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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

140. Verhandlungstag, 4.3.1965

 

Vernehmung des Zeugen Pinchas Schwarzbaum

 

Vorsitzender Richter:

Wohnen Sie in Tel Aviv?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan mieszka w Tel-Avivie?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Mieszkam w Tel-Avivie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Schwarzbaum, Sie waren ebenfalls in Auschwitz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan byl równiez w Oswiecimiu?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Tak, bylem w Oswiecimiu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sind Sie damit einverstanden, daß ich Ihre Aussage auf ein Tonband nehme zum Zweck der Stützung des Gedächtnisses des Gerichts?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan zgadza sie, ze zeznanie pana bedzie wziete na tasme magnetofonowa dla ulatwienia pracy Sadowi?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Owsze m, zgadzam sie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl, ich bin einverstanden.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Schwarzbaum, wann sind Sie nach Auschwitz gekommen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy pan przybyl do Oswiecimia?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

1 Augusta 1943.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin am 1. August 1943 gekommen.

 

Vorsitzender Richter:

Am 1. August 1943. Und blieben Sie bis zum Schluß dort?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I pan tam zostal do konca?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Zostalem w Auschwitz do, [+ to byl] albo koniec Aprila [kwietnia], albo poczatek maja, a potem nas przeniesiono do [Bobrku], do Kommando Siemens. Ale Bobrek byl przy Auschwitz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin entweder bis Ende April oder vielleicht war das Anfang Mai in Auschwitz geblieben. Und dann kamen wir zum Kommando Bobrek. Aber Bobrek gehörte ja auch zu Auschwitz.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Siemens.

 

Vorsitzender Richter:

Also April/Mai 1944 kamen Sie nach Bobrek. Und wann kamen Sie von dort weg?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I kiedy pan stamtad zostal [+ wywieziony]?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

18 stycznia 45 zostalismy ewakuowani do Gliwic, pieszo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am 18. Januar 1945 wurden wir zu Fuß nach Gleiwitz evakuiert.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Schwarzbaum, bevor Sie nach Bobrek kamen im April/Mai 1944, wo waren Sie da untergebracht?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Prosze pana, zanim pan w koncu kwietnia, czy poczatkiem maja 44 przeszedl do Bobrku, to gdzie pan mieszkal?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Na poczatku, 1 Augusta zostalem przeslany do lagru a, to byla kwarantanna. Do lagru a, a potem albo w [padzierniku], albo w [listopadzie] zostalismy przeniesieni na lagier d, na blok numer 11.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ganz am Anfang, also vom 1. August ab, kam ich ins Lager a. Und später, entweder im Oktober oder im November, kam ich dann ins Lager d, Block Nummer 11.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, wer im allgemeinen in Block 11 untergebracht war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, kto zasadniczo mieszkal w tym bloku 11?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

To bylo na ogól Strafkommando.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im allgemeinen war das ein Strafkommando.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Dla nas, z Kommando Siemensa, mialo byc Schonungskommando.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für uns aber, für die Leute, die zum Siemens-Kommando gehörten, sollte es ein Schonungskommando sein.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Schonungsblock.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Schonungsblock sein.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Mialo byc tak, ale tak nie bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das sollte so sein. So war es aber nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Wieso wissen Sie, daß es so sein sollte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad panu jest wiadomym, ze tak mialo byc?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Tak mówiono, i tak nam powiedzieli cywilisci od Siemensa, ze nam tam bedzie dobrze, dostaniemy lepsze jedzenie, zebysmy mogli pracowac dla Siemensa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So wurde gesprochen. Das haben uns die Zivilisten von Siemens erzählt. Sie haben uns gesagt: »Sie werden dort besser zu essen bekommen.«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Mehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Sie werden mehr zu essen bekommen.« Und wir werden dort uns ausruhen können, bis wir die Arbeit bei Siemens anfangen.

 

Vorsitzender Richter:

Es war aber nicht so, wie Sie sagten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale tak nie bylo?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Tak nie bylo.

 

Vorsitzender Richter:

Wie war es denn?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jakze bylo?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

To bylo jedno wielkie pieklo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war eine große Hölle.

 

Vorsitzender Richter:

Und warum und wieso?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A dlaczego i z jakiego powodu?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Dlaczego? Zasadniczo to ten caly rezym [auschwitzowski] byl po to, zeby wszystkich terroryzowac, zeby wszystkich wymeczyc, zeby wszystkich wystraszyc i zeby pózniej wszystkich poslac do pieca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eigentlich bezweckte das ganze System im Lager Auschwitz, einen Terror hervorzurufen, um die Leute zu verängstigen, um die Leute zugrunde zu richten, um die Leute dann, wenn Sie ganz fertig sind, ins Gas zu schicken.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Jak przyszl ismy tam, to nam od razu esesmani powiedzieli: »Wchodzicie wprawdzie brama, ale wyjdziecie kominem.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als wir dorthin gekommen sind, haben uns die SS-Männer gesagt: »Ihr kommt zwar hier durch ein Tor herein, aber heraus kommt ihr nur durch die Schornsteine.«

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie in Ihrem Block 11 den Blockältesten gekannt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy na bloku 11 znal pan blokowego, tego bloku?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Za dobrze go znalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu gut kannte ich ihn.

 

Vorsitzender Richter:

Wie hieß er denn?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak on sie nazywal?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Emil Bednarek.

