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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

57. Verhandlungstag, 19.6.1964

 

Vernehmung des Zeugen Jan Sikorski

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ende Juni — koniec czerwca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ende Juni?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Koniec czerwca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Którego roku?

 

Zeuge Jan Sikorski:

41.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

1941.

 

Vorsitzender Richter:

Sechster oder siebter Monat? [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Juni, sechster Monat.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Juni 1941.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Koniec czerwca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ende Juni.

 

Vorsitzender Richter:

Ende Juni bis zum 15.1.45. Stimmt das, ja?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und Sie sind dann von Auschwitz noch nach Mauthausen und Melk überstellt worden und wurden dort von den amerikanischen Truppen befreit und sind nach zwei Monaten

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Ebensee, Ebensee.

 

Vorsitzender Richter:

Nach Polen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In Ebensee.

 

Vorsitzender Richter:

Ebensee, ja. Aber Sie waren auch in Mauthausen und Melk?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mauthausen, Melk

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Melk, und dann kamen sie nach Ebensee.

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Und Ebensee [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Herr Sikorski, wenn Sie damit einverstanden sind, werde ich Ihre Aussage auf ein Tonband aufnehmen zur Stütze des Gedächtnisses des Gerichts.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zeznanie pana bedzie wziete na tasme magnetofonowa.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak jest, ja to zrozumialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zgadza sie pan?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tylko dla pomocy.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze bardzo, prosze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bitte sehr.

 

Vorsitzender Richter:

Wollen Sie uns bitte erzählen, Herr Zeuge, auf welchen Block Sie gekommen sind und welchem Kommando Sie zugeteilt worden sind, als Sie nach Auschwitz kamen. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak przyjechalem do Oswiecimia dostalem sie na blok 8.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sobald ich nach Auschwitz kam, kam ich auf den Block 8.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak zwana kwarantanna byla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war die sogenannte Quarantäne.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. War das im Stammlager?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Stammlager.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Pracowalem na komandzie Bauhof.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe in dem Kommando Bauhof gearbeitet.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Magazyn cementów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war das Zementmagazin gewesen.

 

Vorsitzender Richter:

Dann kamen Sie zum Buna-Kommando?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To bylo tak gdzies przez cale lato, na jesieni. Cztery, piec miesiecy moze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Arbeit in diesem Kommando dauerte ungefähr den ganzen Sommer lang, [bis zum] Herbst, vier bis fünf Monate.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem wybierali tych, co lepiej wygladaja, sa silniejsi. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann wurden diejenigen, die etwas besser ausgesehen haben, also stärker waren, ausgesucht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nas na komando Buna wzieli wtedy. Firma Schulz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir wurden dann ins Kommando Buna versetzt, Firma Schulz.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To sie tam ziemie wyrównywalo pod fabryke która miala tam byc budowana.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort wurde die Erde planiert für die Fabrik, die dort gebaut werden sollte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tam bylem tylko pare dni, bo byla bardzo ciezka praca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort war ich jedoch nur einige Tage, weil die Arbeit sehr schwer gewesen ist.

 

Zeuge Jan Sikorski:

32 tony ziemi musielismy dziennie wyladowac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir mußten 32 Tonnen Erde jeden Tag verladen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

30 Tonnen waren das.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

30 Tonnen, sagen wir, um genau zu sein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Dziennie, jeden dzien bylo ladniej, to 32 tony zdazylismy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An einem Tag hatten wir sogar 32 Tonnen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Dzieki pomocy kolegów lekarzy, którzy tam byli, ja poszedlem do szpitala na krótko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dank der Hilfe einiger Ärzte, die bereits im Krankenbau waren, wurde ich im Krankenbau aufgenommen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I potem ze szpitala, po jakims tygodniu, tak to chyba po tygodniu, dostalem tam sie. Tez znowu kolega byl, Swiderski, Bolek. Dostalem sie do pracy, do »Gemüseraum« to sie nazywalo, przy kuchni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach einer Woche kam ich mit Hilfe eines Kameraden, Swiderski, Bolek, zur Arbeit in den sogenannten Gemüseraum bei der Küche.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem ciezko zachorowalem na awitaminoze, mialem [bardzo duzo] wrzodów na sobie. Ze 30 jakichs mialem, cos takiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Da erkrankte ich sehr schwer an einer Avitaminose.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Trzydziesci kilka wrzodów mialem. I czesto do szpitala chodzilem i wracalem ze szpitala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich hatte 30 und mehr Geschwüre und kam öfters in den Krankenbau und ging dann wieder zurück, so daß ich ambulant behandelt wurde.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem w zimie rozstrzelano tego wieznia, który pracowal w aptece.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Winter wurde der Häftling, der in der Apotheke arbeitete, erschossen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I szef apteki wtedy, to byl aptekarz z Opola Krömer. [...] Oficer SS. Wezwal, zeby wszystkich aptekarzy, którzy sa w obozie, przyprowadzili [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Danach wurde von dem Chef der Apotheke, Krömer aus Oppeln, befohlen, alle Apotheker, die im Lager sind, sollten sich bei ihm melden.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I nas przyprowadzili trzech.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir kamen zu dritt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wszyscy [+ trzej to] [byli Polacy].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle drei Polen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jeden z nich pracowal w szpitalu wieziennym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Einer von ihnen arbeitete im Häftlingskrankenbau

 

Zeuge Jan Sikorski:

Drugi pracowal zdaje sie gdzies w stolarni jekiejs chyba. A ja wtedy bylem w szpitalu, jako chory.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der andere in der Tischlerei, soweit ich mich erinnere, und ich war als Kranker im Krankenbau.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No i taki troche bylem troche hilfspfleger, pomagalem tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich fungierte außerdem noch ein wenig als Hilfspfleger.

 

Vorsitzender Richter:

In welchem Krankenbau, wenn ich bitten darf?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I gdzie to bylo?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Welcher Block, ja? Block 21, Chirurgische.

 

Vorsitzender Richter:

21, Chirurgische. Ja. Und in welcher Zeit ungefähr?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Das war Winter 41.

 

Vorsitzender Richter:

Im Winter 41.

 

Zeuge Jan Sikorski:

So war das, ja. — A moze poczatek 4 2 rok, ja wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht war das Anfang 42, was weiß ich.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Es war Winter.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war auf jeden Fall im Winter.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No i wlasnie, to nie byl doktor Krömer, on byl Apotheker Krömer. On mnie wtedy wybral z tych trzech gosci, i zaczalem u niego pracowac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Apotheker Krömer wählte mich aus diesen dreien [+ aus], und ich begann, bei ihm zu arbeiten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie mialem tam zadnych papierów, ani dyplomu przeciez, nie mialem nic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich besaß dort keine Papiere, kein Diplom, hatte gar nichts bei mir.

 

Vorsitzender Richter:

Wann ungefähr ist er in die Apotheke gekommen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy pan mniej wiecej przybyl, kiedy pan zaczal pracowac w aptece?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec, zima 42 rok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Winter 41/42.

 

Vorsitzender Richter:

Also war er nur ganz vorübergehend Pfleger in dem Bau 21?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja, nur als Kranker.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war nur nebenher als Kranker, ein wenig als Hilfspfleger geholfen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec on mnie tak przeegzaminowal troche, kazal mi tam jakies lekarstwa zrobic, pytal sie o wiele rzeczy i powiedzial, ze jestem aptekarz, tylko ze jestem z mala praktyka aptekarz. Mnie zatrzymal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Krömer unterwarf mich einer kleinen Prüfung. Er fragte mich nach diesem und nach jenem und hat dann gesagt, ich sei wohl ein Apotheker, aber mit sehr geringer Erfahrung.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byla prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das stimmte auch.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem dlugi czas pracowalem przy Krömerze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später arbeitete ich ziemlich lange bei Krömer.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Pamietam, nie wiem, czy to mam zeznawac. Pamietam tylko jedna rzecz, bardzo mnie uderzyla. Mianowicie, pisalem zamówienie na maszynie, wie pani. I raz pamietam

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Also eine Sache – ich weiß nicht, ob das interessant ist – blieb mir im Gedächtnis haften. Die Anforderungen wurden mit der Schreibmaschine geschrieben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ich habe geschrieben, alleine.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich habe das alleine getan.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Und eine Position habe ich dort geschrieben. Zwei oder fünf Kilo Phenol pro Injektion, wissen Sie, war dort geschrieben.

 

Vorsitzender Richter:

Eine Anforderung?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Für das SS-Hauptsanitätslager nach Berlin. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Und wer war damals Lagerapotheker?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Der Apotheker Krömer. [...] — Ja tam napisalem, wlasnie Phenol pro Injektionen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe dort in der Anforderung geschrieben: Phenol pro Injektionen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja chcialem sobie zostawic taka jedna kopie na pamiatke. Ale to mi sie nie udalo niestety.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wollte so einen Durchschlag für mich behalten, zur Erinnerung, aber es ist mir nicht gelungen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo takich aptekarzy nie bylo na swiecie, którzy by takie zamówienie pisali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab nicht viele Apotheker in der Welt, die solche Anforderungen geschrieben haben.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, das ist ja wohl klar, weil Phenol für die Injektion ja wohl nicht brauchbar war.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das war also in der Zeit, wo Doktor Krömer noch

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Nicht Doktor [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war nur Krömer.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Als der Apotheker Krömer Leiter der Apotheke war. Und wie lang war das ungefähr, bis sich das änderte?

 

Zeuge Jan Sikorski:

W 43 roku on zachorowal powaznie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

1943 erkrankte er ernstlich.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze pania...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zachorowal powaznie.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, zachorowal powaznie w 43 roku. On byl taki mysliwy, on na polowanie czesto jezdzil i zdaje sie, zmeczyl sie tam, na tym polowaniu. — Jägermeister.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war begeisterter Jäger und fuhr oft auf die Jagd. Das war irgendwie ermüdend für ihn, jedenfalls erkrankte er schwer.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ciezko zachorowal i lezal jakis czas tam w szpitalu w Oswiecimiu. Na SS-Lazarett.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Einige Zeit lag er in Auschwitz im Krankenhaus, im SS-Lazarett.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No i wlasnie potem przyjechal doktor Capesius.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und danach kam Doktor Capesius.

 

Vorsitzender Richter:

Das war also Ende 43.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ende 43 so. Oder, ja

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Oder Anfang 44?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Dezember, denke ich, Dezember.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

So Anfang jedenfalls.

 

Vorsitzender Richter:

Anfang 44, so ungefähr um die Jahreswende herum.

 

Zeuge Jan Sikorski:

So ungefähr, ja. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Wer war damals in der Apotheke außer Ihnen und Doktor Capesius noch beschäftigt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto pracowal?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Doktor Capesius, to byl kierownik, Leiter.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doktor Capesius, das war der Leiter der Apotheke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem byl jeszcze jeden [oficer SS].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ferner noch ein SS-Offizier.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Gerber, Gerber sie nazywal. Z Al zacji on byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, Gerber war sein Name. Er war aus dem Elsaß.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On po francusku dobrze mówil i on byl we francuskiej armii.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er sprach ein sehr gutes Französisch und war in der französischen Armee.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A potem byl wziety do niewoli i jako Niemiec przyszedl do SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann geriet er in die Gefangenschaft, und als Deutscher wurde er dann SS-Angehöriger.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I potem byli jeszcze podoficerowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann [gab es] noch Unteroffiziere.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie byli aptekarze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber keine Apotheker.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byl tam Jurasek, Dobrzanski.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren Jurasek, Dobrzanski.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I potem byl jeszcze taki z Wehrmachtu, on nie byl [+ w] SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann war noch einer. Das war ein Wehrmachtsangehöriger, kein SS-Mann.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Frymark.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Frymark hieß er.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On mial sklep z papierosami w Berlinie na Alexanderplatz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hatte einen Zigarettenladen auf dem Alexanderplatz in Berlin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zawsze to opowiadal wszystkim.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er erzählte immer allen davon.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To ci byli tam, to znaczy z SS. To znaczy, zolnierze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren diejenigen, die dort gearbeitet haben.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A wiezniowie moze?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann Häftlinge, interessiert es Sie auch?

 

Vorsitzender Richter:

Die Häftlinge interessieren uns auch, ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec byl tam Zyd niemiecki ze Slaska, Strauch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Außer mir arbeitete dort ein deutscher Jude aus Schlesien namens Strauch.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byl kolega sprzed wojny Krömera.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein Schulkamerad aus der Vorkriegszeit von dem Apotheker Krömer.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byl taki Buchhalter, Berliner sie nazywal, stary czlowiek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann war da noch ein Buchhalter namens Berliner, ein alter Mann.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I potem pracowaly dwie kobiety z Wegier. Piroska i Eva.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann arbeiteten dort noch zwei Frauen aus Ungarn. Ich kenne nur die Vornamen, Piroska und Eva.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jeden taki wysoki, przystojny aptekarz, tez z Siedmiogrodu. Tez Jude.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann noch ein gutgewachsener, gutaussehender junger Apotheker aus Siebenbürgen, auch ein Jude.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem bylo dwóch Greków, nie, jeden Grek. Aaron.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann war dort noch ein Grieche. Aaron hieß er.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jeden byl jeszcze We gier, Altmann, taki gruby.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann war da noch ein Ungar, so ein Dicker, Altmann.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On zdaje sie byl z zawodu winiarz, cos z winem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, der war Weinhändler von Beruf.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I z Polaków tam byl jeszcze taki starszy, drogerzystów bylo dwóch, Prokop.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von Polen waren dort noch zwei Drogisten, Prokop

 

Zeuge Jan Sikorski:

Und Józef Gorzkowski von Kraków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und Józef Gorzkowski aus Krakau.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Z Krakowa. Aptekarz byl jeszcze, Szewczyk i Swiderski.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann waren noch zwei Apotheker, Szewczyk und Swiderski.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jeszcze taki maly byl, pomocnik, taki Sulikowski.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann war da noch so ein kleiner, junger Gehilfe, Sulikowski.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byl kolega mojego brata.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war noch ein Kollege meines Bruders, darum kannte ich ihn.

 

Vorsitzender Richter:

So. Nun sagen Sie bitte, wie wurden die Medikamente in Ihrer Zeit und in der Zeit, wo der Doktor Capesius dort war, angefordert?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W jaki sposób byly zamówienia na lekarstwa w tym czasie, kiedy pan tam byl i doktor Capesius? Jak [sie to] odbywalo?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Pisalo sie co miesiac zamówienie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jeden Monat schrieb man Anforderungen.

 

Vorsitzender Richter:

Wer schrieb die?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto pisal to zamówienie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Pisal potem Berliner, Buchhalter ten pisal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später wurden die Anforderungen von dem Buchhalter Berliner, von dem ich sprach, geschrieben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A jak wszystkie w ogóle zamówienia musialy podpisane byc przez oficera SS, nie bylo wazne nic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie alle Anforderungen mußten sie von einem SS-Offizier unterschrieben werden, sonst waren sie ungültig.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Pamietam taki wypadek raz, ze nie bylo doktora Capesiusa, podpisal Jurasek. To odniesli z powrotem, ze to musi oficer podpisac, — eine Führerunterschrift muß sein.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich an einen Fall, Doktor Capesius war nicht da, und Jurasek unterschrieb die Anforderung. Diese Anforderung wurde ihm zurückgegeben, es wurde gesagt, nur ein SS-Offizier darf die Anforderung unterschreiben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Eine Führerunterschrift muß sein. [...] — To byly blankiety drukowane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren vorgedruckte Formulare.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Pierwsza rubryka byla ilosc posiadana na skladzie, »vorhandene Menge«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die erste Rubrik hieß »vorhandene Menge«.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem bylo imie, potem byla nazwa tego lekarstwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann war die Bezeichnung des Medikaments.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A potem bylo, ile otrzymalismy, ile zamawiamy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann die angeforderte Menge.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I wiecej nic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und mehr nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sind diese Anforderungen durch Ihre Hände gegangen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy one przechodzily przez pana rece, te zamówienia?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie wszystkie, ale czesc ich ja nawet pisalem, czy widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nicht alle, aber teilweise habe ich sie gesehen oder geschrieben.

 

Vorsitzender Richter:

Wurden in dieser Zeit, wo also Doktor Capesius schon dort war, auch Anforderungen für Phenol herausgeschrieben mit der Bezeichnung »pro Injektionen«?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Phenol byl zamawiany na pewno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Phenol war bestimmt angefordert.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale czy bylo to slowo »pro Injektion«, tego nie widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ob das Wort »pro Injektion« da war, das habe ich nicht gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Und was war das für eine Art von Phenol, was da angefordert worden ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co to byl za rodzaj fenolu, który zamawiano wówczas?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Aha, to byl fenol likquefaktum, normalny farmakologiczny fenol, wedlug DAB 6.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein normales Phenol, Phenol liqua.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Liquefactum.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Liquefactum.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To jest fenol w plynie, fenol w plynie. — Flüssig.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist Phenol in flüssiger Form.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja, so ungefähr 99 Prozent.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, es gibt doch zwei Arten von Phenol, nicht?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und welche Art wurde denn da angefordert?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec jest kilka rodzajów fenolu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gibt einige Arten von Phenol.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jest fenol krudum, to jest taki czysty, wie pani, fenol [nieoczyszczony], ciemny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gibt Phenol crudum, also Rohphenol.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jest czysty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und es gibt auch ein Reinphenol, also gereinigtes Phenol.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czysty fenol moze byc 100 procentowy, krystaliczny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dieses gereinigte Phenol kann 100prozentig sein, kristallisiert.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie jest wygodne w uzyciu taki fenol.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist aber unbequem im Gebrauch.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo w [+ niskiej] temperaturze krysztaly sie robia, nie mozna uzywac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil bei Kälte, also bei Untertemperaturen, gibt es dann Kristallstücke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Dodaje sie 1 procent wody i wtedy to jest 99 procentowy fenol.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wenn man ein Prozent Wasser dazugibt, dann erhält man 99prozentiges Phenol.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I zawsze plyn jest, zawsze plyn.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das ist immer flüssig.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I to jest wlasnie ten [fenol], który w aptece sie uzywa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und diese Art von Phenol wird in der Apotheke gebraucht.

 

Vorsitzender Richter:

Das ist das Phenolum purum?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Liquefactum.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Liquefactum, 99prozentig.

 

Vorsitzender Richter:

Liquefactum. Es ist dann öfter die Rede von dem Phenolum purum. Wie sieht das aus?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czesto jest mowa o tak zwanym fenol purum. Jak to wyglada? Co t o jest?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Purum to jest czysty, znaczy, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja pana zrozumialam, ze czysty moze byc 100 procentowy i 99 procentowy.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak, 5 procentowy moze byc tez czysty. Wiec to jest fenol czysty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also purum, das heißt reines Phenol, also gereinigtes Phenol. Das kann 100prozentig sein, 99prozentig sein, fünfprozentig sein. Es hängt davon ab, wieviel Wasser...

 

Zeuge Jan Sikorski:

Infarmakum purum, to znaczy kristaliczny fenol, ten 100 procentowy. Farmakopem, wedlug DAB VI, Deutsches Arzneibuch 6. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach dem Deutschen Arzneibuch 6 heißt es...

 

Zeuge Jan Sikorski:

Phenol 100prozentig.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

100prozentiges Phenol.

 

Vorsitzender Richter:

Das ist purum

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Das war Phenol purum. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Das wäre also das kristallisierte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Kristallisiert, ja. Und

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Aber das wurde nicht angefordert, sondern wie Sie uns sagten

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Liquefactum.

 

Vorsitzender Richter:

90 oder 99

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Liquefactum mit 99 Prozent.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Moze nawet raz taki, czy dwa razy przyszedl w krysztalowej formie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht ist ein- oder zweimal auch das Phenol in kristalliner Form angefordert worden oder gekommen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale zawsze byl ten

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber gewöhnlich war es diese andere Art.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Liquefactum. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Ist außerdem auch noch das Rohphenol angefordert worden?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Byl tez taki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy byl tez, czy byly zamówienia na nieoczyszczony fenol?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Byl, byl. Tak, ale to przychodzil w be czkach po 200 kilo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, die Anforderungen gab es auch, aber es kam in Fässern.

 

Zeuge Jan Sikorski:

200 Kilo. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und dieses Rohphenol wurde wofür benutzt?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To sa do celów dezynfekcyj nych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieses Rohphenol wird für Desinfektionszwecke benutzt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wissen Sie ungefähr, welche Menge von diesem gereinigten Phenol im Laufe der Zeit angefordert wurde?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Najpierw to zamawiali go bardzo malo, kilo co dwa miesiace.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst wurde das Phenol in kleinen Mengen angefordert.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A potem to mysle tak [Pause] 2 do 5 kilo miesiecznie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später, denke ich, so zwei bis fünf Kilogramm im Monat.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie bylo zawsze tak samo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war nicht immer die gleiche Menge.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sagen Sie mir bitte, wofür wird dieses gereinigte Phenol im allgemeinen im Arzneischatz verwandt? [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak na ogól, przy lekarstwach, do czego uzywa sie tego oczyszczanego fenolu?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja nie wiem, jak to jest w Niemczech. U nas w Polsce tego sie bardzo malo uzywa, czasem jako krople d o ucha.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, wie der Brauch in Deutschland ist. Bei uns in Polen wird das wenig gebraucht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ganz wenig.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ganz wenig gebraucht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To tylko na przyklad pamietam, ze pare kropli z glicerina do ucha sie czasem daje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zum Beispiel einige Tropfen in Glyzerin hinein, um es als Ohrentropfen zu verwenden.

 

Vorsitzender Richter:

Das, hat uns auch der Doktor Capesius erzählt, sei die Bestimmung des Phenols gewesen, das dort in Ihrer Apotheke aufgehoben beziehungsweise bestellt worden ist.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co, co?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I doktor Capesius opowiadal wlasnie tutaj sadowi, ze to bylo wlasnie, to byl cel, dlaczego fenol znajdowal sie w aptece, wlasnie dlatego, na taki uzytek.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, powinno sie [do tego] uzywac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, es sollte dafür gewesen sein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To niewatpliwie, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ohne Zweifel. Es hätte dafür sein sollen.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, Herr Zeuge, wie Sie eben sagten und was ja auch allgemein bekannt ist, bei der Behandlung von Ohrenleiden könnten einige Tropfen Phenol da gebraucht werden. Sie aber haben uns eben gesagt, daß dieses Phenol kiloweise angefordert worden ist. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwei bis fünf Kilo im Monat.

 

Vorsitzender Richter:

Zwei bis fünf Kilo pro Monat. Und da ein Kilo 1.000 Gramm hat und ein Gramm wiederum mehrere Tropfen hat, wäre das ja eine Menge gewesen, mit der man ganze Armeen hätte an den Ohren heilen können.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zrozumial pan?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Rozumiem, rozumiem, tak.

