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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

42. Verhandlungstag, 8.5.1964

 

Vernehmung des Zeugen Tadeusz Paczula

 

Vorsitzender Richter:

von nun an seine Vernehmung auf Band aufnehmen. Ja, Herr Zeuge, Sie haben ihn, wie Sie eben sagen, mit einer Waffe hingehen sehen zu dem Block 11? Wissen Sie auch, was er dort getan hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, co on tam robil?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja osobiscie nie widzialem oskarzonego Starka przy wykonywaniu tych czynnosci. Natomiast widzialem wyworzone zwloki przez Leichenträgerów, jak równiez dowiedzialem sie od Leichenträgerów, ze oskarzony Stark bral udzial w tych egzekucjach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe persönlich den Angeklagten nicht dabei gesehen. Ich habe lediglich die Leichen gesehen, die von den Leichenträgern fortgebracht wurden, und ich habe ebenfalls von den Leichenträgern gehört, daß er diese Exekutionen durchgeführt hat.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W tym samym czasie rozstrzeliwal równiez SS- Oberscharführer Gehring.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu der gleichen Zeit hat auch der SS-Oberscharführer Gehring geschossen.

 

Vorsitzender Richter:

Nun ja, das haben Sie auch wohl nur gehört von den Leichenträgern?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tez pan slyszal o tym? - Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wissen Sie, ob noch ein dritter dabei war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadome, czy ktos trzeci byl przy tym?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W tym samym czasie?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W tym samym czasie.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie umiem. Nie wiem, nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann darauf nichts antworten.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Was soll das heißen, ich kann nicht antworten? Sie wissen es nicht?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co to znaczy, ze pan nie moze powiedziec?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To znaczy, nie znam trzeciego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne keinen dritten.

 

Vorsitzender Richter:

Das verstehe ich nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das heißt, ich kenne keinen dritten, keine dritte Person.

 

Vorsitzender Richter:

Also er selbst war ja nicht dabei, nicht?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan, nie byl?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, nie bylem. Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sagen: »Die Leichenträger haben mir gesagt, es war der Gehring, und es war der Stark dabei.« Ja?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie powiedzieli mi innego trzeciego nazwiska.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie nannten mir keinen dritten Namen.

 

Vorsitzender Richter:

Sie nannten Ihnen keinen dritten Namen. Wissen Sie, was bei diesen Erschießungen geschehen ist, also wie viele Menschen insbesondere erschossen worden sind und wer erschossen worden ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, jak to sie wszystko odbywalo, a szczególnie, ile ludzi i w jaki sposób zostalo tam zabitych?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec wedlug zeznan Leichenträgerów dowiedzialem sie tylko tyle, ze ci jency radzieccy mieli wiazane rece drutem, rozstrzeliwani byli nago. Jesli chodzi o ilosci, ten proces trwal dosc dlugi czas. Nie umiem odpowiedziec, nawet szacunkowo, jak wielka ilosc mogla zostac rozstrzelana. W kazdym razie, dzienne ilosci mogly wynosic 40, 30 a czasem i wiecej osób.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie ich von den Leichenträgern gehört habe, wurden die sowjetischen Kriegsgefangenen nackt und mit mit Draht nach hinten gefesselten Armen erschossen. Wie viele täglich erschossen wurden, das ist mir sehr schwer zu sagen. Ungefähr, schätzungsweise kann ich angeben, daß es täglich sich um 30, 40, vielleicht auch mehr Personen handeln konnte.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Moge dodac, ze doprowadzal wówczas pod sciane wiezien, który sie nazywal Waclaw Szymborski i nosil numer 1600 i dalsze cyfry nie sa juz mi znane, z pierwszego warszawskiego transportu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann noch hinzufügen, daß diese Hä ftlinge zur Exekution von einem anderen Häftling aus dem ersten Warschauer Transport namens Waclaw Szymborski, die Häftlingsnummer 1.600, weiter weiß ich nicht, geführt wurden, die Erschossenen, die sowjetischen Häftlinge.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also zunächst entnehme ich Ihrer Aussage, daß es sich hier um gefangene Russen handelte, die erschossen worden sind. Und zweitens einmal, daß es mehrere Male stattgefunden hat, diese Erschießung, und daß es sich bei jeder Erschießung um 30 bis 40, eventuell auch mehr Menschen gehandelt hat. Haben Sie denn den Angeklagten Stark mehrmals im Herbst 41 und im Frühjahr 42 dahin gehen sehen? Meine Frage soll bedeuten: Wissen Sie, daß er sich mehrmals an Erschießungen beteiligt hat oder nur einmal jeweils?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, widzialem, widzialem kilkakrotnie, zebym dzisiaj mógl podac dokladna ilosc, to nie umie. Ale w kazdym razie kilkakrotnie, to znaczy, piec, szesc, si edem razy [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe den Angeklagten Stark einige Male dahin gehen sehen. Das ist sehr schwer zu sagen, wieviel Mal, aber fünf, sechs Mal waren es ganz bestimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Und das war im Herbst 41 oder Frühjahr 42. Wissen Sie auch noch etwas davon, daß ein Häftling an der Schwarzen Wand im Frühjahr 42 erschossen worden ist, nachdem zuvor von Stark oder von Palitzsch aufgrund einer Namensverwechslung ein anderer Häftling erschossen worden war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu cos jest wiadomym, o rozstrzelaniu jakiegos jenca pod sciana smierci przez Starka, albo przez Palitzscha na skutek pomylki, jaka zaszla w imieniu, w jaki sposób zaszla pomylka odnosnie tego imienia, tego nazwiska.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

C zy chodzi o jenca, czy o wieznia?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

O jenca o? - War das ein Gefangener oder ein Häftling?

 

Vorsitzender Richter:

Ein Häftling.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiezien.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mnie jest znany przypadek, nie wiem czy ch odzi o to, ze zostal zabrany do bunkra kiedys wiezien, znaczy Häftling o nazwisku Malanowski lub Malenowski, byl laborantem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, ob es sich um diesen Fall handelt, aber es ist mir bekannt, daß einmal ein Häftling namens Malanowski oder Malenowski

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Malanowski oder Malenowski, ein Laborant war er gewesen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war ein Laborant - in den Bunker gebracht wurde.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. I ten wiezien wrócil z powrotem jako pomylkowo zabrany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dieser Häftling kam zurück, und zwar weil er durch einen Irrtum in den Bunker gekommen ist.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale nie umiem powiedziec, czy to jest ta sama sprawa, o która zostalem zapy tany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann aber nicht sagen, ob es sich um den gleichen Fall, den Sie meinen, handelt.

 

Vorsitzender Richter:

Schön. Ist zu dem Fall Stark noch etwas zu fragen von seiten des Gerichts? Nein. Von seiten der Staatsanwaltschaft? Bitte schön.

 

Staatsanwalt Vogel:

Herr Doktor Paczula, können Sie sich erinnern - mich würde das noch in den Einzelheiten interessieren, wie das vor sich gegangen ist. Ging Stark allein zu dem Block 11, oder war er in Begleitung eines SS-Mannes, oder begleitete er auch Russen dorthin, oder waren die vorher schon dorthin gebracht worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, w jaki sposób on tam szedl, on tam jeden, czy bral jakiegos drugiego esesmana, czy odprowadzal wiezniów?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec, widzialem go na wlasne oczy, szedl sam, moge powiedziec, jak byl ubrany, co, jakie mial nakrycie glowy, jaki mial mundur, która droga dochodzil do bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe ihn mit meinen eigenen Augen gesehen, er ging alleine. Ich bin in der Lage zu beschreiben, wie er angezogen war, was er für eine Uniform anhatte, was er für eine Kopfbedeckung hatte und auf welchem Wege er dahin ging.

 

Staatsanwalt Vogel:

Könnten Sie den Weg, den er ging, an der Karte einmal zeigen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moze pan pokazac na karcie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, tak.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön. [Pause]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hier angefangen vom Tor diesen Weg entlang, bis hierher. Und er ging die Treppen hoch. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Also er ging die Treppen hoch, das heißt auf Deutsch: Er ging nicht in diesen Hof direkt hinein, sondern er ging durch den Bau durch und aus dem Bau wieder heraus in den Hof?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, ze pan wchodzil po schodkach i wychodzil pózniej stamtad na podwórko. - Ja, so ist es gemeint.

 

Staatsanwalt Vogel:

Hörten Sie während der Zeit, in der Stark sich dort befand, auch Schüsse?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy slyszal pan jakies strzaly? [unverständlich] - Jawohl.

 

Staatsanwalt Vogel:

Ja. Sie sahen also, wie er hinging, hörten Schüsse und sahen dann, wie er wieder den Block verlassen hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann sah ich auch, wie er zurückging.

 

Vorsitzender Richter:

Noch eine Frage, Herr Staatsanwalt?

 

Staatsanwalt Vogel:

Sind diese russischen Kriegsgefangenen, die da erschossen wurden, auch irgendwie registriert worden in dem Totenbuch, das Sie später geführt haben?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy byli rejestrowani?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy byli zarejes trowani w tych ksiegach zmarlych, które pan prowadzil?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Odpowiedz mi jest, pytanie jest jasne. Ci jency nie byli nigdzie rejestrowani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Häftlinge wurden nirgends registriert.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To znaczy moja odpowiedz jest w tym sensie: w zadnych kartotekach prowadzonych przez wiezniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Meine Antwort ist so zu verstehen: in keiner Kartei, die von den Häftlingen geführt wurde.

 

Staatsanwalt Vogel:

Danke, ich habe sonst keine weiteren Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Richter Hotz:

Herr Doktor Paczula, von wo aus haben Sie den Weg des Angeklagten Stark verfolgen können zum Block 11 hin?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad mógl pan obserwowac droge, która szedl oskarzony Stark?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Z ulic lagrowych i z bloków mieszkalnych, bo w tym czasie, kiedy sie te rzeczy odbywaly, nie bylo lagerszpery.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von den Straßen aus und auch von den Blocks aus, weil zu der Zeit keine Blocksperre gewesen ist.

 

Richter Hotz:

Kann es so verstanden werden, daß Sie - gelegentlich jedenfalls - hinter ihm hergegangen sind, zufällig oder bewußt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to oznacza, ze pan przypadkowo szedl pan za nim, sp ecjalnie czy przypadkowo?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, nie, za nim nie, tylko szedlem z przeciwka, widzialem, gdzie idzie, ze niesie bron, obejrzalem sie, w ten sposób.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, also nicht irgendwie extra hinter ihm hergegangen, sondern ich ging gerade, habe ihn gesehen, habe mich umgedreht, beobachtet, wohin er ging, was er brachte.

 

Richter Hotz:

Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Nebenkläger.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Haben Sie nicht früher einmal präzise [Angaben] über die Zahl der russischen Kriegsgefangenen, die erschossen worden sind, gemacht? Können Sie etwas darüber sagen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan nie mówil, nie zeznawal przedtem, dokladna ilosc wiezniów radzieckich rozstrzelanych w tym czasie, nie móglby pan teraz sprecyzowac?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja zostalem o te sprawy zapytany podczas moich pierwszych przesluchan i odpowiedz moja brzmiala w ten sposób, ze to jest cyfra, której ja nie moge powiedziec, nawet szacunkowo. Ale tu bedzie chodzilo o kilkadziesiat tysiecy w sumie, dlatego, ze z pózniejszych moich kontaktów z pflegerami i z leichenträgerami, którzy wywozili wzglednie albo do krematorium, a potem, kiedy krematorium nie wystarczalo, wtedy bylo czynne tylko pierwsze, musieli je zakopywac w Brzezince.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wurde über die Zahl dieser Opfer bereits bei meiner ersten Vernehmung1 gefragt, und ich habe schon damals geantwortet, daß ich nicht in der Lage bin, eine genaue Zahl zu nennen. Auf jeden Fall bin ich der Meinung, daß es sich um einige Zehntausende bestimmt handelt. Und zwar anhand meiner späteren Gespräche sowohl mit den Pflegern als auch mit den Leichenträgern, die die Leichen damals ins Krematorium I - das war das Krematorium, das damals gearbeitet hat - gebracht haben oder die die Leichen vergraben mußten.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Verstehen Sie unter »einige Zehntausende« 10.000 und einige, oder meinen Sie 20.000?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das ist sehr schwer zu übersetzen. Da meint man Zehntausende, also 20.000, 30.000, 40.000.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Meint er wirklich das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja, ganz bestimmt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja nie umiem sprecyzowac dokladnie cyfry, ona jest chyba nikomu nie znana do tej pory.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann nicht die Zahl genau präzisieren, die ist wahrscheinlich niemandem im Augenblick genau bekannt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W kazdym razie to sa szacun

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, Herr Rechtsanwalt Ormond, Sie vertreten ja keinen dieser russischen Kriegsgefangenen?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Nein, ich wollte es nur um der Klarheit willen vielleicht

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, trotzdem, ich weiß nicht, ob dem Zeugen wirklich diese Fragestellung ganz klar geworden ist, und wir wollen da keine Mißverständnisse aufkommen lassen. Das »Zehntausende«, das heißt eben, daß mindestens 20.000 oder 30.000 erschossen worden sind. Will er das sagen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Chce pan tak powiedziec? Kilkadziesiat, to znaczy, ze co najmniej

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Tak, ze przynajmniej kilkadziesiat moze dwadziescia tysiecy, ale ja nie chce tutaj brac odpowiedzialnosci za swoja wypowiedz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte in diesem Fall keine Verantwortung übernehmen wegen dieser Zahl, aber mindesten sind es 20.000.

 

Vorsitzender Richter:

Eben. So.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Lediglich eine Frage noch: Wissen Sie, wie viele am Schluß noch übriggeblieben sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wiadomym panu jest, ile przy koncu zostalo jenców radzieckich?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Zdaje mi sie, ze w tej chwili powstalo nieporozumienie, prosze to powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, daß in diesem Augenblick ein Irrtum entstanden ist.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Bo byli wiezniowie radzieccy, którzy nigdzie nie byli prowadzeni i nie byli numerowani i ci byli natychmiast rozstrzelani, wzglednie po krótkim pobycie w bunkrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab nämlich russische Kriegsgefangene, die nirgends registriert wurden, die sofort im Bunker oder nach dem Bunker, unmittelbar danach, erschossen wurden.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I o tych byla mowa w tej chwili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und diese Häftlinge habe ich in dem Augenblick gemeint.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Poza tym byl obóz jenców radzieckich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darüber hinaus gab es noch ein Lager der russischen Kriegsgefangenen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W którym bylo rejestrowanych w dwojakiej numeracji RKG i numery, i RKG-Au i numery.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und diese wurden auf zweierlei Art und Weise geführt. Und zwar mit RKG- Nummern und RKG-Au und Nummern.2

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I tych bylo ponad dwanascie tysiecy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und von diesen Kriegsgefangenen gab es über 12.000 numerierte Kriegsgefangene.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I z tych pozostalo przy zyciu, w tym czasie jak ja wychodzilem z obozu, okolo setki, ponizej setki, dziewiecdziesiat szesc, dziewiecdziesiat siedem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und von diesen über 12.000 blieben, als ich aus dem Lager wegging, weniger als 100 am Leben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

79 [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, also diese Fragen wollen wir aber nicht weiter verfolgen, Herr Rechtsanwalt.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ich habe auch keine weitere Frage.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Entweder 79 oder 69 waren da.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Strodt? Sie haben keine Frage. Herr Rechtsanwalt Erhard, bitte schön.

 

Verteidiger Erhard:

Herr Doktor Paczula, ist der Angeklagte Stark, wie Sie ihn beobachtet haben, ganz alleine gegangen?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Die Frage ist schon beantwortet.

 

Verteidiger Erhard:

Ja, Herr Vorsitzender, ich weiß es. Mir kommt es nur sehr merkwürdig vor. Sie haben eben gesagt, es hätte sich um Russen gehandelt, in zwei Gruppen: einmal um solche, die registriert waren, die normalen Kriegsgefangenen mit ihrer Nummer, und zum anderen um diejenigen, die nur angekommen wären und sofort auf Block 11 geführt und dort erschossen worden wären. Habe ich so richtig verstanden?

 

Vorsitzender Richter:

Jawohl.

 

Verteidiger Erhard:

Und um welche handelte es sich, bei denen Sie glauben, daß der Angeklagte Stark mitgewirkt hat?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

O tych nienumerowanych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es geht um diese, die nicht numeriert wurden.

 

Verteidiger Erhard:

Die nicht numeriert waren. Und sind die nicht vom Angeklagten Stark in den Block 11 geführt worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy oni nie byli prowadzeni przez oskarzonego Starka do bloku?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, nie, nie, tego nie widzialem, tego nie widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein, nein.

 

Verteidiger Erhard:

Moment, das ist ja die Frage, die mich gerade bewegt. Und wo waren Sie, als Sie etwas von Schüssen gehört haben?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Z okolicy polozonej miedzy blokiem 21, tak 20 - dobrze zrozumialem - w którym, gdzie sie znajdowalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gdzie sie pan znajdowal?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Miedzy blokiem 21 i 28 w Bekleidungskammer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwischen dem Block 21 und 28 in der Bekleidungskammer.

 

Verteidiger Erhard:

Auf welchem Kommando haben Sie damals gearbeitet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W którym koma ndzie pan pracowal wtedy?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja w tej chwili nie powiem, ale to mógl byc Abbruch, w jakims czasie bylem w Kartoffelschälerei.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist schwer zu sagen. Das kann ja ein Abbruchkommando gewesen sein, eine Weile war ich auch in der Kartoffelschälerei.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. I w tym czasie znajdowalem sie w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zu der Zeit habe ich im Lager gearbeitet, habe ich das Lager nicht verlassen.

 

Verteidiger Erhard:

Ja, auch wenn Sie im Lager gearbeitet haben, haben Sie ja nicht irgendwo auf der Lagerstraße gestanden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale pan nie mógl, nawet pracujac w obozie, stac na ulicy?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, ale moglem przechodzic, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich konnte aber rumgehen.

 

Verteidiger Erhard:

Sie haben uns beim letzten Tage Ihrer Vernehmung hier gesagt, wo Sie im Herbst 1941 untergebracht gewesen wären.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan opowiadal nam poprzednio, gdzie pan mieszkal jesienia 1941 roku.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, i wsród tych bloków byl równiez do 17 [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter diesen Blocks war Block 17, später.

 

Verteidiger Erhard:

Nein, Sie haben gesagt, in Block 25.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

25.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I z tego bloku widzialem w nocy, jak prowadzono jenców radzieckich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus diesem Block habe ich einmal nachts gehört, wie die sowjetischen Kriegsgefangenen geführt wurden. Ich habe sie auch gesehen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nago ich prowadzono, z psami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie wurden nackt geführt, mit den Hunden begleitet.

 

Verteidiger Erhard:

Da haben Sie aber den Angeklagten Stark nicht dabei beobachtet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale wtedy pan nie widz ial?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, damals nicht.

 

Verteidiger Erhard:

Gut. Und wie Sie in Block 25 untergebracht waren, wo haben Sie da gearbeitet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A wtedy, kiedy pan mieszkal w 25 bloku, gdzie pan w tym czasie pracowal?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Bedac na bloku 25 pracowalem tez w kilku komandach: w kazdym razie w tym czasie bylem w Kartoffelschälerei i w tym czasie pracowalem w komandzie Buna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu der Zeit, als ich in Block 25 gewesen bin, da habe ich auch in verschiedenen Kommandos gearbeitet. Ganz bestimmt in der Kartoffelschälerei und auch bei Buna.

 

Verteidiger Erhard:

Und zu welcher Tageszeit haben Sie den Angeklagten Stark beobachtet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

O której godzini e pan obserwowal oskarzonego Starka?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W godzinach poludniowych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war um die Mittagszeit.

 

Verteidiger Erhard:

Da waren Sie deswegen zur Mittagspause im Lager?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mogla byc przerwa obia dowa, tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es könnte eine Mittagspause gewesen sein.

 

Verteidiger Erhard:

Es könnte. Sie haben in Ihrer früheren Vernehmung, die durchgeführt war und die Sie dann vor einem Richter beschworen haben, schon einmal gesagt, Sie hätten keine Beobachtungen über den Angeklagten Stark gemacht. Ich verweise auf Blatt 25 [unverständlich]3, kann ich nicht genau lesen. Dort haben Sie gesagt, Sie hätten keine direkten Beobachtungen über den Angeklagten Stark gemacht, wohl aber über andere, die Sie dem Namen nach nannten, nämlich Palitzsch, Gehring, Pfütze. Über die hätten Sie selbst Beobachtungen gemacht. Alles andere wüßten Sie nur von anderen Häftlingen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, Herr Rechtsanwalt Erhard, das hat ja der Zeuge uns auch eben gesagt, nicht

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

Na, er hat gesehen, er hat gehört

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Er hat gesagt: »Ich habe nur gesehen, daß er gegangen ist, daß er geschossen hat, habe ich nicht gesehen.«

 

Verteidiger Erhard:

»Ich habe gehört, wie es geknallt hat«, hat er gesagt.

 

Vorsitzender Richter:

Das hat er gesagt, ja.

 

Staatsanwalt Vogel:

Er hat aber auch gesagt, was er genau auch bei seiner früheren Vernehmung auf Blatt 2.5594 gesagt hat.

 

Verteidiger Erhard:

Das hat er nachher korrigiert beim Richter.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan zrozumial, ze pan przedtem powiedzial przy swoim zeznaniu, które pan zaprzysiagl, ze nie widzial pan bezposrednio Starka, pan widzial Palitzscha, Gehringa i

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Tak, tak jest i Pfützego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Meine frühere Aussage bestätige ich ja heute noch.

 

Verteidiger Erhard:

Ja. Eine weitere Frage: Sie meinten, Sie hätten den Angeklagten Stark in den Jahren 42 und 43 in Erinnerung als stellvertretenden Leiter der Politischen Abteilung. Was können Sie dazu sagen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W swoim zeznaniu pan powiedzial, ze jesienia - Das war Herbst 42, und was haben Sie...

 

Verteidiger Erhard:

In den Jahren 42 und 43.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W roku 42 i 43, ze przypomina pan sobie oskarzonego Starka jako zastepce kierownika dzialu politycznego.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, wiec od tego zaczalem dzisiaj

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damit habe ich ja auch heute angefangen

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ze oskarzony Stark podpisywal listy zugangów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß der Angeklagte Stark in Vertretung die Zugangslisten unterschrieben hat.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A podpis brzmial nastepujaco:

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Unterschrift lautete:

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

»Leiter der Politischen Abteilung, in Vertretung« - oskarzony Stark.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Unterschrift lautete: »der Leiter der Politischen Abteilung, in Vertretung, Stark.«

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak.

 

Verteidiger Erhard:

Wissen Sie sicher, daß da »in Vertretung« gestanden hat oder »im Auftrag«?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan sobie przypomina, czy to bylo w zastepstwie czy z polecenia?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Rozumiem, to byly skróty »i. V.«, albo »i. A.« prawda?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak. - Das sind die Abkürzungen, »i. A.« oder »i. V.«

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale ja nie rozróznialem tego wówczas.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber damals habe ich den Unterschied nicht gekannt.

 

Verteidiger Erhard:

Gut, ist auch meiner Ansicht nach nicht wichtig. Ich möchte aber weiter fragen. Sie meinten, für eine gewisse Zeit wäre er nur der Stellvertreter der Politischen Abteilung gewesen. Haben Sie ihn auch in einer anderen Funktion in Erinnerung?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan tylko ma na mysli, ze wlasnie on w pewnym czasie byl zastepca kierownika dzialu politycznego, czy tez przypomina pan sobie jego w jakiejs innej funkcji?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Funkcje oskarzonego Starka nie sa mi w ogóle znane. Mnie jest tylko wiadomym, ze pracowal w politycznym oddziale, ze byl, ze byl funkcjonariuszem politycznego oddzialu. A to, co widzialem, gdzie spotkalem sie z jego podpisami, to tam byly podpis y czy »im Auftrage«, czy »in Vertretung«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Funktionen des Angeklagten Stark sind mir überhaupt nicht bekannt. Ich weiß, daß er eben in der Politischen Abteilung gearbeitet hat und daß er stellvertretender Leiter war, also daß er eben entweder mit der Abkürzung »i. A.« oder mit der Abkürzung »i. V.« unterschrieben hatte.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale tylko zugangslisty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber nur die Zugangslisten.

 

Verteidiger Erhard:

Ja, und noch eine weitere Frage: Wie ist das mit Ihrer Erinnerung für das Jahr 1943?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jeszcze inne pytanie: Jakie pan ma wspomnienia odnosnie roku 1943?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Odnosnie oskarzonego Starka?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In bezug auf den Angeklagten Stark, meinen Sie?

 

Verteidiger Erhard:

Ja, natürlich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oczywiscie.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja nie pamietam oskarzonego Starka. On z obozu w roku 43 a moze juz z koncem 42 odszedl i nie powrócil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich nicht an den Angeklagten Stark im Jahre 1943. Entweder im Jahre 1943 oder vielleicht schon Ende 42 ist er aus dem Lager fortgegangen und nicht mehr zurückgekehrt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. I odszedl w stopniu Oberscharführera.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er ging als Oberscharführer fort.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wsród wiezniów kursowala pogloska, ze udaje sie na studia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter den Häftlingen wurde erzählt, daß er zum Studium fortgeschickt wurde.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Podobno na studia prawnicze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Angeblich zum Rechtsstudium.

 

Verteidiger Erhard:

Ja. Eine weitere Frage: Sie haben früher einmal gesagt, erst im Winter 1941/42 wurde die Durchführung der Exekutionen anders als durch regelrechte Erschießungskommandos vorgenommen. Können Sie diese Aussage heute noch bestätigen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Powiedzial pan poprzednio, ze zima z czterdziestego pierwszego na czterdziesty drugi rok

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

Blatt 2.553, unten.5 [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also Winter 41 auf 42, so habe ich Sie verstanden.

 

Verteidiger Erhard:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zima 41 na 42 rok, ze w tym czasie przestaly sie dziac normalne rozstrzelania przy pomocy plutonu egzekucyjnego. Czy pan podtrzymuje dzisiaj jeszcze swoje zeznanie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Chce je rozszerzyc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte sogar meine Aussage erweitern.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Pamietam wieznia, Zbigniew Ostrowski.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich an einen Häftling namens Zbigniew Ostrowski.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Siedemnastoletni chlopak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein 17jähriger Junge.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Transport 14.000, dokladnie nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er kam aus dem Transport 14.000, genau weiß ich es nicht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I zostal rozstrzelany w lutym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er wurde im Februar erschossen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I w lutym 1942.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Februar 1942.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I wtedy on jeszcze zostal rozstrzelany przez pluton egzekucyjny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er wurde noch durch das Exekutionskommando erschossen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec istnial czas, gdzie byly stosowane jeszcze egzekucje z plutonem egzekucyjnym. A juz rozpoczeto rozstrzeliwania równiez z broni malokalibrowej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab also eine Zeit, in der man gleichzeitig noch durch Exekutionskommando erschossen hat und auch Exekutionen mit den Kleinkaliberwaffen [+ durchgeführt hat].

 

Verteidiger Erhard:

Ja, das haben wir schon öfters gehört. Ich wollte nur fragen, ob Sie weiterhin dabei bleiben, daß erst ab Winter 41/42 der sogenannte Genickschuß an der Schwarzen Wand eingeführt wurde?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pozostaje pan jeszcze przy swoim zeznaniu, ze dopiero od zimy 41/42 zaczely sie strzelania w potylice?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, ale to o dnosi sie do wiezniów, prawda? A tutaj my jestesmy przy dwóch sprawach, bo jestesmy przy jencach i jestesmy przy wiezniach, prawda?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das bezieht sich auf die Häftlinge. Wir unterscheiden hier aber zweierlei: Häftlinge und Kriegsgefangene.

 

Verteidiger Erhard:

Ja, das ist klar.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To jest wszystko jedno.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Aha. Ale wiezniowie byli jeszcze rozstrzeliwani przez pluton egzekucyjny, wtedy kiedy juz istnial Genickschuß w sto sunku do

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Häftlinge wurden noch durch das Exekutionskommando erschossen zu der gleichen Zeit, als bereits die Kriegsgefangenen durch Genickschüsse getötet wurden.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I podobno jeszcze odczytywano wyrok wtedy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und angeblich wurden sogar die Urteile vorgelesen.

 

Verteidiger Erhard:

Recht schönen Dank. Nun eine letzte Bitte. Sie haben in Ihrer früheren Vernehmung auch ganz Positives über den Angeklagten Stark gesagt. Wie haben Sie ihn denn außerhalb dieser jetzt

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Hat er heute auch schon gesagt, Herr Rechtsanwalt. Er hat gesagt

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

Er hat gesagt, er könnte nichts über ihn

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nichts Nachteiliges über ihn sagen, und er wüßte nicht

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

Er hat aber damals sogar was Positives gesagt. Vielleicht kann er das wiederholen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan w poprzednim swoim zeznaniu wyrazal sie pozytywnie odnosnie oskarzonego Starka.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja od tego zaczalem dzisiejsze zeznanie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe damit meine heutige Aussage angefangen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ten czlowiek robil na mnie osobiscie wrazenie inteligenta. Jego odniesienie do wieznia bylo powsciagliwe bardzo, ale grzeczne, spokojne i nie bylo tych wystapien: kopac, bic, prawda, tych rzeczy. Tych rzeczy nie znal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er machte auf mich den Eindruck eines intelligenten Menschen. Seine Haltung den Häftlingen gegenüber war zurückhaltend, aber höflich, und von den Schlägen war keine Rede.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie widzialem takiego czegos.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe es nie gesehen.

 

Verteidiger Erhard:

Und haben Sie gehört im Lager, daß er geschlagen oder sonstwie irgendwie sich hervorgetan hätte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy slyszal pan w obozie, ze on kogos bil, czy w ogóle sie znecal?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, nawet slyszalem, ze sie czasem z tymi wiezniami, z którymi sie stykal na terenie sluzby, wdawal sie w rózne dyskusje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, im Gegenteil. Ich habe sogar gehört, daß er mit den Häftlingen, mit denen er zu tun hatte, verschiedene Diskussionen geführt hatte.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Prawdopodobnie chodzilo o wymiane wiadomosci j ego jako abiturienta w stosunku do polskich abiturientów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wahrscheinlich handelte es sich um einen Austausch der Informationen, Auskünfte zwischen einem deutschen Abiturienten und einem polnischen Abiturienten.

 

Verteidiger Erhard:

Eine weitere Frage, Herr Doktor Paczula: Sie waren doch ab 1942 im Juli im Krankenbau tätig?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. [...]

 

Verteidiger Erhard:

Können Sie sich daran erinnern, daß der Angeklagte Stark damals auch mal in den Krankenbau kam?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy moze pan sobie przypomniec, ze w tym czasie on przychodzil na izbe chorych?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Verteidiger Erhard:

Gut. Recht schönen Dank.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Doktor Lechler. Keine Frage. Der Angeklagte Stark, wollen Sie eine Erklärung abgeben oder eine Frage stellen? Nein. Sonst von den Herrn Verteidigern und Angeklagten zum Fall Stark keine Fragen mehr. Dann wollen wir uns wenden zu dem Angeklagten Klehr.

Ja, Herr Doktor Lechler, wenn es Sie weiter nicht interessiert, wir haben heute bezüglich des Angeklagten Stark nichts mehr zu fragen. Ja, wenn Sie wollen, können Sie dann wieder gehen.

Herr Zeuge, Sie haben zunächst ein Bild bei Ihrer Vernehmung entworfen von der Person des Angeklagten Klehr. Wir wollen das in allen Einzelheiten hier nicht mehr schildern. Uns interessiert nur zu wissen, welchen Eindruck Sie von der Persönlichkeit des Angeklagten Klehr hatten.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan odtworzyl nam juz w poprzednich swoich zeznaniach obraz oskarzonego Klehra, nie chcemy powtarzac juz szczególów, ale móglby pan nam powiedziec, jakie mial pan wrazenie odnosnie osoby oskarzonego Klehra?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Prosze wysokiego sadu, ja bym chcial byc w moich wypowiedziach bardzo estetyczny i kulturalny, niemniej jesli chodzi o charakterystyke tej jednostki, to to jest »indywiduum«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hohes Gericht, ich möchte in meinen Aussagen bei ästhetischen und kulturellen Ausdrücken bleiben, aber in bezug auf die Person von dem Angeklagten Klehr muß ich ihn »das Individuum« nennen.

 

Vorsitzender Richter:

Nun also, hatten Sie die Überzeugung, daß es sich um eine etwas überhebliche Persönlichkeit gehandelt hat?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy mam to ro zumiec?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy ma pan wrazenie, ze to jest zarozumialy czlowiek?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Owszem tez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das auch.

 

Vorsitzender Richter:

Nun weiter.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mam scharakteryzowac te jednostke?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darf ich ihn bitte charakterisieren?

