Gestapo in Krakau unter dem Vorwurf der Teilnahme an einer Widerstandsbewegung verhaftet worden. Stimmt das?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sind dann nach Auschwitz gekommen, und zwar am 11.6.1942, wo Sie blieben bis zum 11.11.1944.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Bis zum 25.10. in Auschwitz I und dann in Birkenau bis zum 11.11.

 

Vorsitzender Richter:

Wo sind Sie von Auschwitz aus hingekommen?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nach Groß-Rosen.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, Herr Woycicki, Sie sind nach Ihrer Ankunft zunächst in die Quarantäne gekommen und sind dann zum Erkennungsdienst der Politischen Abteilung kommandiert worden.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Der Chef war ein gewisser Walter.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Bernhard Walter.

 

Vorsitzender Richter:

Und sein Vertreter ein Ernst Hofmann.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ernst Hofmann.

 

Vorsitzender Richter:

Was haben Sie denn dort auf dieser Abteilung zu tun gehabt?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Erlauben Sie, daß ich polnisch antworten werde. Die Frau Dolmetscherin wird so gut sein und wird das übersetzen. Es wird mir ein bißchen leichter... — Więc początkowo spełniałem funkcje porządkowe w komandzie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W jakim znaczeniu, porządkowe?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Sprzątanie...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aha. Zuerst habe ich die Ordnung zu halten gehabt, also ich habe

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Aufgeräumt, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gereinigt, aufgeräumt, Reinigungsarbeiten.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Później zostałem schreiberem komanda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später wurde ich Schreiber des Kommandos.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I równocześnie musiałem pomagać przy robieniu odbitek zdjęć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann wurde ich gleichzeitig eingesetzt, dabei zu helfen, die Aufnahmen zu machen, zu entwickeln.

 

Vorsitzender Richter:

Fotografische Aufnahmen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Aufnahmen von Häftlingen. — To znaczy zdjęcia więźniów?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nie tylko więźniów, ale i zdjęcia, które były robione na terenie ob ozów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Überhaupt, Entwicklung von allen Aufnahmen, die im Lager gemacht wurden.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Die nicht geheim waren. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Nun, sagen Sie, haben Sie mit diesem Unterscharführer Hofmann ab und zu auch einmal privat gesprochen?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Manchmal.

 

Vorsitzender Richter:

Hat Ihnen der Unterscharführer Hofmann einmal erzählt von einem gewissen – ja, den Namen kann ich schlecht aussprechen – Czeczyn oder so was, oder Czekin oder Czecin?

 

Staatsanwalt Vogel:

Herr Vorsitzender, Franz Malz aus Szczecin.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ach, aus Szczecin.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Aus Stettin.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus Stettin, das heißt in Polnisch Szczecin. [...]

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Franz Malz von Stettin.

 

Vorsitzender Richter:

Hat er Ihnen von dem erzählt?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Na, er war Kapo bei uns, der Malz. Und

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Und was geschah mit ihm?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

[Pause] Został w

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Czy opowiadał panu o nim?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

43 roku wezwany do Politische Abteilung przez

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ich bitte doch, oben auf der Tribüne keine Ferngläser zu verwenden. Das entspricht doch nicht hier der Verhandlung. Bitte schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

On został w 43 roku

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

W 43 roku

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Do oddziału politycznego

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

W lecie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Sommer 1943 wurde er zur Politischen Abteilung bestellt.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Do ówczesnego Hauptscharführera Bogera. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu dem damaligen Hauptscharführer Boger.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Skąd już nie wrócił.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und von dort kehrte er nicht mehr zurück.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

A następnego dnia Unterscharführer Hofmann powiedział nam, że został wezwany w sprawie robienia propagandy między załogą SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am nächsten Tag wurde uns von dem Unterscharführer Hofmann gesagt, daß er geholt wurde wegen Verbreitung zersetzender Nachrichten unter den SS-Männern

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I że zachowywał się bezczelnie wobec przesłuchującego go.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daß er dem Vernehmenden gegenüber sich sehr frech benommen hat

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I że Boger zrobił z nim koniec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daß Boger mit ihm Schluß gemacht hat.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

To było ostrzeżeniem dla nas, żebyśmy zachowywali się przyzwoicie i żebyśmy żadnych rozmów nie prowadzili z żołnierzami SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das soll für uns eine Warnung sein, daß wir uns anständig benehmen und in keine Gespräche mit den SS-Männern uns einlassen.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie diesen Franz Malz dann später noch einmal gesehen?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nein.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Widział pan go jeszcze?

 

Vorsitzender Richter:

Sollte das heißen, das »Schlußmachen«, daß er ihn umgebracht hätte, erschlagen hätte?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Na ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sie wissen es nicht, Sie waren nicht dabei.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale pan nie wie o tym?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Dabei war ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben dann also an den fotografischen Arbeiten dieser Abteilung, des Erkennungsdienstes, teilgenommen und mitgearbeitet.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Wurden Sie auch einmal Kommandoschreiber?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und das war in der Kanzlei und in den Aufnahmearchiven?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To było w kancelarii i w archiwum Aufnahmekommando?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Tak, tak, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Warum sind Sie dann noch mal nach Birkenau gekommen am 25. Oktober?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dlaczego pan poszedł do Brzezinki 25 października?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Zostałem wyznaczony na transport do Groß-Rosen i cały ten transport był naprzód przeniesiony do Birkenau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wurde zum Transport nach Groß-Rosen bestimmt, und dieser ganze Transport kam zuerst mal nach Birkenau.

 

Vorsitzender Richter:

Sind von diesem Transport, bevor er nach Groß- Rosen kam, auch noch Leute von irgend jemand herausgeholt und zur Vergasung bestimmt worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy ktoś z tego transportu przed odejściem do Groß-Rosen został wzięty do zagazowania jeszcze?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nein, nein.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Były jakieś wybiórki?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nie, nie, nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

To był nieduży transport, było jakieś dwadzieścia kilka osób.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das war ein kleiner Transport, das waren so 20 und noch ein paar dazu gewesen.

 

Vorsitzender Richter:

Sagen Sie bitte, waren Sie auch einmal im Bunkerblock 11 in Haft?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Wann war das?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Vom 25. September 43 bis zum 11. Oktober 43.

 

Vorsitzender Richter:

Und warum sind Sie dort eingesperrt worden?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

To były tak zwane »Gegenmaßnahmen« ze strony Politische Abteilung i wtedy aresztowano 52 więźniów wyjątkowo, co się nigdy nie zdarzało, wybiórka była wieczorem na apelu i wtedy ogłoszono całemu obozowi, że ci, którzy zostali tu przed rapportführera wezwani, ci zostali skazani na śmierć za przygotowywanie powstania w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren sogenannte Gegenmaßnahmen der Politischen Abteilung. Und zwar wurden 52 Menschen ausnahmsweise am Abend während des Appells ausgesucht. Und es wurde von dem Rapportführer gesagt, daß diese Menschen, diese 52 Personen, zum Tode verurteilt wurden wegen Vorbereitung zum Aufstand im Lager.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Przepraszam poprawka: Nie przez rapportführera tylko przed rapportführerem staliśmy, a odczytywał to nie rapport führer, tylko Grabner.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I mówił tak, że są skazani? — Also das war eine kleine Verbesserung. Das wurde nicht von dem Rapportführer gesagt, sondern von dem Grabner, vor dem Rapportführer. [...] Wir standen vor ihm.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Vor der sogenannten Kapelle.