 

Verteidiger Laternser:

[unverständlich] gleiche Menge [unverständlich] Herr Vorsitzender.

 

Vorsitzender Richter:

Nein, nein. Er sagt, zwei bis fünf Kilo pro Monat.

 

Verteidiger Laternser:

Ja, und dann setzte er hinzu, es war nicht immer die gleiche Menge.

 

Vorsitzender Richter:

Richtig, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also einmal zwei, einmal drei...

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun, Herr Zeuge, ich frage Sie, weil Sie ja auch sachverständig sind auf diesem Gebiet, insofern als sachverständigen Zeugen: Halten Sie es für möglich, daß diese Mengen, die in Ihrer Anwesenheit bestellt worden sind, tatsächlich alle für Behandlungen von Ohrenleiden Verwendung finden konnten?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Do tego celu potrzebowalismy 20 gramów na rok, 10 gramów, 10 gramów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für diese Zwecke hätten wir 10 bis 20 Gramm pro Jahr gebraucht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, nie, tyle nie potrzebowalismy. Nawet tyle nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sogar so viel nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak sie zamawia tylko, wie pani, to jest artykul, którego sie nie zamawia. Gram tylko moze, co rok 20 gramów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

20 gramów na rok?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To tani artykul.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist ein billiges Mittel, und das wird ja dann...

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zawsze apteka zamawia tego 20 gramów na rok moze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und jede Apotheke fordert ungefähr 20 Gramm pro Jahr davon an.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sagen Sie bitte, in welchen Gebinden, also in welchen Gefäßen, kam dieses Phenol?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W jakich naczyniach

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Tez rozmaicie pakowany byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war [unterschiedlich] verpackt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Kilogramowe opakowania byly.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab es kiloweise verpackt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Takie piatki tez czasami widzialem, byly.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co to znaczy piatki?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Pieciokilówki takie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und auch zu Fünf-Kilo-Verpackungen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Große Flasche. Große Flasche.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Große Packungen.

 

Vorsitzender Richter:

In Flaschen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ciemne flaszki byly.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren dunkle Flaschen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ciemne flaszki.

 

Vorsitzender Richter:

Dunkle Flaschen, keine Korbflaschen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nein, nein, nein, dunkle Flaschen. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Wurde das ungereinigte Phenol in Korbflaschen aufbewahrt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nieoczyszczony fenol, w jakiej formie byl tran sportowany, czym?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Musze sobie przypomniec, prosze pani. Chwileczke. Wiec te flaszki

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nieoczyszczony.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Kilo, dwa [+ kilo] bylo, ale czy czasem w tej flaszce nie bylo, w tej oplatance, to ja nie pamietam w tej chwili, czy bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nieoczyszczony czy oczyszczony?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oczyszczony, w dziesiatkach takich, bo to 10 kilo juz byly oplatane flaszki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich überlege eben, ob die Zehnliterflaschen nicht doch Korbflaschen gewesen sind, also das gereinigte Phenol meine ich.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja nie pamietam w tej chwili, nie pamietam juz, nie pamietam w tej chwili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ich kann mich jetzt nicht genau entsinnen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, Sie sagten doch bisher, daß Mengen von zwei bis fünf Kilogramm angefordert worden seien. Eine Zehnliterflasche wären ja zehn Kilo gewesen. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czasem bywa, ze do takiej flaszki 5 kilo nalali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gibt Fälle, daß man in so eine Zehnliterflasche fünf Liter nur, [...] die Hälfte nur, [getan] hat.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo lepiej opakowane bylo, bylo w koszu, bylo w wiórach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das wurde auf diese Weise besser verpackt in einer Korbflasche mit...

 

Vorsitzender Richter:

Also das wäre möglich gewesen, das schließen Sie jedenfalls nicht aus.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To tego pan nie wyklucza.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak nie wykluczam, ze takie byly tez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das schließe ich nicht aus.

 

Vorsitzender Richter:

Schließen Sie nicht aus. Und nun hatte ich Sie weiterhin gefragt: Dieses ungereinigte Phenol, wurde das in Korbflaschen aufbewahrt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A ten nieoczyszczony? Cz y nieoczyszczony byl tez w plecionych butelkach?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec poczatkowo, jak ta [cala] apteka byla mala i obóz byl maly to mozliwe, ze takie flaszki przychodzily. Jak jeszcze Krömer byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale za pana czasów?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Za moim czasów, to przychodzilo wszystko w 200 kilogramowych blaszanych beczkach. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ist möglich, daß am Anfang, solange das Lager klein war und die Apotheke klein war, bei Apotheker Krömer, auch das ungereinigte Phenol in Flaschen kam. Zu meiner Zeit kam es zu 200 Kilogramm.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Blaszane flaszki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar in Blechfässern.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Große Blechfässer. [...]

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Nun, sagen Sie uns bitte, Herr Zeuge, was hatten Sie dort für eine Aufgabe in der Apotheke?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jakie bylo pana zadanie tam jako aptekarza?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec ja bylem taki, jak to sie nazywa, starszy wiezien, wie pani, taki vorarbeiter.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war dort so eine Art Vorarbeiter.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Starszy wiezien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oberhäftling.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Od calego tego komanda, od tych wszystkich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In diesem Kommando.

 

Vorsitzender Richter:

Aber nicht Kapo?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na ja, nein. Ich habe die Kapo-Binde nicht gehabt. — To za male komando bylo, wie pani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Kommando war zu klein für einen Kapo.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oni mie nazywali nieraz kapo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die haben mich manchmal so genannt, Kapo.

 

Vorsitzender Richter:

Was hatten Sie als Vorarbeiter dort für eine Aufgabe?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jakie bylo zadanie pana?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Musialem rano w obozie wiezniów zebrac, spisac ich na kartce wszystkich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich mußte am Morgen die Namen der Häftlinge sammeln, auf einem Zettel aufschreiben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przez brame ich przeprowadzalem do pracy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich mußte sie alle durch das Tor zur Arbeit führen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zameldowalem tam ich, zameldowalem, ze ich przyprowadzilem wszystkich i kazdy do swojej pracy szedl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich mußte sie dann alle anmelden, daß ich sie zur Arbeit gebracht habe, und jeder ging dann seiner Arbeit nach.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem ja bralem wszystkie zamówienia, które przychodzily z obozów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann nahm ich sämtliche Anforderungen, die aus den Lagern kamen, entgegen

 

Zeuge Jan Sikorski:

No i ja wykonywalem to, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und habe diese durchgeführt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Do poszczególnych magazynów to wysylalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich schickte das dann an die einzelnen Lager.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Magazyny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Magazine.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I potem to wydawalismy do obozów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das haben wir eben herausgegeben an die Lager.

 

Vorsitzender Richter:

Also wenn ich Sie recht verstehe, hatten Sie die Verteilung der im Lager angeforderten Medikamente vorzunehmen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Znaczy, to znaczy obozy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan musial dzielic pomiedzy poszczególne obozy, zadane przez nich lakarstwa?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, to jest za duzo powiedziane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist zuviel gesagt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zamówienia otrzymal do reki doktor Capesius.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Anforderung bekam Doktor Capesius in die Hand.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On tam ilosci te skreslal i zmienial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er änderte die Mengen und verringerte sie.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo tam czasem byly tez glupstwa popisane w tych papierach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal waren dort auch Dummheiten aufgeschrieben, die er dann änderte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czasem na niektóre rzeczy, których bylo za malo, to on mi dawal taki rozdzielnik. I ja napisalem, ze wedlug rozdzielnika mialem dawac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für manche Medikamente, deren Menge gering war, gab er mir so einen Verteilungsschlüssel, also ich mußte nach bestimmten Mengen verteilen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I wedlug tego ja tam wydawalem.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, soll ich das so verstehen, wenn mehr angefordert war als vorhanden war, dann wurde das Vorhandene aufgeteilt auf die verschiedenen Anforderungen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak, tak.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Das heißt also, die angeordneten Mengen hatten Sie einzuteilen, bereitzustellen und zur Verteilung zu bringen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak jest, ale to znaczy, wszystko pod kierownictwem doktora Capesiusa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber das alles unter Leitung von Doktor Capesius. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak ja mialem jakies, powiedzmy, prosby specjalne, czy jakies uwagi, to ja mu to meldowalem zawsze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn ich irgendeine besondere Bitte oder irgendeinen Vermerk dabei hatte, da mußte ich es ihm melden.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I zawsze on poprawial i na reke mi szedl na ogól.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also im allgemeinen [kam] er mir entgegen bei meinen Wünschen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun, war bei diesen Medikamenten, die da verteilt und ausgeliefert wurden, auch Phenol?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nein, nein, nein. Das war ein Extrapräparat.

 

Vorsitzender Richter:

Wer hat denn das Phenol verwaltet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto zarzadzal fenolem?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Fenol byl w aptece u nas.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Phenol war bei uns in der Apotheke.

 

Vorsitzender Richter:

Also ich spreche jetzt von dem reinen Phenol.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Reines Phenol.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Fenol byl w aptece. I fenol czasami tez sie przydzielalo na te zamówienia ogólne, wie pani, takie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Phenol war bei uns in der Apotheke, und manchmal wurde das Phenol auch an die einzelnen Lager zugewiesen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale przewaznie p rzychodzili SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber hauptsächlich kamen dann SDGs.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I on przynosil takie tylko zamówienie, ekstra zamówienie. Z podpisem lekarza.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er – also dieser SDG, der kam – brachte dann jeweils einen Zettel mit Unterschrift des Arztes.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A potem nawet juz sami oni pisali tez to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später haben die SDGs das sogar selbst unterschrieben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On zabieral zawsze sam butelke do teczki, albo cos tam. I szedl sobie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er – so ein SDG – nahm dann eine Flasche mit in der Tasche und ging damit weg.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A czasem tez jakis häftling przychodzil z obozu, zdaje sie tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal kam auch ein Häftling aus dem Lager.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byl taki 17.000, läufer, byl taki, Tadzio.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab so einen Läufer dort, Tadziu war sein Vorname. [Die Häftlingsnummer] 17.000 hatte er, rund 17.000. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

To on tez czasem to do obozu nosil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal brachte auch er das ins Lager.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wo war denn das Phenol aufbewahrt? Wo stand denn die Vorratsmenge?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie stal zapas fenolu? Gdzie on znajdowal sie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec w takiej zóltej szafie, kolo destylatora na prawo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In so einem gelben Schrank neben dem Destillator.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, kolo apt eki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der Ecke der Apotheke.

 

Vorsitzender Richter:

Was stand in diesem Schrank sonst noch drin?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co jeszcze znajdowalo sie w tej szafie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Staly rózne medykamenty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es befanden sich dort verschiedene Medikamente.

 

Vorsitzender Richter:

Waren das Gifte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to byly [+ trucizny].

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak, tak, tam byly tez trucizny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

War dieser Schrank besonders verschlossen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nein, nein, nicht, nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Nein?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Byl tam klucz, byl klucz, ale to bylo otwarte.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab dort einen Schlüssel, aber er war offen. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czasami tez byl w piwnicy ten fenol przechowany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal befand sich auch dieses Phenol im Keller.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To jest w tej piwnicy na lewo, taka byla mal a piwniczka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In so einem kleinen Kellerraum links.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tam byly, staly te Korbflaschen takie staly, te flaszki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort standen die Korbflaschen

 

Zeuge Jan Sikorski:

I takie w ogóle wieksze zapasy wiekszej ilosci. Powiedzmy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die größeren Mengen, also die größeren Vorräte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Flaszki po powyzej 5 kilo. One byly ciezkie. No, okolo 5 kilo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zum Beispiel die Flaschen über fünf Kilogramm, die schwer waren.

 

Vorsitzender Richter:

Das waren Korbflaschen, was war in diesen Korbflaschen drin?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, tam byl krezol. Krezoly, potem byly tam syropy, czasem byly.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kresol, verschiedene Sirupe.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Spirytus byl tez tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Spiritus war auch dabei.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Vergällter Spiritus — byl taki — Benzin, vergälltes. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Vergälltes Benzin. Ja. Nun, sagen Sie bitte, dieser Raum im Keller, war denn der abgeschlossen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, to bylo zamkniete.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, der war abgeschlossen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale ja klucz dostawalem od tego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ich bekam ja den Schlüssel.

 

Vorsitzender Richter:

Sie bekamen den Schlüssel.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Szef nie chcial chodzic do piwnicy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn der Chef nicht in den Keller gehen wollte, dann gab er den Schlüssel mir.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. War in diesem Kellerraum auch ein eingebauter Schrank mit einer Eisentür?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nein, das war der rechte Keller.

 

Vorsitzender Richter:

Das war der rechte Keller. Also im linken Keller, da war ein allgemeines Magazin, [...] in dem sich große Emballagen, Vorratsflaschen

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

To byl taki magazyn plynów — Flüssigkeitsmagazin.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war so eine Art Flüssigkeitsmagazin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

W kazdej aptece to jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In jeder Apotheke gibt es so einen Raum.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Da stand nicht nur das Rohphenol in den Fässern vermutlich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tam nie bylo?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie bylo tam, nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort stand kein Rohphenol.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie bylo tam, to nie mozna bylo tam, to byly male schody, mala piwnica, to nie moze byc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein kleiner Keller, mit Treppen. Also es war unmöglich, die Fässer dahin zu stellen.

 

Vorsitzender Richter:

Wo standen denn die Fässer mit Rohphenol?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A gdzie wtedy staly?

 

Zeuge Jan Sikorski:

W starym krematorium na prawo od apteki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Alten Krematorium, rechts.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, auf der anderen Seite. Da hinten ist die Karte, ganz hinten. Das ist Birkenau.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Kleines Krematorium.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also dieses Rohphenol jedenfalls befand sich nicht in dem Bau der Apotheke?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W kazdym badz razie, nieoczyszczony fenol nie znajdowal sie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, nie znajdowal sie w tym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein, nein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie bylo go tam wcale.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, dort gab es das nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Wenn nun das Phenol purum abgeholt wurde, wurde das umgegossen in andere Gefäße, oder wurden die Originalgefäße, die angeliefert wurden, weitergegeben?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Chyba nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zrozumial pan?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Rozumiem pania. Ja tam pracowalem 2 lata, czy nawet wiecej. 2 lata pracowalem tam, wiec to bylo rozmaicie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja ich habe dort doch zwei Jahre lang gearbeitet, das war sehr verschieden.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak 5 liter byla fl aszka. To wtedy sie rozlewalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn zum Beispiel eine Flasche fünf Liter Inhalt hatte, dann hat man in die anderen Flaschen

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Zu einem halben Kilo

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Zugegossen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oder zu einem Kilo. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Haben die Betreffenden, die das Phenol abgeholt haben, leere Flaschen mitgebracht, oder haben Sie von der Apotheke aus welche bereitgestellt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy ci, którzy przychodzili po fenol przy nosili sami flaszki, ze soba butelki, czy tez pan dawal im butelki, nalewal?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Chwileczke, prosze pania. Poczatkowo ja to zalatwialem, a potem w tej malej aptece to pracowal Strauch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Anfang habe ich das getan. Aber später hat ja Strauch dort in der kleinen Apotheke gearbeitet.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale oni przynosili flaszki ze soba.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber sie brachten die Flaschen mit.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Byla jedna flaszka, on krazyla caly czas.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also eine Flasche war es, die ging dann rum. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale, jak nie mial flaszki, to mu sie tez dalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber wenn er keine Flasche hatte, dann hat man ihm eine gegeben.

 

Vorsitzender Richter:

Hat man ihm eine gegeben. Nun, wieviel wurde denn mengenmäßig jedesmal abgeholt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ile bylo za kazdym razem zabierane? Liczba, ilosc.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec rozumiem, rozumiem, ilosc. Mysle, tak kilo do 2 kilo, cos takiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, das waren so ein bis zwei Kilo, so ungefähr.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie auch solches Phenol, gereinigtes Phenol, herausgegeben?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czy ja wydawalem?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan tez kiedys wydawal taki oczyszczony fenol?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, zapewne tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wahrscheinlich ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale to na poczatku jeszcze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Anfang.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Raczej jak Krömer moze byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, eher zu der Zeit, als Krömer da war.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo wtedy ja bylem tylko sam w aptece. A potem dopiero.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil zu der Zeit war ich ja alleine in der Apotheke. Später kamen die anderen.

 

Vorsitzender Richter:

Uns interessiert nun hauptsächlich die Zeit, in der Doktor Capesius dort war. Und da möchte ich wissen, ob Sie in der Zeit, in der Doktor Capesius dort war, selbst dieses Phenol herausgegeben haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nas interesuje ten okres czasu, w którym byl doktor Capesius. Czy w tym czasie, kiedy doktor Capesius byl kierownikiem, wtedy wydawal pan tez oczyszczany fenol?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak. Wydawalem nieraz, ale w tych zamówieniach duzych, miesiecznych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich habe es einige Male ausgegeben, aber in diesen großen Mengen, bei den Monatsanforderungen. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Krankenbau nie raz zamówil. Zostawil tam do zamówienia 1 kilo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn ein Krankenbau manchmal ein Kilo bestellt hat.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oder ein halbes Kilo. — To wtedy sie wydawalo razem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann habe ich es mit den anderen Medikamenten ausgegeben.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie es ausgegeben. Wissen Sie noch, wer das bei Ihnen abgeholt hat?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Kto to zabieral?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie pan jeszcze, kto to zabieral od pana?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec, mówie, przyjezdzala sanitarka i brali te kartony cale zapakowane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich habe doch erzählt, da kam ein Sanitätswagen, und alles, in einen Karton verpackt, wurde abgeholt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sie sagten vorhin, daß Sanitätsdienstgrade dieses Phenol abgeholt hätten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tez to wiem. A to t ak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan opowiadal, ze

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wissen Sie, wer das gewesen ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A kto z tych SDG?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na pewno wiem, ze pan Klehr, ze oskarzony Klehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bestimmt weiß ich, daß der Angeklagte Klehr [+ dabei war].

 

Zeuge Jan Sikorski:

Kilka razy go widzialem z ta flaszka, jak odbieral ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Einige Male habe ich ihn dort gesehen mit der Flasche, wie er das entgegennahm.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Z abieral ja tam. Tylko, ze ja mu [tego] osobiscie nie dawalem, bo to bylo w aptece. Bo to w innym magazynie bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ich persönlich habe ihm das nicht gegeben. Das war in einem anderen Magazin.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Daß Klehr selbst mit der Flasche gekommen ist und dort Phenol geholt hat, das haben Sie mit eigenen Augen gesehen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja, habe ich. — Na pewno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Widzial pan na wlasne oczy?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Kilka razy widzialem to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ganz bestimmt, einige Male habe ich es gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wissen Sie, ob das Doktor Capesius gewußt hat oder ob er das selbst angeordnet hatte oder wie das gewesen ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, czy dzialo sie to za wiedza doktora Capesiusa, czy doktor Capesius to sam zarzadzil, czy to bylo na wlasna reke, jak to bylo?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, on otrzymal zamówienie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto on?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Doktor Capesius dostal zamówienie do reki. I powiedzial, [+ zeby] to zalatwic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also es war so: Doktor Capesius bekam die Anforderung und sagte dann: »Es muß erledigt werden.«

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale bez jego wiedzy to nie moglo byc wydane, nic, no.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ohne sein Wissen konnte ja nichts herausgegeben werden.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Diese Anforderungen, die Phenol betrafen, ob er die auch selbst unterschrieben hat, wissen Sie das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy te zarzadzania, zamówienia fenolu, czy on to sam podpisywal? Wie pan o tym?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Capesius, tak. No, w tych zamówieniach duzych to na pewno podpisywal kazde zamówienia. Bo ja bym nie wzial do reku bez jego podpisu. W miesiecznych tych duzych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W zamówieniach duzych, miesiecznych.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To on musial podpisac kazde zamówienia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei den großen Anforderungen, diesen Monatsanforderungen, mußte er es unterschrieben haben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A te male zamówienia, to szly przez jego rece, na pewno on to widzial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber die kleinen Anforderungen, die gingen durch seine Hände. Er hat es bestimmt gesehen, aber ob er unterschrieben hat?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja nie widzialem, nie bylem przy tym w kazdym razie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Da war ich ja nicht dabei.

 

Vorsitzender Richter:

Wer konnte denn sonst noch unterschreiben außer dem Doktor Capesius?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Niemand mehr. — Tylko jak jego nie bylo, to czasem moze Gerber mógl tak zrobic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nur wenn er nicht dabei war, da konnte es manchmal Gerber, als Vertreter, gemacht haben.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun, unter Monatsanforderungen haben Sie in diesem Zusammenhang wohl die Anforderungen von der Apotheke in Berlin verstanden.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec ma pan na mysli, jak pan powiada, miesieczne zamówienia, to ma pan na mysli

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Nie, nie, nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Te zamówienia miesieczne, które szly do szpitali, co miesiac kazdy szpital dostawal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Od szpitali do was?

 

Zeuge Jan Sikorski:

My do szpitala wysylalismy lekarstwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak, tak, ale zamówienie szlo odwrotnie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, zamówienia szly od tych Häftlingskrankenbau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec co podpisywal doktor Capesius, jakie zamówienie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Kazdy Krankenbau, to byl Oswiecim I, potem byla Brzezinka, byl cyganski lagier.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab doch Auschwitz I, Birkenau, Zigeunerlager.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Familienlager und Buna-Lager. [...] Jawiszowice, malo tam bylo cos 40 obozów, albo 30.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawischowitz und so weiter, [...] 30 bis 40 Lager waren es.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I kazdy taki lagier przysylal na miesiac zamówienie jedno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und jedes von diesen Lagern hat im Monat eine Monatsanforderung geschickt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Doktor Capesius to przegladal. Podpisywal to i dal mi do wykonania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doktor Capesius las das durch, unterschrieb das und gab es mir zur Durchführung.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I tam byl fenol tez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dort war auch Phenol dabei.

 

Vorsitzender Richter:

Ich hatte Sie dann vorhin falsch verstanden. Denn vorhin glaubte ich verstanden zu haben, daß Sie gesagt haben, bei den Monatsanforderungen war das Phenol nicht dabei, sondern das wurde extra angefordert.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nein, das war auch von Zeit zu Zeit, ein paarmal habe ich das auch gemacht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat ja auch gesagt: »einige Male auch«.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja, ja, einige Male auch.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. [...] Nun mußte das Phenol aber doch auch bezogen werden von Berlin oder von irgendeinem Hauptsanitätspark.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak to?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec fenol, skad fenol przychodzil do was?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, to powiedzialem z Hauptsanitätslager, wszystko przychodzilo stamtad.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe doch gesagt, das kam alles vom Hauptsanitätslager.

