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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

72. Verhandlungstag, 31.7.1964

 

Vernehmung des Zeugen Dawid Szmidt

 

Verteidiger Steinacker:

Bekundungen gemacht, und ich bitte, deshalb die Vernehmung doch abzubrechen und die Vernehmung nur fortzuführen mit einem entsprechenden Dolmetscher.

 

Vorsitzender Richter:

Also ich persönlich verstehe den Zeugen.

 

Richter Perseke:

Ich verstehe ihn auch nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Aber der Herr Berichterstatter versteht ihn auch nicht, und das ist ausschlaggebend. Ja, da wollen wir dann vielleicht die weitere Vernehmung zurückstellen, bis die Frau Kapkajew kommt. Vielleicht ist die Frau Kapkajew in der Lage, ihn zu verstehen, wenn er Polnisch spricht. Dann, Herr Szmidt, wollen Sie bitte noch mal rausgehen, und wir wollen erst die Frau Klehr1 hereinrufen.

 

– Schnitt –

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zeznanie sie [+ nie zgadza]. Pan mówi nieprawde.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Co ja tu moge falszywie zeznac?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was kann ich hier Falsches aussagen?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Mit den drei Jahren Auschwitz

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Niech pan mówi po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Trzy lata w Oswiecimiu jak bylem, i co sie tam porobilo, to co moze byc nieprawda?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war ja drei Jahre in Auschwitz, und alles, was dort geschehen ist, was kann denn da Unwahres sein? [...]

 

Vorsitzender Richter:

Sind Sie damit einverstanden, daß ich Ihre Aussage auf ein Tonband nehme zum Zwecke der Stützung des Gedächtnisses des Gerichts?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan zgadza sie z tym, ze sad wezmie pana zeznanie na tasme magnetofonowa? To jest tylko dla sadu, zeby pózniej mógl sobie przesluchac.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Znaczy na Kreuzverhör?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na tasme magnetofonowa. To znaczy, ze pan bedzie mówil i tasma sie bedzie krecila. To potem mozna bedzie przesluchac sobie.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Moze byc i tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich mußte erklären, was das bedeutet. Der Zeuge ist einverstanden.

 

Vorsitzender Richter:

Ist einverstanden. [Pause] Wann sind Sie nach Auschwitz gekommen, Herr Zeuge?

 

Staatsanwalt Kügler:

Herr Vorsitzender, entschuldigen Sie bitte, der Herr Rechtsanwalt Göllner ist nicht da. Ich weiß nicht, ob der Angeklagte

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Doch, Doktor Fertig ist da. Wann sind Sie nach Auschwitz gekommen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy przybyl pan do Oswiecimia?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

W 42 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

1942.

 

Vorsitzender Richter:

Und wo kamen Sie her?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad pan przybyl do Oswiecimia, skad?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Z Plonska, z Nowego Miasta do Plonska.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z Nowego Miasta, pózniej do Plonska

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

Do Plonska, z Plonska do Oswiecimia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also ich war zuerst in Nowe Miasto, dann Plonsk, und aus Plonsk kam ich nach Auschwitz.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, da war ich mit den Kindern.

 

Vorsitzender Richter:

Ist das Neustadt bei Zichenau?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to jest Neustadt, Nowe Miasto?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Und warum wurden Sie damals verhaftet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dlaczego pan zostal zaaresztowany wtedy?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To jest pytanie [+ typu]: [dlaczego wszyscy Zydzi zostali aresztowani]. [Wszyscy Zydzi] byli winni?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist ja eine Frage: Warum sind alle Juden verhaftet worden! Waren sie schuldig?

 

Vorsitzender Richter:

Ich habe nicht gefragt, ob Sie schuldig waren, sondern aus welchem Grunde. Ich nehme an, Sie sind verhaftet worden, weil Sie ein Jude waren.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sedzia

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja. Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie chcial zapytac sie pana, czy ktos byl winien, czy niewinien, tylko przypuszcza z pana odpowiedzi, ze pan zostal zaaresztowany, poniewaz pan byl Z ydem. Tak?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wo wurden Sie in Auschwitz ausgeladen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie pana wyladowano w Oswiecimiu?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Na Hauptbahnhof.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem Hauptbahnhof.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Towarowy, na [dworcu towarowym].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem Güterbahnhof.

 

Vorsitzender Richter:

Auf dem Güterbahnhof. Hatten Sie nicht vorhin gesagt, es sei ein freies Feld gewesen, wo Sie ausgeladen worden sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan przedtem nie opowiadal, ze to bylo pole? Niech pan [najpierw] wyslucha. Ze to bylo czyste pole, gdzie pan zostal wyladowany?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Niech pani [poslucha]. Byla bocznica, a bocznica jest na polu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein Nebengleis, und dieses Nebengleis befand sich auf einem freien Feld.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wer hat damals Einteilungen vorgenommen bezüglich der Leute, die ins Lager kommen sollten, und der Leute, die nicht ins Lager kommen sollten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto dokonywal wówczas podzialu na tych ludzi, którzy szli do obozu i tych ludzi, którzy nie mieli isc do obozu?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kaduk.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kaduk.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie damals Kaduk schon gekannt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan juz wtedy znal, prosze sluchac, czy pan juz wtedy znal Kaduka?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

A skad ja moglem go wtedy znac? Widzialem ludzi, a pózniej jak go widzialem w Lagrze, to ja sie dowiedzialem, [zorientowalem sie], ze to on byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Woher sollte ich ihn denn kennen damals, als ich neu kam? Später, im Lager, da habe ich erfahren, daß er ebender gewesen ist.

 

Vorsitzender Richter:

War damals Kaduk allein auf der Rampe, oder waren noch mehr Leute bei ihm?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy Kaduk byl wówczas sam jeden na rampie, czy by li jeszcze inni ludzie razem z nim?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

On [komenderowal] i byli jeszcze inni. Przeciez mnie oddzielili, 300 osób i byl posten.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat das Kommando geführt, aber andere waren ja auch dabei. Es waren 300 Personen, und einer mußte ja herrschen. Die anderen [+ haben] gehört.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

300 co wybrali z 1800, 300 do lagru. A reszte

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es waren 1.800 insgesamt, und 300 wurden ins Lager ausgesucht.

 

Vorsitzender Richter:

Aha. Also ich habe ja jetzt nicht nach denen gefragt, die ausgesucht wurden, sondern nach denen, die dort von seiten der SS erschienen waren und die Einteilung vorgenommen haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie pytam sie teraz pana o to, [ilu] zostalo wybranych do obozu, i czy nie, tylko teraz mnie interesuja ci ludzie z esesmanów, którzy wybierali. Niech pan powtórzy jeszcze raz odpowiedz.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja tylko widzialem, co ja moglem widziec, ja skrecalem glowe, tylko jako cien [go] poznalem, a tak reszte to sie ogladalem?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja was konnte ich denn damals so viel wissen, so viel mich umgucken? Ich war ja doch ganz durcheinander. Ihn, den habe ich bemerkt und später erfahren, wer es war.

 

Vorsitzender Richter:

Und er war derjenige, der dort selbständig diese Einteilung vornahm?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I on, to znaczy Kaduk, byl tym, który wówczas samodzielnie, sam, na wlasna reke, dokonywal tego podzialu?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Na tym placu? On krecil sie, [komenderowal i komenderowal]. Ja sie moze moglem ogladac? Ja bylem wariatem wtedy, nie wiedzialem o siebie nic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf diesem Platz, da war er derjenige, der hin und her ging und Kommandos austeilte. Ich war doch wie verrückt damals, was konnte ich denn viel wissen?

 

Vorsitzender Richter:

Wo sind Sie dann im Lager untergebracht worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie pan zostal w obozie umieszczony?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

10a.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In 10a.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Es war früher ein neuer Block.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan mówi po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

A tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein neuer Block.

 

Vorsitzender Richter:

Ein neuer Block, 10a. Und wie lange sind Sie dort in diesem Block geblieben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak dlugo pan tam pozostal?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie moge pamietac, czy pól roku, czy rok. Pózniej wypróznili ten blok i zrobili Frauenblock, kobiecy blok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was kann ich denn jetzt sagen, wie lange das gewesen ist. Vielleicht ein halbes Jahr, vielleicht ein Jahr. Später wurde der Block entleert, und da wurde ein Frauenblock daraus.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja. Um Experimente zu machen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aha. Um die Versuche dort durchzuführen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wo sind Sie dann untergebracht worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I gdzie pan pózniej zostal umieszczony?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Block 6.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Block 6.