 

Vorsitzender Richter:

Bei dem Appell?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja. Bei dem Abendappell. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ausnahmsweise.

 

Vorsitzender Richter:

Sie waren 17 Tage etwa in dem Bunker drin. Wer hat Sie dort eingesperrt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto pana tam zaprowadził? Posadził?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jak przyszliśmy na 11 blok, szliśmy na 11 blok pod dużą eskortą, wzmocnioną.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir gingen auf den Block 11 unter einer verstärkten Bewachung.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Kazano nam się w korytarzu rozebrać do naga.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man befahl uns auf dem Korridor, uns auszuziehen

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I czekać na nasz dalszy los.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und auf eine weitere Entscheidung über unser Schicksal zu warten.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

No, więc zdawaliśmy sobie sprawę z tego, że już egzekucja nastąpi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war uns bewußt, daß jetzt die Exekution stattfindet.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Tymczasem funkcjonariusze Politische Abteilung i kierownicy obozu SS mieli jakąś naradę w pokoju i po [ gdzieś ] mniej więcej, może nawet dwóch godzinach zaprowadzili nas do bunkra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Währenddessen hatten die Funktionäre und die Leitung des Lagers eine Beratung abgehalten, die etwa zwei Stunden dauerte, und danach wurden wir in den Bunker gebracht. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Wie viele Menschen wurden da zusammen hineingebracht? [...]

 

Zeuge Alfred Woycicki:

W tym dniu 40, poprzednio 12.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An diesem Tag 40 und vorher zwölf.

 

Vorsitzender Richter:

Sie wurden in den Bunker gebracht. Wo wurden Sie hingeführt, in eine Einzelzelle oder in eine Zelle mit mehreren Leuten zusammen?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

W ciemnicy numer 8 siedziało nas 11 albo 12.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der Dunkelzelle Nummer 8 saßen wir zu zwölft.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Elf, zwölf.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Etwa elf, zwölf Personen zusammen.

 

Vorsitzender Richter:

Hatte man Ihnen gesagt, warum Sie dorthin gekommen waren und was man Ihnen zum Vorwurf machte?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

To zostało odczytane na apelu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das wurde während des Appells vorgelesen.

 

Vorsitzender Richter:

Und zwar wurde vorgelesen, daß der Verdacht einer Widerstandsbewegung vorliege und daß deshalb Sie – jetzt habe ich nicht recht verstanden – als Verdächtiger oder als Geisel gewissermaßen oder als?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy jako zakładnicy, czy jako ci, którzy przygotowali, którzy rzekomo mieli przygotowywać powstanie?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jako ci, którzy mieli przygotowywać.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als diejenigen, die die Vorbereitungen zum Aufstand getroffen haben.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ale to się wszystko nie zgadzało, bo między nami byli ludzie, którzy byli w [takim] wieku i w [takim] stanie zdrowia, że absolutnie ich nie można było podejrzewać.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das stimmte aber nicht, weil unter uns solche Personen waren, die ihrem Alter nach und ihrem Gesundheitszustand nach absolut nicht imstande waren, so etwas zu tun, und nicht verdächtigt werden konnten.

 

Vorsitzender Richter:

Sind Sie dann auch vernommen worden, oder hat man Sie wieder entlassen, oder wie ging das dann vor sich?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan został przesłuchany?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jak sobie przypominam, była to zdaje się sobota wieczór, piątek wieczór albo sobota wieczór. Więc ponieważ tego wieczoru nas nie rozstrzelali, wobec tego czekaliśmy do następnego rana. Ale dopiero w poniedziałek przyszła tak zwana »komisja«, to jest Politische Abteilung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war entweder Freitag oder Samstag abend. Und nachdem wir also an demselben Abend nicht erschossen wurden, haben wir bis zum Morgen gewartet. Die Kommission jedoch, eine Kommission der Politischen Abteilung, kam erst am Montag.

 

Vorsitzender Richter:

Aus wem bestand die Kommission?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z kogo składała się [+ ta komisja]?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Z Po litische Abteilung i lagerführer był, raportführer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Kommission bestand aus der Politischen Abteilung, ein Lagerführer und ein Rapportführer war dabei.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Zawsze był przy wszystkich egzekucjach, bo ja z okna widziałem zawsze, kto szedł na 11 blok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto był zawsze?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Proszę?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto był zawsze? Pan powiada. Kto on był zawsze?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Lagerführer, Chef der Politischen Abteilung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie waren immer bei den Exekutionen: der Lagerführer, der Chef der Politischen Abteilung. Ich habe das beobachtet.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I funkcjonariusze Politische Abteilung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Funktionäre der Politischen Abteilung.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Więc Hauptscharführer Boger otwierał drzwi cel i na to, zdaje się był Hauptsturmführer, Obersturmführer, Hauptsturmführer, nie pamiętam, Schwarz, zapytał się: »Co to są za ludzie?«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, der Hauptscharführer Boger öffnete die Türen der Zellen. Und der Hauptsturmführer Schwarz, glaube ich, fragte, was das für Menschen sind.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Na to odpowiedział, że to jest wojskowa organizacja podziemna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daraufhin antwortete er: »Das ist eine militärische Untergrundorganisation.«

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Wtedy się zapytał Schwarz, czy byliśmy przesłuchiwani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daraufhin fragte Schwarz, ob wir vernommen wurden.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

A na odpowiedź, że sprawa jest jasna i nie wymaga przesłuchań

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daraufhin kam die Antwort, daß der Fall klar ist und keine Vernehmungen benötigt.

 

Vorsitzender Richter:

Von wem die Antwort? Von?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto t o powiedział?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Von Boger.

 

Vorsitzender Richter:

Der Fall sei klar und eine Vernehmung nicht mehr nötig?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja. — I wówczas Schwarz powiedział, że jednak trzeba przesłuchać, bo z Berlina mogą zażądać wyjaśnień w sprawie Widerstandsbewegung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Schwarz sagte dann: »Nein, sie müssen doch vernommen werden, weil aus Berlin Nachfragen über die Widerstandsbewegung kommen könnten.«

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Na to Boger oświadczył: »to ja porozumiem się z Berlinem« i cele te pozamykano, a jakieś dzień czy dwa dni później rozpoczęły się przesłuchiwania nas w Politische Abteilung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daraufhin sagte Boger: »Dann werde ich mich mit Berlin in Verbindung setzen.« Die Türen der Zellen wurden verschlossen, und ein paar Tage später begannen dann die Vernehmungen durch die Politische Abteilung.

