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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

49. Verhandlungstag, 25.5.1964

 

Vernehmung der Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sind dann auf dem Marsch geflohen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Und zwar am 21.1.45. Das bedeutete für Sie praktisch dann die Befreiung.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sie waren während der ganzen Zeit in Birkenau untergebracht?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und zwar im Block 7?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Na poczatku w bloku 7.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, am Anfang auf dem Block 7.

 

Vorsitzender Richter:

Und dann?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A potem?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Potem blok 11.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann auf dem Block 11.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

12.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

12.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Krótko 16.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eine kurze Zeit auf dem Block 16.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Potem na nowo wybudowanym drewnianym bloku 31.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann auf einem kurz davor aufgebauten hölzernen Block 31.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

A potem na odcinku B

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann auf dem Abschnitt b

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To bylo juz w jesieni 43 roku Block 4b.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war bereits Herbst 1943, auf dem Block 4b.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

A pózniej w jesieni, gdzies w listopadzie w 44 roku

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann später, etwa im November 44

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Dwa stare odcinki z kobiecego obozu zostaly zupelnie opróznione.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wurden zwei alte Abschnitte aus dem Frauenlager vollständig geräumt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I wiezniarki zostaly przeniesione na inne odcinki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Häftlingsfrauen kamen dann auf andere Abschnitte.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja znalazlam sie na dawnym cyganskim obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich fand mich im früheren Zigeunerlager wieder.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I tam bylam az do ewakuacji obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort war ich bis zur Evakuierung des Lagers.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wo haben Sie gearbeitet?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Poczatkowo okolo miesiaca na tak zwanym Außenarbeit.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst etwa einen Monat lang bei der sogenannten Außenarbeit.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Przy budowie drogi do krematorium.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei dem Bau der Straße zum Krematorium.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Kopalysmy rowy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann bei der Aushebung der Gräben.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

A nastepnego dnia zasypywalysmy t e rowy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am nächsten Tag haben wir diese Gräben wieder zugeschüttet.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Bywaly dni, ze przenosilysmy na lopatach snieg z jednej strony drogi na druga i z powrotem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab auch Tage, [an denen] wir von einer Seite der Straße auf die andere Seite auf den Schaufeln Schnee getragen haben und dann wieder zurück auf diese selbe Seite.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Takze w glównym obozie, w Stammlager sadzilysmy w st yczniu drzewka owocowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben auch im Stammlager im Januar die Obstbäume eingepflanzt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To bylo w jakims ogrodzie, przy domu, prawdopodobnie mieszkal tam którys z esesmanów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war in einem Garten bei einem Haus, in dem wahrscheinlich ein SS-Mann wohnte.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No tam musialysmy kopac w zmarznietej ziemi, no, okolo metra glebokie doly, o srednicy jednego metra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir mußten in eingefrorene Erde etwa einen Meter tief ein Loch buddeln, ungefähr im Durchschnitt einen Meter breit.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wie lang haben Sie diese Außenarbeiten verrichtet, ungefähr?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ungefähr einen Monat.

 

Vorsitzender Richter:

Einen Monat. Und wo kamen Sie dann hin?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Potem zostalam wybrana wlasnie, przyszla z Arbeitseinsatzu wiezniarka, Niemka, w czasie apelu przed kolumne naszego bloku. Zapytala, kto zna niemiecki i prace kancelaryjna i powinien wystapic, i zapisala w ten sposób 20 wiezniarek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eines Tages nach dem Appell kam aus dem Arbeitseinsatz eine Häftlingsfrau, eine Deutsche, und fragte, wer von uns Deutsch kann und sich in Büroarbeiten versteht. Auf diese Weise hat sie 20 Häftlingsfrauen dann eingeschrieben.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Dlatego ze przychodzily bardzo duze transporty polskich Zydów z bialostockiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu dieser Zeit kamen sehr viele Transporte von polnischen Juden aus der Gegend von Bialystok

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Suwalki

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Suwalki

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I Wilno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und Wilna.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I komando Aufnahme bylo za male.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Aufnahmekommando war zu klein.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, wiec wzieto, tak zwana, Aushilfe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darum hat man eine sogenannte Aushilfe dazugenommen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I poszla, kazala nam sie zglosic po apelu do »sauny«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die hat uns befohlen, uns nach dem Appell in der »Sauna« zu melden.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tam dano nam do wypelniania, takiego próbnego wypelnienia, — sogenannte Personalbogen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort hatten wir probeweise, als eine Art Prüfung, einen Personalbogen ausfüllen müssen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I zostalysmy zatrzymane do pracy, z tym, ze na czas tych wielkich transportów mialysmy wszystkie pracowac, potem mialo pozostac tylko piec w komandzie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann wurden wir zu dieser Arbeit zugeteilt. Und es hieß, wir sollen alle während der großen Transporte dort beschäftigt sein, und wenn die abgeklungen sind, dann bleiben fünf, die arbeiten dürfen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, i ja bylam wsród tych pieciu, które pozostaly.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war unter diesen fünf, die geblieben sind.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I w tym komandzie pracowalam do konca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In diesem Kommando habe ich bis zum Schluß gearbeitet.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wo war Ihre Arbeitsstelle?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Poczatkowo w budynku, w którym, w tak zwanej »saunie«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst im Gebäude der sogenannten Sauna.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To byla taka duza hala. »Sauna« byla niedlugo przed tym zbudowana.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war eine große Halle, kurz vorher gebaut.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nie bylo jeszcze szyb w oknach poczatkowo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab zuerst noch keine Glasscheiben an den Fenstern.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I tam staly, dwie szafy na akta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort standen zwei Schränke mit den Akten.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I stoly, dlugie stoly ustawione w podkowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und lange Tische, die in Hufeisenform standen.

 

Vorsitzender Richter:

Wäre die Zeugin so liebenswürdig und würde mal an die Karte treten und uns zeigen, a) wo sie untergebracht war – das war also Block 7, 11, 12, 16 – und dann, wo sie gearbeitet hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moze pani bedzie laskawa przyjsc do karty i pokazac. Na poczatku, gdzie pani mieszkala i potem, gdzie pani pracowala.

 

Vorsitzender Richter:

Würden Sie ihr sagen, da unten ist der Eingang, da ist dann die Eisenbahn hereingekommen. Da waren die Rampen und die Gleise. Links ist das a-Lager, BI, das ist das Frauenlager gewesen, und rechts BII, das war das Männerlager.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

[Pause] Bitte?

 

Sprecher (nicht identifiziert):

[unverständlich] Das war der erste?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war der erste Wohnblock.

 

Vorsitzender Richter:

War Block 7? Ja. Dann sind Sie wohin gekommen? Nach Block 11?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

11.

 

Vorsitzender Richter:

Und 12 vorübergehend.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

12.

 

Vorsitzender Richter:

Und dann auf 16.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

16 hier, ja genau, das war ganz kurz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

[Pause] Dann, glaube ich, hier. Hier bestimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Dann, glauben Sie, dahin. Und wo war die Arbeitsstelle?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie pani p racowala? — Da.

 

Vorsitzender Richter:

Da. Und können Sie von dieser Baracke uns sagen, wo Sie genau gesessen haben in der Baracke, nämlich auf der rechten oder der linken Seite?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie pani siedziala dokladnie w baraku? Po prawej czy po lewej stronie?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Przy pracy?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Przy pracy.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Da etwa?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moment. Da etwa. Da, von dieser Seite.

 

Vorsitzender Richter:

Da etwa. Und hatten Sie da die Möglichkeit, aus dem Fenster bis auf die Rampe zu sehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy mogla pani?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Von dort nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von dort nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Nicht. Sondern von wo aus konnten Sie die Rampe beobachten? [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später haben wir dann ein kleines Zimmer von dieser Seite zugewiesen bekommen. Das war ungefähr im März. [...] Und hier unten, da war ein WC.

 

Vorsitzender Richter:

Was war da? [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Toilette.

 

Vorsitzender Richter:

Die Toilette, so. [...]

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

[unverständlich] wychodzilysmy przez, przez cala [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir gingen durch das ganze Gebäude in die Toilette.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

[unverständlich] drzwi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hier war die Tür

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I okno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ein Fenster.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Przez to okno [unverständlich] stad moglo [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Entweder standen wir dann an der Tür, oder durch das Fenster konnten wir dann beobachten. Von hier aus.

 

Vorsitzender Richter:

So. Also nicht von Ihrem Arbeitsplatz aus, sondern nur von dem Fenster der Toilette aus.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nicht vom Arbeitsplatz.

 

Vorsitzender Richter:

Gut. Dann nehmen Sie bitte wieder Platz. [Pause] Nun wollen Sie uns bitte mal weiter erzählen. Sie sind also nach etwa vier Wochen oder einem Monat als Aushilfe zur Aufnahmeabteilung gekommen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und was konnten Sie dort nun im einzelnen sehen? Oder ich will Sie so fragen: [Erkennen] Sie von diesen Angeklagten, die heute hier vor uns sitzen, irgendwelche Personen wieder? Stehen Sie bitte mal auf und gehen Sie mal herum und sehen Sie sich mal an, ob Sie die einzelnen

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Czy pani rozpozna któregos z tutaj obecnych.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Czy teraz rozpoznam, nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob ich die jetzt erkenne, weiß ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Nun ja, sie soll mal sehen, vielleicht. Wenn sie es nicht tut, dann ist es ja nicht schlimm.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Schon lange her.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist schon lange her.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das sehe ich ohne weiteres ein.

 

Staatsanwalt Vogel:

Ich halte es doch für besser, wenn die Angeklagten [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wieder aufstehen. Ja, bitte schön.

 

Verteidiger Laternser:

Herr Vorsitzender, dann habe ich aber einen anderen Vorschlag.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Verteidiger Laternser:

Dann würde ich darum bitten, daß die Angeklagten vielleicht auch noch vortreten, daß sie nicht immer den gleichen Platz haben.

 

Sprecher (nicht identifiziert):

Das ist richtig.

 

Verteidiger Laternser:

Dann wird es eher [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nun, ich kann mir nicht vorstellen, daß die Zeugin einen Plan von der Sitzung mitgebracht hat.

 

Verteidiger Laternser:

Herr Vorsitzender, vielleicht machen wir die Vorstellung uns zu Unrecht nicht. Jedenfalls ist meine Anregung an das Gericht [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, also das läßt sich technisch nicht machen.

 

Verteidiger Laternser:

Warum denn nicht?

 

Vorsitzender Richter:

Es sind zum Teil die Leute in Haft, und andere sind wieder nicht in Haft. Das möchte ich nicht haben. Das wird auch die Polizei unter Umständen vielleicht nicht gern sehen. Ja.

Nun ja, ich lege auch im allgemeinen gar keinen so großen Wert darauf. Wenn Sie sie nicht erkennt, ist ja

 

Verteidiger Laternser [unterbricht]:

Ich wollte nur diese Anregung

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Also dann nehmen Sie wieder Platz. Und nehmen Sie auch Platz, dann lassen wir das eben. Dann geht es auch so. Nehmen Sie Platz.