 

Vorsitzender Richter:

Und mit welchen Arbeiten wurden Sie beschäftigt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czym sie pan zajmowal, jakie pan prace wykonywal?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Sandgruben palic. Sandgruben palic. [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan mówi po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Sand. Po polsku nie moge.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sandgrube. Aha. In der Sandgrube.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Palic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Palitzsch.2

 

Vorsitzender Richter:

Mit Palitzsch, ja.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, das ist so.

 

Vorsitzender Richter:

Und außer der Sandgrube, haben Sie da auch bei anderen Kommandos gearbeitet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan oprócz Sandgrube, oprócz tego, czy pan jeszcze gdzie indziej pracowal?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Werkhalli. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Werkhalle.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

I tam budowali Werkhalli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan po polsku lepiej mówi.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

I tam byl majster i tam budowali fabryke [amunicji].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort hat man eine Munitionsfabrik gebaut.

 

Vorsitzender Richter:

Hieß das die Deutschen Werke?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to byly niemieckie zaklady?

 

Vorsitzender Richter:

Oder Deutsches Ausbesserungswerk, DAW?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to byly, to one sie nie nazywaly: Deutsche Ausbesserungswerke moze... Nie pamieta pan?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie. To byla fabryka [amunicji].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das war eine Munitionsfabrik.

 

Vorsitzender Richter:

Aha. Wo war die denn?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie ona sie znajdowala ta fabryka [amunicji]?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Niedaleko od Oswiecimia. Za brama zaraz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nicht weit von Auschwitz, direkt hinter dem Tor.

 

Vorsitzender Richter:

Waren Sie auch noch sonst beschäftigt? Zum Beispiel auf dem Holzkommando oder in der Alten Wäscherei?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy oprócz tego pan jeszcze byl w innych miejscach?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Alte Wäscherei.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W Holzkommando, czy w Alte Wäscherei, stara

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

Alte Wäscherei. Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Können Sie uns einen Vorfall erzählen, der sich auf dem Holzkommando abgespielt hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy moze pan opisac zdarzenie, które mialo miejsce w tym komandzie drzewnym, Holzkommando?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

W drzewnym komandzie bylo tak: byl mróz. Komanda wyszly na roboty [ci, co] zostali w lagrze, to zabrali wszystkich i poslali tam. Tam byla troche lzejsza robota.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Chwileczke. — Also es gab Frost damals. Die Kommandos gingen alle zur Arbeit. Und die anderen, die im Lager geblieben sind, die hat man zusammengenommen und zu einer leichteren Arbeit geschickt.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Holzplatz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war auf dem Holzplatz.

 

Vorsitzender Richter:

Wann war das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy to bylo?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

W 43 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war 43.

 

Vorsitzender Richter:

Im Winter?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy w jakim miesiacu? Zima?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

No, zima, naturalnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja sicher, im Winter.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To na poczatku bylo

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

War es im Winter 42 auf 43 oder 43 auf 44?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to byla zima z 42 na 43, czy z 43 na 44?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Z 42 na 43.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war 42 auf 43.

 

Vorsitzender Richter:

Und man hat also die Leute zu einem leichteren Kommando, dem sogenannten Holzkommando, geschickt. Wie groß war diese Gruppe damals ungefähr?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec tych ludzi poslano do lzejszej pracy do [tego] Holzkommando. Ilu tam bylo ludzi w tym kommandzie?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, nie czytalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No, mniej

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

Ja, nie wiem, moze 1.000, moze 1.050.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe nicht gezählt. [...]

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Moze 1.000, moze 1.500.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht 1.000, vielleicht 1.500.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Des net gewn en komand.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan mówi po polsku. [...]

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To nie bylo komando zabrani, tylko [+ ci], co zostali, lepsi, gorsi... zabrali [+ ich] tam, tam na te komando. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe sie nicht gezählt, die Menschen im Kommando. Vielleicht 1.000, vielleicht 1.500 Da war doch kein richtiges Kommando zusammengestellt worden, nur alle, die eben geblieben sind, die hat man zu dieser Arbeit geschickt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und was hat sich bei dieser Arbeit ereignet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No, i co sie zdarzylo przy tej pracy? Co sie zdarzylo?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

W [+ porze] obiadowej przyszedl on i Clausen. [Zarzadzili]: »Antreten!«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto przyszedl?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kaduk i Clausen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der Mittagszeit kamen Kaduk und Clausen. [...]

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I co oni zrobili?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

[Zarzadzili]: »Antreten!« i 300 ludzi zabrali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie machten dann »Antreten!« und nahmen 300 Personen mit. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Was geschah mit diesen 300 Personen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co sie stalo z tymi 300 ludzmi?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Zaraz sie dowiedzialem, ze on ich zabral do krematorium.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe dann gleich erfahren, daß er sie ins Krematorium gebracht hat.

 

Vorsitzender Richter:

Von wem haben Sie das erfahren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad sie pan dowiedzial o tym?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Skad?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Od tych, co robili przy krematorium, niedaleko tam. To wszyscy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Woher? Von denjenigen, die dort im Krematorium gearbeitet haben.

 

Vorsitzender Richter:

Kennen Sie noch die Namen derjenigen, die Ihnen das erzählt haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy zna pan jeszcze nazwiska tych ludzi, którzy panu opowiadali?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Czy ja moge pamietac? Ja nie moge pamietac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kann ich mich denn daran erinnern jetzt? Das waren so viele, die dabei waren.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sie haben gesagt: Er hat sie dann in die Gaskammern gebracht. Wer ist das gewesen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kogo ma pan na mysli?

 

Vorsitzender Richter:

Clausen oder Kaduk?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kogo ma pan na mysli, ze on? Kaduk, czy Clausen? Kto zaprowadzil?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Prosze pani, ja nie moge wiedziec, kogo on wzial do Gaskammer. Jakbym ja wiedzial tam, to ja bym tu nie byl. Przeciez ja nie jestem tym...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bitte Sie, woher soll ich denn gewußt haben, wer gerade genommen hat und ins Krematorium gebracht hat. Wenn ich damals das gewußt hätte, da wäre ich heute nicht hier.

 

Vorsitzender Richter:

Also Sie wissen es nicht, ob Kaduk oder Clausen die Leute ins Krematorium gebracht hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec pan nie wie

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

Oni razem robili, razem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie haben zusammengearbeitet.

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben einmal ausgesagt, daß Sie das erzählt bekommen hätten von Häftlingen, die in der Nähe der Gaskammern beschäftigt gewesen seien. 3 Also nicht in den Krematorien, sondern in der Nähe der Gaskammern. Was ist richtig?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec pan powiedzial przedtem, ze pan sie dowiedzial od tych ludzi, którzy pracowali w poblizu krematorium. Teraz pan powiedzial, którzy tam pracowali. Wiec gdzie?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, wlasnie to mówie, to samo, i teraz, mnie zle [zrozumiano].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze co?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

W poblizu krematorium.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich sage doch heute auch: in der Nähe des Krematoriums. Das habe ich doch gemeint.

 

Vorsitzender Richter:

So. Waren bei diesen 300 Mann auch Freunde und Verwandte von Ihnen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy sposród tych 300 ludzi, którzy byli zabrani, byli tez przyjaciele i krewni pana?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Jeden byl [kuzynem], Leiser Gottfried.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Einer davon war mein Vetter

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kuzyn, kuzyn.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Leiser Gottfried.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Und Mordka Lindenberg. Das war ein Bekannter, wir haben zusammen noch in [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Prosze mówic po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Znajomi, z którymi w domu w Ciechanowie razem mysmy mieszkali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann waren noch Bekannte, die mit mir zusammen in einem Haus in Ciechanów gewohnt haben.

