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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

138. Verhandlungstag, 19.2.1965

 

Vernehmung des Zeugen Christian Schneider

 

Vorsitzender Richter:

[+ Ich bitte den Herrn] Schneider, Platz zu nehmen. Herr Zeuge, zunächst Ihre Personalien. Sie heißen mit Vornamen?

 

Zeuge Christian Schneider:

Christian.

 

Vorsitzender Richter:

Christian Schneider. Wie alt?

 

Zeuge Christian Schneider:

Heute genau 77 und ein Vierteljahr.

 

Vorsitzender Richter:

Also 77 Jahre alt. Sind Sie verheiratet?

 

Zeuge Christian Schneider:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Von Beruf?

 

Zeuge Christian Schneider:

Chemiker.

 

Vorsitzender Richter:

Wohnhaft in?

 

Zeuge Christian Schneider:

Ziegelhausen bei Heidelberg.

 

Vorsitzender Richter:

Sind Sie verheiratet?

 

Zeuge Christian Schneider:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Habe ich schon mal gefragt. Und Sie sind nicht verwandt und nicht verschwägert mit den Angeklagten?

 

Zeuge Christian Schneider:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Schneider, sind Sie damit einverstanden, daß ich Ihre Aussage auf ein Tonband nehme zum Zweck der Stützung des Gedächtnisses des Gerichts?

 

Zeuge Christian Schneider:

Ich bin einverstanden.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sind einverstanden.

Herr Schneider, Sie sind hier benannt worden als Zeuge, und zwar sollen Sie Mitglied des Vorstands der IG Farbenindustrie AG während des Kriegs gewesen sein.

 

Zeuge Christian Schneider:

Ja, das war ich.

 

Vorsitzender Richter:

Das waren Sie. Ist Ihnen als Mitglied des Vorstandes etwas bekanntgeworden über das Buna-Werk, das man in der Nähe von Auschwitz errichtet hat für die IG?

 

Zeuge Christian Schneider:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Waren Sie selbst einmal dort?

 

Zeuge Christian Schneider:

Ich war zweimal dort.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, ob in diesem Buna-Werk oder beim Bau dieses Buna-Werks auch Leute beschäftigt worden sind, die in Auschwitz in dem Konzentrationslager inhaftiert waren?

 

Zeuge Christian Schneider:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, ob unter diesen Gefangenen, die da zur Arbeit eingesetzt waren, auch Selektionen stattfanden, die zu Ihrer Tötung führten?

 

Zeuge Christian Schneider:

Das wußte ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Das wußten Sie nicht. Sind Ihnen die Namen Mulka oder Höcker ein Begriff?

 

Zeuge Christian Schneider:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie einmal etwas darüber erfahren, ob die Kommandantur im Stammlager Auschwitz I auch die Kommandogewalt gehabt hat über dieses Buna- Lager, das ja nicht im Auschwitz-Lager I, sondern in Monowitz untergebracht war, ob darüber auch die Kommandantur in Auschwitz zu befinden hatte?

 

Zeuge Christian Schneider:

Ich war über die internen Verhältnisse des Hauptlagers Auschwitz und des Arbeitslagers Monowitz nicht im Bilde.

 

Vorsitzender Richter:

Ich wundere mich, Herr Rechtsanwalt Doktor Kaul, daß das nun schon der mindestens dritte Zeuge ist, der uns hier sagt, er ist nicht in der Lage, etwas auszusagen über Mulka und Höcker, obwohl Sie mit Bestimmtheit sagen können, daß diese Zeugen uns darüber eine Aufklärung geben können. Sie kennen die Leute überhaupt nicht.1

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Herr Präsident, meinen Sie, ich wundere mich nicht? Sehen Sie, ich habe hier das gesamte Material vorliegen, die eidesstattliche

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Die Sie uns überreicht haben?

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Das ich Ihnen überreicht habe, das ich dem Hohen Gericht überreicht habe.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Da steht nichts von Mulka und Höcker drin?

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Nein, da steht aber davon drin, daß verhandelt worden ist und daß mit der Kommandantur verhandelt worden ist. Und es steht zum Beispiel drin... Wenn ich hier abstellen darf auf die eidesstattliche Versicherung des Herrn Zeugen, das ist das Dokument, das ich übergeben habe. Das ist wohl 2e. Da steht ausdrücklich drin, auf Seite 8 oben: »Wenn Häftlinge auf der IG-Baustelle nicht genug gearbeitet hatten, ging ein Bericht an die SS«2, also an die Kommandantur

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nein, es dreht sich ja doch hier um die Ziffern 3 und 4. Das sind ja doch die beiden Ziffern, die für uns maßgeblich waren, daß wir diese Zeugen geladen haben.

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Ja, sicher.