 

Vorsitzender Richter:

Von wem sind Sie vernommen worden?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Unterscharführer Broch. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Und diese Vernehmung hatte bei Ihnen das Ergebnis, daß Sie erklärten: »Ich habe nichts mit der Widerstandsbewegung zu tun.«

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Worauf Sie dann nach 17 Tagen entlassen wurden?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und durch wen entlassen wurden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto pana zwolnił?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Przyszła tego 11 października, przyszła właśnie tak zwana komisja do bunkra i zaczęli z cel wywoływać numery, stawiać na prawo i na lewo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An diesem bewußten 11. Oktober kam die Kommission in den Bunker. Und sie begannen die Häftlinge zu bestimmen, nach links oder nach rechts zu gehen, aufzurufen und zu bestimmen

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Die Kommission kam da?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

War da Boger auch dabei?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy Boger był przy tym?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Schwören darauf kann ich nicht, aber ich bin überzeugt, daß ja.

 

Vorsitzender Richter:

Können Sie nicht. Und sind Leute, die mit Ihnen zusammen verhaftet worden waren, da auch zum Erschießen bestimmt worden?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl. Von diesen 52 Häftlingen wurden 40 erschossen, und zu zwölft sind wir zur Politischen Abteilung gegangen. Und dort hat uns der Unterscharführer Lachmann – das sogenannte Mädel bei uns – gesagt in guter polnischer Sprache, daß — że nasze, wykonania naszych wyroków jest odroczone do dalszego zbadania naszego udziału w tym przestępstwie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat uns in polnischer Sprache gesagt, daß die Vollstreckung unserer Urteile verschoben wurde bis

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Lachmann hat das gesagt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Lachmann hat das gesagt. Verschoben wird bis zur vollständigen Untersuchung... — Do całkowitego wyjaśnienia

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Wyjaśnienia

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

To znaczy udziału? — Bis zur vollständigen Untersuchung unserer Teilnahme daran.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I potem poszliśmy na komando z powrotem. Wprawdzie nie dostaliśmy znaków »im Lager«, ale kommandoführerzy wiedzieli, że nas nie wolno wyprowadzać za bramę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir gingen dann zurück auf die Arbeitskommandos, und obwohl wir die Buchstaben iL nicht bekommen haben, wußten die Kommandoführer, daß wir nicht nach außerhalb des Lagers geführt werden dürfen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sie haben eben gesagt, der Lachmann habe Ihnen gesagt, Ihr Urteil würde zunächst nicht vollstreckt. Was war das für ein Urteil?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Todesurteil.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, wer hat denn das gefällt?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nie rozumiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A któż wydał ten wyrok?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

25 września po apelu wieczornym wywołano nasze numery, ustawiono nas przed tą »kapliczką« rapportführera i Grabner takie oświadczenie wygłosił do całego obozu, że my za Widerstandsbewegung jesteśmy skazani na śmierć i to jest ostrzeżenie dla całego obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wiederhole, am 25. September während des Abendappells wurden wir aufgerufen vor die »Kapelle« des...

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Rapportführer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von Grabner. Vor die »Kapelle« des Rapportführers. Und es wurde uns damals eine Erklärung von Grabner gegeben, daß wir wegen [+ Mitgliedschaft in der] Widerstandbewegung zum Tode verurteilt wurden.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jako os trzeżenie dla wszystkich häftlingów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als Warnung für alle Flüchtlinge.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Häftlinge.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Häftlinge, pardon.

 

Vorsitzender Richter:

Also, das war gewissermaßen eine Verfügung von dem Herrn Grabner?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Więc to było, to znaczy, pewnego rodzaju zarządzenie ze strony Grabnera?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

No tak, no bo Grabner był szefem Politische Abteilung, ale przy ogłoszeniu wyroku był Höß. Natomiast przy egzekucji, już Grabnera i Hößa nie było w Oświęcimiu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In gewissem Sinne ja. Grabner war Leiter der Politischen Abteilung, diese Erklärung wurde von ihm abgegeben in Gegenwart vom Kommandanten Höß. Allerdings bei der Exekution waren weder Höß noch Grabner zugegen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und als damals Sie herausgelassen wurden beziehungsweise bevor die Vernehmungen begonnen hatten und als damals Boger gesagt hat, Vernehmungen seien nicht nötig, die Sache sei klar, da hat doch auch Grabner die Vernehmungen angeordnet, oder war das jemand anderes?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wtedy w tym czasie, kiedy była rozmowa między Schwarzem a Bogerem i Boger powiedział, że nie potrzeba

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ach, Schwarz, Schwarz war es. Verzeihung. Ja, Schwarz war es.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Schwarz. Ja, ich habe ja bereits verbessert. [...] — Kiedy była rozmowa między Schwarzem i Bogerem, i Boger powiedział, że sprawa jest jasna, nie potrzeba już żadnych więcej dochodzeń, czy to zarządzenie, że jednak będzie przeprowadzone dochodzenie, czy to było przez Bogera, czy też przez Schwarza zasadniczo [unverständlich]

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Schwarz zarządził, że ma nas przesłuchać. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, Schwarz hat angeordnet, daß wir vernommen werden müssen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also kann es sich doch um gar kein Urteil gehandelt haben. Denn wenn ein Urteil vorgelegen hätte, wäre doch erstens eine Vernehmung nicht mehr nötig gewesen, und zweitens hätte doch dann nicht der Lagerführer – das war doch wohl Schwarz – anordnen können, daß erst einmal eine Vernehmung stattfinden müßte, vordem eine Exekution vorgenommen würde.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, nie mogło być mowy o jakimś wyroku, dlatego że gdyby był wyrok, to nie potrzeba by było jeszcze przeprowadzać i dochodzenia, i wtedy nie mógłby

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

To był lokalny wyrok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein Lokalurteil.

 

Vorsitzender Richter:

Lokalurteil, ja. Kann man auch sagen. Nun, sagen Sie bitte, Herr Zeuge, haben Sie einmal zugesehen vom Block 27, wie auf dem Block 11 irgendwelche Exekutionen vorgenommen worden sind?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nein, das habe ich persönlich nicht gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Nein?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ich habe gemeint, daß ich das sehen werde.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Aber es ist mir nicht gelungen, Gott sei Dank. Und nur bei der strengsten Lagersperre habe ich nur gesehen [...] die SS-Leute, die auf den 11. Block gegangen sind.

 

Vorsitzender Richter:

Und wer war das?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Meistens waren das der Rapportführer, der Lagerführer, der Chef der Politischen Abteilung, die Funktionäre der Politischen Abteilung, also Boger, Lachmann, noch im Jahre 42 war Stark dabei, Clausen...

 

Vorsitzender Richter:

Kaduk?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Als Rapportführer mußte er dabeisein.