 

Vorsitzender Richter:

Sind diese Leute Ihnen irgendwann wieder einmal begegnet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan spotkal kiedykolwiek tych ludzi jeszcze raz potem?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Czy ja ich spotkalem?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan kiedykolwiek sie spotkal?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie, nie spotkalem nikogo. Gdzie mialem [ich] spotkac?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Na tamtym swiecie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, wie kann man sie denn treffen?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Na drugim swiecie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der anderen Welt.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, was haben Sie im Sommer 1944 dann noch beobachtet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co bylo jeszcze latem 44?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

44, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

4 4 roku, co pan jeszcze mógl jeszcze obserwowac?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Obserwowac?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Latem 44 roku?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Krematorium IV [bylo skonczone].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Krematorium IV war beendet.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, dort bin ich nicht dabeigewesen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan po polsku mówi.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Dorten war ich nicht. Aber das ist

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tam ja nie bylem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war dort nicht.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Jak bylo skonczone, to z Ungarn.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z Wegier.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ungarn, z Wegier transporty duze przyszly do Oswiecimia. To wzieli jeszcze, do transportów, [+ do] odbierania ludzi

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Skad?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Z Oswiecimia do krematorium wzieli jeszcze do odbioru tych häftlingów, zeby tam pomogli, bo tam malo bylo na tyle transportów, co przyszlo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Malo bylo kogo?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tam bylo malo ludzi. To dodali wiecej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als das Krematorium IV beendet wurde, da war ich nicht dabei. Aber da fingen die Transporte aus Ungarn an zu kommen. Da hatten sie zu wenig Leute gehabt zum Empfang der neuen Häftlinge, und da hat man die Häftlinge aus Auschwitz zu Hilfe genommen.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

I pózniej, jak sie tam skonczylo robote, to ich przyslali z powrotem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und als die Arbeit dort zu Ende ging, hat man sie wieder zurückgeschickt.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und was geschah mit den 170 Mann?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I co sie stalo z tymi 170 ludzmi?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Stali przy bloku 9 i 8 caly dzien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie standen an den Blocks 9 und 8 den ganzen Tag lang.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Den ganzen Tag. Kein [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Do bloków, do zadnego nie dali im przydzial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie [wurden] zu keinem Block [zugeteilt].

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja [doszedlem] do nich i pytalem sie: »Co z wami, [czemu] wy tu stoicie, nie idziecie na blok?«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin auf sie zugegangen und habe gefragt: »Warum steht ihr denn hier herum, warum geht ihr denn nicht auf einen Block?«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To oni powiedzieli: »Bóg zna, Bóg wie, co z nami jeszcze bedzie.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die haben geantwortet: »Gott weiß, was mit uns noch geschieht.«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

A pózniej wieczorem Kaduk wzial ich sam i wymaszerowal z lagru za brame.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und am Abend, da hat sie Kaduk selbst mitgenommen und [+ ist] mit ihnen zusammen durch das Tor nach außerhalb des Lagers rausmarschiert.

 

Vorsitzender Richter:

Das haben Sie selbst gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To pan sam widzial?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Z lagru widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie sie aus dem Lager gingen, das habe ich gesehen.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Wo haben Sie damals gestanden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie pan stal wówczas?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Block 6.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W bloku, czy kolo [+ bloku]?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Im Block. Rausgeguckt aus dem Fenster [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Im Block 6. — Niech pan mówi po polsku!

 

Vorsitzender Richter:

Im Block 6.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Von dort aus haben Sie gesehen, wie Kaduk zu Fuß mit den Leuten aus dem Lager marschiert ist.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, ja, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec widzial pan wtedy z tego bloku 6, jak Kaduk piechota wymaszerowal z tymi ludzmi przez brame, tak?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Do bramy szedl.

 

Vorsitzender Richter:

Vorhalt aus seiner Vernehmung vom 28. Mai 62, Blatt 12.762. Sie haben bei Ihrer Vernehmung in Tel Aviv gesagt: [Pause] »Ich arbeitete zu dieser Zeit in der Lagerwäscherei in der Nachtschicht.«4

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W swoim zeznaniu 28 maja 1962 roku, które tu jest zapisane 12.762, zeznanie, które pan zlozyl w Tel Avivie, powiedzial pan: »Pracowalem wówczas na zmianie nocnej w obozowej pralni.«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Dobrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

»Als ich in der Nacht mit Waschungen beschäftigt war, sah ich, wie Lkws in Richtung Kommando ›Kanada‹ vorbeifuhren.«5

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Kiedy ja w nocy zajety bylem praniem, zobaczylem, ze ciezarówki przyjezdzaly w strone komando ›Kanada‹.«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Dobrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, gut.

 

Vorsitzender Richter:

»Auf dem Gelände dieses Kommandos befand sich eine Gaskammer, in der meistens Kleidungsstücke der angekommenen Häftlinge desinfiziert wurden.«6

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Na terytorium [tego] komando znajdowala sie komora gazowa, gdzie dezynfekowane byly rzeczy przyjezdzajacych.«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

»Manchmal diente sie jedoch zur Vergasung von Menschen.«7

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Czasami sluzyla ona równiez jako gazownia dla ludzi.«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

»Hinter der Lkw-Kolonne fuhr in einem Pkw Kaduk.«8

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Za [kolumna] ciezarówek jechal w [samochodzie osobowym] Kaduk.«

 

Vorsitzender Richter:

Ja?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tego nie widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das habe ich nicht gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

»Auf den Lkws erkannte ich die 170 Häftlinge vom ›Sonderkommando‹.«9

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Na ciezarówkach rozpoznalem 170 wiezniów z tego specjalnego ›Sonderkommando‹.«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak, tak, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Das ist doch etwas ganz anderes als was Sie uns heute erzählen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To jest zupelnie cos innego niz to, co pan dzisiaj powiedzial.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Prosze pani, nie jestem dzieckiem i nie jestem tak mlody, mnie sie rozmaicie w glowie kreci, ja tez nie wiem. To, co ja mówie, to jest swiete, to nie ma o czym myslec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin ja kein Kind, und ich bin auch kein alter Mann. Das, was ich sage, das ist heilig, das stimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wann war es denn nun richtig, damals oder heute?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec co sie zgadza? To, co pan wówczas mówil, ze pan widzial, jak oni jechali na ciezarówkach, on jechal z tylu, czy to, co pan dzisiaj mówi?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To, co ja teraz mówie. I jeszcze mam cos do powiedzenia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das, was ich heute sage.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sind

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Und ich habe noch etwas zu sagen.

 

Vorsitzender Richter:

Moment. Wir wollen erst mal dabei bleiben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Chwileczke.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sind damals von dem vernehmenden Beamten gefragt worden: »Wenn ich Sie gut verstanden habe, brachte man die Häftlinge in Lkws nachts in die Gaskammer des Kommandos ›Kanada‹.«10

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec ten, który pana przesluchiwal, powiedzial: »Czy, [o ile] ja pana zrozumialem dobrze, to oznacza, ze w nocy przywiezieni zostali czlonkowie tej grupy na ciezarówkach do komory gazowej?«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak, do »Kanady«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, nach »Kanada«.

 

Vorsitzender Richter:

»Es war dunkel, wie konnten Sie erkennen, daß sich auf den Lkws die Häftlinge des ›Sonderkommandos‹ befanden«?11

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bylo ciemno. W jaki sposób pan mógl rozpoznac, ze na ciezarówkach znajdowali sie ludzie, nalezacy do [tego]»Sonderkommando«?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

W lagrze jest widno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Lager ist es hell.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Jest okolo tych drutów widno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Um den Drahtzaun herum, da ist doch Licht.

 

Vorsitzender Richter:

»Und daß Kaduk im Pkw hinter Ihnen fuhr?«12

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I to, ze Kaduk jechal z tylu za nimi w maszynie?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kto? Kaduk

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Kaduk.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Jechal.

 

Vorsitzender Richter:

Antwort: »Die Lager waren während der Nacht durch elektrische Beleuchtung so erhellt, daß man genau erkennen konnte, wer sich auf den Lkws befand.«13

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Obóz byl oswietlony swiatlem elektrycznym tak dobrze, ze mozna bylo rozpoznac tych, którzy znajdowali sie na ciezarówkach.«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kto siedzial na ciezarówkach? Tylko ci, co stali tam miedzy bloka mi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das waren diejenigen, die neben den Blocks da gestanden sind.

 

Vorsitzender Richter:

Frage: »Wie groß war die Entfernung zwischen Ihnen und der Lkw-Kolonne?«14

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pytanie bylo: »Jaka byla odleglosc miedzy panem a kolumna ciezarówek?«

 

Vorsitzender Richter:

Antwort: »Es waren etwa 20 Meter.«15

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Odpowiedz: »to bylo mniej wiecej 20 metrów.«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak mniej wiecej.