Frau Swiderska, Sie haben damals verschiedene von diesen Leuten hier angeblich gesehen. Und ich möchte Sie bitten, uns zu sagen, was Sie über die einzelnen Menschen wissen. Wir wollen anfangen mit dem Angeklagten Boger. Haben Sie ihn im Lager kennengelernt? Haben Sie ihn gesehen? Und was haben Sie von ihm zu berichten?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Bogera widywalam u nas na kobiecym lagrze, gdy przychodzil do naszego komanda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Den Boger sah ich in unserem Frauenlager, wenn er in unser Kommando kam.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiedzialam, ze jest w Politische Abteilung w meskim, w glównym obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wußte, daß er in der Politischen Abteilung in dem Männerlager war.

 

Vorsitzender Richter:

Daß er in der Politischen Abteilung im Männerlager war, das wußten Sie? Und Sie haben ihn gesehen, wenn er in die Aufnahmeabteilung kam?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Was tat er denn dort in der Aufnahmeabteilung?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co on tam robil?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, to przy tym troche tak jak skontrolowac nasza prace. Rozmawial z naszymi szefami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein wenig, um unsere Arbeit zu kontrollieren. Er sprach mit unseren Chefs.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und nachdem Sie ihn nun also kennengelernt und gesehen hatten, haben Sie ihn auch sonst bei seiner Tätigkeit gesehen?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, to w pózniejszym okresie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war zu einem späteren Zeitpunkt.

 

Vorsitzender Richter:

Wann ungefähr?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Gdy juz byla rampa doprowadzona na Birkenau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als bereits die Rampe nach Birkenau gebaut wurde.

 

Vorsitzender Richter:

Und wann war das ungefähr?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Das war schon, glaube ich... — W czerwcu, przypuszczam, gdzies latem, wczesnym latem w 43 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Juni etwa, also im Frühsommer 43.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Genau kann ich das nicht sagen.

 

Vorsitzender Richter:

Das ist auch nicht nötig. Aber Sie können sich noch erinnern, daß es ungefähr im Frühsommer 43 war?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

43 war das schon. Es war schon warm.

 

Vorsitzender Richter:

Es war schon warm. Und wer war denn der Leiter der Aufnahmeabteilung für die weibliche Aufnahme?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Lieber polnisch, denn [ich] kann die Worte vergessen haben. — Gdy zaczelam tam pracowac byl Unterscharführer Clauss.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als ich dort angefangen habe zu arbeiten, da war das der Unterscharführer Clauss.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Imienia nie znalam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Den Vornamen kannte ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I Rottenführer Wladimir Bilan, który pózniej awansowal na Unterscharführera.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der Rottenführer Wladimir Bilan, der später zum Unterscharführer avancierte.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Po okolo dwóch tygodniach, moze minelo, moze trzy, Clauss odszedl od nas.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach zwei, vielleicht drei Wochen ging Clauss von uns weg.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I przyszedl na, mlody taki Unterscharführer Hoffmann.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und es kam so ein junger Unterscharführer Hoffmann.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Imienia nie znam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Seinen Vornamen kenne ich nicht.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I jako szef nad nimi Hustek. Josef Hustek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und Vorgesetzter von ihnen war Josef Hustek.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Który pózniej zmienil nazwisko na Erber.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der später den Namen geändert hat in Erber.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun sagen Sie bitte, konnten Sie von Ihrem Fenster aus – oder wie Sie uns eben beschrieben haben, vom Fenster des WC aus – ankommende Transporte beobachten?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und wie weit war die Entfernung ungefähr von Ihrem Fenster bis zu der Bahnrampe?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To mi jest moze trudno okreslic, ale moze, czy moge naswietlic przypadkiem pewnym, który da obraz, czy mozna bylo rozpoznac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist mir schwer zu sagen. Aber vielleicht kann ich durch Beschreibung eines Falles Ihnen plausibel machen, wie leicht es zu erkennen war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

A wiec w 1943 roku jeszcze ta rampa nie byla dlugo, przyszly po dluzszej przerwie transporty ze Slowacji, transporty Zydów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war 1943, die Rampe war noch nicht allzu lange

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Sie war schon da.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Rampe war noch nicht allzu lange Zeit da. Da kamen die Transporte aus der Slowakei von Juden, nach längerer Unterbrechung.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak. W naszym komandzie pracowalo kilka Zydówek ze Slowacji.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In unserem Kommando arbeiteten einige Jüdinnen aus der Slowakei.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Gdy transporty przyszly, juz po wyladowaniu na rampie i szly wzdluz, naprzeciw naszego obozu wzdluz torów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als die Transporte bereits ausgeladen wurden und die Leute entlang der Bahnlinien gingen, uns gegenüber

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Miedzy torami a drutami naszego odcinka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwischen den Schienen und dem Draht unseres Abschnittes

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Bylysmy wlasnie tam z drugiej strony »sauny«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Da befanden wir uns eben auf der anderen Seite von der »Sauna«.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I z nami byla jedna z naszych kolezanek, która z nami pracowala, Edith Link.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und mit uns war eine der Kameradinnen, die mit uns zusammen arbeitete, Edith Link.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

I jeszcze jedna ze Schreibstuby, której nazwiska nie pamietam. — Rozika mit Vornamen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann noch eine andere aus der Schreibstube, an deren Namen ich mich nicht erinnere. Nur der Vorname, der ist mir noch bekannt, Rozika.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak. Wiec gdy stalysmy tak, w pewnym momencie Edith krzyknela glosno: »Boze! Moja m ama! Mój ojciec! Moja siostra, babc ia!« Zaczela wyliczac kilka osób ze swojej rodziny, kóre rozpoznala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als wir so standen, fing plötzlich Edith an zu schreien: »Lieber Gott, das ist meine Mutter, mein Vater, meine Großmutter, meine Tante.« Also sie erkannte die einzelnen Familienangehörigen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Und sie haben sie gehört, die Verwandten. — Oni ja slyszeli

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Dobrze niech pani mówi.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Bedzie mi trudno, bo moge sie zgubic. I oni ja uslyszeli

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe immer Angst, daß ich nicht weiter kann, wenn ich deutsch spreche

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Weil ich bin doch so aufgeregt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil ich doch so aufgeregt bin.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiec ci, którzy wlasnie dopiero przybyli do lagru poznali ja równiez, zobaczyli ja i siostra jej miala na reku male dziecko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Neuankömmlinge erkannten sie auch. Sie haben sie bemerkt, darunter ihre Schwester. Sie trug im Arm ein kleines Kind.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiec Edith, poniewaz wiedziala, ze starzy, ona juz byla dlugo, z jednych z pierwszych transportów. Wiedziala, ze starzy ludzie ida prosto do komory gazowej. Wiedziala, ze matki z malymi dziecmi na reku równiez ida prosto do komory gazowej, wiec zaczela na migi pokazywac tej siostrze, troche wolala, ale oczywiscie byla ostrozna, zeby nie zwrócil nikt uwagi, ze ona z lagru cos wola. Na migi siostrze pokazywala, zeby oddala dziecko babce.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Edith, die schon längere Zeit im Lager war und genau wußte, daß die alten Menschen ins Gas kommen, daß die Frauen mit kleinen Kindern auch vergast werden, sie versuchte so in Fingersprache, rief auch etwas, aber sehr vorsichtig, daß es nicht auffällt. Sie versuchte die Schwester darauf aufmerksam zu machen, sie soll das Kind der Großmutter geben.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ona wiedziala, ze babka tak czy tak nie bedzie uratowana. Dziecko tez nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie wußte, daß die Großmutter sowieso nicht gerettet werden kann. Auch das Kind nicht.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I dlatego chciala ratowac przynajmniej siostre.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und darum wollte sie wenigstens die Schwester retten.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Z calej tej rodziny do lagru weszla rzeczywiscie tylko ta siostra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wirklich, aus dem Lager, am Leben, ging nur die Schwester raus.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I, a ta druga ze Schreibstuby rozpoznala jedenascie osób ze swojej rodziny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese andere aus der Schreibstube, sie hat ebenfalls elf Mitglieder ihrer Familie erkannt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wo standen Sie, wie Sie das gesehen haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie wyscie staly wtedy?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Poza »sauna« tam. Pod murem »sauny«. Od tej strony, gdzie byly druty, gdzie byla rampa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir standen außerhalb der »Sauna« an der Mauer, von der Seite, von der die Rampe war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also unter »Sauna« verstehen Sie hier, was Sie vorhin unter WC benannt haben, oder?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja, das war das

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

»Sauna« war das ganze Gebäude, so wie ich sie, die Zeugin, [+ verstehe].

 

Vorsitzender Richter:

Das ganze Gebäude

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Zum Baden und so weiter.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec pani

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Prosze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pani ma na mysli, »sauna« nazywa pani caly dom, czy toalete nazywa.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nie, »sauna« to byl caly budynek. Tam sie przyjmowalo wiezniarki. Tam byly wlasni e rozbierane [ze swojej cywilnej] odziezy i tam je wlasnie »preparowano« na wiezniarki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter »Sauna« verstehe ich das ganze Gebäude. Dort, wo die Häftlingsfrauen dann ihre Kleider ablegen sollten, wo sie als Häftlingsfrauen »präpariert« wurden.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und standen Sie außerhalb dieses Gebäudes oder innerhalb des Gebäudes?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Außerhalb.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Außerhalb.

 

Vorsitzender Richter:

Außerhalb. Durften Sie denn da während der Ankunft dieses Transportes außerhalb des Gebäudes stehen? War das nicht verboten?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

My moglysmy dlatego, ze mysmy wlasnie pracowaly przy rejestrowaniu transportów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir durften es machen, weil wir doch gerade bei der Registrierung der Transporte tätig waren.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Jezeli wlasnie w danym momencie nie mialysmy transportu, albo po prostu wychodzilo sie pod pozorem, ze sie idzie do ubikacji. I wychodzilysmy na zewnatrz, albo stalismy we framugach, w drzwiach tak i przytulone do ramy patrzylysmy [+ sie].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Entweder weil wir keine Transporte im Moment zu registrieren hatten oder unter dem Vorwand, daß wir in die Toilette gehen, standen wir entweder in der Tür oder gingen nach außen. Und dicht angelehnt an die Mauer standen wir da und guckten.

 

Vorsitzender Richter:

Und guckten zu. Nun haben Sie uns erzählt, daß im Winter 43 drei Transporte mit Juden aus dem Gebiet von Wilna gekommen seien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wilna, Bialystok.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wilno, Bialystok [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Bialystok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Rovno

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Rózany. Suwalki.

 

Vorsitzender Richter:

Suwalki, jawohl. Und wie viele Person en umfaßte jeweils ein solcher Transport?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Jesli, tak jak pamietam, to byly tak transporty mniej wiecej: piec tysiecy, trzy tysiace.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soweit ich mich erinnere, waren da Transporte von ungefähr 5.000, 3.000 Menschen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

2.000 auch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

2.000.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wenn Sie sagen, im Winter 1943, war das der Winter von 1943 auf 1944?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Habe nicht verstanden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jezeli chodzi, pani mówi, zime 43 roku, to pani ma na mysli zime z 43 na 44, czy z 42 na 43.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Z 42 na 43.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich meine den Winter von 42 auf 43.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, waren Sie denn da schon in der Aufnahme?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy juz pani wtedy byla tam?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak, ja juz bylam w lutym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich war im Februar schon dort.

 

Vorsitzender Richter:

Moment. Soviel ich mir vorhin [...] gemerkt habe, sind Sie doch überhaupt erst am 6. Januar 43 ins Lager gekommen. [...]