 

Zeuge Jan Sikorski:

SS-Hauptsanitätslager.

 

Vorsitzender Richter:

Und dort mußte doch auch, wie Sie uns geschildert haben vorhin, eine Anforderung unterschrieben werden. [...] Und nun haben Sie uns gesagt, diese Anforderungen wurden von wem unterschrieben, von?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Von Doktor Capesius. [...] Eventuell Herr Gerber auch. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Eventuell auch Gerber.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Moze jeden, dwa razy sie tak stalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht ein- bis zweimal.

 

Vorsitzender Richter:

Mußten diese Anforderungen auch von dem Standortarzt unterschrieben werden?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To juz ja nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das weiß ich nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Chyba raczej nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber eher nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Das wissen Sie nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To taka formalnosc moze byla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht war das nur eine Formalität.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo [unverständlich] nie znal wcale.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hatte doch keine Ahnung davon.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, wiedzial, co to jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er wußte davon, aber...

 

Vorsitzender Richter:

Nun, haben Sie nicht einmal gefragt als Apotheker, wenn so große Mengen Phenol bei Ihnen angefordert wurden: Wozu braucht ihr eigentlich das Zeug?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No to przeciez

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Czy pan jako aptekarz

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Nie pytal sie tak?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie zastanawial sie nad tym i nie pytal sie potem?

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Jak ja pisalem »pro Injektion«, to co ja bede sie pytal, prosze pani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn ich doch geschrieben habe »pro Injektion«, da brauchte ich doch nicht mehr zu fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, ja. Das war aber bei Krömer, nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale ta »akcja« szla w dalszym ciagu przeciez caly czas.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die »Aktion« ging ja doch weiter, die ganze Zeit durch.

 

Vorsitzender Richter:

Die ging weiter.

 

Zeuge Jan Sikorski:

My widzielismy to wszystko dobrze, co sie dzieje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben doch ganz genau gewußt, wozu es dient.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak Klehr to odbieral, to tym bardziej, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Besonders, wenn Klehr das abgeholt hat.

 

Vorsitzender Richter:

Was wußten Sie davon, was mit dem Phenol nun geschah? Und woher wußten Sie das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad wiedzieliscie, co sie dzialo z fenolem i [skad] wiedzieliscie, co sie dzialo?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No przeciez mówili mi koledzy, lekarze byli tam, opowiadano w obozie, ze tym fenolem ludzi zabijaja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Kameraden, die Ärzte im Lager, die haben mir doch erzählt, daß man damit die Menschen tötet.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mysmy dyskutowali o tych sposobach, jakie oni sposoby wymyslaja, zeby wlasnie ludzi mordowac tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir diskutierten darüber, was sie sich für Methoden ausdenken, um die Menschen zu töten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Gazowali przeciez i fenolem [+ zabijali]. No, i tam zastrzeliwali przeciez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die haben doch vergast und mit Phenol getötet und erschossen.

 

Vorsitzender Richter:

Nun hat der Doktor Capesius uns hier gesagt, er hätte weder etwas von diesen großen Mengen Phenol gewußt, noch hätte er jemals etwas davon gewußt, daß damit Leute getötet wurden.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On nie wiedzial o tym, ze zabijali?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

On nie wiedzial, ze takich duzych, w takich duzych ilosciach byly zamawiane i nie wiedzial, ze tym zabija sie ludzi. Uwaza pan to za...

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, ja na jego miejscu bym tez dzisiaj to samo mówil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn ich an seiner Stelle wäre, hätte ich heute das gleiche gesagt.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, weiter: Außer diesem Phenol gab es ja noch andere Gifte. Wo wurden die denn gelagert?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Inne trucizny, które byly poza fenolem, gdzie przechowywane byly te trucizny?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze pani. Ja przed wojna w polskim szpitalu, wie pani, w Przemyslu, bylem jako aptekarz zatrudniony. To ja tam gospodarowalem materialem sanitarnym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als ich vor dem Kriege in einem Wehrmachtskrankenhaus in Polen gearbeitet habe, da habe ich auch die Apotheke unter mir gehabt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I tam ja prowadzialem te pani chirurgiczne instrumenty wszystkie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dort habe ich die chirurgischen Instrumente auch unter mir gehabt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja znalem te wszystkie instrumenty dobrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kannte diese Instrumente sehr gut.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wedlug katalogów, te wszystkie firmy europejskie i tak dalej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus Katalogen und [von allen] europäischen Firmen. — Na pytanie, prosze pana gdzie przechowywane byly trucizny, pytanie bylo Przewodniczacego.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Gdzie przechowywane byly w ogóle trucizny?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie poza fenolem byly jeszcze inne trucizny? Gdzie one byly przechowywane, pytanie bylo.

 

Zeuge Jan Sikorski:

W tej zóltej szafie byly tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also ich komme jetzt zurück auf Ihre Frage. Ich habe eben den Zeugen [+ darauf] aufmerksam gemacht, daß die Frage noch nicht beantwortet wurde. Er sagte, die Gifte wurden in dem gelben Schrank aufbewahrt.

 

Vorsitzender Richter:

In dem gelben Schrank.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Malo ich tam bylo, atropina.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab nicht sehr viel von dieser Sorte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Atropiny troche bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Etwas Atropin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Vielleicht etwas Morphium.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darf er jetzt denn...

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, nie, potem, potem, potem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er wollte irgend etwas von den chirurgischen Instrumenten [+ sagen]. Ich habe unterbrochen, weil die Frage noch nicht

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nun ja, die Instrumente interessieren uns hier weniger als die Gifte, die dort aufbewahrt worden sind.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W tej chwili trucizny nas interesuja.

 

Vorsitzender Richter:

Sagen Sie bitte, wissen Sie auch, ob und wo Zyklon B aufbewahrt worden ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, gdzie byl przychowywany Cyklon B?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak jest. Wiec, prosze pania, to jest tak, zaczalem wlasnie mówic o tych instrumentach, wie pani. Wiec jednego razu przyslali nam z Berlina takie trzy kólka, z takimi zebami. I ja sie pytalem jeszcze wlasnie jednego, nie pamietam juz kogo z nich, co to za instrument jest, ze ja tego w ogóle nie znam. Powiedzial, ze to jest Büchsenöffner.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also ich habe eben angefangen zu erzählen darüber, daß ich vor dem Kriege in einem Wehrmachtskrankenhaus tätig war und daß ich mich ganz gut in den chirurgischen Instrumenten auskannte, weil ich ja diese Instrumente dort unter mir hatte. Eines Tages im Lager

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Aus Berlin ist es gekommen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kamen aus Berlin so merkwürdige runde Dinger mit Zacken drum herum, und ich fragte, was das für Dinger seien. Mir wurde geantwortet: »Das sind Büchsenöffner.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja nie rozumialem, po co takie cos potrzebne jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe nicht verstanden, wozu das notwendig ist.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Byly przyslane te inne aparaty do otwierania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man hatte doch verschiedene andere Apparaturen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I to wlasnie bylo do otwierania tego Cyklonu, gazu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber dieses war eben [+ dafür da], um Zyklon B zu öffnen.

 

Vorsitzender Richter:

Wie sahen diese Dinger aus?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak wygladalo [to]?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak one wygladaly?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byly takie kola. I tu byly takie zabki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie Rädchen mit Zacken.

 

Vorsitzender Richter:

Ein Kranz?

 

Zeuge Jan Sikorski:

I to oni wbijali w ta puszke.

 

Vorsitzender Richter:

Ein Kranz mit Zacken drin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wbijali w nia. Potem rzucali ja na dól, to wypadalo stamtad.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das wurde so in die Büchse hineingedrückt, und sobald die Büchse heruntergeworfen wurde, öffnete sie sich dann automatisch.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To wylatywywalo z tej puszki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das flog raus aus der Büchse.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I wtedy sie gaz wydzielal z tej puszki. To takie granulki tam spadaly.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nachdem dieses Ding dann rausflog, flogen [die Gaskristalle] ebenfalls aus der Büchse raus.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Mußte jeweils ein neuer Öffner benutzt werden für jede neue Büchse? [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, nie. To wracalo z powrotem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das kam dann wieder zurück. Man brauchte keine neuen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, to nie, to tylko kilka puszek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To co, to oni zbierali to na ziemi.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem, tak, to zbierali jeszcze raz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das lasen sie dann auf.

 

Vorsitzender Richter:

Wie viele von diesen Büchsenöffnern sind denn damals geliefert worden als

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Wtedy to kilka sztuk bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No, ile mniej wiecej?

 

Zeuge Jan Sikorski:

3, 5, no, moze 3.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Drei, fünf.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Höchstens. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Also eine kleinere Menge.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To pierwszy raz bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war zum ersten Mal.

 

Vorsitzender Richter:

Zum ersten Mal. Und wen haben Sie denn da gefragt, was das für Geräte wären?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja nie pamietam w tej chwili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kogo pan zapytal sie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

W tej chwili nie pamietam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In diesem Augenblick kann ich mich nicht erinnern. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Sie wissen es nicht mehr. Nun, wußte denn auch Doktor Capesius von diesen Geräten, die da angekommen waren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy doktor Capesius tez wiedzial o tych otwi eraczach?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze pania, wiec pierwsze te transporty Cyklonu przyszly do apteki niewatpliwie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also die ersten Sendungen mit dem Zyklon kamen ohne Zweifel in die Apotheke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To bylo pewne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist ganz sicher.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I to wlasnie w tej piwnicy, o której pan sedzia mówil, bylo przechowywane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das wurde aufbewahrt in diesem Keller, von dem Sie, Herr Vorsitzender, vorher sprachen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To bylo na prawej stronie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also rechts.

 

Vorsitzender Richter:

Frage: War das zu der Zeit, als der Doktor Capesius schon da war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To bylo w tym czasie, kiedy juz byl doktor Capesius?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na pewno, na pewno. I Jurasek byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ganz bestimmt. Jurasek war auch da.

 

Vorsitzender Richter:

Und diese Büchsen wurden aufbewahrt, Sie sagten, in dem Keller, und vorhin sagten Sie, rechts, ja? Und wie sah dieser Keller aus?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak wygladalo to pomieszczenie w piwnicy?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To bylo bardzo ciasne pomieszczenie i male.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein sehr enger und kleiner Raum.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na lewo staly takie specyfiki. Specyfiki, takie preparaty gotowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Links standen die Spezifika, also die Fertigpräparate.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem byl taki maly pokoik zamykany na te hermetyczne drzwi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann war ein kleiner Raum, der [hermetisch] abgeschlossen war mit einer Tür.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To przedtem tam byla chlodnia piwa Führerheimu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vorher war dort ein Kühlraum für das Bier für das Führerheim.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A dalej na prawo. Tam wlasnie oni trzymali ten [+ gaz], w kartonach to bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und weiter rechts, dort hat man das in Kartons aufbewahrt.

 

Vorsitzender Richter:

War da kein Schrank mehr drin?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec nie bylo tam zadnej wiecej szafy?

 

Vorsitzender Richter:

Vielleicht ein Wandschrank?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Moze byla ta szafa, ale ja w tej chwili juz nie pamietam dokladnie, jak to bylo. Nie pamietam juz w tej chwili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht war dort ein Schrank, aber im Moment kann ich mich nicht erinnern.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I to byl krótki czas, ze ten fenol byl [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ten gaz?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Gaz byl krótko tylko w aptece.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Gas war übrigens nur eine kurze Zeit in der Apotheke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja nie pamietam tego na 100 procent.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann das wirklich nicht mit 100 Prozent [+ Sicherheit] sagen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale tak przypominam sobie, jak przez mgle

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber soweit ich mich so wie durch Nebel erinnere

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ze doktor Cypesius kiedys do mnie mówil nawet, ze on z tym nic nie chce miec do czynienia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hat zu mir sogar einmal Doktor Capesius gesagt, er möchte damit nichts zu tun haben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On chcial to zdaje sie oddac do Verwaltungu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er wollte das, glaube ich, an die Verwaltung zurückgeben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I to zalatwil potem sobie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er hat das auch in dieser Weise erledigt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, ja przypominam sobie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soweit ich mich erinnere.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I potem nic nie mielismy z tym do czyni enia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später gab es damit nichts mehr zu tun in der Apotheke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

W kazdym razie do tego wiezniów nie dopuszczano absolutnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf jeden Fall wurden die Häftlinge niemals darangelassen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie, to wiezniów to nie. Oni sami to zalatwiali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das haben sie nur selbst unter sich gemacht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Slyszalem, ze tam specjalnie po to tez do Berlina jezdzili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze dokad?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ze do Berlina po to specjalnie jezdzili. Ci podoficerowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe gehört, daß man sogar extra nach Berlin fuhr, die Unteroffiziersgrade

 

Zeuge Jan Sikorski:

Specjalnie jezdzili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß sie extra nach Berlin fuhren

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Dienstreise.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eine Dienstreise gemacht haben, um das abzuholen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale ja to tylko slyszalem. Od kolegów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber das habe ich nur gehört, von Kameraden.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo o tym nikt nie mówil, bo to nie wtajemniczalo sie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Davon sprach man nicht. Wir wurden nicht in dieses Geheimnis eingeweiht.

 

Vorsitzender Richter:

In welchen Verpackungen kam dieses Zyklon an?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jakie bylo opakowanie tego Cyklonu?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To bylo w kartonach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also das Zyklon war in Kartons.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Takie brazowe kartony. Ja te kartony widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So braune Kartons. Die habe ich gesehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A te puszki dopiero widzialem po wojnie w Oswiecimiu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber die Dosen, die habe ich erst nach dem Krieg

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

W muzeum Auschwitz — habe ich [+ sie das] erste Mal gesehen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Museum in Auschwitz gesehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Pierwszy raz widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zum ersten Mal.

 

Vorsitzender Richter:

Wieso wußten Sie, daß in diesen braunen Kartons dieses Zyklon war? Hat das draufgestanden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad pan wiedzial, [bylo cos napisane] na tych kartonach?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, nie bylo nic napisane na tych kartonach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein, es war keine Aufschrift auf diesem Karton.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tylko mówili mi koledzy, ze to wlasnie ten gaz jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber die Kameraden haben mir gesagt, daß darin eben das Gas ist.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I potem, jak dok tor Capesius mi mówil, ze on chce sie tego pozbyc czy cos takiego, to ja tak uplastycznilem sobie to wszystko, ze to musi byc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später, als Doktor Capesius zu mir sagte, er möchte diese Sachen nicht haben, da kam mir das erst recht in den Sinn, was das für eine Bewandtnis hat.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, ob das Gas dann woanders aufbewahrt worden ist?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czy inaczej byl gaz przywozony?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy inaczej byl przechowywany jeszcze g az poza tym?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze pani, mówili, ze w »Theatergebäude« byl, ale ja tego nie widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wissen Sie, man hat davon gesprochen, daß das Gas noch im »Theatergebäude« aufbewahrt wird, aber das weiß ich nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze pania, tego

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Pan nie wie.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nam tego nie mówili wcale.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Uns hat man nichts davon gesagt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I [tym] wlasciwie nie nalezalo sie wtedy interesowac, bo to...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und man sollte sich auch nicht dafür interessieren.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sagen Sie, ist es auch möglich gewesen, daß in der Zeit, als das Gas schon anderweitig untergebracht war, etwa im »Theatergebäude« oder sonstwo, [...] [+ man] auch noch in der Apotheke ab und zu von diesem Giftgas gelagert hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy w tym czasie, kiedy Cyklon znajdowal sie juz w tym »Theatergebäude«, czy mozliwym jest, ze w aptece oprócz tego jakas ilosc bywala czasami przechowywana?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, chyba raczej nie, jak juz przerzucili tam, to juz wszystko poszlo tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eher nicht. Wenn man das schon dorthin gebracht hat, dann denke ich, daß es nur dort war.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak to tylko na poczatku, tylko na poczatku bylo tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co na poczatku?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na poczatku tej akcji calej, pierwsze te transporty tego gazu do nas przyszly.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja. Nur am Anfang war es so. Also bei den ersten Transporten, da kamen sie zu uns.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A potem to juz oddane to bylo. Do Verwaltungu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später wurde das weggegeben, der Verwaltung abgegeben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byla taka inwentur a.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war so eine Art Inventurabnahme.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja tak [sobie] przypominam i tak wedlug najlepszej wiedzy, najlepszej swojej wiedzy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So wie ich mich jetzt erinnere, ich sage das jetzt nach bestem Wissen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale moze oni to jakos tajemniczo, przed nami moze tajemniczo zalatwiali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht wurde das im [Geheimen], also irgendwie so, daß wir nichts wußten, doch getan. Das weiß ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, warum man es damals in der Apotheke untergebracht hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie pan dlaczego w tym czasie to bylo do apteki w aptece przechowane?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiem, bo to przydzielal Sanitätslager, to jest jasna sprawa, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war klar, weil das vom Sanitätshauptlager zugeteilt war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, ich frage Sie deshalb, weil Sie einmal ausgesagt haben bei Ihrer Vernehmung am 16. Mai 1960: »Meiner Erinnerung nach lag das Zyklon B damals im Keller der Apotheke, weil das Magazin des ›Theatergebäudes‹ überfüllt war oder weil das Vergasungskommando zuviel Gas gefaßt hatte«

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Oh, no, nie, nie. Nie, nie. [unverständlich] Nie, nie.

 

Vorsitzender Richter:

»Und den Rest bis zur nächsten Vergasungsaktion nicht mehr bis zum ›Theatergebäude‹ zurückbringen wollte, sondern einfach im Keller der Apotheke abstellte.«1

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, die zweite Version ist möglich, aber das erste stimmt nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Piwnica byla mala. »Theatergebäude« byl duzy [...] wiec to niemozliwe jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist unmöglich. Das »Theatergebäude« war groß, und unser Keller war klein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na odwrót moze byc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Umgekehrt wäre es [+ möglich].

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale to raz ja pamietam taki wypadek, ze to przywiezli z powrotem, bo za duzo tego bylo. Tak, to prawda teraz. Rano cos odwiezli zdaje sie z tego, cos takiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich kann mich nur an den Fall erinnern, da hat man zuviel gebracht, und wirklich hat man es dann am Morgen wieder fortgeschafft. So was Ähnliches gab es einmal.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tam jest tak napisane, ze ja powiedzialem tak to?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, steht es dort so geschrieben, daß ich es gesagt habe?

 

Vorsitzender Richter:

Es steht wörtlich geschrieben und von Ihnen unterschrieben: »Meiner Erinnerung nach lag das Zyklon B damals im Keller der Apotheke, weil das Magazin des ›Theatergebäudes‹ überfüllt war«

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Na ja, das... — to nie, to jest zle tam napisane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto to tlumaczyl?

 

Vorsitzender Richter:

»Oder weil das Vergasungskommando zuviel Gas gefaßt hat und den Rest bis zur nächsten Vergasung nicht mehr bis zum ›Theatergebäude‹ zurückbringen wollte.«2

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Oh ja, — to jest dobre, to tak. Zgadza sie, zgadza sie to drugie, to drugie.

 

Verteidiger Laternser:

[unverständlich] daß das genau übersetzt wird jetzt, dieser Vorhalt, Herr Vorsitzender.

 

Vorsitzender Richter:

Das ist ein Protokoll hier in Frankfurt am Main gewesen, bei dem eine Justizangestellte Grimmeisen zugegen war und [...]

 

Verteidiger Laternser [unterbricht]:

Ich meine jetzt doch nur, daß dieser Vorhalt, den Sie eben gemacht haben, wörtlich durch die Dolmetscherin übersetzt wird, damit der Zeuge [...]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ach so, ich soll es langsam sagen. Bitte schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec, ja teraz doslownie panu tlumacze to, co wtedy bylo napisane.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

»Meiner Erinnerung nach lag das Zyklon B damals im Keller der Apotheke«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wedlug tego, co ja sobie przypominam

 

Zeuge Jan Sikorski:

Rozumiem, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zyklon B znajdowal sie w piwnicy apteki z tego powodu.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Aptecznej, tak.

 

Vorsitzender Richter:

»Weil das Magazin des ›Theatergebäudes‹ überfüllt war«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Poni ewaz magazyn »Theatergebäude« byl przepelniony.

 

Vorsitzender Richter:

»Oder weil das Vergasungskommando zuviel Gas gefaßt hatte«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Albo poniewaz komando, które gazowalo, zabralo zbyt duza ilosc.

 

Vorsitzender Richter:

»Und den Rest bis zur nächsten Vergasungsaktion nicht mehr bis zum ›Theatergebäude‹ zurückbringen wollte, sondern einfach im Keller der Apotheke abstellte.«3

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I reszte, która zostala, nie chcieli juz odnosic do »Theatergebäude«, a chcieli to jednoczesnie zachowac do nastepnej akcji gazowania. I z tego powodu po prostu pozostawili sobie w piwnicy apteki.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak. To jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co jest prawda?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze pania, chwileczke. Wiec »Theatergebäude« byl daleko od apteki i tam magazynu zadnego nie bylo. Wiec musieli kazdego razu przyjsc do apteki, brac klucze i odwozic, prawda, tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja. Also das »Theatergebäude« befand sich weit entfernt. Im »Theatergebäude« gab es keinen Lagerverwalter. Also mußte dann zu uns gekommen werden, um die Schlüssel zu holen und wieder dorthin zu bringen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I pamietam taki wypadek, teraz sobie przypominam, ze tak odwiezli kiedys gaz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich erinnere mich jetzt an einen Fall, daß man das Gas, also den Rest des Gases, zurückbrachte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I wtedy otworzyli, wrzucili tam od razu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Do?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Do piwnicy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und damals hat man das zu uns gebracht und eben in den Keller runtergetan.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, ob auch [+ etwas] von diesem Zyklon B aufbewahrt worden ist in dem sogenannten Alten Krematorium?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu cos wiadomym jest o tym, ze Cyklon B przechowywany byl oprócz tego w starym krematorium?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze pani, to jest bardzo mozliwe, ale ja tego nie przypominam sobie dokladnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist sehr [+ gut] möglich, aber ich erinnere mich nicht genau daran.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wer hatte den Schlüssel a) zu diesem Raum, wo dieses Zyklon B im Keller der Apotheke untergebracht war, b) im »Theatergebäude« und c) den Schlüssel zu dem Magazin im Krematorium?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Te wszystkie klucze zawsze w aptece byly prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec, prosze pana, dokladnie.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W czyim reku znajdowaly sie klucze a) do tego pomieszczenia w piwnicy, w aptece. b) w »Theatergebäude« i c) w magazynie w starym krematorium?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Te klucze mial przeciez wszystkie kierownik apteki, doktor Capesius.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Schlüssel besaß alle der Leiter der Apotheke, also Doktor Capesius.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale sam tego nie wydawal, tylko pamietam Jurasek tam cos chodzil kolo tego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber selbst hat er das nicht rausgegeben. Ich erinnere mich, daß die Unteroffiziere das getan haben, also Jurasek zum Beispiel.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Kann ich nicht sagen. — Wie pani, Jurasek, podoficerowie tam [+ sie krecili].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan powiedzial Jurasek.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, powiedzialem, bo on sie tam krecil tez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, also die Unteroffiziere. Ich kann es nicht sagen, Jurasek oder nicht, die Unteroffiziere.