 

Vorsitzender Richter:

Und wieso kannten Sie seinen Namen und ihn selbst?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad pan znal jego nazwisko i jego samego?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Jego nie nazywano inaczej, [+ niz] albo ten »Morderca Emil«, albo »Bednarek«. Nosil opaske blok 11. I znalismy jego, bo on z nami, on z nami robil »gimnastyke«, on sie nad nami znecal, on nas bil i on zabijal ludzi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir kannten ihn, und keiner sprach anders von ihm als von dem »Mörder Emil« oder einfach »Bednarek«. Er hatte eine Armbinde, worauf Block 11 stand. Er schlug uns, er mißhandelte uns, er machte uns das Leben zur Hölle.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I zabijal ludzi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er tötete die Menschen.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Einige. — Nie wszystkich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nicht alle natürlich. [Pause]

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie selbst miterlebt, daß er Menschen tötete?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan sam widzial, jak on zabil kogos?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Owszem, kilka wypadków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, einige Fälle.

 

Vorsitzender Richter:

Wollen Sie die bitte erzählen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moze pan opowie kazdy z tych wypadków.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Wypadków, chodzi o wypadki gdzie zabijal?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es geht doch um die Fälle, wo er getötet hat?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Pierwszy wypadek byl w okresie Bozego Narodzenia 1943.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der erste Fall ereignete sich um die Zeit von Weihnachten 1943.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Pewnego wieczoru on gonil przez blok [+ z] gruba laska w reku czlowieka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eines Abends trieb er vor sich durch den ganzen Block einen Mann mit einem großen dicken Stock.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Przez blok na podwó rze. Nasz blok mial podwórze zamkniete.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er jagte diesen Mann durch den Block auf den Hof, und unser Hof, von unserem Block, war geschlossen.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I tam tego czlowieka bil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort schlug er diesen Menschen.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I ja chcialem wyjsc, bo musialem pójsc do ubikacji. Stubenälteste, który stal kolo drzwi, nie dal mi wyjsc, ale widzialem, ze on go bil rydlem, lopata. Mozna jeszcze troszeczke wody?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wollte gerade rausgehen. Ich wollte auf die Toilette. Der Stubenälteste, der an der Tür stand, ließ mich nicht durch. Ich habe aber trotzdem gesehen, wie er den Menschen auf dem Hof mit einer Schaufel geschlagen hat.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Potem, Bednarek wrócil na blok i zwrócil sie do sztubowych po polsku: »Zabierzcie to smierdzace gówno, zesral sie.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann ist er zurückgekehrt in den Block und sagte zu den Stubenältesten in Polnisch: »Schafft diese stinkende Scheiße fort! Er hat unter sich gemacht.«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Sztubowy, to byl Staszek, nazywal sie ten sztubowy, dlatego, ze ja chcialem przedtem wyjsc, to on mnie wolal, zebym poszedl z nim i, przepraszam, powiedzial jeszcze: »Zabierzcie go pod z imny dusz.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Entschuldigen Sie bitte, ich habe etwas vergessen zu sagen. Er hat noch gesagt: »Nehmt ihn unter die kalte Dusche.«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Staszek, ten Stubenälteste, jak ja chcialem wyjsc, to on mnie wolal, zebym poszedl z nim i jeszcze w czwórke poszlismy zaniesc go z podwórza pod zimny dusz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dadurch daß ich vorher mich gemeldet habe, daß ich rausgehen wollte, nahm mich der Stubenälteste Staszek mit. Zu viert haben wir diesen Mann vom Hof unter die kalte Dusche geschafft.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Rozebralismy go i on juz nie zyl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben ihn ausgezogen, aber er lebte nicht mehr.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Staszek i ten drugi sztubowy zostali, zmyli go i ja wrócilem na blok, bo to byl dla mnie straszny widok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Staszek und der andere Stubenälteste, die blieben noch und haben ihn abgewaschen. Ich ging aber wieder zurück, weil das für mich ein furchtbares Bild gewesen war.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Przepraszam, czy moge dostac troszeczke wody?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darf ich um etwas Wasser bitten.

 

Vorsitzender Richter:

Ja natürlich. Herr Zeuge

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

[unverständlich] Zaraz przyniesie.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Drugi?

 

Vorsitzender Richter:

Sie sagten, das sei ungefähr an Weihnachten 1943, also im Dezember 1943, gewesen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan powiedzial, ze to bylo

 

– Schnitt –

 

Vorsitzender Richter:

Bednarek und hat den Mann geschlagen mit dem Schaufelstiel. So war es?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und das haben Sie gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec tak pan powiedzial, ze pan chcial wyjsc, sztubowy stal przy drzwiach, pana nie wypuszczal, a na podwórzu byl Bednarek, który bil lopata tego czlowieka i to pan widzial?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

To ja widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das habe ich gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Das haben Sie gesehen. Und Sie haben auch nachher, als Sie den Mann zu der Dusche brachten, gesehen, daß der Mann tot war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I jak pan zaniósl tego czlowieka pod zimny dusz, to pan widzial, ze on nie zyl?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und wissen Sie noch, was die Veranlassung war zu diesem Verhalten des Bednarek?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie pan, jaka byla przyczyna, ze sie Bednarek w ten sposób zachowal?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Przyczyny nie [znam], ale sztubowy powiedzial, ze to jest inzynier, to sa stare porachunki z Bednarkiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was der Grund gewesen ist, weiß ich nicht. Aber der Stubenälteste hat gesagt: »Das ist ein Ingenieur, und da sind alte Rechnungen zwischen ihm und Bednarek.«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

On byl Polakiem, nie Zydem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein Pole, nicht ein Jude.