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Am 6. Januar.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Einen Monat [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Januar 1943 ins Lager gekommen. Dann hatte Sie einen Monat Außenarbeit.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Das war dann im Februar.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Februar. Und dann war der Winter von 42 auf 43.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie meint, das war Anfang 43. Das war der Winter 42/43, also Anfang des Winters 43.

 

Vorsitzender Richter:

Also es muß dann nach dem Februar gewesen sein?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec to bylo po lutym? Czy w lutym, czy po lutym?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

W lutym, bo to wlasnie wtedy wzieto nas jako Aushilfe. Wtedy przyszlam do Aufnahme.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war eben im Februar. Im Februar wurden wir doch genommen dazu.

 

Vorsitzender Richter:

Ganz recht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kam im Februar gerade in die Aufnahmeabteilung.

 

Vorsitzender Richter:

Also im Februar 43, da kamen diese Transporte aus der Gegend von Wilna und Suwalki und...

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Bialystok, Rózany

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Und Bialystok.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja. — Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Und Sie meinten, jeder Transport hätte so ungefähr 2.000 bis 5.000 Personen umfaßt?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und um welche Tageszeit kamen diese Transporte an?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

O jakiej porze dnia przybywaly transporty?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, to bylo róznie. Jedne przychodzily w ciagu dnia, bylo jasno. Inne przychodzily póznym wieczorem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war sehr verschieden. Manche kamen an, da war es noch hell, und die anderen wieder, da war es spät am Abend.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sind irgendwelche Bestimmungen dagewesen, wonach eine bestimmte Anzahl von Personen ausgenommen werden sollte von der Vergasung oder wieviel Prozent, will ich mal sagen, in die Gaskammern geschickt werden sollten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy byly dokladne jakies na ten temat rozporzadzenia, ilu ludzi z tego transportu bedzie wzietych, ulaskawionych, to znaczy nie poslanych do gazu? I jaki byl procent posylanych do gazu? Czy pani jest wiadomym cos, czy byly jakies rozporzadzenia na ten tema t?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak, naturalnie. My rozporzadzen na pismie nie znalysmy. Ale esesmani, którzy byli naszymi szefami rozmawiali miedzy soba. To mysmy slyszaly, ze jak mówili czesto, ze okolo dziesiec procent wchodzi do obozu, jak o zdolni do pracy. A reszta idzie bezposrednio do komór gazowych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Natürlich, so schriftliche Verordnungen, die konnten wir nicht lesen. Aber aus den Gesprächen der SS-Männer, die sie untereinander führten, haben wir entnommen, daß zehn Prozent von den Ankömmlingen ins Lager gehen, als Arbeitskraft, und der Rest in die Gaskammer.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Wer bestimmte das, wer im einzelnen in die Gaskammer gehen sollte und im einzelnen ins Lager kommen sollte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto decydowal o tym? W poszczególnych wypadkach? Kto idzie do pracy, kto idzie do komory gazowej?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, to jak mi wiadomo, to Politische Abteilung decydowalo o ilosci.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie es mir bekannt ist, hat die Politische Abteilung die Zahl bestimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Die Zahl bestimmt. Und was ist ihr insoweit bekanntgeworden und wodurch?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co pani jest o tym wiadomym i przez kogo? I przez co jest pani to wiadomym, ze wlasnie wydzial polityczny decyduje? O ilosci?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No. To sie slyszalo, prawda, z rozmów esesmanów. Pózniej przychodzili juz w tym okresie mezczyzni do kobiecego obozu takze, tacy którzy pracowali w Politische Abteilung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man hörte das aus den Gesprächen von SS-Männern untereinander. Zu dieser Zeit kamen auch männliche Häftlinge bereits ins Frauenlager. Auch solche, die auf der Politischen Abteilung arbeiteten.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

My stad wiedzialysmy o tym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und eben [deshalb] wußten wir [+ davon].

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun [+ möchte ich] bei diesen drei Transporten mal stehenbleiben, die aus Bialystok, Wilna und Suwalki kamen. Wissen Sie, wer da auf der Rampe tätig war und wer die Auswahl getroffen hat zwischen denen, die in die Gaskammern gehen sollten, und denen, die ins Lager kommen sollten?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiadomo mi bylo, jak kazdej chyba wiezniarce, ze odbywa sie selekcja. U nas sie to nazywalo Sortierung. Juz po wyladowaniu nowo przywiezionych do obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war mir wie jeder anderen Häftlingsfrau bekannt, daß, nachdem so ein Transport ins Lager kommt, eine Sortierung – wir nannten das eine Sortierung – stattfindet.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tych Sortierungów, tych transportów widziec nie moglam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die einzelnen Sortierungen von diesen Transporten [...] konnte ich nicht sehen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Poniewaz wtedy jeszcze rampa nie byla doprowadzona do Birkenau i sortowanie odbywalo sie na bocznej rampie w Oswiecimiu, w Auschwitz, za dworcem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil damals die Rampe noch nicht in Birkenau sich befand, und die Sortierung fand an einer Nebenrampe in Auschwitz statt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak. Ta rampa na której mnie tez wyladowano.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war die Rampe, wo ich auch ausgeladen wurde.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ale nasi szefowie, gdy przychodzili, prawda, juz przyprowadzal Hustek, czy Hoffmann, czy inni przyprowadzali pózniej te transporty, te grupe wybrana do lagru przyprowadzali do nas, mysmy je rejestrowaly. No, oni siedzieli, czy chodzili tam. I miedzy soba rozmawiali i slyszalysmy wtedy nazwiska. Opowiadali sobie, jak to tam bylo przy Sortowaniu. I rzucali, miedzy soba rzucali nazwiska, kto byl tam przy tym.

 

Vorsitzender Richter:

Stop.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese ausgesuchten, die aussortierten Häftlinge wurden dann von Hustek und Hoffmann

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Und anderen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und anderen zu uns gebracht, und wir mußten sie dann alle registrieren und aufnehmen. Die sprachen auch untereinander und nannten immer die Namen von diesen Personen, die eben dabei waren. Wir hörten also die Namen von denjenigen, die dabei waren.

 

Vorsitzender Richter:

Also durch wen? Durch die Aussortierten oder durch die SS-Männer, die die Aussortierten begleiteten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec kto to mówil, czy ci

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Esesmani. Wysortowani przeciez

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Durch die SS-Männer.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nie mogli znac jeszcze nazwisk.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Aussortierten, die konnten doch die Namen noch nicht kennen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das meine ich. Also die SS-Männer unterhielten sich, wer dabeigewesen sei. Nun, und wer war denn dabei?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, to slyszalam prawie, ze w wiekszosci wypadków nazwisko Boger, slyszalam nazwisko Kaduk, slyszalam nazwisko Dylewski, Broad, slyszalam wiele innych nazwisk. Nie wiem, czy mam je wymieniac poniewaz oni nie sa w tej chwili oskarzeni, oskarzonymi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Fast in allen Fällen hörte ich die Namen von Boger, Kaduk, Dylewski, Broad und andere Namen. Ob ich die aufzählen soll, weiß ich nicht, sie sitzen nicht auf der Anklagebank.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Was wissen Sie davon, ob auch Ärzte zugezogen waren zu diesen Aussonderungen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy lekarze, wiadomym pani jest, czy lekarze byli tez przyciagani do tego rodzaju selekcji.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und was hatten die einzelnen für Aufgaben? Also ich will mal sagen...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jakie bylo zadanie lekarzy w tym wypadku?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To co wiem, prawda, co wsród wiezniów bylo wiadomym. No, wiec lekarze glównie decydowali, jesli chodzilo o wyglad, prawda. Wiek, czy ktos jest dosc silny, kto ma isc na prawa, kto na lewa strone [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So wie es unter den Häftlingen bekannt war, da haben die Ärzte danach entschieden, wie der Häftling ausgesehen hat. Also nach seinem Alter, nach seinem Aussehen, ob er kräftig genug ist.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Hatten die Ärzte die alleinige Entscheidung, oder haben noch andere Leute entschieden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy tylko lekarze mieli to prawo decydowania czy tez inni?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Mysle ze inni tez, bo jednak to stala, jak juz pózniej byla rampa na Birkenau, to stala cala swita, byla zawsze duza gromada esesmanów przy tym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich denke, die anderen auch. Ja, später, als die Rampe bereits in Birkenau war, da stand immer so eine größere Gruppe.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To sama widzialam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Da habe ich [+ es] ja schon selbst gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also Sie haben zunächst den ersten Transport, von dem wir eben sprachen, der aus der G egend von Suwalki und Wilna kam, nicht selbst entladen sehen, weil die Transporte damals noch nicht auf die Rampe kamen. Nun kamen dann wieder Ende Februar oder Anfang März 43 einige weitere Transporte. War die Rampe damals schon fertig in Birkenau?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein. Konnten Sie damals irgendwelche Menschen sehen, die bei diesen Transporten gearbeitet haben, die also dort eingeteilt haben und so weiter?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Przy pracy nie. Wszak ta rampa nie byla od nas widoczna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei der Arbeit nicht, weil die Rampe von uns aus nicht sichtbar war.

 

Vorsitzender Richter:

Nicht. Und Sie haben, wenn ich nicht irre, gesagt, nach Ihrer Erinnerung wäre etwa im Frühsommer 43 die Rampe fertig gewesen. Stimmt das?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

So ungefähr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak jak sobie przypominam, pani powiedziala ze w wczesnym latem 43

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Tak, gdzies w lecie, juz bylo cieplo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eben so im Sommer, es war schon warm.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Da sind wohl auch die Transporte, die aus dem Ghetto von Saloniki gekommen sind, sowie die Transporte, die aus Sosnowitz und Bedzin gekommen sind.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Bedzin. Bendsburg nannten das die Deutschen.