 

Vorsitzender Richter:

Hatten denn diese Schlüssel einen besonderen Aufbewahrungsort in der Apotheke, oder trug die der Doktor Capesius bei sich?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy klucze znajdowaly sie od tych wszystkich pomieszczen [w] jakims do tego przeznaczonym miejscu w aptece? Czy doktor Capesius nosil je przy sobie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, klucze w szufladzie trzymal, w biurku, ile sie orientuje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soweit ich orientiert bin, hatte er diese Schlüssel in einer Schublade in seinem Schreibtisch.

 

Vorsitzender Richter:

In seinem Schreibtisch?

 

Zeuge Jan Sikorski:

In seinem Schreibtisch, ja sicher, in seinem Schreibtisch gehabt, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Konnten da die Unteroffiziere ohne weiteres drangehen, die Sanitätsdienstgrade?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy SDG i podoficierowie mogli tak sobie bez niczego [+ wziac te klucze]?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, nie skad, nie mogli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie mozna bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Woher denn?

 

Vorsitzender Richter:

Ja dann mußten sie ihn also jedesmal fragen, ob sie die Schlüssel haben konnten?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, w kazdym badz razie, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec, w kazdym wypadku musieli sie go pytac, czy moga miec klucze?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja. Ja, selbstverständlich.

 

Vorsitzender Richter:

Konnten die Schlüssel dann ohne Wissen des Herrn Doktor Capesius überhaupt nicht herausgegeben werden?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Moglyby byc, jak jego nie bylo, to mogli je tam wziac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy mogly byc kiedykolwiek klucze bez wiedzy doktora Capesiusa?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To moglo byc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das könnte sein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak jego nie bylo na przyklad.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn er zum Beispiel nicht da war.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zastepowal go tam, zastepowali go oni wtedy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn er vertreten wurde.

 

Vorsitzender Richter:

Und wer konnte dann an den Schreibtisch gehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto mógl wtedy zabrac z tego biurka?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No wiec, albo ten to byl Untersturmführer Gerber, albo ktos z tych podoficerów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Entweder der Untersturmführer Gerber oder einer von diesen Unteroffizieren.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ewentualnie Jurasek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eventuell Jurasek.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co to psiakrew z tym, z tym...

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie irgendeinen Anhaltspunkt dafür, daß Doktor Capesius erstens gewußt hat, daß derartiges Zyklon da war? Das haben Sie uns schon gesagt, denn er hat in Ihrer Gegenwart gesagt, er wolle versuchen, daß das wegkam. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec, jakie jest pana zdanie: 1) czy doktor Capesius wiedzial o tym, ze Cyklon B znajduje sie tam z tego, co pan powiedzial, ze on wyrazil sie, [+ ze] on chce sie tego pozbyc?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wynika z tego, ze on wiedzial o tym.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, wiedzial, ze jest, tak, wiedzial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, er wußte es ja.

 

Vorsitzender Richter:

Er wußte es. Und welche Anhaltspunkte haben Sie dafür?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad pan [+ wie], na czym pan opiera sw oje przepuszczenie, ze on wiedzial?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przeciez wszystko, co bylo w aptece, to on musial wiedziec, prosze pani, dokladnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er mußte doch [Bescheid] wissen über alles, was in der Apotheke da ist.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bez jego wiedzy tam przeciez nic nie moglo sie zalatwic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ohne sein Wissen konnte man überhaupt nichts er ledigen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mozna bylo go prosic o cos, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man konnte ihn um etwas bitten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I on byl czlowiek rzeczowy wielokrotnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er war sachlich, sehr häufig.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, ale bez jego wiedzy, to nie mozna bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ohne sein Wissen konnte man nichts...

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak mnie na przyklad jakis kolega prosil o jakies lekarstwa, zeby dac mu czegos wiecej, to ja przeciez tez szedlem do niego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn ein Kamerad mich gebeten hat zum Beispiel, etwas mehr von irgendeinem Medikament zu geben, da ging ich auch zu ihm.

 

Vorsitzender Richter:

Zu ihm hin. Haben Sie einen Anhaltspunkt dafür, daß Doktor Capesius auch gewußt hat, welche Mengen von diesem Zyklon B gebraucht und verbraucht wurden?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, on na pe wno wiedzial, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiedzial jaka ilosc byla potrzebna i [zuzyta].

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, na pewno wiedzial to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ganz bestimmt hat er das gewußt.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie dafür auch einen Anhaltspunkt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na czym pan opiera swoje twierdzenie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze pania, przeciez kartoteka byla zalozona, kartoteki byly zalozone na wszystkie lekarstwa. Wszystkie lekarstwa mialy kartoteki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle Medikamente waren doch in einer Kartei erfaßt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Które z Berlina szly, prawda. Bo potem byly te

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Auch das Zyklon?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Szlo z Berlina?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Szlo z Berlina, musialem miec wszystkie kartoteki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alles, was aus Berlin kam, mußte ganz genau in der Kartei aufgeführt werden.

 

Vorsitzender Richter:

Nun eine andere Frage: Können Sie sich entsinnen, daß einmal ein Versuch gemacht wurde mit irgend

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Ten Cyklon B, chwileczke, chwileczke

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Entschuldigen Sie bitte, von beiden Seiten. Bitte sehr.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Können Sie sich entsinnen, daß einmal ein Versuch gemacht wurde mit Betäubungsmittel, etwa mit Evipan oder mit Morphium oder ähnlichen Dingen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy slyszal pan, czy panu jest wiadomym cos, o jakichs eksperymentach, które robione byly z narkotykami, z ewipanem czy z morfina?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, znam ta sprawe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich kenne diesen Fall.

 

Vorsitzender Richter:

Was wissen Sie von diesem Fall aus eigener Wahrnehmung, und was haben Sie davon erzählt bekommen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Z czego?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co pan wie z tego, co pan sam widzial, i co panu na ten temat opowiadano?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja nie widzialem w ogóle nic sam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also ich persönlich habe überhaupt nichts gesehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tylko raz jeden przyszedl ten 17.000, ten Tadzio, wie pani. I powiedzial mi w ten sposób. Powiedzial, ze tam dawali jakies lekarstwa dwa do picia häftlingom i jeden z nich umarl w nocy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nur eines Tages kam diese Häftlingsnummer 17.000, also dieser Tadziu, der Läufer, zu mir und erzählte mir, daß man irgendein Medikament zwei Häftlingen zu trinken gegeben hat. Und einer von diesen Häftlingen starb in der Nacht danach.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I on to powiedzial mojemu szefowi, znaczy doktorowi Ceapesiuszowi to powiedzial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er sagte das meinem Chef, Doktor Capesius.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On mówil, ze to zrobilo na [nim] takie wrazenie bardzo wstrzasajace, ten fakt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto powiedzial?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Capesiuszowi. Ten Tadziu powiedzial, ze on o tym

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ze to, co on powiedzial, zrobilo wielkie wrazenie na [+ doktorze Capesiuszu.]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Läufer Tadziu erzählte mir danach, daß diese Nachricht, die er Doktor Capesius überbracht hat, darüber, daß ein Häftling in der Nacht gestorben ist, einen großen Eindruck auf Doktor Capesius gemacht hat.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I co on tam dawal, to ja nie wiem w ogóle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was er aber da gegeben hat, das weiß ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, ob dieses Getränk in der Apotheke hergestellt worden ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to, co oni otrzymali do picia, panu jest wiadomym, czy to zostalo spreperowane w aptece?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie widzialem tego, ale Strauch mówil mi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das habe ich nicht gesehen. Strauch hat mir erzählt

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tego samego dnia zaraz mówil

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An dem gleichen Tag

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ze Rohde przyszedl. Przyszedl i cos

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß Rohde in die Apotheke kam

 

Zeuge Jan Sikorski:

I cos tam jakies lekarstwo robili do picia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Robili? Kto robil?

 

Zeuge Jan Sikorski:

[unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daß sie dort irgendein Medikament zubereitet haben für Versuchszwecke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Für Experimente.

 

Vorsitzender Richter:

Experimente, ja. Nun, wissen Sie weiter etwas von der sogenannten Grabner-Aktion? [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu wiadomym jest cos o tak zwanej akcji Grabnera?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, znam, znam te sprawe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich kenne diese Sache auch.

 

Vorsitzender Richter:

Was war das für eine »Aktion«?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co to byla za »akcja«?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Gdzies chyba w 42 czy 43 roku, 42 roku chyba.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war so etwa 1942 oder 43, nein, eher 42.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wszystkie papiery polskich wiezniów przegladal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er las sämtliche Papiere aller polnischen Häftlinge durch.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie tylko polskich moze, moze innych tez, nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht auch andere Nationalitäten, vielleicht nicht nur polnische.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I kto mial tam jakas ciezka sprawe z wolnosci, to jego rozstrzeliwali po prostu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wenn jemand einen schweren Fall noch aus dem Zivilleben hatte, der wurde dann einfach erschossen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A pisali [do rodziny], ze on na serce umarl, albo cos.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man schrieb jedoch an die Familie, daß er an [Herzversagen] gestorben ist oder was ähnliches.

 

Vorsitzender Richter:

War das der Leiter der politischen Polizei?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Der Politischen Abteilung.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, der Politischen Abteilung. Und hat Sie danach einmal der Doktor Capesius gefragt?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja, ja, das war einmal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pana pytal doktor Capesius?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czy mnie pytal o to, tak?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec, to bylo dawno juz, bo juz tam Grabner od nas poszedl. Grabner potem poszedl od nas z Oswiecimia. I raz doktor Capesius mi sie pytal, co za jeden byl Grabner?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, Grabner ging dann fort von Auschwitz. Und eines Tages fragte mich Doktor Capesius, was für ein Mensch der Grabner war.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ich habe gesagt: »Das war einer aus der Politischen Abteilung.«— To on mówi, ze to byl jakis zdaje sie cos nienormalny czlowiek, cos takiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Da sagte Capesius, das muß ja ein verrückter Mensch, also nicht normal muß er gewesen sein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I zdaje mi sie, ze jeszcze nawet za czasów wojny prowadzili przeciwko niemu jakies dochodzenia w tej sprawie. Tak mi powiedzieli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sogar während des Krieges hat man gegen ihn, also gegen Grabner, irgendein Verfahren geführt, irgendeine Untersuchung geführt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

T ak mi doktor Capesius mówil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hat mir Capesius damals erzählt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sonst wußten Sie nichts davon?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byla jego taka prywatna robota.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war so seine private Arbeit, die er da getan hat.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, ob auf dem Boden der Apotheke, also auf dem Speicher, Koffer standen, in denen herausgebrochene Goldzähne und Zahnarbeiten lagerten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomem o tym, ze na str ychu

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Na strychu, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W aptece staly walizki z powyjmowanymi zebami

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Tak, prawda, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Szczekami, zlotymi takimi protezami i tak dalej?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Staly te walizki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, die Koffer standen dort.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie die selbst gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan je sam widzial?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das habe ich gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Was ist aus diesen Koffern geworden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co sie stalo z tymi walizkami?

 

Vorsitzender Richter:

Standen die noch dort, als Sie am 15.1.45 das Lager verlassen haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wtedy, kiedy p an opuscil obóz 15. stycznia 45 roku, czy staly jeszcze walizki z zebami tam na górze?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, moze one staly, ale tam zlota w nich nie bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, vielleicht standen sie noch dort, aber Gold war keines mehr drin.

 

Vorsitzender Richter:

Und wo ist das hingekommen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, to tam segregowali, zabierali zloto.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na ja, das wurde [...] dann abgeholt, eingeteilt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tam wlasnie ten Sulikowski siedzial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sulikowski saß ja dort sogar.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I on tam to segregowal, zloto oddzielal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er hatte das zu ordnen, zu sortieren. — I? I co dalej bylo z nim, z tymi?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Dla doktora Capesiusza to szlo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das alles wurde für Doktor Capesius gemacht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das sagen Sie so mit einer Selbstverständlichkeit. Was wissen Sie davon, daß das für Doktor Capesius gemacht war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad panu jest to wiadome, ze to dla doktora Capesiusza?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo doktor Cepesius mnie zawolal. [...] I mówi, zeby Sulikowski to segregowal i te rzeczy to sobie zabierze potem, no, sprawa prosta byla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein einfacher Fall. Doktor Capesius rief mich zu sich und sagte, Sulikowski soll das alles ordnen und sortieren, und dann nimmt er das.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja bardzo zadowolony bylem, ze on to bierze, a nie idzie na przyklad do Berlina.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er nimmt das zu sich. Ich war sehr zufrieden damit, daß er das nimmt und daß es nicht nach Berlin gerade geht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo ja bym nigdy z obozu nie wyszedl do konca zycia, jakby to do Berlina szlo wszystko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn alles das nach Berlin gegangen wäre, dann hätte ich ja das Lager bis zum Ende meines Lebens nie verlassen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dlaczego?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, przeciez wojna trwalaby jeszcze dluzej.

 

Vorsitzender Richter:

Warum?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe dieselbe Frage gestellt: Weil der Krieg dann so lange gedauert hätte.

 

Vorsitzender Richter:

Also das würde uns doch noch mal interessieren, daß wir das genauer hören. Sie wußten also, daß oben auf dem Speicher Koffer mit derartigen Zahngoldarbeiten standen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec panu jest wiadome, ze na górze

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Na pewno, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na strychu staly walizki z tego rodzaju zebami.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ganz bestimmt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak pierwszy raz one przyszly, to on mnie wzywal tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als diese Koffer zum erstenmal auftauchten, da wurde ich von Capesius gerufen.

 

Vorsitzender Richter:

Und?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er zeigte mir sie.

 

Vorsitzender Richter:

Wie viele waren denn das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ile tam bylo wtedy?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze pani, na 15 sztuk, to moge przysiegac w tej chwili, [albo] wiecej

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

15 sztuk czego.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Walizek. Pierwszy raz bylo. A potem, co bylo, to nie pamietam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf 15 Koffer kann ich schwören, zum ersten Mal. Und später, da kann ich mich nicht mehr dran erinnern.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Moze tam cos przynosil, moze to mnie juz nie bylo tam wtedy. [unverständlich] To juz Sulikowski zalatwial, ja to sie juz nie mieszalem w to wcale.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später hat dann Sulikowski damit zu tun gehabt. Ich habe mich da nicht mehr eingemischt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A pierwszy raz to bylo 15. Minimum.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber das erste Mal, da waren [+ es im] Minimum 15 Koffer. Darauf kann ich schwören.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wie lange standen die denn da oben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak dlugo one staly na górze?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie wiem.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, Sie sollen mir jetzt nicht einen Tag nennen. War das ein Jahr lang, oder war das zwei Jahre lang?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mniej wiecej. Czy to miesiace, czy lata?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, miesiac, dwa moze, cos takiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, einen Monat, zwei Monate vielleicht.

 

Vorsitzender Richter:

Und wo kamen die denn her?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad one przybyly te wali zki?

 

Zeuge Jan Sikorski:

O widzi pani, to jest ciekawe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, wissen Sie, das ist interessant.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mysle, mnie sie zdaje, ze to z krematorium przywiezione bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, sie sind aus dem Krematorium gebracht worden.

 

Vorsitzender Richter:

Und warum glauben Sie das?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo wiem ze, bo na ogól biorac, to te wszystkie rzeczy szly do krematorium i tam przetapiali, wie pani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, im allgemeinen wußte ich, daß diese Sachen alle ins Krematorium gingen

 

Zeuge Jan Sikorski:

To wiezniowie wykradali, bo to bylo zloto.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daß sie dort geschmolzen wurden.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I to wiezniowie czasami wykradali to zloto.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Häftlinge haben sogar manchmal die Sachen »organisiert«

 

Zeuge Jan Sikorski:

Pokazywali mi takie te placki ze zlota, po 700 gramów taki placek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zeigten mir manchmal solche kleinen Goldbarren.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nicht kleine, nicht kleine.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nicht kleine? Wieviel?

 

Zeuge Jan Sikorski:

700 gramów to chyba bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

700-Gramm-Goldstücke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Taki placek wazyl, tak. Takie to bylo. To bylo z zebów wytapiane wszystko zloto. Oni to mieli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das wurde aus dem Zahngold geschmolzen. — 700?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, 600 cos tam, 600, 700 gramów, bo ja to wazylem nawet.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also 600, 700 Gramm. Ich habe das sogar gewogen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Dla ciekawosci to zwazylem, dla ciekawosci.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nur aus Neugierde.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und das wurde im Krematorium geschmolzen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

So denke ich, im Krematorium wurde das gemacht. In der Apotheke [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wieso kamen aber dann diese Koffer mit diesem Zahngold in die Apotheke?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad przybyly te kufry.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jakis przyjaciel musial mu to dac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Irgendein Freund mußte ihm das gegeben haben.

 

Vorsitzender Richter:

Und wer hat es denn angebracht? Wissen Sie das?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A kto to przyniósl?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, nie przyniósl, to musialo byc przywiezione sanitarka. Aha, zdaje sie, chyba wie pani, razem z tymi walizkami, co medykamenty przychodzily, cos takiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das mußte ja mit dem Sanitätswagen gebracht werden, und ich glaube, zusammen mit den Medikamenten auch.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo to tak samo wygladalo zupelnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das sah nämlich genauso aus wie die Koffer mit den Medikamenten.

 

Vorsitzender Richter:

Und nun hatten Sie diese Koffer da stehen sehen, und dann war ein Mann beschäftigt. Wie hieß der Mann?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sulikowski.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Sulikowski, ja. — Zyje w Gdansku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sulikowski, der lebt noch in Danzig. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

On plywa na okretach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy jako marynarz?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, chyba jakims urzednikiem tam jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er arbeitet irgendwie bei der Schiffahrt.

 

Vorsitzender Richter:

Schiffswerft, ja. Und dieser Sulikowski sollte das sortieren und Doktor Capesius abgeben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec on musial to

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Sortowac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sortowac i oddawac jemu.

 

Verteidiger Laternser:

[...] Er sagte, er sollte es ordnen und sortieren. [...] Aber nichts abgeben [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Doch, doch, doch, das hat er gesagt.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Doch, hat er gesagt.

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

A po co on to robil?

 

Vorsitzender Richter:

Hat er gesagt. Ja nun, dann sagen Sie es bitte noch mal. Er sollte das sortieren. Und was sollte er dann machen, wenn es sortiert war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I co dalej musial?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie byla cala robota, to byla przeciez Nebenarbeit, wie pani, to byla taka robota dodatkowa, dla szefa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war doch nicht unsere Arbeit, das war eine Nebenarbeit für den Chef.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To [unverständlich], to dentysci robili, prawda i to w krematorium robili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sonst wurde es doch von den Zahnärzten im Krematorium getan.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie byla urzedowa robota.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war also keine offizielle Arbeit.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Dienstlich to nie byla rzecz. Nie byla zadna sluzbowa robota, zadna nie byla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war also keine offizielle, keine Dienstbeschäftigung.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und was geschah denn nun mit diesem Zahngold, wenn es sortiert war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec w tym czasie, co sie stalo z tym zlotem, kiedy ono zostalo przez niego podzielone tam, posegregowane, to co on robil z tym?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, zabral doktor Capesius i poszedl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, Doktor Capesius nahm es mit und ging fort.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja tego nie widzialem, jak on bral. No, to jest ale jasne, prosze pani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe es natürlich nicht gesehen, wie er das in die Tasche gesteckt hat. Aber das ist ja klar.

 

Richter Perseke:

Das muß doch erst geschmolzen werden.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sondern was haben Sie denn gesehen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec, co pan widzial?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Widzialem, jak mnie zawolal na góre, pokazal: »Tu sa walizki. Niech ktos wysortuje dla mnie to zloto.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also die Koffer standen oben, Doktor Capesius rief mich und sagte: »Hier, einer muß kommen und für mich sortieren.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

So ist das.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wo wurde das denn nachher eingeschmolzen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co to bylo dalej?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A gdziez to bylo pózniej plawione?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To ja juz nie mam pojecia, nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das weiß ich nicht mehr. Da habe ich keine Ahnung.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ten jeden wypadek, co pamietam, to powiedzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze co, ze?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Te 15 kufrów. Zawolal mnie wtedy, to ten wypadek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß von diesem einen Fall, da waren 15 Koffer, und er rief mich, zeigte mir die.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sagen Sie, haben Sie einmal einem griechischen Häftling als Dolmetscher gedient, der vier Liter Spiritus erwerben wollte? [...] Aaron soll er geheißen haben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Aaron, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, davon sprach er vorhin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec raz doktor Capesius mnie zapytal, czy sa jakies mozliwosci, moze cos tam jakas broszke ladna kupic albo jakis kamien, jakies cos.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eines Tages fragte mich Doktor Capesius, ob es eine Möglichkeit gäbe, eine schöne Brosche oder irgendwie einen Stein zu kaufen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja bylem wtedy od niego calkowicie zalezny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war vollkommen von ihm abhängig damals.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I malo tego, ale te szpitale tez byly od niego zalezne, wszystkie nasze wiezienne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nicht nur das, alle unsere Häftlingskrankenhäuser, die waren auch von ihm abhängig.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I on sie staral dobrze zaopatrzyc te szpitale, wie pani nawet.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er bemühte sich, diese Krankenhäuser sogar gut auszustatten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On mial dobra opinie u wiezniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hatte unter den Häftlingen einen guten Ruf.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie byl prosze pani zadny, prosze pani, nic nam... on byl rzeczowy czlowiek, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein sachlicher Mensch.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, i ja bylem od niego zalezny i on mnie o to prosil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war also von ihm vollkommen abhängig, und er bat mich drum.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A to byla rzecz, tego bylo duzo w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und es gab ja viele dieser Sachen im Lager.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja z tym nic nie mialem do czynienia, bo ja przeciez pracowalem w aptece.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich hatte wohl damit nichts zu tun, weil ich in der Apotheke arbeitete.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale inni, którzy pracowali przy Zugangach pracowali, wie pani w »Kanadzie« no, to oni mieli duze mozliwosci.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber die anderen, die in »Kanada« gearbeitet haben, sie hatten damit zu tun. Sie hatten große Möglichkeiten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I ten wlasnie Aaron, on sie nazywal. To byl wlasciciel malej apteki w Salonikach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und eben dieser Aaron, der war Eigentümer einer kleinen Apotheke in Saloniki.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To on mi powiedzial, ze o, taka broszke tam ma zlota.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er sagte mir, er würde so eine goldene Brosche haben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja nie chcialem w ogóle z tym miec [+ do czynienia], nie chcialem, zeby pan Capesius myslal, ze ja posrednicze w tym, w calej sprawie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wollte nicht, daß Doktor Capesius denkt, ich vermittle in der ganzen Angelegenheit.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To go zawolalem. I on mu dal te broszki i 4 litry spirytusu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich rief also den Aaron direkt zum Capesius. Er gab die Brosche dem Capesius und bekam dafür — Ile otrzymal?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wie pani nie pamietam, 3 czy 4 litry spirytusu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich jetzt nicht genau, drei, vier Liter Spiritus. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Za spirytus on dostal kielbasy, dostal maslo od rzezników.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und für Spiritus bekam dann Aaron Wurst von den Schlächtern, Butter oder irgend etwas von den Metzgern.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byl jeden taki wypadek, jeden pamietam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war so. Einen Fall gab es, daran erinnere ich mich.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bardzo dokladnie pamietam to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich sehr genau daran.