 

Vorsitzender Richter:

Weil Sie nämlich gesagt haben, hier ist die Brücke hergestellt zu dem hier laufenden Prozeß. Die Zeugen wissen etwas von der Kommandanturbefugnis oder dem Kommando des Mulka und des Höcker. Die Zeugen wissen etwas darüber? Die kennen die Leute gar nicht.

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Aber natürlich müssen sie etwas wissen. Mit wem haben sie denn verhandelt? Von wem haben sie denn die Häftlinge bekommen? Es sind doch eine ganz große Anzahl von Anhaltspunkten.

 

Vorsitzender Richter:

Es ist eine ganz große Anzahl von Menschen, mit denen sie verhandelt haben können. Angefangen von den Leuten in Berlin über den Kommandanten und über den Arbeitsdienstführer, wie uns das zum Beispiel neulich ein Herr hier gesagt hat, nicht. Es sind also alle möglichen Leute. Wenn Sie aber präzise Namen wie Mulka und Höcker nennen

 

Nebenklagevertreter Kaul [unterbricht]:

Als Vertreter der Kommandantur.

 

Vorsitzender Richter:

Dann müssen Sie doch irgendwelche Anhaltspunkte dafür haben, daß die Leute sie wenigstens gekannt haben.

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Herr Präsident, Mulka war Wirtschaftsführer, Höcker war Adjutant des Kommandanten. Umsonst habe ich diese Fragen, die beanstandet wurden, ja nicht gefragt. Von wem aus erfolgte denn der Einsatz? An wen gingen zum Beispiel solche Berichte: »Wenn Häftlinge auf der IG-Baustelle nicht genug gearbeitet hatten, ging ein Bericht an die SS«? Etwa nach Berlin? Oder etwa ans Hauptamt oder an Himmler? Die konnten doch nur an die Kommandantur gehen.

 

Vorsitzender Richter:

Diese Zeugen, dieser Zeuge

 

Nebenklagevertreter Kaul [unterbricht]:

Entschuldigen Sie weiterhin, darf ich Sie darauf aufmerksam machen, Herr Präsident: Wenn ich Sie bitten darf, das Dokument 7, das ich eingereicht habe, zu nehmen. Da ist sogar angegeben, daß mit dem Adjutanten verhandelt wurde oder verhandelt worden ist. Ich darf vorlesen, Seite 3 unten, Zusammenfassung, das Dokument 7: »Die gesamten«

 

Verteidiger Laternser [unterbricht]:

Jetzt können aber doch nicht Urkunden verlesen werden, Herr Vorsitzender. Ich widerspreche diesem Verhalten. Wir sind doch jetzt bei

 

Nebenklagevertreter Kaul [unterbricht]:

»Verhandlungen wurden in herzlichem Einvernehmen geführt, wobei von beiden Seiten der Wunsch herausgestellt wurde, sich gegenseitig jede mögliche Hilfe angedeihen zu lassen.«

 

Vorsitzender Richter:

Moment.

 

Verteidiger Laternser:

Er kann doch jetzt nicht verlesen, Urkunden verlesen.

 

Nebenklagevertreter Kaul:

»Insbesondere wurde dem Vorkommando «

 

Verteidiger Laternser [unterbricht]:

Er tut es immer weiter.

 

Nebenklagevertreter Kaul:

»Der Bauleitung, Herrn Murr, empfohlen, sich jeweils an den Adjutanten des Lagerkommandos zu wenden.«3

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt, es steht in dem, was Sie jetzt verlesen, daß in diesem Fall zugegen waren: der Herr Oberingenieur Faust, Flöter oder Ingenieur Murr und Dürrfeld. Es steht kein Wort davon drin, daß dieser Zeuge, der immerhin Schneider heißt, überhaupt zugegen gewesen ist.

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Herr Präsident, in der eidesstattlichen Versicherung des Herrn Zeugen Schneider steht ausdrücklich auf Seite

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

»Ich bin zweimal in der «

 

Nebenklagevertreter Kaul [unterbricht]:

Einen Augenblick.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

»IG Auschwitz gewesen. Im KZ Auschwitz bin ich nie gewesen.«

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Entschuldigung. Auf Seite 5, Numero 10, steht ausdrücklich: »Ich war als Hauptbetriebsführer verantwortlich für die Belegschaft der IG Auschwitz.«

In dem Dokument Numero 7, das ich dem Gericht vorgelegt hatte, über den Besuchsbericht wird ausdrücklich festgelegt zwischen den Vertretern der IG Farben und der SS, daß sie sich in allen jeweiligen Fragen an den Adjutanten des Lagerkommandanten wenden sollen. Na, wenn ich dann nicht berechtigt bin, die Zeugen zu diesem Beweisthema zu benennen, dann weiß ich wirklich nicht, was ich tun soll, um hier an der Wahrheitsfindung [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wir wollen jetzt nicht weiter darüber sprechen, damit wir wenigstens weiterkommen.