 

Sprecher (nicht identifiziert):

Verzeihung, Herr Vorsitzender [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Zwei Meter, Verzeihung. Ja, ich habe mich verlesen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pomylka. 2 metry.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

2, moze 4 metry w blokach, a byla droga.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwei, vielleicht vier Blocks.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie, nie mierzylem, co ja mówie, bo

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe nicht gemessen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Haben Sie nunmehr Kaduk mit den 170 Menschen zwei Meter vor sich in Lastwagen und Personenwagen vorbeifahren sehen? Oder haben Sie gesehen, daß Kaduk mit diesen 170 Menschen zu Fuß zum Tor hinausgegangen ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec prosze pana, czy pan widzial tych 170 ludzi z odleglosci 2 metrów na ciezarówkach i z tylu za nimi, za nimi auto, w którym siedzial oskarzony, czy tez pan widzial, jak oskarzony prowadzil ich piechota?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

On ich nie prowadzil na zadnych autach, nie wozil ich z Oswiecimia, tylko ich prowadzil, wyszedl za brame.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat sie zu Fuß geführt, mit keinen Lkws. Er hat sie zu Fuß bis zum Tor geführt.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Durch ein Tor.

 

Vorsitzender Richter:

Und warum haben Sie das bei Ihrer Vernehmung in Tel Aviv anders gesagt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale dlaczego pan podczas pana badania w Tel Avivie powiedzial, ze oni jechali na ciezarówkach?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie pamietam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich nicht.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie pamietam, bo ja nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich nicht mehr.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Przychodze do policji to mi sie [w glowie] kre ci.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, wenn ich zur Polizei komme, da dreht sich mir alles im Kopf.

 

Vorsitzender Richter:

Können Sie sich noch erinnern an das Versöhnungsfest 1944?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan przypomina 1944?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan przypomina sobie w roku 44 Swieto...

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Sadny Dzien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sadnego Dnia?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak. Boze mój.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, du lieber Himmel.

 

Vorsitzender Richter:

Dann möchte er das bitte doch einmal erzählen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec prosze niech pan opowie, co to bylo.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

W Sadny Dzien, zaraz na wieczór, on i Clausen zrobili selekcje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto on?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kaduk.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An diesem Tag am Abend haben er – meine Frage: wer? Antwort: Kaduk – und Clausen die Selektionen durchgeführt.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja. Das ist gewesen September, den 17.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan mówi po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To bylo w [17 wrzesnia].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war am 17. September.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wann war das, zu welcher Tageszeit?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy to bylo, o której porz e dnia? Kiedy? O której godzinie?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

W Sadny Dzien, na wieczór.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na wieczór.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Juz po Sadnym Dniu, na wieczór.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war nach dem Versöhnungsfest am Abend.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und war der Appell schon gewesen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy juz bylo po apelu? Czy juz bylo po apelu?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Juz bylo po apelu, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das war schon nach dem Appell.

 

Vorsitzender Richter:

Und was tat man da?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I co sie wtedy dzialo?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

On [zarzadzil]»Antreten« i wszystkich nas [zagnal] do Waschraumu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat »Antreten« befohlen und hat alle in den Waschraum getrieben.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, mit den Kapos hat er Befehl gegeben

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku.

 

Vorsitzender Richter:

In den Waschraum oder in die Lagerwäscherei?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec gdzie to bylo prosze pana, do pralni, czy do umywalni?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

[Najpierw] do pralni a z pralni przeszlismy selekcje do umywalni?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aha. Zuerst mal in die Wäscherei und danach in den Waschraum.

 

Vorsitzender Richter:

In welchen Waschraum?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

[unverständlich] Waschraum, tak, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Do jakiego Waschraumu, do jakiego?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Dusche byly tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wo Duschräume waren.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, dorten haben alle [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Niech pan po polsku mówi.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tam bylo dla wszystkich häftlingów, kiedy chcieli, mogli sie kapac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war für alle Häftlinge. Alle Häftlinge konnten, wenn sie wollten, dort baden.

 

Vorsitzender Richter:

Und wo stand das Haus, wo diese Waschräume drin waren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I gdzie stal ten dom, w którym znajdowaly sie te umywalnie?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To byl jeden oddzial. Byl Waschraum

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Jeden gmach?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak, jeden gmach, byl Waschraum.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein Gebäude.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Er hat dort gearbeitet.

 

Vorsitzender Richter:

Waschraum und Wäscherei war ein Gebäude?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich verstehe es so.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, ze ta umywalnia i miejsce, gdzie sie kapali, to byl jeden gmach?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Jeden gmach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das war ein Gebäude.

 

Vorsitzender Richter:

Ein Gebäude. Man trieb sie dann in den Waschraum. Was geschah dann?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No dobrze, wiec zapedzono do tej umywalni i co sie wówczas stalo?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Do Waschraum. A z Waschraum pózniej wychodzili tam. Oni siedzieli, jeszcze trzeci byl, nie moglem nic zobaczyc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst mal in den Waschraum, und dann hat man sie rausgetrieben. Da stand noch ein dritter

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

Ojsgezojgn

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku. — Ausgezogen. Und da war noch ein dritter dabei, den ich nicht kenne.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, wer war denn der zweite?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Clausen.

 

Vorsitzender Richter:

Clausen?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Clausen und Kaduk, und der dritte – weiß ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Kaduk, Clausen und noch ein dritter, den Sie nicht kennen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I trzeci, którego nazwiska pan nie zna?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie, nie moge, bo ja bylem taki, pani wie, w jakim polozeniu wtedy bylem? I nie chcialem tam wejsc do niego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich konnte ihn nicht sehen. Sie wissen doch, in welcher Verfassung ich mich damals befand.

 

Vorsitzender Richter:

Ich mache Ihnen ja gar keinen Vorwurf. Wenn Sie es nicht wissen, können Sie es nicht sagen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sedzia nie robi panu zadnego zarzutu, jesli pan nie wie.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To przezylem prosze pani. To przezycie moje.

 

Vorsitzender Richter:

Und was geschah nun?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe das alles erlebt, das sind meine Erlebnisse.

 

Vorsitzender Richter:

Und was geschah denn nun in dem Waschraum?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I co sie stalo wówczas w tej umywalni?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Wszyscy weszli i ja tez mialem tam wejsc. A tam w W aschraumie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle gingen hinein, ich mußte auch hineingehen. Ich sollte auch hineingehen.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Drinnen hat gearbeitet

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tam robil mój [krewny], on zyje, on jest ze mna razem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort hat der Neffe von mir gearbeitet. Er lebt.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Er heißt Jakob Szmidt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und heißt Jakob Szmidt.

 

Vorsitzender Richter:

On byl teraz swiadkiem w Londynie [+ w sprawie] Deringa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war jetzt in London als Zeuge in der Sache Dering.16

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und was geschah denn nun, nachdem Sie in den Waschraum gegangen sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No wiec, co sie stalo kiedy pan wszedl do Waschraumu?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Bylem w Waschraumie, wszyscy przeszli, a ja tez mialem wejsc. To mój [krewny] mnie zauwazyl, wskoczyl, wrócil sie, on byl Bademeister.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle gingen hinein, und ich sollte auch mit. Währenddessen sah mich mein Neffe. Er hat dort gearbeitet, er war Bademeister. Und er sprang heraus zu mir

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, und hat mich genommen, aber

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

On wzial, wylal beczke wody, bo tam bylo do prania tej bielizny i przewrócil ta beczke i ja wlazlem w beczke i przestawil do tego. I pare dni tam przelezalem i przeszedlem. I [Wszedlem].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat ein Faß voll mit Wasser umgekippt, und ich bin hineingekrochen.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

[unverständlich] Postawil do sciany i ten...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er hat dieses Faß direkt an die Wand gestellt, so daß ich dort verborgen blieb.

 

Vorsitzender Richter:

Und was geschah mit den anderen, die hineingehen mußten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I co sie stalo z innymi, którzy musieli tam wejsc?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

On je wzial na blok 8. Na 8 blok kwarantanny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat sie auf den Block 8 mitgenommen. Die Quarantäne war das.

 

Vorsitzender Richter:

Wer?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Na ja, Kaduk.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto on?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kaduk, Kaduk.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kaduk.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Er hat gegeben den Befehl, hat [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku, po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

On im [wydal rozkaz], to wzial ich na 8 blok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat diese Anweisung gegeben, Befehl gegeben, und man hat sie auf den Block 8 gebracht.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie das selbst gehört und gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan to sam slyszal, czy widzial?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ten blok bylem razem. Pózniej doszlismy do nich, oni byli na bloku. Tez nie widzieli, co z nimi zrobia. Ale w jednym to selekcja byla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Block war doch zusammen. Später sind wir ja dazugekommen. Sie wußten ja auch nicht, was mit ihnen geschehen soll. Das war eine Selektion.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie denn, ob diese Selektion Kaduk oder Clausen oder der dritte Mann, der vermutlich der Arbeitsdienstführer war, gemacht hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan wie, kto przeprowadzil ta wybiórke, czy Clausen, czy Kaduk, czy ten trzeci, który przypuszczalnie byl do pracy?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Przewaznie Kaduk i Clausen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hauptsächlich Kaduk und Clausen.