 

Vorsitzender Richter:

Noch eine letzte Frage: Was wissen Sie davon, ob Doktor Capesius auch Selektionen an der Rampe in Birkenau vorgenommen hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wiadomem panu cos jest o selekcjach przeprowadzanych przez doktora Capesiusza na rampie w Brzezince?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Doktor Capesius na rampe na pewno jezdzil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doktor Capesius fuhr bestimmt nach Birkenau.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nach Birkenau. — Przywozil stamtad walizki do apteki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er brachte von dort die Koffer für die Apotheke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Osobiscie przywozil to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Persönlich brachte er diese Koffer.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale czy on bral udzial w selekcjach, tego ja nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ob er an den Selektionen teilgenommen hat, das weiß ich nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja tego nie moglem widziec w zaden sposób.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das konnte ich auf keinen Fall gesehen haben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I o ile sobie przypominam, to nawet nikt mi w obozie o tym nie mówil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und soweit ich mich daran erinnere, hat mir sogar niemand davon im Lager etwas gesagt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mówili, ze on na rampie byl, ze on na rampe jezdzi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man sprach davon, daß er an der Rampe war.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Niejeden raz, on tam byl czesto.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nicht nur einmal, oft.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale co on tam robil, to ja nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber was er dort gemacht hat, das weiß ich nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, za wyjatkiem tych kombinacji, tych kufrów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Natürlich mit Ausnahme von diesen Kombinationsgeschäften mit den Koffern.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mit Koffern, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. [Pause] Warum holte denn Doktor Capesius diese Koffer an der Rampe ab? Sie hatten doch gerade erzählt, daß diese Dinge von dem »Kanada«-Lager zu Ihnen kamen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

On to robil oficjalnie wszystko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das tat er alles ganz offiziell. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Offiziell gemacht. — Te kufry wszystkie szly na jpierw do tej sortowni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle diese Koffer gingen zuerst mal in Sortierräume.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tam wszystkie lepsze rzeczy oni wykradali stamtad. Lepsze lekarstwa. Instrumenty najlepsze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort wurden die besten Sachen, die besten Medikamente und so weiter, die Instrumente, gestohlen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I do nas przychodzily tylko takie juz lekarstwa zniszczone i gorsze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir bekamen dann in die Apotheke bereits das Schlechtere, weniger Wertvolle, beschädigte Medikamente.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I doktor Capesius sie zorientowal w tej sprawie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doktor Capesius war sich darüber im klaren.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On wiedzial, ze tak nie powinno byc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er wußte, daß es so nicht gehen sollte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I poszedl, zdaje sie, do komendanta czy gdzies, zalatwil to. Zalatwil to, ze on chce brac, ze sa takie specjalne walizki z Czerwonym Krzyzem, które lekarze przywoza.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er ging, glaube ich, zum Kommandanten oder irgendwohin und erledigte das auf diese Weise, daß er sagte, es gibt so besondere Koffer mit einem Roten Kreuz drauf, wo Medikamente drin sind.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I te walizki on chce, zeby bezposrednio szly do apteki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daß er wünscht, diese Koffer unmittelbar, also sofort, für die Apotheke zu holen.

 

Vorsitzender Richter:

Ich habe keine Fragen mehr an den Zeugen. Wir wollen jetzt zunächst mal eine Pause einlegen bis fünf Minuten vor elf.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To ja jeszcze przyjde tutaj, czy juz nie przyjde?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak, tak, tak.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przyjde jeszcze raz?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Normalna przerwa do za piec jedenasta.

 

– Schnitt –

 

Zeuge Jan Sikorski:

Po kolezensku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für mich. Er hat mich kollegial behandelt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I bylo bardzo nieladnie z mojej strony, zebym ja powiedzial na niego nieprawde jakas.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und es wäre nicht schön von mir, wenn ich irgendwelche Unwahrheiten gegen ihn hier ausgesagt hätte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja to absolutnie nigdy nie zrobie, w zadnym wypadku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das werde ich auch niemals tun.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale jak w Oswiecimiu zginelo 3 miliony ludzi, prosze pania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber in Auschwitz sind drei Millionen Menschen gestorben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

W tym wielu moich przyjaciól zginelo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darunter viele junge Menschen, die Freunde von mir waren.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I ja za swój obowiazek uwazam zeby wszystko, co widzialem, powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Deswegen halte ich es für meine Pflicht, alles, was ich gesehen habe, auszusagen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale nie chce nic absolutnie dodac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte aber nichts hinzufügen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I nie chce absolutnie, nic takiego powiedziec, czego nie jestem w 100 procentach pewien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich möchte auf keinen Fall irgend etwas sagen, dessen ich nicht hundertprozentig sicher bin.

 

Vorsitzender Richter:

Gut. Sind von seiten des Gerichts noch Fragen zu stellen? Bitte schön.

 

Richter Hotz:

Herr Sikorski, noch mal zurück zu dem Phenol. Wissen Sie, ob SDGs noch Phenol in Flaschen in der Apotheke abholten zu der Zeit, als Doktor Capesius schon die Apotheke leitete?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, na pewno przynosili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, bestimmt.

 

Richter Hotz:

Wissen sie, ob unter diesen Sanitätsdienstgraden auch der Angeklagte Klehr gewesen ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan wie, ze wsród nich byl Klehr?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Byl Klehr wsród nich tak samo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, unter ihnen war Klehr.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Podp isywal nawet [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er unterschrieb auch oft.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Anforderungen extra für Phenol. — I fotografia tego byla w naszych gazetach, tego zamówienia jego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

[Eine Aufnahme von so einer] Anforderung war in unseren Zeitungen veröffentlicht, von ihm unterschrieben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

[unverständlich] to jest 100 procentowe orginalne.

 

Richter Hotz:

Hat der Angeklagte Klehr zu der Zeit Phenol in der Apotheke abgeholt, als der Angeklagte Doktor Capesius dort war?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy Klehr zabral kiedykolwiek fenol w tym czasie, kiedy doktor Capesius byl kierownikiem apteki?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czy osobiscie on zabieral? Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja stuprocentowo nie jestem pewien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja ob er es persönlich abgeholt hat, hundertprozentig sicher bin ich nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na pewno zabieral, tylko wtedy to juz Capesius byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat ganz bestimmt davon abgeholt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja widzialem, jak on bral ta flasze do reki. Ale w jakim czasie to bylo?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das habe ich ja sogar gesehen, wie er die Flasche direkt in die Hand genommen hat. Aber zu welcher Zeit, dessen bin ich nicht

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Ob der Doktor Capesius dort war.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob dort zu der gleichen Zeit Doktor Capesius Leiter der Apotheke war, dessen bin ich nicht hundertprozentig sicher.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Landgerichtsrat Hummerich.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Herr Zeuge, Sie sagten uns, daß die Apotheke sich vergrößert hatte.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan powiedzial nam, ze apteka powiekszyla sie, ze z poczatku byl mniejsza.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Daß Strauch auch tätig war. Ab wann war denn Strauch tätig?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I ze tam pracowal tez Strauch od jakiego czasu?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, jakis chyba 42 rok, w polowie gdzies.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war etwa Mitte 42.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I jeszcze Krömer, Krömer jeszcze byl, Krömer

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Mitte 42 kam er schon.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Krömer war noch da.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byl taki wypadek, ze Krömer raz poszedl do obozu. Nie wiem, po co on tam poszedl do obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war einmal ein Fall: Der Krömer ging eines Tages ins Lager, ich weiß nicht warum.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak i jeden taki wiezien, calkiem zniszczony, starszy Zyd. Powiedzial mu: »Dzien dobry panie, panu kolego.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ein schon vollständig abgezehrter Häftling, ein älterer Jude, sagte zu ihm: »Guten Tag, Herr Kollege.«

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und das war Strauch?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Das war Strauch.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und hat er den mitgebracht?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Hat [+ ihn] mitgebracht in die Apotheke.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, ja. Nun folgendes, das haben Sie uns nicht erzählt, das sagte gestern ein Zeuge: Ist es richtig, daß da ein Unterschied war zwischen der SS-Apotheke, also der Apotheke, die die SS-Leute versorgte, ambulant oder fürs Revier, und einer Apotheke für die Häftlinge?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czy byla róznica?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy byla róznica, jeden ze swiadków nam to wczoraj powiedzial, pan jeszcze nie, ze byla róznica miedzy apteka, ze lekarstwa przeznaczone [+ bhyly] dla esesmanów i dla SS-rewiru, i apteki dla wiezniów?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec dwa zamówienia szly do Berlina.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also es gingen zwei Anforderungen nach Berlin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jedno dla SS, a drugie dla wiezniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die eine für die SS und die andere für die Häftlinge.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale to potem juz mieszane bylo wszystko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber später wurde schon alles durcheinandergemixt.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und räumlich, war das räumlich auch durcheinander? Denn gestern sagte uns ein Zeuge – das möchte ich Ihnen vorhalten –, die eine wäre auf der linken Seite gewesen, die andere auf der rechten Seite.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To mysmy to tak nazywali. SS to byla lewa [+ strona].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das haben wir ja so untereinander genannt. Das, was links war, war die SS-Apotheke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A na prawo to byla Häftlingsapotheke.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und rechts war die Häftlingsapotheke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A to wszystko razem byla SS-apteka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber alles zusammen war die SS-Apotheke. [...]

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und der gelbe Schrank, der war links?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Links, links, ja, links. [...] — I recepty sie tylko robilo na lewo, recepty sie robilo na lewo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Recepty przygotowywane na

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Na lewo byly, tak.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Die Rezeptur auch?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Rezeptur war auch links.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A tu byly tylko te gotowe rzeczy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nur die Fertigfabrikate, die waren rechts.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Poczatkowo, to wszystko bylo bardzo male, lekarstw mielismy bardzo malo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Anfang war das alles in kleinen Größen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przysylali nam lekarstw bardzo malo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir hatten sehr geringe Mengen von Medikamenten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Byl wielki brak lekarstw w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es herrschte ein großer Mangel an Medikamenten im Lager.

 

Zeuge Jan Sikorski:

W ogóle, bardzo malo bylo, bardzo malo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Überhaupt, es gab sehr, sehr wenig Medikamente.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A potem jak zaczely te wielkie transporty przychodzic, to Czerwony Krzyz dawal tam lekarstwa im.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann, sobald die großen Transporte einzutreffen begannen, hat das Rote Kreuz dafür Medikamente gegeben.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und wo haben Sie nun in erster Linie gearbeitet, links oder rechts?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Erst links, ich war bloß allein in der Apotheke. Und später rechts, das war früher das Führerheim. Wissen Sie, das war überhaupt keine Apotheke, rechts.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und da haben Sie dann nachher gearbeitet?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze Wysokiego Sadu, tak mozna powiedziec, prosze Wysokiego Sadu, na prawo potem dopiero apteke zrobili. Führerheim przeniesli gdzies indziej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also erst später wurde das, was rechts sich befand, auch die Apotheke, nachdem man das Führerheim woanders [untergebracht] hatte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I tam byly wlasnie przygotowane te lekarstwa wszystkie, które przychodzily z transportów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dort wurden auch die Medikamente sortiert, die von den Transporten gekommen sind.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Aha. Und ab wann war das rechts?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Od którego to mniej wiecej czasu bylo?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byl koniec 42 roku chyba.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ende 42 war das.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ende 42. Jetzt weiter: War Ihnen in Auschwitz – in Ihrer Auschwitz-Zeit wohlgemerkt, nicht nachträglich – bekannt, daß es zwei Sorten Zyklon B gab, nämlich mit Reizstoff und ohne Reizstoff?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tego ja nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das weiß ich nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tego nie wiedzialem.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Das wissen Sie nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie wiem. Reizstoffe?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was ist denn dieser Stoff?

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Mit Reizstoff, das ist ein Warnstoff, damit man auf das Gas aufmerksam wird, wenn man es zum Entwesen verwendet.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy tam na tym byla jakas wzmianka, czy to jest przeznaczone do dezynfekcji i drugie, na których nie bylo nich?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, ja tego nie widzialem, nie widzialem tego, nie widzialem, nie.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Das wußten Sie nicht?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nein, das habe ich nicht gesehen. Nie gesehen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein. Mit Beschriftung, meinen Sie? [...]

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, Beschriftung auch.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, tego nie czytalem, tego nie czytalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tego pan nigdy nie czytal? Nic, zadnych napisów?

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und die Tatsache kannten Sie auch nicht?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak to jest?

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Daß es so etwas gab, wußten Sie damals auch nicht?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale ze cos podobnego bylo, to panu to tez nie jest wiadome?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tylko mówili mi wiezniowie, którzy to widzieli, ze to sa jakies granulki niebieskie, takie owalne, takie byly, drazetki takie niebieske byly. I one sie potem rozpadaly i wydzielaly gaz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, nur diejenigen, die das gesehen haben, haben mir erzählt, daß das so blaue Dragees waren, und wenn sie zerfielen, dann kam Gas raus.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Das haben die Ihnen damals erzählt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wtedy panu to opowiadal?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak, — damals.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals in Auschwitz wurde das erzählt.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und wie viele Büchsen verwendet werden mußten, darüber wußten Sie nichts?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, to ja po wojnie sam w gazetach czytalem

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ja, nach dem Kriege habe ich

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Nein, nein, damals. Damals wußten Sie nichts davon?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie, nie, tylko wtedy.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Nein, dann will ich Sie dazu nichts weiter fragen. Etwas ganz anderes: Sie haben einmal ausgesagt, daß der Angeklagte Capesius einmal mit dem Sanitätswagen vor der Apotheke vorgefahren sei und Ihnen befohlen habe, den im Wagen befindlichen Koffer auszuladen. Dabei hätten Sie in dem Wagen eine Gasmaske und einen dieser Spezialöffner zum Öffnen von Gasbüchsen gesehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, to widzialem, to widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das habe ich gesehen. [...]

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und Doktor Capesius kam damals mit diesem Wagen angefahren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A doktor Capesius przybyl tym autem?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ta k, ale to przypadkowo calkiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co znaczy przypadkowo?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na, zufällig. — Przypadkowo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto przypadkowo przybyl?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bus byl pusty, to on przyjechal tym wozem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das war aber ein Zufall. Der Wagen war leer, und er kam mit dem Wagen.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Aha, es war ein Zufall. [...] Jetzt etwas ganz anderes noch zu dem Zyklon: Wann haben Sie zum erstenmal in der Apotheke was davon gehört, daß Zyklon gelagert war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy pan poraz pierwszy slyszal w aptece, ze Cyklon przychowuje sie, magazynuje sie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przyszly jakies kartony, o których w ogóle do nas nic nie mówione wtedy, takie tajne rzeczy byly.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es kamen dort Kartons, über die man mit uns nicht sprach.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tylko sami esesmani sie tym zajmowali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nur die SS-Männer haben sich damit beschäftigt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mnie to, mnie to w ogóle zainteresowalo, dlatego ze na ogól to ja to wszystko zalatwialem zawsze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das interessierte mich, weil im allgemeinen habe ich doch alles erledigt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I co tam takiego moglo byc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was könnte das gewesen sein?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Dopiero potem zaczeli ci Gas-Meister sie krecic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später kamen dann diese Gas-Meister und gingen herum.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I koledzy powiedzieli wlasnie: »Dostali gaz.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Kameraden haben gesagt, ja, das ist das Gas.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und wann war das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy to bylo?

 

Zeuge Jan Sikorski:

42. — W 42 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

1942.

 

Zeuge Jan Sikorski:

42, vielleicht 43. — Nie, chyba 42, 42.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber eher 42.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

War Ihnen bekannt, daß dieses Gas auch zum Entwesen verwendet wurde?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu bylo wiadome, ze gaz byl tez uzywany do dezynfekcji?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak. To jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das ist wahr.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Aber welches zu welchem, das wissen Sie nicht?

 

Zeuge Jan Sikorski:

W obozie bloki, przeciez byl y dezynfekowane tym gazem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Lager wurden die Blocks damit entwest.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przeciwko [+ wszom] to nazywalo sie, jakies odwszenie. — Läuse.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Entlausung.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Entlaust, ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak. Nawet tam dwóch wiezniów sie otrulo kiedys.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwei Häftlinge haben sich sogar damit vergiftet irgendwann, zufällig, bei irgendeiner Gelegenheit.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und habe ich Sie richtig verstanden, daß der Schlüssel zu dem Gas-Lager im alten »Theater« auch bei der Apotheke war?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Sicher, dort war auch Chlorkalk. — Tam bylo tez wapno, prosze pani, w tym

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Ah, Chlorkalk war da auch gelagert?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tam mielismy te klucze do tego tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir hatten die Schlüssel davon.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja. Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Staatsanwalt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Herr Sikorski, ich möchte zunächst noch etwas bei der Frage verweilen, ob sich der Angeklagte Doktor Capesius an der persönlichen Habe der Häftlinge und der Ermordeten bereichert hat.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czy co on takiego zro bil?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Chce pozostac teraz przy pytaniu: czy doktor Capesius wzbogacil sie majatkiem pozostalym po zamordowanych ludziach?

 

Staatsanwalt Kügler:

Sie haben heute davon gesprochen, daß dort oben die ausgebrochenen Zähne lagen, auf dem Dachboden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan dzisiaj rano powiedzial, ze na górze, na strychu, lezaly zeby.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, zeby.

 

Staatsanwalt Kügler:

In Ihrer Vernehmung seinerzeit bei der Staatsanwaltschaft4 hatten Sie diesen Vorfall nicht geschildert, sondern nur das Tauschgeschäft.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mówil, ze co?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Podczas zeznania pana pr zed prokuratura nie mówil pan o tych zebach, pan wspominal tylko o tych interesach...

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mówilem o zebach. Mówilem o tych zebach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doch, ich habe auch von den Zähnen gesprochen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Sulikowski [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Den Namen Sulikowski habe ich damals auch erwähnt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak to jest, mówilem o tym.

 

Staatsanwalt Kügler:

Nun, es ist jedenfalls damals nicht aufgenommen worden. Also Sie glauben, sich erinnern zu können, wenn ich Sie recht verstehe, daß Sie das damals erzählt haben?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co dalej doktor Capesius robil?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie, nie, nie. Przypomina pan sobie, co pan wtedy opowiadal podczas swojego zeznania?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, pamietam t o samo, co teraz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich, daß ich genau das gleiche, was ich jetzt ausgesagt habe, auch damals sagte.

 

Staatsanwalt Kügler:

Gut. Damals ist im Protokoll aufgenommen worden, daß bei dem Tauschgeschäft der Doktor Capesius einen Brillanten5 erhalten hätte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, ja to powiedzialem.

 

Staatsanwalt Kügler:

Heute habe ich die Dolmetscherin so verstanden, daß es eine Brosche gewesen sei.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Brosche mit Brillanten. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der Brosche waren Brillanten eingesetzt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Nun, Herr Sikorski, können Sie sich an einzelne Vorfälle erinnern, bei denen der Angeklagte Doktor Capesius sich sonst Sachen, Wertgegenstände, »organisiert« hat?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co takiego?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy przypomina pan sobie jeszcze inne wypadki, w których doktor Cape sius wzbogacil sie majatkiem zabitych?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec, w tych walizkach, które przywozil z rampy, to byly takze jakies dobre ubrania meskie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In diesen Koffern, die er von der Rampe brachte, waren auch gute Herrenanzüge.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, to potem, nawet on, zdaje sie, jakies wiezniom kartofle raz kupil, cos tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später hat er sogar einmal dafür den Häftlingen Kartoffeln gekauft.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Za te ubrania zamienial, czy cos takiego robil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat da irgendwie getauscht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To bylo tak, to bylo tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Einmal war es so.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec, prosze Wysokiego Sadu, ja nie wiem, co doktor Capesius robil po Oswiecimiu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bitte das Hohe Gericht zu beachten, ich weiß nichts davon, was Doktor Capesius nach Auschwitz gemacht hat.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie wiem, zdaje mi sie, ze byl w Mauthausen potem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, er war später in Mauthausen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, niewatpliwie, on mial mozliwosc ten majatek stamtad wyniesc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ohne Zweifel hatte er die Möglichkeit, das Vermögen von dort fortzubringen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja, danach frage ich nicht, Herr Sikorski.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

O to on sie nie pyta.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich frage danach, ob Sie selbst beobachtet haben, daß Doktor Capesius aus diesen Koffern Wertgegenstände, und wenn ja, welche, entnommen hat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie chodzi o to, co potem bylo. Chodzi o to, czy pan sam obserwowal wypadki, ze doktor Capesius bral jakies rzeczy z walizek dla siebie i jakie to byly rzeczy, jesli pan widzial?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja przy walizkach nie pracowalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe bei den Koffern nicht gearbeitet.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale te broszke raz widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber diese Brosche habe ich einmal gesehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zloto raz widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gold habe ich einmal gesehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zdaje sie, ze tam jakis pierscionek mu dali na strychu tez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube mich zu erinnern, daß dort auch einmal ein Brillantring gewesen ist.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Die Häftlinge haben ihm den gegeben. [...] — Ktos w wacie znalazl, w wacie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In Watte war der irgendwie gefunden worden.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zdaje sie, ze mu to oddali raz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich glaube, man hat ihm das gegeben.

 

Staatsanwalt Kügler:

Haben Sie gesehen, wo er das Gold und wo er den Brillantring aufbewahrt hat oder hingebracht hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan widzial, gdzie on przechowywal te broszke z brylantem?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tego nie wiem, nie, nie. Chyba mie szkal przeciez poza obozem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na, das weiß ich doch nicht, er wohnte außerhalb des Lagers.