Also, Herr Schneider, Sie waren, wie eben gesagt worden ist, der technische verantwortliche Leiter für dieses Buna-Werk?

 

Zeuge Christian Schneider:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein? Moment, hier steht drin zu Ziffer 10: »Ich war Hauptbetriebsführer, auch verantwortlich für die Belegschaft der IG Auschwitz.«4

 

Zeuge Christian Schneider:

Herr Präsident, darf ich dieses Schriftstück sehen?

 

Vorsitzender Richter:

Ja. [Pause]

 

Zeuge Christian Schneider:

Darf ich einen Blick in meine Akten werfen?

 

Vorsitzender Richter:

Bitte.

 

– Schnitt –

 

Zeuge Christian Schneider:

Herr Präsident, ich bin im Bilde.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Bitte geben Sie das wieder zurück, ja?

 

Zeuge Christian Schneider:

Darf ich hierzu eine Erklärung geben?

 

Vorsitzender Richter:

Ja, bitte schön. Ich bitte sogar darum.

 

Zeuge Christian Schneider:

Dieses Dokument ist ein Affidavit von mir, das von der Anklagebehörde in Nürnberg vorgelegt worden ist.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Christian Schneider:

Ich muß nun etwas sagen über das Zustandekommen von diesem Affidavit. Dieses Affidavit, zusammen mit verschiedenen anderen, ist entstanden durch viele mehrstündige Vernehmungen durch Interrogatoren der amerikanischen Gerichtsbehörde, noch lange bevor der Prozeß in Nürnberg beschlossen war. Ich erkläre, daß ich bereits in Nürnberg dieses Affidavit nicht anerkannt habe, weil es offenkundig verschiedene Angaben enthält, die nicht den Tatsachen entsprochen haben, und verschiedene Verdrehungen. Dieses Affidavit ist nicht als solches allein zu bewerten, besonders auch nicht in bezug auf seinen Wert, sondern ist im Zusammenhang zu betrachten mit meinen Vernehmungen, die ich als Zeuge in eigener Sache in Nürnberg gehabt habe.

Und nun habe ich seinerzeit in Nürnberg allgemeine Ausführungen gemacht über das Zustandekommen dieser Affidavits. Ich glaube, man kann die Sache beschleunigen, wenn ich, mit Ihrer Zustimmung, Herr Präsident, als Beweismittel für diese Aussage das Protokoll des Nürnberger Prozesses anbiete.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Zeuge, das ist nicht nötig, ich will von Ihnen nur wissen: Waren Sie Hauptbetriebsführer der IG Auschwitz und verantwortlich für die Belegschaft, oder nicht?

 

Zeuge Christian Schneider:

Ich war Hauptbetriebsführer der IG, der IG Farbenindustrie.

 

Vorsitzender Richter:

Wo?

 

Zeuge Christian Schneider:

In Frankfurt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Christian Schneider:

Dieser Posten des Hauptbetriebsführers ist aufgrund des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit damals eingerichtet worden. Normalerweise ist ja in einem Unternehmen der Gesamtvorstand damals Hauptbetriebsführer gewesen. Aber bei einem so großen Unternehmen wie der IG Farbenindustrie mußte einer seiner Vorstandsmitglieder herausgestellt werden, um diesen Posten zu übernehmen.

Dieser Posten war übergeordneter Natur und hatte sich auf dem Sozialgebiet mit allgemeinen, mit überbetrieblichen Angelegenheiten zu beschäftigen. Die Angelegenheiten in den einzelnen Werken, auch die sozialen Angelegenheiten, waren selbständige Angelegenheiten der jeweiligen Betriebsführer. Dazu gehörte auch zum Beispiel der Arbeitseinsatz, die Behandlung der Arbeiter, die Versorgung der Arbeiter und so weiter.

Das heißt also, das ist einer von den Punkten, der von der Prosecution oder von den Interrogatoren seinerzeit so hingestellt worden ist. Denn man darf nur eines nicht vergessen: daß dieses Affidavit nicht etwa wörtlich meine Aussagen enthält. Dieses Affidavit ist zusammen mit ein paar anderen noch entstanden durch eine Vernehmung der Prosecution, und zwar durch eine nächtliche Vernehmung von siebeneinhalb Stunden und weiter eine Vernehmung von fünfeinhalb Stunden, woraus ein Protokoll von 120 Seiten entstanden ist. Und die Prosecution hat aus dieser Sache die Zusammenstellung gemacht, die Sie hier finden, und hat mich gewissermaßen, sagen wir mal... Sie können sich vorstellen, daß diese Vernehmung durch zwei Interrogatoren und so weiter, nicht wahr, eine außerordentlich schwere seelische Belastung gewesen ist.