 

Vorsitzender Richter:

Wieso wissen Sie das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad panu to jest wiadomym?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Mój [krewny], przeciez przy nim robil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mein Neffe, der hat doch bei ihm gearbeitet.

 

Vorsitzender Richter:

Also Sie konnten es ja nicht sehen. Sie saßen ja doch in dem Faß, nicht?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan nie mógl widziec, bo przeciez pan siedzial w beczce.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Toz ja nie mówie, ze ja widzialem, tylko ja wiem to jedno, chcialem dojsc, to ich zauwazylem. Ja bylem przeciez bez umyslu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich sage doch nicht, daß ich es gesehen habe. Aber als ich da rangekommen bin, bevor ich in [+ dem Faß war], da habe ich die beiden gesehen. Aber ich war doch ganz von Sinnen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Als Sie herangekommen sind und Ihr Neffe oder Vetter

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Neffe.

 

Vorsitzender Richter:

Neffe Sie noch nicht in Sicherheit gebracht hatte, da haben Sie gesehen, daß Clausen und Kaduk die Auswahl getroffen haben?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec jak pan podchodzil, zanim pan do beczki wszedl, to widzial pan, ze selekcje i wybiórki dokonywal Clausen i Kaduk.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak. Widzialem sam, jak on komenderowal i odlecialem, sie [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe selbst gesehen, wie er kommandierte, also Kommandos austeilte.

 

Vorsitzender Richter:

Wie viele Leute wurden damals ungefähr ausgesondert?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ile osób zostalo wówczas wybranych?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie moge powiedziec. Skad ja mam to wiedziec?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann das nicht sagen, woher soll ich es wissen?

 

Vorsitzender Richter:

Was geschah mit diesen Leuten, die ausgesondert waren?

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

Vielleicht 200, vielleicht 190.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht 200, vielleicht 300.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nein, 300 nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

300 nicht. Vielleicht 190, so ungefähr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aha. Vielleicht 200, vielleicht 190.

 

Vorsitzender Richter:

Als Sie aus Ihrem Versteck wieder herauskamen, waren da die Leute noch da?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy pan wyszedl ze [swej kryjówki], to znaczy z tej beczki, czy oni byli jeszcze tam?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja wcale nie chodzilem tam, ja wylecialem z tej strony na blok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ich bin ja gar nicht dahin gegangen. Ich lief ja auf die andere Seite in den Block.

 

Vorsitzender Richter:

Sie wissen also nicht mehr, ob diese Menschen da noch dagewesen sind, als Sie aus dem Versteck kamen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec pan nie wie, czy ci ludzie jeszcze byli w tym czasie, kiedy pan wyszedl ze [swej kryjówki]?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja nie chodzilem w te strone.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich ging nicht in die Richtung.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

In die Richtung. Habe Angst [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja nie widzialem, czy oni moze sa tam jeszcze, moze nie ma ich, moze co, ja nie widzialem. Bo ci ich zabrali, to ja z drugiej strony, z tylu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe nicht gesehen und nicht gewußt, ob sie dort waren oder nicht dort waren. Ich bin ja schleunigst in die andere Richtung gelaufen.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, was mit den Menschen geworden ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan wie, co sie z tymi ludzmi stalo?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Zagazowani, nie ma co mówic. Czy ja widzialem, czy nie widzialem, nie zyja i nie ma ich. To wszystko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie sind vergast worden. Ob ich es gesehen oder nicht gesehen habe, da ist ja kein Wort mehr darüber: Sie sind vergast worden.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sind vergast worden. Und wie ist das geschehen? [...] Wie sind sie zunächst abtransportiert worden, oder wie sind sie weggeführt worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I jak to sie stalo, czy ich odwieziono, czy oni po szli, w jaki sposób ich tam odtransportowano?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tym sie nie interesowalem, ja pilnowalem [swojego zycia] wtedy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe mich dafür nicht interessiert. Ich war nur um mein Leben besorgt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Jeszcze mam do powiedzenia

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Sie wissen also nicht, was man mit den Menschen, die da ausgesondert worden sind, gemacht hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec pan nie wie, co sie stalo z tymi, którzy zosta li wybrani?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Zagazowani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie sind vergast worden.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tysiac pretensji, co powiem do tego. Lagerführer byl taki dobry wtedy, jak on stal, jak maszerowalismy na robote, byla zima, to on patrzyl, czy my mamy rekawiczki, kto nie mial rekawiczek, wolal zaraz zeby dac rekawice. On pojechal na urlop.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also ich will noch etwas sagen: Der Lagerführer, der war sehr gut damals.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als die Kommandos, als wir zur Arbeit gingen, da hat er geguckt

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

Nachgesehen gehabt, ob angezogen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nachgesehen, ob sie angezogen sind, ob die Handschuhe haben. Und wenn nicht, dann ließ er sie wieder zurücklaufen, um die Handschuhe zu holen. Und er ist in Urlaub gefahren.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co dalej?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja nie bylem przy tym, tylko slychac bylo i to jest jakby 100 procent.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe es nicht gesehen. Aber das ist ja ganz sicher so gewesen, hundertprozentig.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Der Lagerkommandant ist gekommen zurück, hat er... [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Der Lagerkommandant

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wrócil.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Przyjechal z urlopu, nawet on nie mial zezwolenia na to, na swoja reke to zrobil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Lagerführer kam aus dem Urlaub zurück.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Hat er ausgeschimpft.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat sogar keine Genehmigung dafür gehabt, der ist auf eigene Faust zurückgekommen. — No i?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

No i jeszcze

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wer ist auf eigene Faust zurückgekommen? Der Lagerführer?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Lagerführer aus dem Urlaub zurück.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ich weiß nicht, wo auf Urlaub, aber wo gefahren ist [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, wo der hingefahren ist. Auf jeden Fall kam er auf eigene Faust zurück.

 

Vorsitzender Richter:

Was soll denn das heißen, »auf eigene Faust«?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co to znaczy, ze on sam wrócil, na wlasna reke z powrotem?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie. On zrobil selekcje na wlasna reke.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kaduk i Clausen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ach.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

O to chodzi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er – er meint Kaduk – hat auf eigene Faust die Selektion durchgeführt, als der Lagerführer in Urlaub oder irgendwo

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wie hieß denn der Lagerführer?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak on sie nazywal ten lagerführer?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tego nie wiem tez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das weiß ich auch nicht.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Bo to byl nowy, ja nie pchalem sie.

 

Vorsitzender Richter:

Wieso wissen Sie, daß Kaduk auf eigene Faust diese Selektion durchgeführt hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skadze pan wie, ze Kaduk na wlasna reke przeprowadzil selekcje?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Wszyscy wiedzieli z lagru, bo to byl dobry komendant. Jemu jeszcze wymyslal, dlaczego on to zrobil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle im Lager haben das gewußt, weil der Kommandant gut war, und er hat ihn sogar ausgeschimpft danach.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

My wszystko wiedzielismy

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wieso wissen Sie das, daß der Kommandant

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Wir haben alles gewußt.

 

Vorsitzender Richter:

Ihn ausgeschimpft hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad pan wie, ze komendant sie na niego gniewal, skad pan wie o tym?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Wszyscy wiedzieli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle haben es gewußt.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Dort bei dem Kommandanten haben gearbeitet Leute

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Komendanci byli ludzie tez. Jeszcze co: wtedy juz nie wolno bylo bic, ani selekcji robic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab doch Leute, die auch bei dem Kommandanten gearbeitet haben. Damals durfte nicht mehr geschlagen werden, und es durften auch keine Selektionen mehr durchgeführt werden.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, Herr Zeuge, wenn Sie nicht gesehen haben, daß diese Häftlinge nachher, nach dieser Auswahl, weggebracht worden sind, wieso wissen Sie, daß sofort nach dieser Selektion die Blockschreiber und Blockältesten die Nummern der vorher Notierten vorgelesen haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec jezeli pan nie widzial, co sie stalo, i nie wiedzial, co sie stalo z tymi ludzmi, to skad pan wie o tym, ze blockschreiberzy i starsi bloku wywolywali pózniej numery tych ludzi?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

N ie wywolywali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad pan wie?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Skad ja wiem?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, sie haben nicht aufgerufen, sie haben dann so bekommen.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Man hat mich ja nicht gerufen. Er hat mich ja nicht gerufen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ich nie wolali, jak na apelu juz tych, co nie bylo, nie wolali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei dem Appell hat man die Personen, die nicht mehr da waren, nicht mehr aufgerufen.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Pros ze pani, niech pani slucha, ze jemu to...