 

Vorsitzender Richter:

War das auch ein Ingenieur, der für die Firma Siemens und Schuckert vorgesehen war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to byl inzynier, który tez dla Siemensa [+ pracowal]?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

On tego samego dnia zostal sprowadzony na blok, na Strafblock.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, gerade an diesem Tag kam er auf den Strafblock.

 

Vorsitzender Richter:

Dieser Ingenieur?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ten inzynier?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ten inzynier.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Polak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieser Ingenieur, das war ein Pole.

 

Vorsitzender Richter:

Sind Ihnen die beiden Zeugen, die wir heute gehört haben, Woloski und Preston, ein Begriff? Kannten Sie die beiden Herren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan zna tych dwóch panów, którzy dzisiaj zeznawali? Woloski i Preston.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Wolowskiego znam pod tym nazwiskiem, a tego drugiego nie znam pod tym nazwiskiem, ale znalem go, tam go nazywano »George«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Woloski kannte ich noch unter dem gleichen Namen. Den Preston kannte ich unter dem Namen nicht, er hieß unter uns George.

 

Vorsitzender Richter:

George. Waren diese beiden Leute auch dabei, als das mit Bednarek sich damals abspielte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy ci panowie byli równiez obecni przy tym, kiedy ta historia miala miejsce? Z Bednarkiem.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Na bloku byli ws zyscy. Bo z naszego bloku nie mozna bylo tak dobrze wyjsc. Ale czy wszyscy widzieli, czy wszyscy o tym wiedza, to mnie trudno powiedziec, bo nie kazdy pamieta te same wypadki. Sa ludzie, na których jedno zdarzenie wywarlo wieksze wrazenie lub mniejsze wrazenie. Kazdy pamieta cos innego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle waren auf dem Block, weil wir uns von unserem Block nicht entfernen konnten. Also alle waren dort.

Nun kann ich natürlich nicht sagen, ob sie das gesehen haben. Es ist nämlich so, daß auf jeden etwas anderes einen besonders großen Eindruck gemacht hat. Darum kann man schlecht sagen, ob dieselbe Person das gleiche wie die andere Person gesehen hat.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie zufällig, wie der polnische Ingenieur hieß, der da totgeschlagen worden ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan przypadkowo nie wie, jak sie nazywal ten polski inzynier?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß es nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Also wir haben vorhin eine ganz ähnliche Sache gehört von einem polnischen Ingenieur namens Hirschhorn.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hirschhorn. Mysmy slyszeli akurat nazwisko Hirschhorn, ze to tez byl polski inzynier.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Nie znam tego nazwiska.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne diesen Namen nicht.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ja znam inne wypadki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne aber andere Fälle.

 

Vorsitzender Richter:

Dann erzählen Sie bitte weitere Fälle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No, niech pan te inne wypadki opisze.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Inny wypadek byl pewnej niedzieli. Bednarek werbowal, chcial werbowac ludzi z naszego komanda dla »Sonderkommando«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also jetzt kommt der zweite Fall. Das war an einem Sonntag. Bednarek bemühte sich, Leute von unserem Block für das »Sonderkommando« anzuwerben.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

»Sonderkommando« byl przy naszym bloku, 13 blok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das »Sonderkommando«, das war in einem Nebenblock, in dem Block 13.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I on nam opowiedzial, ze warto tam pójsc, tam jest dobre jedzenie, tam jest czasami wódka, jest kielbasa. »Tam przyjdziecie do siebie.« i bardzo sie staral przekonac paru ludzi, zeby tam poszlo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat uns erzählt, daß es dort in diesem »Sonderkommando« sehr gut sei, daß man dort gutes Essen hat, manchmal auch Schnaps und Wurst, und daß es uns sehr gut gehen würde. Er wollte [einige] von uns überzeugen, daß sie es, wenn sie dorthin gehen, gut haben werden.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Nikt sie nie zglosil, wiec zaczal robic »gimnastyke« z nami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niemand hat sich gemeldet. Und darum hat er mit uns angefangen, die »Gymnastik« zu treiben.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

»Gimnastyka« sie skonczyla, powiedzial: »Teraz zrobimy Zirkus.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als die »Gymnastik« zu Ende war, hat er gesagt: »Und jetzt werden wir einen Zirkus machen.«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ten wypa dek pamietam szczególnie dobrze, bo ofiara, jedna z ofiar tego »Zirkusu« czlowiek z mojego miasteczka, którego znalem sprzed wojny, znalem jego ojca, znalem jego siostre.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An diesen Vorfall erinnere ich mich besonders, weil einer von den Opfern dieses Zirkus ein Bekannter von mir gewesen ist, der aus dem gleichen Städtchen wie ich stammte, dessen Vater und dessen Schwester ich noch aus der Zeit vor dem Kriege kannte.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Wiec, na czym polegal ten »Zirkus«? Polegal na tym, wiec, ten z mojego miasta nazywal sie Poliwoda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Poliwoda.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Poliwoda, ten z mojego miasta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also wie war das mit diesem »Zirkus«? Was war denn das nun?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

On sie zwrócil

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Der Mann aus meinem Städtchen hieß Poliwoda.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Zwrócil sie do