 

Vorsitzender Richter:

Die sind alle noch auf der alten Ausladestelle am Lager I angekommen?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak, te z Bedzina, z Zawiercia i z Sosnowca takze tam jeszcz e.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, diese aus Bedzin, Zawiercie, Sosnowitz, die kamen alle noch dorthin.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und nun vom Frühsommer 43, das heißt also von dem Augenblick ab, wo die Transporte nunmehr auf die Rampe in Birkenau aufli efen, da kamen wohl auch Transporte an. Und wie ist es nun mit dem Transport aus der Gegend von Lódz, Pionek, Lublin? Kamen die schon auf der neuen Rampe an; ebenso die aus Italien, Österreich, Belgien, Frankreich, Holland, der Slowakei und Deutschland?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Te transporty juz przychodzily tak pomieszane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Transporte kamen bereits dermaßen vermischt an

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ze przy tych juz trudno mi tak ustalic, prawda, kolejnosc jak one przychodzily.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß es mir schwerfällt, der Reihe nach genau anzugeben, wie sie ankamen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Jetzt geben Sie bitte mal acht, Frau Zeugin. Sie haben in Ihrer früheren Vernehmung zum Beispiel gesagt: »An der Auslese für die Vergasungen nahmen unter anderem die Angeklagten Kaduk, Boger, Klehr, Clauss, Dylewski, Broad, überdies der Chef Hustek-Erber teil.«1 Das war der Wilnaer Transport. Dann haben Sie weiterhin gesagt, bei den nächsten Transporten aus dem Ghetto von Saloniki wiederum Kaduk, Boger, Klehr, Dylewski, Clauss, Broad und Hustek-Erber. Dann kommt noch ein Transport aus Sosnowitz und dieser Gegend, da nennen Sie dieselben Namen wieder. Das alles haben Sie ja nicht gesehen mit eigenen Augen, sondern nur gehört.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, te transporty, które przychodzily na stara rampe w Oswiecimiu, greckie, pózniej te jeszcze z Polski, to tych rzeczywiscie, oczywiscie nie widzialam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, diese Transporte, die aus Griechenland oder aus Polen noch auf die Alte Rampe kamen, die habe ich selbstverständlich nicht gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Nicht gesehen. Und nun kommt es uns drauf an, von Ihnen zu erfahren, was Sie selbst gesehen haben mit eigenen Augen und mit eigenen Ohren gehört haben. Wann fingen da die ersten Transporte an? Also ich nehme an, im Frühsommer 1943.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak, w 1943 roku prawie do konca, potem jeszcze w 44. Stale przychodzily transporty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Jahre 1943 fast bis Ende des Jahres und auch 1944 kamen die Transporte ständig an.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Bardzo czesto.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sehr oft kamen sie an.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und nun erzählen Sie uns, was Sie da mit eigenen Augen gesehen haben, und insbesondere, inwieweit die hier Angeklagten sich bei diesen Transporten selbst bemüht haben, indem sie eingeteilt haben, wegtransportiert haben und so weiter.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co pani na wlasne oczy widziala?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiec przy tych transportach moglam, przy tych, które przychodzily na rampe do Birkenau moglam juz widziec i rozpoznac takich esesmanów, których znalam z widzenia. Albo bezposrednio, no, rozmawiac, to z nimi nie rozmawialam specjalnie, bo oni nie byli u nas na naszym obozie. Ci którzy tutaj prawda sa. Oni nie byli na kobiecym obozie, ale jak na przyklad Boger przychodzil do naszego komanda. Kaduka tez widywalam, prawda. Tam przy tym pokazywano mi go

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als diese Transporte damals bereits bei uns in Birkenau ankamen, da habe ich schon selbst die Personen, die dort bei den Transporten sich betätigten, gesehen und erkannt. Also ich betone doch, die Angeklagten, die hier sind, die waren doch nicht in unserem Frauenlager. Aber ich kannte sie, wie Boger zum Beispiel, der zu unserem Kommando kam. Oder Kaduk, den kannte ich auch.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Kaduka pokazano mi, gdy bylam w »Stammlager« do tak zwanego Erkennungsdienst, gdy robiono mizdjecia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Den Kaduk hat man mir noch im Stammlager gezeigt, als man die Aufnahmen für mich damals für den Erkennungsdienst gemacht hat.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wen haben Sie denn nun in Birkenau auf der Rampe gesehen von diesen Männern, die Sie mit Namen kannten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kogo pani na rampie w Brzezince widziala z tych ludzi, których pani znala?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Bogera

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Boger

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Kaduka

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kaduk

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Dylewskiego, nie wiele razy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dylewski nicht oft

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nicht viele Male

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nicht viele Male

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Dann Broad

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Broad

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Klehr. Klehra pokazano mi w naszej Revierschreibstubie. Nazwisko slyszalam przedtem juz duzo razy, ale gdy raz bylam sprawdzac jakies numery w Revierschreibstubie na naszym kobiecym rewirze.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Langsam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja, ist noch nicht zu Ende.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wszedl tam do tego pomieszczenia a gdy wyszedl, kolezanka powiedziala mi: »To jest wlasnie oslawiony Klehr.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und auch Klehr. Den Klehr, den kannte ich von den Kameradinnen, die auf der Revierschreibstube bei uns im Lager tätig waren. Eines Tages kam ich nämlich in die Revierschreibstube, und er ging rein. Und wie er raus war, da sagten die Kameradinnen zu mir: »Das ist der berühmte, der berüchtigte Klehr.«

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also sie sah dort an der Rampe Boger, Kaduk, Dylewski nicht viele Male, Broad, Klehr. Wen noch? Oder kann Sie sich auf sonst niemand erinnern?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, noch viele andere, die hier nicht sitzen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun sagen Sie

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Doktor Mengele und viele Aufseherinnen

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Mengele, ja?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja, natürlich. Doktor Rohde. Und dann viele Aufseherinnen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Die Frauen vom Frauenlager. Die Frauen, dann Taube, den Rapportführer vom Frauenlager, Arbeitsdienstführer Perschel

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nun ist uns bisher gesagt worden, soweit Ärzte an der Rampe gewesen seien, hätten die Ärzte darüber zu entscheiden gehabt, wer ins Lager aufgenommen wurde und wer in die Gaskammern gehen mußte. Wissen Sie etwas davon?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dotychczas bylo nam mówione, ze wtedy, kiedy przy transportach na rampie znajdowali sie lekarze, oni decydowali o tym, kto idzie do komory gazowej a kto nie.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, co

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Co pani moze na ten temat powiedziec?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To ja juz w ten sposób mniej wiecej powiedzialam to co bylo widac, jezeli lekarz byl, to lekarz decydowal, prawda, wskazywal lekarz. Mysmy tak przypuszczaly wedlug tego, kto wchodzil do obozu, ze wedlug wygladu, wedlug wieku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, so habe ich es ja auch gesagt. Wenn die Ärzte da waren, haben die gezeigt. Das merkten wir [an] denjenigen, die dann ins Lager gingen. Nach dem Aussehen, nach dem Alter und so wurde dann entschieden.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und nun frage ich Sie: Haben auch die anderen von Ihnen Genannten – nämlich Boger, Kaduk, Dylewski, Broad, Klehr – ohne Ärzte selbständige Entscheidungen getroffen?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

[Pause] Sie waren dabei. Aber wie ich das gesehen habe, kann ich das nicht genau sagen, daß gerade einer entschieden hat.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Können Sie uns denn überhaupt einmal schildern, was die Leute auf der Rampe getan haben?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, wiec stala duza dosyc, zwykle grupa. Tam byl przewaznie lekarz, byli oficerowie, byli podoficerowie i nawet prawda, tak zwane posty. Wiec, jedni robili tak, no obstawe, zeby to nazwac, prawda

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es stand meistens eine größere Gruppe von Menschen dort. Meistens waren es ein Arzt und dann Offiziere, Unteroffiziere und auch Posten, die eine gewisse Abschirmung bildeten.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, i wlasnie z tej grupy, która stala, wlasnie, razem, jak gdyby przewodzila temu sortowaniu, w tej grupie widzialo sie, prawda, podnoszone rece i podnosil ktos reke, i wskazywal na prawo, czy na lewo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus dieser Gruppe, die eben eine führende Rolle dort gespielt hat, sah man eine einzelne Hand sich bewegen und zeigen, nach links oder nach rechts.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Czasami wyciagali z szeregów tez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal haben sie auch aus den Reihen jemanden rausgezogen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, czasem, gdy wskazano, n o to ludzie szli wedlug kierunku. Ale czasami wypadalo tak, jak nam pózniej niektóre opowiadaly, które weszly do obozu z tej grupy, ze rozdzielono matke i córke, czy kogos z rodziny w ten sposób. Wiec, powiedzmy matka miala isc do tej grupy, która nie szla do obozu. W kazdym razie one jeszcze wtedy nie wiedzialy, oni wtedy nie wiedzieli. No, wiec córka chciala do niej dolaczyc, nie chciala, ona nie wiedziala, ze ona pójdzie do obozu, ze bedzie zyc. No, wiec wtedy rozdzielano je, nawet sila.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Normalerweise gingen die Leute nach dem Befehl nach links oder nach rechts, ohne zu zögern. Aber manchmal, so erzählten uns die Frauen, die dann ins Lager kamen aus diesem Transport, manchmal passierte es, daß man eine Mutter und eine Tochter trennen wollte – und die wußten ja noch nicht, was die eine oder die andere erwartet. Aber die Tochter wollte nicht und blieb bei der Mutter, und dann wurde sie fortgezerrt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wissen Sie, ob einer der Angeklagten, die hier sind, selbständig durch seine Anweisungen bestimmt hat darüber, ob Personen ins Lager oder in die Gaskammer gehen sollten?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nie, tego nie moge dokladnie powiedziec. Wiem tylko, ze brali udzial w Sortowaniu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das kann ich nicht genau sagen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Byli przy tym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nur, daß sie daran teilgenommen haben, daß sie an Sortierungen teilgenommen haben, daß sie dabei waren.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wissen Sie auch, ob diese Personen die Leute, die für die Gaskammern bestimmt waren, dort hingebracht haben und dort hineingetrieben haben in diese Kammern?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pani jest wiadomym, ze ci ludzie, których pani wspomniala, prowadzili tych przeznaczonych do komory gazowej sami do tej komory gazowej, zapedzali ich tam?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nie, poniewaz krematorium bylo juz mniej wiecej tak na rogu drugiego odcinka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, weil das Krematorium bereits an der Ecke des anderen Abschnittes war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wurden denn die Leute ins Krematorium zu Fuß oder mit Lastwagen gebracht?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Gdy byli wyladowywani na rampie w Oswiecimiu, przywozono przewaznie chyba wszystkie transporty ciezarowymi samochodami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als die Rampe noch in Auschwitz war, da wurden die Leute meistens mit den Lastwagen gebracht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ale od tej ram py w Birkenau, to juz bylo blisko do krematorium, to szli, to szli pieszo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber von der Rampe in Birkenau, da war es ja schon nah zum Krematorium, da gingen sie zu Fuß.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wissen Sie, wer sie dorthin begleitet hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A kto odprowadzal ich tam? Wie pani?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, prawie wszyscy, którzy tam byli, bo za trudno mi powiedziec to juz mi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na ja, fast alle. Oder alle, die dort dabei waren. Das ist mir schwer zu sagen.

 

Vorsitzender Richter:

Nun sagen Sie bitte, fanden auch innerhalb des Lagers verschiedene solche Auswahlen statt von Leuten, die auch vergast werden sollten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wewnatrz obozu tez byly przeprowadzane selekcje, czy tez wybiórki osób, które byly przeznaczone do komory gazowej?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak, byly chyba trzy rodzaje Sortierungów w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, es waren etwa drei Arten von Sortierungen innerhalb des Lagers.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak, musze pomyslec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich muß nachdenken.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiec byly Sortierungi na rewirze. Wsród chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also erstens waren es Sortierungen auf dem Revier unter den Kranken.

 

Vorsitzender Richter:

Wo war das Revier?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A gdzie byl ten rewir?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To byly baraki, zaraz jak idzie tu prawa strona, stad biorac po le wej stronie, drewniane baraki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren die Baracken, wenn man von hier aus guckt, links, Holzbaracken.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

17, 16

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

In a oder b?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

A.

 

Vorsitzender Richter:

A. Und zwar in der Nähe der »Sauna«?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W poblizu »sauny«?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak, to najpierw poczatkowo jak ja bylam to byl czwarty, piaty i szósty blok. To byly Effektenkammer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie ich dort war am Anfang, da war [+ im] vierten, fünften, sechsten Block die Effektenkammer.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Potem byl dziesiaty, jedenasty, dwunasty to byly bloki mieszkalne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann 10, 11, 12, das waren Wohnblocks.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Siedemnasty, osiemnasty, dziewietnasty chyba byly tez mieszkalne. Mieszkania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

17, 18, 19, da waren auch, glaube ich, Wohnblocks.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I dalej chyba byl rewir, ale to sie zmienialo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und weiter war, glaube ich, das Revier. Aber es änderte sich.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Dlatego, na przyklad, ze siedemnasty byl Schonungsblock, to sie troche zmienialo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das änderte sich manchmal, wie zum Beispiel 17, da war ja der Schonungsblock und so.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und das Revier war auf Block?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na którym bloku byl rewir?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Bylo k ilka bloków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren einige Blocks.