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben dann weiterhin gesagt, Vorhalt aus Blatt 12.763: »Es waren etwa 200 Personen.«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, ja.

 

Vorsitzender Richter:

»Diese wurden alle auf Lkws verladen und in die Gaskammern gebracht.«17

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W swoim zeznaniu powiedzial pan poprzednio, ze to bylo 200 osób i tych 200 osób zostalo odwiezionych ciezarówkami.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

No.

 

Vorsitzender Richter:

Wieso wissen Sie das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skadze pan wie o tym? Skad panu to jest wiadome?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Skad jest wiadomo?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak, ja k wszystko jest wiadomo. Przeciez o wszystkim wiedzielismy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Woher ich das weiß? Genau wie es alles eben bekannt war. Wir haben alles gewußt.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Sie waren damals selbst in der Wäscherei beschäftigt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan wtedy sam pracowal w tej pralni?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ist es richtig, daß man die Kleidungsstücke dieser Häftlinge später in der Wäscherei gewaschen hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to prawda, ze pan pózniej pral rzeczy tych ludzi?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak, tak, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Wieso wissen Sie, daß diese Kleidungsstücke gerade den Leuten gehört haben, die man damals ausgewählt hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad pan wie, ze to byly rzeczy wlasnie tych ludzi, którzy zostali wybrani?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Po numerach i mieli kartki w kieszeniach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An den Nummern, an Zetteln, die sie in den Taschen hatten, [+ habe ich es] erkannt.

 

Vorsitzender Richter:

Waren Ihnen denn die Nummern und die Namen derjenigen, die ausgewählt worden sind, bekannt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan znal numery i nazwiska tych ludzi, którzy zostali wybrani?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

77, 76 i mniej wiecej tak sie znalo te numery z naszej strony.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So 77, 76, ungefähr kannte man die Nummern.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

81.000.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ungefähr kannte man die Nummern dieser Menschen, die auch von unserem Ort, also aus unserer Gegend, waren.

 

Vorsitzender Richter:

Wo haben Sie denn diese Nummern erfahren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad pan dowiedzial sie o tych numerach? Kiedy pan poznal te numery?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Jak pralismy te bielizny, te wszystkie w pralni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Während des Waschens, als wir die Wäsche gewaschen haben.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Als Sie die Wäsche gewaschen haben, haben Sie Nummern und Zettel gefunden. Wieso wußten Sie, daß diese Nummern und Zettel gleich waren, identisch waren mit den Nummern und den Namen [+ derjenigen], die seinerzeit in der Wäscherei ausgewählt und weggebracht worden sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec pan podczas prania widzial na tych ubraniach numery i znalazl pan tez jakies notatki. Skadze pan wiedzial, ze te numery i te nazwiska naleza do tych ludzi, którzy wówczas zostali wyselekcjonowani?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To trzeba byc slepym i [glupim], zeby [tego] nie wiedziec. Kazdy jeden o drugim wiedzial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man müßte ja blind sein und ganz ohne Gehirn, um das nicht zu wissen. Einer hat immer von anderen was gewußt.

 

Vorsitzender Richter:

Na ja. Ich habe keine Frage mehr. [Pause] Würden die Angeklagten vielleicht einmal aufstehen, und würde der Zeuge versuchen

 

– Schnitt –

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z komando zostali zagazowani, ze wsród nich znajdowal sie Leiser Gottfried.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Gottfried no Leiser.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja. Sie haben bei Ihrer früheren Vernehmung in Tel Aviv gesagt, daß Leiser Gottfried

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

Lindenberg.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

An dem Tag, an dem die 300 Mann vergast worden seien, als Elektrotechniker bei den Gaskammern beschäftigt gewesen sei und daß Leiser Gottfried Ihnen erzählt hätte, daß die 300 vergast wurden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Podczas pana zeznania w Tel Avivie powiedzial pan, Leiser Gottfried byl elektrotech nikiem akurat w komorach gazowych

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Einen kleinen Moment. Der Angeklagte Mulka, ich verbitte mir ganz entschieden, daß Sie sich hier hinsetzen und Zeitung lesen! So weit sind wir ja noch nicht gekommen!

Bitte schön. Entschuldigen Sie. Bitte schön.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Macht nichts.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Podczas pana zeznania w Tel Avivie pan powiedzial, ze Leiser Gottfried byl elektrotechnikiem w komorach gazowych, i ze on panu potem opowiadal o tym, ze tych 300 zostalo zagazo wanych.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Leiser Gottfried nie byl wtedy, ja powiedzialem to? Nie moze to byc, bo nie byl elektrotechnikiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das kann nicht stimmen. Leiser Gottfried war niemals Elektrotechniker, ich konnte das nicht gesagt haben.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Sie haben das aber damals unterschrieben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale pan podpisal swoje zeznanie.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja nie.

 

Vorsitzender Richter:

Ich darf einen Vorhalt machen aus seiner Vernehmung vom 28. Mai 1962, Blatt 12.761 und 12.762. Der Zeuge hat damals gesagt: »Diese Funktionäre nahmen von unserer Gruppe etwa 300 Personen mit, unter denen sich auch mein Schwager Leiser und mein Freund Mordka Lindenberg befanden.«

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, das ist es.

 

Vorsitzender Richter:

»Diese 300 Personen wurden auf Lkws verladen und in Richtung der Gaskammern gefahren. Ich erfuhr später von Häftlingen, die in der Nähe der Gaskammern an diesem Tage beschäftigt waren, daß alle 300 Mann in der Gaskammer ermordet wurden. Unter anderem erzählte mir davon mein Bekannter Leiser Gottfried, der an diesem Tag als Elektrotechniker bei den Gaskammern beschäftigt war.«18

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, aber das ist doch zweimal dann.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Das eine ist Ojzerowicz.

 

Vorsitzender Richter:

»Leiser Gottfried lebt nicht mehr.«19 Und der andere hieß Leiser...

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ojzerowicz.

 

Vorsitzender Richter:

Ojzerowicz.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja. [unverständlich] [...]

 

Vorsitzender Richter:

Also was ist jetzt nun richtig?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec w pana zeznaniu 28 maja 62 roku, na której, tutaj na stronie 12.761, 62, podal pan w ten sposób, ze wsród tych 300 ludzi, którzy pracowali w drzewnej komandzie znajdowal sie. Leiser Ojzerowicz i pana przyjaciel Mordka Lindenberg i ze oni zostali zaladowani na ciezarówki i odwiezieni do gazu.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze opowiadal panu o tym, ludzie, którzy znajdowali sie niedaleko gazowni i pana znajomy Leiser Gottfried, który pracowal jako elektrotechnik, który w tej chwili juz nie zyje. Wiec co teraz jest prawda?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To Ojzerowicz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I Mordka

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

I Lindenberg.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also das ist die Wahrheit: Leiser Ojzerowicz und Mordka Lindenberg.

 

Vorsitzender Richter:

Was ist mit denen geschehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co sie stalo z tymi dwoma?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie ma ich, zabrano.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie sind nicht mehr da.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und was war mit dem Leiser Gottfried?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A co bylo z Leiserem Gottfriedem, kto to byl

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

Tez go nie ma.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der ist auch nicht mehr am Leben.

 

Vorsitzender Richter:

Ist denn der damals auch bei den 300 mitvergast worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec czy on byl, prosze pana, razem z tymi 300 zagazowany?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nie moge pamietac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daran kann ich mich nicht erinnern. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Das haben Sie uns aber doch vorhin gesagt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale przeciez pan przedtem powiedzial nam, ze Leiser Gottfried byl tez razem z nimi?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

No byl tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dzisiaj pan powiedzial.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kto to moze pomyslec, ze ten nie byl razem z nimi.

 

Vorsitzender Richter:

Was antwortet er?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie kann es nun sein, ob er mit ihnen zusammengewesen ist oder nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ich habe keine Frage mehr, und ich würde vorschlagen, daß wir zunächst in ein – bitte?

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ich wollte nur wissen, welche Lagernummer er hatte.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ich? 77.493.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

77.493. Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Wir machen jetzt eine Pause

 

Verteidiger Müller [unterbricht]:

Ich wollte vorher eine Erklärung abgeben. Der Angeklagte – bitte nach Ihnen [unverständlich]

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja nikomu nie odpowiem, jak ktos mnie bedzie, bedzie

 

Verteidiger Reiners [unterbricht]:

Jetzt komme ich nicht mehr ganz raus mit diesen zwei Leisers, sind es nun zwei Personen, oder ist das identisch?