 

Vorsitzender Richter:

Palitzsch?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Na, der Palitzsch selbstverständlich.

 

Vorsitzender Richter:

Die haben Sie also mit eigenen Augen hineingehen sehen in den Block 11?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nie rozumiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To tych widział pan na własne oczy, jak wchodzili na blok?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja, das habe ich gesehen, daß sie hineingegangen

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja. Und haben Sie dann auch irgendwie Schüsse gehört oder irgendeinen Grund zur Annahme, daß dann anschließend Erschießungen vor sich gingen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy słyszał pan bezpośrednio potem strzały, czy była jakaś inna przyczyna, że pan mógł z tego wyciągnąć wniosek, że tam mają miejsce rozstrzelania?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja mam trzy, oczywiście bardzo dużo obserwacji, bo to były częste wyroki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe sehr viele Beobachtungen [+ gemacht], weil die Urteile oft gefallen sind.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ale trzy mam, mam trzy takie, które są może

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Trzy wypadki?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Trzy wypadki, w których może więcej mam dowodów na to. Mianowicie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ich habe drei Fälle, bei denen ich mehr Beweise dafür habe.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön, wollen Sie uns die erzählen.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

28 października 42 przyszedł transport z Lublina około, ponad 200 osób.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am 28. Oktober 42 kam ein Transport aus Lublin, über 200 Personen.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Do których dołączono wywołanych podczas apelu około 80 więźniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu diesem Transport wurden noch 80 Häftlinge, die während des Appells ausgesucht wurden, hinzugefügt.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Aumeier, Palitzsch i [+ inni] esesmani zaprowadzili ich na 11 blok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aumeier, Palitzsch und die SS-Männer brachten sie auf den Block 11.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Kiedy ich tam zaprowadzili, zażądali, żeby się rozebrali do naga.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als sie dorthin gebracht wurden, wurde angeordnet, daß sie sich vollständig ausziehen.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Na co oni odmówili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daraufhin lehnten sie das ab.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Po prostu powstał bunt w korytarzu 11 bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war einfach auf dem Korridor zu einer Art Aufstand gekommen.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I wtedy zamknięto 11 blok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann wurde der Block 11 zugesperrt.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I po kilku godzinach o godzinie 3.00 po południu przy ścisłej »Lagersperre« szła duża, duża ekipa podoficerów SS

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nach einigen Stunden, um drei Uhr nachmittags, bei der strengsten Lagersperre, [kam] eine große Equipe von SS-Unteroffizieren.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Na 11 blok i tam odbyła się egzekucja. A że egzekucja się odbyła, to wiem stąd, że po jakichś mniej więcej dwóch czy trzech godzinach na rollwagach wieziono stosy trupów, krew lała się po drodze, a za jednym wozem szedł häftling, jeden jedyny, z odkrytą głową, z czapką w ręce za tym wozem szedł i później go się zapytałem, dlaczego on szedł za tym wozem. Powiedział, że na tym wozie były wiezione zwłoki jego ojca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als diese SS-Unteroffiziere da auf den Block 11 kamen, da wurde die Exekution dort durchgeführt. Daß eine Exekution dort stattfand, weiß ich, weil nach etwa zwei bis drei Stunden Rollwagen mit Leichen kamen. Eine Spur von Blut zog hinter diesen Rollwagen durch die Straßen, und hinter einem Rollwagen ging ein einzelner Häftling mit der Mütze in der Hand. Ich fragte ihn später, warum er mit dem entblößten Haupt da hinter dem Rollwagen herging. Er antwortete mir: »Auf dem Rollwagen [liegt] mein Vater.«

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Zapytałem go wtedy, skąd wiedział. Oświadczył mi, że dostał się na 10 blok i przez kosze, umie szczone na oknach

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Kosze?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Takie szpary pani, takie

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ritzen.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Drewniane takie kosze. Przez te szpary widział całą egzekucję przeprowadzoną przez Palitzscha, Bog era i Lachmanna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich fragte ihn, woher er das weiß, und er sagte, es gelang ihm, auf den Block 10 zu kommen. Und dort aus den Fenstern durch die Ritze sah er die ganze Exekution, die von Lachmann, [...] Boger und Palitzsch durchgeführt wurde.

 

Vorsitzender Richter:

Das erzählte Ihnen dieser junge Mann, der da hinter den Leichenwagen herging. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To panu opowiadał ten młody człowiek, który szedł za

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Er heißt Jan Olszyń ski. Wohnhaft in Krynica, Pułaski straße.

 

Vorsitzender Richter:

Der hat Ihnen das erzählt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

On to panu opowiadał?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Lachmann, Boger – wer soll noch dabeigewesen sein?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Palitzsch. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Und Palitzsch. [Pause] Haben Sie den Angeklagten Boger mit dem Gewehr ab und zu mal nach Block 11 gehen sehen?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Owszem, często widywałem, jak jechał na rowerze, a przed nim szedł jakiś więzień na 11 blok. Nieraz szedł piechotą.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich habe ihn oft gesehen, wie er mit dem Fahrrad auf den Block 11 fuhr und vor ihm ein Häftling ging. Manchmal ging er auch zu Fuß. — Czy miał oręż, czy nie, było pytani e.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Czasami szedł bez tej flinty, czasami miał ją.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal hatte er ein Gewehr mit, manchmal nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie gesehen, daß er ein Gewehr einmal dabeihatte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy widział pan przynajmniej raz, że miał [ broń ] w ręku?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Widziałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich habe es gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Der Angeklagte Boger hat bisher immer und immer wieder auf alle Aussagen der Zeugen erklärt, er sei nicht ein einziges Mal mit einem Gewehr durch das Lager gegangen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan zrozumiał?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben ihn gesehen, Sie bleiben dabei?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja, ich habe ihn durch die Fenster vom Erkennungsdienst gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie auch den Angeklagten Stark mit einem Gewehr gesehen?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sagen Sie, wissen Sie etwas davon, wie die Mitglieder der Politischen Abteilung an dem Empfang der Transporte auf der Laderampe in Birkenau teilgenommen haben?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Wiem to, że nieraz nasz kommando führer jeździł do Birkenau. I robił tam zdjęcia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß, daß manchmal unser Kommandoführer nach Birkenau fuhr und dort Aufnahmen machte.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Niektóre, przeważnie, wywoływał je później sam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat sie meistenteils selbst entwickelt.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ale czasem można było przypadkowo zobaczyć zdjęcia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal aber konnte man zufällig die Aufnahmen sehen.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Poza tym to, co się działo w Birkenau, palenie ludzi na stosach, miałem dowód tego w rękach, bo z Birkenau przysłano mi taśmę filmową, na której fotografował jeden z więźniów, i którą ja [ wywołałem. ]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z Birkenau?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Z Birkenau. I ja wywoływałem tę taśmę, oczywiście po kryjomu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß die Verbrennungen der Menschen auf einem Scheiterhaufen in Birkenau stattfanden, weiß ich auch daraus, daß ich einmal – natürlich im geheimen – [einen Film] entwickelt habe. Diese Aufnahmen wurden von einem Häftling in Birkenau gemacht.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Wo ist sie denn hingekommen, diese Aufnahme?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dokąd potem trafiły te zdjęcia?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Po wywołaniu filmu zostały wysłane na zewnątrz do Krakowa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nachdem der Film entwickelt wurde, schickte man ihn nach Krakau, nach draußen.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I teraz są powiększenia w muzeum oświęcimskim.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Museum in Auschwitz gibt es jetzt Vergrößerungen von diesen Aufnahmen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sagen Sie, bei der Exekution der 40 Leute, die da mit Ihnen zusammen verhaftet und später erschossen worden sind, wer hat daran teilgenommen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto brał udział w egzekucji tych 40 ludzi, którzy razem z panem zostali zaaresztowani? [Pause] Kto brał udział?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