 

Vorsitzender Richter:

Einige Blocks. Und welche Nummern trugen die?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

22 byl na pewno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

22 war es bestimmt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

23 byl na pewno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

23 war es bestimmt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

24.

 

Vorsitzender Richter:

Nun ja

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

24 war es bestimmt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Noch weiter dann 27.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann 27.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

29, 30, so ungefähr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

27, 29, 30.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und auf diesen Blocks, lagen da auch Kranke dauernd, oder gingen die dort nur hin zur Behandlung?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy oni stale lezeli chorzy na tych blokach, czy tylko przychodzili na opatrunek

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Nie, to, to przychodzili

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Leczenie.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Do ambulansu, ale bloki, bloki rewirowe byly te, gdzie chore lezaly.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, [+ für] die Kranken, die nur zur Behandlung kamen, waren die Ambulanzblocks.

 

Vorsitzender Richter:

Und welcher Block war die Ambulanz?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Zdaje mi sie, ze trzydziesty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, es war 30. Die Nummer 30.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und in den anderen Blocks, das waren also, was man bisher

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Und in den anderen Blocks, da waren Bettlägerige.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also das war der Häftlingskrankenbau. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren drei Stockwerke.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Calkiem waskie takie prycze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ganz schmale Pritschen waren dort.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, na tych pryczach lezaly czesto najmniej dwie, trzy a nawet cztery chore.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf einer Pritsche lagen oft zwei, drei, manchmal vier Kranke.

 

Vorsitzender Richter:

Sagen Sie bitte, welche Ärzte waren dort in diesen Krankenbauten tätig, und zwar a) von der SS, b) von den Gefangenen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jacy lekarze pracowali na tym, na rewirze? I pytanie: a) jacy esesmani lekarze i b) jacy lekarze wiezniowie?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Gdy ja przyszlam do obozu juz zaczynaly pracowac lekarki wiezniarki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als ich ins Lager kam, da begannen grade die Häftlingsärztinnen darin zu arbeiten.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, i oprócz tego byli lekarze SS, którzy jednak nie po to byli, oni nie leczyli, oni mieli tylko nadzór na tym rewirze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darüber hinaus waren die SS-Ärzte, aber die

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Und wen kennen Sie?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die haben ja nicht als Aufgabe gehabt zu heilen, zu behandeln, sondern sie hatten nur die Aufsicht. — Jakich pani zna wsród nich?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Rohde, pamietam dobrze

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Rohde, an den kann ich mich gut entsinnen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Mengele.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mengele.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Byl jeszcze Krause, takie podobne nazwisko. Krause.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war Krause oder so ein ähnlicher Name.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Byl krótko. On byl krótko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber er war eine kurze Zeit [+ dort].

 

Vorsitzender Richter:

Doktor Lucas?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nein.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Diesen Namen kann ich nicht erinnern.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An diesen Namen kann ich mich nicht erinnern.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wer war von Sanitätsdienstgraden da?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto tam byl z sanitariuszy?

 

Vorsitzender Richter:

Sogenannte SDGs.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sanitariuszy.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

SDG, ich weiß. — Jakis o ile sobie przypominam z polskim nazwiskiem, po polsku brzmiace nazwisko, ale nie pamietam tego nazwiska.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war einer mit einem polnisch klingenden Namen, aber ich kann mich nicht erinnern.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ten, który stale byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der, der ständig dort war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wissen Sie, ob dort Neubert, Hantl oder Klehr waren?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

O Klehrze slyszalam, ze przychodzil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vom Klehr habe ich gehört, daß er dahin kam.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja go widzialam tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe ihn auch dort gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

In dem Frauenlager in Birkenau?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W obozie kobiecym w Brzezince?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

W Brzezince.

 

Vorsitzender Richter:

Im Krankenbau?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na izbie chorych?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja jego widzialam w Revierschreibstube.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe ihn auf der Revierschreibstube gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wer war dort als SDG tätig, außer dem Mann mit dem polnisch klingenden Namen? War da auch eventuell noch Neubert tätig oder Hantl tätig?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto tam pracowal?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Die Namen habe ich gehört, aber ich weiß nicht genau.

 

Vorsitzender Richter:

Sie wissen es nicht. Sagen Sie bitte, wenn in diesen Blocks, in diesen Krankenblocks, sogenannte Auslesen stattfanden – »interne Auslesungen«, haben Sie mal gesagt –, wie spielte sich das ab, und wie ging das vor sich?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pani zrozumiala pytanie?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Gdy bylo Sortierung na rewirze jak to sie odbywalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak to sie odbywalo i w jaki sposób?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiec, na calym lagrze, mi jest trudno po polsku mówic obóz, na calym lagrze byla Blocksperra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im ganzen Lager war dann die Blocksperre.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Dlatego, aby inne wiezniarki nie widzialy, co sie dzieje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damit die anderen Häftlingsfrauen nicht sehen, was sich abspielt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I wtedy, [Pause] przewaznie to juz byla taka ekipa z naszego... oczywiscie tam byl lekarz na rewirze i esesmani i esesmanki z kobiecego obozu, to co widzialam, ze szli na rewir.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, und da waren dort gewöhnlich ein Arzt und SS-Männer und SS-Frauen von dem Frauenlager, die, die ich ja gesehen habe, daß sie hingingen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wszystkiego przeciez nie moglam widziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alles konnte ich doch nicht sehen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I najwiecej wybierano chorych na tyfus plamisty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hauptsächlich wurden die Fleckfieberkranken ausgesucht.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Potem oczywiscie bywalo, ze chora juz przeszla kryzys i wlasciwie mogla wrócic do zdrowia, ale przeciez wygladala bardzo zle: skóra i kosci.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab auch Fälle, daß die Kranke bereits die Krankheit überstanden hatte und

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja. Wer hat diese Auswahlen vorgenommen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto dokonywal tego, wybiórki tam?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To jak juz slyszalam, prawda, od kolezanek, to lekarz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie ich es gehört habe, und zwar von meinen Kameradinnen, wurde es von dem Arzt durchgeführt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Im Revier.

 

Vorsitzender Richter:

Im Revier.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vom Arzt im Revier.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Und die anderen waren dabei.

 

Vorsitzender Richter:

Und diese Frauen, die kamen dann wohl auf Block 25? Ja, und von dort in die Gaskammern.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I te kobiety?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I te kobiety te byly pózniej przenoszone na blok 25 [...] a stamtad samochodami ciezarowymi do krematorium.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja. Die Frauen kamen dann auf den Block 25 und von dort mit den Lastautos ins Krematorium.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Takze z flegmona, prawda, wybierano

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auch solche, die Phlegmone hatten.

 

Vorsitzender Richter:

Nun sagen Sie bitte, als dann die Transporte im Jahre 1944 noch häufiger wurden und man diese Vergasungen da vornahm, hat man da außer den zehn Prozent, die man jeweils für dieses Lager bestimmte, noch andere Leute ausgesondert, die vorwiegend vom Lande waren und die in das Lager »Mexiko« kamen?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nie zrozumialam wszystkiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ins Lager? In?

 

Vorsitzender Richter:

Bitte?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

»Mexiko«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ins Lager »Mexiko«. Habe ich gut verstanden. — Czy pózniej, kiedy w 44 roku, transporty powiekszyly sie i zaczely czesciej przychodzic, czy wtedy poza tymi dziesiecioma procentami wybranych do pracy w obozie, byli jeszcze inni ludzie, cywile z zewnatrz, z wiosek przywozeni i skierowani do tak zwanego »Meksyku«? Czy pani jest cos na ten temat wiadomym?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak. W 1944 roku przywozono masowe transporty z Rusi Przykarpackiej. To byli przewaznie wiejscy Zydzi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Jahre 1944 kamen Massentransporte mit Landjuden aus der Gegend von Karpato-Ruthenien, also aus Ruthenien, [...] die vom Lande waren. Juden, die vom Lande kamen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I te transporty przychodzily dniem i noca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Solche Transporte kamen Tag und Nacht an.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Moze trzy tygodnie, moze dluzej to trwalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht drei Wochen lang, vielleicht länger.

 

Vorsitzender Richter:

Und was geschah mit den Leuten, die man nach »Mexiko« schickte?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiec czesc weszla do obozu a czesc, wieksza czesc, do gazu. Czesc wybrano i te byly umieszczone na nowym odcinku i ten w gwarze obozowej nazywano »Meksyk«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein Teil ging ins Lager

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Byli rejestrowani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der größte Teil ging in die Gaskammer, und ein Teil kam dann auf den neuen Abschnitt, der in der Sprache des Lagers »Mexiko« hieß.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und was geschah mit diesen Leuten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co sie dzialo z tymi

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Te byly wlasciwie prawie ze bez odziezy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Solche Leute waren fast ohne Bekleidung.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Dostawaly wyzywienie jeszcze w mniejszej ilosci niz caly obóz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie bekamen noch weniger zum Essen als das ganze Lager.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Umieralo ich tam bardzo duzo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie starben dort in großen Mengen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Od czasu do czasu formowano transporty z »Meksyku«. No i w Schreibstubie, w Arbeitseinsatzu sporzadzane byly tak zwane Transportlisty i tak jak slyszalysmy od esesmanów, naszych szefów, kiedy mówili Transportlisty, ze one sa potrzebne do pracy i jada do roboty do Rzeszy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von Zeit zur Zeit wurden Transporte aus diesen Frauen, die dort in »Mexiko« waren, zusammengestellt, und in der Schreibstube wurden sogenannte Transportlisten ausgefertigt. Es hieß dann damals unter dem SS-Personal, daß diese Frauen nach Deutschland zur Arbeit kommen sollen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak, naturalnie nie wszystkie, to wciaz jeszcze ten »Meksyk« istnial, prawie ze do konca

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Natürlich nicht alle, weil dieses »Mexiko« fast bis zum Ende des Lagers existierte.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun haben Sie noch erlebt die zwei Transporte, die in das sogenannte Theresienstädter Lager gekommen sind, die jeweils

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Czy ja moge cos sie jeszcze zapytac, czy ja moge cos powiedziec?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darf ich bitte noch etwas sagen?

 

Vorsitzender Richter:

Ja, bitte schön.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja przedtem powiedzialam, ze bylo kilka rodzajów Sortierungów na kobiecym obozie, powiedzialam tylko o jednym na rewirze. Inne byly moze gorsze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe doch vorher von dreierlei Sortierungen gesprochen. Bis jetzt habe ich ja nur diese auf dem Revier genannt und näher geschildert. Die zwei anderen waren schlimmer.