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön, aber nicht so weitschweifend werden bei der Sache.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale nie bardzo obszernie, prosze w krótkich slowach.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Klehr byl czlowiekiem, którego wiadomosci i zdolnosci osobiste byly bardzo ograniczone.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Klehr war ein Mann, dessen Fähigkeiten und Kenntnisse sehr begrenzt waren.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Pamietam do dzisiaj, jakie trudnosci robil mu podpis, który kosztowal go dosyc duzo czasu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann mich genau erinnern, was für Schwierigkeiten ihm das Unterschreiben bereitet hatte. Es hat ihn immer sehr viel Zeit gekostet, etwas zu unterschreiben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Zgola oskarzony Klehr, kiedy bylo dwóch SDG sprawy podpisów odkladal komus innemu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jedesmal, wenn zwei SDGs da waren, hat der Angeklagte Klehr dem anderen das Unterschreiben überlassen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Do dzis potrafilbym sporzadzic nasladownictwo tego podpisu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann heute noch die Unterschrift des Angeklagten Klehr nachmachen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, schön. Nun wollen wir mal zur Sache selbst kommen. Ist es richtig, daß der Angeklagte Klehr selbständige Selektionen durchgeführt hat? Sie wissen, was ich damit meine?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Zrozumialem i potwierdzam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl, ich habe die Frage verstanden, und ich bestätige sie.

 

Vorsitzender Richter:

Und wie ging das vor sich?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W jaki sposób to sie odbywalo, selekcjonowanie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mam przedstawic?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soll ich das schildern?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Dam przyklad takiej selekcji na bloku 21.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich gebe dann ein Beispiel so einer Selektion auf dem Block 21.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Moge nawet przedstawic obraz lokalny, jak to wygladalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann das sogar mit Lokalitäten schildern.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Na bloku 21 na pietrze oddzial chirurgiczny

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem Block 21 auf der chirurgischen Abteilung

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Na pietrze pod oknem od strony bloku jedenastego stal stól.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem ersten Stock am Fenster von Block 11 aus stand ein Tisch.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oskarzony Klehr siadal na tym stole.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte Klehr pflegte sich auf diesen Tisch zu setzen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Moge zademonstrowac nawet w takiej pozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soll ich zeigen, wie er das gemacht hat?

 

Vorsitzender Richter:

Nein, nein, das ist nicht nötig. Das können wir uns vorstellen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Do tego proce deru nie ubieral sie specjalnie, to znaczy, wedlug moich obserwacji.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So wie ich es beobachtet habe, hat er sich nicht irgendwie extra angezogen dafür.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nawet zachowywal swoje nakrycie glowy, którego nie zdejmowal nawet siedzac w Arztzimmer i podpisujac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er behielt sogar seine Kopfbedeckung auf. Die hat er ja immer aufgehabt, auch im Arztzimmer, wenn er unterschrieben hat.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wyjatkowo zdejmowal nakrycie glowy na bl oku 20, w tak zwanym Behandlungszimmer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat nur ausnahmsweise seine Kopfbedeckung abgenommen im Block 20, im sogenannten Behandlungszimmer.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nosil tak zwana Feldmütze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hatte ja eine sogenannte Feldmütze.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Od czasu, kiedy zostal mianowany Oberscharfführerem, zmienil to nakrycie glowy na okragla czapke, ta Schirmmütze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und als er Oberscharführer geworden ist, da hatte er so eine runde Mütze, eine Schirmmütze.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, ob nun mit oder ohne Mütze, wie ist denn nun die Selektion vor sich gegangen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Obojetne, jak to sie odbywalo.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, wiezniowie podchodzili do niego z tak zwana Fieberkurve, prawda?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Häftlinge näherten sich ihm mit der sogenannten Fieberkurve.

 

Vorsitzender Richter:

Moment. Waren das die Häftlinge, die gekommen waren, um sich dem Arzt vorzustellen, die sogenannten Arztvorsteller?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, ja zastrzeglem, ze ja w tej chwili przedstawiam selekcje na bloku 21, a na 21 nie bylo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein. Ich habe ja schon betont, daß ich jetzt die Selektion auf dem Block 21 schildere, und dort waren keine Arztvorsteller.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, und wieso kamen diese Häftlinge dazu, sich dem Angeklagten Klehr mit der Fieberkurve zu nähern?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W jaki sposób?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To byl rozkaz. To byl rozkaz Klehra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein Befehl von Klehr.

 

Vorsitzender Richter:

Und warum näherten sich gerade diese Häftlinge, oder waren das alle Häftlinge, die sich im Krankenbau befanden?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wszyscy, którzy sie znajdowali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle, die sich dort befanden.

 

Vorsitzender Richter:

Alle, die sich dort befanden, mußten an ihm vorbeigehen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest, tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Musieli przechodzic kolo niego.- Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Weiter, bitte schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dalej.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oskarzony Klehr nie zapytywal nikogo z chorych o chorobe, o przyczyny, o samopoczucie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte Klehr stellte keine Fragen über die Krankheit, über das Befinden des Kranken.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Zatrzymywal karte, odbieral z rak, zatrzymywal

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er behielt die Karte

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Odkladal na jedno miejsce

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Legte eine mal auf eine Seite

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ustalone z góry miejsce.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ja von vornherein schon bestimmt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A ci, którzy pozostawali na bloku, znaczy, którzy sie nie udawali na smierc, odkl adano te fieberkurvy na drugie miejsce.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Fieberkurven von diesen Personen, die in den Block gingen, die nicht zum Tod bestimmt wurden, wurden auf eine andere Seite gelegt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czasem oskarzony Klehr w czasie takiej selekcji, zwykle mial fajke przy sobie, palil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte Klehr pflegte auch eine Pfeife im Mund während dieser Tätigkeit zu halten. Er rauchte.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I te fajke trzymal za cybuch, a szpicem czasem wskazywal na chorego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er hielt sie so in der Hand, und mit der Spitze zeigte er auf den Kranken.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wieso kam es zu diesen Selektionen? Waren die von einem Arzt angeordnet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dlaczego w ogóle dochodzilo do tych selekcji, czy to bylo polecenie jakiegos lekarza?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Lekarz, kiedy dokonywal selekcji, wykonywal je sam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn ein Arzt die Selektionen durchführte, hat er das selbst gemacht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, jewiß. Meine Frage geht dahin: Hatte vielleicht ein Arzt dem Angeklagten Klehr den Befehl gegeben, eine solche Selektion durchzuführen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moje pytanie idzie w tym kierunku, czy moze jakis lekarz wydal polecenie oskarzonemu Klehrowi do wykonania tej czynnosci.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Panie przewodniczacy, a czy wiezien moze na to pytanie odpowiedziec?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Herr Vorsitzender, kann ein Häftling darauf eine Antwort geben?

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Ehemaliger Häftling.

 

Vorsitzender Richter:

Vielleicht doch, denn die Häftlinge haben ja damals sehr viel gehört und gewußt, was die anderen Leute nicht wußten, durch alle möglichen Verbindungen. Ich weiß es nicht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oczywiscie. Ale musialbym byc swiadkiem takiej rozmowy, albo takiego polecenia, zeby to przed sadem oswiadczyc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sicher, sicher. Aber ich hätte Zeuge so eines Gesprächs oder so eines Befehls sein müssen, um jetzt eine genaue Antwort geben zu können.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Also, Sie wissen es nicht?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, pan nie wie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oczywiscie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, sicher.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ich weiß es nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, wie viele Menschen wurden bei solchen Selektionen durch den Angeklagten Klehr zum Tode bestimmt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ile ludzi bylo w tym czasie przeznaczonych na smierc przez oskarzonego Klehra?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Takich selekc ji bylem swiadkiem kilku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war Zeuge von einigen solchen Selektionen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jedna mi szczególnie utkwila w pamieci, to jest selekcja w dniu Bozego Narodzenia w 1942.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eine Selektion, und zwar Weihnachten 1942, ist mir besonders im Gedächtnis haftengeblieben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, i tutaj podalem nawet cyfre.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und in bezug auf diese Selektion habe ich sogar die Zahl genannt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Niemniej, jeszcze sa inne selekcje, gdzie cyfry te i byly nizsze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darüber hinaus gab es auch andere Selektionen, bei denen die Zahl geringer war

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A podobno nawet i wyzsze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und angeblich manche, bei denen die Zahl größer war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also wie viele Selektionen haben Sie persönlich miterlebt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ile selekcji pan sam osobiscie przezyl?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja sam przechodzilem selekcje, kiedy bylem selekcjonowany raz przez oskarzonego Klehra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Betroffen von solch einer Selektion war ich selbst einmal, und zwar bei einer Selektion, die von dem Angeklagten Klehr durchgeführt wurde.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Was verstehen Sie unter betroffen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co pan rozumie

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Ze sam musialem przed nim defilowac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das heißt, daß ich selbst an ihm vorbeigehen mußte. [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. - Als Kranker.

 

Vorsitzender Richter:

Als Kranker. Einmal selbst. Und wie viele Leute wurden bei dieser Selektion ausgesondert zum Tode?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ile osób zostalo wtedy podczas tej selekcji przeznaczonych na smierc?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weiß ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Wie viele weiß er nicht. Nun ja, in der Zeit, als Sie vorbeigingen, ist vermutlich ein anderer nicht zum Tode ausgesondert worden, und infolgedessen wissen Sie auch nicht, wie viele überhaupt ausgesondert worden sind.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest, ze ja w ogóle nie wiem.

 

Vorsitzender Richter:

So ist es. [...] Nun sagen Sie bitte: An Weihnachten 1942, wie viele Menschen sind da zum Tode bestimmt worden, wieso wissen Sie das, und was haben Sie da erlebt, 42?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Odnosnie Bozego Narodzenia 42 roku, ile ludzi, co panu jest wiadomym, co pan przezyl?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W Wigilie Bozego Narodzenia dokonal oskarzony Klehr sam tak zwanych Arztvormelder przegladu Arztvormelder, a potem w porze poludniowej, moze krótko przed poludniem, dokonal przegladu bloków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Heiligen Abend 1942 wurde von dem Angeklagten Klehr zuerst mal die Arztvormeldervisite durchgeführt und danach, kurz vor der Mittagszeit, noch mal eine Blockselektion.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oskarzony Klehr tak zwany Arztvormelder robil kilkakrotnie, to sam widzialem. Nieraz dostawalem telefon, telefon mianowicie znajdowal sie w pokoju, w którym pracowalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Arztvormelderselektionen wurden von dem Angeklagten Klehr mehrmals durchgeführt. Ich weiß es, weil das Telefon sich in dem gleichen Zimmer befand, in dem ich arbeitete.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. I lagerarzt, znaczy ofice r SS, zawiadamial, ze nie moze przybyc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der Lagerarzt, also der SS-Offizier, gab dann telefonisch eine Nachricht, daß er nicht kommen kann.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wtedy wchodzilem do Arztzimmer, gdzie sie znajdowal SS-Oberscharführer, gdzie sie znajdowal oskarzony Klehr

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann ging ich in das Zimmer, wo sich der Angeklagte Klehr befand

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I podawalem mu komunikat, ze lagerarzta dzisiaj nie bedzie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und meldete ihm, daß der Lagerarzt heute nicht kommt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wtedy oskarzony Klehr mówil: - »Ich bin heute der Lagerarzt.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann antwortete der Angeklagte Klehr: »Ich bin heute der Lagerarzt.«

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

»Ich mache heute Arztvormelder.«

 

Vorsitzender Richter:

Ich behandle die Arztvormelder, ja?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Zaraz, czy ja dobrze zrozumialem?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Ja dzisiaj bede wykonywal.«

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl. »Ich mache heute den Arztdienst.«

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I wtedy dokonywal przegladu chorych na bloku 28 w ambulansie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann führte er den Arztvormeldedienst im Ambulanzzimmer

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

In die Ambulanz auf Block 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf den Block 28.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Wracam do Wigilii.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ich komme jetzt wieder zum Heiligen Abend 42 zurück.

 

Zeuge Tadeusz Paczula :

Sprawa utkwila mi wyraznie w pamieci, dlatego ze to byla wlasnie Wigilia i przeczuwalismy pewne odprezenie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das blieb mir so genau im Gedächtnis, weil das eben der Heilige Abend war und weil wir eine gewisse Erleichterung...

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Entspannung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Entspannung gespürt haben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kiedysmy dowiedzieli sie, ze lagerarzt jest na urlopie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als wir erfuhren, daß der Lagerarzt sich im Urlaub befindet

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Bylismy przekonani, ze w tym dniu nikt nie umrze nienormalna smiercia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Waren wir überzeugt, daß an diesem Tage kein Mensch eines unnatürlichen Todes sterben wird.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mówjac »my«, to mysle o pisarzach HKB-Schreibstube.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich verstehe unter dem Wort »wir« die Schreiber des Krankenbaus.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tymczasem zawiedlismy sie, bo oskarzony Klehr pojawil sie w tym dniu, i przeprowadzil na wlasna reke selekcje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein Irrtum unsererseits, weil der Angeklagte Klehr erschien und auf eigene Faust die Selektion durchgeführt hat.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Ja podalem cyfre 200.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe eine Zahl von 200 genannt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wliczajac w to selekcje Arztvormelder.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar einschließlich der ausselektierten Arztvormelder.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jak równiez przeglad bloków, przeglad bloków szpitalnych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann dazu die Menschen, die aus den Krankenblocks ausselektiert wurden.

 

Vorsitzender Richter:

An diesem Tag war der Arzt, wie Sie sagten, nicht da. Wie verhielt sich Klehr zunächst im Block 28 bei den Arztvorstellern? Und wo befanden Sie sich, während diese Leute sich dem Arzt vorstellen wollten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pierwsze pytanie, jak sie zachowywal oskarzony Klehr w bloku 28, podczas dokonywania przegladu tych ludzi meldujacych sie do lekarza? I gdzie sie pan w tym czasie znajdowal?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Ja pracowalem na bloku 21 na przeciwko Arztzimmer. Direkt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe auf dem Block 21 direkt gegenüber dem Arztzimmer gearbeitet. [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I nieustannie musialem wchodzic do Arztzimmer, przynoszac meldunki do podpisu, papiery korespondencyjne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich mußte immer wieder ins Arztzimmer hineingehen und verschiedene Meldungen und Korrespondenz und so weiter hinbringen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jak równiez podawac czasem wiadomosci, które byly podawane telefonicznie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich mußte auch manchmal die Nachrichten weitervermitteln, die mir telefonisch durchgesagt wurden.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Vom SS-Revier. - Bylo polaczenie miedzy Häftlingskrankenbau a SS-Standortarzt kancelaria Standortarzta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war eine direkte Verbindung zwischen dem Häftlingskrankenbau und der Standortarzt-Kanzlei. Vorsitzender Richter:

Ja. Die Arztvorstellungen vollzogen sich doch im Block 28, wenn ich nicht irre?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak. Chorzy, którzy przedstawiali sie lekarzowi, przychodzili na blok 28?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Na blok 28, tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tam byli przetrzymywani na sali numer siedem, z sali numer siedem

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst wurden sie auf dem Saal 7 gehalten

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wprowadzeni do sali ambulatoryjnej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann in das Ambulanzzimmer geführt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak to bylo pierwsze po prawej stronie przy wejsciu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war das erste Zimmer, rechte Seite gleich vom Eingang.

 

Vorsitzender Richter:

Moment. Also zunächst haben Sie, Herr Zeuge, uns eben gesagt, Sie befanden sich im Block 21 gegenüber dem Arztzimmer.

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Tam pracowalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort habe ich gearbeitet. [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale ja musialem sie poruszac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ich mußte mich ständig bewegen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, und wieso haben Sie nun Kenntnis bekommen von den Vorgängen auf dem Block 28, in dem diese sogenannten Arztvorsteller sich aufhielten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W jaki sposób mial pan wiadomosc o tym, co sie dokonywalo w bloku 28, gdzie dokonywany byl przeglad ludzi meldujacych sie do lekarza?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Taki przeglad odbywal sie codziennie i po takim przegladzie ci chorzy pod moimi oknami przechodzili, defilowali na blok 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So eine Arztvorstellung gab es jeden Tag, und die Kranken

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Prócz swiat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Außer an den Feiertagen. Und die Kranken gingen dann an meinen Fenstern vorbei.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czasem nago, czasem odziani kocami tylko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal nackt, manchmal Decken übergeworfen.

 

Vorsitzender Richter:

Am Fenster vorbei wohin? [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dokad oni szli?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Na blok 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie gingen auf den Block 20.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wchodzili w wejscie

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wo kamen Sie denn her?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad oni przychodzili?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Z ambulansu z bloku 28

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie kamen von der Ambulanz auf dem Block 28

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Na blok 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und gingen auf den Block 20.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Przechodzili przez.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Moment. Das verstehe ich nicht. Die Häftlinge, die sich dem Arzt vorstellen wollten, kamen doch vermutlich aus dem Lager, aus irgendeinem Block, nicht?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Von diesem Block gingen sie wohin? Doch vermutlich nach Block 28, weil dort doch, wie uns bisher gesagt worden ist, die Arztvorstellung vorgenommen wurde.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

[unverständlich] z obozu przychodzili, do bloku 28 szli?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ci z lagru? Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl. Sie gingen vom Lager auf den Block 28.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Und der Zeuge war arbeitenderweise in Block 21?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan znajdowal sie podczas swojej pracy w bloku 21?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Podczas mojej pracy równiez sie musialem znajdowac na wszystkich innych blokach podleglych szpitalowi, dlatego ze ci schreiberzy mnie podlegali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber während meiner Tätigkeit mußte ich mich gleichzeitig auf verschiedenen Blocks befinden, weil die Schreiber der einzelnen Krankenblocks mir unterlagen.

 

Vorsitzender Richter:

Ist es denn richtig, daß er während der Arztvorstellung vom Block 21 auf den Block 28 gegangen ist an jenem Heiligen Abend 1942?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to oznacza, ze wlasnie w te Wigilie 42 roku przechodzil pan, czy byl pan przechodzac z bloku 21 na bloku 28, gdzie odbywal sie przeglad?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. I nie tylko w Wigilie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nicht nur an dem Heiligen Abend.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, wir sprechen aber jetzt von dem Heiligen Abend.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale teraz mówimy tylko o Wigilii.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Also an diesem Heiligen Abend sind Sie vom Block 21 auf Block 28 gegangen, stimmt das? Was haben Sie dort gesehen bezüglich der Selektionen durch den Angeklagten Klehr?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co pan widzial tam odnosnie selekcji dokonanej przez oskarzonego Klehra?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Przed Klehrem stawali ludzie równiez nago, byli zupelnie nago, tak sie zreszta to odbywalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vor dem Angeklagten Klehr standen nackte Menschen. Das war ja immer so.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kazdy z nich mial w reku karte ambulansowa, to byla karta mala, o mniej wiecej takiego rozmiaru.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und jeder von ihnen hatte eine Ambulanzkarte - das war eine ganz kleine Karte - in der Hand.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I te karty oskarzony Klehr zatrzymywal jesli tego pacjenta, jesli tego chorego eliminowal na smierc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und diese Karten wurden von dem Angeklagten Klehr behalten, soweit es sich um einen Kranken handelte, der für den Tod bestimmt wurde.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sie sagten, das war immer so. Ich dächte, ab und zu waren ja auch Ärzte dabei, die diese Selektionen durchführten?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kogo ma pan przewodniczacy na mysli mówiac »Ärzte«, czy wiezniów, czy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wen meinen Sie bitte mit dem Arzt, einen Häftlingsarzt?

 

Vorsitzender Richter:

Nein, einen SS-Arzt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tylko esesmana.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Selekcje byly normalnie przeprowadzane przez oficerów SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Selektionen wurden normal durch einen SS- Arzt durchgeführt.

 

Vorsitzender Richter:

Also war es nicht immer so, daß die Leute vor dem Angeklagten Klehr vorbeimarschierten, sondern normalerweise

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Es geht um »nackt«. Das hat er gemeint unter normal.

 

Vorsitzender Richter:

Aha. Also, sie waren nackt und gingen nun statt an dem Arzt vor dem Angeklagten Klehr vorbei?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest, tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Und der Angeklagte Klehr entschied dadurch, daß er die Karte entweder behielt oder weitergab, darüber, ob diese Leute weiterleben sollten oder nicht?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I oskarzony Klehr decydowal

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Decydowal o tym, tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Albo zatrzymywal, albo...

 

Vorsitzender Richter:

Wie viele von diesen Arztvorstellern wurden an diesem Weihnachtstag für den Tod bestimmt, und zwar durch den Angeklagten Klehr?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ilu z tych, którzy w owym czasie zameldowali sie do lekarza, ilu zostalo przez oskarzonego Klehra przeznaczonych na smierc w tym dniu?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Pan przewodniczacy ma na mysli blok 28?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie meinen nur den Block 28?

 

Vorsitzender Richter:

Ja, jetzt im Augenblick ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tylko w tej chwili, tylko blok 28.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wedlug mojego szacunku niespelna 40 osób.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach meiner Schätzung so um 40 Personen.

 

Vorsitzender Richter:

Waren es mehr als 30?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bylo wiecej niz 30?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest, chyba.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, sicher.

 

Vorsitzender Richter:

Was geschah mit diesen Leuten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co sie stalo z tymi ludzmi?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ci pacjenci udali sie potem na blok 20

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Patienten gingen dann auf den Block 20

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Przez podwórko wchodzac bocznym wyjsciem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Durch den Hof, und zwar durch den Nebeneingang.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oskarzony Klehr poszedl na bloki szpitalne i zaczal robic tam przeglad.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte Klehr ging auf die Krankenblocks und

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Das war auch Block 20?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to byl takze blok 20?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Zaraz, w tej chwili, gdzie robil dalsze przeglady, tak? W tym czasie przeglady zostaly dokonane, to znaczy w tym dniu zostaly przeglady dokonane na bloku 19, 20 i 21 .

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An diesem Tage wurden die Selektionen durchgeführt auf den Blocks 19, 20, 21.

 

Vorsitzender Richter:

Moment, wir sind ja jetzt immer noch bei den sogenannten Arztvorstellern.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist schon beendet.

 

Vorsitzender Richter:

Wir können nicht alles durcheinander machen. Wir haben also jetzt festgestellt, diese Arztvorsteller waren von dem Angeklagten Klehr ausgesondert worden, das heißt, er hatte ihre Karten behalten. Und diese Leute gingen, wie Sie sagten, nunmehr vom Block 28 auf den Block 20. Was geschah jetzt weiter mit diesen Leuten? Mit diesen Leuten, mit keinen anderen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co sie stalo dalej z tymi ludzmi, tylko z tymi?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja chcialem te rzeczy sadowi przedstawic bardzo dokladnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wollte ja nun ganz genau alles schildern, der Reihe nach.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das soll er ja. Was taten diese Leute nun? Sie waren auf Block 20 gegangen. Was geschah nun?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co sie stalo z tymi ludzmi na bloku 20?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Na bloku 20 juz wewnatrz na korytarzu przy samych drzwiach siedzial schreiber.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Block 20, im Block drin, auf dem Korridor, saß ein Schreiber.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Moge jego nazwisko nawet powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann seinen Namen sogar angeben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Glowa, Stanislaw, numer 20.017.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war Glowa, Stanislaw, die Häftlingsnummer 20.017. [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Schreiber Glowa otrzymywal te kartki i natychmiast wypisywal totenmeld unki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Schreiber Glowa bekam diese Kärtchen und schrieb sofort die Totenmeldungen aus.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ci ludzie jeszcze zyli, a ja juz bylem w posiadaniu totenmeldunków i juz wystawialem im papiery posmiertne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Menschen lebten noch, und ich war bereits im Besitz der Totenmeldungen und stellte für sie bereits die Totenpapiere aus.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ci ludzie czekali teraz na korytarzu w bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Menschen warteten also auf dem Korridor im Block 20.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Na koncu korytarza w kierunku ulicy obozowej, czyli w kierunku Bekleidungskammer

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Ende des Korridors, und zwar in Richtung der Bekleidungskammer

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Znajdowaly sie dwa pomieszczenia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Befanden sich zwei Räume.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Po prawej stronie Behandlungszimmer

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Rechts war das Behandlungszimmer

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Po lewej stronie Waschraum.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und links war der Waschraum.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Te dwa pomieszczenia byly odgrodzone od korytarza, to znaczy ta czesc korytarza byla odgrodzona zielona ciezka kotara.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und diese beiden Räume waren vom Korridor durch einen schweren grünen Vorhang getrennt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Takze ci, którzy znajdowali sie z tej strony kotary nie widzieli, co sie dzieje za kotara.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also diese Personen, die sich auf der einen Seite des Vorhangs befanden, sahen nicht, was sich auf der anderen Seite des Vorhangs abspielte.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kiedy odbywala sie akcja usmiercania, po dwóch wiezniów wprowadzano do Behandlungszimmer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Während der Tötungsaktion wurden zwei Häftlinge in das Behandlungszimmer geführt. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Gleichzeitig?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jednoczesnie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, tak, no moze sie to odbywalo równiez inaczej, ale to ja widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht war das auch anders, aber das, was ich gesehen habe, das waren zwei Häftlinge.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Po podaniu zastrzyków smiertelnych leichenträgerzy, którzy stali w korytarzu, miedzy tymi dwoma pomieszczeniami - czasem drzwi byly nawet otwarte - zabierali zwloki i rzucali je do waschraumu, znajdujacego sie po lewej stronie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach der Durchführung der Tötungsaktion nahmen die Leichenträger, die auf dem Korridor zwischen diesen beiden Räumen standen - manchmal waren die Türen offen -, dann die Leichen und brachten sie in den Waschraum.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I ukladali na stosie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die legten sie dann auf einen Haufen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Zunächst: Haben Sie bei dieser Gelegenheit gesehen, daß der Angeklagte Klehr mit eigener Hand Leute durch Einspritzungen tötete?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z poczatku, widzial pan na wlasne oczy, czy oskarzony Klehr wlasnorecznie zabijal tych l udzi?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie bylem swiadkiem wprowadzania igly do serca, ale opisze okolicznosci, utwierdzaja mnie w tym niewatpliwie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war nicht Augenzeuge in dem Augenblick, in dem die Spritze ins Herz geführt wurde. Aber ich bin in der Lage, die näheren Umstände so zu beschreiben, daß sich daraus ergibt, wer daran schuldig ist.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, moglem to widziec, ale nie chcialem tego widziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich hätte es sehen können, ich wollte es nicht sehen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mialem czasem polecenie, telefon z SS-Revieru.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich hatte manchmal einen Telefonanruf, ich hatte einen Auftrag, ich mußte etwas ausrichten.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I musialem natychmiast podac komunikat oskarzonemu Klehrowi, a on sie znajdowal w tym czasie na bloku 20, w czasie »szpilowania«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich mußte eine Nachricht dem Angeklagten Klehr bringen, und er befand sich eben während der Tötungsaktion auf dem Block 20.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wtedy udawalem sie na blok 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Da begab ich mich ebenfalls auf den Block 20.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wchodzilem za kotare i pytalem leichenträgerów, czy jest ktos wewnatrz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich ging durch den Korridor hinter den Vorhang und fragte die Leichenträger, ob jemand drin sei.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Znaczy, majac na mysli, czy sa wiezniowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich meinte die Häftlinge.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ofiary.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob die Opfer drin sind.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jesli byli, czekalem az ich wyniosa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn die da waren, habe ich gewartet, bis sie rausgetragen wurden.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A nie wchodzilem w tym momencie drastycznym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich ging in diesem drastischen Augenblick nicht hinein.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kiedy ofiary zostaly wyniesione, dopiero wchodzilem do Behandlungszimmer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nachdem die Leichen hinausgetragen wurden, ging ich in das Behandlungszimmer hinein

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I komunikowalem oskarzonemu Klehrowi to, co mialem do powiedzenia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und meldete dem Angeklagten Klehr das, was ich zu sagen hatte.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Przy czym moge opisac, co zastalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich kann beschreiben, was ich im Zimmer vorfand.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Prosze.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Dopiero w Arztzimmer przekonalem sie, jakie ma Klehr owlosienie, bo pracowal bez nakrycia glowy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Erst im Behandlungszimmer habe ich überhaupt gesehen, was für einen Haarwuchs der Angeklagte Klehr auf dem Kopf hat. Er arbeitete nämlich ohne Kopfbedeckung.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mial zdjeta równiez marynarke.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hatte auch die Jacke abgelegt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Rekawy zakasane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Ärmel hochgekrempelt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nalozony mial rózowy gumowy fartuch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hatte eine rosa Gummischürze

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I rekawiczki gumowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und Gummihandschuhe.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W reku mial strzykawke dwudziestocentymetrowa z nalozona igla punkcyjna. Dwadziescia centymetrów kubicznych. Z igla punkcyjna, z dluga igla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der Hand hielt er eine Spritze, 20 Kubikzentimeter, mit einer langen Punktionsnadel. [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Przypuszczam, ze oskarzony Klehr nie wreczal tej strzykawki nikomu innemu, tylko ze sam sie nia poslugiwal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich nehme an, daß er niemandem anderen die Spritze gab, sondern daß er sie selbst betätigte.

 

Vorsitzender Richter:

War denn noch jemand anders in dem Raum drin?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy byl jeszcze inny w pokoju?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Nämlich wer?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto mianowicie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiezniowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Häftlinge.

 

Vorsitzender Richter:

Welche Häftlinge?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mam ich nazwac po nazwisku?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soll ich die Namen nennen?

 

Vorsitzender Richter:

Wenn Sie können, ja, bitte schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jesli pan moze, prosze!

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Ja nie wiem, czy ci wiezniowie byli przez caly czas, ale tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, ob diese Häftlinge die ganze Zeit über da drin waren.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale tych, których widzial em nazywam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber die, die ich dort gesehen habe, die nenne ich jetzt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Zyd slowacki Gebhard, Szaja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein slowakischer Jude, Gebhard, Szaja.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I drugi równiez slowacki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der zweite auch ein slowakische Jude

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Weis, nazywal sie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Namens Weis.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Blizszych danych numerowych nie umiem powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die näheren Angaben, also die Häftlingsnummer, kann ich nicht machen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mogli pochodzic ze transportu okolo 30.000.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie könnten aus dem Transport mit den Nummern um 30.000 gewesen sein.

 

Vorsitzender Richter:

Nun ja. Sie haben also gesehen, daß in dem Raum sich befunden hat der Angeklagte Klehr in dieser Aufmachung, die Sie uns beschrieben haben, und die Funktionshäftlinge Gebhard, Szaja und Weis.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, ze w tym pokoju widzial pan oskarzonego Klehra, tak ubranego, jak pan nam opisal, i dwóch wiezniów [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Was taten denn die Häftlinge [Gebhard] und Weis, wie Sie den Raum betreten haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co robili wiezniowie Gebhar d i Weis w tym czasie, kiedy pan wchodzil do pokoju?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Stali - z opuszczonymi rekami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie standen mit herunterhängenden Armen.

 

Vorsitzender Richter:

Wer hat denn die getöteten Häftlinge aus diesem Raum herausgeschafft in das Waschzimmer da?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto przynosil zabitych wiezniów z tego pokoju do lazienki?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Szaja i Weis podnosili ich z taboretów i odprowadzali do drzwi, bywalo, ze nawet ci ludzie robili jeszcze pare kroków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese beiden Häftlinge, Szaja und Weis, die nahmen die und führten - es war oft so, daß sie noch ein paar Schritte getan haben, die Opfer - sie noch zu Türe.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Und dort wurden sie von den Leichenträgern übernommen.

 

Vorsitzender Richter:

Und wer führte denn die Opfer hinein in diesen Raum?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

A kto wprowadzal ofiary do tego pokoju?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oddawal ich z tej strony kotary schreiber.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie wurden von der einen Seite des Vorhangs von dem Schreiber übergeben

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tym wlasnie dwóm, którzy pracowali w Arztzimmer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar an diese beiden, die da drin gearbeitet haben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Moment. - Ja nie wiem, czy Szaja jest Vorname czy...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Szaja, weiß ich nicht, ob das der Vorname ist. Das ist unter Umständen ein Vorname.

 

Vorsitzender Richter:

Also Gebhard, Szaja. Wie oft haben Sie gesehen, daß ein Toter unter diesen Umständen, die Sie uns eben geschildert haben, aus diesem Behandlungszimmer herausgetragen worden ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak czesto pan widzial, ze ofiara, w tych okolicznosciach, które pan nam opisywal, wynoszona zostala? - Jak czesto?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja kilkanascie razy chodzilem tam i widzialem, no dokladnie nie umiem powiedziec, kilkanascie. Przynajmniej siedemnascie, dwadziescia moglo byc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also, es ist schwer zu sagen. Ich bin dahin gegangen etwa 17mal.

 

Vorsitzender Richter:

17mal?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Trudno mnie jest dzisiaj powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ist natürlich schwer, jetzt zu sagen.