[Pause] Kto brał udział w egzekucji, tego ja nie widziałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wer an den Exekutionen teilnahm, das habe ich ja nicht gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Nein. Weil Sie es mal ausgesagt haben. Sie haben gesagt: »An dieser Exekution nahmen unter anderem teil«– auf Blatt 3.523 – »Boger, Lachmann, Kaduk, Palitzsch. Grabner und Höß waren an diesem Tag nicht anwesend. Jedoch assistierten sie bei der Verkündung des Todesurteils am 25. September.«1

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Also damals haben Sie gesagt, es hätten teilgenommen unter anderem Boger, Lachmann und Kaduk und Palitzsch. Heute sagen Sie, Sie wüßten es nicht.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nie, więc nieporozumienie jest, bo ja nie mogłem widzieć, kto brał udział w egzekucji. Ja mogłem wiedzieć, kto jest na 11 bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist ein Mißverständnis. Ich konnte ja nicht sehen, wer dabeigewesen ist, wer teilnahm. Ich wußte aber, wer auf dem Block 11 sich befindet zur Zeit der Exekution.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun sagen Sie bitte, Ihr Erkennungsdienst war in welchem Block untergebracht?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

In Block 26.

 

Vorsitzender Richter:

26. Und welcher Block lag diesem Block gegenüber?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Der 20. Block.

 

Vorsitzender Richter:

20. Und was war das für ein Block?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Das war der Häftlingskrankenbau.

 

Vorsitzender Richter:

Häftlingskrankenbau, HKB abgekürzt. Und sagen Sie, haben Sie einmal erlebt, daß da eine Flecktyphusepidemie stattfand?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nie rozumiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy przeżył pan kiedykolwiek, kiedyś wypadek, że epidemia tyfusu plamistego wybuchła w tym bloku?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Właśnie w sierpniu 1942 była zarządzona przez Hößa likwidacja chorych na tyfus i wtedy około 800 osób zostało wybranych. Był wtedy doktor Entress jeszcze jacyś oficerowie SS i był oczywiście, byli SDG, Klehr był przy tym obecny. Wybierani byli wsadzani na samochody ciężarowe i wywożeni z obozu. Co dalej się działo, nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war eben im August 1942, als vom Lagerkommandanten Höß die Liquidierung der Typhuskranken angeordnet wurde. Damals wurden etwa 800 Kranke ausgesucht. Doktor Entress nahm daran teil und noch irgendwelche SDGs. Klehr war dabei.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Diese Liquidierung, wie Sie sagen, das heißt also die Tötung der Flecktyphuskranken, war von Höß angeordnet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Więc likwidacja chorych na tyfus była zarządzona przez Hößa?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja nie mam dowodu na to, że to Höß zarządził. Tak wiadomo było tylko, że Höß, wiadomo było, że to było zarządzenie komendanta obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe keine Beweise dafür, daß diese Entscheidung von Höß getroffen wurde. Es war bekannt im Lager, daß es auf Anordnung des Lagerkommandanten Höß geschah.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Dlatego przede wszystkim, z tego przede wszystkim względu, że zagrożone było bezpieczeństwo osobiste załogi SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar aus dem Grunde, weil die persönliche Sicherheit der SS-Männer im Lager bedroht war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Haben Sie auch Beobachtungen darüber gemacht, daß der Angeklagte Klehr mit Phenolspritzen Menschen tötete?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Więc ja z mojego okna widziałem okno naprzeciw, dokładnie naprzeciw mojego [+ okna].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von meinem Zimmer aus sah ich genau, daß

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Nicht von meinem Zimmer, sondern vom...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von meinem Fenster aus.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Vom Fenster in unserem Kommando. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Vom Fenster des Kommandos, ja. Das war in Block 26, ja?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Widziałem, co pan powiedział?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Widziałem, jak uchylone było okno, ono było zamalowane na biało, ale było uchylone okno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich sah, daß ein Fenster mir gegenüber angelehnt war. Das Fenster war weiß gestrichen, aber es war etwas geöffnet.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I z 21 bloku przychodził Klehr na 20 blok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und Klehr kam aus dem Block 21 auf den Block 20.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Czasem go widziałem, tak jak okno było uchylone, jak ubierał na siebie taki jakiś

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Gumowy.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ceglasty czy różowy fartuch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich sah manchmal, wenn das Fenster angelehnt war, wie er, Klehr, so eine rosa Gummischürze angezogen hat.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Czasem biały kitel ubierał.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal zog er auch einen weißen Kittel über.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Okno zamykał.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann schloß er das Fenster.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I potem, w jakiś czas potem z 28 bloku i z innych blokó w HKB prowadzono w kocach nagich chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nach einer Weile führte man aus dem Block 28 und aus den anderen Blocks der HKB die Kranken, nackt, nur mit Decken [bedeckt]

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Przez podwórze łączące 21 z 20 blokiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Durch den Hof, der zwischen dem Block 21 und 20 lag.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Oni wchodzili do 20 bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie gingen dann auf den Block 20.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

No, a w jakiś czas potem, zależnie od ilości, zajeżdżały rollwagi i wywoziły, wyrzucano trupy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nach einer Weile, das hing davon ab, wie viele Personen dabei waren, kamen die Rollwagen und nahmen die Leichen mit.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und haben Sie auch gesehen, wie der Angeklagte Klehr die Spritzen aufgezogen hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Widział pan jak

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Nie, tego nie widziałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das habe ich nicht gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Weil Sie einmal ausgesagt haben: »Gegenüber dem Erkennungsdienst, im Parterre des Blocks 20 auf der rechten Seite vom Eingang, zog Klehr einen weißen Arztkittel an, prüfte und füllte die Spritzen und machte die Vorbereitungen zur Aktion. Erst nach dieser Einleitung wurde, trotz der Hitze, das Fenster geschlossen.«2

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Przede wszystkim to było okno po lewej stronie, nie po prawej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Erstens war das Zimmer links und nicht rechts.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, ich habe Ihnen ja nur das vorgelesen, was Sie hier bei Ihrer Vernehmung vor der Staatsanwaltschaft

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ja panu tylko to przeczytałem, co pan zeznał.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja to rozumiem, rozumiem. Tak, możliwe, się pomyliłem wtedy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ist möglich, daß ich mich damals geirrt habe.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

To lewa strona była, no naprzeciw

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war links. [...]