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Darf ich noch mal wissen, wie er hieß?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Poliwoda. Paul, Otto, Ludwig, Ida, Wilhelm, Otto, Dora, Anton.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Poliwoda. On sie zwrócil do Poliwody i powiedzial: »Ten smierdzacy Zyd powiedzial, ze twoja matka byla kurwa. Daj mu w gebe.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Komu tak powiedzial?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Poliwodzie. Pokazal na drugiego wieznia i powiedzial: »Ten smierdzacy Zyd powiedzial, ze twoja matka byla kurwa. Daj mu w morde.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bednarek wandte sich an diesen Poliwoda und sagte zu ihm, indem er auf einen anderen Mann deutete

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum [unterbricht]:

Z naszego komanda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus unserem Kommando war der andere Mann auch: »Schau mal, dieser stinkende Jude hat gesagt, daß deine Mutter eine Hure gewesen ist. Gib ihm eins!«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Poliwoda nic mu nie zrobil. Stal spokojnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Poliwoda tat gar nichts. Er blieb ruhig stehen.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Bednarek jeszcze raz powiedzial: »Powiedzialem ci, daj mu w morde!« On znowu nic.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bednarek sagte dann noch einmal: »Ich habe dir doch schon gesagt, gib ihm doch eine Ohrfeige in die Fresse!«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

»D aj mu w morde.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Gib ihm eine in die Fresse!«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

On znowu nic. Bednarek podniósl kij, mial taki gruby kij brazowy, podniósl kij i kijem [+ uderzyl] Poliwode po glowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Poliwoda rührte sich nicht. Er tat nichts. Daraufhin nahm Bednarek seinen dicken braunen Stock, den er immer bei sich hatte, und schlug Poliwoda über den Kopf.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Wtedy Poliwoda uderzyl tego drugiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daraufhin schlug Poliwoda den anderen Mann.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Jak ten drugi dostal troche od Poliwody, zwrócil sie do drugiego i powiedzial: »Co? Ty sobie pozwalasz od tego Zyda, zeby ciebie bil, zwróc mu!«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als Poliwoda den anderen ein wenig geschlagen hatte, wandte er sich an den zweiten und sagte: »Erlaubst du, daß dieser Jude dich schlägt? Gib ihm doch zurück!«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I tak on ich podjudzal, szczul, [po prostu] jak psó w, jednego przeciw drugiemu i kazdego bil laska.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf diese Weise hat er die beiden wie zwei Hunde aufeinandergehetzt, und dabei schlug er den einen und den anderen mit dem Stock.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Jak obaj sie porzadnie pobili, pelni, pokrwawieni od lasek, od bicia, upadli na ziemie, Bednarek ich dobijal laska, kopal po calym ciele butami i tak mocno ich bil, az obydwaj sie wykonczyli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als sie sich schon ziemlich stark gegenseitig geschlagen haben und von ihm die Schläge mit dem Stock auch gekriegt haben, so daß sie mit Blut besudelt waren, fielen sie auf den Boden. Und er schlug und trat nach ihnen. Er schlug die beiden so stark, daß sie beide erledigt waren.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Potem przyjechal wózek na dwóch kólkach i Stubendienst ich wywiózl. Na tym ta sprawa sie skonczyla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann hat man einen Karren gebracht. Und der Stubendienst hat die beiden fortgeschafft.

 

Vorsitzender Richter:

Wo haben Sie dabei gestanden, als das geschehen ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A gdzie pan byl przy tym, kiedy to sie dzialo?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ja bylem na podwórzu, razem z wszystkimi. Bo na podwórzu on zebral nasze komando, Siemens- Kommando, on nas zebral, i na podwórzu on werbowal, i wszyscy robilismy »gimnastyke«, a po tej »gimnastyce« on wobec wszystkich zrobil ten »Zirkus«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich stand zusammen mit allen anderen auf dem Hof. Er hat unser Siemens-Kommando auch auf dem Hof sich aufstellen lassen, genau wie alle anderen. Dann hat er doch versucht, die Leute zu überreden, daß sie zum »Sonderkommando« gehen. Und dann hat er mit uns die »Gymnastik« dort getrieben. Und dann hat er mit uns diesen »Zirkus« gemacht.

 

Vorsitzender Richter:

Konnten Sie erkennen, ob die Leute tot waren, die der Bednarek da so geschlagen hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy mógl pan rozpoznac, czy ludzie nie zyli, których Bednarek bil?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ja nie jestem lekarzem, ale w moich oczach to byly trupy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin kein Arzt, aber in meinen Augen waren sie Leichen.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, wo sie mit dem Karren hingeschafft worden sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, dokad ich odwiezli tym wózkiem?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Tam w naszym lagrze byl blok specjalny, to sie nazywalo Krankenblock. Na samym koncu. I tam ich odwiezli, na ten Krankenblock. I stamtad do gazu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In unserem Lager, da war so ein besonderer Block, ich glaube, Krankenblock. Das war so ganz am Ende. Sie wurden dorthin geschafft und von dort aus ins Gas.

 

Vorsitzender Richter:

Ins Gas?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Oder ins Krematorium.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Oder wollten Sie damit sagen, zu

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Oder ins Krematorium.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Krematorium.