 

Vorsitzender Richter:

Wenn er es nicht sagen kann, braucht er es ja nicht und kann er es ja nicht sagen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak pan nie moze powiedziec, to niech pan nie mówi.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W kazdym badz razie widzialem w tych samych, w podobnych okolicznosciach, widzialem równiez oskarzonego Scherpego, któremu tez przekazywalem meldunki .

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter solchen Umständen habe ich ebenfalls den Angeklagten Scherpe gesehen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A równiez i Nierzwickiego.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, da kommen wir jetzt nachher noch drauf zu sprechen. Jetzt wollen wir zunächst mal bei Klehr bleiben. Also Sie haben uns eben einen Vorgang geschildert, den Sie bestimmt einmal gesehen haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan opisal nam w tej chwili zdarzenie, które pan na pewno jeden raz widzial?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tu w tej chwili tu, ostatni raz? Kilkakrotnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So wie ich es beschrieben habe jetzt zuletzt, habe ich es mehrere Male gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Auch an dem Heiligen Abend 1942?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tez w Wigilie 42 roku? Wigilie 42 roku?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy w Wigilie bylem na bloku 20? Nie w Wigilie nie bylem na bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, am Heiligen Abend 42 war ich nicht auf diesem Block.

 

Vorsitzender Richter:

Wieso wissen Sie dann, daß die von dem Angeklagten Klehr ausgesonderten etwa 20 Menschen an diesem Tag getötet worden sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

40.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

200.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

200 Menschen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, Moment. Arztvorsteller, eins nach dem anderen, ja.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja powiedzialem, wiecej jak 30 a niespelna 40.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Etwa 40, hat er gesagt.

 

Vorsitzender Richter:

Sie hatten vorhin gesagt, mehr als 30, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja, etwa. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Nun, wie wissen Sie denn, daß diese Leute an diesem Tag getötet worden sind? Und wissen Sie etwas davon, wer Sie getötet hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad panu jest wiadome, ze wlasnie te osoby, c hodzilo o tych trzydziestu, czterdziestu, ze w tym dniu zostali oni zabici i przez kogo, skad panu to jest wiadome?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Ja juz wspomnialem, ze zanim oni zostali zabici i ja kazdorazowo mialem meldunki jeszcze za ich zycia, meldunki smiertelne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe ja bereits erwähnt, daß ich die Totenmeldungen von diesen Personen in den Händen hatte zu der Zeit, als sie noch am Leben waren.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, und wieso wissen Sie, wer sie getötet hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I skad panu jest wiadomym, kto ich zabil?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja nie bylem swiadkiem prócz tych wyjatkowych przypadków, o których powiedzialem. Ale o tym informowali mnie ludzie pracujacy na bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Außer diesen Fällen, die ich bereits geschildert habe, war ich nicht Augenzeuge dieser Tötungen. Aber ich wurde von den Häftlingen, die auf dem Block 20 arbeiteten, darüber informiert.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, mianowicie...

 

Vorsitzender Richter:

Soll das heißen, daß Sie von den Arztvorstellern, die am Heiligen Abend von Klehr ausgesondert und zum Tode bestimmt worden sind, zwar die Totenmeldungen bekommen haben von dem Arztschreiber beziehungsweise die Namen bekommen haben, für die Sie Totenmeldungen ausstellen mußten, daß Sie aber selbst nicht gesehen haben, wie diese Leute umgebracht worden sind und von wem?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, ze pan wprawdzie otrzymal meldunki o smierci tych ludzi, którzy zostali przeznaczeni na smierc podczas przegladu, ale nie byl pan swiadkiem tego, kto ich zabil i w jakich okolicznosciach zostali oni zabici?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest, tak po prostu.

 

Vorsitzender Richter:

Also, von diesem Tag ab wissen Sie das nicht?

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ja, das ist richtig formuliert.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, außer diesen sogenannten Arztvorstellern soll, wie Sie uns vorhin gesagt haben, der Angeklagte Klehr auch im Krankenbau dann noch mehrere Leute durch Selektionen zum Tode bestimmt haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oprócz tych wspomnianych ludzi mial jeszcze oskarzony Klehr w tym samym dniu z bloków wyselekcjonowac ludzi i zabic.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Bo cyfra urosla na te podane, nie powiem dokladnie, okolo 200.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, diese Zahl erhöhte sich auf - ich kann es nicht genau sagen - etwa 200 Personen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja nawet odnosze wrazenie, ze ta cyfra jest celowo jeszcze zanizona przeze mnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe sogar den Eindruck, daß ich absichtlich die Zahl geringer halte, als sie gewesen ist.

 

Vorsitzender Richter:

War es an diesem Tag so, daß Klehr sich auf einen Tisch setzte und die Insassen dieses Blocks Nummer 20 an sich vorbeiziehen ließ, um dann auszusondern

 

- Schnitt -

 

Vorsitzender Richter:

Diesen Tag vorgenommen, b) von Klehr vorgenommen und c) auf Veranlassung des Klehr vorgenommen worden sind, wenn Sie selbst kein Augenzeuge waren, weder bei der Selektion noch bei der Tötung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad panu jest wiadome po pierwsze, a) ze ci ludzie w tym dniu zostali zabici, b) ze zostali zabici przez Klehra i c) ze zostali zabici po wyselekcjonowaniu ich przez Klehra, ze nie byl pan swiadkiem, nie widzial pan tego na wlasne oczy?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Dobrze, wiec odpowiadam na pierwsze, to jest a) tak? [...] Moze powtórzyc mi pierwsze ze...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad panu jest wiadome, ze tego dnia zostali zabici?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja sie w tej chwili powoluje na moja pamiec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich berufe mich in diesem Punkt auf mein Erinnerungsvermögen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Dzien jest bardzo charakterystyczny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Tag war sehr typisch.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Inne akcje tego zabijania przez zastrzyki fenolowe przechodzily codziennie, prawda? Przechodzilismy do porzadku dziennego. A wtedy bylismy wyjatkowo wstrzasnieci, ze nawet ten dzien zostal naruszony.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die anderen Selektionen, die jeden Tag stattfanden, die ließen uns irgendwie gleichgültig, die gehörten schon zur Tagesordnung. Aber an diesem besonderen Tag waren wir irgendwie erschüttert, gerade durch diese besondere Situation.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, das ist richtig, und das ist uns schon öfters gesagt worden. Ich will nur jetzt wissen, von wem haben Sie gehört, daß der Klehr an diesem Tag etwa 200 Menschen ausgesondert hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Teraz, od kogo pan sie dowiedzial, ze Klehr w tym dniu rozstrzelal

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Nie rozstrzelal. Zabil

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Zabil mniej wiec ej 200 osób?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jesli chodzi o cyfre. Ta cyfra trafila do mnie w formie meldunków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn es sich um diese Zahl handelt, da kam sie zu mir in Form der Meldungen, die ich erhielt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A jesli chodzi o wykonanie, znaczy, kto to zrobil osobiscie, wiec tu jeszcze raz podkreslam, ja nie bylem swiadkiem naocznym, ale o tym zawsze mnie informowaly blok 20, schreiber Glowa, a czasem leichenträgerzy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was die Person anbetriff t desjenigen, der eben getötet hatte, da betone ich noch mal, daß ich kein Augenzeuge gewesen bin, daß ich das selbst nicht gesehen habe. Ich habe das gehört, und zwar von dem Schreiber Glowa aus dem Block 20 und auch von den Leichenträgern.

 

Vorsitzender Richter:

Nun sagten Sie uns doch vorhin, Sie sind weder Augenzeuge gewesen bei der Arztvorstellung im Block 28

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

An diesem Tag.

 

Vorsitzender Richter:

An diesem Tag. Wir sprechen jetzt nur von Weihnachten 1942.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mówimy teraz tylko o tym dniu.

 

Vorsitzender Richter:

Sie waren also nicht Zeuge der Arztvorstellung. Sie waren nicht Zeuge der Selektion des Klehr, und Sie waren nicht Zeuge der Tötung der Leute. Sie haben alles nur von dritter Seite gehört.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To oznacza, ze przede wszystkim chodzi nam tylko o ten dzien, ze nie byl pan przy tym jak wybrani zostali przez niego ludzie przy pierwszym [unverständlich]

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Moge, zaraz, musze dodac: ja przeciez poszedlem do Arztzimmer rano i powiedzialem oskarzonemu Klehrowi, ze nie ma lagerarzta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe doch an diesem Tag dem Angeklagten Klehr gesagt, daß der Arzt nicht an dem Tag da ist.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das ist richtig. Das haben Sie bisher noch nicht gesagt. Sie haben gesagt, es ist vorgekommen, daß durch das Telefon die Meldung kam: »Der Arzt kommt heute nicht.« Aber für diesen Tag haben Sie nur gesagt: Der Lagerarzt war in Urlaub. Und deshalb haben wir gehofft und gemeint, es käme nichts über uns.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan powiedzial, ze tak zdarzalo sie

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Tak, tak. Tak samo bylo w tym dniu, mysmy oczekiwali tego lagerarzta, a kiedy on sie zjawial bardzo punktualnie zwykle, gdzies w godzinach poran nych, nawet 8 godzina.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An diesem Tag haben wir ebenfalls auf den Arzt gewartet. Er kam sonst immer sehr pünktlich.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kiedy sie nie ukazal, zadzwonilismy do SS-rewiru i otrzymalismy te wiadomosc, ze lagerarzt juz jest na urlopie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und als er nicht kam, riefen wir beim SS-Revier an und bekamen die Nachricht, daß der Arzt nicht kommt, weil er bereits im Urlaub sei.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I od tego momentu wlasnie panowalo to przekonanie, z e dzisiaj nikt nie umrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und von diesem Augenblick an herrschte die Stimmung, daß heute niemand stirbt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Auf dem gewaltätigen Weg.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem Wege eines unnatürlichen Todes.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wieso wissen Sie nun, daß der Angeklagte Klehr trotzdem diese Selektionen durchgeführt hat, wissend, daß der Arzt in Urlaub war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad panu jest wiadomym, ze oskarzony Klehr dokonal selekcji potem, kiedy sie dowiedzial, ze lekarz jest na urlopie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kiedy mu zakomunikowano, ze lekarz jest na urlopie, powiedzial, ze on zrobi Arztvormelder.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als dem Angeklagten Klehr gemeldet wurde, daß der Arzt im Urlaub sei, hat er gesagt, daß er die Arztvormeldung übernimmt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

»Ich mache heute die Arztvormeldung.«

 

Vorsitzender Richter:

Waren Sie dabei, wie dem Angeklagten Klehr gemeldet worden ist, der Arzt ist in Urlaub?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy byl pan przy tym, kiedy oskarzonemu Klehrowi zameldowano, ze lekarz jest na urlopie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja to sam zameldowalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das habe ich ja selbst gemeldet.

 

Vorsitzender Richter:

Das haben Sie selbst gemeldet. Und Sie haben deshalb auch mit eigenen Ohren gehört, daß der Angeklagte Klehr gesagt hat: Dann mache ich die Arztvorstellung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I slyszal pan na wlasne uszy, ze oskarzony Klehr powiedzial, dzisiaj:

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Ja dokonuje?«

 

Vorsitzender Richter:

Das ist so gewesen?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und woher wissen Sie dann, daß Klehr in den übrigen Blocks die Leute selektiert hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad panu jest wiadome, ze oskarzony Klehr dokonal selekcji w innych blokach?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

[Pause] Taka wiadomosc nie mogla sie w szpitalu ukryc, tym bardziej w schreibstube, która otrzymywala meldunki smiertelne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So eine Nachricht konnte ja kein Geheimnis bleiben in der Krankenstube, besonders in der Schreibstube des Krankenbaus, wohin die Meldungen immer wieder kamen.

 

Vorsitzender Richter:

Und hat man Ihnen auch von den Leichenträgern erzählt, daß es der Angeklagte Klehr gewesen ist, der die Leute persönlich getötet hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy otrzymywal pan wiadomosc od truponoszy, ze oskarzony Klehr dokonal zabicia?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Nun wäre noch zu fragen: Wissen Sie etwas davon, daß im Sommer 1942, nach einer Schlägerei im Frauenlager, eine Frau mit einer Herzspritze getötet worden ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadome cos o tym, ze latem 42 roku, po bójce w obozie zenskim, kobiecym, jakas kobieta zostala zabita, wlasnie przez zastrzyk do serca?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To mógl byc wrzesien.

 

Vorsitzender Richter:

Das könnte September gewesen sein.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja nie biore odpowiedzialnosci za wypowiedz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich übernehme keine Verantwortung für meine Aussage jetzt, zeitmäßig.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Znaczy, znaczy - zeitlich. - Byl bunt w tak zwanym komandzie Budy. A nie w obozie zenskim.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein Aufstand im sogenannten Budy-Kommando, und nicht im Frauenlager.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I z tego buntu zostalo przywiezionych bodaj sanitarka kilka wiezniarek i zaszpilowanych ale na bloku 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nach diesem Aufstand wurden einige Häftlingsfrauen mit dem Sanitätsauto gebracht und durch Spritzen getötet, aber auf dem Block 28.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja widzialem sanitarke, dowiedzialem sie o tym, ale równiez nie bylem swiadkiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe das Sanitätsauto gesehen, ich habe davon erfahren, aber ich war ebenfalls kein Augenzeuge.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja tego nie podawalem w moich zeznaniach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich habe das auch nicht in meinen Aussagen angegeben.

 

Vorsitzender Richter:

Nein. Und wann haben Sie davon erfahren, jetzt oder damals?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy pan sie dowiedzial o tym wtedy, czy teraz?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja prawda chce podkreslic, ze ja w ogóle zeznaje tylko jako byly wiezien, tylko to, co mi jest wiadome z obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte betonen, daß ich nur als ehemaliger Häftling aussage, also nur das, was mir aus dem Lagerleben bekannt ist.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also nicht etwa, daß Sie es nachträglich erzählt bekommen haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie to, co pan potem...

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie damals auch erzählt bekommen, daß der Angeklagte Klehr es gewesen sei, der diese Frauen getötet hätte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu wtedy opowiadano, czy wie pan o tym, ze oskarzony Klehr byl tym, który dokonal zabójstwa wtedy.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, ale równiez na drodze ustnej informacji.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, aber ebenfalls auf dem Wege der mündlichen Information.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak samo byly jeszcze 2 Polki i przepraszam 1 Polka i 1 Niemka, Polka sie nazywala Terlikowska, Danuta, tez byly zaszpilowane na bloku 28. Tez zaszpilowane przez oskarzonego Klehra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, es war noch ein Fall, bei dem zwei Frauen - eine davon war eine Polin namens Terlikowska, Danuta [...] und dann eine Deutsche - von dem Angeklagten Klehr ebenfalls durch die Spritze getötet wurden, auch auf Block 28.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A mianowicie na sali operacyjnej na bloku 28 od strony drutów, bo jeszcze te kobiety rozmawialy z naszymi leichenträgerami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar auf dem Block 28, im Operationssaal von der Seite, wo der Drahtzaun war. Diese beiden Frauen haben noch mit unseren Leichenträgern gesprochen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Und anderen Häftlingen. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Aber Sie selbst haben Sie nicht gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale pan sam nie widzial ich?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Also das ist der Vorfall offensichtlich, den uns Glowacki da erzä hlt hat, ja? Sie selbst haben das nur vom Hörensagen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan slyszal tylko o tym, z opowiadania?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Ja widzialem te sanitarki, jak przyjechaly.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe das Sanitätsauto wohl gesehen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ta sanitarka odwiozla te zwloki, one nie zostaly w naszej piwnicy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Leichen blieben auch nicht in unserem Keller. Sie wurden ebenfalls mit dem Sanitätsauto fortgebracht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Chociaz czasem równiez byly zwloki kobiece, tez czasem byly, ale to sa rzadkie [+ przypadki.]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Obwohl manchmal die weiblichen Leichen auch bei uns blieben. Aber das waren seltene Fälle.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Was wissen Sie von der Fleckfieberepidemie und der Räumung dieses Krankenbaus?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co panu jest wiadomym o epidemii tyfusu plamistego i o oczyszczeniu pózniej izby chorych?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Krótko. Epidemia tyfusu, chociaz byla troche maskowana przez wiezniów, zeby cyfry nie przerazaly zalogi SS

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Typhusepidemie, die ein wenig von den Häftlingen maskiert wurde, also ein bißchen verheimlicht wurde, damit die hohe Zahl die SS-Männer nicht erschreckt

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ta epidemia doszla do zenitu w lecie 1942 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Epidemie erreichte ihren Höhepunkt, wann?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W lecie, sierpien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak, którego?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Lipiec, sierpien 1942.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Erreichte ihren Höhepunkt etwa im Juli/August 1942.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Równiez w tym czasie doszly do naszych uszu wiadomosci, ze wielu czlonków zalogi SS juz zachorowalo na tyfus.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es kam uns zu Ohren zu der gleichen Zeit, daß viele von der SS-Mannschaft auch daran erkrankten.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A nawet zona Hauptscharführera Palitzscha zmarla na to schorzenie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sogar die Ehefrau von dem Hauptscharführer Palitzsch starb daran.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wtedy zostala przeprowadzona selekcja, która obejmowala caly szpital, ale szczególnie dotkliwie odbila sie na stacji zakaznej, na bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals wurde eine Selektion durchgeführt, die den ganzen Krankenbau eigentlich [betroffen] hat und besonders stark diese Typhusabteilung auf dem Block 20 betroffen hat.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Do którego nalezal jeszcze barak drewniany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dazu gehörte auch eine Holzbaracke

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Gdzie byli wylacznie chorzy na tyfus.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wo sich ausschließlich die Fleckfieberkranken befanden.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ta stacja zostala 29 sierpnia 1942 calkowicie zlikwidowana.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Station wurde am 29. August 1942 vollständig liquidiert.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Razem z rekonwalescentami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zusammen mit den Rekonvaleszenten.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wie geschah das, wer machte das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak sie to stalo i kto tego dokonal?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy chodzi o selekcje, czy chodzi o techniczna strone przeprowadzenia tego?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Geht es Ihnen dabei um die Selektion oder um die technischen Einzelheiten der Durchführung?

 

Vorsitzender Richter:

Ich möchte wissen, ob zu dieser damaligen Zeit der Angeklagte Klehr überhaupt noch SDG war oder ob er bereits damals abgestellt war zum Desinfektionskommando?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pierwszy punkt: Czy oskarzony Klehr byl w tym czasie SDG, czy juz zostal oddelegowany?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Niewatpliwie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ohne Zweifel.

 

Vorsitzender Richter:

War er noch da?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I byl w obozie do czasu nominacji Oberscharführera, to bylo do kwietnia 1943.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ohne Zweifel, und er war ganz bestimmt im Lager, bis er Oberscharführer geworden ist. Und zwar war das im April 1943.

 

Vorsitzender Richter:

Das, Herr Zeuge, wissen Sie aus eigener Wahrnehmung?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to pan z wlasnego doswiadczenia?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Pamietam to, pamietam go.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich daran, ich erinnere mich an ihn.

 

Vorsitzender Richter:

Also Klehr ist nach Ihrer eigenen Wahrnehmung im April 43 Oberscharführer geworden, und bis zu diesem Zeitpunkt war er Sanitätsdienstgrad in den Krankenbauten?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I do tego czasu, do tego mianowania byl jeszcze SDG-sanitariuszem na izbie chorych.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Ist es möglich, daß er gleichzeitig auch bei der Desinfektion tätig war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy moze byc, ze on w tym samym czasie pracowal przy dezynfekcji?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest, jest to mozliwe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl, das ist möglich.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wtedy akcje gazowania prowadzil SS- Unterscharführer Adolf Theuer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Vergasungsaktion wurde damals von dem Unterscharführer Adolf Theuer

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Urodzony 1921 w Troppau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Geboren 1921 in Troppau, durchgeführt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. War Klehr nicht auch bei dieser Desinfektion irgendwie tätig?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy Klehr nie byl tez w jakis sposób przy dezynfekcji, nie dzialal tez w jakikolwiek sposób przy dezynfekcji?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie moge byc swiadkiem na ta okolicznosc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann nicht darüber aussagen.

 

Vorsitzender Richter:

Also, Herr Zeuge, der Angeklagte Klehr hat uns gesagt, er sei überhaupt nur bis zum Juli 1942 im Häftlingskrankenbau gewesen, und von diesem Zeitpunkt ab sei er mit der Seuchenbekämpfung beschäftigt gewesen bis 43 im Juli etwa, als er dann in ein Außenlager gekommen sei.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oskarzony Klehr powiedzial

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Wszystko jest jas ne. Prosze Wysokiemu Sadowi oswiadczyc, ze ja moge podac wszystkich SDG z Oswiecimskiego Stammlagru w kolejnosci chronologicznej, mozliwie nawet latami i miesiacami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bitte das Hohe Gericht zu beachten, daß ich in der Lage bin, sämtliche SDGs, die dort im Stammlager waren, chronologisch aufzuzählen, und zwar nicht nur das Jahr, sondern Monat und Tag fast.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

No, tak mniej wiecej, codziennie nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Chronologisch, Monat und Jahr. Möglichst genau.

 

Vorsitzender Richter:

Das tun Sie dann bitte einmal, damit wir uns da mal nach ein Bild machen können.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

SS-Rottenführer Adolf Theuer, którego wspomnialem jako Unterscharführera, bo potem zostal Unterscharführer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe ja ihn vorher genannt als Unterscharführer.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, von dem Augenblick ab, da Klehr Sanitätsdienstgrad war.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Aha, od tego momentu kiedy Klehr byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy Klehr b yl.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec Klehr do, powiedzialem, no...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kwietnia.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kwietnia 1943.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Klehr war also bis April 1943.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Scherpe byl od lata 1942.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Scherpe war ab Sommer 1942.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I krótko jeszcze po Klehrze pozostal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und noch eine kurze Zeit blieb er nach Klehr.

 

Vorsitzender Richter:

Nach Klehr?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach Klehr.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, da war er zwischendurch einmal nicht da oder war mal woanders oder im Arrest vielmehr?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy w jakims czasie go nie bylo, byl w areszcie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kogo? Kogo?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wen meinen Sie?

 

Vorsitzender Richter:

Scherpe.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie moge powiedziec, czy [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darüber kann ich nichts sagen.

 

Vorsitzender Richter:

Also er blieb noch etwas länger als Klehr?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pozostal dluzej?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Zgoda. W tym samym czasie byl jeszcze trzeci SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu der gleichen Zeit war doch noch ein dritter SDG

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I to byl oskarzony Hantl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das war der Angeklagte Hantl.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Prawdopodobnie poczatek 43.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wahrscheinlich Anfang 43.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest i pozostal do 44 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er blieb bis 44.

 

Vorsitzender Richter:

Anfang 43 bis 1944.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Potem byl oskarzony Nierzwicki, Hans.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Danach war der Angeklagte Nierzwicki, Hans.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, der interessiert uns jetzt weniger, weil wir gegen ihn...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nas on nie interesuje

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

No nastepny Geiger jeszcze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann war Geiger noch.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also uns interessiert, ob Sie uns das vollkommen mit Sicherheit uns sagen können, daß Klehr bis zum April 43, das heißt bis zu seiner Beförderung zum Oberscharführer, im Krankenbau als SDG war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy moze pan z cala pewnoscia, czy zostaje pan przy tym, ze oskarzony Klehr do kwietnia 1943 roku, to znaczy do tego czasu, kiedy zostal mianowany Oberscharführerem, byl sanitariuszem na izbie chorych?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest, tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl. [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Z tym ze bylo juz trzech sanitariuszy, juz byl prawda Scherpe i Hantl, a Klehr gral ich role nadrzedna, drugorzedna obsadzal Scherpe, trzeciorzedna Hantl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Noch dazu füge ich, daß gleichzeitig drei gewesen sind, und Klehr spielte dann den Vorgesetzten von den beiden anderen, Scherpe und Hantl.

 

Vorsitzender Richter:

Scherpe war vom Sommer 42 da und blieb etwas länger als Klehr?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Scherpe byl troche dluzej niz Klehr.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Und Hantl von Anfang 43 bis 44.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W 44 roku to mógl byc prawda czas letni, kiedy Hantl odszedl i poszedl do Monowitz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Jahre 1944, das könnte sich um den Sommer 44 handeln, als Hantl fortging...

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nach Auschwitz III. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Ja. So daß also dieses Ereignis an Weihnachten 1942 ganz zweifellos stattfand, als Klehr noch Sanitätsdienstgrad war.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, ze to, co mialo miejsce na Boze Narodzenia 42 roku, bylo z cala pewnoscia w tym czasie, kiedy oskarzony Klehr byl, pracowal

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Pracowal, byl zatrudniony [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Zatrudniony byl w charakterze sanitariusza.

 

Vorsitzender Richter:

Können Sie sich noch entsinnen, ob Klehr Anfang 1943 sich auch noch schreiben ließ auf der Schreibstube eine Anforderung für zusätzliche Genußmittel wegen von ihm vorgenommener »Sonderbehandlung«?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Ja sam je pisalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl. Ich habe das selbst geschrieben.

 

Vorsitzender Richter:

Und was und wann?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co i kiedy?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja dzisiaj nie powiem, czy to pisalem 3 razy czy 4 razy, w kazdym razie wiecej razy nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann heute nicht genau sagen, ob ich mehrere geschrieben habe, drei oder vier, aber auf jeden Fall war das drei

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Geringe Zahl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ungefähr, eine geringe Zahl, einige Male.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie wiem równiez, czy nie pisal jeszcze ktos inny ze schreiberów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß allerdings nicht, ob nicht noch jemand anders von den Schreibern auch dasselbe

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Das interessiert mich nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To nas nie

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Was hat in dem Schreiben dringestanden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co bylo w tym, jaka byla tresc tego pisma, co pan pisal?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Für die - es war der Tag angegeben - »Sonderbehandelten« - die Zahl - werden angefordert so eine Menge von Schnaps, so eine Menge von Zigaretten und das Geld. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Was für Geld?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mark. D-Mark. Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

R-Mark.

 

Vorsitzender Richter:

Reichsmark, ja. Wurde denn für »Sonderbehandlung« - wir haben bisher nur gehört, daß an die SS-Leute, die sich an der Tötung von Menschen beteiligt haben, besondere Genußmittel, zum Beispiel Schnaps und Zigaretten, ausgegeben wurden - auch Geld gezahlt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pieniadze? Dotychczas slyszelismy, ze bylo wydawane za to dokonanie specjalnych czynnosci wódka i pieniadze, wódka i papierosy, ale nie slyszelismy o pieniadzach.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, ale te sprawy odnosza sie do akcji gazowania, a tu wyraznie mówie o akcji usmiercania fenolowego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das bezieht sich auf die Vergasung, und das, was ich jetzt sage, bezieht sich auf die Phenolspritzen, also die Tötungen mit Phenol.

 

Vorsitzender Richter:

Wurden bei den Phenolspritzen auch Geldzahlungen angewiesen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pieniadze byly za to wydawane?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak ja formulowalem to pismo. Na polecenie oskarzonego, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe auf diese Weise das Schreiben damals abgefaßt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Inni SDG tego nie zadali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf Anordnung des Angeklagten. Die anderen SDGs haben das nicht verlangt.

 

Vorsitzender Richter:

Das weiß ich, ja.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Druga spr awa: nie jest mi wiadomym, czy to pismo bylo nakazane, czy Klehr kazal wystawic to pismo z zarozumialosci, glupoty czy po prostu z istniejacego porzadku, tego nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, ob der Angeklagte das schreiben ließ aus Überheblichkeit, aus Dummheit oder aus irgendwelchen anderen Gründen.

 

Vorsitzender Richter:

Na ja, das ist ja auch Nebensache. Ich will wissen, was drinstand in dem Schreiben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mnie chodzi tylko o to, co tam bylo napisane.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec to powtarzam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also, ich habe es wiederholt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und zwar: Was hat er angefordert? Und für wie viele Fälle?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiec co i w ilu wypadkach?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec zarzad w takim pismie zazadal wódki i pieniedzy, papierosów. Powiedzialem, ze trzy lub czterokrotnie tego rodzaju pismo pisalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also, ich habe gesagt, daß er in diesem Schreiben Zigaretten, Schnaps und Geld angefordert hat und daß ich diese Schreiben drei- bis viermal abgefaßt habe.

 

Vorsitzender Richter:

Und für wie viele Fälle hat er das angefordert? [...] Ging aus diesem Schreiben hervor, wie viele Menschen getötet worden sind dabei, jeweils?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy widocz nym bylo

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Tak, tak zrozumialem! Czy wynikalo z pisma ilu ludzi

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Z tego pisma ilu ludzi zostalo zabitych?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, tak. W sformulowaniu brzmialo: - Für die an diesem Tag soundso viel »SB«, »Sonderbehandelte«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für soundso viele »Sonderbehandelte«.

 

Vorsitzender Richter:

Und war da die Zahl der »Sonderbehandelten« auch drin?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Liczba byla zawsze podana?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Und können Sie sich auf diese Zahl noch erinnern?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nicht mehr. [Pause] Wissen Sie etwas, daß in den Jahren 42 oder 43 Häftlinge, an denen Fleckfieberexperimente durchgeführt worden waren, mit Phenolspritzen getötet worden sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, ze w 42 i 43 roku zabici byli zastrzykiem fenolu tacy wiezniowie, na których zostaly dokonywa ne eksperymenty?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Prosta odpowiedz brzmi »nie«, ale wiadomym mi jest, ze byly eksperymenty robione i to takie, ze dawano do picia mocz ozdrowienców chorym, ze dawano rózne preparaty, których nazwy mi sa dzisiaj nieznane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann darauf mit nein antworten. Aber es ist mir bekannt, daß man verschiedene Experimente durchgeführt hatte, daß man zum Beispiel den Gesunden Urin von den Kranken zu

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Andererseits, verkehrt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Umgekehrt?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Umgekehrt, von den Rekonvaleszenten Urin wurde von den - ozdrowieni

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

To niech pan mówi po polsku...

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Chorzy pili mocz ozdrowienców.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also die Kranken tranken Urin von den Rekonvaleszenten.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Ze byly stosowane rózne preparaty równiez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß man verschiedene Präparate angewendet hat.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A ze przeglady istnialy, nie jest mi wtedy wiadomym, czy obejmowaly akurat przypadki eksperymentalne, czy równiez inne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß die Selektionen durchgeführt wurden, ist mir bekannt. Aber ob auch diese Versuchsobjekte sich darunter befanden, das weiß ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie nicht? Wissen Sie, ob im Sommer 42 ein sowjetischer Polizeikommissar durch eine Phenolinjektion getötet wurde? [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie jest mi wiadome.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ist mir nicht bekannt.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie etwas von den Häftlingen Teofil Cyron und Doktor phil. Weiner und Zygmunt Stobiecki, die erschossen werden sollten, aber nicht transportfähig waren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, cos o tych ludziach, którzy mieli byc rozstrzelani, ale nie byli zdolni do transportu? Nazwiska byly

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Te nazwiska nic mi nie mówia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Namen sagen mir nichts in dem Augenblick.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie etwas davon, daß Ende 42 oder Anfang 43 20 Häftlinge durch Klehr mittels Phenolinjektionen getötet wurden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wiadomym panu jest, czy z koncem 42 albo tez z poczatkiem 43 roku dwudziestu wiezniów zostalo zabitych przez oskarzonego Klehr a przy pomocy zastrzyku fenolu?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Codziennie sie to odbywalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das spielte sich jeden Tag ab.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I w wiekszych ilosciach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und in größeren Mengen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wissen Sie etwas von mehreren besonders jungen Häftlingen, die im Block 20 getötet wurden durch Injektion? [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadome cos o zabiciu zastrzykami specjalnie mlodych wiezniów?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, tak, znam te sprawe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich kenne diesen Fall.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I nawet o ta sprawe bylem pytany przez SS-Standortarzta doktora Wirthsa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wurde sogar darüber von dem SS-Standortarzt Wirths gefragt.

 

Vorsitzender Richter:

Und was wußten Sie, und wieso wußten Sie das, und was wurden Sie gefragt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dlaczego pan wiedzial o tym i o co pan byl pytany?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Doktor Wirths kazal mi przybyc do siebie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doktor Wirths ließ mich zu sich kommen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mit sämtlichen Totenbüchern. - Tak. Zabralem je na wózek i zawiozlem je do...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich nahm sie auf einen Karren und brachte sie zu ihm.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Doktor Wirths przegladal wszystkie Totenbücher.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doktor Wirths schaute sich sämtliche Totenbücher durch.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A potem zatrzymal sie na datach 28 lutego i 1 marca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und blieb dann bei folgenden Daten: 28. Februar und 1. März stehen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

1943. I wyrazil swoje zdziwienie, ze w tym dniu, w tych dwóch dniach umieraja w kolejnosci numerowej w odstepach krótkominutowych ludz ie z tych samych roczników i z tych...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er gab seinem Staunen Ausdruck, daß an diesen Tagen, und zwar in kurzem Abstand nacheinander

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nummernweise.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nummernweise verschiedene Menschen getötet wurden, also starben, die aus dem gleichen Jahrgang stammen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I zapytal mnie z kolei, co to byla za sprawa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er fragte mich, was das für ein Fall gewesen sei.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oczywiscie nie odpowiedzialem, bo nie wiedzialem, czy w pytaniu nie brzmi, nie jest zawarta jakas uchwytka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe selbstverständlich nicht geantwortet, weil ich nicht wußte, ob da nicht irgendeine Falle in der Frage steckt.