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Dokładnie naprzeciw.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf jeden Fall war das links, genau gegenüber.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und Sie haben also mit eigenen Augen nicht gesehen, daß Klehr die Spritzen aufgezogen hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Więc wtedy pan zeznał, [+ że ] nie widział pan na własne oczy, jak on przygotowywał strzykawkę?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das habe ich nicht gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie einmal mit Klehr selbst gesprochen über diese Tätigkeit, oder haben Sie da nur vom Hörensagen etwas mitbekommen?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja z nim nigdy nie rozmawiałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe mit ihm niemals gesprochen.

 

Vorsitzender Richter:

Niemals gesprochen.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben weiterhin ausgesagt: »Es gab Tage, an welchen die Zahl der Opfer von Klehr 300 Personen erreichte.«3 Wieso wissen Sie das?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Bo z okna, z okna od siebie widziałem, jak z bramy 20 bloku wyrzucano trupy na rollwagę. Można było się zorientować.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vom Fenster meines Zimmers aus sah ich, wie die Leichen auf die Rollwagen geworfen wurden. Und man konnte sich ja darüber orientieren, wie viele es waren.

 

Vorsitzender Richter:

Ob es aber nun Klehr persönlich gewesen ist, der diese Spritzen ausgeteilt hat, oder ob er sich dazu irgendwelcher Häftlinge bediente, wissen Sie das?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Das weiß ich nicht. Schwätzereien [gab es] hier und da darüber.

 

Vorsitzender Richter:

Das wissen Sie nicht. Nun, haben Sie einmal etwas darüber gehört, daß Klehr im Zustand der Trunkenheit sich selbst gelobt haben soll, daß er allein 20.000 Häftlinge – wie hier steht – »liquidiert« habe?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Więc to opowiadał jeden rottenführer, opowiadał u nas w komandzie, kiedy przyszedł z Birkenau po gazowaniu transportów węgierskich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das erzählte uns ein Rottenführer, der aus Birkenau kam nach der Vergasung von den ungarischen Juden.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Opowiadał o tym, co się dzieje w Birkenau, przy selekcji.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er erzählte uns, was sich alles in Birkenau bei den Selektionen abspielt.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I przy tej okazji mówił nam, że między innymi opowiadał o tym, że Klehr kiedyś po pijanemu mówił, że on już sam załatwił 20.000.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und bei dieser Gelegenheit unter anderem sagte er, daß Klehr selbst einmal gesagt haben sollte, daß er alleine schon 20.000 erledigt hatte.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie selbst etwas gesehen davon, daß der Angeklagte Scherpe Ki nder getötet hat durch Spritzen, und zwar etwa 80 Kinder aus der Gegend von Zamość? [...]

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl. — Wiosna 43 roku, to jest jakiś może marzec, coś takiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war im Frühjahr 1943, etwa März.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Między blokiem 20 i 21 na tam takim podwórcu bawiły się, przyprowadzono dzieci, takich niedorostków, takich 8, 10, 12 lat mogli mieć, przyprowadzono te dzieci, one tam się bawiły, biegały.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem Hof zwischen den Blocks 20 und 21 wurden Kinder – zwischen acht und zwölf etwa konnten sie gewesen sein – gebracht. Sie spielten dort.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I potem zaczęły wchodzić te dzieci małymi grupami, wywoływano ich do 20 bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann wurden Sie in kleinen Gruppen auf den Block 20 gerufen und gingen auch dorthin.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie das selbst gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To pan sam widział?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Tak. — Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und wer nun dort in dem Block tätig war und wer diese Kinder umgebracht hat, wissen Sie das auch?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Kto dawał zastrzyki fenolu, znowu nie wiem, bo ja nie mogłem być przy tym. Ja tylko widziałem Scherpego, który tam, w tym bloku, przedtem do bloku wchodził i później z bloku wychodził.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wer die Phenolspritze verabreicht hat, konnte ich ja nicht sehen. Ich habe den Scherpe gesehen, wie er dahin ging auf den Block, und ich sah ihn auch, wie er aus dem Block fortging.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

A potem widziałem, jak wyrzucano trupy na rollwagę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und danach habe ich gesehen, wie die Leichen auf die Rollwagen geworfen wurden.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, nun steht aber wohl fest, daß der Scherpe diese ganzen Kinder nicht umgebracht und getötet hat, sondern daß er inzwischen weggelaufen ist und daß das anscheinend ein anderer weitergemacht hat. Aber mehr haben Sie nicht gesehen, nur, daß die Kinder da ankamen und daß dann Scherpe hinging und daß er auch wieder wegging. Und daß dann die Rollwagen kamen und haben die Kinder abgeholt.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Wie viele Kinder waren das ungefähr?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

60, 80.

 

Vorsitzender Richter:

60, 80 Kinder.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Eine ganze Menge.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Damit möchte ich die Vernehmung des Zeugen Woycicki abbrechen für heute

 

– Schnitt –

 

Staatsanwalt Vogel:

Können Sie sich erinnern, daß Sie beim Erkennungsdienst einmal Bilder entwickelt haben, die ein SS-Mann auf der Rampe von Birkenau aufgenommen hatte?

 

Vorsitzender Richter:

Der kein SS-Mann war.

 

Staatsanwalt Vogel:

Doch. [...] Ja, ich meine Aufnahmen eines SS- Manns von dem Ablauf einer Selektion bei der Ankunft von Transporten.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Więc jak powiedziałem widziałem niektóre zdjęcia robione przez Waltera.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie ich bereits gesagt habe, habe ich manche Aufnahmen

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Sehr wenige.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sehr wenige

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Zufälligerweise.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zufälligerweise gesehen, die von Walter aufgenommen wurden.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Das ist die erste Sache. Die zweite Sache: — To są to zdjęcia, które robił Häftling Szmulewski.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zweitens habe ich Aufnahmen gesehen, die von einem Häftling namens Szmulewski gemacht wurden.

 

Staatsanwalt Vogel:

Das waren die Aufnahmen, die Sie vorhin schon erwähnt haben bei Ihrer Vernehmung, ja.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl. — Przepraszam, zdjęcia robione na królikach doświadczalnych przez niejakiego doktora Kaschuba. On nie był lekarzem, ale nazywano go doktor Kaschub.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann drittens die Aufnahmen, die von Versuchskaninchen von einem, den man nannte Doktor Kaschub, gemacht wurden.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I czwarte w 1944 roku w lecie, to mógł być jakiś sierpień, bo to był straszny upał, przyjechał, jak nam zapowiedział nasz kommandoführer, że to z Berlina przyjeżdża specjalnie jakiś wysłannik i należy go dobrze obsłużyć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann war es einmal im Sommer 1944, ich glaube, es war August. Es war sehr heiß, und unser Kommandoführer hat gesagt, es kommt ein Bevollmächtigter aus Berlin

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Aus Berlin vom RSHA oder so was.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er muß von uns sehr gut bedient werden.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das war aber ein Mann, der nicht vom RSHA kam, wie sich nachher herausstellte, sondern irgend jemand, der da die Leute getäuscht hatte.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I to był ktoś...