 

Vorsitzender Richter:

Krematorium. Und wissen Sie, ob die Leute auf dem Krankenblock gestorben sind? Oder haben Sie noch etwas davon gehört?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, czy ci ludzie zmarli tam na tym bloku? Czy pan cos slyszal na ten temat?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Nic nie slyszalem, ale ja jestem przekonany, ze oni byli martwi u nas, na podwórzu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe nichts gehört. Ich bin aber überzeugt, daß sie bereits auf unserem Hof tot waren.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie noch, wann das ungefähr war, dieser Sonntag?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy mniej wiecej byla ta niedziela?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

To mniej wiecej bylo po selekcjach, to moglo byc w Februar.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, wann war das ungefähr? Das war nach den Selektionen, also es könnte etwa Februar gewesen sein.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Po selekcjach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach den Selektionen war das.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, wer die Selektionen veranstaltet hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A kto te selekcje przeprowadzal?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Pierwsza selekcja byla na tym bloku chorych. Tam byl jakis l ekarz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die erste Selektion, das war auf diesem Krankenblock. Und sie wurde von einem Arzt durchgeführt.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I jeszcze bylo tam paru esesmanów o których mówiono, ze to nie sa lekarze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Noch einige SS-Männer waren dabei. Von denen sprach man, daß sie keine Ärzte sind.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Druga selekcja byla na naszym bloku 11.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die zweite Selektion fand auf unserem Block, Block 11, statt.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I wtedy znowu byl lekarz i znowu dwaj esesmani, a Bednarek byl obok tego i uwazal, zeby nikt nie próbowal sie przekrasc z miejsca zyjacych do miejsca gazowania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei dieser Selektion waren ein Arzt und zwei andere SS-Männer. Bednarek stand auch dabei und paßte auf, daß niemand versucht, von dieser einen Gruppe, den Lebenden, zu der Gruppe hinüberzugehen, die für die Vergasung bestimmt wurde.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sprachen vorhin von mehreren Fällen, die Ihnen noch bekannt gewesen seien, wobei Bednarek Leute getötet hätte. Haben Sie noch einen anderen Fall uns zu erzählen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan mówil, ze pan zna kilka wypadków, kiedy Bednarek zabijal ludzi. Czy pan nam moze jeszcze jakis wypadek opowiedziec?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Jeszcze jeden wypadek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, noch einen Fall kann ich erzählen.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Prosze bardzo.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

To bylo równiez w tym samym okresie, moze tydzien, dwa [+ tygodnie] pózniej, tydzien, dwa pózniej to bylo. Bo to tez bylo po selekcjach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war etwa um die gleiche Zeit. Es könnte vielleicht eine Woche, zwei Wochen später oder früher gewesen sein. Aber eher später, weil das auch nach den Selektionen war.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

To bylo podczas apelu wszowego, tak zwane Läuse-Appell.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war während eines sogenannten Läuseappells.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Od czasu do czasu sprawdzono, czy jestesmy dosyc czysci, czy nie mamy wszy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von Zeit zu Zeit wurde überprüft, ob wir sauber genug sind und ob wir keine Läuse haben.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

U kogo znaleziono wszy, w zaleznosci od ilosci [wszy], dostalo sie odpowiednia ilosc kijów od Bednarka, albo od sztubowych, ale przewaznie od Bednarka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn bei einem oder einem anderen Läuse gefunden wurden, dann bekam derjenige soviel Schläge, wie viele Läuse bei ihm gefunden wurden. Die Schläge kamen entweder von Bednarek oder von dem Stubendienst.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Nicht so viele Schläge

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Pan powiedzial »tyle, ile«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Za jedna weszke, nie jedno bicie, tylko, ja rachunku dokladnie nie znam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne die Rechnung nicht genau. Ich will nur sagen, nicht soviel genau, sondern für eine bestimmte Zahl von Läusen war eine bestimmte Zahl von Schlägen vorgesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Und ist dabei auch ein Mensch getötet worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy przy tym ktos [zostal]zabity?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ja przy tej okazji dostalem trzy kije od Bednarka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei dieser Gelegenheit bekam ich selbst drei Stockhiebe von Bednarek.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Kolega mój, którego znalem osobiscie sprzed wojny. Razem ze mna studiowal na Technikum Kyffhäuser-Technikum Frankenhausen, nazywal sie Birnfeld, Chaim. Pochodzil z Tarnowa i studiowal razem na Kyffhäuser-Technikum Frankenhausen i znalem go sprzed wojny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dabei war ein Mann, das war ein Kamerad von mir namens

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum [unterbricht]:

Spal na jednej pryczy ze mna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Birnfeld, Chaim aus Tarnów. Der hat zusammen mit mir vor dem Kriege noch studiert auf einem Kyffhäuser-Technikum in Bad Frankenhausen. Er schlief mit mir zusammen auf einer Pritsche.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Na trzecim pietrze, na górze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem dritten Stock oben.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I u niego prawdopodobnie znaleziono duzo wszy. Bednarek [bil go] strasznie, az mu prawdopodobnie przebil kregoslup.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei ihm hat man wahrscheinlich viele Läuse gefunden. Bednarek hat ihn furchtbar geschlagen. Wahrscheinlich hat er ihm die Wirbelsäule verletzt.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Bo on strasznie plakal, narzekal na bóle w kregach i nie moglismy zasnac. Rano, jak wstalismy, on byl martwy na pryczy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat furchtbar geweint und hat sich beklagt, daß er Schmerzen in den Wirbeln hat. Die Nacht konnten wir nicht schlafen, weil er so geweint hat. Wie wir morgens wach wurden, haben wir bemerkt, daß er tot auf der Pritsche lag.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Zdjelismy go z pryczy, wynieslismy go na podwórze do apelu i on lezal martwy przy apelu, nawet na ziemi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben ihn hinausgetragen. Und beim Appell lag er tot neben uns auf dem Boden. [Pause]