 

Vorsitzender Richter:

Wußten Sie denn etwas davon?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiedzial pan cos?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und was und wieso?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co i z jakiego powodu panu bylo wiadome?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W tych dwóch dniach zostali doprowadzeni przez Rapportführera, Hauptscharführera Palitzscha. Zostali doprowadzeni wiezniowi, chlopcy z roczników 1928, 29 i 30.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An diesen Tagen wurden von dem Rapportführer Palitzsch Jungs, die in den Jahren 1928, 1929 und auch 1930 geboren wurden, gebracht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I zdaje sie, ze kilku jeszcze mlodszych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sogar einige, ich glaube, die noch jünger waren.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I w 2 partiach zostali ci mlodzi wiezniowie usmierceni na bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und in zwei Gruppen wurden diese jungen Häftlinge auf dem Block 20 getötet.

 

Vorsitzender Richter:

Wie viele waren das etwa?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ilu mniej wie cej bylo ich?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja podalem w moich zeznaniach 60 i 80.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe in meinen Aussagen 60 und 80 genannt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Po wojnie dowiedzialem sie, wlasnie po wojnie, juz w czasie trwania procesu dowiedzialem sie, ze chodzi o grupe 39 i 80. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach dem Kriege, schon während des Prozesses - jetzt

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Z prasy sie dowiedzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieses Verfahrens - habe ich aus der Presse erfahren

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Polskiej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In Polen, daß die eine Gruppe 39 und die andere 80 Personen zählte.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie etwas davon, wer diese Jungen umgebracht hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiadomym panu jest, kto zabil tych chlopców?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Równiez na te okolicznosc nie jestem swiadkiem naocznym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Über diese Umstände kann ich auch nicht als Augenzeuge berichten.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W kazdym razie wiadomym jest równiez z informacji moich kolegów, ze rozpoczal te akcje oskarzony Scherpe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß aus der Information, die mir meine Kameraden brachten, daß diese Aktion von dem Angeklagten Scherpe begonnen wurde.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I w czasie trwania tej akcji oskarzony Scherpe przerwal ja i przybiegl do Arztzimmer ogromnie wzburzony i cos mamrotal pod nosem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte Scherpe unterbrach die Aktion und kam ins Ärztezimmer.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, to bylo naprzeciwko schreibstube.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war gegenüber der Schreibstube. Er war sehr erregt und murmelte etwas vor sich hin.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A zaraz za nim przybiegl ktos z bloku 20, juz w tej chwili nie wiem, czy to byl schreiber, i powiedzial, ze akcja zostala przerwana.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und hinter ihm her kam unmittelbar jemand anders - ich glaube, das war ein Schreiber von dem Block 20 -, und er sagte, die Aktion sei abgebrochen

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I szukaja kogos do przeprowadzenia dalszych, do prowadzenia dalszych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und man sucht jemand anders, der das weiterführen soll.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, wissen Sie etwas von 15 jüdischen Häftlingen, die im Nebenlager Jawischowitz beschäftigt waren und zur ambulanten Behandlung in das Stammlager gekommen waren, daß die auch getötet worden sind?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Weiß er nichts. Daß im Sommer 42 oder 43 - das haben Sie uns vorhin schon erzählt, jawohl - der Häftling Doktor Samson im Leichenkeller von Block 28 durch eine Phenolinjektion getötet worden sei, nachdem er vorher von Klehr mit sogenanntem Sportmachen gequält worden sein soll?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiadomym panu jest, ze latem 42 czy 43 roku doktor Samson zabity zostal zastrzykiem fenolu przez Klehra w piwnicy?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, po wykonywaniu »cwiczen sportowych«

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po wykonywaniu tak zwanych »cwiczen sportowych«.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Oskarzony Klehr lubil te »cwiczenia« prowadzic i prowadzil je albo na podwórku bloku 20, albo na strychu bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte Klehr liebte solche »Sportübungen« sehr und pflegte sie entweder auf dem Hof des Blocks 20 oder auf dem Boden des Blocks 20 durchzuführen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W ten sposób zaslablo nie w tym samym dniu, ale w róznych okolicznosciach, dwóch z obsady, z pflegerów szpitalnych, raz doktor Samson, raz kolega, Rudek

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf diese Weise wurde zweien von den Pflegern schlecht, und zwar dem Doktor Samson und

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Który podobno zostal zabity potem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der angeblich danach getötet wurde.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak i Rudek, który zmarl podobno naturalna smiercia na serce.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der andere Pfleger, Rudek, der angeblich eines natürlichen Todes danach gestorben sei, an Herzschwäche.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiadomym mi jest jeszcze, ze oskarzony Klehr wykonywal równiez zastrzyki fenolowe w piwnicy bloku 28 mianowicie w Leichenkeller.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ist mir auch bekannt, daß der Angeklagte Klehr die Phenolspritzen im Leichenkeller, und zwar auf dem Block 28, durchgeführt hat.

 

Vorsitzender Richter:

Moment. Gegen wen? Gegen den Doktor Samson?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, na doktora Samsona to, co powiedzialem do tego sie ograniczam - Angeblich - prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das habe ich ja nun vorher gesagt, »angeblich«, in bezug auf den Doktor Samson. Das andere

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Mnie jest, wiadomy ten wypadek, ale nie jestem swiadkiem naocznym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ist mir bekannt, aber ich bin kein Augenzeuge. Ich habe es gehört.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Natomiast

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Moment! Moment, jetzt! Das wollen wir doch mal klarstellen: Was haben Sie gehört? Daß Doktor Samson a) mit »Sportmachen« gequält worden sein soll und b) später, nachdem er umgefallen ist, im Block 20 im Leichenkeller von Klehr mit einer Phenolspritze getötet worden ist?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Leichenkeller znajdowala sie na bloku 28, chce sprostowac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Leichenkeller befand sich auf dem Block 28. - Czy pan, to znaczy pan chce, powtarzam jeszcze raz, pan chce powiedziec, ze slyszal pan ze po wykonaniu »Sportu« z doktorem Samsonem mial on zostac zabity w podziemiach

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

I ze on zostal zaszpilowany, i wiadoma mi jest druga ofiara, to jest pfleger Rudek, który zmarl na skutek takiego postepowania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und Doktor Samson sollte eben mit einer Phenolspritze getötet werden, und ich habe gehört, daß der andere Pfleger, mit dem auch »Sport« von dem Angeklagten Klehr getrieben wurde, daß der Rudek angeblich an Herzschwäche danach gestorben sei.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Von wem haben Sie das mit dem Doktor Samson gehört und mit dem Rudek?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Od kogo pan to slyszal o tym doktorze Samsonie i o

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Z bloku 20 trägerzy, on nalezal, ten czlowiek nalezal do obsady szpitala. Znalismy sie wszyscy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieser Mann gehörte ja zur Belegschaft des Blocks.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A w tym czasie ja równiez do niego nalezalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich gehörte ebenfalls zu diesem Block 20. Zum Krankenbau im allgemeinen.

 

Vorsitzender Richter:

Irgendwie müssen Sie es trotzdem gehört haben, nicht? Entweder hat es Ihnen jemand erzählt, oder Sie haben einen schriftlichen Bericht gelesen oder sonst - ich weiß es ja nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W jakis sposób musial sie pan dowiedziec, albo ktos panu opowiadal, albo musial pan czytac o tym, ze on zmarl, ze on zostal zaszpilowany.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kazdorazowe wystapienie, takie kiedy Klehr robil ten »Sport« te »cwiczenia«, to sie odbilo echem, prawda? A te ofiary skarzyly sie potem, w tym wypadku doszlo do drastycznego zejscia, a o tym byla mowa w szpitalu, wiec o tym mi mógl powiedziec, ja dzisiaj juz nie wiem, kto, w kazdym razie wszyscy z tych, którzy wykonywali te cwiczenia. Wiec caly personel bloku 20 to wykonywal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, über diese Fälle des »Sporttreibens«, da gab es immer ein Echo im Lager, also es wurde darüber gesprochen

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Im Krankenbau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Krankenbau insbesondere wurde darüber gesprochen. Und diesen Fall habe ich ja sicher von jemand gehört. Ich kann das jetzt nicht mehr angeben, wer das gewesen ist.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tym bardziej, ze cala obsada 20 brala udzial w tym »Sporcie«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar besonders, weil die ganze Belegschaft des Blocks

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Die Personalbelegschaft, nicht Krankenbau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Personalbelegschaft des Blocks 20 an diesem »Sport« teilnahm.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sie auch?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan tez?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, ja bylem na b loku 21.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich war im Block 21.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

- Schnitt -

 

Vorsitzender Richter:

Welche Fragen sind an den Zeugen zu stellen von seiten des Gerichts? Keine? Doch. Bitte schön.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

[Pause] Herr Zeuge, am Heiligen Abend, welche sonstigen SS-Dienstgrade außer Klehr befanden sich in der in Frage kommenden Zeit - also von morgens bis zu dem Zeitpunkt, in dem Sie die letzte Todesmeldung in Händen hatten - in dem Bereich der Krankenbauten?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, czy jeszcze byli inni?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I jacy, inni jeszcze esesmani znajdowali sie w tym czasie w Wigilie 42 roku, to znaczy od rana do tego momentu, kiedy otrzymal pan juz wiadomosc o za

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Tak jest, tak jest, tak, tak

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Na terenie

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Na terenie Krankenbau

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Bloku.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie przypominam sobie zadnego drugiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy wszystkie SS-stopnie.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, nie bylo zadnego innego.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Nicht nur SDG, ganz allgemein, welche

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Das habe ich eben noch mal wiederholt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Alle, alle, alles Krankenbau.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

In den Krankenbauten. Ich verstehe unter Krankenbauten sämtliche Blocks, in denen Kranke waren.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Zrozumialem, dziekuje bardzo

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Wszystkie bloki nalezace.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nikogo drugiego nie widzialem w tym dniu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Keinen anderen habe ich an diesem Tage gesehen.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Auch Scherpe nicht?

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Keinen anderen SS-Dienstgrad.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak samo Scherpego nie widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auch den Scherpe nicht.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Auch Scherpe nicht? Keinen anderen haben Sie gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nikogo

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Nikogo wiecej

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Also bis zu dem Zeitpunkt, in dem Sie die letzte Todesmeldung erhalten haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Do tego czasu, dopóki ostatnia

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Tak jest, tak jest , tak jest, zrozumialem dobrze intencje, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl, habe ich gut verstanden. Niemanden habe ich gesehen.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Auch bis zu dem Zeitpunkt, da die Leichenträger Ihnen erzählt haben, es sei fertig?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Do tego czasu, dopóki c i leichenträgerzy powiedzieli, ze skonczylo sie

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Nie widzialem zadnego drugiego, tak jest, tylko Klehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Habe ich keinen gesehen, nur den Klehr.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Dann zu den Anforderungen von Sonderzuteilungen: Wann war das? Können Sie das zeitlich einordnen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy moze pan okreslic date mniej wiecej, w granicach, kiedy byly te pisma odnosnie

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Aha, tak, tak, te rachunki, te - Forderungen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dodatków wódki, papierosów i tak dalej?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Koniec 42 roku, raczej to jest tak z grubsza powiedziane, prawda? Moze pazdziernik, listopad, grudzien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ganz im allgemeinen, also vage, Herbst, also Oktober, November 42.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Oktober, November 42?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pazdziernik, listopad?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Pazdziernik, listopad, grudzien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oder vielleicht Dezember.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, schön. Und an wen gingen diese Schreiben? [...] Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Hatten Sie keine Adresse dazuzuschreiben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie mial pan

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Bez adresu, to bylo bardzo skromnie tylko sformulowane.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Also ohne Adresse.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ohne Adresse, das war ganz sparsam, wörtlich geschrieben.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja. Und wie hieß der Weis mit Vornamen?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jak, ktos?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak nazywal sie Weis po imieniu?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie pamietam, nie pamietam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich nicht.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, danke. Sonst keine Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Staatsanwalt, bitte schön.

 

Staatsanwalt Kügler:

Sie hatten von der Selektion vom 29. August gesprochen. Haben Sie im Zusammenhang mit dieser Selektion, die also den Block 20 und die Baracke betraf, den Angeklagten Klehr beobachtet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy obserwowal pan, mówil pan poprzednio o selekcji 29 sierpnia blok 20 i barak czy widzial pan, widzial pan tam oskarzonego Klehra?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Ale ja chce tutaj sprostowac, ze 29 juz byl transport, prawdopodobnie selekcja odbyla sie dnia poprzedniego, albo jakies 2 dni wczesniej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, aber ich möchte hier etwas berichtigen: Am 29. August war bereits der Transport zusammengestellt, also die Selektion fand wahrscheinlich einen Tag oder zwei Tage vorher statt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Klehra widzialem na podwórku miedzy blokem 20 a 21.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Den Klehr habe ich auf dem Hof zwischen dem Block 20 und 21 gesehen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Akcja trwala dosc dlugo i oskarzony Klehr kazal sobie nawet przyniesc taboret.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Aktion dauerte ziemlich lange, und der Angeklagte Klehr ließ sogar für sich einen Hocker bringen. [...]

 

Staatsanwalt Kügler:

Können Sie beschreiben, was er im einzelnen dort getan hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moze pan opisac w szczególach, co on tam robil?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Akcja wygladala w ten sposób, ze podjezdzaly wozy, wozy ciezarowe

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Aktion sah folgendermaßen aus: Die Autos kamen, Lastautos.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Które podjezdzaly tylem

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die kamen rückwärts angefahren

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Do bramy podwórka polozonego miedzy 20 a 21 blokiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ans Tor des Hofes zwischen dem Block 20 und 21.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I tu wsiadali chorzy na te samochody.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dort stiegen die Kranken auf diese Lastautos.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tej akcji pilnowali, pilnowali nie tylko SDG, ale równiez czlonkowie SS, nalezacy prawdopodobnie do Fahrbereitschaft.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Aktion wurde nicht nur von SDGs bewacht, sondern auch von den anderen SS-Leuten. Das waren wahrscheinlich Angehörige der SS-Fahrbereitschaft.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A moze równiez z Blockführerstube.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vielleicht auch aus der Blockführerstube.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec, do czego sprowadzal sie nadzór SDG i czlonków SS?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie sah dann diese Aufsicht von den SDGs und anderen SS-Leuten aus?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Stali przy samochodach w czasie ladowania liczyli, zeby mieli obraz, czy zostala cala ilosc zaladowana, notowali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie standen neben den Lastautos und notierten sich die Zahl. Also sie prüften, ob alle da drin waren.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Samo ladowanie, doprowadzanie, a czasem niektórych chorych trzeba bylo wnosic, bo byli nieprzytomni, odbywalo sie rekami wiezniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Verladen der Häftlinge - und manche mußten getragen werden, weil sie nicht gehfähig waren - wurde mit den Händen der Häftlinge durchgeführt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Bylo cieplo bardzo, goraco, wiem, ze cien padal od strony bloku 21 i tam sobie oskarzony Klehr ustawil ten taboret i w tym czasie, kiedy oczekiwano na nastepna partie samochodów, tam w cieniu wypoczywal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war sehr heiß damals, und der Schatten fiel gerade in die Nähe des Blocks 21. Und dort in dieser Schattenecke ließ sich der Angeklagte Klehr auf seinem Hocker nieder und ruhte sich aus

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Miedzy poszczególnymi transportami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwischen den einzelnen Transporten.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Na podwórku znajdowal sie równiez oskarzony Scherpe i lagerarzt wówczas doktor Entress

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem Hof befand sich auch der Angeklagte Scherpe und der Lagerarzt Doktor Entress ebenfalls

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Którzy osobiscie dopilnowali sprawnego zaladowania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die persönlich beaufsichtigten, daß alles wunschgemäß abläuft.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Samochody byly z Fahrbereitschaft, a nie z Krankenbau. Krankenbau nie posiadal samochodów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Autos stammten von der Fahrbereitschaft und nicht vom Krankenbau, weil der Krankenbau keine Autos besaß.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec prawdopodobnie byli zainteresowani ta akcja, byly zainteresowane równiez inne wladze obozowe, które do tej akcji dostarczyly równiez esesmanów do wykonowania polecen zwiazanych z zaladunkiem i wyladunkiem wiezniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daraus ist zu ersehen, daß die anderen SS-Behörden an dieser Aktion interessiert waren und daß sie auch SS-Männer zur Verfügung gestellt haben, um bei dieser Aktion behilflich zu sein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Können Sie sich erinnern - und wenn ja, aus welchem Grund, wo haben Sie es her -, wie viele Personen damals zur Vergasung abtransportiert wurden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wie pan, czy dowiedzial sie pan, jaka ilosc ludzi zostala wtedy przeznaczona do zagazowania?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Caly ten transport musial byc potem w nastepnych dniach - »vom Krankenbau abgesetzt«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der ganze Transport mußte in den nächsten Tagen »vom Krankenbau abgesetzt« werden.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I ludzie ci pozostali w tym dniu, kiedy zostali wytransportowani, pozostali w stanie chorych szpitala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und diese Personen, die an einem bestimmten Tag abtransportiert wurden, die blieben noch als Stärke des Krankenbaus.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Dopier o z chwila, kiedy wystawilismy dla nich papiery posmiertne, zostali ze stanu skresleni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und erst, nachdem wir die Todespapiere für sie ausgefertigt haben, wurden sie dann also abgeschrieben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To trwalo zwykle w takim transporcie kilka dni. W tym dniu równiez trzymalismy przez pare dni w stanie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das dauerte normalerweise einige Tage. Bei diesem Transport war das auch der Fall.

 

Staatsanwalt Kügler:

Und wie viele waren es?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ilu ludzi?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Okolo 800 ludzi z Krankenbau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Circa 800 Personen aus dem Krankenbau.

 

Staatsanwalt Kügler:

Haben Sie den Angeklagten Klehr beobachtet, ob er Häftlinge mißhandelt hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy obserwowal pan oskarzonego Klehra przy znecaniu sie nad wiezniami?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Pytanie jest skierowane wobec tej akcji, o której byla mowa, czy w ogóle?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Betrifft Ihre Frage nur diese Aktion, oder [+ fragen Sie] im allgemeinen?

 

Staatsanwalt Kügler:

Nein, im allgemeinen körperlich mißhandelt hat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie, ogólnie.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Znecanie sie cielesne.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Roz umiem. Odpowiadam. Wiec tak. Osobiscie nie doznalem zadnej krzywdy cielesnej od Klehra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich verstehe die Frage und beantworte sie: Mir persönlich wurde von dem Angeklagten Klehr nie etwas zuleide getan.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Wspomniano juz o tak zwanym »Sporcie«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es wurde bereits der sogenannte Sport erwähnt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Przy czym, tu nie chodzilo tylko o komendy, równiez Klehr poslugiwal sie przy tym szturchancami i kopniakami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dabei waren das nicht die Befehle alleine, sondern er bediente sich auch des Schlagens und Tretens der Häftlinge.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Klehr bardzo chetnie lubil kopac swojego interlokutora w dolna czesc ciala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Klehr liebte es sehr, seinen Gesprächspartner in die unteren Körperteile zu treten.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I jakkolwiek robil wrazenie czlowieka poruszajacego sie ociezale. Podziwialem zrecznosc, z jaka wykonywal tego rodzaju manewr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und obwohl er den Eindruck sonst machte, etwas schwerfällig zu sein, bewunderte ich immer die Beweglichkeit und die Schnelligkeit, mit denen er sich dabei gebärdete.

 

Staatsanwalt Kügler:

Sie haben bei Ihrer Vernehmung durch die Staatsanwälte geschildert seinerzeit, daß Klehr sich dort Ihnen gegenüber wie ein Pascha benommen habe. Können Sie das vielleicht kurz erläutern?

 

Vorsitzender Richter:

Herr Staatsanwalt, muß das sein, daß wir uns damit aufhalten? Er hat vorhin auf meine Frage geantwortet, er hätte sich etwas überheblich gebärdet, und ich glaube, daß wir doch damit auskommen können, falls Sie nicht unbedingt Wert drauf legen. Ich glaube nicht, daß uns das weiterführt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Na, gut. Ich habe dann im Moment keine Fragen.

 

Staatsanwalt Vogel:

Ich habe nur noch eine Frage.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Staatsanwalt Vogel:

Herr Doktor Paczula, Sie haben mehrfach erwähnt, daß Sie von den Leichenträgern unterrichtet wurden über die Person der Täter bei gewaltsam en Todesfällen von Häftlingen. Befand sich darunter auch ein Ignacy Molka?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan niejednokrotnie wspominal, ze slyszal pan o zabójstwach dokonywanych od strony truponoszy. Czy wsród nich znajdowal sie pewien Ignacy Molka?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Aha, wsród truponoszy moge wszystkich truponoszy, którzy mi sa znani, moge wymienic nazwiskami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, und ich bin in der Lage, die Namen der Leichenträger, die mir bekannt sind, aufzuzählen.

 

Staatsanwalt Vogel:

Die anderen leben zum größten Teil nicht mehr, außer Doktor Glowacki. Wissen Sie, ob Herr Molka noch lebt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiekszosc niezyje, ale czy panu jest wiadomym czy Molka zyje jeszcze czy wie pan cos o tym?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, j a nie chce byc falszywym informatorem, moze on w tej chwili nie jest przy zyciu. W kazdym razie w ostatnich latach pan Molka, Ignacy mieszkal w okolicy Kalisza bodajze miejscowosc ta nazywala sie Dobrzec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte nicht falsche Informationen Ihnen jetzt liefern. Ich weiß es nicht, ob Herr Molka in diesem Augenblick lebt, aber in den letzten Jahren lebte er noch, und zwar in der Gegend von Kalisz, in einem Ort, der, glaube ich, Dobrzyca heißt.

 

Staatsanwalt Vogel:

Danke. Danke schön.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Herr Doktor Paczula, haben Sie in Auschwitz gesehen oder gehört, daß der Angeklagte Klehr an Häftlingen Operationen durchgeführt hat, die normalerweise nur einem Arzt vorbehalten sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy widzial pan

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Zrozumialem, dziekuje bardzo. Wejscie do sali operacyjnej nie bylo dostepne dla normalnego smiertelnika, nad sala byl tak zwany Warnsignal: »Operation! Eintritt verboten!«, wiec nie bylo to sprawa prosta, kontrolowac kogos z zalogi SS w czasie wykonywania zabiegów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Zutritt zu dem Operationssaal war für die Häftlinge verboten, und es war immer ein Warnzeichen oben: Die Operation läuft, man darf den Saal nicht betreten. Also es war ja äußerst schwierig, dabeizusein, um zu beobachten, wer grade so eine Operation durchführt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A odpowiadajac scisle, nie wiem, nie widzialem, a nawet nie slyszalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Um ganz genau zu antworten, muß ich sagen: Ich weiß nicht, ich habe es nicht gesehen, und ich habe sogar nichts gehört.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Danke.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Frage mehr. Von seiten der Verteidigung? Herr Rechtsanwalt Göllner.

 

Verteidiger Göllner:

Herr Doktor Paczula, ich frage wegen der Telefonaufnahmen von der Schreibstube aus: Wurden Ihnen tatsächlich diese Meldungen von dem Lagerarzt oder von der Lagerleitung persönlich zugeleitet, oder war das ein anderer deutscher Unterscharführer, der diese Telefone abnahm?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pytanie moje odnosi sie do rozmów telefonicznych, otrzymanych przez pana telefonicznie informacji. Czy bylo to rzeczywiscie tak, ze pan otrzymywal takie informacje przez telefon osobiscie, czy tez byl jakis inny esesman, który przyjmowal te rozmowy.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, tak, odpowiadam na to pytanie: tak. Polaczenie telefoniczne bylo takie: to byla tylko jedna linia: kancelaria Standortarzta, kancelaria Häftlingskrankenbau-Schreibstube.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war nur eine Leitung zwischen der Kanzlei des Standortarztes und der HKB-Schreibstube.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W kancelarii Standortarzta siedzieli urzednicy Standortarzta, którzy te rozmowy prowadzili, mianowicie Unterscharführer Losert, Unterscharführer Richter, czasem Oberscharführer Wilhelmy. Pózniej po Wilhelmim, SS-Oberscharführer, Stabsscharführer Ontl, Schütze Geiger.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der Kanzlei des Standortarztes saßen verschiedene SS-Männer, also Unterscharführer Losert, Richter, Wilhelmy, Ontl, Schütze Geiger.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Prawdopodobnie jeszcze i inni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wahrscheinlich noch andere.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czasem poslugiwali sie tym telefonem z tamtej strony równiez oficerowie SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal benutzten diese Leitung ebenfalls die Offiziere der SS.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec kazali sobie przywolac do telefonu kogos, z kim chcieli rozmawiac, albo po prostu te wiadomosc przekazywali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie ließen manchmal denjenigen, den sie sprechen wollten, zum Telefon holen, und manchmal gaben sie direkt eine Nachricht zur Weiterleitung.

 

Verteidiger Göllner:

Ich wollte zunächst wissen, Herr Doktor Paczula, ob Sie die Telefonnachrichten persönlich abgenommen haben oder die eben von Ihnen genannten vier oder fünf SS-Scharführer?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein

 

Verteidiger Göllner [unterbricht]:

Einer davon.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die waren in der Kanzlei des Standortarztes. [...]

 

Verteidiger Göllner:

Wir gehen sämtlich davon aus, daß natürlich Klehr kein Telefon hatte. Klehr hatte kein Telefon, das ist unstreitig [unverständlich] Behandlungszimmer

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Wenn er die vier Namen [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Er war wohl allein in seinem Zimmer, wo das Telefon auflief. Und auf der Gegenseite, da waren verschiedene SS-Leute.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eben.

 

Vorsitzender Richter:

Die hat er genannt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die hat er genannt.

 

Vorsitzender Richter:

Und was ist Ihnen nun noch unklar, Herr Rechtsanwalt?

 

Verteidiger Göllner:

Ob er persönlich diese Nachrichten entgegennahm?

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das hat er uns gesagt

 

Verteidiger Göllner [unterbricht]:

Das hat er jetzt gesagt.

 

Vorsitzender Richter:

Denn er ist allein gewesen an diesem Telefon.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan byl jeden?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Przepraszam, chcialbym uzupelnic:

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte noch ergänzen:

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W tym samym pomieszczeniu, gdzie byl telefon, siedzial jeszcze drugi wiezien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In demselben Raum, in dem sich das Telefon befand, saß noch ein anderer Häftling.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A mianowicie 684, Frolik.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar die Häftlingsnummer 684, Frolik.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Frolik, Stefan. Pózniej 23.478 Reinke, Pawel.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später ein anderer Häftling namens Reinke, Paul, Häftlingsnummer 23.478.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czasem Doktor [Josef] Zacharski.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal ein Arzt, Doktor [Josef]

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Nicht Arzt, Jurist.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein Jurist, Doktor [Josef] Zacharski.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

18.239.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

18.239, die Häftlingsnummer.

 

Verteidiger Göllner:

Herr Doktor Paczula, Klehr behauptet, es sei unmöglich, daß Sie persönlich eine telefonische Nachricht, die an Sie übermittelt wurde, ihm überbracht haben könnten. Er sagt vielmehr, Sie hätten lediglich ihm erklärt, er müsse ans Telefon kommen und dann die Nachricht selbst abnehmen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oskarzony opowiada, ze to jest niemozliwe, zeby pan przyjmowal wiadomosc i jemu dalej podawal, tylko przychodzil pan do niego i wolal go do telefonu i on musial sam osobiscie przyjmowac.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oskarzony ma czesciowo racje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte hat teilweise recht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Bo kiedy ktos z wladz wyzszych od Standortarzta chcial rozmawiac z oskarzonym Klehrem to sie nie poslugiwal moja osoba.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn einer von den Herren dort in der Kanzlei des Standortsarztes den Angeklagten Klehr persönlich sprechen wollte, dann ließ er selbstverständlich ihn holen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A bywalo nieraz, ze nawet przekazywano wiadomosci przeze mnie, przez wieznia od Standortarzta na przyklad SS-Stabsscharführer Ontl, albo Wilhelmy zawiadamial doktora Entressa czy Rohdego czy kogos innego, ze ten ma w dzisiejszym dniu sluzbe na rampie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab aber auch Fälle, daß diese SS-Leute, die dort saßen in der Kanzlei, mir die Nachricht gaben, ich soll den einen oder den anderen benachrichtigen, daß sie heute an der Rampe den Dienst zu versehen haben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nawet takie tajemnice byly przekazywane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sogar solche Geheimnisse wurden mir dann anvertraut.

 

Verteidiger Göllner:

Herr Doktor Paczula, Klehr sagt, bei der von Ihnen geschilderten Mitteilung Weihnachten 1942 - daß also Doktor Entress nicht anwesend oder in Urlaub gefahren s ei - wäre es ganz unmöglich gewesen, daß diese Mitteilung ihm überbracht worden wäre.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oskarzony opowiada, ze to jest niemozliwe, zeby pan wtedy w Wigilie 42 roku otrzymal telefoniczna wiadomosc o tym, ze lekarz znajduje sie na urlo pie.

 

Verteidiger Göllner:

Und zwar mit folgender Begründung, jetzt kommt die Begründung:

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I oswiadcza dlaczego.

 

Verteidiger Göllner:

Eine solche Sache sei deshalb unmöglich, weil bei etwaigen Injektionen Blocksperre, und zwar verschärfte Blocksperre, angeordnet gewesen wäre, so daß er gar nicht zu dem Block 21 hätte kommen können.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze w tym czasie byla zaostrzona szpera i

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

W czasie, w czasie wykonywania iniekcji?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I ze wtedy nie mógl pan pójsc do bloku 21. - Während der Injektion war diese Blocksperre?

 

Verteidiger Göllner:

Während der Injektion, ja. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Podczas.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie odpowiada prawdzie najzupelniej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das entspricht überhaupt nicht der Wahrheit.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ci ludzie przechodzili przez obóz odziani, czasem nawet nago, czasem odziani w koce, kiedy poszczególne kom anda poruszaly sie swobodnie na dworze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Menschen gingen ja teilweise nackt, teilweise nur eine Decke übergehängt, frei, also ganz offen durchs Lager.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I wszystkie komanda byly w pracy, nie bylo zadnej B locksperre.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und alle Kommandos waren bei der Arbeit, es gab keine Sperre.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie bylo zadnej blokszpery.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab keine Blocksperre.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Owszem, byla w tych akcjach blokszpera wtedy, kiedy, ladowano z waschraumu zwloki bezposrednio na samochody ciezarowe, kiedy byly duze ilosci.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab ja Blocksperren, aber dann während der Zeit, als die Leichen auf Block 20 auf die Lastautos verladen wurden, und zwar, wenn es sich um sehr große Mengen handelte.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Gdy byly mniejsze, byly przenoszone z waschraumu do bloku 28 do Leichenkeller

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei den kleinen Mengen, da wurden die Leichen getragen aus dem Block 28 in den Leichenkeller.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Albo byly kladzione pod mur bloku 28 od strony drutów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oder sie wurden ja direkt an die Mauer des Blocks 28 gelegt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja je rozróznialem, bo to byly zwloki, które mialy charakterystyczne zmiany posmiertne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe sie ganz genau unterscheiden können, weil so typische Anzeichen bei ihnen zu sehen waren.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Byly twarze cyjanotyczne, zupel nie fioletowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es waren so ganz zyanöse, blau gefärbte Gesichter dabei. Lila-blau gefärbt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Podczas kiedy cialo bylo rózowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der Körper war rosa angehaucht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula :

I blokszpery byly, podkreslam to jeszcze raz stanowczo, wtedy kiedy wielkie ilosci byly z trupów z bloku 20 z waschraumu byly ladowane, nigdy wiecej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Blocksperren - das unterstreiche ich - gab es nur dann, wenn sehr große Mengen Leichen zu transportieren waren.

 

Verteidiger Göllner:

Ich habe mich offenbar wegen der Zahl versprochen: Ich meinte nicht Block 21, sondern Block 20, über den die Blocksperre jeweils verhängt worden war.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie mówilem o 21 bloku, pomylilem sie, ale mówilem o bloku 20, gdzie byla blokszpera.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Aha, ja nie wiem, co pan mecenas ma na mysli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, was Sie überhaupt meinen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Lager poruszal sie normalnie, natomiast w czasie iniekcji chorzy na bloku 20 nie mogli opuszczac swojej sali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Lager konnte sich jeder frei bewegen. Aber während der Injektionen durften die Kranken aus dem Block 20 den Block nicht verlassen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nawet sali nie mieli, nie mówie teraz...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie durften sogar den Saal nicht verlassen.