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Kto oszukał, oszukał.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war jemand, der...

 

Zeuge Alfred Woycicki:

I tu widziałem zdjęcia właśnie z...

 

Staatsanwalt Vogel:

Würden Sie sich bitte diese Bilder ansehen, ob Sie die damals im Lager auch entwickelt haben. Das sind die Aufnahmen von den Selektionen wahrscheinlich ungarischer Transporte, die dem Gericht schon wiederholt vorgelegt worden waren. [Pause]

 

– Schnitt –

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Do siebie podobne te i te, które ja pamiętam. Więc ja nie mogę, no, tego na przykład nigdy nie widziałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Herr Staatsanwalt, dieses Bild zum Beispiel habe ich niemals gesehen. Aber die Bilder sind den Bildern, die ich gesehen habe

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Die Massenbilder, die sind so ähnlich diesen anderen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sehr ähnlich.

 

Staatsanwalt Vogel:

Aber Sie können nichts Verbindliches und Genaues sagen, ob Sie die Bilder damals entwickelt haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie może pan powiedzieć, czy to są te zdjęcia, które

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Czy to są właśnie te, tego nie mogę powiedzieć, no

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das kann ich nicht sagen

 

Staatsanwalt Vogel [unterbricht]:

Gut.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob das gerade die Aufnahmen sind, die ich entwickelt habe. Die waren nicht dabei.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Podobne widziałem. — Die waren bestimmt nicht [+ dabei], die kleinen.

 

Staatsanwalt Vogel:

Ja, gut.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Solche habe ich nicht in der Hand gehabt.

 

Staatsanwalt Vogel:

Das sind auch die Aufnahmen der Fotoalben, in denen sich die Bilder befinden, die kleinen Bilder.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Co to jest?

 

Staatsanwalt Vogel:

Ich habe da nur noch eine letzte Frage: Können Sie sich noch an Namen einzelner Häftlinge erinnern, die bei dem vorhin von Ihnen geschilderten Vorfall am 11. Oktober 1943 erschossen worden sind? Sind Ihnen da noch Namen einzelner Häftlinge in Erinnerung?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy przypomina pan sobie nazwiska

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Z tej egzekucji?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z tej egzekucji, która miała miejsce 11 października 43.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl. — Dziama, Gilewicz, drugi, Gilewicz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

[Zwei namens] Gilewicz.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Stamirowski, Lisowski-Paolone, Potocki, Kozioł- Poklewski, staruszek adwokat Szumański, który absolutnie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein Greis, Doktor Szumański.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ein Recht sanwalt aus Warschau, einer der berühmtesten Rechtsanwälte in Polen. Rechtsanwalt Woźniakowski aus Krakau, ebenfalls einer der besten Rechtsanwälte in Polen.

 

Staatsanwalt Vogel:

Aber Sie wissen nur von diesen Häftlingen, daß sie erschossen worden sind, und können nichts darüber sagen, wer im einzelnen die Erschießung durchgeführt hat, von welchen SS-Leuten diese Häftlinge erschossen worden sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Panu tylko jest wiadomym, że oni zostali rozstrzelani.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Dabei war ich nicht.

 

Staatsanwalt Vogel:

Danke, keine Frage.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nur habe ich die Abgangsliste später gesehen mit anderen Tagen.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Fragen mehr? Herr Schallock.

 

Verteidiger Schallock:

Herr Zeuge, Sie haben von Jan Ol szyński gesprochen. [...]

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jan Olszyński, ja.

 

Verteidiger Schallock:

Jan Olszyński hat Ihnen mitgeteilt, wer Erschießungen vorgenommen hat.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Jawohl.

 

Verteidiger Schallock:

Woher wußte das Jan Olszyński?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Skąd on widział?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

On obserwował.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Bo on szedł na 10 blok. Na pierwsze piętro.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er ging auf den Block 10, auf den ersten Stock dieses Blocks. [...]

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Tak. Miał prawo wejścia, bo on był w »Entlausungskommando«, więc jak

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er durfte reingehen, weil er zum...

 

Verteidiger Schallock:

Jan Olszyński hat es selbst gesehen, er hat behauptet, es selbst gesehen zu haben von einem Blockfenster aus.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, vom Block 10.

 

Verteidiger Schallock:

Vom Block 10 aus.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Więc Olszyński twierdzi że on sam widział własnymi oczami.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

On sam widział.

 

Verteidiger Schallock:

Und das war im Oktober 1942.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I to było w październiku

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Am 28. Oktober 42, das Datum habe ich mir gemerkt, das

 

Verteidiger Schallock [unterbricht]:

Das Datum wissen Sie genau?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja, das Datum weiß ich genau.

 

Verteidiger Schallock:

Sie wissen auch genau, wen Olszyński damals als mitwirkend bezeichnet hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I przypomina pan sobie dokładnie, kogo wymienił wtedy?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Wymienił Palit zscha, Bogera i Lachmanna, tych trzech.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Palitzsch, Boger und Lachmann, diese drei.

 

Verteidiger Schallock:

Ja, danke schön.

 

Verteidiger Erhard:

Ich habe einen Vorhalt aus Blatt 3.520.4 Herr Zeuge, Sie haben neben der Exekution dieser 200 Menschen aus – woher waren Sie wohl, die Sie eben geschildert haben – Lublin eine zweite Massenexekution in Ihrer früheren Vernehmung geschildert. Es sollen damals 250 Häftlinge im Lager ausgesucht und auf Block 11 geführt worden sein. Vielleicht hat er es verstanden. [unverständlich] übersetzen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan wszystko zrozumiał? Oprócz tej egzekucji

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Das war im Sommer 43.

 

Verteidiger Erhard:

Im Sommer 1943. Richtig, das haben Sie damals auch angegeben. Und Sie haben damals gesagt, es wäre strengste Lagersperre gewesen. Sie wären vom Block 26 in den Block 27 hinübergegangen und hätten von dort aus durch eine Ritze unter der Tür hindurch beobachtet, wer damals auf Block 11 gegangen sei. Stimmt das?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja.

 

Verteidiger Erhard:

Erinnern Sie sich noch, wen Sie damals gesehen haben?

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Hat der Zeuge doch schon gesagt, Herr Rechtsanwalt. Ich habe ihm doch schon den Vorhalt gemacht.