 

Staatsanwalt Kügler:

Haben Sie das Gold in seinen Händen oder in seinem Zimmer oder sonstwo gesehen? Oder haben Sie das nur erzählt bekommen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To zloto. Czy pan widzial zloto u niego w reku, czy u niego w pokoju i czy panu tylko opowiadano o tym?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja u niego w pokoju nigdy nie bylem, prosze [+ Wysokiego Sadu]. To przeciez za obozem bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war ja niemals in seinem Zimmer. Das war doch außerhalb des Lagers.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tam byl majorem [unverständlich]

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Ja, Herr Sikorski, woher wissen Sie dann, daß er Gold gehabt haben soll?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skadze pan wie, ze on mial zloto, o którym pan [+ mówi]?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Od tych zebów przeciez tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja von diesen Zähnen doch.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Ich habe Sie danach gefragt, ob er sich aus den Koffern etwas entnommen hat, und da sagen Sie ja.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, to bral te ubrania prosto z kufra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na ja, zum Beispiel die Anzüge hat er aus den Koffern genommen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tam cos na pewno bylo, ale on mi nie mówil, co on bierze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja mein Gott, es war doch bestimmt Verschiedenes in den Koffern, aber er hat mir doch nicht erzählt, was er nimmt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Woher wissen Sie, daß er etwas da rausgenommen hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skadze pan wie, ze on w ogóle cos z tego wzial z tych kufrów?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo ci ludzie, których przywozili do obozu, wszystko, co najlepsze mieli, brali ze soba, a to byli bogaci lekarze przewaznie wegierscy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war doch so: Die Menschen, die ins Lager kamen, sie haben das Beste, was sie besaßen, in diesen Koffern mitgebracht. Und das waren reiche ungarische Ärzte.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja, gut. Aber Herr Sikorski, Sie sind doch Apotheker und können unterscheiden zwischen einer Schlußfolgerung und etwas, was man gesehen hat. Soll ich das, was Sie sagen, so verstehen, daß Sie eine Schlußfolgerung ziehen: Capesius hat sich genommen, weil er die Koffer gehabt hat? Oder haben Sie selbst gesehen, daß er sich daraus etwas genommen hat? Oder haben Ihnen andere Häftlinge etwas davon erzählt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan powinien przeciez i prawdopodobnie jako aptekarz umie pan rozrózniac miedzy tym przypuszczeniem, na skutek jakiegos zwiazku przyczynowego, jak w tym wypadku, ze tam byli bogaci ludzie, przywiezli ze soba i tak dalej, a miedzy tym, co pan rzeczywiscie widzial, na wlasne oczy. Wiec, widzial pan na wlasne oczy wypadki, zeby doktor Capesius bral cos dla siebie z kufrów? I co?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Widzialem, wtedy te dwa ubrania widzialem, czy trzy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe damals, das eine Mal, zwei oder drei Anzüge gesehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Poza tym to on to robil bez swiadków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und darüber hinaus hat er das ohne Zeugen gemacht.

 

Staatsanwalt Kügler:

Das nehmen Sie an?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan tak przypuszcza?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na pewno tak bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ganz bestimmt so.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Walizki otwieral i sam je przeszukiwal i dopiero wybieral.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er öffnete die Koffer, suchte da was aus. — I co?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oddawal potem reszte.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später gab er den Rest mit dem Koffer wieder zurück.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wo tat er das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie on to robil, te przeszukiwania?

 

Zeuge Jan Sikorski:

W pokoiku malym przy aptece.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein kleines Zimmerchen unten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Moze tez na strychu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht auch oben auf dem Boden.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I ja tego na strychu nie widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das auf dem Boden habe ich nicht gesehen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wo waren die Anzüge, wo haben Sie die Anzüge gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie pan widzial te ubrania?

 

Zeuge Jan Sikorski:

W tym malym pokoiku te ubrania mial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Anzüge habe ich in diesem kleinen Zimmerchen gesehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przy wejsciu zaraz na prawo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war gleich beim Eingang rechts.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na prawo. A dalej apteka byla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und weiter ist die Apotheke gewesen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Die Medikamente, die aus diesen Koffern heraussortiert wurden, kamen die zur SS-Apotheke, oder kamen sie zur Häftlingsapotheke?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy lekarstwa, które byly wysortowane, wziete z tych kufrów, czy one przychodzily do apteki wiezniarskiej czy do apteki esesmanskiej?

 

Zeuge Jan Sikorski:

I tu i tu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sowohl in die eine als auch in die andere Apotheke.

 

Staatsanwalt Kügler:

Nach welchen Gesichtspunkten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z jakiego punktu widzenia?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byly tak zwane, »Beuteware«, oni nazywali to zdobycza wojenna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie nannten diese Medikamente »Beuteware«, also Kriegsbeute.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Lepsze rzeczy. Takie rzeczy lepsze, wartosciowe, wszystko sie stawialo na pólki i [+ to] stalo w aptece.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die besseren Sachen, wissen Sie, die wertvollsten, die stellte man auf die Regale, und sie blieben in der Apotheke stehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A takie rzeczy gorsze, juz zaczete pudelka, rozwalone, to wszystko szlo do walizek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die weniger wertvollen, angebrochenen, das alles ging in die Koffer.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I potem na zamówienie doktor Capesius pisal: — »Plus 20 Koffer Beuteware«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und auf den Anforderungen schrieb dann Doktor Capesius zusätzlich: »Plus 20 Koffer Beuteware«.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I to do szpitala my wydawalismy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das gaben wir dann ins Krankenhaus.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ist es vorgekommen, daß Medikamente, obwohl sie vorrätig waren in der Häftlingsapotheke, von Doktor Capesius zurückgehalten wurden bei einer Anforderung?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co to bylo?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy bywaly wypadki, ze lekarstwa, które znajdowaly sie w aptece wiezniarskiej byly zatrzymy wane przez doktora Capesiusa i nie wydawane, mimo zamówienia? Rozumie pan pytanie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To jest pytanie wybitnie niefachowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist eine ausgesprochen wenig fachmännisch gestellte Frage.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zaopat rzenie w lekarstwa bylo najpierw bardzo slabe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst waren die Medikamente sehr knapp.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A potem przychodzily te lekarstwa wlasnie z transportów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später kamen die Medikamente eben von diesen Transporten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja mialem na rzeczy, których bylo malo, wedlug ilosci wiezniów i wedlug pracy, jak dany obóz wykonywal, ja mialem rozdzielnik. Procentowo, procentowo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für diese Sachen, die in kleineren Mengen vorhanden waren, hatte ich einen Verteilungsschlüssel, und zwar prozentual nach der Häftlingszahl in einem bestimmten Lager und nach der Art der Arbeit, die dort ausgeübt wurde.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja nie moglem pierwszemu obozowi dac wszystkich lekarstw, bo dla drugiego by nie bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich konnte nicht an ein Lager alle Medikamente geben, weil dann für andere nichts geblieben wäre.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mysmy to rozdzielali sprawiedliwie wedlug tego, co jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben das gerecht verteilt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jak doktor Capesius tylko przyszedl do obozu, on byl dobry fachowiec. On pojechal do Berlina wtedy, zeby dali nam wiecej lekarstw.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als Doktor Capesius ins Lager kam – und er war ein guter Fachmann –, fuhr er nach Berlin und bemühte sich darum, daß wir ein wenig mehr Medikamente bekommen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jeszcze pamietam, ze dwie gesi zabral. Do Berlina.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich, daß er sogar zwei Gänse mitgenommen hat. Nach Berlin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I on sie mnie wtedy pytal, ile potrzebujemy [preparatów sulfamidów].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er fragte mich damals danach, wieviel Sulfonamid- Präparate wir benötigen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie pamietam dokladnie tej liczby.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht mehr die Zahl.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale zdaje sie 300.000 cos bylo podobno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ich glaube, 300.000 wurde angegeben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On pojechal do Berlina tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er fuhr also nach Berlin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tam byl jakis aptekarz, general SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort war ein Apotheker, ich glaube, ein SS-General.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Brigadeführer. [...] — I on mówil, ze on tyle potrzebuje tych sulfamidów do Oswiecimia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er sagte ihm, daß er soundso viel Sulfonamide für Auschwitz braucht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To general powiedzial, ze on ma na wszystkie obozy tyle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der General antwortete ihm, er habe für alle Lager soviel.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I wy dostaniecie tylko 30.000. Dziesiec razy mniej. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der General verringerte die Zahl auf 30.000.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I oskarzony Capesius przyjechal i mi powiedzial to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte Capesius kehrte zurück und erzählte mir davon.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I mówi, wiecej nie mamy i koniec. Musimy dac, musimy rozdzielic te 30.000.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sagte mir: »Wir haben eben nicht mehr. Schluß. Wir müssen diese 30.000 verteilen, und damit ist der Fall erledigt.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So war es.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich bedauere, daß ich möglicherweise eine nicht- fachmännische Frage gestellt habe, aber offensichtlich haben wir uns zum doppelten Unglück auch noch mißverstanden. Ich will deshalb die Frage noch einmal anders formulieren.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bardzo mi przykro, ze postawilem niefachowe pytanie, ale oprócz tego wszystkiego na nieszczescie nie zrozumielismy sie, bo pan nie odpowiedzial na pytanie. Wiec, powtórze to jeszcze raz.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Prosze bardzo.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ist es beispielsweise vorgekommen, daß Chinintabletten in der Apotheke waren, daß von irgendeinem Häftlingskrankenbau Chinin angefordert wurde, weil ein besonderer Grund dafür vorlag, in größeren Mengen, und ist es dann vorgekommen, daß der Angeklagte Doktor Capesius gesagt hat: »Wir geben das Chinin nicht heraus«?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy zdarzyl sie taki wypadek, ze na przyklad chinina byla w aptece. Którys z podobozów, czy jakas izba chorych, z któregos podobozów, zazadala w poszczególnym wypadku, ilosci chininy, wiekszej ilosci chininy i doktor Capesius, mimo ze [ta] chinina znajdowala sie w aptece, nie wydal jej, powiedzial, nie wydam. Czy byl taki wypadek?

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich glaube, Sie können mir die Frage einfach mit ja oder nein beantworten.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sadze, ze pan moze odpowiedziec, tylko tak czy nie.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak. Chwileczke. Musze sobie przypomniec, jak to bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie, na przyklad, to jest przeciez tylko przykl ad.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Rozumiem, rozumiem, ja rozumiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy byl taki wypadek, ze byly jakies lekarstwa

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Jezeli mielismy 30 obozów, takie wypadki byly. Ale jezeli mielismy 30 obozów, prosze Wysokiego Sadu to nie mozemy pierwszemu obozowi dac wszystko, bo te 29 by nie dostaly nic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich habe die Frage verstanden und auch vorher verstanden. Ich wollte damit sagen, wenn wir 30 Lager hatten, waren wir nicht in der Lage, alles an ein Lager zu geben

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Dlatego, ze on byl pierwszy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nur weil es das erste war, weil wir damit an andere nichts mehr zu verteilen [+ gehabt] hätten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On nie jest zlosliwy, on tego w zadnym wypadku nie robil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus Boshaftigkeit hat er das nicht gemacht.

 

Staatsanwalt Kügler:

Gut. Danke schön. Sie sagten, der Herr Doktor Capesius habe den Schlüssel zum »Theatergebäude« gehabt. Wissen Sie mit Sicherheit, daß es nur einen Schlüssel gab? Ist es möglich, daß es noch mehrere Schlüssel gab und daß die in anderen Händen waren?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Czy tylko jeden klucz byl tam?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vom »Theatergebäude«?

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja, bitte.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan powiedzial, przedtem, ze klucz od »Theatergebäude« byl w rekach doktora Capesiusa. Czy moze byc taki wypadek, ze bylo wiecej kluczy, ze one znajdowaly sie gdzies indziej?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Pierwotnie ten klucz mial ktos inny. Bo tam naszego magazynu nie bylo wcale.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ursprünglich besaß diesen Schlüssel jemand anderer, weil wir dort kein Magazin hatten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A potem Chlorkalk, wielkie ilosci przychodzil y chloru. W drewnianych beczkach takich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später kam Chlorkalk in großen Mengen, in Holzfässern.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie mielismy wtedy magazynu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir hatten damals kein Magazin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I w tedy dali nam wlasnie ten magazyn.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und man gab uns damals eben dieses Magazin im »Theatergebäude«.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I wtedy jak dali nam magazyn, dali nam od tego magazynu klucze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und als man uns das Magazin gegeben hat, hat man uns auch den Schlüssel dafür gegeben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, ja nie przepuszczam, ze te klucze mógl ktos inny zatrzymac wtedy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich nehme nicht an, daß jemand anders den Schlüssel hatte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

W kazdym razie to by bylo przestepstwo, to bylo przestepstwo. Urzedowo na pewno nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Offiziell auf keinen Fall, denke ich mir.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na nasz magazyn my klucze mielismy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war unser Lager, und wir hatten den Schlüssel dafür.

 

Staatsanwalt Kügler:

Können Sie sich an eine Äußerung des Doktor Capesius im Zusammenhang mit der Liquidation des Zigeunerlagers erinnern?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja, das war wahr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moze pan sobie przypomniec, co powiedzial doktor Capesius w zwiazku z likwidacja obozu cyganskiego?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, to jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das ist wahr.

 

Staatsanwalt Kügler:

Was hat er gesagt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co on powiedzial?

 

Zeuge Jan Sikorski:

[Pause] Prosze Wysokiego Sadu, doktor Capesius wtedy mnie troche z równowagi wyprowadzil, przed prokuratorem, bo on powiedzial, ze on nie wie, ze kogokolwiek zamordowano w Oswiecimiu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich möchte dem Hohen Gericht etwas sagen: Damals hat Doktor Capesius mich sehr aufgeregt dadurch, daß er vor dem Staatsanwalt gesagt hat, er wüßte nichts davon, daß jemand in Auschwitz ermordet wurde.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ze to bylo dla mnie bardzo dziwne w ogóle, jak ktos mógl [+ cos] takiego powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war für mich sehr erstaunlich, daß er überhaupt so etwas sagen konnte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On przeciez byl majorem SS i on dobrze wiedzial, co sie tam dzieje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war doch SS-Major. Er wußte [genau], was dort geschieht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec, ja mu wtedy powiedzialem, ze takie rzeczy on moze do prokuratura mówic, a nie do mnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe ihm damals gesagt, er kann so etwas dem Staatsanwalt sagen, aber nicht mir.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I powiedzialem mu, ze mialem rozdzielnik taki tych lekarstw.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich sagte ihm, ich hatte doch so einen Verteiler für Medikamente.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Verteilschlüssel, klucz taki. Procentowo to bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Verteilungsschlüssel, prozentuell aufgeteilt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I miedzy innymi tam byl obóz cyganski napisany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter anderem war dort auch das Zigeunerlager aufgeführt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wedlug tego klucza rozdzielalem lekarstwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach diesem Verteilungsschlüssel wurden die Medikamente verteilt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I on przyszedl do mnie rano kiedys. I mówi: »Niech pan wykresli z tego klucza cyganski obóz«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er kam an einem Morgen zu mir und sagte mir: »Streichen sie aus diesem Verteilungsschlüssel das Zigeunerlager.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

»Bo tam w nocy byla ›akcja‹ i ta spr awa nie jest aktualna«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Weil nachts ist eine ›Aktion‹ dort durchgeführt worden, und das ist nicht mehr aktuell.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

»I ta sprawa nieaktualna jest oczywiscie.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Die Sache ist nicht mehr aktuell.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

I potem dowiedzialem sie pare tygodni potem od kolegów, ze ten obóz zostal w nocy calkiem zlikwidowany. W calosci.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ein paar Stunden später erfuhr ich von meinen Kameraden dann, daß dieses Lager in der Nacht vollständig liquidiert wurde.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Miedzy cyganami byli tam dwaj zolnierze, którzy przybyli prosto z niemieckiego frontu, którzy mieli zelazne krzyze prosze pani nawet.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter den Zigeunern waren zwei Unteroffiziere

 

Zeuge Jan Sikorski:

Z wschodniego frontu, z Ostfrontu. — Mit Eisernem Kreuz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die von der Ostfront gekommen sind, also deutsche Soldaten, die das Eiserne Kreuz [trugen].

 

Zeuge Jan Sikorski:

I oni jako Cyganie byli do obozu sprowadzeni. Tylko, tylko jako Cyganie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie wurden als Zigeuner, nur deswegen, weil sie Zigeuner waren, ins Lager gebracht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oni poszli do komendanta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie gingen zum Kommandanten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I oni powiedzieli, ze oni wczoraj walczyli na froncie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie haben gesagt, daß sie gestern erst an der Front gekämpft haben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oni zelazne krzyze mieli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie hatten ja das Eiserne Kreuz.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To chyba jakies nieporozumienie, ze ich tu sprowadzili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie haben gesagt, das muß doch ein Mißverständnis sein, daß man sie hierhergebracht hat.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To on [im] za to pozwolil dlugie wlosy w obozie nosic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der Kommandant hat ihnen deswegen erlaubt, das Haar länger zu tragen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I potem ta sprawa byla zalatwiona.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später war der Fall erledigt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja wtedy kolegom powiedzialem, ze oni w ten sposób wojny juz nie moga wygrac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe damals den Kameraden gesagt, auf diese Weise können sie den Krieg nicht gewinnen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Habe ich Sie richtig verstanden, daß Doktor Capesius Ihnen erklärt hat, das Zigeunerlager sei erledigt, noch ehe die Liquidation stattgefunden hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy doktor Capesius powiedzial panu o tym, ze obóz zostal zlikwidowany przed tym, kiedy obóz zostal zlikwidowany?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, potem, potem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein, das war doch danach.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, po nocy.

 

Staatsanwalt Kügler:

Danke sehr. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An einem Morgen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Sie haben in einem Haus gearbeitet, das gegenüber dem Alten Krematorium liegt. Haben Sie Beobachtungen machen können, daß in diesem Krematorium Menschen vergast wurden?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, bylo to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mógl pan obserwowac?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak, widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das habe ich gesehen.

 

Staatsanwalt Kügler:

In welchem Jahr war das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy to bylo, w którym roku?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Chyba 42 mysle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, 1942 etwa.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Mysle tak, potem to do Birkenau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem do Birkenau wszystko szlo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil später doch alles nach Birkenau ging.

 

Staatsanwalt Kügler:

Haben Sie es einmal oder mehrmals beobachten können?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan to jeden raz tylko obserwowal, czy kilka razy?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Raz to pamietam bardzo, raz bardzo dokladnie pamietam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das eine Mal, da erinnere ich mich ganz genau daran.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zamknieto to krem atorium.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Krematorium wurde abgeschlossen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem jakis dwóch podoficerów weszlo z tym gazem, wrzucali przez góre.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na dach. Tam weszli na góre. Wrzucili te puszki. I takie motocykle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwei Unteroffiziere stiegen auf das Dach des Krematoriums, warfen diese Dosen hinein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Naokolo motocykle jezdzily, zeby zadusic krzyk. Bez tlumików oni jezdzili. Nie wiem, jak sie nazywa. Zeby tego krzyku nie bylo slychac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und um das Gebäude fuhren die Motorräder ohne Schalldämpfer, [...] damit man die Geräusche, also das Geschrei, nicht hören konnte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To bylo tak raz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So war es einmal.

 

Staatsanwalt Kügler:

Haben Sie einen der hier Angeklagten bei diesen Vorgängen beobachten können?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan przy tych rodzaju wypadkach widzial któregos z oskarzonych?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie widzialem wtedy. Nie pamietam. Ja wtedy wolalem ich nie widziec. Byl taki wypadek, ze jakis Francuz przez okno widzial i [zostal] rozstrzelany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ich erinnere mich nicht daran. Und ich zog es vor, sie nicht zu sehen. Es gab nämlich einen Fall: Ein Franzose, der hat durchs Fenster beobachtet, und er wurde erschossen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Natychmiast, natychmiast.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sofort wurde er erschossen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ist unter den Häftlingen in der Apotheke oder sonst mit den anderen Häftlingen, mit denen Sie im Lager zusammenkamen, über die Tätigkeit des Angeklagten Klehr gesprochen worden? Ich meine jetzt nicht die »Abspritzungen«, sondern seine angebliche Beteiligung bei Vergasungen in Birkenau.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co tutaj?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan rozmawial z kimkolwiek z kolegów w Oswiecimiu o dzialalnosci Klehra i nie dzialalnosci, mam na mysli nie dzialalnosci zabijania fenolem, tylko przy gazowaniu, jego rzekomo udzial?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, on byl szefem tych facetów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war der Chef von diesen Kerlen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Woher wissen Sie das? Ist das erzählt worden? Wie haben Sie das gehört?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to opowiadano? Skad pan sie o tym dowiedzial?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, przeciez oni byli kolo nas, oni byli wszyscy w ogóle w tym samym budynku, co ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie waren doch alle in dem gleichen Gebäude wie ich.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oni mieli lazienke taka, zajmowali tam takie Waschräume.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie hatten ja dort so einen Waschraum belegt gehabt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I oni sie tam krecili stale po tym bud ynku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie waren ja ständig [+ dort].

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, i Klehr to byl szef od nich. Szef, szef.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie gingen dort aus und ein, und Klehr, der war der Chef von ihnen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oni dostawali dodatki jakies specjalne zywnosciowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie bekamen auch zusätzliche Verpflegung.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I to Klehr rozdzielal miedzy nimi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und Klehr verteilte diese Verpflegung unter ihnen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On w aptece wazyl te rzeczy na wadze tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der Apotheke hat er das auch abgewogen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Cukierki i maslo. To pamietam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bonbons und Butter, daran erinnere ich mich.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo tam nikt wagi nie mial. Tylko my mielismy wage.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil niemand eine Waage dort gehabt hat, nur wir.

 

Staatsanwalt Kügler:

Und da ist er in die Apotheke gekommen, um die Sachen dort abzuwiegen, ja. Versuchen Sie bitte, die Frage, die ich Ihnen jetzt stelle, ganz präzise zu beantworten. Können Sie sich mit Sicherheit erinnern, ob das im Jahre 1944 war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy moze pan z cala pewnoscia, i prosze spróbowac dokladnie odpowiedziec na to pytanie, czy moze pan sobie przypomniec, ze to z cala pewnoscia mialo miejsce w 1944 roku?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja to wykluczam raczej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze co?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ze to bylo w 44 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das schließe ich eher aus, daß es 1944 war.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo ja tylko dwa tygodnie bylem wszystkiego w 44 roku. A nie, nie, nie, to racja, 45 myslalem, przepraszam, przepraszam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oh, Moment, Entschuldigung. Ich habe an 45 gedacht. [...]