 

Vorsitzender Richter:

Als Sie nachher nach Bobrek gekommen sind, war da die Behandlung besser, die man Ihnen dort angedeihen ließ?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy jak wyscie potem przeniesli sie do Bobrku, to tam zachowanie sie w stosunku d o was [bylo] lepsze?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Stosunkowo, to Bobrek byl pensjonatem. Wprawdzie nie bylo tak bardzo dobrze, ale w porównaniu z blokiem 11, to byl pensjonat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Verhältnismäßig, also im Vergleich zu dem, was auf dem Block 11 gewesen ist, war das eine Pension.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Tam cywili od firmy Siemens bardzo sie o nas starali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Zivilisten von der Firma Siemens haben sich sehr um uns bemüht.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Szczególnie oberinzynier Bundzus.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Besonders der Oberingenieur Bundzus.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I oni sie zawsze starali, zebysmy dostawali lepsze jedzenie, wiecej jedzenia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie haben sich sehr drum gekümmert, daß wir besseres Essen und mehr Essen kriegen.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Bundzus tez byl jedynym esesmanem, który sie zwrócil do mnie, jak powiedzialem mu, ze ukonczylem szkole inzynierska w Bad Frankenhausen i ze sie zwrócil do mnie per »Herr«. To byl jedyny Niemiec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bundzus war auch der einzige Deutsche, der, nachdem er erfahren hat, daß ich studiert habe in Bad Frankenhausen und daß ich Ingenieur bin, mich mit »Herr« angeredet hat.

 

Vorsitzender Richter:

Ich habe keine Fragen mehr an den Zeugen. Sind noch Fragen von seiten des Gerichts?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Sa jeszcze inne wypadki, ale nie smiertelne, tylko znecania sie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne noch andere Fälle. Das sind aber Mißhandlungen und keine Fälle mit tödlichem Ausgang.

 

Vorsitzender Richter:

Nun ja, es wäre trotzdem für uns wichtig, auch das zu hören. Denn der Zeuge ist ja dafür benannt worden, daß Bednarek sich besonders anständig und ordentlich gegenüber den Häftlingen betragen haben soll.1

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No, te wypadki nas int eresuja równiez, poniewaz pan zostal podany w charakterze swiadka po to, zeby zeznac, ze Bednarek szczególnie przyzwoicie i sprawiedliwie odnosil sie w stosunku do wiezniów.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Dla mnie to jest cos nowego, ze to tak mialo byc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist für mich etwas Neues, daß er so sein sollte.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, was haben Sie uns noch zu erzählen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co pan jeszcze ma nam do opowiedzenia?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Jak sie robilo »gimnastyke« i on robil z nami »gimnastyke« i trzeba powiedziec, ze on byl doskonalym sportowcem. Doskonaly sportowiec. I jezeli komus sie nie udalo skakac na kleczkach, wywrócil sie, kijem 1, 2, 3, ile weszlo, on ich nie zabijal, ale prawdopodobnie to mialo tez wplyw na nich, ze oni potem umarli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czym on bil?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Laska.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Laska. — Als er mit uns die »Gymnastik« getrieben hat, ich muß hier sagen, daß Bednarek ein ausgezeichneter Sportsmann gewesen ist und ausgezeichneter Gymnastiker. Also wenn er so mit uns »Sport« getrieben hat und gesehen hat, daß einer nicht imstande war, auf den Knien zu springen, dann schlug er mit einem Stock. Die Leute starben wohl nicht unmittelbar danach. Aber auf irgendwelche Art und Weise starben sie doch später.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Podczas jedzenia, podczas rozdzielenia jedzenia, jezeli ktos wedlug jego zdania nie bardzo porzadnie sie zachowywal w ogonku, równiez kijem walil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn beim Verteilen des Essens seiner Meinung nach irgend jemand sich nicht richtig betragen hat, während er in der Reihe stand und aufs Essen wartete, so schlug er ebenfalls.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I wylal mu zupe, i nic nie mial do jedzenia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er schüttete ihm auch seine Suppe aus. Und auf diese Weise hatte derjenige nichts mehr zu essen.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Oprócz

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wie? Der Bednarek schüttete dem Gefangenen die Suppe aus?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Er hat es uns bisher so geschildert: Die Leute hätten sich gegenseitig die Suppe ausgeschüttet, weil sie um die Suppe gekämpft hätten. Und da hätten sie sich gestoßen, und dabei wäre die Suppe ausgegossen worden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bednarek nam opowiadal tutaj, ze wiezniowie, jeden drugiemu wylewali zupe, poniewaz tak szturchali jeden drugiego, ze zupa sie wylewala.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Oni sie nie mogli szturchac, bo bali sie bicia. I od Bednarka i od sztubowych, Stubendienstów. Nie mogli sie szturchac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie konnten sich nicht gegenseitig schubsen, weil sie Angst hatten vor Bednarek, daß sie von ihm geschlagen werden, und auch Angst vor den Stubendiensten hatten.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Oprócz tego, Bednarek nas okradal [z jedzenia].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Noch weiter darüber hinaus wurden wir von Bednarek bestohlen.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Mysmy nie dostawali na bloku calych n aszych porcji.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf unserem Block bekamen wir nicht unsere ganzen Portionen.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