 

Verteidiger Erhard:

Nein, Herr Direktor, über den Vorgang 1943 haben wir überhaupt noch nicht gesprochen. Wir haben über den Vorgang 1942 der 240 Lubliner Häftlinge gesprochen.

 

Vorsitzender Richter:

Na, schön, also um es abzukürzen: Geben Sie uns Antwort, ob Sie wissen, wen Sie da vom Block 27 aus gesehen haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy przypomina sobie pan, kogo pan wtedy widział z bloku 27? Kogo pan widział wchodzącego na blok 11?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Rapportführera Kaduka, Bogera, Lachmanna

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Rapportführer Kaduk, Boger, Lachmann

 

Zeuge Alfred Woycicki:

[Pause] Mnie jest trudno dzisiaj sobie przypomnieć, dokładnie kto.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es fällt mir schwer, heute genau mich zu erinnern, wer dabeigewesen ist.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja tylko dlatego tymi nazwiskami nielicznymi operuję, bo to byli ludzie, których myśmy się najwięcej bali. Przecież najwięcej się esesmani bali Hößa, Grabnera i Bogera, tych trzech. A cóż dopiero my häftlindzy.

 

Vorsitzender Richter:

War Palitzsch dabei?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Höß, Boger i kogo jeszcze Grabner?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

No, to Höß, Grabner

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Also ich operiere nur mit wenigen Namen, weil das Personen sind, vor denen wir Häftlinge – und nicht nur wir, auch die SS-Männer – die größte Angst hatten.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie hatten Angst vor Höß, Boger und Grabner.

 

Vorsitzender Richter:

War Palitzsch auch dabei?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy Palitzsch też należał do tych ludzi, których się bali?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Im Jahre 1943? Ich meine, Palitzsch war nicht da.

 

Vorsitzender Richter:

War Kaduk dabei?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

[Pause] Mir scheint, daß er dort war, aber...

 

Vorsitzender Richter:

War Stark dabei?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein.

 

Verteidiger Erhard:

Warum haben Sie damals angegeben, Sie wüßten mit Sicherheit, daß Stark dabei war?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Ich habe das angegeben?

 

Verteidiger Erhard:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Also »mit Sicherheit« hat er nicht gesagt, sondern er hat gesagt: »Trotz des strengen Verbotes, dank der Abwesenheit des Chefs, schlüpfte ich in den Block 27 direkt neben uns, wo ich vom Boden aus unter anderem die in Block 11 gehenden Boger, Clausen, Stark, Palitzsch, Kaduk, Hössler und Lachmann sah.«5

 

Verteidiger Erhard:

Na ja, er hat den Stark als dritten gleich genannt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, aber daß er mit Gewißheit den Stark gesehen hat, schreibt er nicht. Sondern er sagt nur aus

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

»Ich sah ihn.«

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Heißt es im Protokoll »Starek«, ich weiß nicht

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

Stark heißt es.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt, Sie haben insofern recht, es ist hinter dem »r« ein vertippter Buchstabe, der ein »c« sein kann, aber auch ein »e« sein kann. Wenn der Herr Rechtsanwalt Kaul sagt, hier, es heißt Starek, dann hat er genauso Recht, wie Sie, der Sie sagen, es heißt Stark.

 

Verteidiger Erhard:

Ja, es steht nämlich weiter unten nachher noch einmal Stark. Sonst ist der Name Stark im ganzen Protokoll nicht drin. Gleich im nächsten Absatz wird das nämlich bestätigt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, ja. »Außerdem«

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

»Außerdem hatte ich wiederholt«, und jetzt kommen die Namen, »wiederholt«

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

»Palitzsch, Stark und Boger«

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

»Palitzsch, Stark und Boger mit der Flinte auf dem Weg nach Block 11 gesehen.«

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Das ist richtig, aber ob der

 

Nebenklagevertreter Kaul [unterbricht]:

Das könnte grade unter Umständen als Beweis dafür gelten, daß es oben Starek heißt. Denn außerdem hat er dann also auch noch Stark gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, kennen Sie denn einen Starek?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

No, dzisiaj sobie już nie przypominam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Heute erinnere ich mich nicht

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Also Sie können jedenfalls nicht mehr heute mit Bestimmtheit sagen, beziehungsweise Sie haben vorhin gesagt, Sie möchten es nicht mehr sagen, daß im Sommer 43 bei diesen Erschießungen auch Stark dabei war.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dzisiaj nie może pan z całą pewnością

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Nie, z całą pewnością nie mogę tego powiedzieć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, mit Bestimmtheit kann ich das nicht sagen.

 

Vorsitzender Richter:

Nicht mehr sagen.

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Tylko na początku, na początku mojego pobytu w obozie widywałem Starka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nur am Anfang meines Aufenthaltes im Lager habe ich Stark gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Herr Rechtsanwalt Eggert.

 

Verteidiger Eggert:

Herr Zeuge, haben Sie bei Ihrer Tätigkeit auch Bilder aus dem Zigeunerlager, insbesondere Bilder von verhungerten Zigeunerkindern, gesehen?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Co? Czy co miałem widzieć?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy widział pan podczas wywoływania zdjęć zdjęcia z obozu cygańskiego, szczególnie zdjęcia wygłodzonych dzieci z obozu cygańskiego

 

Zeuge Alfred Woycicki [unterbricht]:

Dzieci, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die von den Kindern, ja.

 

Verteidiger Eggert:

Wissen Sie, wer diese Aufnahmen gemacht hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie pan, kto robił te zdjęcia?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nie, nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ich weiß nicht.

 

Verteidiger Eggert:

Haben Sie davon auch nichts gehört?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie słyszał pan też nic o tym?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Nie, bo to tylko esesmani dawali Hoffmannowi, albo Starkowi swoje filmy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren nur die SS-Männer, die dem Hoffmann...

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Oder Walter.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oder Walter ihre Aufnahmen zur Entwicklung gegeben haben.

 

Verteidiger Eggert:

Kann es sein, daß der hier sitzende Angeklagte Doktor Lucas diese Bilder aufgenommen hat?

 

Zeuge Alfred Woycicki:

Tego to ja nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das kann ich nicht sagen. Das weiß ich nicht.

 

Verteidiger Eggert:

Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Sind die Angeklagten noch gewillt, hier zu fragen oder Erklärungen abzugeben zu der Vernehmung dieses Zeugen? Wenn keine Fragen mehr

 

– Schnitt –

 

 

1. Vgl. Aussage, 25.11.1959, Krakau, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 21, Bl. 3.523.

2. Vgl. richterliche Vernehmung vom 09.04.1963 in Krakau, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 86, Bl. 16.696.

3. Vgl. richterliche Vernehmung vom 09.04.1963 in Krakau, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 86, Bl. 16.696.

4. Vgl. Aussage, 25.11.1959, Krakau, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 21, Bl. 3.520.

5. Vgl. Aussage, 25.11.1959, Krakau, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 21, Bl. 3.520.

 

 
 
 
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