 

Vorsitzender Richter:

Zwei Personen. Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwei verschiedene Personen, Leiser ist der Vorname.

 

Vorsitzender Richter:

Sie wollten eine Erklärung abgeben?

 

Verteidiger Müller:

Ja. Der Angeklagte Mulka hat eine Zeitung gelesen, die Bestandteil einer Handakte ist, einer einstweiligen Verfügung des Amtsgerichts Hamburg, in der der Angeklagte Mulka als Mörder bezeichnet wurde. Die habe ich ihm zur Kenntnis gegeben. Und in dieser Handakte

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, Herr Rechtsanwalt, das mag ja alles sein. Jedenfalls in dieser Sitzung sind wir nicht bei einer einstweiligen Verfügung des Amtsgerichts Hamburg, sondern wir sind in seinem Strafprozeß.

 

Verteidiger Müller:

Ja, ich wollte nur den Eindruck nicht erwecken und hier im Raum lassen, daß der Angeklagte Mulka eine Zeitung gelesen hat, eine Tageszeitung. Er hat eine Handakte gelesen, die ich ihm vielleicht nicht hätte geben dürfen.

 

Vorsitzender Richter:

Na schön. Wir wollen in eine Pause eintreten, und zwar bis zehn Minuten vor elf.

 

– Schnitt –

 

Vorsitzender Richter:

Von seiten der Gerichts sind keine Fragen mehr zu stellen. Von seiten der Staatsanwaltschaft?

 

Staatsanwalt Kügler:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Auch nicht. Herr Rechtsanwalt Ormond?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ich hätte ein, zwei Fragen, Herr Vorsitzender.

Herr Zeuge, Sie haben uns, wenn ich Sie recht verstanden habe, drei Vorgänge geschildert: erstens die Selektion auf der Rampe, dann den Vorgang mit dem »Sonderkommando« und dann die Lagerselektion in der Lagerwäscherei.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jezeli pana dobrze zrozumialem, to mówil pan o 3 wypadkach

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pierwsze to byla selekcja na rampie, pózniej ten wypadek z »Sonderkommando« i trzeci [+ wypadek] to jest selekcja

 

Zeuge Dawid Szmidt:

W Baderaum.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak, w tym Alte Wäscherei. — [...] Ja, soll ich das übersetzen?

 

Vorsitzender Richter:

Nein, nur die Frage übersetzen, die der Herr Rechtsanwalt gestellt hat.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ich komme jetzt auf den Vorgang mit dem »Sonderkommando« zu sprechen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec teraz bedziemy mówic jeszcze raz o wypadku z »Sonderkommando«, z tym specjalnym komando.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Da haben Sie früher erklärt: Während Sie in der Nachtschicht gewesen seien, hätten Sie gesehen, wie das Kommando herausgefahren worden sei auf Lastwagen, und in einem anderen Wagen sei der Kaduk hinterhergefahren.

 

Sprecher (nicht identifiziert):

[unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Ja, nun wollen wir erst mal abwarten, wie die Frage lautet.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec pan powiedzial, ze podczas nocnej sluzby w tym Wäscherei, w tej pralni, widzial pan jak na ciezarówkach wywozeni byli czlonkowie tego »Sonderkommando« a z tylu w osobowym aucie jechal oskarzony Kaduk. Tak?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Heute haben Sie erklärt, daß Sie gesehen hätten, wie diese Leute von diesem Kommando den ganzen Tag bis abends herumgestanden hätten und daß sie dann mit Kaduk aus dem Lager herausmarschiert seien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dzisiaj pan powiedzial, ze widzial pan, jak ci ludzie stali przez caly dzien pod blokiem.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I ze pózniej wieczorem Kaduk wyprowadzil ich [pieszo] do bramy.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Sind das vielleicht zwei Vorgänge? Oder sind die erst von Kaduk herausbegleitet worden zu Fuß und haben dann Lastwagen bestiegen?

 

Sprecher (nicht identifiziert):

Die Frage ist beantwortet.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt, so können Sie die Frage nicht stellen, denn der Zeuge hat ausgesagt: »Ich habe gesehen, wie dieser Zug aus dem Lagertor herausging.« Mehr hat er nicht gesehen, denn er stand ja bei Block 11. Er kann also nicht wissen, was nachher mit diesem Trupp geschehen ist.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Dann geht also meine Frage dahin, ob Sie uns zwei verschiedene Vorgänge schildern?

 

Vorsitzender Richter:

Diese Frage ist richtig.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Opisuje pan dwa [rózne] wypadki?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Jedno [+ wtedy], [kiedy] on prowadzil [pieszo]. To ja jeszcze nie [pracowalem], na nocnej [zmianie jeszcze nie pracowalem].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, einmal habe ich gesehen, wie sie zu Fuß gegangen sind. Da habe ich noch keine Nachtschicht gemacht.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Vor der Nachtschicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war vor der Nachtschicht.

 

Vorsitzender Richter:

Und einmal?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dalej.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Pózniej ja wstapilem do pracy na Nachschicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später habe ich die Nachtschicht angetreten.

 

Vorsitzender Richter:

Und was haben Sie da gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I co pan wtedy widzial?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Wtedy widzialem, ze on przyszedl stamtad i kazal, i dal nakaz, zeby ta komando DAW wyszla na nocna robote.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jako komando DAW?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

DAW robili przy »Kanadzie«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er kam dann und hat einen Befehl gegeben, daß das Kommando DAW...

 

Vorsitzender Richter:

Ja, Deutsche Ausrüstungswerke.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze co oni maja zrobic?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Poszli do roboty na nocna szychte.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß sie die Nachtschicht antreten sollen.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ja, hat da auch dann eine Auswahl, eine Selektion, stattgefunden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wtedy równiez byla jakas wybiórka w nocy? Byla tez jakas selekcja?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Te 170.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese 170 doch.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Danke schön. Es war ein Versuch.

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Keine Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Doktor Reiners.

 

Verteidiger Reiners:

Ja. Herr Szmidt, dürfte ich noch mal das Bild einen Augenblick sehen von Kaduk, was Sie da haben, bitte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy moge zobaczyc jeszcze raz fotografie, która pan ma?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Dac?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soll ich es geben? Der Zeuge fragt Sie, Herr Vorsitzender.

 

Vorsitzender Richter:

Was denn bitte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob er das Bild zeigen soll.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, bitte schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Prosze.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Bekomme ich das zurück?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er fürchtet, daß er das nicht zurückbekommt.

 

Vorsitzender Richter:

Doch, er bekommt es bestimmt zurück.

 

Verteidiger Reiners:

Sagen Sie ihm das.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan na pewno otrzyma z powrotem.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Dobrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gut.

 

Vorsitzender Richter:

Es ist mir nicht bekannt, daß der Herr Rechtsanwalt Reiners schon etwas behalten hat, was ihm nicht gehört.

 

Verteidiger Reiners [unterbricht]:

Nein, das wäre erstmalig.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jeszcze dotychczas adwokat, ten adwokat nie jest znany, zeby on cos zostawial dla siebie, jak bierze.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

No, ja nie wiem, ja jestem obcy. — Ich weiß ja nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß doch nicht, ich bin ja fremd hier.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Das erste Mal in ein [unverständlich] kiedy [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Es wird ihm auch nicht weiter übelgenommen.

 

Verteidiger Reiners:

Ich nehme es ihm auch persönlich nicht übel, nicht wahr.

 

Vorsitzender Richter:

Nein.

 

Verteidiger Reiners:

Aber ich habe die Frage jetzt, Herr Szmidt, wo haben Sie das Bild her?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad pan ma ta fotografie?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kolega mi dal. Ten kolega nie zyje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein Kamerad hat es mir gegeben.

 

Verteidiger Reiners:

Bitte, ein?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein Kamerad hat es mir gegeben. Er lebt nicht mehr. Ein Kamerad von mir.

 

Verteidiger Reiners:

Ja, und wann? Weiß er zufällig noch, wann das war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan wie, kiedy panu ten kolega dal?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Kiedy?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Po oswobodzeniu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach der Befreiung.

 

Verteidiger Reiners:

Also 45 ungefähr?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, w którym roku, w 45?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

W 45.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, 45.