A wiem o tym, bo jeden z moich znajomych z miasta Bedzina, który dzisiaj jest w Ameryce, uczyl Bednarka po angielsku i Bednarek prawdopodobnie juz wtedy czul, ze do Polski nie bedzie mógl wrócic i juz planowal ucieczke. A jak ten, on sie nazywal Feuermann, ten, co go uczyl angielskiego, jak wrócil od niego, powiedzial: »Och, jakie tam jedzenie, najadlem sie, dostalem pól bochenka chleba kawal kielbasy, margaryne, marmolade, i co tam wszystko jest.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß das auf diese Weise: Ich habe einen Bekannten, er stammt aus Bedzin und ist zur Zeit in Amerika. Sein Name ist Feuermann. Bednarek nahm von ihm Unterricht in der englischen Sprache. Er wußte schon damals, daß er nicht mehr nach Polen zurückkehren wird, und plante schon die Flucht. Feuermann, nachdem er von solchem Unterricht zurückkam, erzählte mir: »Was ich ja alles dort bekommen habe, einen halben Laib Brot und ein Stück Wurst und Marmelade und Margarine. Was ihr dort für Lebensmittel habt.«

 

Vorsitzender Richter:

Nun sagt Bednarek dazu, diese Lebensmittel hätten von Paketen hergerührt, die er von zu Hause bekommen habe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bednarek mówi na to, ze cala ta zywnosc pochodzi z paczek zywnosciowych, które on otrzymywal przez caly czas do konca. Z domu.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ja o tym nie wiem. W kazdym badz razie, ta kielbasa i ten chleb, która ja dostalem od Feuermanna byla to lagrowa kielbasa i lagrowy chleb.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Davon weiß ich nichts. Jedenfalls diese Wurst und dieses Brot, das ich von Feuermann bekommen habe, das war die Lagerwurst und das war auch das Lagerbrot.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Mówiono, ze mamy dostac 350 gramów chleba.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man sprach davon, daß wir 350 Gramm Brot bekommen müssen.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

I ze miano dzielic bochenek chleba na 4 czesci. Bochenek chleba mial wazyc 1.400 gramów. Tak mówiono.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daß ein Laib Brot etwa – wie man sprach, sollte er 1.400 Gramm wiegen – in vier Teile geteilt werden sollte.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ale dzielono zawsze na 5 i czasami na 6.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man teilte das Brot jedoch gewöhnlich in fünf, manchmal sogar in sechs Teile.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ale nie tylko Bednarek sam kradl, równiez sztubowi kradli za jego wiedza.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nicht nur alleine Bednarek stahl. Dasselbe taten auch die Stubendienste, allerdings mit seinem Wissen. [Pause]

 

Vorsitzender Richter:

Sind noch Fragen zu stellen an den Zeugen?

 

Staatsanwalt Vogel:

Danke.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Staatsanwalt, Herr Rechtsanwalt Ormond?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Danke sehr.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Raabe? Herr Rechtsanwalt Doktor Eggert?

 

Verteidiger Eggert:

Herr Zeuge, wie war das mit diesem Englischunterricht? Wer hat wem Englischunterricht gegeben?

 

Vorsitzender Richter:

Feuermann dem Bednarek.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Das ist doch beantwortet.

 

Vorsitzender Richter:

So hat es der Zeuge geschildert.

 

Verteidiger Eggert:

Der Feuermann hat dem Bednarek Englischunterricht gegeben und dafür Brot bekommen. Habe ich das richtig verstanden, ja?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Verteidiger Eggert:

Herr Zeuge, es fällt bei Ihrer Vernehmung wiederum auf, daß Sie immer vom Strafkommando sprechen. War das damals die gebräuchliche Bezeichnung für die Leute, die im Block 11 untergebracht waren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Prosze pana, w pana zeznaniu slyszy sie slowo Strafkommando. Czy to byla ta nazwa, która uzywano w stosunku do ludzi mieszkajacych na bloku 11?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Nie. To bylo SK.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das war SK. So hieß es: SK.

 

Verteidiger Eggert:

Und woher, Herr Zeuge, kennen Sie den Ausdruck Strafkommando?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I skad pan zna to wyrazenie Strafkommando?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ja bylem na tym bloku przeszlo pól roku, i o tym sie mówilo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war doch auf diesem Block über ein halbes Jahr. Und man sprach davon.

 

Verteidiger Eggert:

Vom Strafkommando?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mówiono uzywajac wyrazenia »Strafkommando«?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

SK, Strafkommando.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, SK, Strafkommando.

 

Verteidiger Eggert:

Herr Zeuge, dann muß ich Ihnen aber vorhalten, daß sämtliche heute morgen zu Bednarek vernommenen Zeugen den gleichen Ausdruck gebraucht haben, obwohl, ich kann das jetzt nicht bis in jeden Einzelfall nachprüfen, aber zumindest der weit überwiegende Teil der anderen Zeugen ausschließlich das Wort Strafkompanie bis jetzt gebraucht hat. Es knüpft sich daran eine weitere Frage, die Sie aber möglicherweise nicht beantworten können.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Chcialem zwrócic panu uwage na to, ze wszyscy swiadkowie, którzy dzisiaj zeznawali przeciwko Bednarkowi, uzywaja zwrotu »Strafkommando«, przy czym wiekszosc swiadków, których my tutaj sluchalismy w tej sprawie, uzywali slowa »Strafkompanie«. Czym to sie tlumaczy?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Dlaczego swiadkowie zeznali tak, albo inaczej, ja nie wiem, ale ja wiem, ze to sie nazywalo Strafkommando.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Warum die Zeugen so oder so ausgesagt haben, das weiß ich nicht. Ich weiß nur, daß das das Strafkommando gewesen ist.