 

Verteidiger Göllner:

Noch eine letzte Frage wegen des Telefondienstes: Sie schilderten auf die Frage des Herrn Vorsitzenden, daß Sie an dem Weihnachtstage, ehe diese durch Klehr durchgeführte Selektion begann, selbst telefoniert hätten nach irgendeiner Stelle. An welche Stelle haben Sie da telefoniert? Sie persönlich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan podczas swojego zeznania mówil, ze pan w tym dniu do kogos, z kims telefonowal. Do kogo pan telefonowal wtedy?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Aha, chodzi o telefon z Krankenbau do SS-rewiru, prawda?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Meinen Sie ein Telefonat vom Krankenbau an das SS-Revier?

 

Verteidiger Göllner:

Das weiß ich nicht. Sie schilderten, Sie hätten Ihre Freude über die Nicht-Anwesenheit von Doktor Entress irgendwelchen Stellen persönlich telefonisch mitgeteilt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein, nein.

 

Verteidiger Göllner:

Nein?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Also ich habe den Zeugen so verstanden, der Doktor kam nicht, und es kam auch keine Nachricht, daß er nicht kam. Daraufhin haben die Häftlinge hintelefoniert zu dem Standortarzt, ob der Arzt nicht komme oder ob er komme.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

[unverständlich] Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja.

 

Verteidiger Göllner:

Klehr behauptet, das sei nicht möglich gewesen. Die Häftlinge hätten nicht an Dienststellen des Lagers Telefonnachrichten oder Anfragen richten können.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oskarzony opowiada, ze to jest wykluczone, ze nie mógl nikt z wiezniów dzwonic do...

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mnie jest przykro, ze to sie dzialo pod jego oczyma, ze tak malo interesowal sie tym, co sie dzialo w szpital u.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es tut mir sehr leid, daß es, wenn es verboten war, unter seinen Augen geschah, daß er so wenig Interesse hatte damals zu beobachten, daß eben Sachen geschahen, die verboten waren.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tych wiezniów, którzy poslugiwali sie rozmowami telefonicznymi, jest wiecej i jeszcze zyja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Solche Häftlinge, die telefoniert haben damals, die leben noch. Es sind noch andere, nicht nur ich.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja moge ich nazwiska podac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann ihre Namen nennen.

 

Verteidiger Göllner:

Ich wollte nur die Bestätigung von dem Zeugen Doktor Paczula, daß an sich den Häftlingen das Benutzen der Telefonleitung verboten war. Daß er aber selbst telefoniert hat

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Nieprawda.

 

Verteidiger Göllner:

Hat er eben gegen diese Anweisung getan.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Nein, nein, das ist nicht wahr.

 

Verteidiger Göllner:

Nicht, sondern?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Korzystalismy z telefonu, pewnie, ze my sie nie moglismy bawic w rozmowe telefoniczna z kancelaria Standortarzta bez istotnej przyczyny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Selbstverständlich konnten wir nicht spielen mit den Telefongesprächen und aus irgendwelchem nichtigen Grund da jemanden in der Standortarztkanzlei anrufen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Zreszta, ja bym chcial wiedziec, czy oskarzony Klehr dzisiaj potrafi powiedziec, jak sie laczyl. Bo ja powtórze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte sogar wissen, ob der Angeklagte Klehr heute noch sagen kann, wie die Verbindung damals zustande kam, die telefonische. Ich kann das nämlich sagen.

 

Verteidiger Göllner:

Er behauptet, er könne es.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

On twierdzi, ze moze to powiedziec.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Prosze uprzejmie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soll er es sagen. [...]

 

Verteidiger Göllner:

Herr Doktor Paczula, ich habe noch eine letzte Frage. Sie haben auf die Frage eines Richters erklärt, daß die Totenmeldungen von den SDGs unterschrieben worden seien. Ist diese Darstellung tatsächlich richtig? Klehr behauptet, die Totenmeldungen hätte grundsätzlich der Lagerarzt unterzeichnet. Klehr selbst oder die anderen SDGs hätten höchstens rechts ihren Namen abgekürzt aufgesetzt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan powiedzial, ze meldunki o smierci byly podpisywane przez SDG. Oskarzony Klehr powiada, ze to bylo tylko przez lekarza i ze najwyzej ktos z SDG dawal swój znak po prawej stronie.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja bym nie chcial w tej chwili polemizowac z oskarzonym Klehrem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte nicht an diesem Ort und in diesem Augenblick mit dem Angeklagten Klehr eine Polemik führen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Za powazny jest trybunal, przed którym sie znajduje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu ernst ist das Gericht, vor dem ich mich jetzt befinde.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja moge powiedziec nawet wszystkie formaty poszczególnych papierów, ich kolory dzisiaj ponazywac, wymienic wszystkie rozdzielniki, których oskarzony Klehr nie jest w stanie powtórzyc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin in der Lage, sämtliche Formulare - die Arten, die Farben, die Größen, die Unterteilungen - jetzt aufzuzählen, von denen der Angeklagte Klehr bestimmt nicht in der Lage ist zu berichten.

 

Verteidiger Göllner:

Ich bitte dem Zeugen zu sagen, daß meine Frage in eine andere Richtung geht. Der Herr Landgerichtsrat Hummerich hat gefragt: Wer hat die Totenmeldungen unterzeichnet? Darauf hat der Zeuge Doktor Paczula am letzten Freitag erklärt, die Unterzeichnung erfolgte durch die SDGs. Ich habe also lediglich

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Herr Rechtsanwalt, dann müssen wir aber auch dazufügen, daß der Zeuge gesagt hat, es war zu unterscheiden zwischen der Totenmeldung und dem Totenschein.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Verteidiger Göllner:

Richtig.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy Wysoki Sad jest w posiadaniu tych dokumentów? Z nie formularzem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ist das Hohe Gericht im Besitz dieser

 

Verteidiger Göllner [unterbricht]:

Also bitte, Herr Doktor Paczula, welche Erklärungen hat Klehr persönlich und ausschließlich unterzeichnet, die Totenmeldungen oder die Totenscheine?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co bylo osobiscie podpisywane przez Klehra, czy to Mel dungen czy

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Przez Klehra i przez innych SDG podpisywane byly formularze Todesmeldung

 

- Schnitt -

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn das der Fall wäre, dann würde ich ja weiterhin auf meinen Zahlen bestehen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Das wollte ich nur wissen von ihm, danke. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Sonst keine Frage mehr? Zu Scherpe? Nein? Herr Rechtsanwalt Knögel?

 

Verteidiger Knögel:

Herr Zeuge, Sie haben am 28. Oktober 1959 gesagt: »Im allgemeinen hat sich Scherpe dem Häftlingspersonal im Häftlingskrankenbau gegenüber tolerant und anständig verhalten.« 6 Ist das auch heute noch Ihre Meinung?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Podtrzymuje to w dalszym ciagu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bestätige das heute noch.

 

Verteidiger Knögel:

Danke schön. Dann habe ich noch eine ganz andere Frage: Herr Zeuge, können Sie uns zufällig sagen, wann nach dem Zweiten Weltkrieg die Universität in Warschau ihren Lehrbetrieb wiederaufgenommen hat? Ich meine insbesondere die medizinische Fakultät.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moze pan, moze przypadkowo powiedziec nam, kiedy uniwersytet w Warszawie rozpoczal swoja dzialalnosc po wojnie, a mianowicie wydzial lekarski, medyczny?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja nie chcialbym byc encyklopedia wszystkich wiadomosci, ale wydzialy lekarskie uniwersytetu poznanskiego, wroclawskiego, warszawskiego i krakowskiego ruszyly w roku 1945.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich möchte nicht als Nachschlagewerk hier dienen, aber soweit ich im Bilde bin, da haben die Universitäten, also die medizinische Fakultät der Universitäten Posen, Breslau und Warschau und Krakau 1945 noch ihre Tätigkeit begonnen.

 

Verteidiger Knögel:

Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Angeklagter Klehr, Sie wollten noch was ausführen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Która godzina?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Prosze? Za pietnascie.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Zeuge, wenn ich Sie richtig verstanden habe, waren Sie als Rapportschreiber im HKB tätig?

 

Vorsitzender Richter:

Als Rapportschreiber waren Sie tätig in dem Bau? Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Angeklagter Klehr:

Wollen Sie mir bitte die Zeitangabe sagen, wann Sie Rapportschreiber geworden sind?

 

Vorsitzender Richter:

Das hat er uns schon gesagt, Angeklagter Klehr. Und zwar kann ich Ihnen das noch sagen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Moge oskarzonemu powiedziec o wszystkich poprzednich rapportschreiberów, jesli [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn der Angeklagte sehr neugierig ist, kann ich ihm das noch mal sagen und sogar die vorhergehenden Rapportschreiber.

 

Vorsitzender Richter:

Er hat uns gesagt, daß er in den Krankenbau gekommen ist im Juli 1942 und daß er noch im Juli 1942 zunächst zum Schreiber gemacht wurde, nicht? Und zum Rapportschreiber ist er später gekommen, und zwar weiß ich das im Moment...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy pan byl rapportschreiberem?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W 43 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

1943.

 

Vorsitzender Richter:

1943 im Sommer, nicht?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Ganz recht, ja.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Direktor, da möch te ich hier nur die Erklärung abgeben: Solange ich im HKB Dienst gemacht habe, da war der Herr Doktor Paczula kein Rapportschreiber gewesen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, wie lange haben Sie denn Dienst gemacht dort?

 

Angeklagter Klehr:

Wie lange ich Dienst gemacht habe? Ich [sage] das genau [+ so], wie ich es in meiner Vernehmung zur Sache angegeben habe, daß ich im Sommer 42 abgelöst worden bin.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, jetzt hören Sie doch zu, jetzt sind doch verschiedene Zeugen schon dagewesen, die uns immer wieder gesagt haben, daß Sie auch noch im Jahr 42 dabei waren und daß Sie Weihnachten 42 die Selektion durchgeführt hätten. Und heute hat uns der Zeuge gesagt, er kann sich genau erinnern, daß Sie im April 43 Oberscharführer geworden sind und daß Sie dann erst weggekommen sind, endgültig, während Sie zwischenzeitlich auch noch mit Desinfektionsarbeiten beschäftigt waren, aber auch noch SDG waren.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Direktor, das ist doch nicht die Wahrheit. Ich war doch nicht mehr, seitdem ich abgelöst worden bin, im HKB und [+ habe] zu gleicher Zeit die Desinfektion durchgeführt

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ist es denn richtig, daß Sie im April 43 Oberscharführer

 

Angeklagter Klehr [unterbricht]:

Oberscharführer, jawohl. Das ist richtig.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Das ist richtig. Nun, wie kann der Zeuge das aber wissen, der als Häftling ja keinen Überblick über das Lager hat? Wenn Sie weggekommen und abgelöst worden wären, wie soll er dann wissen, daß Sie Oberscharführer geworden sind?

 

Angeklagter Klehr:

Herr Direktor, da möchte ich Ihnen erwidern, der Geheimdienst, die Organisation unter den Häftlingen, die war ja ganz groß, die wußten ja bald mehr wie wir selbst, die SS-Männer.

 

Vorsitzender Richter:

Na ja. Also, Sie bleiben dabei, daß Sie 42 weggekommen sind und nicht mehr dort gewesen sind.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Direktor, und dann noch was: Mein Nachfolger, der wird sich doch nicht opfern wegen mir, daß er noch eventuell angibt zwei, drei Monate eher. Dann wird er doch eventuell danach streben, zwei, drei Monate später anzugeben, wann er mich abgelöst hat.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Er hat ja behauptet, daß Scherpe auch im Sommer 42 gekommen sei und daß Scherpe von da ab mit Ihnen zusammen tätig gewesen sei. Und zwar hätte Scherpe noch etwas länger dort ausgehalten als Sie.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Direktor, ich habe den Zeugen Herrn Langbein gefragt: Haben denn im HKB ein oder zwei SDG Dienst gemacht? Der Zeuge Langbein hat mir bestätigt, daß immer nur ein SDG im HKB Dienst machte.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Angeklagter Klehr:

Und so war es auch gewesen. Meine Abmeldung kam ganz plötzlich, ich habe überhaupt nichts gewußt. Scherpe kam in den HKB und teilte mir mit, ich soll mich sofort beim Standortarzt Doktor Wirths melden und er muß mich ablösen. Und dann habe ich nur dem Scherpe den allgemeinen Dienst übergeben und bin sofort zum Standortarzt gegangen. Und der hat mich beauftragt mit der Desinfektion. So war das nämlich gewesen.

 

Vorsitzender Richter:

Also, Herr Zeuge, der Angeklagte Klehr weist darauf hin, daß ein anderer Zeuge hier gesagt haben soll, in dem Krankenbau sei immer nur ein SDG gewesen, also ein Sanitätsdienstgrad, niemals mehrere. Er sei tatsächlich von Scherpe damals abgelöst worden, und Scherpe sei allein dort gewesen. Das ist die Darstellung des Angeklagten.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oskarzony opowiada, ze jak inny swiadek mu to potwierdzil na izbie chorych znajdowal sie tylko jeden SDG, nie dwóch, i po nim przyszedl Scherpe, wiec nie mogli byc jednoczesnie. Czy pan podtrzymuje swoje zeznanie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja podtrzymuje swoje zeznania i jeszcze malo, ide dalej. Powiedzialem, ze byl okres, kiedy bylo trzech SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

[Pause] Ich möchte meine Aussage wiederholen noch mal, und zwar noch weiter gehen: Ich habe auch bereits gesagt, daß zu der gleichen Zeit sogar drei SDGs dagewesen sind.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das hat er vorhin gesagt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oczywiscie byl okres, czy ja bym mógl jeszcze cos powiedziec zwrócic sie do przewodniczacego?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darf ich noch etwas sagen?

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja przyszedlem tutaj, zeby odpowiadac, ale prosze o pozwolenie zadania pytania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin hierhergekommen natürlich, um zu antworten, aber darf ich auch eine Frage stellen?

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oskarzony w tej chwili stwierdzil, ze nie pamieta mnie jako rapportschreibera, czy ja bym mógl sie zapytac oskarzonego, kogo on pamieta jako rapportschreibera?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte hat eben gesagt, daß er sich an mich als Rapportschreiber nicht erinnern kann. Ich möchte ihn fragen, an wen er sich als Rapportschreiber erinnern kann?

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun Gott, das hat nun keinen großen Zweck, daß wir uns da streiten.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oczywiscie.

 

Vorsitzender Richter:

Der Zeuge sagt so, der Angeklagte sagt so. Hatten Sie noch eine Frage? [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

[unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil ich sie alle kenne.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Direktor, ich hätte noch eine Frage an den Zeugen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Zeuge, Sie haben doch ausgesagt, ich hätte ein Motorrad gehabt?

 

Vorsitzender Richter:

Da weiß ich nichts mehr. [...] Motorrad, ja.

 

Angeklagter Klehr:

Wollen Sie mir bitte die Zeitangabe sagen, wann ich das Motorrad gehabt habe und ob ich da noch

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Moze mi pan powiedziec, kiedy ja bylem w posiadaniu motocykla?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Moge powiedziec, kiedy to bylo

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl, ich kann sagen, wann es war.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I moge powiedziec, kto mu ten Motorr ad czyscil.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich kann auch sagen, wer das Motorrad immer saubergehalten hat.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ten wiezien zyje jeszcze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieser Häftling lebt noch.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, wann hat er das Motorrad gehabt?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W tym czasie, kiedy juz nie byl SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu der Zeit, als er bereits kein SDG mehr war.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale bardzo czesto przyjezdzal do Krankenbau i kazal sobie swiadczyc rózne uslugi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er pflegte aber noch sehr oft in den Krankenbau zu kommen und ließ sich auch oft bedienen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A wiezien sie nazywal. [unverständlich] [...]

 

Angeklagter Klehr:

Zu meiner Erklärung - drauf möchte ich noch hinweisen, Herr Direktor -, daß ich das Motorrad erst bekommen habe in dem Moment, von dem an ich die Desinfektion durchgeführt habe. [...] Als ich als SDG tätig war, habe ich kein Motorrad gehabt

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Zgadza sie, tak jest.

 

Angeklagter Klehr:

Kann ich auch nicht mehr im Dienst gewesen sein im [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Hat er grad eben gesagt.

 

Angeklagter Klehr:

Ja, dann ist es ja eindeutig bewiesen, daß ich keinen Dienst mehr im HKB machte. Ich hatte ja das Motorrad erst bekommen, als ich die Desinfektion durchführte.

 

Vorsitzender Richter:

Also, Klehr, der Zeuge sagt doch folgendes: Sie sind im April, als Sie befördert worden sind zum Oberscharführer, weggekommen vom HKB. Und er sagt weiterhin: Als Sie weggekommen waren vom HKB, haben Sie ein Motorrad bekommen. Und so sagen Sie es doch eben auch. Sie sagen: Als ich SDG war, hatte ich kein Motorrad. Als ich weggekommen war, hatte ich ein Motorrad.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Stimmt doch vollkommen überein.

 

Angeklagter Klehr:

Das stimmt, richtig. Aber die Ablösung, die Zeitangabe ist nicht richtig. Meine Arbeit

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, das haben Sie uns vorhin schon gesagt. Das ist eben ein Unterschied zwischen den Aussagen der Zeugen und Ihrer Aussage.

 

Angeklagter Klehr:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sagen, ich bin im Jahr 42 weggekommen, und die Zeugen sagen, es war später.

 

Angeklagter Klehr:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Haben Sie sonst noch eine Frage?

 

Angeklagter Klehr:

Nein, danke, sonst habe ich

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Keine Fragen mehr, danke schön. Dann nehmen Sie Platz. Hat der Angeklagte Scherpe eine Frage?

 

Angeklagter Scherpe:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Frage. Dann wollen wir noch kurz zu sprechen kommen auf den Angeklagten Bednarek. Sie haben den Namen des Bednarek einmal erwähnt. Wollen Sie uns sagen, woher Sie ihn kennen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan jeden raz wspominal oskarzonego Bednarka, moze pan nam opowiedziec, skad pan go zna?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

[Pause] Tak.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

[unverständlich] Angeklagten Hantl jetzt gerade noch anschließen, weil das doch dazu paßt?

 

Vorsitzender Richter:

Hantl. Der Zeuge ist für Hantl nicht benannt.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Ach so, ich dachte, Sie gingen die Liste hier durch, Verzeihung.

 

Vorsitzender Richter:

Nein, nein, er ist für Hantl nicht benannt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Moge na temat Hantla.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie, nie, nie, Bednarka, Bednarka.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec Bednarek mi jest z obozu znany jako wiezien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Den Angeklagten Bednarek kenne ich aus dem Lager als einen Häftling.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Prawdo podobnie trzeba by sprawdzic, na sali nosil numer 1.300 i drobne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man könnte das prüfen, er hat, glaube ich, die Nummer 1.300 und noch was.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie gesehen, daß der Angeklagte Bednarek einen Menschen getötet hat?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie widzialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy widzial pan, zeby zabil jakiegos czlowieka?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das habe ich nicht gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Ich komme deshalb darauf zu sprechen, weil Sie einmal am 24. November 1960 auf Blatt 7.070 der Akten eine entsprechende Bemerkung gemacht haben. Sie haben nämlich gesagt, der Bednarek hätte oft Häftlinge schwer mißhandelt, und zwar namentlich dann, wenn der Block zum Appell angetreten gewesen sei.7

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Podczas swojego zeznania 24 listopada 1960 roku powiedzial pan, ze pan wielokrotnie widzial jak Bednarek meczyl, znecal sie nad ludzmi, a szczególnie po apelu.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, nie w czasie a pelu, kiedy przychodzili, wiec tych spóznialskich, tych, którzy sie spózniali, oczekiwal na nich i bil ich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Während des Appells, und zwar solche Leute, die zu spät kamen. Er erwartete sie und schlug sie.

 

Vorsitzender Richter:

Und er hätte weiterhin gesehen, daß verschiedene von diesen geschlagenen Häftlingen direkt auf dem Appellplatz noch verstorben seien.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

No, tego ja nie moge stwierdzic, tego nie moge powiedziec.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das kann ich nicht sagen.

 

Vorsitzender Richter:

»Sehr oft hat er Häftlinge«, so heißt es hier wörtlich, »mit den Fäusten derart mißhandelt, daß sie kurze Zeit später im HKB verstarben. Meistens verstarben die Häftlinge jedoch direkt auf dem Appellplatz.« 8

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zrozumial pan?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Moze pani mi?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Powiedzial pan w swoim zeznaniu, ze Bednarek znecal sie nad wiezniami, bil ich w ten sposób, ze oni przenoszeni zostawali na izbe chorych i tam umierali, ale w wiekszosci wypadkach bylo tak, ze oni umierali bezposrednio na placu apelowym.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, tego ja nie moge stwierdzic z cala pewnoscia, bo tym pobitym musialbym sie zajac, musialbym do niego podejsc i stwierdzic [unverständlich] smierc, a to jednak bylo niemozli we.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das konnte ich nicht feststellen, denn ich hätte dann an diesen Mann herantreten müssen und direkt sehen, daß er gestorben ist. Und das war unmöglich.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, tak. Bo musialem stac w szeregu.

 

Vorsitzender Richter:

So aber war Ihre Aussage, und die geht dann noch weiterhin: »Jedenfalls war es so, daß er die Häftlinge, die dann am Boden lagen, auch noch mit den Füßen getreten hat.« 9

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale takie bylo pana zeznanie, nawet pan dodawal, ze tych, którzy lezeli jeszcze kopal nogami

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Ze ich jeszcze kopal nogami, tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das stimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Das haben Sie gesehen?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Aber sie haben nicht gesehen, daß ein Mensch verstorben ist dabei?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale nie widzial pan, ze ktos umarl?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To nie bylo mozliwe do stwierdzenia w moim polozeniu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war in meiner Lage unmöglich festzustellen.

 

Vorsitzender Richter:

Danke schön, mehr habe ich nicht zu fragen. Sind dazu noch Fragen von seiten des Gerichts? Der Staatsanwaltschaft?

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich habe insofern eine Frage: Haben Sie Nachrichten bekommen, daß solche Häftlinge, die er geschlagen hat, im Häftlingskrankenbau gestorben sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Otrzymal pan wiadomosc, ze ci ludzie zmarli potem na izbie chorych?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wie haben Sie das bekommen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W jaki sposób pan otrzymal takie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Przez kolegów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Durch meine Kameraden habe ich es erfahren.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ten juz nie powrócil, bo cos sie z nim stalo, umarl, prawda?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der und der ist nicht zurückgekommen. Was ist mit ihm geworden? Er ist gestorben.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Ormond.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Zu diesem Komplex keine Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Nein. Keine Frage mehr. Hier von seiten des Rechtsanwalts Doktor Stolting? Nicht. Von seiten des Angeklagten Bednarek? Angeklagter Bednarek, haben Sie noch [+ eine Erklärung abzugeben]? Nichts mehr zu sagen. Dann waren vorhin noch einzelne Fragen offengeblieben, die von dem Herrn Rechtsanwalt Gerhardt und von dem Herrn Staatsanwalt gestellt werden sollen. Um wie viele Fragen handelt es sich? Auch noch allgemeine Fragen, handelt es sich um eine größere Anzahl, Herr Staatsanwalt?

 

Staatsanwalt Kügler:

Nein, es handelt sich nur noch um eine direkte Frage an den Zeugen, aber dann noch an einen Angeklagten im Zusammenhang mit dem, was der Zeuge gesagt hat.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und Herr Rechtsanwalt Gerhardt? [...] Eine Frage. Da wollen wir das noch vor der Mittagspause erledigen. Bitte schön.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Herr Zeuge, Sie nannten vorhin den Stefan Frolik.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan przedtem wymienial nazwisko Stefana Frolika.

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Häftlingsnummer 684.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. 684, tak.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, die Häftlingsnummer stimmt. Wie alt war er, wie alt wird er heute sein?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ile on mial lat?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ile on mial lat? Rocznik 1918, jesli sie nie myle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war, soweit ich mich nicht irre, Jahrgang 1918.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Albo 19.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

18 oder 19.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Er ist Jahrgang 19. Und wo stammte er her?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skad pochodzil?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nowy Sacz.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Neusandez.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Neusandez.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Neusandez, Nowy Sacz.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Auch richtig. Und war er mal im Block 11?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy on byl?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Byl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedys w bloku 11?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, er war dort.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Von wann bis wann? In welchem Jahr ungefähr?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Rok 43 mógl to byc sierpien, wrzesien.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war im Jahr 1943, es könnte August, September gewesen sein.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

1943. Es war etwas später, September, Oktober. Schön, eine weitere Frage: Hatten Sie in dem Lager der Widerstandsbewegung angehört? Das ist nichts Unehrenhaftes, daß Sie mich nicht falsch verstehen. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan nalezal do ruchu oporu? To nie jest nic obrazliwego.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Nein. Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Staatsanwalt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Haben Sie bei der Führung des Totenbuches auch solche Häftlinge berücksichtigt, die in Nebenlagern gestorben sind? Insbesondere in dem Lager Monowitz?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy przy prowadzeniu ksiegi zabitych, Totenbuch, czy obejmowaly pana notatki takze tych, którzy zmarli w podobozach ?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wszystkich meskich wiezniów obozu i wszystkich rosyjskich jenców numerowanych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle männlichen Häftlinge des Lagers und alle [sowjetischen, numerierten] Kriegsgefangenen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Darunter auch Buna.

 

Staatsanwalt Kügler:

Auch das Lager Monowitz?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Monowice tez?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl, darunter auch Monowitz.

 

Staatsanwalt Kügler:

Haben Sie während Ihrer Tätigkeit Beobachtungen darüber machen können, ob aus dem Häftlingskrankenbau in Monowitz Gruppen von Häftlingen in das Stammlager verlegt wurden oder ob sie nach Birkenau kamen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy mógl pan obserwowac, czy ludzie z Monowitz grupami przechodzili do macierzystego obozu, czy [...] do Brzezinki?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ruchu wiezniów chorych z Monowitz do Brzezinki nie moglem obserwowac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also die Bewegung der Gruppen von Kranken aus Monowitz nach Birkenau war ich nicht in der Lage zu beobachten.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Moglem dostac meldunki smiertelne z Birkenau lub z Monowitz, nie wiedzac, w jaki sposób ci ludzie zgineli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich konnte die Todesmeldungen von Birkenau oder von Monowitz erhalten haben, ohne dabei zu erfahren, auf welche Weise sie umgekommen sind.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nieliczne przypadki trafialy do sztamlagru, które nadawaly sie do operacji.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Leichte Fälle kamen ins Stammlager, solche, die einer Operation unterlagen oder andere

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Specjalistycznego problemu. Laryngologia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Besondere Fälle laryngologischer Art.

 

Staatsanwalt Kügler:

War Ihnen während der Zeit Ihrer Tätigkeit im Häftlingskrankenbau bekanntgeworden, und wenn ja, wodurch, daß im Häftlingskrankenbau in Monowitz selektierte Häftlinge in Birkenau vergast worden sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy dowiedzial sie pan, ze w Monowicach dokonywane byly równiez selekcje na izbie chorych?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Wiec równiez na drodze informacji ustnych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ebenfalls auf dem Wege der mündlichen Information.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Poza tym, z Monowitz przychodzily do nas meldunki, te todesmeldunki male.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darüber hinaus kamen zu uns diese ganz kleinen Todesmeldungen aus Monowitz

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Podpisane przez blokowych lub i SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die von den Blockältesten und von SDGs unterschrieben wurden.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Z poczatku podpisywal je SS-Oberscharführer Wloka, o ile sie nie myle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Anfang wurden sie, soweit ich mich nicht irre, von dem SS-Oberscharführer Wloka unterschrieben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Potem Neuberta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Danach von Neubert.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale poza tym otrzymywalem duze listy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und außerdem bekam ich auch große Listen

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Bez towarzyszacych meldunków smiertelnych, Todesmeldung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ohne begleitende Todesmeldungen

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Gdzie byly tylko podane numery, imiona i nazwiska zmarlych wiezniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wo nur die Nummern, Namen und Vornamen der gestorbenen Häftlinge angegeben wurden.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A prawdopodobnie w tym wypadku chodzilo o akcje masowe. Prawdopodobnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wahrscheinlich handelte es sich dabei um die Massenaktionen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Mußten Sie diese Leute ins Totenbuch eintragen?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jawohl. [...]

 

Staatsanwalt Kügler:

War das auf dieser Liste selbst vermerkt, oder stand da nur auf dieser Liste Überstellungs- oder Verlegungsmeldung?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie. Ja te listy j ak otrzymywalem, byly czasem nawet tylko kopie olówkowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es waren manchmal sogar nur Durchschläge, mit dem Bleistift geschrieben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I nie pierwszy egzemplarz, bo pierwszy prawdopodobnie poszedl gdzie indziej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war also kein Original, weil wahrscheinlich das Original woanders hingegangen ist.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I nawet nie bylo tytulu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und es war auch kein Titel dabei.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tylko »Lager Monowitz«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es stand nur drauf: »Lager Monowitz«.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A czasem byly przypadki, ze byla lista z napisem, ze tego dnia zmarli nastepujacy wiezniowie w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal kam eine Liste, wo draufstand, daß an diesem und diesem Tage im Lager diese und diese Häftlinge verstorben sind.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja, danke schön. Ich will dem Zeugen dann noch die Fotokopien dieser Listen vorlegen, die wir von Monowitz haben. Vielleicht kann er sich erinnern, diese Listen in diesem Zusammenhang in der Hand gehabt zu haben. Vielleicht kann der Herr Verteidiger inzwischen...

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Gerhardt.

 

Verteidiger Gerhardt:

Zum Teil ist mein

 

Nebenklagevertreter Ormond [unterbricht]:

Herr Vorsitzender, ich habe noch eine Frage.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön, Herr Rechtsanwalt.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Bitte nach Ihnen.

 

Verteidiger Gerhardt:

Ich glaube ja, daß meine Frage bereits beantwortet worden ist. Aber zuvor gibt mir die Frage des Herrn Staatsanwaltes noch eine Frage: Herr Zeuge, ist Ihnen denn in der damaligen Lagersprache überhaupt der Unterschied zwischen »Verlegung« und »Überstellung« bekanntgeworden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu róznica wtedy, czy panu byla znana róznica miedzy »verlegt« und »überstellt«?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jawohl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan znal te róznice miedzy »verlegt« i »überstellt«, znane panu byly takie zwroty w obozie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest, tak jest. Ale ja nie wiem, jak dalece sa te zwroty znane trybunalowi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl, mir war es bekannt. Ich weiß nur nicht, wieweit das dem Gericht bekannt

 

Verteidiger Gerhardt [unterbricht]:

Ja. Vielleicht kann der Zeuge ja mal ganz kurz schildern, welchen Unterschied er zwischen diesen beiden Ausdrücken sieht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moze pan bedzie laskaw wytlumaczyc w takim razie róznice naczyniowa.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest. Pod terminem »Überstellung« rozumialo sie opuszczenie obozu oswiecimskiego w ogólnosci, czyli »überstellt« byl taki, który wyszedl z administracji obozu Oswiecimia, czyli Auschwitz I, II i III. A te terminy chyba sa znane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter dem Wort »Überstellung« meinte man, daß ein Häftling das Lager Auschwitz I, II und III verlassen hat, daß er aus der Verwaltung des Lagers fortging.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I kartoteki tych wiezniów byly ostemplowane pieczatka, »überstellt am«, i podana zostala data.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Karten dieser Häftlinge bekamen dann einen Stempel: »Überstellt am« und ein Datum.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I ten termin byl, jak juz wspomnialem na ostatnim przesluchaniu, równiez naduzyty przez chyba wladze obozowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wie ich das bereits in meiner vorhergehenden Aussage erwähnt habe, dieses Wort wurde ja von der Lagerverwaltung mißbraucht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Natomiast »Verlegung« rozumialo sie w trojaki sposób.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter dem Wort »Verlegung« verstand man drei verschiedene Begriffe:

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Z podobozu do podobozu, albo z sztamlagru do innego podobozu w obrebie oswiecimskiej wladzy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also die Verlegung aus dem Stammlager in ein Unterlager oder aus einem Unterlager in ein anderes Unterlager, alles im Bereich des Lagers Auschwitz.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. »Verlegung« w innym pojeciu to jest przelozenie wieznia z bloku na inny blok i tez bylo, to sie tez nazywalo »Verlegung«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zweitens war das auch die »Verlegung« von einem Block auf einen anderen Block.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I trzeci termin »Verlegung« z bloku na Krankenbau, co równiez bylo ujmowane jako tak zwanych: - »aufgenommen« oder »verlegt«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und drittens von einem Block in den Krankenbau, und zwar: als »Aufnahme« oder als »Verlegung«. Das konnte man so oder so vermerken.

 

Verteidiger Gerhardt:

Der Zeuge sagte eben, daß diese Überstellungen mißbraucht worden wären. Könnte er das vielleicht noch mal erläutern?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das hat er schon gesagt. [...]