 

Vorsitzender Richter:

Na, das haben Sie ja nachher auch gesagt, nicht.

 

Zeuge Christian Schneider:

Bitte?

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben das ja nachher auch gesagt. Sie haben ja nachher weiter erklärt: »In einem Verhör vom 27. März, durchgeführt von den Herrn Cooper und von Halle habe ich ausgesagt« und so weiter, »daß ich« und so weiter und so weiter. »Ich möchte dazu nachträglich bemerken, daß ich zur Zeit meiner Aussage müde und verwirrt war. Ich möchte meine Aussage nach reiflicher Überlegung dahin ändern« und so weiter.5 Sie haben ja damals schon darauf hingewiesen.

Ich will heute von Ihnen wissen, ob Sie für die Belegschaft im Lager Auschwitz, beziehungsweise nicht im Lager Auschwitz, sondern in dem Buna- Werk Monowitz, ob Sie für diese Belegschaft verantwortlich waren.

 

Zeuge Christian Schneider:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein. Wer war verantwortlich dafür?

 

Zeuge Christian Schneider:

Der örtliche Betriebsführer.

 

Vorsitzender Richter:

Wer war das?

 

Zeuge Christian Schneider:

In dem Fall Dürrfeld.

 

Vorsitzender Richter:

Dürrfeld. Sie waren in Frankfurt, und Sie waren zweimal in diesem Werk?

 

Zeuge Christian Schneider:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

In dem Lager Auschwitz waren Sie nie?

 

Zeuge Christian Schneider:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie mit irgendwelchen verantwortlichen Leuten des Lagers Auschwitz verhandelt wegen des Betriebes?

 

Zeuge Christian Schneider:

Des Lagers Auschwitz? Des KZ-Lagers?

 

Vorsitzender Richter:

Des KZ-Lagers.

 

Zeuge Christian Schneider:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie mit Angehörigen der Kommandantur verhandelt?

 

Zeuge Christian Schneider:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie in Berlin mit Leuten, führenden Leuten der SS, verhandelt wegen dieser Belegschaft?

 

Zeuge Christian Schneider:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Auch nicht. Wissen Sie etwas über die Einteilung der Befehlsgewalt im Lager Auschwitz?

 

Zeuge Christian Schneider:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie insbesondere etwas von der Befehlsgewalt des Lagers Monowitz?

 

Zeuge Christian Schneider:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein. Ich habe keine Fragen mehr an den Zeugen.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Staatsanwalt? Herr Rechtsanwalt Raabe?

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Keine Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Doktor Kaul?

 

Nebenklagevertreter Kaul:

[unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Von seiten der Verteidigung? [+ Von seiten] der Angeklagten keine Erklärung mehr abzugeben? Herr Zeuge, können Sie das, was Sie gesagt haben, mit gutem Gewissen beschwören?

 

Zeuge Christian Schneider:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Dann haben Sie [+ den Eid zu leisten].

 

– Schnitt –

 

 

 

 

1. Vgl. Beweisantrag von Nebenklagevertreter Kaul vom 05.02.1965, Anlage 1 zum Protokoll der Hauptverhandlung vom 05.02.1965, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 108.

2. Vgl. eidesstattliche Erklärung des Zeugen Schneider vom 22.04.1947 (Nürnberger Dokument NI-7604), Dokument 2c, Beweisantrag von Nebenklagevertreter Kaul vom 08.05.1964, Anlage 1 zum Protokoll der Hauptverhandlung vom 11.05.1964, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 98.

3. Vgl. »Besuchsbericht« vom 30.03.1941 über die »Besprechung mit dem Lagerkommandanten des Konzentrationslagers bei Auschwitz am 27.3.1941« von Walther Dürrfeld (Nürnberger Dokument NI- 15148), Dokument 4, Beweisantrag von Nebenklagevertreter Kaul vom 08.05.1964, Anlage 1 zum Protokoll der Hauptverhandlung vom 11.05.1964, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 98.

4. Vgl. eidesstattliche Erklärung des Zeugen Schneider vom 22.04.1947 (Nürnberger Dokument NI-7604), Bl. 5, Dokument 2c, Beweisantrag von Nebenklagevertreter Kaul vom 08.05.1964, Anlage 1 zum Protokoll der Hauptverhandlung vom 11.05.1964, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 98.

5. Vgl. eidesstattliche Erklärung des Zeugen Schneider vom 22.04.1947 (Nürnberger Dokument NI-7604), Bl. 11, Dokument 2c, Beweisantrag von Nebenklagevertreter Kaul vom 08.05.1964, Anlage 1 zum Protokoll der Hauptverhandlung vom 11.05.1964, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 98.

 

 
 
 
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