 

Staatsanwalt Kügler:

Also ich denke jetzt, um Ihnen eine [...] Gedächtnisstütze zu geben, beispielsweise an die Zeit der großen Ungarn-Transporte.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na przyklad, zeby panu dopomóc, mam na mysli okres, kiedy duze transporty z Wegier przychodzily.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Znaczy, czy Klehr byl wtedy szefem tych?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie meinen, ob Klehr zu der Zeit Chef war?

 

Staatsanwalt Kügler:

Ob er da in diesem Gebäude war und ob er zu dieser Zeit bei Ihnen in der Apotheke diese Abwiegungen vorgenommen hat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, ze on byl w tym czasie w tym pomieszczeniu?

 

Zeuge Jan Sikorski:

SDG byl 28 bloku, w Krankenbau, on byl najpierw.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W 44 roku, czy pan sobie przypomina, ze on w 44 roku byl jeszcze kierownikiem tych ludzi, to znaczy, ze on bywal w tym budynku i ze w 44 roku on przychodzil do pana do apteki i warzyl tam te wszystkie dodatki?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, wazyl to nie wiem, kiedy... nie pamietam, kiedy on to wazyl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wann er abgewogen hat, daran kann ich mich nicht erinnern.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale to raczej przed... nie, nie wiem, prosze pani dokladnie, w którym roku to bylo. Ale ze on byl szefem, to ja wiem na pewno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Chodzi o 44 rok, prosze pana.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, tego nie moge powiedziec, nie moge powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß, daß er ganz bestimmt Chef war. Aber ich kann nicht genau sagen, ob das 44 gewesen war, daß er abgewogen hat.

 

Staatsanwalt Kügler:

Hat er dort gewohnt, in der Apotheke, oder hat er dort nur mit den anderen gearbeitet?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy on tam mieszkal, tylko tam

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Tylko mieszkal, tylko mieszkal tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pracowal.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On tylko tam pracowal, tylko tam pracowal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

On tylko tam pracowal?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat dort nur gearbeitet, nicht gewohnt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tam nikt nie mieszkal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort hat niemand gewohnt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tylko chorzy lezeli w rewirze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nur die Kranken, die lagen im Revier.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jeszcze byl taki wartownik jeden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und noch ein Wachposten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bara sie nazywal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bara hieß er.

 

Staatsanwalt Kügler:

Können Sie sagen, ob er sich im Jahre 1944 dort noch aufgehalten hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec, czy moze pan sobie przypomniec, czy on w 44 roku byl w tym pomieszczeniu? Czy przychodzil do tego pomieszczenia, czy byl?

 

Zeuge Jan Sikorski:

[Pause] Najpierw on byl SDG w Häftlingskrankenbau, a potem tam byl, chyba w tym roku, w 44 roku chyba byl on.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, er war zuerst mal SDG auf dem Block 28, und später wurde

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Wurde er Gas-Meister.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wurde er eben Gas-Meister. — Czy to bylo w 44 roku?

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, pr zysiegac na to nie moge.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darauf kann ich nicht schwören.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Waren Sie selbst zugegen, als dem Angeklagten Doktor Capesius von dem Ausgang des Evipan- Versuchs berichtet wurde?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy byl pan sam przy tym, kiedy opowiadano doktorowi Capesiusowi o wyniku eksperymentu z Ewipanem?

 

Vorsitzender Richter:

Die Frage ist schon beantwortet. Der Zeuge hat uns gesagt: »Ich habe das gehört von dem Läufer 17.000.«[...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

To poszli z araz do mnie przeciez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieser Läufer war zuerst bei Capesius und kam unmittelbar danach zu mir.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich habe dann noch eine Frage an den Angeklagten Doktor Capesius. Haben Sie den Schlüssel zu dem »Theatergebäude« in der Apotheke gehabt? Und wenn ja, wo war er, wo wurde er aufgehoben?

 

Angeklagter Capesius:

Ich habe keinen Schlüssel im Jahre 44 gehabt, denn im Jahre 44 war schon übersiedelt in den Bunker, der vor meiner Zeit Krematorium war, Altes Krematorium. Und dort waren unsere Vorräte, soweit sie früher, wie ich das rekonstruieren konnte, teilweise im »Theatergebäude« gelagert waren.

 

Staatsanwalt Kügler:

Also Sie sagen, Sie haben keinen Schlüssel für das

 

Angeklagter Capesius [unterbricht]:

Nein, außerdem waren die Schlüssel nicht, wie der Herr Kollege Sikorski sagt, in dem Schreibtisch, sondern sie waren an einem Regal, seitlich in normaler Höhe, und jeder konnte die Schlüssel greifen. Es hat sie niemand bei mir persönlich verlangt. Außerdem

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Was waren das für Schlüssel?

 

Angeklagter Capesius:

Alle Schlüssel, die

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja was für Schlüssel?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Keller.

 

Angeklagter Capesius:

Für den Keller, für...

 

Zeuge Jan Sikorski:

Krematorium.

 

Angeklagter Capesius:

Den zweiten Keller, für das Krematorium, für den Boden, [Pause] und dort haben alle die Schlüssel holen können. Nur der Alkohol-Keller war schon von meinem Vorgänger Krömer so abgesichert, daß dorthin nur ein SS-Mann mit einem Häftling gehen konnte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, to ja chodzilem tam sam tez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich ging auch alleine dorthin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

[unverständlich] war ich schon ein paarmal.

 

Angeklagter Capesius:

Das mag schon sein, aber so war es damals angeordnet. Weil dort der Alkohol stand.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Herr Doktor Capesius, haben Sie sich irgend etwas genommen aus den Koffern oder aus den Sachen, die da antransportiert wurden aus den Transporten oder von »Kanada« kamen?

 

Angeklagter Capesius:

Unten in der SS-Apotheke waren nur jüdische Häftlinge. Und diese jüdischen Häftlinge fühlten sich manchmal vernachlässigt in der Zuteilung, wenn man das so nennen kann. Denn schließlich haben sich ja alle oben etwas geholt. Und so bin ich manchmal heraufgegangen und habe zum Beispiel Kaffee [+ genommen]. Denn der Strauch war der größte Kaffeekonsument, den wir hatten, und hat selbstverständlich auch für mich eine Tasse mitgekocht dabei.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Ich meine jetzt weniger Kaffee, sondern Wertsachen. Haben Sie sich irgendwelche Wertsachen persönlich angeeignet?

 

Angeklagter Capesius:

Nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ist diese Geschichte mit der Brillantbrosche zutreffend?

 

Angeklagter Capesius:

Ich weiß nicht, ob es eine Brillantbrosche gewesen ist, aber ich weiß, daß der Apotheker von Auschwitz etwa im Oktober einmal an mich herangetreten ist, er möchte gerne irgend etwas kaufen, denn man bekäme ja soviel bei uns.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co on mówi?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

[unverständlich] on opowiada [unverständlich]

 

Angeklagter Capesius [unterbricht]:

Da habe ich mich vielleicht in dem Fall an Herrn Sikorski gewandt, aber nicht für mich persönlich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze aptekarz [unverständlich] nie dla siebie, a dla aptekarza, sie podzielili.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A to ja nie wiem. Ja nie wiem tego, to ja tego nie pamietam. On kupowal, ale dla kogo, to ja nie pamietam.

 

Staatsanwalt Kügler:

Dies ist der zweite Zeuge, der uns erzählt, daß oben auf dem Boden die Zähne gelegen haben. Und der Herr Sikorski sagt uns, daß er von Ihnen einen Auftrag im Hinblick auf diese Zähne bekommen hat. Ist es richtig, daß diese Zähne da oben gelegen haben und daß es

 

Angeklagter Capesius [unterbricht]:

Ich habe schon gestern gesagt, daß ein Köfferchen mit alten Prothesen dort gelagert hat.

 

– Schnitt –

 

Angeklagter Capesius:

Aber im Jahre 44 habe ich nur den einen Koffer gesehen, und zwar Anfang Oktober, als ich mit Herrn Apotheker Sikorski das Ganze durchgegangen habe, denn man wollte uns Häftlinge fortnehmen. Der Herr Sikorski hat mich dann noch aufmerksam gemacht: »Chef, das ist nicht so, daß man die Leute, die alten, Szuzu und so weiter«– er weiß es schon

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Ja [unverständlich]

 

Angeklagter Capesius:

»Nur für leichte Arbeit nehmen soll.« Sondern die sollten weggemacht werden, also getötet. Und dann habe ich mich dagegen gewehrt, und das wird auch der Herr Sikorski wissen, daß wir den Szuzu nicht abgegeben haben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co sie stalo?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

On bronil Szuzu, którego...

 

Zeuge Jan Sikorski:

On list nawet do jego rodziny zawiózl raz. On nie pamieta tego? Mi sie zdaje, ze do jego rodziny do Krakowa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No, ze co, ze on go bronil?

 

Angeklagter Capesius [unterbricht]:

Das war der älteste Apotheker.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, niech pani powie to. Prosze Wysokiego Sadu, czy pan

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Der Angeklagte Capesius hat sogar einen Brief an die Familie von dem Szuzu nach Krakau gebracht.

 

Angeklagter Capesius:

Ja, das war früher.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Gozkowski, tak.

 

Angeklagter Capesius:

Ich habe einmal einen Brief mitgenommen für die Familie von ihm. Das war unser ältester Häftling. Und ich fuhr nach...

 

Zeuge Jan Sikorski:

To jest moze

 

Angeklagter Capesius [unterbricht]:

Na, wie heißt die Stadt?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja go o to prosilem i on to zalatwil. To prawda jest. Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie, do Krakowa?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, zeby on tych wiezniów obronil.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Gdzie to bylo?

 

Angeklagter Capesius:

Krakau.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Kraków, tak.

 

Angeklagter Capesius:

Nach Krakau.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Debniki, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Debniki.

 

Angeklagter Capesius:

Ich hatte vorher Herrn Sikorski gefragt: »Wer von euch wohnt eventuell auf dem Weg. Ich kann ja dann [unverständlich] Nachricht mitnehmen.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

To jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das stimmt, das ist wahr.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Stimmt. — To jest prawda.

 

Angeklagter Capesius:

Und bei dieser Gelegenheit habe ich für seine Frau einen Brief mitgenommen. Seine Frau hatte eine leere, ziemlich leer aussehende Drogerie noch dort. Und dort hat sie mich empfangen. Das waren etwa zehn junge Leute dort

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Oni sie przestraszyli, jak go zobaczyli w tym mundurze, wie pani, tam

 

Angeklagter Capesius [unterbricht]:

So 20- bis 30jährige, und ich habe dort mit ihr gesprochen. Einer von den jungen Leuten konnte Deutsch, und der hat verdolmetscht. Und dann hat sie mir ein Päckchen mitgegeben für ihren Mann. Das habe ich

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

To jest prawda. To jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist wahr, das stimmt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich habe dann noch eine Frage an den Angeklagten Doktor Frank: Herr Doktor Frank, Sie waren Leiter der Zahnstation. Ist Ihnen etwas von den Zähnen auf dem Dachboden dieses Hauses bekannt?

 

Angeklagter Frank:

Nein, ist mir nichts bekannt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wenn wir theoretisch unterstellen wollen, daß dort oben Zähne gelegen haben, wäre das dann ordnungsgemäß gewesen?

 

Angeklagter Frank:

Ich nehme an, daß das nach meiner Zeit war. Denn zu meiner Zeit wurden die Zähne noch im Krematorium eingeschmolzen, wie ich schon angegeben habe. Und vermutlich war dies später dann anders. Das weiß ich nicht mehr.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Danke schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To on powiedzial, ze klucze nie byly...

 

Zeuge Jan Sikorski:

W biurku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich übersetze schnell die Antwort. — Te klucze nie znajdowaly sie w biurku, tylko wisialy, takze kazdy mógl je wziasc i nie potrzebowal jego prosic. Tylko one wisialy otwarcie na miejscu, a nie w biurku.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale tam j ak byl ten Cyklon

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

I ze on nie mial kluczy do »Theatergebäude«, ze on tych kluczy do »Theatergebäude« nie mial.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To on ma racje, bo póki magazyn byl nasz, to on mial klucze, a jak potem go oddal, to juz nie mial kluczy tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte nur hinzufügen zu dem, was über die Schlüssel gesagt wurde von dem Angeklagten Capesius: Insofern hat er recht, solange wir das »Theatergebäude« als Lager hatten, da hatte er den Schlüssel. Sobald wir keine Sachen mehr im »Theatergebäude« gelagert haben, da hatte er keinen Schlüssel mehr.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Magazyn byl oddany i klucz byl oddany.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, es ist nur interessant, daß der Doktor Capesius sagt, die Schlüssel hingen an einem Regal, jeder konnte hinlangen und [...] konnte sie holen. Während der Zeuge uns gesagt hat, sie lagen in seiner Tischschublade, und da durfte bei Gott niemand ohne seine Einwilligung drangehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wiec, powiedzialem, ze jak nie bylo doktora Capesiusa, to wtedy mogli brac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy one lezaly w szufladzie, czy one wisialy otwarcie tak, jak powiedzial oskarzony, pytanie sadu?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, one po pracy byly na pewno zamykane w szufladzie, one nie mogly tak wisiec przeciez, one musialy byc zamykane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie mußten ja eingeschlossen gewesen sein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nach der Arbeit — po pracy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach der Arbeit auf jeden Fall.

 

Vorsitzender Richter:

Nach der Arbeit waren sie auf jeden Fall eingeschlossen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A potem, jak ktos szedl, to musial mówic, ja chce tam isc, cos takiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und jeder, der gehen wollte, der mußte sagen, ich will dort und dort hingehen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przeciez moze esesmani mogli brac klucze, nie my. Przeciez ja nie moglem do »Theatergebäude« isc bez esesmana.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sowieso konnten die SS-Männer die Schlüssel holen, nicht wir Häftlinge.

 

Vorsitzender Richter:

Aha. Herr Rechtsanwalt Ormond.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Herr Zeuge, waren Sie bis zum letzten Augenblick, bis zur Evakuierung, in der SS-Apotheke tätig?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bis zur Evakuierung. [...]

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Haben Sie die Evakuierung mit den Todesmärschen mitgemacht oder mit dem Apothekerkommando zusammen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, Todesmärschen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit den Todesmärschen.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Haben Sie beim Zusammenpacken der SS-Apotheke geholfen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pomagal pan przy pakowaniu apteki esesmanskiej?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak, tak, byla pakowana w skrzynie takie wielkie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan pomagal przy tym? Przy pakowaniu? Czy byl pan przy tym?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, ja sam tego nie robilem. Widzialem te wielkie skrzynie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich selbst habe das nicht getan, aber es wurde verpackt. Ich habe ja die großen Kisten gesehen.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Also waren Sie dabei, als die Häftlinge alles aufgeladen haben auf die Sankas und auf sonstige Transportfahrzeuge?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Byl pan przy tym?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, ja tylko te skrzynie widzialem w aptece.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ich habe nur die Kisten in der Apotheke gesehen.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Sind die Medikamente und Instrumente zurückgelassen worden oder mitgenommen worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy instrumenty i lekarstwa pozostawione z ostaly? Czy zostaly wywiezione z obozu?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tego ja tez nie moge powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das kann ich auch nicht sagen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo mi sie zdaje, ze jak nas wyprowadzili, to jeszcze zostalo chyba.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, in dem Augenblick, in dem wir herausgeführt wurden, blieb alles noch dort.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ist es nicht richtig, daß zum Schluß ungeheure Vorräte in der SS-Apotheke noch vorhanden waren, die nicht ausgegeben wurden an die Häftlingsapotheken und an die Häftlingsärzte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy jest prawda, ze przy koncu pozostaly ogromne ilosci lekarstw, które nie zostaly wydane do poszczególnych obozów?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, to nie jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das ist nicht wahr.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, duzo takich ilosci nie bylo bardzo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So große Mengen waren es nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przy koncu wojny bylo juz niedobrze z lekarstwami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Ende des Krieges war es gar nicht mehr so gut mit den Medikamenten.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Fabryki byly rozbite przez samoloty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Fabriken waren ausgebombt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I my duzo tych lekarstw dawalis my do innych obozów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

My?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Znaczy Oswiecim wysylal te lekarstwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir, also Auschwitz, schickten viele von den Medikamenten in andere Lager.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nach Buchenwald, [...] Dora-Kommando, [...] Flossenbürg i inne rozmaite.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach Buchenwald, [...] Dora-Kommando, Flossenbürg und andere.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nawet przyjezdzali esesmani z tamtych obozów i zabierali te walizki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es kamen sogar SS-Männer von dort, von anderen Lagern, und nahmen die Koffer mit.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Herr Zeuge, ich muß Ihnen vorhalten, daß zahlreiche ehemalige Häftlingsärzte hier ausgesagt haben und übereinstimmend erklärt haben, daß von der SS-Apotheke so gut wie nichts an Medikamenten an die Häftlinge und die Häftlingsapotheken ausgegeben wurde, während genügend vorhanden gewesen sei. Wollen Sie sich

 

Verteidiger Laternser [unterbricht]:

Ich widerspreche der Frage. Das ist ja nicht gesagt worden.

 

Verteidiger Steinacker:

In dieser Form nicht.

 

Verteidiger Laternser:

In dieser Form ist das nicht gesagt

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Es ist gesagt worden, daß der Doktor Capesius wiederholt Abstriche gemacht habe an den Anforderungen für die Häftlingskrankenbauten und daß an sich hätte mehr gegeben werden können, aber man bekam nichts von der Häftlingsapotheke.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Swiadkowie powiedzieli, ze doktor Capesius zmniejszal ilosci zadane i ze zasadniczo mozna by bylo wiecej wydac, ze te lekarstwa byly, ale ze on ich nie wydawal.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On tego zlosliwie w zadnym wypadku nie robil, nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er machte das auf keinen Fall [mit böser Absicht].

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja tam tez bylem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war ja auch dabei.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Jakby takie mozliwosci byly, to ja bym to zalatwil juz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn irgendwelche solche Möglichkeiten gewesen wären, hätte ich das schon erledigt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Dla innych wiezniów to sie zdaje, ze to jest bardzo duzo. Bo nie sa fachowcy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für andere Häftlinge, weil sie keine Fachmänner sind, erscheint es vielleicht als sehr große Mengen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No tak, ale przeciez w aptece musi byc jakis zapas.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber in der Apotheke muß ja irgendein Vorrat sein.

 

Vorsitzender Richter:

Also ich darf die Frage vielleicht noch mal präzisieren, denn es ist ja sehr wichtig, was der Zeuge hierzu zu sagen hat. Es ist praktisch dem Doktor Capesius der Vorwurf gemacht worden, er wäre daran schuld gewesen, daß die medikamentöse Versorgung des Häftlingskrankenbaus so schlecht gewesen wäre. Denn wenn er gewollt hätte, wäre es besser gewesen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zarzuca sie oskarzonemu doktorowi Capesiusowi to, ze jego wina jest, ze zaopatrzenie w lekarstwa obozu i wiezniów obozu bylo tak zle. Ze lekarstwa byly i moze mozna by [+ je] bylo wydawac, ale on byl tym, który na to nie pozwalal.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das ist nicht wahr.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist nicht wahr.

 

Vorsitzender Richter:

Also er hätte praktisch aus bösem Willen diese Medikamente zurückgehalten, obwohl er sie gehabt hätte und den Häftlingen hätte geben können.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze on ze zlosliwosci zatrzymywal lekarstwa majac je w posiadaniu i nie wydawal [ich] umyslnie aptekom. [...]

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, to nie prawda. Nie, nie. Tego on nie robil, bo nie mial w tym zadnego celu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, er hat das nicht getan, weil er auch kein Ziel dabei gehabt hat.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie bylo nic warte. Dla niego wtedy, co on mial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war absolut nichts wert, alles zusammen, für ihn.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, to moze cos on tam moze nawet zatrzymal sobie, ale to mala ilosc byla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht hat er etwas für sich zurückgehalten, aber das waren doch kleine Mengen.

 

Vorsitzender Richter:

Nein, nein, hier dreht es sich um etwas ganz anderes. Hier dreht es sich darum, daß er an sich, aus Bösartigkeit, will ich mal sagen, den Häftlingen

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

No, ja tego w kazdy razie nie wiem

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Chodzi o zlosliwosc chodzi o to

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Nie, nie

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nicht das hätte zukommen lassen, was ihnen zugekommen wäre und was auch vorhanden gewesen ist.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zarzut idzie w tym kierunku, ze dzialalnosc doktora Capesiusa rzekomo byla zlosliwa, ze tylko na skutek jego zlej woli bylo takie zle zaopatrzenie w lekarstwa wiezniów, ze on mial lekarstwa i specjalnie, umyslnie nie wydawal ich po to, zeby

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Ja znalem jego najblizej, ja bylem z nim zawsze razem, to jest abs olutnie wykluczone.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ich stand ihm am nächsten. Ich war immer mit ihm zusammen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To jest wykluczone.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich schließe diese Möglichkeit aus.

 

Vorsitzender Richter:

Gut.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Dann muß ich Ihnen folgendes vorhalten, Herr Zeuge: Es ist uns hier von den Häftlingsärzten gesagt worden, daß für die SS nahezu alles verwendet worden sei, daß aber für die Häftlinge kaum etwas ausgegeben wurde.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Swiadkowie lekarze mówili prawie wszyscy jednakowo, ze dla esesmanów byly wszystkie lekarstwa, dla wiezniów natomiast nic nie bylo.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ich bylo bardzo malo, tych esesmanów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, SS-Männer gab es [wenige].

 

Zeuge Jan Sikorski:

Niewatpliwie byli oni lepiej od nas zaopatrywani... Dolmetscherin Kapkajew:

Selbstverständlich waren sie besser als wir mit Medikamenten versorgt, ohne Zweifel.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oni z Berlina tez otrzymywali wiecej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie haben auch mehr aus Berlin bekommen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, i przeciez oskarzony Capesius musial w pierwszym rzedzie ich zaopatrywac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der Angeklagte Capesius mußte selbstverständlich in erster Linie die SS-Männer versorgen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Byly braki dla wiezniów bardzo duze jak lekarstwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es herrschte ein großer Mangel an Medikamenten für die Häftlinge.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale to przeciez Berlin nie przysylal tych lekarstw.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber das war die Folge dessen, daß Berlin diese Medikamente nicht geschickt hat.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oskarzony Capesius nie mógl znowu z siebie takiego przyjaciela wiezniów robic. On nie mógl tego wywojowac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der Angeklagte Capesius konnte doch nicht so einen Freund der Häftlinge aus sich machen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie mógl tam za bardzo walczyc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er konnte ja in Berlin nicht allzusehr für die Häftlinge kämpfen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I lekarstw bylo malo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Medikamente gab es wenige.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Specjalnie bylo bardzo malo dopóki te transporty nie przychodzily.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab besonders wenig [Medikamente] zu der Zeit, solange noch keine Transporte angekommen sind.