 

Verteidiger Gerhardt:

Nein, hat er nicht gesagt. Er sagte nur, es wurde mißbraucht. Aber ich möchte wissen, was er darunter versteht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co pan rozumie, ze naduzywane bylo?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

»Überstellung« - ze slowa wynika, ze zostal wiezien przeniesiony, prawda?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus diesem Wort ergibt sich, daß dieser Häftling irgendwohin »überstellt« wurde, irgendwo anders hingegangen ist.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A na ostatnim przesluchaniu z dnia 30 kwietnia biezacego roku

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und bei meiner letzten Vernehmung, am 30. April

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wlasnie nawet z podaniu przykladów powiedzialem

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Habe ich ja Beispiele gegeben und ausgesagt.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ze nawet numer i nazwiska bodajze wiezniów podalem, gdzie chodzilo o rozstrzelanych, którzy figurowali w administracji obozowej jako »Überstellte«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und da bei meiner Vernehmung am 30. April habe ich sogar Namen, glaube ich, und die Häftlingsnummern angegeben von Personen, die erschossen wurden und als »überstellt« dann aufgeführt wurden.

 

Verteidiger Gerhardt:

Dann meine Frage noch: Kann der Zeuge irgendwelche Schilderungen über das Zentralkrankenlager in Birkenau abgeben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moze pan opisac centralna izbe [...] chorych w Brzezince?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nigdy tam nie bylem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war niemals dort.

 

Verteidiger Gerhardt:

Danke.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Naumann.

 

Verteidiger Naumann:

Ich benenne den Zeugen Doktor Paczula als Entlastungszeugen für den Angeklagten Hantl. Und zwar möchte ich folgendes fragen, Herr Doktor Paczula: [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Podaje swiadka, doktora Paczule, jako swiadka na korzysc oskarzonego Hantla, odciazajacego swiadka.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, was wollten Sie fragen, Herr Rechtsanwalt?

 

Verteidiger Naumann:

Ich darf zunächst davon ausgehen, was Sie in dem Vorverfahren im Jahre 59 gesagt haben, und Ihnen vorhalten Seite 2.575 der Akten. Sie haben über Hantl gesagt: »Hantl hat sehr vielen Häftlingen in verschiedenen Beziehungen geholfen.« 10

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Powiedzial pan w swoich zeznaniach w 1959 roku, ze Hantl dopomagal w wielu wypadkach wiezniom.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy moge, tak?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No tak, tak.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Oskarzony Hantl, to bylo dla mnie w ogóle wielkie rozczarowanie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte Hantl war eine große Enttäuschung für mich.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, jak dalece poznalem tego czlowieka w obozie, jego odnoszenie sie do wiezniów bylo bezprzykladnie dobre.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So wie ich ihn kennengelernt habe im Lager, da war sein Verhalten den Häftlingen gegenüber ohne Beispiel gut und anständig.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale niestety rozczarowanie polegalo na tym, ze dowiedzialem sie, ze oskarzony Hantl równiez byl zainteresowany w iniekcjach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber die Enttäuschung war derart, daß ich ja leider erfahren habe, daß er sich auch betätigte, und zwar

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W iniekcjach fenolowych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei den Phenolinjektionen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W co w pie rwszej chwili nie chcialem wprost wierzyc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wollte sogar im ersten Augenblick gar nicht dran glauben.

 

Verteidiger Naumann:

Herr Doktor Paczula, nun wollte ich nicht so sehr vordringlich wissen, was Sie nachträglich erfahren hab en, das will ich jetzt dahingestellt sein lassen. Ich möchte lieber das wissen, was Sie aus Ihrer eigenen Erinnerung aus dem Lager her...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jemu nie chodzi tylko o pana, nie

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Tak, tak, to, co powiedzialem, to dotyczy tylko mojego pobytu w obozie, to sie dowiedzialem w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das habe ich ja eben im Lager noch erfahren.

 

Verteidiger Naumann:

Wann haben Sie das im Lager erfahren, etwa?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy?

 

Zeuge Tadeusz Paczula :

W roku 44.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

1944.

 

Verteidiger Naumann:

Nun schön. Wenn Sie aber an die Zeit vorher zurückdenken, als Sie mit Hantl zusammen im Lager waren - der Satz, den Sie damals, 1959, gesagt haben, der deutet ja darauf hin, daß Sie Präziseres wissen über Hantl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale odnosnie tego czasu, kiedy pan z nim pracowal. Z pana zeznan z 1959 roku wynika, ze pan to sprecyzowal wlasnie inaczej. Dokladniej.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Chyba to samo powiedzialem, ja mysle, ze powiedzialem to samo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe eben das gleiche gesagt.

 

Verteidiger Naumann:

Sie haben ja auch 1959 dann diese Enttäuschung, wenn Sie sie am Schluß Ihrer Lagerzeit noch erlebt haben, schon erlebt gehabt. Ich möchte Sie also fragen: Ist das richtig, daß Ihnen aus Ihrer Lagerzeit bekannt war, daß Hantl sehr vielen Häftlingen geholfen hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, ze pan w swoim zeznaniu poprzednim w 59 roku powiedzial, ze panu bylo wiadomym, jest wiadomym, ze Hantl pomagal w wielu wypadkach wiezniom.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja nie chce w tej chwili rozszerzac tego obrazu w sposób falszywy. Na czym mogla polegac pomoc esesmana w stosuku do wieznia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich möchte jetzt hier kein falsches Bild entstehen lassen. Worin bestand die Hilfe eines SS-Mannes dem Häftling gegenüber?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To moglo byc tak samo niebezpieczne dla esesmana.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das konnte ja auch für den SS-Mann selbst gefährlich gewesen sein.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale tu wlasnie pragne powiedziec, ze oskarzony Hantl mógl czasem widziec jakies drobne przestepstwa obozowe, to co sie nazywalo przestepstwem, ze tam sobie ktos gdzies cos smazyl czasem, prawda?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist so gemeint, daß der Angeklagte Hantl in der Lage war, irgendein Vergehen, eine Kleinigkeit zu sehen zu bekommen

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I nigdy z tego nie wyciagal konsekwencji machal reka, przechodzil nad tym do porzadku dziennego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er ging ja vorbei und machte ja nichts daraus und zog ja keine Konsequenzen daraus. Schadete nicht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Do wiezniów odnosil sie zawsze grzecznie i spokojnie, nikogo nie uderzyl, nie kopnal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er behandelte die Häftlinge ruhig und höflich. Er hat niemanden geschlagen, nach niemandem getreten.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czasem papierosem poczestowal, co bylo niespotykane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal gab er [+ einem] eine Zigarette, das war ja unwahrscheinlich, kam selten vor.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I w tej chwili jeszcze jest wielu ludzi w Polsce, którzy znaja oskarzonego Hantla. Nawet okreslali go innym nazwiskiem, falszywym, ale wiem, ze na pewno o niego chodzi, bo tak byl nazywany w obozie, mianowicie nazyw ali go «Szewczykiem«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es leben noch Menschen in Polen, die über Hantl sprechen, sie nennen ihn aber mit einem anderen Namen. Er wurde unter dem Namen «Szewczyk« bekannt. Es handelt sich aber um die gleiche Person.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I ci ludzie nie wierza do dzisiaj, tak samo jak ja nie wierzylem w swoim czasie, ze jednak oskarzony Hantl w tej akcji bral udzial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und diese Personen, die wollen bis heute nicht glauben, daß der Angeklagte Hantl an dieser Tötungsaktion teilnahm.

 

Verteidiger Naumann:

Ich bedanke mich, Herr Zeuge. Ich habe noch eine Frage, eine letzte: Es war doch wohl so, daß zuweilen die Häftlingsärzte vor den Selektionen - wenn also eine gewisse Vorauswahl getroffen wurde und die besonders Kranken nun besonders stark gefährdet waren - in dem einen oder anderen Fall versuchten, Kranke, von denen sie wußten, daß sie, wenn es zur Selektion kommt, selektiert werden, zu verstecken.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy znane panu jest, ze lekarze wsród wiezniów, wiezienni lekarze, ze oni wiedzac o tym, ze ma byc selekcja, starali sie w jakikolwiek sposób gdzies ukryc takich chorych, którzy znajdowali sie w takim stanie, ze selekcja na pewno by ich dotknela.

 

Verteidiger Naumann:

Ist es nun so gewesen, daß Hantl davon zuweilen Kenntnis bekam, aber stillschweigend dieses Verstecken von Häftlingen geduldet hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy bylo to w ten sposób, ze Hantl wiedzial o tym w niektórych wypadkach i nic nie przedsiewzial?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja osobiscie nie jestem swiadkiem na tego rodzaju okolicznosc, ale z zachowania sie Hantla wynosze, ze tego rodzaju sprawa mogla byc u niego mozliwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich persönlich habe keine Kenntnis davon. Aber nach meiner allgemeinen Meinung von ihm kann ich annehmen, daß es möglich gewesen ist.

 

Verteidiger Naumann:

Herr Doktor, haben Sie von anderen Häftlingen etwas in dieser Richtung gesagt bekommen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan slyszal cos od innych, czy ktos inny panu moze mówil na ten temat?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Na temat tych akcji?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ukrywania.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ukrywania przez Hantla? Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, habe ich nicht gehört.

 

Verteidiger Naumann:

Dann noch eine Frage: Da soll - ich weiß natürlich nicht, ob Ihnen dieser Einzelvorfall bekanntgeworden ist - ein SS-Rottenführer, wenn ich recht unterrichtet bin, einmal mit einem Häftling auf dem Terrain des HKB »Sport« gemacht haben. Hantl soll dazugekommen sein und soll als SDG sofort dem Treiben Einhalt geboten haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy byl taki wypadek, ze jakis SS-Rottenführer uprawial »Sport« na podwórzu z chorym i Hantl przyszedl, zauwazyl to i natychmiast zabronil dalszego, przerwal to.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie znam, nie jest mi znane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist mir nicht bekannt.

 

Verteidiger Naumann:

Das haben Sie auch nicht von anderen erfahren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie slyszal pan od innego?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Verteidiger Naumann:

Ist Ihnen - ein letzter Fall - etwas bekannt, oder haben Sie von anderen Häftlingen seinerzeit erfahren, daß einmal in einer Stube beim Umstellen oder Aufräumen von Schränken eine Sendeanlage entdeckt worden ist? Und daß Hantl dabeistand und dann gesagt hat: »Um Gottes Willen, räumt das hier ab. Wenn das rauskommt, dann besteht ja Lebensgefahr für euch.«

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy to mialo byc w Krankenbau?

 

Verteidiger Naumann:

Aber er keine Meldung gemacht hat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sollte das im Krankenbau gewesen sein?

 

Verteidiger Naumann:

Im Krankenbau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec z czasu mojego pobytu nie. Wiec nie znam, nie znam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu meiner Zeit war es nicht, also ich kenne keinen solchen Fall.

 

Verteidiger Naumann:

Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Fragen mehr?

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja, darf ich dann dem Zeugen noch diese Listen, die wir bereits zum Gegenstand der Verhandlung machen wollten

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, nun, das kann er ja nun jetzt im Augenblick wohl nicht übersehen, was soll er denn aus dieser Liste

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Er soll sagen, ob er derartige Listen11 damals in die Hand bekommen hat, als er

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nun also, meine Herren, da läßt es sich doch wohl vor der Mittagspause nicht mehr erledigen. Ich sehe, der Angeklagte Hantl möchte auch noch das Wort. Sie wollten, Herr Rechtsanwalt Gerhardt, auch noch ein

 

Verteidiger Gerhardt [unterbricht]:

Unmittelbar an das, was der Zeuge eben sagte. Aber Sie können heute mittag die Frage stellen.

 

Vorsitzender Richter:

Sie hatten auch noch eine Frage? Ja. Nein, nein, das ist ausgeschlossen, es ist ja zwanzig nach eins [unverständlich]. Ja, so leid es mir tut, können wir das nicht beenden. [Pause] Dann wollen wir jetzt eine Mittagspause einlegen bis zwei Uhr. Und ich bitte dann die Prozeßbeteiligten, um zwei Uhr pünktlich wieder hier zu sein.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czternasta, tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, Herr Cugini, die beiden anderen Zeugen, die schon da sind, die möchten doch mal hier reinkommen zu uns.

 

- Schnitt -

 

Vorsitzender Richter:

Es waren an den Zeugen Doktor Paczula noch Fragen zu stellen, und zwar zunächst, glaube ich, von seiten der Anklage.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich nehme die Frage zurück.

 

Vorsitzender Richter:

Nimmt die Frage zurück, bitte schön.

 

Staatsanwalt Vogel:

Ich weiß nicht, ob zunächst dieser ganze Komplex der Sanitätsdienstgrade abgehandelt werden soll. Ich wollte den Zeugen Doktor Paczula noch mal fragen: Sie hatten zu Beginn Ihrer Vernehmung kurz erwähnt, daß der Angeklagte Kaduk an Exekutionen beteiligt war. Können Sie darüber noch nähere Einzelheiten schildern?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na poczatku pana zeznania.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Moge powiedziec, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich kann es machen.

 

Staatsanwalt Vogel:

Handelt es sich um Exekutionen in dem Hof zwischen Block 10 und 11 oder um öffentliche Hinrichtungen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy chodzi o egzekucje na podwórzu miedzy blokiem 11 i 10?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy o oficjalne?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

O oficjalne egzekucje?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec jesli chodzi o oficjalne egzekucje, mianowicie powieszenia na placu apelowym, wiem, ze czy nie wiem, widzialem, ze oskarzony Kaduk bral w nich udzial, zakladajac petle wzglednie uruchamiajac zapadki, jesli to byly pojedyncze wypadki, w wypadku, kiedy zostalo powieszone tak zwane Vermessungskommando. Wtedy powieszono dwunastu wiezniów, nie bylo normalnej szubienicy, tylko zostaly postawione trzy slupy i w poprzek ulozone dzwigary zelazne z szesc , petlami na kazdym ramieniu, czyli razem 12. Moge?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn es sich um die offiziellen Exekutionen handelt, also um die Aufhängungen auf dem Appellplatz, da kann ich folgendes sagen: Daß ich Kaduk dabei gesehen habe, und zwar als er behilflich war, als er die Schlingen umgelegt hat und als er auch die Falle betätigte. Das gilt besonders im Fall von Exekutionen des Vermessungskommandos. Das waren zwölf Häftlinge, und sie wurden aufgehängt. Und zwar waren keine besonderen Galgen aufgestellt, sondern drei Pfähle. Und an jedem Pfahl waren vier Schlingen, also insgesamt 12 Schlingen.12 [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Dwanascie petli i byla komenda: »numery do 10.000 - nach vorne!«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst kam das Kommando: »Die Nummern bis 10.000 nach vorne!«

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I ci mieli byc najblizszymi swiatkami tej egzekucji.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und diese Häftlinge sollten die unmittelbaren Zeugen dieser Exekution sein.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jakis kapo, czarny, potezny, którego nazwiska nie znam, zakladal skazancom petle na szyje .

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein Kapo, dessen Namen ich nicht kenne - ein großer schwarzer Mann -, war derjenige, der die Schlingen um die Hälse der einzelnen Häftlinge gelegt hat.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Zrobil to z rozkazu rapportführera albo kogos z esesm anów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er tat das auf Befehl von einem Rapportführer oder von einem anderen SS-Mann.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wydawalo mi sie, ze on bedzie równiez wyciagal taborety spod nóg skazanców.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es schien mir so zu sein, daß er auch derjenige sein wird, der die unter den Füßen stehenden Hocker zurückschieben wird.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale egzekucja przybrala inny obrót.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber die Exekution hat eine andere Form angenommen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mianowicie wiezien Skrzetuski, Janusz, 153 wykopnal taboret spod nóg sam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein Häftling namens Skrzetuski, Janusz, Häftlingsnummer 153, hat selbst, mit eigenen Füßen, den Hocker weggeschoben.13

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

I wtedy podskoczyl oskarzony Kaduk i zaczal wyrywac s pod nastepnych, z pozostalych skazanców zaczal wyrywac taborety spod nóg.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darauf sprang der Angeklagte Kaduk auf und fing an, die Hocker unter den Füßen der anderen Häftlinge wegzuschieben.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jesli chod zi o egzekucje na bloku 11

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was die Exekutionen auf dem Block 11 anbetrifft

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiem z informacji komanda leichenträgerów, ze równiez oskarzony Kaduk bral w nich udzial.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weiß ich von den Leichenträgern, die mich darüber informiert haben, daß Kaduk ebenfalls daran teilgenommen hat.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jesli chodzi o inne jakies wystepy oskarzonego Kaduka moge powiedziec, moge przedstawic drobny incydent, który mial miejsce na bloku 9.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was andere Auftritte des Angeklagten Kaduk anbetrifft, so kann ich einen Fall schildern, der auf dem Block 9 stattfand.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Byla jakas selekcja, w której braly udzial, nie wiem, dlaczego, równiez wladze lagrowe, nie wladze szpitalne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab eine Selektion, und dabei war nicht nur die Krankenbaubehörde, sondern die Lagerbehörde.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wsród nich równiez oskarzony Kaduk.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darunter auch der Angeklagte Kaduk.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Panowal na bloku w korytarzu, gdzie byli zgromadzeni chorzy, panowal nieporzadek i wrzawa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem Korridor, wo die Kranken standen, herrschte Unordnung, ein Durcheinander, und es war sehr laut.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wtedy oskarzony Kaduk wyjal pistolet z kabury i strzelil w sufit.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darauf nahm der Angeklagte Kaduk die Pistole und schoß nach oben, in die Decke.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kula odbila sie od sufitu i trafila jednego z wiezniów, którzy znajdowali sie w korytarzu, w brzuch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Kugel traf im Fallen einen Häftling, der auf dem Korridor stand, und zwar in den Bauch.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Natychmiast tego wieznia zabrano i byl operowany przez wieznia-lekarza Deringa na bloku 21.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieser Häftling wurde sofort fortgetragen und operiert von dem Häftlingsarzt Doktor Dering auf dem Block 21.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jakie bylo koncowe zejscie tego wypadku nie wie m.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie dieser Fall zu Ende ging, weiß ich nicht.

 

Staatsanwalt Vogel:

Können Sie noch ein Datum nennen im Zusammenhang mit der Erhängung des Landvermesserkommandos? Wann war das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Moze pan wymienic date, wtedy kiedy komando Vermessungskommando zostalo powieszone.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie umiem powiedziec daty, w kazdym razie bylo to lato 1943.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann kein Datum nennen, aber es war auf jeden Fall Sommer 1943.

 

Staatsanwalt Vogel:

Und die Exekutionen bei Block 11, von denen Sie durch die Leichenträger gehört haben, handelte es sich da auch um Erhängungen oder um Erschießungen?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tu chodzilo o rozstrzeliwania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren Erschießungen.

 

Staatsanwalt Vogel:

Danke. Ich habe sonst keine Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön, Herr Rechtsanwalt Raabe.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Herr Doktor Paczula, haben Sie während Ihrer Tätigkeit in Auschwitz erfahren, ob Ärzte, die heute hier a uf der Anklagebank sitzen, an Selektionen an der Rampe beteiligt waren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Panie doktorze Paczula, czy wiedzial pan w czasie swojej pracy na terenie obozu, ze lekarze, którzy siedza w tej chwili tutaj na lawie oskarzonych, brali udzial w selekcjach - an den Selektionen teilgenommen?

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Auf der Rampe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na, przy selekcjach na rampie? Czy oni brali udzial?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Osobiscie lekarze ci nie sa mi znani. Prawdopodobnie doktor Lucas byl jakis czas zastepca lagerarzta w szpitalu w sztamlagrze w roku 44.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Ärzte hier sind mir persönlich nicht bekannt. Wahrscheinlich war Doktor Lucas Stellvertreter vom Lagerarzt im Jahre 1944 im Stammlager.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Byc moze, ze to trafilo w okresie, kiedy chorowalem przez krótki czas i to moglo ujsc mojej uwagi w kazdym razie ja sobie tego nie przypominam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es kann sein, daß es in dieser Zeitspanne war, in der ich krank war, und so meiner Aufmerksamkeit entging.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Nein, ich möchte nur wissen, ob der Zeuge etwas Positives weiß.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja chce tylko wiedziec, czy pan cos konkretnego, pozytywnego wie na ten temat, czy nie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy brali udzial

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Czy brali udzial w selekcjach na rampie.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy brali udzial w selekcji? Nie moge na ten temat odpowiedziec, nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann nichts darauf antworten. Ich weiß es nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Er weiß nichts.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Ja, danke. Dann habe ich eine letzte Frage: Herr Doktor Paczula, ist Ihnen bekannt, wie viele katholische Priester in Auschwitz ums Leben gekommen sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, ile ksiezy katolickich zginelo w obozie, w Oswiecimiu?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie moge odpowiedziec dokladna cyfra na to pytanie. Znam kilka poszczególnych przypadków, które móglbym nazwac imiennie

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Moment. Herr Rechtsanwalt Raabe, in welchem Zusammenhang soll diese Frage gestellt werden?

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Ja, Herr Vorsitzender, ich will Ihnen gerne zugeben, das ist an sich mehr eine Frage, die von historischem Interesse ist.

 

Vorsitzender Richter:

Eben.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Ja, ich gebe Ihnen das durchaus zu. Aber manchmal liegt es vielleicht auch nahe, daß man so eine Frage stellt. Aber ich kann gerne den Zeugen im Anschluß daran vielleicht persönlich fragen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, er antwortet, der Zeuge. Darf ich die Antwort noch mal schnell übersetzen? Ich kann eine genaue Zahl nicht angeben. Es sind mir nur Einzelfälle bekannt, und ich bin gerne bereit, diese Einzelfälle zu schildern.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Nein, also wenn das der Fall ist

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Poza tym, jest mi wiadomym, ze w roku 1940

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nein, das ist nicht nötig.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Ja.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie w 42 3 czerwca odszedl transport tylko ksiezy do Dachau w liczbie 53 albo 52.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ist mir bekannt, daß im Jahre 1942, am 3. Juni, ein Transport mit ausschließlich katholischen Priestern - das waren 53 Personen - nach Dachau gegangen ist.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wsród nich

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, das wollen wir nicht weiter verfolgen. Herr Rechtsanwalt Gerhardt, Augenblick, Sie

 

Verteidiger Gerhardt [unterbricht]:

Herr Zeuge, Sie sagten vorhin auf eine Frage, was denn hier ein Angeklagter Gutes getan habe: Ja, was soll denn damals ein SS-Mann schon Gutes tun, denn das war ja auch für ihn sehr gefährlich. Würden Sie das vielleicht bitte noch mal etwas erläutern?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan zrozumial pytanie?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Prosze mi przetlumaczyc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Przedtem pan powiedzial, w poprzednich zeznaniach swoich w odpowiedzi na pytanie obrony, ze cóz mozna powiedziec na temat tego, co dobrego mógl zrobic esesman w stosunku do wieznia, to bylo niebezpieczne dla esesmana robic cos pozytywnego, cos wyjatkowo dobrego moze pan blizej to okreslic, co ma pan na mysli, ze to bylo niebezpieczne dla esesmana.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Aha. Rozumiem. Wiec swiadczenie jakiejs drobnej uslugi, albo niedostrzezenie jakiegos bledu wykonanego przez wieznia, bylo juz przez wieznia zrozumiane jako gest sympatyczny, jako gest przyslugi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bereits eine kleine freundliche Geste und bereits ein Übersehen von einem geringen Vergehen seitens eines SS-Mannes wurde von den Häftlingen als ein Zeichen, eine Freundlichkeit, ein Entgegenkommen aufgenommen und bewertet.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jesli chodzi o gesty jakis wielkich przyslug, takich na przyklad, jak ratowanie komus zycia

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber wenn es sich um etwas Großes handelt, zum Beispiel, daß jemandes Leben gerettet wurde

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To byly sprawy niewatpliwie trudniejsze, które mogly nie ujsc uwagi przelozonym, jesli chodzi o SDG, mogly nie ujsc uwagi lagerarzta i wtedy uwazam, ze bylo by to poczytane jako przestepstwo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Solche Fälle konnten dann der Aufmerksamkeit des Vorgesetzten in dem bestimmten Falle - also sagen wir, wenn ein SDG das gemacht hätte - dem Lagerarzt nicht entgehen, und das hätte, meiner Meinung nach, Gefahr mit sich bringen können.

 

Verteidiger Gerhardt:

Danke, das war meine Frage.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Frage mehr? Herr Rechtsanwalt Doktor Reiners.

 

Verteidiger Reiners:

Eine Fr age, Herr Doktor Paczula: Ich glaube, ich habe Sie nicht richtig verstanden, was diesen Fall von Block 9 anbelangt, wo diese Unruhe auf dem Korridor war und wo Kaduk gekommen sein soll und in die Decke geschossen habe. Ich habe Sie - es kann sein, daß ich mich geirrt habe, weil es etwas schnell übersetzt wurde - dann weiterhin so verstanden: Diese Kugel habe einen Häftling in den Bauch getroffen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak.

 

Vorsitzender Richter:

Ein Abpraller. Er hat nach oben geschossen und war abgeprallt. [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Rykoszet.

 

Verteidiger Reiners:

Ach, das habe ich nicht gehört. Und Sie waren dabei, Sie haben das selbst...

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Verteidiger Reiners:

Danke schön, ich habe keine Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Wer wollte noch das Wort? Ja, Augenblick. Nun ja, Hantl, bitte schön. Treten Sie vor und gehen Sie ans Mikrofon. [...]

 

Angeklagter Hantl:

Herr Doktor Paczula, Paul Reinke kannten Sie doch vo n der Schreibstube, nicht wahr?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy znal pan Paula Reinke z Schreibstube?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

23.478.

 

Angeklagter Hantl:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

23.478.

 

Angeklagter Hantl:

Von seinem Freund der Vater, der war auf der Liste drauf.

 

Vorsitzender Richter:

Auf welcher Liste?

 

Angeklagter Hantl:

Die Doktor Entress zur Selektion bestimmt hatte, raus nach Birkenau zur Vergasung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Znajdowal sie na liscie wyselekcjonowanych, które mialy

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Ojciec Reinkego?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Vater vom Reinke?

 

Angeklagter Hantl:

Nein, von seinem Freund der Vater.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aha. Ojciec przyjaciela, ojciec przyjaciela Pawla Reinkego byl na liscie osób, które mialy byc zagazo wane.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja?

 

Angeklagter Hantl:

Und der kam zu mir, ob ich das nicht machen könnte. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aha

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Also anscheinend will der Zeuge

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

[unverständlich] przybyl

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Von der Liste zu streichen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To znaczy Reinke? Reinke?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Reinke kam?

 

Angeklagter Hantl:

Reinke, Paul, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Reinke przyszedl do niego do oskarzonego i zapytal sie, czy on by nie mógl cos zrobic dla niego.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ten przypadek mi jest nieznany, ale Pawel Reinke zyje w Polsce.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieser Fall ist mir nicht bekannt, aber Paul Reinke lebt noch in Polen.

 

Angeklagter Hantl:

Ja, wenn Ihnen dieser Fall nicht bekannt ist, Herr Doktor Paczula - Sie haben ja den Rapport gemacht. Sie mußten ja wissen, das hätte mir den Kopf gekostet, Ihnen und Paul Reinke. Ich meine, das kann einem nicht aus der Erinnerung fallen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan musial wiedziec, bo to by pana i Paula Reinke i oskarzonego glowe moglo kosztowac, gdyby to wyszlo.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Stwierdzenie jest sluszne, nie mniej, ja takiego przypadku sobie nie przypominam, a jesli taki przypadek mial miejsce, powtarzam, mozna to sprawdzic przez Pawla Reinkego. Poza tym Pawel Reinke, jakkolwiek byl moim przyjacielem, mógl mi nawet o tym nie wspominac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Solche Feststellung ist schon richtig. Aber wenn es so wäre, dann ist es sehr leicht, durch den Paul Reinke festzustellen, ob das stimmt. Unter Umständen war es so, und er hat mir sogar als Freund nichts davon berichtet. [...]

 

Angeklagter Hantl:

Ich habe noch zu Paul Reinke gesagt, ich wollte neue Listen erstellen. Damit, wenn uns jemand verrät, sein Name nicht drauf ist. Er hat gesagt, es ist nicht notwendig, es sterben ja sowieso immer Leute, bis sie abgeholt wurden von der Fahrbereitschaft. Ist nicht notwendig, aber es ging auch so gut aus.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, also Hantl, wenn ich Sie richtig verstanden habe, wollen Sie doch folgendes sagen: Der Vater von diesem Reinke war

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Nein, nein, von dem Freund.

 

Vorsitzender Richter:

Von dem Freund war bestimmt zum Tode. Und da hat der Reinke Sie gebeten, den doch runterzusetzen. Und da haben Sie das auch getan und haben ihn aus der Liste gestrichen. Und daraufhin ist er am Leben geblieben.

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl. Ich wollte ja neue Listen erstellen. Zwei tschechische Juden waren an der Schreibmaschine, und wenn uns jemand verraten hat, es gab ja auch Spione genug im Lager

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, schön, da wollten Sie sich also sichern, damit nichts herauskommen könnte.

 

Angeklagter Hantl:

Es ist aber trotzdem gut ausgegangen [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja. Und davon weiß der Zeuge nichts?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie? Pan nie wie nic?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, nie pamietam o takim przypadku, prosze odniesc te sprawe moze do pana Reinkego, który zyje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich nicht an so einen Fall, ich bitte Sie, durch den Paul Reinke das festzustellen. Er lebt.

 

Angeklagter Hantl:

Aber Herr Doktor Paczula, Sie haben doch den Rapport gemacht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To sie zgadza, ale nie mniej nie przypominam sobie takiego przypadku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich nicht an so einen Fall.

 

Vorsitzender Richter:

Er erinnert sich nicht.

 

Angeklagter Hantl:

Ja, gut. Ich

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Ja jeszcze raz podkreslam, ze to, co powiedzialem o oskarzonym Hantlu, powiedzialem i tak w najlepszej wierze z zastrzezeniem, ze chce powiedziec prawde, juz na samym poczatku prawde i podtrzymuje to w dalszym ciagu. Wydaje mi sie, ze powiedzialem o tym oskarzonym dosyc pozytywnych rzeczy, a tych, których nie pamietam, nie moge przytaknac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe von Anfang an gesagt, daß ich ja nur die Wahrheit sagen möchte, und ich habe bereits über den Angeklagten Hantl Verschiedenes - meines Erachtens Positives - gesagt. Aber an was ich mich nicht erinnere, kann ich ja nicht sagen.

 

Vorsitzender Richter:

Ist in Ordnung, ja.

 

Angeklagter Hantl:

Gut.

 

Vorsitzender Richter:

Hätten Sie noch eine Frage?

 

Angeklagter Hantl:

Weiter: Können Sie sich erinnern, daß mir ein Rottenführer gesagt hat von der Blockführerstube, daß sie eine Razzia machen wollten auf Elektrokocher? Ich habe zu Doktor Dering, der ist Ihnen doch bekannt

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Diese Frage ist schon an den Zeugen gerichtet worden. Und zwar die Frage, ob es ihm bekannt sei, daß in dem Häftlingskrankenbau ein Elektrokocher oder ein Radiogerät oder so irgend etwas verborgen gewesen sei

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Nein, nein, nein [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Nein, das war vom Sender.

 

Angeklagter Hantl:

Das handelt sich um Elektrokocher.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Das war ein Radiosender.

 

Verteidiger Naumann:

Darf ich mal dazu sagen: Es sind zwei verschiedene Tatbestände. Die Frage, die ich gestellt habe, ist eine andere. Der Angeklagte selbst will jetzt fragen: Bei einer Gelegenheit sind mehrere Elektrokocher entdeckt worden, die Häftlinge heimlich hatten. Und da hat der Hantl das geduldet und hat gesagt: Versteckt sie aber wieder gut. Und er will nun den Herrn Doktor Paczula fragen, ob ihm das irgendwie bekanntgeworden ist.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan sobie przypomina wypadki, ze zostalo wsród

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Ze byly kocherki

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Kocherki i znalezione w stanie gotowania

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

I gotowali, wiezniowie sobie gotowali

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

I oskarzony Hantl

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Takie rzeczy widzial i tak

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Powiedzial: »schowajcie dobrze« i tak dalej.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

T ak, moge to potwierdzic, to sie zgadza.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das kann ich bestätigen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To polega na prawdzie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist die Wahrheit.

 

Angeklagter Hantl:

Das sind 14 Stück gewesen, und sie haben das Vertrauen gehabt zu mir und haben ihre Kocher gebracht. Sie hätten ja können denken, ich werde ihnen eine Falle stellen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mieliscie do mnie zaufanie, przyszliscie do mnie i mniescie to powiedzieli, wierzyliscie mi, ze ja was nie podprowadze.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Musze powiedziec i to powiedzialem przedtem, ze to zaufanie panowalo wsród wiezniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich muß es sagen, und das habe ich bereits gesagt, und ich betone es, daß wir Vertrauen zu ihm hatten.