 

Verteidiger Reiners:

Und seit der Zeit hat er es in Besitz gehabt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I od tego czasu pan ma ta fotografie zawsze?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Verteidiger Reiners:

Also eine letzte Frage noch, Herr Szmidt. Warum haben Sie diesen Vorfall bei diesem Wäschereivorkommnis, wo Sie von Ihrem Vetter oder Neffen in einem leergemachten Wasserfaß versteckt worden sind, nicht bei Ihrer Vernehmung in Tel Aviv ausgesagt? Das ist doch immerhin ein sehr charakteristischer Vorfall.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dlaczego podczas pana zeznania w Tel Avivie, kiedy pana badano w Tel Avivie, dlaczego pan nie powiedzial wówczas o tym, ze pan jak byla selekcja, ze pan zostal schowany do beczki tej pustej [po wodzie]?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak, nie powiedzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dlaczego pan tego nie powiedzial?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Bo powiedzialem, ze bylem na selekcji.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe dort gesagt, daß ich bei der Selektion dabeigewesen bin.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Aber das ist

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku.

 

Verteidiger Reiners:

Das schließt aber nicht aus, daß er es aber auch hätte sagen können, wie er da versteckt worden ist und vor dieser Selektion gerettet wurde. Das ist doch der Sinn der Sache.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale to nie wyklucza przeciez, ze pan mógl powiedziec, ze pan zostal tam schowany i ze w ten sposób pan sie uratowal od selekcji.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Powie dzialem to, ze ja bylem na selekcji Kaduka wtedy, jak on to zrobil, a teraz ja opowiadam, jak bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe damals gesagt, daß ich während der Selektion, die von Kaduk durchgeführt worden ist, dabeigewesen bin. Und heute, wenn ich das alles so erzähle, da habe ich die Einzelheiten hinzugefügt.

 

Verteidiger Reiners:

Also hat er damals nicht daran gedacht und hat das genauso verwechselt wie das mit den Lkws und mit dem Fußmarsch wahrscheinlich, bei dem anderen Fall.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec w tym czasie pana zeznania, pan o tym nie myslal i moze pan tam sobie tez tak przekrecil, jak z tym [+ odprowadzaniem] [pieszo] i teraz na ciezarówkach.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To wszyscy ludzie wiedza o tym, ze ja sie schowalem do beczki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle Leute wissen davon, daß ich im Faß versteckt gewesen bin.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Co to?

 

Verteidiger Reiners:

Ja, darum geht es ja nicht, ob es alle Leute wissen. Es geht darum, warum er es nicht gesagt hat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie chodzi o to, ze wszyscy wiedzieli

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To, to teraz

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dlaczego pan nie powiedzial?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

To teraz mówie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich sage das doch heute.

 

Verteidiger Reiners:

Und es ist

 

Zeuge Dawid Szmidt [unterbricht]:

Ich kann meinen Kopf geben, also so war das.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Po polsku.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja, moge glowe dac, ze tak bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann meinen Kopf dafür geben, daß es so gewesen ist.

 

Verteidiger Reiners:

Wie er es heute gesagt hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To, co pan dzisiaj powiedzial?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Verteidiger Reiners:

Und das gilt auch – wie er ja vorhin sagte – für diese Frage des Lkw-Transportes oder Fußmarsches bei den 170 Mann, sogenanntes Sonderkommando, wo er gesagt hat, wenn er zur Polizei käme, wäre er meistens wie verrückt und hätte das damals also falsch gesagt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec to samo tez pan pomylil z tym, ze pan dzisiaj powiada, ze ci 170 zostali odprowadzeni [pieszo], a podczas pana zeznania pan powiedzial, ze oni jechali [na] ciezarówkach. I pan dzisiaj tez powiedzial, ze pan jak idzie do policji, to pan jest jak zwariowany. Czy to pan sie pomylil z tego powodu?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Naturalnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Natürlich.

 

Verteidiger Reiners:

Dann habe ich keine Fragen mehr.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Adolph.

 

Verteidiger Adolph:

Noch eine kurze Frage zu diesem Punkt: Selektion in der Alten Wäscherei. Wenn Sie schon in dem Faß versteckt waren, wie können Sie dann sagen, Sie haben gesehen, wie Kaduk die Leute dann wegführte nach Block

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Die Frage ist beantwortet, Herr Rechtsanwalt. Der Zeuge hat gesagt: »Bevor ich in das Faß gekommen bin, da habe ich gesehen, wie die Leute, die vor mir in dem Waschraum waren, schon ausgesondert worden sind. Dann bin ich in das Faß gekommen, dann habe ich nichts mehr gesehen. Dann bin ich nach dem Schluß der Selektion nach hinten«

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Schleunigst.

 

Vorsitzender Richter:

»So schnell wie möglich verschwunden.« Er hat also von diesem Zeitpunkt ab nichts mehr gesehen.

 

Verteidiger Adolph:

Ja, ich hatte mir mitgeschrieben: »Nachdem ich in dem Faß war, habe ich noch gesehen, wie er kommandierte.«

 

Vorsitzender Richter:

Nein, das haben Sie falsch verstanden. Er hat gesagt: »Ich habe gesehen, wie er kommandierte, solange ich mich noch in der Reihe der Häftlinge befand, die da hineinmarschieren sollten.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Verteidiger Adolph:

Dann bitte ich um Entschuldigung.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Verteidiger Adolph:

Aber noch eine Frage: Wieso ist Ihnen das Datum so genau in Erinnerung?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad panu tak ta data utkwila w pamieci?

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Bo to jest Sadny Dzien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil das ein Versöhnungsfest ist.

 

Sprecher (nicht identifiziert):

Hat er auch schon beantwortet.

 

Vorsitzender Richter:

Das ist das große Versöhnungsfest.

 

Verteidiger Adolph:

Ja, es wurde

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Der höchste Feiertag im Jahr von Juden.

 

Sprecher (nicht identifiziert):

Yom Kippur heißt es.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Yom Kippur.

 

Verteidiger Adolph:

Yom Kippur, ja. Ich darf dem Zeugen dann aber vorhalten, daß an dem Datum, das er genannt hat, am 17.9., dieses höchste Fest nicht war im Jahre 1944.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Was?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

17.9. przeciez nie bylo Sadne go...

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja nie mówie. Sadny Dzien to [byl], Sadny Dzien to [byl].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe ja gesagt, das war am Versöhnungsfest.

 

Verteidiger Adolph:

Ja, und andererseits haben Sie gesagt, es war am 17.9.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Nicht der 9. [unverständlich] September. Ich habe gegeben einen [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po polsku niech pan.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Ja dalem jednemu, zeby mnie powiedzial date, kiedy to wypada ten dzien. To mi dal [17 wrzesnia].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe sogar einen gefragt, wann in diesem Jahr das Versöhnungsfest gewesen ist.

 

Zeuge Dawid Szmidt:

Date.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und da hat man mir das Datum angegeben: 17. September. Ich weiß, daß es das Versöhnungsfest gewesen ist. »Tag des letzten Gerichtes« heißt es wörtlich in Polnisch.

 

Verteidiger Adolph:

Ist gut. Vielen Dank.

 

Vorsitzender Richter:

Wird von seiten der Angeklagten, also insbesondere von Kaduk, noch das Wort verlangt?

 

Angeklagter Kaduk:

Keine Erklärung, Herr...

 

Vorsitzender Richter:

Keine Erklärung mehr abzugeben, keine Frage mehr zu stellen, auch von seiten der übrigen Angeklagten nicht? Werden bezüglich der Beeidigung Anträge gestellt?

 

– Schnitt –

 

 

 

 

 

 

 

1. Die Zeugin Frieda Klehr, Ehefrau des Angeklagten Josef Klehr, sagte vor dem Zeugen Dawid Szmidt aus. Vgl. Protokoll der Hauptverhandlung vom 31.07.1964, Bd. 100, Bl. 555 f. Die Aussage der Zeugin Klehr wurde nicht auf Tonband aufgenommen.

2. Vermutlich verwendet der Zeuge Szmidt das polnische Verb palic – brennen, verbrennen, nicht den Eigennamen Palitzsch. In seiner kommissarischen Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.760-12.764, macht der Zeuge keine Angaben über den Rapportführer Palitzsch.

3. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.761.

4. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

5. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

6. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

7. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

8. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

9. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

10. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

11. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

12. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

13. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

14. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

15. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

16. Verleumdungsklage Dering vs. Uris u. a., London, 1964. Der ehemalige Häftlingsarzt Wladyslaw Dering klagte gegen den Schriftsteller Leon Uris, der in seinem Roman »Exodus« Derings Tätigkeit in Auschwitz dargestellt hat.

17. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.763.

18. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.761 f.

19. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 28.05.1962 in Tel Aviv, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 68, Bl. 12.762.

 

 
 
 
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