 

Vorsitzender Richter:

Und was [waren] das für [welche]?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To byly Sortierungi podczas apeli, w czasie apelu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren die Sortierungen während des Appells.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Najczesciej w czasie rannego apelu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am häufigsten während des Morgenappells.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I jeszcze inny rodzaj, to byly takie dodatkowe apele w ciagu dnia. Te juz dotyczyly tylko Zydówek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann waren noch zusätzliche Appelle. Die waren während des Tages und betrafen nur die Jüdinnen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I Sortierungi w zwiazku z tak zwanymi generalnymi apelami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann, drittens, die Sortierungen, die im Zusammenhang mit dem sogenannten Generalappell standen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiec te na zwyklych, rannych apelach – no, nic nie bylo wiadomo, stalysmy dlugo, dlugo i nagle to szla tak wiesc nie wiadomo skad, przez te wszystkie stojace kolumny: Sortierung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Beim Morgenappell war es so: Wir standen und standen und standen ziemlich lange, und dann plötzlich kam das wie eine Nachricht durch das ganze Lager: Die Sortierung kommt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No i to wtedy przechodzili wzdluz blokami stojacych kolumn wiezniarek. Przechodzili ci esesmani którzy byli na naszym obozie i esesmanki i wybierali z szeregów, zapisujac numery, odstawiajac na bok od kolumny i zapisywali numery.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann kamen die Reihen von Häftlingsfrauen, die nach den Blocks eingegliedert dastanden. Die SS-Männer und die SS-Frauen aus unserem Frauenlager, die gingen die Reihen entlang, suchten sich die einzelnen heraus, notierten die Nummern, und — I one stawaly na boku?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Na boku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die mußten dann abseits sich stellen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To bylo duzo tych esesmanów, i zwlaszcza esesmanek. Byla taka Hasse, która nosila z soba zawsze taka gruba laske zakrzywiona i tak za szyje wyciagala z szeregu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war eine ganze Menge von SS-Männern und SS-Frauen dabei. Eine SS-Frau zum Beispiel namens Hasse, die hatte so einen Stock dabei. Und mit dem Kopf des Stockes nahm sie jedesmal eine Häftlingsfrau, die sie ausgesucht hatte, am Hals und zog sie mit dem Stock am Hals heraus.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Przy tych apelach nie wybierali, nie bylo, nie wybierano tylko Zydówek. Wybierano równiez Polki takze inne narodowosci. Przy tych Sortierungach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei diesen Sortierungen während des Morgenappells und anderen waren ja nicht nur die Jüdinnen betroffen, es waren auch andere, Polinnen auch.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I po skonczonym Sortierungu apel odgwizdano, bylo Arbeitsformierung, komanda szly do pracy a te wybrane odprowadzano na blok 25.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nachdem so eine Sortierung zu Ende ging, und es war schon abgeblasen zum Ende, hieß es, die Arbeitsformierung findet statt. Die einzelnen Kommandos gingen zur Arbeit, und die Ausgesuchten wurden auf den Block 25 geführt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Na bloku 25 przebywaly czasem po kilka dni. Sortowania powtarzano az blok byl pelny, przepelniony.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem Block 25 blieben sie manchmal einige Tage. Die Sortierungen wiederholten sich, bis der Block überfüllt war.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Te wybrane na blok 25 nie dostawaly juz zadnej zywnosci i nic do picia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Frauen, die sich auf dem Block 25 befanden, bekamen nichts zum Essen und auch gar nichts zum Trinken.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Jak juz blok byl pelny, uznany za wystarczajaco, liczba uznana widocznie za wystarczajaca, przyjezdzaly samochody ciezarowe i ladowano je na te samochody ciezarowe. Oczywiscie to odbylo sie tam na sasiednim bloku, chociaz byla Blocksperre, to przez okienka mozna bylo widziec. No, wiec przy tym bylo bicie, kopanie, rzucanie na samochody, wskakiwali esesmani na samochody i udeptywali, zeby sie wiecej zmiescilo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn die Zahl vollständig war, dann kamen die Lastautos, um sie abzuholen. Und dadurch, daß ich im Nebenblock war, und obwohl die Blocksperre war, konnte ich trotzdem sehen, wie sich das alles abspielte. Das waren grausame Szenen. Die SS-Männer, die schlugen und traten. Oft sprangen sie auf die Lastautos und trampelten mit den Füßen, damit mehr Frauen auf den Lastwagen draufkommen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, i pózniej odwozono te ofiary do krematorium.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später wurden dann die Opfer ins Krematorium gebracht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Ich habe Sie vorhin nicht ganz richtig verstanden. Wer hat die Listen zusammengestellt oder aufgeschrieben derjenigen, die bei diesen Generalappellen

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Das war nicht Generalappell.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein, das war kein Generalappell.

 

Vorsitzender Richter:

Das war bei Morgenappellen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Die bei den Morgenappellen da herausgesucht werden

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

SS-Männer und SS-Frauen, hieß es.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wissen Sie, ob darunter auch Leute waren, die hier angeklagt sind?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein, nicht. Gut.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Bei denen nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun kommen wir zu den Generalappellen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To jest trzecia kategoria.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Da habe ich drei erlebt. — To sie szlo, to wyprowadzano nas rano poza brame. Tam byl taki duzy plac, nazywano go »wiesa«. No i tam caly obóz, wszystkie kobiety, które nie byly na rewirze musialy stac caly dzien. Jeden byl w lutym

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von solchen Appellen habe ich drei mitgemacht. Wir wurden morgens nach außerhalb des Lagers gebracht, auf einen Platz, den man »Wiese« nannte.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Za brame.

 

Vorsitzender Richter:

Wie nannte man ihn?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Wiese«.

 

Vorsitzender Richter:

»Wiese«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Den man »Wiese« nannte, hinter dem Tor. Alle Frauen des Lagers, außer diesen, die im Revier waren. Und wir mußten dort den ganzen Tag stehen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Jeden taki apel byl, co pamietam, w lutym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Einer davon, soweit ich mich erinnere, fand im Februar statt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Potem w marcu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann im März.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

A pózniej byl jeszcze jeden w lecie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann noch einer im Sommer.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Po calym dniu apelu, to polecono blokami wchodzic z powrotem do obozu, ale biegiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach einem Tag des Stehens während des Appells wurde dann befohlen, man soll wieder zurück in die Blocks gehen, aber im Laufschritt.

 

Vorsitzender Richter:

War das 43?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To bylo w którym roku? 43?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

43. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

43, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiec, wewnatrz juz obozu i z zewnatrz tam przy tej bramie stali esesmani, esesmanki z psami i z laskami, prawda, z kijami i obserwowali biegnace wiezniarki. Wchodzic do obozu wolno bylo tylko

 

– Schnitt –

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

chyba nie. Ja staram

 

– Schnitt –

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Natürlich habe ich nichts dagegen.

 

– Schnitt –

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bemühe mich, das zu sagen, was ich weiß.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, es ist ja nur für den Fall, daß nachher Unstimmigkeiten kommen sollten über das, was Sie gesagt haben. Damit wir feststellen können, was wirklich gesagt worden ist.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tylko wtedy, kiedy beda moze pózniej w przyszlosci jakies nieporozumienia, czy nie bedzie sie ktos z kims spierac na temat tego, co pani powiedziala, to wtedy bedzie mozna to jeszcze raz nagrac i sprawdzic.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Rozumiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich verstehe.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sagten also, Sie mußten im Laufschritt dann wieder zurücklaufen. Und derjenige, der durch das lange Stehen vielleicht in den Beinen übermüdet gewesen ist und kleine Fehler machte oder nicht so laufen konnte, der wurde zur Seite genommen, war aussortiert und kam dann ebenfalls auf Block 25.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak, a z bloku 25 pózniej znowu ciezarowe samochody przyjezdzaly i do krematorium.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann vom Block 25 aus mit den angekommenen Lastautos ins Krematorium.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Zadne listy formalnie nie byly sporzadzane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eine offizielle, also formelle Liste wurde dabei nicht aufgestellt.

 

Vorsitzender Richter:

Nicht aufgestellt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Takze nie bylo zadnej listy, kogo ma sie wybrac? Bo nie wybierano po nazwiskach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und auch vorher war keine Liste, wer eben aussortiert werden sollte, weil man nicht nach den Namen aussortierte.

 

Vorsitzender Richter:

Sondern das war also lediglich

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Tylko

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nach dem Kräftezustand.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak przypadkiem, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ja nur eine Zufallsfrage.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak samo jak na apelach. Mysmy czesto po tych Sortowaniach na, w czasie tych rannych apeli, mysmy czasem sie zastanawialy, jakie sa wlasciwie zasady tego sortowania. Czym sie kieruja. Poczatkowo myslalysmy, a które gorzej wygladaja, które sa starsze, ale potem widac bylo nieraz, ze zupelnie mlode kobiety i dobrze nawet dosyc wygladajace, jak na lagrowe stosunki tez byly wybierane. Wiec, nie moglysmy, prawda, w ogóle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auch nach dem Morgenappell machten wir uns oft Gedanken, nach welchen Kriterien eigentlich diese Frauen ausgesucht wurden. Und wir haben gedacht, vielleicht solche, die schlechter aussehen, die älter sind, die schwächer aussehen. Aber nein, es waren oft junge und gutaussehende Frauen, die auch aussortiert wurden.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, wer bei diesen Generalappellen mitgewirkt hat und wer da insbesondere ausschlaggebend war für die Frage, wer ins Lager wieder zurückkam und wer in die Gaskammer gehen mußte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wie pani, kto specjalnie przy apelach generalnych zarzadzal, dawal zarzadzenia, kto ma byc wybrany, kto pozostanie? Kto decydowal przy tych generalnych apelach?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To esesmani i esesmanki z naszego obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren die SS-Männer und die SS-Frauen aus unserem Lager.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja moge podac nazwiska. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich kann die Namen angeben.

 

Vorsitzender Richter:

Von den Angeklagten ist da niemand dabeigewesen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z oskarzonych nikogo nie?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Niemand dabeigewesen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, niemand dabei.

 

– Schnitt –

 

Vorsitzender Richter:

Josef Klehr betrifft und die sich befaßt mit der Gefangenen Isabella Sosnowska. Würden Sie uns das jetzt vielleicht noch mal erzählen.