 

Zeuge Jan Sikorski:

No, ale oskarzony Capesius na to wplywu nie mial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber der Angeklagte Capesius hatte darauf keinen Einfluß.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Herr Zeuge, dann muß ich Ihnen weiter vorhalten, daß von den Häftlingsärzten gesagt wurde, daß sie überhaupt nur auf dem Wege des »Organisierens« aus »Kanada« sich die allerdringendsten Medikamente beschaffen konnten.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Swiadkowie, lekarze-wiezniowie mówili, ze tylko przy pomocy »organizowania« z »Kanady« udalo sie najbardziej potrzebne lekarstwa dostarczyc wiezniom.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Moze takie najbardziej poszukiwane, brakujace, to jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich würde das [+ so] ausdrücken: Die fehlenden Medikamente, die mußten besorgt werden.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To jest prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist wahr.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To bylo tego bardzo malo i [+ to] w pierwszej linii SS otrzymywalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also die Mangelware sozusagen an Medikamenten, die bekamen in erster Linie die SS-Männer. Und von diesen Medikamenten gab es wenig.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I to tylko z »Kanady«, to »organizowali«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nur in »Kanada« haben die Kollegen dann

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Do nas to w ogóle nie dochodzilo, tylko ci, co sortowali, zabierali te lekarstwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir bekamen sogar diese Medikamente überhaupt nicht mehr, sie wurden sofort dort in »Kanada« »organisiert«.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ist es richtig, daß aus den Mengen, die vom »Kanada«-Kommando an die SS-Apotheke gingen

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Kleinen Moment mal, Herr Rechtsanwalt. Ich bitte Sie doch da hinten, die Arme nicht hinter dem Kopf zu verschränken. So gemütlich können wir es uns nun hier auch nicht machen. Bitte schön, Herr Rechtsanwalt, entschuldigen Sie bitte.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Bitte. Ist es richtig, Herr Zeuge, daß auch aus den Medikamentenmengen vom »Kanada«-Kommando nahezu alles an die SS gegangen ist, anstatt daß wenigstens diese Teile

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Da ist gar nicht drüber zu lachen. Das gehört sich nicht in einem Gerichtssaal. Und ich bitte Sie jetzt, uns nicht mehr zu stören durch Ihr Verhalten. Ich habe es Ihnen gestern schon mal deutlich gemacht, und Sie hätten es eigentlich von gestern aus noch wissen sollen heute. Herr Rechtsanwalt Ormond, bitte schön.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ist es richtig, Herr Zeuge, daß die Medikamentenmengen aus dem »Kanada«-Kommando nur zu einem ganz geringen Teil für die Häftlingsapotheken verwendet wurden und der größte Teil davon an die SS ging?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy prawda jest, prosze swiadka, ze tylko minimalna ilosc lekarstw, która pochodzila z »Kanady« dostawala sie wiezniom, ze wieksza, najwieksza ilosc z tego przychodzila do apteki esesmanów?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, tak to nie bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, so war es nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oni nie potrzebowali tyle tego, bo tam bylo tanich lekarstw duzo. Prosze Wysokiego Sadu, tam bylo duzo lekarstw tanich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie haben das nicht gebraucht, die SS-Apotheke, weil sehr viele billige Medikamente darunter waren.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tylko te lepsze rzeczy oni wybierali sobie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nur die wertvollen Sachen, die haben sie dann für sich ausgesucht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To oni sobie brali. Jak przyszlo do obozu 100 ampulek Calcium na przyklad. Na caly miesiac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn zum Beispiel 100 Calciumampullen ins Lager gekommen sind. Für den ganzen Monat.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To przeciez wiezniowie z tego nic nie dostali wcale.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann haben natürlich die Häftlinge davon überhaupt nichts bekommen. — Ale pytanie jest, jeszcze raz powtarzam, odnosnie komando z »Kanady«. Pytanie adwokata. — Ich wiederhole noch mal die Frage, weil es meines Erachtens für den Zeugen nicht ganz klargeworden ist. — Pytanie jest takie, czy prawda jest, ze z tych lekarstw, które przychodzily do »Kanady«, to znaczy, ze

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

To wszystko sie zabieralo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

SS zabieralo wszystko dla siebie, ze nikt nic nie zostawalo sie.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie, wszystko przychodzilo do nas tutaj. Wszystko do apteki przychodzilo stamtad oficjalnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, alles kam offiziell zu uns in die Apotheke.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I t o bylo rozdzielane normalnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das wurde normal verteilt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Lepsze rzeczy szly do SS, rzecz jasna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die besseren Sachen gingen an die SS, das ist klar.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale nie mozna powiedziec, ze tego wiecej szlo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber man kann nicht sagen, daß davon mehr an die SS ging.

 

Zeuge Jan Sikorski:

W szpitalu tam SS byl jeden batalion.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von der SS war das doch nur ein Bataillon dort.

 

Zeuge Jan Sikorski:

1.000 bis 2.000 Mann.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

1.000 bis 2.000 Mann waren ja nur [+ dort].

 

Zeuge Jan Sikorski:

A wiezniów bylo 100.000, czy ile tam?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und es gab 100.000 Häftlinge.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On i lepiej odzywieni byli i byli zdrowi wszyscy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie waren besser ernährt, sie waren auch alle gesund.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byli wszyscy chorzy i glodni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Häftlinge waren alle krank und hungrig.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I oni chorowali, wiezniowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Häftlinge erkrankten natürlich.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Esesmani nie potrzebowali tych lekarstw w ogóle. Tanich tych lekarstw.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die SS-Männer brauchten die Medikamente überhaupt nicht, diese billigen Medikamente, die nicht selten waren.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ich werde zu diesem Punkt keine Fragen mehr stellen. Lediglich noch eine Frage, Herr Zeuge: Wie war das mit der Ausgabe der Injektionsnadeln? Wer hat die besorgt für die Phenolspritzen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak bylo z wydawaniem igiel do zastrzyków?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Igly przychodzily z Berlina normalnie zamówione z Hauptsanitätslager.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie kamen alle normal angefordert aus dem Hauptsanitätslager in Berlin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Igly sie normalnie wydawalo na normalne zamówienia do szpitala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie wurden auch auf normale Anforderungen an die Krankenbauten in den einzelnen Lagern verteilt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Najpierw tak bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war zuerst so.

 

Zeuge Jan Sikorski:

A potem przywozili tyle igiel z transportów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später aber wurde das in solchen Mengen in Transporten mitgebracht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Lekarze przywozili. Tam cale ambulanse przyjezdzaly przeciez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ärzte, ganze Ambulanzgruppen kamen dahin.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie trzeba bylo tego z Berlina w ogóle sprowadzac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man brauchte gar nichts mehr aus Berlin anzufordern.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I te igly szly, od nas byly wydawane w dalszym ciagu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie wurden dann weiter von uns verteilt und ausgegeben.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Wer hat die angefordert, die SS-Ärzte oder die Sanitätsdienstgrade?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto robil zapotrzebowanie na igly? Lekarze czy SDG?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Zasadniczo robili wiezniowie z tych szpitali. Tylko lekarz podpisywal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Grundsätzlich haben das die Häftlinge aus den Krankenbauten angefordert.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tylko lekarz musial podpisac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber unterschrieben wurde das von den

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Lagerarzt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vom Lagerarzt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Oficer, oficer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von einem Offizier.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Doktor Entress, denke ich. [...]

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Wer hat die Spritzen angefordert für die Phenolinjektionen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

To razem bylo, tak samo jak to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Genau das gleiche, zusammen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale czy SDG osobno brali Spritze. Czy Klehr bral Spritze, tego nie moge dzisiaj powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob die SDGs das alleine abgeholt haben – Klehr zum Beispiel –, das kann ich nicht sagen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

W kazdym razie, jak by on to potrzebowal, to na pewno on by to dostal bez niczego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf jeden Fall, wenn er das gebraucht hätte, dann hätte er es von uns ohne weiteres bekommen.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Auch wenn relativ sehr viele Injektionsnadeln angefordert worden sind?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ile bylo zamówione, tak? [...]

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Auch dann hätten Sie sie ohne weiteres ausgegeben, wenn die Zahl der angeforderten Injektionsnadeln unverhältnismäßig groß war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nawet wtedy on by bez niczego od was dostal, gdyby liczba zadana przez niego igiel byla wyjatkowo wielka? Nawet wtedy by dostal bez niczego?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Potem, jak juz te transporty przychodzily, to tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, zu späteren Zeitpunkten, als die Transporte ankamen, dann ja, hat er die Nadeln...

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nawe t bez zamówienia by mu tez dali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man hätte sie ihm dann sogar ohne Anforderung gegeben.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przyszedlby, powiedzial szefowi, ze potrzebuje 100 igiel, czy 200.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn er gekommen wäre, hätte gesagt: »Ich brauche 100 oder 200 Nadeln«, dann hätte er sie bekommen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To byly te »Beuteware«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war eben die »Beuteware«.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie bylo w kartotekach nigdzie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das wurde nicht in besonderen Karteien geführt.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Gut, ich habe keine Fragen, danke.

 

Vorsitzender Richter:

Wir wollen zunächst die Pause einlegen und wollen um halb zwei fortfahren.

 

Zeuge Jan Sikorski:

O w pól do drugiej jeszcze raz?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Do w pól do drugiej przerwa.

 

Vorsitzender Richter:

Darf ich Sie bitten, um halb zwei wieder hier zu sein.

 

– Schnitt –

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ciezko pracuje dzisiaj.

 

Vorsitzender Richter:

Von seiten der Nebenklage waren keine Fragen mehr zu stellen. Ich bitte nunmehr den Herrn Rechtsanwalt Doktor Laternser.

 

Verteidiger Laternser:

Wir haben keine Fragen zu stellen.

 

Vorsitzender Richter:

So. Das hat sich ja schnell erledigt. Hätte ich das heute vormittag gewußt, hätten wir den Zeugen vielleicht schon entlassen können. Wie ist

 

Nebenklagevertreter Raabe [unterbricht]:

Vielleicht doch noch eine Frage. [...] Herr Zeuge, Sie haben in Ihrer Vernehmung durch Herrn Staatsanwalt Kügler am 16. Mai 1960 ausweislich des Protokolls gesagt, nach der Evakuierung von Auschwitz hätten Sie sich von Österreich aus an Herrn Doktor Capesius gewandt. Sie hätten erfahren, daß er in Mauthausen sei.6 Könnten Sie bitte sagen, was Sie von Herrn Doktor Capesius wollten?

 

Verteidiger Laternser:

Ich widerspreche dieser Frage. Diese Frage hat nichts mit dem Eröffnungsbeschluß, auch nicht mittelbar, zu tun.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das ist richtig. Ganz abgesehen davon bin ich überzeugt, daß der Zeuge da nur sagen kann, daß er geholfen haben mochte und daß er dann eher abgeraten bekommen hat, weil der Krieg schon zu Ende sei und so weiter und so weiter. Es steht ja hier drin, in dem Protokoll.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Ja, aber da es doch nur darauf ankommt, was hier in der Hauptverhandlung gesagt wird

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

Ich möchte antworten. [...]

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Würde ich es ganz gerne [+ fragen].

 

Vorsitzender Richter:

Ja, Gott, ich habe keine Bedenken, die Frage zuzulassen. Wenn Sie allerdings einen Gerichtsbeschluß haben wollen – können wir Ihnen auch geben. Aber ich sehe da gar keine Schwierigkeit drin. Also bitte schön, dann antworten Sie, Herr Zeuge.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Prosze bardzo.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ja w Mauthausen juz nie pracowalem i koledzy moi byli w zlych bardzo warunkach, nie mielismy co jesc, nie mielismy co pracowac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan nie pracowal w Mautha usen?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, nie pracowalem juz w aptece.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In Mauthausen habe ich nicht mehr in der Apotheke gearbeitet, und meine Kameraden und ich befanden uns unter sehr schlechten Bedingungen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I ja chcialem nawiazac kontakt z doktorem Capesiusem, zeby nam cos pomógl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wollte also mit Doktor Capesius in Verbindung treten, damit er uns etwas helfen konnte.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I tam byl taki mój kolega Franek, chwileczke. Tam byl kolega mój jeden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war dort auch ein Freund, ein Kamerad von mir, Franek, an den Namen

 

Zeuge Jan Sikorski [unterbricht]:

W muzeum pracowal oswiecimskim.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat im Museum in Auschwitz gearbeitet.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I ja mówilem: »Wiesz, ja chce sie zglosic do Capesiusa, zeby on cos pomógl.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich sagte zu ihm: »Weißt du, ich möchte mich an Capesius wenden, vielleicht kann er uns helfen.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale on powie dzial, ze on cos wspominal w tej sprawie, a lepiej, zeby sie w sprawie nie zglaszac w ogóle. W tej sprawie, zeby sie nie zglaszac, bo moze nam to tylko zaszkodzic najwyzej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat mir geantwortet: »Ich glaube, es ist besser, wir werden das nicht machen, es kann uns höchstens schaden.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak to bylo wtedy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So war es damals.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Was hat er damit gemeint?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co on mial na mysli mówiac, ze moze nam zaszkodzic?

 

Zeuge Jan Sikorski:

On mial na mysli to, ze po prostu znalismy jego te wszystkie rzeczy, co on tam robil, ze wiedzielismy o nim duzo i on chcialby, zeby jako swiadków nas nie bylo. — Krieg war schon zu Ende — wojna sie konczyl a.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat gemeint, daß wir vielleicht zuviel von ihm, also von Capesius, gewußt haben. Der Krieg geht ja sowieso zu Ende, und vielleicht wird er es vorziehen, nicht mit uns in Verbindung zu treten, weil wir zuviel von ihm wissen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I moze nas jako niewygodnych swiadków chcialby sie pozbyc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht wird er uns als unbequeme Zeugen auch beseitigen wollen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To on myslal, ten kolega.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So hat der Kollege von mir gemeint, daß er uns vielleicht als unbequeme Zeugen wird beseitigen wollen.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Kennen Sie einen Herrn Eisler?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zna pan, pana Eislera?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Eisler? To ja nie pamietam, moze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wer ist denn das?

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Kennen Sie nicht, nein? Einen Deutschen, der in Göppingen wohnhaft ist, Göppingen in Württemberg. Kennen Sie den?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zna pan takiego Niemca, z nazwiskiem Eisler, który mieszka w Göppingen w [Wirtemberdze]? Nie zna pan takiego?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Eisler? Nie, ja go nie znam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, den kenne ich nicht.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Bo to wiezien byl, wiezien? Wiezien?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

War das ein Häftling?

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Also er kennt ihn nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Nein, nein, nein.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, to ja go nie znam wcale.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, den kenne ich nicht.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Danke.

 

Verteidiger Laternser:

Nur dann eine ergänzende Frage [zu dem], was der Nebenklägervertreter eben gefragt hat: Herr Sikorski, Sie gingen also auch noch 1945, als Sie sich mit Doktor Capesius in Verbindung setzen wollten, von seiner Hilfsbereitschaft aus, ja?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec, wychodzil pan z tego zalozenia wtedy, kiedy pan chcial wejsc w kontakt z doktorem Capesiusem, wychodzil pan z tego zalozenia, ze on dopomoze, znaczy, ze mial pan na mysli jego gotowosc pomocy? Uwazal pan, ze to jest czlowiek, który pomoze?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Nie, myslalem tylko, ze moze potrzebuje do apteki do pracy kogos, po prostu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ich habe einfach gemeint, daß er vielleicht jemanden für die Apotheke gebrauchen kann.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On byl esesmanem, a my bylismy wiezniowie, wiec on zadnym moim przyjacielem nie byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war doch ein SS-Mann, und wir waren Häftlinge. Er war also kein Freund von mir.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tylko on mógl mnie do pracy potrzebowac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber er hätte mich für die Arbeit gebrauchen können.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön, Herr Capesius.

 

Angeklagter Capesius:

Herr Kollege Sikorski weiß nicht, daß ich nur fünf Tage in Mauthausen war und daß Herr Gerber dortblieb und die Apotheke leitete. Ich habe sehr wohl von einem Ansinnen damals gehört, daß Strauch und einige Kameraden Schuhe haben wollten. Man hätte ihnen die Schuhe abgenommen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co jest to takie?

 

Angeklagter Capesius:

Denn sie waren mit sehr guten Schuhen von Auschwitz losgefahren und -gegangen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Co on takiego mówi? To gdzie on potem byl? [...]

 

Angeklagter Capesius:

Nach fünf Tagen war ich aber schon wieder weg, weil Gerber dortblieb. Und so habe ich nichts persönlich erledigen können. Aber Gerber hatte versprochen, daß er sich darum kümmern würde. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sam Capesius byl tylko 5 dni w Mauthausen, tam potem objal apteke Gerber i Gerber obiecal mu, ze pomoze, bo on slyszal o tym, ze ktos chce sie do niego zwrócic, szczególnie, jezeli chodzi o dostarczenie obuwia.

 

Zeuge Jan Sikorski:

To nie, tego nie, tego ja z pamieci nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, in dieser Angelegenheit, wegen des Schuhwerks, da habe ich mich

 

Angeklagter Capesius [unterbricht]:

Nein, Strauch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Strauch.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Strauch moze. Moze Strauch byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht Strauch.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Strauch, on byl dlugo tam. On byl przeciez przede mna. On transportem wyszedl jeszcze?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Strauch war ja länger dort, der ging vor mir, noch vor dem Transport.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, also ich glaube, daß das Thema Mauthausen hier für uns nicht von Bedeutung ist. Sollen sonst noch Erklärungen abgegeben werden? Herr Rechtsanwalt Göllner, Klehr?

 

Verteidiger Göllner:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein. Von den Angeklagten sonst niemand. Herr Zeuge, können Sie das, was Sie uns gesagt haben, mit gutem Gewissen beschwören?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy moze pan przysiac z czystym sumieniem na to, co pan tu powiedzial? Czy moze pan przysiac?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Rozumiem, rozumiem, ta k. Ja chce tylko jeszcze jedne takie oswiadczenie zlozyc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte noch ergänzend eine Erklärung abgeben.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Capesius byl majorem SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Capesius war Major der SS.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On nie byl wcale zadnym przyjacielem wiezniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war kein Freund, überhaupt kein Freund der Häftlinge.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tylko mysmy go nie uwazali za takiego bandyte, jak uwazalismy innych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben ihn jedoch nicht für so einen Banditen gehalten, wie die anderen es waren.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wcale mu nie zalezalo na zaopatrywaniu obozu w lekarstwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es lag ihm gar nicht daran, das Lager mit Medikamenten zu versorgen.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On patrzyl tylko, zeby on awansowal, prawda, zeby on ewentualnie zarobil na tym interesie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er kümmerte sich nur darum, daß er avanciert und daß er eventuell etwas dabei verdienen kann.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Ale ja go dopiero poznalem w 44 roku. Albo [+ pod] koniec 43.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

1944 oder Ende 43 habe ich ihn eigentlich kennengelernt.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I wtedy jak s ie wojna juz konczyla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und damals ging eigentlich der Krieg zu Ende.

 

Zeuge Jan Sikorski:

On sie asekurowal w ten sposób. Ze on wlasnie byl taki, w stosunku do niektórych wiezniów prawda, to podchodzil zyczliwie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er sicherte sich auf diese Weise, daß er manchen Häftlingen freundlich entgegenkam.

 

Zeuge Jan Sikorski:

I pamietam dobrze, jak on mi tak raz powiedzial to w obozie. Na strychu. Przy Prokopie. »Teraz jest wojna.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich sehr gut an einen Fall, bei dem er mir oben auf dem Boden in Gegenwart von Prokop folgendes sagte: »Jetzt ist Krieg.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

» Wy jestescie wiezniowie, a ja jestem oficerem.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Ihr seid Häftlinge, und ich bin ein Offizier.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

»A za dwa miesiace moze byc na odwrót.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»In zwei Monaten kann es umgekehrt sein.«

 

Zeuge Jan Sikorski:

Wlasnie. I wlasnie to chcialem tylko teraz powiedziec, ze teraz sie tak stalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das wollte ich hiermit sagen.

 

Vorsitzender Richter:

Nun ja. [Pause] Und sonst ist das, was Sie uns gesagt haben, wahr und in Ordnung?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec wszystko to, co pan poza tym powiedzial, wszystko to odpowiada prawdzie? Moze pan przysiac?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Na pewno. Tak, tak.

 

Vorsitzender Richter:

Wollen Sie den Eid in religiöser oder in bürgerlicher Form schwören?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan chce zlozyc przysiege w religijnej formie z powolaniem sie na Boga, czy w formie cywilnej?

 

Zeuge Jan Sikorski:

[Mnie] wszystko jedno jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No, pan musi odpowiedziec. W tej czy w tej?

 

Zeuge Jan Sikorski:

Moge w formie religijnej zlozyc teraz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann in der religiösen Form.

 

Vorsitzender Richter:

Ich spreche Ihnen zunächst den Eid vor: Sie schwören bei Gott dem Allmächtigen und Allwissenden, daß Sie nach bestem Wissen die reine Wahrheit gesagt und nichts verschwiegen haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Przysiegam Panu Bogu Wszechmogacemu i Wszechwiedzacemu, ze mówilem szczera prawde, niczego nie ukrywajac z tego, co mi jest wiadomym.

 

Vorsitzender Richter:

Heben Sie bitte die rechte Hand, und sprechen Sie mir nach: Ich schwöre es

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Przysiegam

 

Zeuge Jan Sikorski:

Przysiegam

 

Vorsitzender Richter:

So wahr mir Gott helfe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak mi dopomóz.

 

Zeuge Jan Sikorski:

Tak mi Panie Boze dopomóz.

 

Vorsitzender Richter:

Ich danke schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich schwöre, so wahr mir Gott helfe.

 

Vorsitzender Richter:

Danke sehr. Gegen die Entlassung des Zeugen wird nichts eingewandt. Im allseitigen Einverständnis sämtlicher Prozeßbeteiligten wird der Zeuge entlassen. Sie können gehen. Ich danke schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan moze odejsc.

 

– Schnitt –

 

 

1. Vgl. staatsanwaltschaftliche Vernehmung vom 16.05.1960 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 31, Bl. 5.541.

2. Vgl. staatsanwaltschaftliche Vernehmung vom 16.05.1960 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 31, Bl. 5.541.

3. Vgl. staatsanwaltschaftliche Vernehmung vom 16.05.1960 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 31, Bl. 5.541.

4. Vgl. staatsanwaltschaftliche Vernehmung vom 16.05.1960 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 31, Bl. 5.537-5.543.

5. Vgl. staatsanwaltschaftliche Vernehmung vom 16.05.1960 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 31, Bl. 5.542.

6. Vgl. staatsanwaltschaftliche Vernehmung vom 16.05.1960 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 31, Bl. 5.543.

 

 
 
 
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