 

Verteidiger Eggert:

Herr Zeuge, sind Sie vor Ihrer heutigen Vernehmung schon mal in diesem Verfahren oder in einem ähnlichen Verfahren vernommen worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy przed pana zeznaniem dzi siaj, zostal pan przesluchany, czy w tej sprawie, czy w jakiejs innej sprawie?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Gdzie?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wo?

 

Verteidiger Eggert:

Ich frage doch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wo?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Nie zrozumial em pytania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich verstehe die Frage nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ob der Zeuge irgendwo schon einmal zu dieser Sache vernommen worden ist.

 

Verteidiger Eggert:

Zu dieser oder zu einer ähnlichen Sache, also zu seinen Erlebnissen in Auschwitz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Sei es im In- oder im Ausland.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan w tej sprawie, czy w jakiejs innej sprawie, za granica, czy tez tutaj, zostal juz przesluchany?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Ja zostalem przesluchany w Polsce w 1947 roku przeciwko Lagerälteste [z Bobrku], Lukoschek. Ale, który nic nie mial wspólnego z Bednarkiem. Nie Lageralteste, tylko Lagerführer. To byl esesman. Lagerführer to byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wurde 1947

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum [unterbricht]:

W Krakowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In Krakau vernommen in der Strafsache gegen den früheren Lagerführer von Bobrek, Lukoschek. Das hat aber mit Bednarek nichts zu tun.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Nic wspólnego z Bednarkiem. W tej sprawie ja sam nie wiem, w jaki sposób zostalem wezwany jako swiadek. Bo ja sie w ogóle nigdzie nie zglosilem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In dieser Sache weiß ich überhaupt nicht, wie ich dazu gekommen bin, daß ich eine Vorladung bekam. Ich habe mich nie in der Angelegenheit gemeldet.

 

Verteidiger Eggert:

Sind Sie in Tel Aviv von einem Untersuchungsrichter vernommen worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy w Tel-Avivie Sedzia Sledczy pana przesluchiwal?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Mnie w Tel-Avivie zaden Sedzia Sledczy nie przesluchiwal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, in Tel Aviv wurde ich von keinem Untersuchungsrichter vernommen.

 

Verteidiger Eggert:

Danke.

 

Vorsitzender Richter:

Die übrigen Herren Verteidiger? Bitte schön.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Da Herr Eggert so großen Wert darauf legt, auf Strafkommando und Strafkompanie, eine Frage an Sie: Kennen Sie die »Hefte von Auschwitz«?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Prosze pana, w zwiazku z tym wlasnie, ze takie duze znaczenie przywiazuje adwokat do zwrotu »Strafkompanie«, »Strafkommando«, chce sie pana zapytac, czy zna pan »Zeszyty Oswiecimskie«?

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Zeszyty? Co [+ to] znaczy zeszyty?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To jest [takie wydawnictwo]. Nazywa sie »Zeszyty Oswiecimskie«

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum [unterbricht]:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein. Was ist denn das? Ich kenne das nicht.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Danke schön. Ich habe nur deshalb gefragt, weil in den »Heften von Auschwitz« in manchen Sprachen als »Strafkompanie« die Artikel übersetzt sind und im Russischen zum Beispiel als »Strafkommando«.

 

Vorsitzender Richter:

Wenn keine Fragen mehr sind von seiten der Angeklagten – Bednarek, wie ist es?

 

Angeklagter Bednarek:

Herr Präsident, ich wiederhole, das ist nicht wahr, was der Zeuge gesagt hat.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Zeuge, wollten Sie noch etwas sagen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oskarzony Bednarek na zapytanie Przewodniczacego powiedzial, ze to jest nieprawda, to, co pan dzisiaj tu mówil.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

To wobec tego, to nie tylko, ze on byl morderca, ale jest wielkim klamca. Wielkim klamczuchem. Nie tylko morderca. Wielkim klamczuchem. Ze to trzeba [ byc bez czelnym], zeby teraz to powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn es so ist, daß er so sagt, dann ist er nicht nur ein großer Mörder, sondern ein großer Lügner, wenn er die Stirn heute hat, so etwas zu behaupten.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Bezczelnosc po prostu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist eine Unverschämtheit.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Zeuge, können Sie das, was Sie gesagt haben, mit gutem Gewissen beschwören?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy moze pan z czystym sumieniem przysiac na to, co pan dzisiaj

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum [unterbricht]:

Z najczystszym sumieniem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit reinem Gewissen kann ich das.

 

Zeuge Pinchas Schwarzbaum:

Z najczystszym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit dem reinsten Gewissen kann ich das.

 

– Schnitt –

 

 

1. Vgl. Beweisantrag der Verteidiger Stolting II und Eggert vom 04.02.1965, Anlage 4 zum Protokoll der Hauptverhandlung vom 05.02.1965, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 108.

 

 
 
 
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