 

– Schnitt –

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja. Wiec to bylo gdzies wiosna w 1943 roku dokladnej daty nie moge powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja. Es war also irgendwann im Frühjahr 1943.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wczesna wiosna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Anfang des Frühlings 1943. Ein genaues Datum bin ich nicht in der Lage anzugeben.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Juz wczesniej przybyl gdzies jeszcze w 42 roku, pod koniec, transport wiezniarek z Lublina. Tak jak slyszalam w obozie jeszcze wtedy nie bylam, wiec ich nie rejestrowalam, to nie pamietam, nie moge tak liczby dokladnie okreslic, okolo 250.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also damals befand sich bereits ein Transport im Lager. Dieser Transport kam so Ende 42, und zwar aus der Gegend von Lublin

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Z wiezienia Lublin – Zamek, tak sie to nazywalo

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus dem Gefängnis in Lublin. Dieses Gefängnis hieß Zamek, die Burg. Und da ich diese Häftlingsfrauen nicht registriert habe, weiß ich nicht genau die Zahl. Aber ich habe gehört, es waren ungefähr 250 Frauen darunter.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak. Ta wczesna wiosna w 1943 roku przyszla taka grupa kilku esesmanów, poszli do ambulansu, do tej Revierschreibstube. I slyszalysmy pózniej, bylo glosne w obozie, ze caly ten transport, z wyjatkiem dwóch lub trzech [+ kobiet] maksimum, zostaly zaszpilowane, dostaly zastrzyki fenolu w serce.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eines Tages, wie ich bereits gesagt habe, Anfang des Frühlings 1943, kam eine Gruppe von einigen SS-Männern. Sie gingen in die Ambulanz, also in die Revierschreibstube. Und da hörte man im Lager, daß diese ganze Transportgruppe, mit Ausnahme von zwei, drei Frauen, mit Phenolspritzen ins Herz getötet wurde.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa :

Niektóre z tych wiezniarek byly jako chore na rewirze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Einige von diesen Häftlingsfrauen befanden sich als Kranke auf dem Revier.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I te z rewiru tez zostaly zaszpilowane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und diese Frauen aus dem Revier, die wurden ebenfalls »abgespritzt«.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

A te, które znajdowaly sie w róznych blokach, czy w komandach na terenie obozu, zostaly wezwane do Schreibstuby rewirowej i tam w ambulansie zaszpilowane. Wiem o tym stad, ze to bylo bardzo glosne w obozie a szczególy, tam blizsze opowiadala mi wiezniarka ówczesna Isabella Sosnowska, która byla w Revierschreibstube.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die anderen Häftlingsfrauen, die nicht im Revier lagen, sondern [+ sich] auf den Kommandos befanden oder in den Blocks, die wurden in die Revierschreibstube gerufen

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Dla sprawdzenia numerów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar, um die Nummern zu überprüfen, und wurden dort in der Ambulanz mit Phenolspritzen getötet. Das habe ich gehört von einem Mithäftling namens Isabella Sosnowska, die damals in der Revierschreibstube tätig war.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak. I wlasnie Isabella Sosnowska powiedziala mi, ze przy tym, w tym szpilowaniu bral czynny udzial SDG Josef Klehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieser Häftling, diese Isabella Sosnowska, sie hat mir erzählt, daß an der Aktion des Tötens mit Phenol einen aktiven Teil der Angeklagte Klehr [übernahm].

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Obok innych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter anderen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Ihre Bekannte, die Frau Sosnowska, wird ja wohl auch das nicht mit eigenen Augen erlebt haben, sondern sie wird sich das auch haben erzählen lassen, nehme ich an.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

So wie ich mich erinnere, sie sagte, sie hat gesehen, wie die Frauen in den Nebenraum gerufen wurden und dann nicht mehr herauskamen.

 

Vorsitzender Richter:

Soll sich das denn in dem SS-Revier abgespielt haben, oder in welchem Revier?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na jakim rewirze to mialo miejsce, czy na rewirze esesmanskim?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nie, na Häftlingsrevier, bo w ko biecym obozie nie bylo esesmanskiego rewiru.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Frauenlager war kein SS-Revier. Da war nur ein Häftlingsrevier.

 

Vorsitzender Richter:

Also dort soll es sich abgespielt haben, und die Frau Sosnowska soll da im Nebenraum sich befunden haben?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

So hat sie mir erzählt.

 

Vorsitzender Richter:

So hat sie erzählt.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ob sie aber den Angeklagten Klehr dabei gesehen hat, daß er »abgespritzt« hat oder so was, das wissen Sie nicht?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Sie hat gesagt, er war dabei. Dann nehme ich an, sie hat ihn gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Er war dabei. Ja. Und dann wollten Sie uns noch etwas erzählen über eine Polin, welche den Gefangenen aus dem Block 25 Wasser reichte. Was ist mit der Frau geschehen?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ach, da ist der SS-Mann Taube, er ist nicht da. Das war der Rapportführer vom Frauenlager, und außerdem war er Blockführer im Block 25. Ich werde lieber Polnisch sprechen. — Wiec byla taka historia, ze wlasnie bylo po Sortierungu. I blok 25 byl juz prawie pelny, ale nie zupelnie i one juz tam byly cos trzy, czy cztery dni. Naturalnie bez jedzenia i bez picia przede wszystkim. Wiec z bloku 25 slychac bylo straszne krzyki. Blok byl jeszcze dodatkowo oddzielony murem od reszty obozu. I byl okratowany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Chwileczke. — Also das war nach einer Sortierung. Der Block 25 war bereits überfüllt

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Nicht ganz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber nicht vollständig, fast überfüllt. Die Frauen befanden sich dort bereits drei bis vier Tage, ohne Essen und ohne Trinken. Man hörte fürchterliche Schreie da raus. Dieser Block war mit einer Mauer abgetrennt. — Od czego oddzielony?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Steht noch, steht noch. — Tu, od drogi tej zewnetrznej, gdzie brama do niego byla, byl mur.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also von der Straße aus

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I z drugiej strony. To podwórze z zewnatrz bylo zamkniete.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und von der anderen Seite. Also sagen wir, der ganze Hof war mit einer Mauer umgrenzt, und man hörte fürchterliche Schreie auf dem Block.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak. Wiec blok byl, okna byly, te wychodzace na te szyby okratowane. No i najwiecej naturalnie krzyki bylo slychac: »Pic, pic, wody.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Fenster waren natürlich vergittert, und am meisten hörte man nur, wie geschrien wurde: »Trinken! Trinken! Wasser!«

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wiezniarki, które juz byly dluzej w obozie, znaly esesmanów i znaly te »drózki« obozowe, potrafily czasami czy na jakims dragu, czasami podac troche wody przez te kraty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Häftlingsfrauen, die schon länger im Lager waren, die SS-Männer kannten und auch verschiedene Wege im Lager, denen gelang es manchmal, etwas Wasser herüberzureichen.

 

Vorsitzender Richter:

War da an dieser Affäre der Angeklagte Klehr beteiligt?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nicht?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Das ist

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Taube.

 

Vorsitzender Richter:

Taube.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

War etwas mißverständlich ausgedrückt. Ich glaubte, der Angeklagte Klehr wäre beteiligt gewesen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nein, nein, nein, Taube, der nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sind noch Fragen an die Zeugin von seiten des Gerichts? Von seiten der Staatsanwaltschaft? Bitte schön.

 

Staatsanwalt Kügler:

Frau Swiderska, schildern Sie doch bitte einmal im einzelnen und im Zusammenhang, was sie von der »Sauna« aus bei der Ankunft eines Transportes beobachtet haben, insbesondere: Wie war es zunächst, nachdem die Türen entleert wurden?

 

Verteidiger Laternser:

Ich widerspreche dieser Frage, Herr Vorsitzender. Die Frage ist bereits beantwortet. Und sollte sie trotzdem zugelassen werden, so meine ich, daß sie zu allgemein gehalten ist. Die Frage kann nicht so gestellt werden, daß sie das schildern soll, wenn ein Transport angekommen ist, sondern sie muß Einzelheiten [+ schildern]. Es muß ein bestimmter Transport befragt werden, nach meiner Meinung.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also, Herr Staatsanwalt, ich habe ja vorhin mich schon bemüht, von der Zeugin zu erfahren, ob sie konkrete Einzelheiten von diesen Transportankünften weiß. Die Zeugin hat uns zwar gesagt, daß verschiedene SS-Leute, die sie mit Namen genannt hatte – dabei auch Kaduk, Dylewski, Broad, Boger und so weiter – sich dort auf der Rampe aufgehalten hätten. Aber auf meine Frage, was denn diese Leute konkret nun getan hätten und ob sie eine Erinnerung hätte, was der einzelne befohlen, getan oder angeordnet hätte, hat sie gesagt, das wisse sie nicht. Es sei ein allgemeiner Tumult gewesen, ein makabres Geschehen gewesen. Sie könne das im einzelnen nicht sagen. Nun müßten Sie doch schon jetzt präziser fragen, was sie von der Zeugin wissen wollen?

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja, ich kann die Frage auch so konkret formulieren: ob die Leute sich wahllos aufgestellt haben, nachdem sie aus dem Zug herausgekommen sind, oder ob sie gleich nach dem Aussteigen aus dem Zug zunächst von den herumstehenden SS-Leuten sortiert worden sind nach irgendwelchen Gesichtspunkten. Wir haben die Bilder gesehen, und auf diesen Bildern ist zu sehen, daß in Fünferreihen angetreten wurde. Das würde mich zum Beispiel interessieren, ob die Zeugin dergleichen bestätigen kann, ob sich diese Fünferreihen zusammensetzten aus einer Gruppe von Männern, aus einer Gruppe von Frauen und Kindern, oder wie. Und ob diese Sortierung von den herumstehenden SS-Leuten gemacht wurde und ob dann die so aufgestellten Gruppen möglicherweise am Arzt vorbeigegangen sind, der, was dann später zu entscheiden sein wird, möglicherweise eine Schlußselektion oder dergleichen vorgenommen hat. Ich glaube, es wird wichtig sein für das Gericht späterhin – auch im Hinblick auf andere Angeklagte, nicht nur auf die von der Zeugin genannten – festzustellen, wie das Geschehen auf der Rampe war.

 

Verteidiger Laternser:

Ich widerspreche dieser Frage auch, weil sie zu allgemein gehalten ist. Das setzte voraus, daß immer auf gleiche Weise verfahren worden ist. Wenn so allgemein gefragt wird, dann kann die Zeugin das gar nicht beurteilen. Denn mit dieser Frage wird praktisch von ihr ein Urteil und nicht eine Tatsache verlangt, und das ist der Unterschied. Ich widerspreche dieser Frage.

 

Staatsanwalt Kügler:

Das glaube ich nicht, und ich bestehe auf dieser Frage. Wenn sich das nicht nach einer festen Regel abgespielt haben soll, jedenfalls wenn die Zeugin, die mehrere Beobachtungen gemacht hat, gesehen hat, es ist immer gleich gewesen oder es ist verschieden gewesen, dann soll sie uns das sagen.

 

Vorsitzender Richter:

Also ob bei ankommenden Transporten die Formierung in verschiedenen Gruppen auf Befehl

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Nein, ob sich die Leute zunächst

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Auf die gleiche Weise erfolgte

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

In verschiedenen Gruppen formiert haben, nachdem sie den Zug verlassen haben, ob das durch die herumstehenden SS-Leute geschehen ist und ob dann diese so zunächst eingeteilten Gruppen noch mal an einem Selekteur vorbeimarschiert sind.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pani zrozumiala?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Mam watpliwosc. Moze pani stresci tylko

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Darf ich das bitte...

 

Vorsitzender Richter:

Der Frage ist widersprochen. [Pause] Also ob sie sich formiert haben und ob diese Formierung durch SS-Leute geschehen sei – was verstehen Sie darunter?

 

Staatsanwalt Kügler:

Oder veranlaßt worden ist, daß sie beobachtet haben, daß die SS-Leute, die da herumstanden, bei der Einteilung mitgewirkt haben.

 

Vorsitzender Richter:

Wollen Sie wissen, ob die Angeklagten da mitgewirkt haben?

 

Staatsanwalt Kügler:

Nein, generell.