 

Angeklagter Hantl:

Ja, das war Feindbegünstigung oder Geheimbündelei. Und was mir da geblüht hätte...

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wollen Sie an den Zeugen sonst noch eine Frage richten?

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Nämlich?

 

Angeklagter Hantl:

Der ist nämlich der Zeuge, bei dem ich von Auschwitz die Sachen erfragen kann; also, von Monowitz weiß ich ja nix und auch von Jaworzno nicht. Dann ist Ihnen das bekannt: Ein Rottenführer, Uhrmacher auf Block 28, der ließ den Siegmund »Sport« machen. Den Siegmund kannten Sie ja vom Block 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zna pan Zygmunta z bloku 28, [...] zna pan takiego?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Chwileczke! Wiec o ile sobie przypominam, bo Zygmunt jest imieniem tylko, jesli chodzi o Zygmunta, który byl schreiberem w ambulansie na bloku 28, ten sie nazywal Zygmunt Sleziak i mial numer 5.812, czerwony dosc, dosc sobie krepy chlopak, schreiber w ambulansie na bloku 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also Zygmunt ist nur der Vorname, das ist ein polnischer Vorname. Und wenn Sie einen Schreiber von der Ambulanz im Block 28 meinen, der hieß Zygmunt Sleziak, seine Nummer war 5.812. Das war ein roter, bißchen untersetzter Mann. Meinen Sie den?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy o tego chodzilo?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Meinen Sie diesen?

 

Angeklagter Hantl:

Das weiß ich nicht. Siegmund hatte seine Mutter in Birkenau draußen. Die ist draußen gestorben. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Matka jego byla w obozie w Brzezince.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

O tym mi nie jest wiadome.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das weiß ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und was ist nun mit diesem Siegmund?

 

Angeklagter Hantl:

Ja, der Uhrmacher, der Rottenführer hat ihn »Sport« machen lassen. Paul Reinke kam zu mir rüber in das Arztzimmer und hat mir das gesagt. Ich ging rüber zu ihm und habe gesagt, was er sich erlaubt, ist doch kein Zirkus hier. Und habe ihn auf seine Stube gehen lassen.

 

Staatsanwalt Vogel:

Die Frage ist vorhin schon von dem Herrn Verteidiger gestellt worden. Der Zeuge hat erklärt, daß er sich an diesen Vorfall nicht erinnert. Die Frage ist beantwortet.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jeden z rottenführerów, Uhrmacher kazal mu robic gimnastyke i na to Paul Reinke przyszedl do oskarzonego i prosil go o pomoc, oskarzony przyszedl i powiedzial: »nie róbcie tutaj zadnego cyrku, przestancie z takimi rzeczami.«

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec ja tego przypadku nie znam, ale wydaje mi sie to prawdopodobne, znajac zachowania Hantla w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne so einen Fall nicht, ich kann mich nicht erinnern. Aber soweit ich es beurteilen kann, aufgrund Ihres Verhaltens im Lager, halte ich das durchaus für wahrscheinlich.

 

Angeklagter Hantl:

Na also. Und dann ferner noch: Auf Block 28 sollte ein Raum freigemacht werden für die Diätküche.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für die?

 

Angeklagter Hantl:

Für die Kräuterapotheke.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für die Apotheke? Für die Teeküche?

 

Angeklagter Hantl:

Ein Raum sollte freigemacht werden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ach so, ein Raum für eine Diätküche.

 

Vorsitzender Richter:

Nein, für die Kräuterapotheke. [...] Das ist eine Apotheke anscheinend, in der Kräuter gekocht werden.

 

Angeklagter Hantl:

Ja, das waren die Frauen von Block 10, die Kräuter suchen gingen. Die wurden getrocknet, und die haben dann einen neuen Raum gebraucht. Und dann haben sie auf Block 28 vor der Küche diesen Raum dort freigemacht. Und wie wir reinkamen in diesen Raum, Doktor Dering kannten Sie ja oder den Häftling Gratsch, den Blockältesten, der hat den Schrank zur Seite gestellt, und da war eine Antenne dort. Ich habe gesagt: »Mach das Zeug weg, wenn das jemand sieht, ist der Teufel los.«

 

Vorsitzender Richter:

Das ist auch schon gefragt worden.

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl. Ist möglich.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja nie znam tego wypadku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich kenne diesen Fall, nein

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Aber er muß es ja wissen, das hat sich ja rumgesprochen bei den Häftlingen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ale nie znam tego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne diesen Fall nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, er kennt den Fall nicht.

 

Angeklagter Hantl:

Gut. Sie brauchen ihn ja nicht kennen, mir ist es egal. Er kann hier mit »Nein« und mit »Ja« beantworten.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, sicher.

 

Angeklagter Hantl:

Ist mir ganz egal. Kennen Sie diesen Fall - denn wo die Politische Abteilung war, da haben Sie ja aufgehorcht -, wo bei einem Juden auf Block 28 Golddollar gefunden wurden und er wurde verraten? Ein Pole kam zu mir in das Arztzimmer, riß beide Türen auf, ohne anzuklopfen, und sagte zu mir: »Unterscharführer, sagen Sie, Sie haben Wissenheit davon, ich habe es Ihnen gesagt.« Diesen Schwindel sollte ich decken. Ich ging rüber auf Block 28. Da kamen Oberscharführer Lachmann und Oberscharführer Wietschorek heraus und haben mich gefragt, was es mit dem Gold auf sich hat. Habe ich gesagt: »Ja, er hat zu mir gesagt, ich habe Gold gefunden, und er hat mir das gesagt.« Ich wollte sie ja nur decken, diesen Schwindel. Und da haben sie gesagt, daß dergleichen Sachen immer sofort gemeldet werden müßten.

 

Vorsitzender Richter:

Also wissen Sie etwas davon?

 

Angeklagter Hantl:

Der Jude [mußte] auf Block 10 gehen, ungefähr um zehn Uhr vormittags. Und weil ich es eingestanden habe, daß er mir gesagt hat, ich habe Wissenheit von diesem Goldfund, haben sie ihn dann um ein Uhr, wie ich vom Essen kam, wieder rausgelassen. Ein Jude, der auf Block 10 war, kam ja niemals mehr raus. Und das hat sich herumgesprochen. Ich kenne natürlich nicht den Juden und kenne auch nicht den Häftling, der rüberkam zu mir, weil es mich nicht interessiert hat.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie pamieta?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, nie, nie utrzymalem w pamieci. Prosze mi laskawie przetlumaczyc!

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ze jakis Zyd na bloku 10 u niego zostaly znalezione zlote dolary

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich versuche es noch mal. Es ist wirklich für mich ungeheuer schwierig, den Angeklagten ganz zu verstehen.

 

Vorsitzender Richter:

Also der Angeklagte hat gesagt

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ich habe nur den Sinn nach [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Bei einem Juden sei Gold gefunden worden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I do niego przyszli i powiedzieli mu o tym, i on byl tym, który wobec swoich wladz przelozonych powiedzial, ze tak jemu jest wiadomym. I na podstawie tego ten Zyd zostal wypuszczony z bloku 10.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie znam tego przypadku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne so einen Fall nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Kennt ihn auch nicht, den Fall.

 

Angeklagter Hantl:

Kennt ihn auch nicht. Aber der Block 28, alle haben sie gewußt davon.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale wszyscy na bloku 28 wiedzieli o tym

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, ist sonst noch eine Frage?

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Na, bitte schön.

 

Angeklagter Hantl:

Ist Ihnen bekannt

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Chwileczke! Czy moge postawic pytanie?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darf ich bitte eine Frage stellen?

 

Vorsitzender Richter:

Na, bitte schön.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W jakim czasie to bylo?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wann soll das gewesen sein?

 

Angeklagter Hantl:

43.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

43

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Nie, nie, nie przypominam

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

So ungefähr im Sommer 43

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Nie przypominam sobie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich nicht daran.

 

Angeklagter Hantl:

Na, gut.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Bo przyjmuje, ze pewne rzeczy moga ujsc mojej uwagi w czasie, kiedy chorowalem na zóltaczke zakazna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich nehme nämlich an, verschiedene Sachen könnten meiner Aufmerksamkeit entgangen sein, weil sie zu der Zeit passierten, in der ich krank gewesen bin, in der ich eine Gelbsucht hatte. Vielleicht war das zu der gleichen Zeit.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak, ale to moge powiedziec, kiedy to bylo 5 czerwca 1944. Pamietam w tym dniu padl Rzym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß, das war der 5. Juni 1944. Da ist Rom gefallen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also jedenfalls zu diesem Fall weiß er offensichtlich nichts.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, nie moge nic

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

[unverständlich] dieser Zeit weiß er nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Also nächste Frage.

 

Angeklagter Hantl:

Herr Doktor Paczula, ich habe zu Doktor Dering gesagt - der jetzt in London ist, der ist auch in einen Prozeß verwickelt -, warum er ni cht Meldungen macht über diejenigen Kapos, die die Häftlinge so schwer mißhandelten, daß sie zwei bis drei Monate im Krankenbau verbleiben mußten.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bitte eine Pause, ich kann da nicht so schnell. Das ist zu viel. - Powied zialem do doktora Deringa, który ma teraz proces w Londynie, czy mial proces w Londynie, dlaczego on nie zwraca uwage na to, ze niektórzy z Kapo znecaja sie nad wiezniami w ten sposób, ze oni musza pózniej lezec na izbie chorych.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ni e wykluczam tego, ale nie bylem swiadkiem i nie jest mi o tym nic wiadome.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich schließe diese Möglichkeit nicht aus. Aber ich war nicht Zeuge so eines Gesprächs, und es ist mir nichts davon bekannt.

 

Angeklagter Hantl:

Wenn Ihnen davon nichts bekannt ist, wer hat denn die Strafmeldungen ausgeschrieben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto wypisywal Strafmeldungen? - Was für Strafmeldungen?

 

Angeklagter Hantl:

Die Strafmeldungen an Häftlinge.

 

Verteidiger Naumann:

Einen Augenblick mal. Darf ich die Frage etwas klarer stellen? Aufgrund dieses Gespräches hat sich der Häftlingsarzt Doktor Dering dann zu einer Strafmeldung entschlossen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na podstawie wlasnie tej rozmowy z lekarzem Deringem, lekarz Dering zlozyl zameldowanie na ten temat. W sprawie znecania

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Do kogo? Do kogo?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An wen wurde diese Meldung gemacht?

 

Verteidiger Naumann:

An den Standortarzt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Do lekarza

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Nie, nie. Ja nie wiem o tym, ja nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nichts davon.

 

Angeklagter Hantl:

Ja. Komisch ist das. Sehr komisch finde ich das aber.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie wiem o tym.

 

Staatsanwalt Vogel:

Ach, ich finde es komisch, wie Sie hier fragen.

 

Angeklagter Hantl:

Nein, nein, es ist gar nicht komisch, Herr Staatsanwalt, nicht

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Also, was ist los, welche

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Ich lasse mich nicht des Mordes bezichtigen.

 

Vorsitzender Richter:

Reden Sie jetzt nicht, und fragen Sie, was Sie gefragt haben wollen.

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl. Ich habe mehrere Strafmeldungen machen lassen. Die wurden dann zum Doktor Wirths geschickt, und der hat die nach Berlin geschickt, und dann kamen von Berlin die Strafmeldungen zurück.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tego rodzaju meldunki wlasnie na temat znecania sie kapo nad wiezniami zostaly przez niego poslane podane doktorowi Wirths i pózniej przeslane przez tego doktora Wirthsa do Berlina.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja nie znam tych przypadków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne solche Fälle nicht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To, co moglem powiedziec na ten temat, to powiedzialem. Prosze niech oskarzony pyta, jesli moge cokolwiek jeszcze, bede chetnie odpowiadal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bitte fragen Sie weiter, worüber ich aussagen kann, sage ich aus. Aber ich weiß es nicht.

 

Angeklagter Hantl:

Ja, aber da muß er sich doch an den Strafvollzug noch erinnern können, wo hier 17 Mann am Appellplatz gestanden sind.

 

Vorsitzender Richter:

Und was ist mit den Leuten passiert?

 

Angeklagter Hantl:

Ja, jeder hatte 25 drauf bekommen.

 

Vorsitzender Richter:

Also er hätte eine Meldung gemacht.

 

Angeklagter Hantl:

Mehrere, mehrere.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja, das habe ich bereits übersetzt.

 

Vorsitzender Richter:

Der Doktor Dering nach Berlin, und daraufhin seien 17 Leute zu Stockschlägen verurteilt worden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem Appellplatz.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, ja nie przypominam. Sobie nie przypominam

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Weiß er nichts davon?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ich erinnere mich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Er erinnert sich nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na podstawie tego meldunku do Berlina, 17 osób zostalo skazanych i otrzymalo 25 uderzen na placu apelowy m.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie znam tego przypadku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne so einen Fall nicht.

 

Angeklagter Hantl:

Ich war ja selber noch am Appellplatz, weil mir Paul Reinke gesagt hat: »Heute ist Strafvollzug.« Dann ging er nach vorn, und da kam der Hauptscharführer Schwarz und hat gesagt: »Ja ich muß euch bestrafen, was ist mit euch los, wenn die immer Meldungen machen.« Hat nach dem Krankenbau gedeutet, hat auch mich gesehen, ich ging nachher weg.

 

Vorsitzender Richter:

Also Sie wollen wohl anscheinend damit sagen, Sie hätten die Meldungen nicht erstattet, wohl aber hätte der Doktor Dering die Meldung gemacht.

 

Angeklagter Hantl:

Ich habe den Doktor Dering aufgefordert, er soll die Meldungen machen, weil zu viel reinkamen.

 

Vorsitzender Richter:

Ich kann die Logik nicht ganz verstehen, Herr Rechtsanwalt Naumann.

 

Verteidiger Naumann:

Darf ich folgendes dazu sagen: Er, der Angeklagte, hat den Doktor Dering angeregt, eine Meldung zu erstatten über Untaten von Kapos. Diese Meldung soll auch erstattet worden sein. Die soll an den Standortarzt gegangen sein, und dann soll man sie nach Berlin berichtet haben, und die betreffenden Kapos seien zu Stockschlägen verurteilt worden

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Verurteilt. Auf dem Appellplatz.

 

Verteidiger Naumann:

Auf dem Appellplatz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

17 Personen.

 

Verteidiger Naumann:

Und bei diesen Stockschlägen seien Leute des Krankenbaues - überhaupt auch andere Häftlinge und auch der Angeklagte Hantl - als Zuschauer zugegen gewesen. Und da hätte der Doktor Entress noch irgendwie verachtungsvoll auf Hantl gesehen, etwa mit der Version: Das habt ihr dem Hantl zu verdanken.

 

Angeklagter Hantl:

Wie ich den Doktor Entress

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Und wie soll ich das nun einordnen? Will er damit sagen, daß er die übrigen Häftlinge dadurch vor den Übergriffen der Kapos hat schützen wollen?

 

Verteidiger Naumann:

Richtig, das war das Motiv. Er wollte die Übergriffe der Kapos... [...]

 

Vorsitzender Richter:

Also dann fragen Sie bitte

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ja, ja, ich habe schon alles im Griff. - Czy panu jest wiadomym, jeszcze raz re asumuje to po kolei, ze na polecenie oskarzonego Hantla, doktor Dering zlozyl zameldowanie o tym, ze ze strony Kapo sa pewne postepowania, znecania i tak dalej nad wiezniami. To zameldowanie poszlo do lekarza, do Standortarzta pózniej do Berlina i otrzymali przyszla odpowiedz, ukarania tych kapo. 17 osób zostalo na placu apelowym pobitych, to znaczy otrzymalo 25 uderzen, kare. Ci wiezniowie z izby chorych i caly szereg personelu, miedzy innymi oskarzony Hantl byli przy tym, podczas tego wykonania kary i doktor Entress wyrazil sie w pewny taki pogardliwy, w nieprzyjemnej formie: »Macie to do zawdzieczenia jemu wskazujac na oskarzonego Hantla.«

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, ja tej sprawy, ja sobie nie przypominam, ale ja bym jeszcze raz moze odniósl te pytania do swiadka, nie do swiadka, ale do wieznia Reinkego, który przeciez jest mozliwy do osiagniecia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann nichts darauf antworten, ich erinnere mich nicht. Aber ich wiederhole noch einmal: Der Paul Reinke, der lebt ja noch, er kann doch als Zeuge dann aussagen. Immer wieder fällt der Name Paul Reinke.

 

Staatsanwalt Vogel:

Zur Klarstellung habe ich hier folgende Frage noch zwischendurch, bitte: Doktor Dering war doch Häftlingsarzt? Ist richtig, ja?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Staatsanwalt Vogel:

Konnte der überhaupt selbständig Meldungen schreiben? Oder war das nicht Sache der SS?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wlasnie tutaj powstaja u mnie powazne watpliwosci, raczej ja widze te sprawe w drodze sluzbowej inaczej, ze inicjatorem mógl byc doktor Dering a wykonawca oskarzony Hantl. Tak mi sie to wydaje prawdopodobne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Grade das wollte ich eben betonen. Die Reihenfolge scheint mir anders gewesen zu sein. Also wahrscheinlich war der Initiator der Häftlingsarzt Doktor Dering. Er hat wahrscheinlich Sie veranlaßt - den Angeklagten -, daß er die Meldung macht. So kann ich mir das höchstens vorstellen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To jest moje osobiste zapatrywanie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber das ist ja natürlich nur meine Meinung, ich weiß es nicht.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jest jeszcze druga sprawa, kiedy sie ta rzecz miala rozgrywac

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, Hantl, was der Herr Staatsanwalt eben eingewandt hat, ist durchaus richtig. Meldungen schreiben konnte nur die SS, nicht der Häftling.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Deshalb mußte der Doktor Dering, der ja auch als Häftlingsarzt nur ein Häftling war, einen SS-Mann finden, der für ihn die Meldung geschrieben hat. Ist es so richtig oder nicht?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jeszcze druga sprawa

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Ich habe den Doktor

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Jetzt sind Sie mal einen Moment ruhig!

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W którym roku mialo to byc, w jakim czasie?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann noch eine zweite Sache

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, jetzt sind Sie mal ruhig einen Moment, ja.

 

Angeklagter Hantl:

Ich habe den Doktor Dering aufgefordert, er soll Meldungen drüber schreiben, weil er den Befund draufgeschrieben hat: »Zwei bis drei Monate wird es dauern, bis der Häftling wiederhergestellt ist«

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Und was geschah mit den Meldungen, haben Sie die weitergegeben?

 

Angeklagter Hantl:

Die Meldungen wurden an die Schreibstube gegeben zu Doktor Paczula. Und der hat die Meldungen ausgeschrieben, und die wurden vom Lagerarzt Doktor Entress unterschrieben. Doktor Entress hat zu mir gesagt: »Was heißt hier Meldungen, sie sollen arbeiten, die Brüder!« Hat es aber doch unterschrieben. Beim zweiten Mal hat er gesagt - wie hat er sich da geäußert: »Es schadet ihnen nicht, wenn die mal 25 draufbekommen.« So haben auch andere Ärzte unterschrieben, ob das Doktor Rohde war oder Fischer oder dergleichen. Und die wurden dann gesammelt und von Berlin

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Also er will es so darstellen:

 

Angeklagter Hantl:

Nicht alle waren von uns.

 

Vorsitzender Richter:

Er hat den Doktor Dering angeregt, die Meldung zu schreiben. Die Meldung wurde von Doktor Dering geschrieben und ging über die Schreibstube an den Lagerarzt, und der Lagerarzt hat nun seinerseits die Meldung unterschrieben, das heißt, er hat die Meldung erstattet.

 

Staatsanwalt Vogel:

Es scheint mir zwar etwas umständlich, aber ich nehme es zur Kenntnis.

 

Verteidiger Naumann [unterbricht]:

Ich weiß nicht, ob man den Tatbestand hier weiterverfolgen soll, nachdem der Zeuge sagt, er kann sich an diesen Tatbestand

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nein, nein.

 

Verteidiger Naumann:

Nicht erinnern. Ich selbst hatte mir diese Tatbestände für die Befragung der Zeugen, von denen ich erwarte, daß sie sich darauf erinnern können, vorbehalten.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jeszcze pragne dodac

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ist da noch etwas zu fragen?

 

Angeklagter Hantl:

Ich mö chte das noch weiter in Verbindung bringen. Nachdem der Strafvollzug vorübergegangen war, kam Doktor Paczula zu mir und sagte: »Unterscharführer, heute haben wir überhaupt keinen Toten im Lager.« Ich habe noch gesagt: »Wir brauchen hier keine Toten.« »Nein , nein,« sagt er, »aber zwei, drei täglich, das kann man als normal bezeichnen.« Ich habe gesagt: »Für 10.000 Insassen ist das noch viel zu viel, zwei, drei täglich.« »Na,« sagt er, »es geht schon.« Denn das Stammlager war ja zu der Zeit das beste Lager.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, aber Hantl, was soll denn das heißen, was wollen Sie denn damit sagen?

 

Angeklagter Hantl:

Weil Doktor Paczula angegeben hat, es wären 20 bis 30 oder noch mehr Tote gewesen, und ich möchte ihn noch drauf aufmerksam machen, daß er selber zu mir das gesagt hat: »Zwei, drei«, und ich habe gesagt: »Das ist noch zuviel.«

 

Verteidiger Naumann:

Darf ich vielleicht diese Frage noch mal etwas präziser an Herrn Doktor Paczula stellen: Herr Doktor Paczula, erinnern Sie sich vielleicht d aran, daß eines Tages nach diesen Prügelexekutionen auffällig die Totenzahl herunterging? Und daß Sie das

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, der Doktor Paczula, Herr Rechtsanwalt, kann sich doch an die Exekution gar nicht erinnern, also kann er doch auch nicht si ch daran erinnern, was einige Tage nach der Exekution passiert ist. [Pause] Ich weiß nicht, wie Sie das zusammen

 

Verteidiger Naumann [unterbricht]:

Ich weiß nicht genau, ob er sich an die Exekution überhaupt nicht erinnern kann oder nur nicht erinnern kann, daß er dabei war.

 

Vorsitzender Richter:

Nein, nein, nein. Er kann sich nicht dran erinnern, er weiß es nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan sobie przypomina w ogóle wypadek tej egzekucji, tego pobicia, tych siedemnastu?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy tej kary?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tej kary.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, ja nie przypominam sobie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann mich an diese Exekution, also an diese 25 Schläge von den 17 Personen, von denen Sie sprachen, nicht erinnern.

 

Zeuge Tadeusz Paczula :

I jeszcze bym o jedno prosil, jesli oskarzony moze

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ist sonst noch eine Frage zu stellen?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Powiedziec, w jakim roku to bylo, w jakim czasie?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kann der Angeklagte das Datum, das Jahr angeben?

 

Vorsitzender Richter:

Ob Sie das Datum oder das Jahr angeben können?

 

Angeklagter Hantl:

Datum kann ich nicht sagen. Das war im Sommer 43. Zehntausende freuten sich ja wie Kinder auf Weihnachten. Denn ihren Verbrechern haben sie es ja vergönnt, daß die mal 25 draufbekommen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To bylo latem 43 roku.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec lato 43 moze byc, dlatego ze w tym roku jeszcze doktor Dering w Oswiecimiu byl, a potem zostal zwolniony.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das kann nämlich sein. Wenn das noch im Sommer 43 [+ war], dann ist das möglich, weil ja damals Doktor Dering noch im Lager war, im Sommer 43, später wurde er entlassen.

 

Vorsitzender Richter:

Und weiter, was wollten Sie noch fragen?

 

Angeklagter Hantl:

Herr Doktor Paczula, ist Ihnen bekannt, daß 1.200 Liter Zusatzverpflegung gekommen sind für den Krankenbau, täglich? [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, ze 1.200 litrów dodatkowego jedzenia bylo otrzymane na izbe chorych?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Dzieki komu?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das wäre wem zu verdanken?

 

Angeklagter Hantl:

Das kam so: Häftlinge wurden entlassen vom Krankenbau, körperschwache. Hauptsturmführer Wirths hat mich aufgehalten auf der Lagerstraße und hat gesagt: »Unterscharführer, was entlassen Sie da für Leute?« Ich habe ihm gesagt: »Das sind die besten, die wir haben. Die anderen liegen alle zusammengeknüppelt im Bau.« »So«, hat er gesagt. Da ist er ganz rot und blau worden im Gesicht. Und am nächsten Tag hat mir Paul Reinke gesagt, daß Hauptsturmführer Schwarz 1.200 Liter Zusatzverpflegung gegeben hätte für den Krankenbau.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie etwas davon?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu cos jest wiadomym o tym? Ludzie padali

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Prosze mi laskawie przetlumaczyc, bo ja naprawde nie zrozumialem to

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Na ulicy, strasznie zle wygladali i z tego powodu Reinke znów rozmawial z nim i dzieki niemu bylo 1.200 litrów jedzenia dodatkowe przeznaczone dla izby chorych .

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Dziennie?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

War das täglich, diese 1.200 Liter?

 

Angeklagter Hantl:

Täglich haben sie das bekommen. [...]

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

1.200. Zaraz odpowiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Täglich?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiec zaraz ja odpowiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Täglich? [...]

 

Angeklagter Hantl:

Täglich, ja, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dziennie.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak. Ja odpowiem. Jak daleko siega moja pamiec, ja juz o tym wspominalem, ze ci, którzy poszli do transportów gazowych, albo zostali zlikwidowani w obozie byli przez jakis czas utrzymywani w stanie obozu i na nich byly pobierane racje, tak dlugo jak istnialy, jak oni istnieli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe bereits in meinen Aussagen gesagt, daß oft, nachdem die Menschen umgekommen sind, also vergast wurden oder erschossen wurden, daß man sie eine Weile noch als lebend geführt hat und für diese Leute die Verpflegung erhalten hat. Für die Menschen, die bereits tot gewesen sind.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Liczba 1.200 litrów jest dosc pokazna cyfra i wyobrazam sobie, ze kiedy stan szpitala mógl wynosic 2.000 albo nawet 2.500 wiezniów

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja. Das führt uns ja doch zu weit. Es kann für den Angeklagten Hantl ja nur von Interesse sein zu erfahren, ob der Zeuge weiß, daß er, Hantl, etwas Besonderes getan hat, um für die Kranken eine zusätzliche Verpflegung zu beschaffen. Ich nehme an, daß das der Sinn und der Kern seiner Frage ist.

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl. Ich habe

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Ja nie umiem sobie takiej sprawy przypomniec. Odnióslbym to pytanie do istniejacych, zyjacych dzisiaj wiezniów, których nazwiska móglbym podac.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann auf diese Frage nichts sagen. Ich würde die Namen der anderen, die noch leben, nennen, die vielleicht etwas mehr darüber aussagen können.

 

Vorsitzender Richter:

Also er weiß nichts davon.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nichts darüber.

 

Angeklagter Hantl:

Ich habe zum Paul Reinke noch gesagt: »1.200 Liter, das ist nicht zuviel für 2.000 Kranke.« Sagt er: »Das haut schon ganz schön hin, aber«

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Aber Hantl, wenn doch der Zeuge gar nichts davon weiß, ob Sie sich für eine zusätzliche Verpflegung eingesetzt haben, dann nützt es doch gar nichts, daß Sie ihn in dieser Richtung weiter befragen.

 

Angeklagter Hantl:

Ja, aber wenn es an Beschuldigungen geht, da wissen Sie aber Bescheid.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, dieses weiß der Zeuge nicht. Wollen Sie denn sagen, daß der Zeuge absichtlich mit der Wahrheit zurückhält?

 

Angeklagter Hantl:

Ist Ihnen bekannt, daß ich mit Doktor Sikorski mindestens

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest znana sprawa z panem Sikorskim?

 

Angeklagter Hantl:

20 bis 25 Koffer illegal von diesem Kommando »Kanada« rübergeholt habe, die ins Häftlings-SS- Revier hätten sollen kommen. Ist Ihnen das bekannt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wie cos pan o 20 do 25 walizkach, które z »Kanady« zostaly przyniesione?

 

Vorsitzender Richter:

Und was soll denn mit den 25 Koffern passiert sein?

 

Angeklagter Hantl:

Na, die Medikamente haben sie ja verbraucht, und die

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Es waren Medikamente drin?

 

Angeklagter Hantl:

Es waren Medikamente drin, die Doktor Sikorski ausgesucht hat.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Also, Frage an den Zeugen: Ob ihm bekannt ist, daß der Angeklagte Hantl 25 Koffer mit Medikamenten aus dem Lager »Kanada« herübergeholt hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy znanym panu jest wypadek, ze oskarzony Hantl dostarczyl 20 do 25 walizek z lekarstwami do obozu z oddzialu »Kanada«?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mnie jest wiadomym, ze z resztek po zagazowanych transportach byly równiez wsród tych resztek, byly walizki z lekarstwami i kilkakrotnie, moze kilkadziesiat razy nawet komando Leichenträger ze swoja rollwaga, która normalnie byly wozone trupy, jezdzili do »Kanady« po odbiór tych walizek i byli eskortowani przez oskarzonego Hantla, jak równiez przez oskarzonego Scherpego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ist mir bekannt, daß unter den Beständen, die von den vergasten Häftlingen übriggeblieben sind, sich auch Medikamente befanden. Und es ist mir bekannt, daß die Leichenträger mit ihren Rollwagen, auf denen sie sonst die Leichen getragen haben, auch verschiedene Koffer mit Medikamenten gebracht haben, mehrere Male, und daß sie dabei von dem Angeklagten Hantl und auch von dem Angeklagten Scherpe eskortiert wurden.

 

Angeklagter Hantl:

Ja, die Koffer, die hätten ja sollen ins SS-Revier kommen. Das war ja Geheimbündelei oder Feindbegünstigung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

[unverständlich] medykamenty mialy sie dostac do apteki SS.

 

Angeklagter Hantl:

Ja, ihr braucht gar nicht drüber lachen.

 

Vorsitzender Richter:

Was ist los hier? Weiter, fragen Sie

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Weil da hat jemand gelacht da drüber, nicht?

 

Vorsitzender Richter:

Hat jemand gelacht?

 

Verteidiger Naumann:

Ja, ich möchte doch energisch dagegen bitten

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wer hat gelacht?

 

Verteidiger Naumann:

Stellung zu nehmen, daß auf den Zuhörertribünen [+ gelacht wird.] Es ist eine Beschränkung der Verteidigung letzten Endes, wenn irgendwelche Stellungnahmen in dieser Weise geschehen.

 

Vorsitzender Richter:

Also das Lachen unterbleibt auch auf der Tribüne, und es würde mir leid tun, wenn ich die Tribüne durch das Gericht eventuell müßte räumen lassen. Denn das wäre eine Beeinträchtigung der Berichterstattung.

 

Angeklagter Hantl:

Ich habe die Koffer - wie Doktor Dering mir gesagt hat, es sind zu viel - in die Kiesgrube rausfahren lassen, bin mitgefahren und habe sie dort verbrennen lassen. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Also die Emballage, die Koffer, in denen die Medikamente drin waren.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja. - Wiec po tym, jak walizki z lekarstwami zostaly przywiezione, oskarzony Hantl byl tym, który spalil walizki same puste, po to, zeby wszystkie slady zostaly zniszczone.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie wiem. Mnie jest wiadomym, ze takiego rodzaju przydzialy byly dla Krankenbau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, also mir ist es bekannt, daß solche Zuteilungen für den Krankenbau ja üblich waren.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ze tak sie je dostawalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf diese Weise bekam man Medikamente.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, ob solche Medikamente, die für die SS bestimmt waren, abgezweigt worden sind auf Veranlassung des Hantl und in den Häftlingskrankenbau gekommen sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wiadome panu jest, ze lekarstwa, które byly przeznaczone dla esesmanów, ze te lekarstwa na rozporzadzenie przy pomocy oskarzonego Hantla zostaly zabrane i oddane do dyspozycji izby chorych?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Dla zaopatrzenia esesmanów lekarstwa, byly wydawane w opakowaniach, które nosily napis »SS- Hauptsanitätslager«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Medikamente, die für SS-Bestände bestimmt wurden, trugen alle eine Aufschrift: »SS-Hauptsanitätslager«.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

A tu w tym wypadku chodzilo o resztki z transportów zagazowanych, które przychodzily w walizkach, tak rzecz zrozumialem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und in diesem Fall ging es um die Reste, die unter den Beständen von den Leuten, die vergast wurden oder umgekommen sind, geblieben sind.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, Herr Zeuge, das ist uns allen klar. Diese Bestände, die von den Häftlingen kamen und die in »Kanada« ausgelagert wurden, sollen nach der Darstellung des Angeklagten Hantl ebenfalls bestimmt gewesen sein für das SS-Revier.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

[unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es kann sein, ich weiß nichts davon.