 

Vorsitzender Richter:

Tja. Also Herr Staatsanwalt, ich weiß wirklich nicht, wie wir weiterkommen sollen mit der Frage. Denn daß die Leute nicht von selbst, wenn sie gekommen sind mit Transporten, wußten, wie sie sich zu formieren hatten, wie sie sich einzuteilen hatten und so weiter, das kann meines Erachtens ohne weiteres unterstellt werden.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja, aber Herr Vorsitzender, ich habe grade aus Ihren Fragen, die Sie an die Zeugin gestellt haben, entnommen, daß es ja doch durchaus denkbar ist, daß hier verschiedenartige Geschehensabläufe waren. Nämlich einmal ist es denkbar, daß die Leute aus dem Zug ausgestiegen sind und so, wie sie ausgestiegen sind, an dem Selekteur, der also nach unserer Auffassung der Arzt war, vorbeigeführt worden sind. Es ist aber auch denkbar, daß sie zunächst von anderem herumstehenden SS-Personal [+ eingeteilt wurden], also insbesondere Mitgliedern der Politischen Abteilung – der Angeklagte Klehr hat unter anderem einen Fall erzählt, wo er kranke Leute da am Zug schon in eine besondere Gruppe eingeteilt hat und dergleichen –, daß also zunächst quasi eine Vorselektion stattgefunden hat durch nicht medizinisch oder sonstwie geschultes SS-Personal und daß schließlich von dem Arzt erst eine Endselektion gemacht worden ist. Und ich bin der Auffassung, daß möglicherweise das, was die Zeugin dazu bekundet, bei der Beurteilung des Verhaltens der Leute, die auf der Rampe waren, doch eine gewisse Rolle spielt.

 

Vorsitzender Richter:

Na ja. Wir werden darüber entscheiden. Haben Sie sonst noch Fragen, Herr Staatsanwalt?

 

Staatsanwalt Kügler:

Daraufhin würde ich höchstwahrscheinlich noch einige Fragen haben.

 

Vorsitzender Richter:

So. Herr Rechtsanwalt Ormond.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Im Augenblick keine Frage. Danke.

 

Vorsitzender Richter:

Rechtsanwalt Raabe.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Frau Zeugin, kannten Sie den letzten Kommandanten von Auschwitz I und Standortältesten Baer?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nur vom Hören.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Danke, keine weitere Frage.

 

Verteidiger Laternser:

Ich habe keine Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Fragen mehr.

 

Verteidiger Laternser:

Ich wollte nur noch sagen, daß der Begriff Vorselektion, den eben der Herr Staatsanwalt Kügler gebraucht hat, glaube ich, ein Begriff der Staatsanwaltschaft ist.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, ist bisher noch nicht hier gebraucht worden. Der Herr Rechtsanwalt Jugl.

 

Verteidiger Jugl:

Frau Zeugin, Sie erwähnten vorhin, Sie hätten Kaduk gesehen auf der Rampe. War das in Birkenau oder noch im Stammlager?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kaduk, meinen Sie?

 

Verteidiger Jugl:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Aber wo? Übersetzen Sie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze pani widziala, przedtem swiadek wspominala, ze widziala na rampie Kaduka. Czy to bylo na rampie w Brzezince?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

W Brzezince, gdyz na rampie w Oswiecimiu nie bylam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In Birkenau, weil ich doch auf der Rampe in Auschwitz nicht gewesen bin.

 

Verteidiger Jugl:

Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Wird von den Angeklagten noch das Wort erbeten? Klehr, bitte schön.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Vorsitzender, ich wollte nur bekanntgeben, daß ich im Frauenlager keinen SDG-Dienst gemacht habe. Ich habe im Frauenlager die Desinfektion, die Entwesung, durchgeführt, aber keinen Dienst als SDG gemacht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Kaduk.

 

Angeklagter Kaduk:

Herr Direktor, in Birkenau auf der Rampe war ich nie gewesen, hatte ich nix zu tun gehabt

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Er war.

 

Angeklagter Kaduk:

Ich war nur auf der Alten Rampe gewesen da.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

War.

 

Angeklagter Kaduk:

Habe in Birkenau überhaupt keinen Dienst getan.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ich habe ihn gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Würden Sie das der Frau Zeugin noch mal sagen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, die flüstert eben: Ich habe ihn gesehen. Er war dort.

 

Vorsitzender Richter:

Er war dort, Kaduk.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und war auch Klehr in dem Krankenrevier, oder hat sie das nur von der Zeugin Sosnowska gehört?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Wie ich schon sagte, war ich einmal in der Revierschreibstube. [...] Und da kam ein SS-Mann herein und

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Und da hat sie gesagt, das ist der Klehr.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Dann ist er weg, und da hat sie mir gesagt: »Das war eben der berüchtigte Klehr.«

 

Vorsitzender Richter:

Das war der berüchtigte Klehr. Und den Kaduk haben Sie auch auf der Rampe gesehen?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Das Gericht muß jetzt erst noch über die Frage entscheiden, die von seiten der Staatsanwaltschaft gestellt ist. Dann werden wir die Beeidigung der Zeugin vornehmen müssen. Sie können sie einstweilen fragen, ob sie den Eid

 

– Schnitt –

 

Vorsitzender Richter:

»ob bei ankommenden Transporten die Deportierten sich formiert hätten und ob dieses Formieren durch SS-Leute veranlaßt worden sei, sowie eventuell, ob die Angeklagten sich bei diesem Formieren beteiligt hätten und in welcher Weise, werden zugelassen.«2

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pani zrozumiala, tak?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön. Wollen Sie jetzt die Fragen stellen. Frau Dolmetscherin.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja. Pani

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Czesciowo moze pani dla pewnosci powtórzy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak. Wiec pytanie brzmi w ten sposób: czy po przybyciu transportów na rampe, czy to bylo przeprowadzone uszeregowanie przyjezdzajacych, w szeregi wedlug specjalnych jakichs punktów. Kto dokonywal tego segregowania? I drugie do tego dodatkowe pytanie: czy w tym pierwszym segregowaniu brali udzial oskarzeni?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ci ludzie których pani widziala.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak. Wiec, po przybyciu transportu na rampe otwierano wagony i wyladowywano ludzi z krzykiem, z psami. Wyjatkowo niektóre transporty byly spokojniej przyjmowane i ludzie byli ustawiani w piatki, przewaznie w piatki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach der Ankunft des Transportes wurden die Menschen dann ausgeladen, und zwar mit Geschrei, mit Schlagen, mit Hunden und hauptsächlich in Fünferreihen. Meistens in Fünferreihen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I pomieszane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Nie byli rozdzielani specjalni e. Tego nie zauwazylam, zeby specjalnie rozdzielano kobiety od mezczyzn.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie waren nicht getrennt. Ich habe es nicht bemerkt, daß die Frauen von den Männern getrennt wurden dabei.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I pózniej te piatki sie posuwaly przed ta cala grupa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann bewegten sich diese Reihen vor der Gruppe, die dort stand.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I wskazania reka, czy pejczem, czy jakas laska. Przechodzili w jedna lub w druga strone

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nachdem es gezeigt wurde, entweder mit der Hand oder mit der Peitsche, die oder die andere Richtung, gingen Sie entweder nach links oder nach rechts.

 

Vorsitzender Richter:

Und wer tat das? Wer zeigte da mit der Hand oder mit der Peitsche?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I kto pokazywal wlasnie ta reka, czy tym pejczem?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To juz mówilam, ze zbyt trudno bylo rozpoznac dlatego, ze oni juz tam byli stloczeni, jak juz przy samym tym to oni byli dosc stloczeni w duza gromade.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist, wie ich bereits gesagt habe, sehr schwer zu erklären, weil diese Gruppe sehr eng zusammenstand – diese Gruppe, vor der sie vorbeigingen –, und da konnte man schlecht sehen. — Dalej.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun, Frau Zeugin, noch etwas. Die Menschen, die da ankamen in den Transportzügen, die wußten ja von sich aus bestimmt nicht, was mit ihnen geschah, oder, wenn sie es ahnten, wie sie sich nun zu verhalten hatten. Es muß doch irgend jemand gesagt haben: »Ihr stellt euch jetzt hierhin« oder »Ihr stellt euch jetzt dahin«.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

No, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ihr steht zu fünft zusammen oder zu sechst oder zu zehnt. Das muß doch irgend jemand gesagt haben.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To sie slyszalo prawda najpierw wolanie: »wysiadac!«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man hörte eben Rufe. Zuerst mal: »Aussteigen!«

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

»Ustawiac sie w piatki!«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann: »In Fünferreihen stellen!«

 

Vorsitzender Richter:

Aha.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I potem jeszcze tak zaganiano, prawda, i pomagano to jakby byla pomoc w ustawianiu, popychano, prawda, do tych piatek

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann wurden sie so zusammengejagt, es wurde nachgeholfen sozusagen, das heißt getrieben in diese Reihen.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

I tak. Sprawdzane, zeby w piatki, zeby w piatki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es wurde dann immer wieder geprüft, daß es wirklich Fünferreihen sind.

 

Vorsitzender Richter:

Und ob sich da von den Angeklagten, die hier anwesend sind, irgendwelche dran beteiligt haben, das können Sie nicht sagen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I przy tym

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa [unterbricht]:

Ganz genau nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ganz genau nicht. Ist noch eine Frage, Herr Staatsanwalt? Dann ist keine Frage mehr zu stellen. Erklärungen werden nicht mehr abgegeben von den Angeklagten, oder wird das Wort noch mal gewünscht? Herr Rechtsanwalt Jugl.

 

Verteidiger Jugl:

Frau Zeugin, sind Sie in der Lage, genau die Zeit anzugeben, zu der Sie Kaduk auf der Rampe gesehen haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy mozliwym jest pani podac dokladnie czas, czy date, kiedy pani widziala na rampi e Kaduka?

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

To jest, juz powiedzialam przedtem, tak jak chodzi o innych, dokladnych dat ja nie moge podac. Mysmy wszak nie prowadzily dzienników, czy jakis notatek w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war eben so, wie ich gesagt habe. Das ist schwierig, ein Datum anzugeben. Wir konnten doch im Lager kein Tagebuch führen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Ist die Frage beantwortet. Will die Zeugin den Eid in religiöser

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

In religiöser.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Najpierw sluchac.

 

Vorsitzender Richter:

Ich spreche Ihnen zunächst den Eid vor: Sie schwören bei Gott dem Allmächtigen und Allwissenden

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Przysiegam Panu Bogu Wszechmogacemu i Wszechwiedzacemu

 

Vorsitzender Richter:

Daß Sie nach bestem Wissen

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze przy najlepszej wiedzy

 

Vorsitzender Richter:

Die reine Wahrheit gesagt

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mówilam szczera prawde

 

Vorsitzender Richter:

Und nichts verschwiegen haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niczego nie ukrywajac. Tego, co mi jest wiadomym.

 

Vorsitzender Richter:

Heben Sie bitte die rechte Hand, und sprechen Sie mir nach: Ich schwöre es

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Przysiegam

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Przysiegam

 

Vorsitzender Richter:

So wahr mir Gott helfe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak mi dopomóz Bóg.

 

Zeugin Maria Swiderska-Swieratowa:

Tak mi dopomóz Bóg.

 

Vorsitzender Richter:

Ich danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Gegen die Entlassung dieser Zeugin wird kein Einwand erhoben. Die Zeugin wird

 

– Schnitt –

 

 

 

1. Vgl. kommissarische Vernehmung vom 04.06.1962 in Warschau, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 71, Bl. 13.222.

2. Vgl. Protokoll der Hauptverhandlung vom 25.05.1964, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 98, Bl. 384 f.

 

 
 
 
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