 

Vorsitzender Richter:

Das wissen Sie nicht. Und nun will der Angeklagte Hantl wissen von Ihnen, ob Ihnen bekannt ist, daß er aus diesen Beständen, die eigentlich hätten abgeliefert werden müssen im SS-Krankenrevier, unrechtmäßigerweise nach den damaligen Bestimmungen irgendwas abgezweigt - er spricht von 25 Koffern - und in den Häftlingskrankenbau hat schaffen lassen, damit den Häftlingen hier die Medikamente zugute kommen könnten. Das ist die einfache Frage.

 

Angeklagter Hantl:

Herr Vorsitzender, ich will mich nicht festlegen auf die 25, ich habe gesagt, 20-25.

 

Vorsitzender Richter:

Also gut, 20 bis 25.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ja, ich habe es hier notiert, 20 bis 25.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich möchte anregen, daß der Angeklagte Hantl eine dem Ernst der Sache und der Würde des Gerichts angemessene Haltung hier annimmt. Das erweckt ja bei mir noch unangenehme Gefühle, wie Sie da stehen.

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Ich kann ja auch so stehen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, bitte schön. Also.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Prosze mnie, prosze mnie moze [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Prosil tylko prokurator, zeby opuscil rece. [unverständlich] Wiec powtarzam jeszcze raz pytanie przewodniczacego. Wiec idzie w tym kierunku, ze oskarzony Hantl twierdzi, ze te lekarstwa, które pozostaly po ludziach, którzy zgineli w transporcie, ze one mialy pójsc równiez do rewiru esesmanów i ze tylko dzieki oskarzonemu Hantlowi, który na wlasna reke, na wlasna odpowiedzialnosc narazajac sie przy tym, zabral je w 20 do 25 walizkach i przyniósl, czy dopomógl do tego, ze one zostaly przyniesione do izby chorych. Ze w ten sposób on uratowal dla wiezniów tyle a tyle, taka a taka ilosc lekarstw. Czy panu cos jest na ten temat wiadomym?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Jaki byl przebieg organizacyjny tej sprawy, nie umiem odpowiedziec, czy to byla inicjatywa oskarzonego lub oskarzonych, bo wiem ze Scherpe równiez przywozil, nie wiem. Natomiast jest mi wiadomym, ze kilkakrotnie wyjezdzal jeden i drugi oskarzony z wymienionych i przywozili te walizki z lekarstwami i to przywozili je albo z »Kanady« albo juz z SS-rewiru. Z apteki na ten temat niech sie wypowie apteka, tam byl bodajze swiadek Sikorski.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also wie es organisatorisch ausgesehen hat, das heißt, auf welche Veranlassung, von wem und wie das alles gemanagt wurde, das entzieht sich meiner Kenntnis. Ich weiß jedoch, daß solche Medikamente in den Koffern gebracht wurden von den Leichenträgern auf den Rollwagen, daß es üblich war und daß es nicht nur von dem Angeklagten Hantl, sondern ebenfalls von dem Angeklagten Scherpe dabei eskortiert wurde. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie noch eine Frage?

 

Angeklagter Hantl:

Das hat ja auch Doktor Glowacki gesagt, daß er...

 

Vorsitzender Richter:

Ob Sie noch eine Frage haben an den Zeugen?

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl. [...] Herr Doktor Paczula, ist Ihnen das bekannt, daß, wenn Selektionen von Doktor Entress gemacht wurden, Häftlinge ihre Angehörigen oder Freunde irgendwie versteckt hielten und nicht dem Lagerarzt vorgestellt wurden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest cos wiadome o tym, ze ukrywani zostali chorzy i nie pokazywani lekarzowi, zeby udalo sie ich uratowac.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

To znaczy po prostu nie byli, nie ukazywali sie w czasie selekcji przed oblicze lagerarzta? Czy tak to nalezy rozumiec?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soll ich das so verstehen, daß sie versteckt wurden vor den Selektionen?

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl. Jawohl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja s am w takiej selekcji nie bralem udzialu i nie moge odpowiedziec ani negatywnie ani pozytywnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe bei so einer Selektion selbst nicht teilgenommen, ich kann weder negativ noch positiv antworten. Ich weiß es nicht.

 

Angeklagter Hantl:

Aber ich wußte davon. Ich wollte für niemand schicksalsbedeutend sein.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, Hantl, das können Sie uns nachher ausführen

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Jetzt müssen Sie zunächst sich darauf beschränken, den Zeugen zu fragen oder zu seinen Aussagen Erklärungen abzugeben.

 

Angeklagter Hantl:

Ob er was weiß davon, daß welche weggekommen sind, die versteckt wurden vor dem Arzt?

 

Vorsitzender Richter:

Daß Leute weggekommen sind, die versteckt wurden?

 

Angeklagter Hantl:

Die hinterher, wenn der Arzt weg war, aufgenommen wurden oder dem Arzt überhaupt nicht vorgestellt wurden, die in Verdacht kamen, daß sie »abgespritzt« wurden oder zur Vergasung kamen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, wollen Sie denn behaupten, Hantl, daß Sie da die treibende Kraft gewesen sind, daß die Leute versteckt worden sind vor dem Arzt?

 

Angeklagter Hantl:

Ich habe gar keine treibende Kraft, aber ich wußte davon, daß sie die Leute dem Arzt nicht vorstellen.

 

Vorsitzender Richter:

Sie wußten, daß die Häftlinge die anderen vor dem Arzt versteckten, und Sie haben das nicht gemeldet. Wollen Sie das sagen?

 

Verteidiger Naumann:

Er hat es geduldet, das will er sagen, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Also, wissen Sie, ob der Angeklagte Hantl es geduldet hat, daß Häftlinge, die eventuell zur Vergasung oder zum Töten mit Injektion bestimmt worden wären, vor dem Arzt versteckt worden sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wiadomym panu jest, ze oskarzony Hantl wiedzial i nic nie robil przeciwko temu, ze chorzy, którzy byli przeznaczeni do zagazowania, czy do zabicia w jakikolwiek inny sposób zostali schowani na ten okres czasu, zeby nie trafic do tych selekcji i do innego rodzaju zabicia? Wiadomym panu jest?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Mnie takie przypadki nie sa znane. A jestem sklonny nawet uwierzyc, ze mogly takie wypadki byc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kenne solche Fälle nicht, aber ich bin geneigt zu glauben, daß solche Fälle sein könnten.

 

Angeklagter Hantl:

Herr Doktor Paczula, ist Ihnen bekannt, daß ein russischer General im Krankenbau versteckt wurde? Ich wußte davon, daß er dort war. Doktor Dering hat es mir erzählt und hat gesagt: »Den lassen wir nicht raus, sonst geht er vor die Hunde.« Ich habe gesagt: »Das können Sie wohl annehmen.« Für mich war er genausogut Soldat und Mensch wie jeder andere.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie etwas davon, daß ein russischer General versteckt worden ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie pan cos o tym, ze jakis rosyjski general zostal schowany.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, nie. Wiadomym mi jest, ze byl oficer radziecki, którego nazwisko jeszcze dzisiaj pamietam, Iwan Maljukow, sie nazywal, Iwan Maljukow, i nawet nalezal do personelu pflegerskiego, ale on nie byl generalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ist mir bekannt, daß ein sowjetischer Offizier namens Iwan Maljukow versteckt worden war, er war Pfleger sogar im Krankenbau.

 

Angeklagter Hantl:

Das kann er ja gewesen sein.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber das war kein General.

 

Angeklagter Hantl:

Das weiß ich nicht, ob er General [+ war]. Doktor Dering hat zu mir gesagt, das ist ein russischer General.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, und wissen Sie etwas davon, daß der Angeklagte das gewußt und gebilligt hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiadome panu jest , ze oskarzony wiedzial o tym i popieral to.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, ja nie wiem.

 

Vorsitzender Richter:

Nein, er weiß es nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht.

 

Angeklagter Hantl:

Na, gut.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie noch eine Frage?

 

Angeklagter Hantl:

Wußten Sie davon, damals, wie der Häftling, der Pfleger aus dem Block 11, erschossen wurde, daß der im Block 28 und im Leichenkeller war? Wurde auf zwei Hocker gelegt, Bretter drüber und mit einem weißen Bettlacken zugedeckt, wußten Sie das?

 

Vorsitzender Richter:

Moment, wie er tot war?

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl, wie er erschossen war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, und was soll das sein, warum fragen Sie das, was ist das? Daß er mit dem

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Ja, das war einer von den Widerstandskämpfern, die sich im Krankenbau aufgehalten haben. Im Krankenbaublock war er Pfleger, er wurde auf Block 11 erschossen. Dann haben ihn seine Kameraden, anstatt ihn wie normalerweise auf den Haufen zu werfen, auf zwei Hocker gelegt, ein Brett drüber

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Haben ihn aufgebahrt.

 

Angeklagter Hantl:

Aufgebahrt mit einem weißen Tuch. Ich habe es gesehen. Das hat mir Paul Reinke erzählt, ich bin deshalb noch runtergegangen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wiadomym jest panu o jednym rozstrzelanym na bloku 11, który nalezal do ruchu oporu i którego przyjaciele nie rzucili, wydobyli ze stalej grupy tych wszystkich, z calej kupy zabitych i polozyli go na dwóch deskach, przykryli go bialym przescieradlem. Czy wiadomym panu jest cos na ten temat?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja na ten temat chcialem rozpoczac juz przy ostatnim przesluchaniu. Mialem swój wlasny plan rozwoju moich wlasnych zeznan, bylbym wsród tych zeznan równiez na ten temat mówil, ale sprawa sie potoczyla wedlug sterowania sadu. Takie rzeczy mi sa wiadome. I to nie ten jeden, takich przypadków bylo wiecej

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, langsam mal, das muß sie jetzt erst mal übersetzen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieser Fall ist mir bekannt, und zwar war es nicht nur ein Fall, es waren mehrere solche Fälle. Ich beabsichtigte eigentlich, ein bißchen anders meine Aussagen aufzubauen, und ich wäre ja auch dazu gekommen. Aber ich wurde ja nun anders doch geführt und anders gefragt.

 

Vorsitzender Richter:

Also, er kann das bestätigen. Wissen Sie auch, daß der Angeklagte das gewußt und gebilligt hat? Darauf will er doch hinaus.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie pan, ze oskarzony o tym wiedzial?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Leichenträgerzy w ten sposób oddawali hold tej ofierze, swoim kolegom, przyjaciolom, równiez bohaterom lagrowym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Leichenträger wollten und taten das auf die Weise, um Ihre Ehrfurcht

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ihren Kameraden zu ehren.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Den Kameraden die letzte Ehre zu erweisen, ihren Kameraden, ihren Freunden und den Helden des Lagers.

 

Vorsitzender Richter:

Und nun will er anscheinend darauf hinaus, daß er das gewußt hat und nicht unterdrückt hat.

 

Angeklagter Hantl:

Ich habe es nicht gemeldet, wollte es ja gar nicht melden.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ale czy panu jest wiadomym, ze oskarzony wiedzial o tym.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie jest mi to wiadomym, ale jest prawdopodobnym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ist mir nicht bekannt, aber das ist wahrscheinlich.

 

Vorsitzender Richter:

Ist wahrscheinlich, ja. Noch eine Frage?

 

Angeklagter Hantl:

Ist Ihnen bekannt, daß auf Block 28 ein Mikrofon war am Boden?

 

Vorsitzender Richter:

Ein Mikrofon? Was soll das für eine Bedeutung gehabt haben, das Mikrofon?

 

Angeklagter Hantl:

Ja, das werden die schon wissen, was das für eine Bedeutung hat.

 

Vorsitzender Richter:

Na, Moment, das müssen Sie uns doch sagen können, wenn Sie fragen, ob das von Bedeutung gewesen ist.

 

Angeklagter Hantl:

Ja, ich wollte ihn ja fragen, ob das zu irgendeiner Therapie gehört hat im Krankenbau.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, ich verstehe nicht, was heißt ein Mikrofon? War das denn angeschlossen irgendwo?

 

Angeklagter Hantl:

Nein, war nicht angeschlossen.

 

Vorsitzender Richter:

Einfach ein Mikrofon?

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, und was sollte das denn für eine Bedeutung haben, das Mikrofon?

 

Angeklagter Hantl:

Ja, man hat ja damit gesendet mit dem Mikrofon.

 

Vorsitzender Richter:

Gesendet mit einem Mikrofon?

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Die Technik ist mir nicht bekannt, aber immerhin.

 

Angeklagter Hantl:

Ja, aber ich weiß es.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, und was hat man

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Der russische Sender hat damals, wie...

 

Vorsitzender Richter:

Also, wollen Sie sagen

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Stamirowski

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Das sei ein Geheimsender gewesen?

 

Angeklagter Hantl:

Geheimsender, jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Also, wissen Sie etwas von einem Geheimsender im Block 28?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wiadomym panu jest cos o radiu, o nadawczym aparacie na bloku 28?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Odpowiedz jest prosta, nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Antwort ist klar: Nein.

 

Angeklagter Hantl:

Komisch. Wieso hat dann damals gleich der russische Sender, wie Oberst Pilot

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Aber Hantl, das kann doch der Zeuge nicht wissen, warum ein russischer Sender etwas gesagt hat.

 

Angeklagter Hantl:

Oberst Pilot Stamirowski, Lisowski, Dziama, Graf Maurycy von Potocki - wie die erschossen wurden, hat am nächsten Tag der russische Sender das gemeldet.14

 

Vorsitzender Richter:

Tja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wiadomym panu jest cos, ze radio rosyjskie zameldowalo

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Moment! Also jetzt gerät die ganze Verhandlung aus den Fugen. Hantl, Sie können natürlich Fragen an den Zeugen richten, aber doch nur insoweit, als die Fragen für Ihren Fall von irgendeinem Interesse und von Bedeutung sind. Wenn Sie ihn fragen wollen, ob er etwas davon weiß, daß Sie einen solchen Geheimsender - will ich mal sagen - geduldet hätten und unterstützt hätten, dann hätte die Frage vielleicht Hand und Fuß. Aber so, wie Sie ihn fragen, hat die Frage keine Bedeutung. Sie haben gefragt, ob ihm etwas bekannt sei von einem Geheimsender. Der Zeuge hat gesagt, nein. Was wollen Sie jetzt noch?

 

Verteidiger Naumann:

Darf ich vielleicht mich einschalten. Der Angeklagte ist natürlich, wie man jetzt schon mehrfach vor Gericht gehört hat, sehr ungeschickt in seiner Ausdrucksweise und nicht imstande, präzise genug Fragen zu stellen. Er will aber

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Oh, ich kann mich schon ausdrücken [unverständlich] bloß nicht glauben.

 

Verteidiger Naumann:

Er will aber natürlich sagen, er hat diese Apparatur geduldet. Und der Zeuge wird gefragt, ob er a) von der Apparatur etwas weiß, b) von der Duldung des Angeklagten

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Aber Herr Rechtsanwalt, wenn der Zeuge sagt, ich weiß nichts von der Apparatur, dann kann er doch auch nichts davon wissen, ob der Angeklagte die Apparatur geduldet hat.

 

Verteidiger Naumann:

Ich habe nur Herrn Hantl erklären wollen.

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Czy ja moge do tej sprawy? [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Sie wollten es erklären. Also ist doch das, was ich zu dem Angeklagten gesagt habe, vollkommen richtig. Die Frage hat keine Bedeutung, und sie ist überflüssig, denn der Zeuge weiß nichts von der Apparatur. Also kann er auch nichts wissen davon, ob Sie diesen Sender geduldet haben oder nicht.

 

Angeklagter Hantl:

Wenn der Zeuge nichts weiß, dann weiß er eben nichts, nicht?

 

Vorsitzender Richter:

Dann weiß er nichts, ja. Schön. Haben Sie sonst noch eine Frage?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Czy do tej sprawy

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Fragen mehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darf ich bitte eine Frage stellen?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja chcialbym tutaj dodac do uzupelnienia, do tej sprawy, ze

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wollte etwas sagen, nur als Ergänzung zu dem ganzen Fragenkomplex.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Wiadomosci do radia BBC wychodzily z Krankenbau równiez. Ja równiez bylem tym, który te wiadomosci wysylal na zewnatrz i powiem, jaka droga sie to odbywalo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also die Nachrichten für den BBC-Sender, die gingen auch aus dem Krankenbau, und ich war sogar derjenige, der auch solche Nachrichten nach außen gegeben hat. Ich kann genau schildern, auf welchem Wege das geschah.

 

Vorsitzender Richter:

Geschah es durch einen Sender?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to bylo przy pomocy nadawcy?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Ja przekazywalem wiadomosci z iloscia rozstrzelanych wzglednie z podaniem nazwisk osobistosci rozstrzelanych tego samego dnia. Wiezniowi 1384 Swierczyna, Bernard, Schreibe r, Bekleidungskammer. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich gab nach einer Exekution, an dem gleichen Tag, unmittelbar nach der Exekution, die Namen von Persönlichkeiten, die dabei erschossen wurden und auch die Anzahl der Hingerichteten an einen Mann na mens Swierczyna, Bernard, Häftlingsnummer 1.384. Er war Schreiber in der Bekleidungskammer.15

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das mag ja alles sein, hier dreht es sich ja um einen Sender in dem Häftlingskrankenbau

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

Nic mnie nie jest wiadome, nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darüber weiß ich nichts.

 

Vorsitzender Richter:

Darüber weiß der Zeuge nichts. Wollen Sie denn von sich behaupten, Hantl, daß Sie damals als SS-Unterscharführer einen Geheimsender geduldet hätten im Häftlingskrankenbau? Wollen Sie das für sich in Anspruch nehmen?

 

Angeklagter Hantl:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, dann frage ich Sie aber um Gottes Willen, warum halten Sie uns denn mit Ihren Fragen auf?

 

Angeklagter Hantl:

Ich hätte es ja gar nicht gemeldet. Mit mir konnten sie ja machen, was sie wollten.

 

Vorsitzender Richter:

Nein, ich habe Sie

 

Verteidiger Naumann [unterbricht]:

Er will doch weiter nichts sagen, Herr Vorsitzender, als daß er Teile einer solchen Apparatur gesehen, aber keinerlei Meldungen gemacht hat.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das will ich ja gerade eben fragen, ob der Angeklagte für sich als SS-Unterscharführer in Anspruch nimmt, daß er zur damaligen Zeit einen Geheimsender in seinem Krankenbau gekannt und geduldet hat. Wollen Sie das für sich in Anspruch nehmen?

 

Angeklagter Hantl:

Nein.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er versteht nicht, was das bedeutet: »in Anspruch nehmen«.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Naumann, vielleicht können Sie ja ihrem Mandanten die Frage deutlicher machen. Ich kann es nicht mehr.

 

Verteidiger Naumann:

Lassen Sie nur hier, er kann ruhig dableiben.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, ist mir egal. Ich muß erst mal wissen, was er will.

 

Verteidiger Naumann:

Sie wollen doch nicht sagen, daß Sie einen Geheimsender geduldet haben, sondern Sie wollen nur sagen, daß Sie sich um diese Dinge absichtlich nicht haben kümmern wollen.

 

Vorsitzender Richter:

Na, was ist da der Unterschied?

 

Angeklagter Hantl:

Jawohl.

 

Verteidiger Naumann:

Also es haben laufen lassen ohne präzise Kenntnis davon, daß es nun schon ein Geheimsender war oder daß vielleicht mal so etwas ähnliches daraus werden konnte. Es war ja bloß ein Mikrofon zunächst mal zu sehen. Er will sagen: Ich habe mich nicht darum gekümmert, ich habe also mehr oder weniger geduldet, daß da mal etwas zur Entstehung gelangte, was vielleicht [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nein, Herr Rechtsanwalt, das wollte der Angeklagte nicht sagen. Denn der Angeklagte hat hier wörtlich gesagt: »Ist Ihnen nicht bekannt, daß damit gesendet worden ist?« Das waren seine eigenen Worte. Wenn aber damit gesendet worden ist, dann war es nicht ein Mikrofon. Ich habe mich ja extra erkundigt, weil ich ja wissen wollte, was er eigentlich uns hier vortragen wollte. Anscheinend weiß er selbst nicht, was er will.

 

Verteidiger Naumann:

Tragen Sie es noch mal selbst vor.

 

Angeklagter Hantl:

Einen solchen Vorfall hätte ich ja müssen an die Politische Abteilung melden. Ich hätte es ja auch gar nicht

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Warum denn? Was hätten Sie denn gemeldet: daß ein Sender da war?

 

Angeklagter Hantl:

Da hätte ich ja mal müssen melden. Aber ich hätte es ja trotzdem nicht gemeldet, wenn ich es auch erfahren hätte, daß einer tatsächlich vorhanden ist und gesendet damit wird

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Also, Sie wollen sagen, hätten Sie erfahren, daß ein Sender da wäre, hätten Sie es nicht gemeldet. Das kann aber der Zeuge nicht wissen, nicht? Nehmen Sie Platz, ja.

 

Angeklagter Hantl:

Ich hätte es auf keinen Fall gemeldet.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Schön. Sind sonst noch Fragen zu stellen? [Pause] Nun, bitte schön, Herr Staatsanwalt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich möchte den Angeklagten Bednarek fragen, welche Häftlingsnummer er hatte.

 

Vorsitzender Richter:

Bednarek, welche Häftlingsnummer hatten

 

Angeklagter Bednarek [unterbricht]:

1.325.

 

Staatsanwalt Kügler:

1.325. Ich möchte den Angeklagten Mulka fragen, ob er heute genau beschreiben kann, wo sein Zimmer war als Adjutant, sein Dienstzimmer?

 

Angeklagter Mulka:

Ja, das kann ich genau beschreiben.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja, tun Sie es.

 

Angeklagter Mulka:

Im ersten Stock des Kommandanturgebäudes, wenn man die Treppe heraufkam, links herunter, das letzte Zimmer an der rechten Seite mit den Fenstern zum Schutzhaftlager.

 

Staatsanwalt Kügler:

Haben Sie, als Sie in diesem Zimmer saßen und Ihre Tätigkeit als Adjutant ausübten, nichts von dem Umkommen der russischen Kriegsgefangenen bemerkt, die, wie uns der Zeuge geschildert hat, etwa 30 Meter von Ihrem Dienstzimmer aus im Lager untergebracht waren?

 

Angeklagter Mulka:

Nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Das haben Sie nicht bemerkt?

 

Angeklagter Mulka:

Nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Der Zeuge hat uns ferner geschildert, daß tageweise über zehn »auf der Flucht erschossen« worden sind. Sind Ihnen darüber die Sektionsberichte zugegangen?

 

Angeklagter Mulka:

Nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Der Zeuge hat uns ferner geschildert, daß von September 1942 bis September 1944 es ungefähr 130.000 Tote gegeben hat, die er allein in seinem Totenbuch eingetragen hat, männliche Tote. Ist Ihnen davon etwas aufgefallen in der Zeit von 1942 bis zu Ihrem Weggang vom Lager 1943?

 

Angeklagter Mulka:

Ich habe den Zeugen so verstanden, daß ein Satz dieser sogenannten Totenmeldungen an die Kommandantur gegangen ist. Die Kommandantur hatte acht Abteilungen. Ich war Adjutant, das heißt Ia. Der Ia hatte nichts zu tun mit dem Schutzhaftlager und nicht mit Häftlingen. Ich habe auch von diesen Totenmeldungen nichts gesehen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ist Ihnen ein Brief bekanntgeworden, genau aus dieser Zeit, in dem vom Wirtschafts-Verwaltungshauptamt darauf hingewiesen wurde, daß die Sterblichkeit unter den Häftlingen zu groß sei?

 

Angeklagter Mulka:

Nein. Ist mir nicht bekanntgeworden.

 

Staatsanwalt Kügler:

Am 28. Oktober 1942, das ist ein Fall, den der Zeuge geschildert hat, sind 280 Personen an der Schwarzen Wand erschossen worden. Ist Ihnen ein solcher Vorfall bekanntgeworden?

 

Angeklagter Mulka:

Nein, ich war zu der Zeit auch nicht im Lager.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich habe in diesem Zusammenhang noch eine Frage an den Angeklagten Höcker. Wie der Zeuge geschildert hat, sind in der Zeit von September 42 bis September 44 130.000 Tote gewesen. Ist Ihnen in diesem Zusammenhang etwas von der Sterblichkeit im Lager bekanntgeworden?

 

Angeklagter Höcker:

Nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Danke. Ich habe in diesem Zusammenhang noch eine Frage an den Angeklagten Hantl. Der Angeklagte Hantl hat hier dargestellt, daß es eine Besonderheit gewesen ist, wenn die Leichen aufgebahrt wurden auf Brettern und daß die Leichen sonst »auf einen Haufen« geworfen wurden, wie er sich ausgedrückt hat. Haben Sie angeordnet, daß das so gehandhabt wird, daß die Leichen auf einen Haufen geworfen werden?

 

Angeklagter Hantl:

Das konnten die Leichenträger machen, wie sie wollten, die waren alle durcheinandergeworfen und

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Haben Sie das geduldet?

 

Angeklagter Hantl:

Ich war ja nicht da.

 

Staatsanwalt Kügler:

Sie haben doch erklärt, daß Sie das gesehen haben, daß die auf einen Haufen geworfen werden.

 

Angeklagter Hantl:

Paul Reinke hat mir gesagt, der Betreffende, es hat sich ja um einen Widerstandskämpfer gehandelt, ihm zu Ehren

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Danach frage ich Sie nicht, Herr Hantl. Wollen Sie mich bitte recht verstehen. Sie haben gesagt, die Leichen wurden im Leichenkeller auf einen »Haufen« geworfen. Haben Sie das angeordnet? Da haben Sie gesagt: »Nein.« Ich habe Sie gefragt, haben Sie es gewußt, und haben Sie das geduldet?

 

Angeklagter Hantl:

Ich habe niemand den Befehl gegeben, ob sie sie rechts oder links übereinanderlegen sollten, das konnten sie machen, wie sie wollten.

 

Staatsanwalt Kügler:

Es war Ihnen also egal, wie die Leichen da rumlagen? Ja, danke.

 

Angeklagter Hantl:

Ich habe noch eine Frage, Herr Vorsitzender, an den Herrn Doktor Paczula.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, bitte schön.

 

Angeklagter Hantl:

[Pause] Herr Doktor Paczula, das Totenbuch, das Hauptsturmführer Wirths, der Standortarzt, von mir verlangt hatte - ich habe es dem Paul Reinke gesagt, Paul Reinke hat es mir gegeben; Doktor Wirths hat mir den Auftrag gegeben, ich sollte das Totenbuch vernichten, habe ich aber nicht gemacht. Ich habe es dem Doktor Wirths zum Revier rübergetragen. Da hat er zu mir gesagt: »Das sollten Sie doch verbrennen.« Ich habe gesagt: »Ich kann es nicht im Arztzimmer verbrennen, das macht zuviel Rauch.« In diesem Totenbuch hat ja niemand unterschrieben, und ich hatte überhaupt keine Ahnung, daß ein Totenbuch existiert, weder Scherpe noch Klehr.

 

Vorsitzender Richter:

Also was wollen Sie denn nun wissen, Herr Hantl? Es ist uns nicht klar, was Sie uns eben hier

 

Angeklagter Hantl [unterbricht]:

Herr Vorsitzender, in diesem Totenbuch hat ja niemand gezeichnet dafür, wenn Tote eingetragen wurden.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, und was wollen Sie nun wissen von dem Zeugen? Was soll der Ihnen denn sagen?

 

Angeklagter Hantl:

Ab wann das Totenbuch überhaupt geführt wurde und wer das angeordnet hat, daß so ein Totenbuch geführt wird?

 

Vorsitzender Richter:

Tja. Was wollen Sie denn damit erreichen, mit dieser Frage, mit dieser Klärung? Ich will es gern fragen den Zeugen. Wissen Sie noch, von wann ab das Totenbuch geführt wurde und wer es angeordnet hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Od jakiego czasu prowadzono ksiege zmarlych i kto zarzadzil prowadzenie takiej ksiegi?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kiedy ja przejalem prowadzenie ksiazki smiertelnosci, jak juz podalem w 44 roku, objalem to po wiezniu numer 1.506, Kokot, Alois.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als ich im Jahre 1944 die Führung des Totenbuches übernahm

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

42 wurde

 

Zeuge Tadeusz Paczula [unterbricht]:

42.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat sich geirrt, der Zeuge - 42 übernahm, da geschah es, nachdem vorher dieses Totenbuch von einem Häftling, Nummer 1.506, namens Alois Kokot geführt wurde. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Also 42 haben Sie es übernommen und haben es bis wann geführt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I do którego pan prowadzil to?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Do 27 znaczy, moze skonczylem dwa dni wczesniej. 27 wrzesnia opuscilem obóz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am 27. September habe ich das Lager verlassen, also es

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

44?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W którym roku?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

44. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das konnte also zwei Tage vorher geschehen sein.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, wer die Anordnung gegeben hat, ein solches Totenbuch zu führen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto wydal rozporzadzenie prowadzenia takiej ksiazki, wiadomym panu jest?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Kiedy przyszedlem do Krankenbau-Schreibstube byl juz taki uzus i te wszystkie papiery, które byly wypelniane, istnialy juz od kilku lat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als ich in die Krankenstube kam, da gab es schon diese Sitte, diesen Usus.

 

Vorsitzender Richter:

Also wissen Sie es nicht, wer es angeordnet hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, das wurde schon so gehandhabt.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, ob einmal ein Befehl gekommen ist von Doktor Wirths, das Totenbuch zu verbrennen oder zu vernichten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wiadomym panu jest, ze kiedys przyszlo polecenie od doktora Wirthsa, spalenia tej ksiazki?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Co sie z ksiazkami stalo, nie wiem i w jaki sposób zostaly zniszczone, nie wiem. W kazdym razie jest mi wiadomym, ze te ksiazki ktos odwiózl do SS-rewiru, czy to byl läufer, Häftling Jurkowski 17.000 równe

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Chwilec zke! - Was mit den Büchern geworden ist, auf welche Art und Weise sie vernichtet wur den, weiß ich nicht. Es ist mir bekannt, daß sie ins SS-Revier gebracht wurden, und zwar vielleicht von einem Läufer namens Jurkowski, Tadeusz. [...] Die Nummer war 17.000.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wissen Sie etwas davon, daß der Doktor Wirths das Führen dieser Totenbücher nicht gewünscht hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy wiadomym panu jest, ze doktor Wirths nie zyczyl sobie prowadzenia tej ksiegi?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie wiem, czy sobie nie zyczyl, w kazdym razie doktor Wirths w mojej obecnosci kazal sobie interpretowac poszczególne wpisy. O tym juz wspominalem na moim ostatnim przesluchaniu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob Doktor Wirths sich nicht gewünscht hat, daß so ein Buch geführt wurde, davon weiß ich nichts. Aber in meiner Gegenwart ließ er sich erklären, was die einzelnen Positionen bedeuten.

 

Vorsitzender Richter:

Und hat er bei dieser Erklärung sich dahin ausgesprochen, daß er ein solches Führen von Totenbüchern nicht wünsche?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I wlasnie przy tym podawaniu sobie informacji, czy wyrazal sie on, ze nie zyczyl sobie prowadzenia tej ksiegi?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie, nie wyrazil sie i ksiazki te byly w kazdym ciagu w ten sam sposó b prowadzone.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, er hat sich nicht so ausgedrückt, und die Totenbücher wurden weiterhin auf dieselbe Weise geführt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Noch eine Frage, der Hantl?

 

Angeklagter Hantl:

Hat in dem Totenbuch jemand gezeichnet dafür, ein Arzt oder ein Sanitäter?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy ktos podpisywal w ksiedze smiertelnosci?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Angeklagter Hantl:

In dem Totenbuch standen ja Zahlen drinnen. Das hat mich ja hingelegt, wie mir Doktor Reinke das Totenbuch gebracht hat, und ich habe es Doktor Wirths übergeben. Denn diese so hohen Zahlen sind ja niemals im Krankenbau umgekommen. Denn es hat sich ja nicht bloß um einmal 1.000 gehandelt, sondern mehrere.

 

Staatsanwalt Vogel [unterbricht]:

Der Zeuge hat ausdrücklich bekundet, daß in diesem Totenbuch nicht nur die Häftlinge eingetragen worden sind, die im HKB verstorben sind, sondern auch alle aus dem gesamten Lagerbereich, auch die Exekutierten von Block 11. Also diese Frage ist schon so eingehend gestellt und beantwortet worden [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ist beantwortet die Frage, die können Sie nicht noch mal stellen, Hantl. Haben Sie sonst noch

 

Verteidiger Naumann [unterbricht]:

Ich darf aber doch darauf hinweisen, daß dem Angeklagten gestattet sein muß, eine Erklärung [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Eine Erklärung kann er abgeben, er kann aber nicht eine Frage, die bereits beantwortet ist, noch mal stellen.

 

Verteidiger Naumann:

Nein, er hat auch keine Frage eben gestellt, das war keine Frageform.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, also plädieren kann er ja später, nicht? Er kann höchstens dem Zeugen einen Vorhalt machen. Und dieser Vorhalt, der soll wohl dahin gehen, daß der Zeuge angeben soll, daß die Zahlen nicht gestimmt haben, oder was?

 

Verteidiger Naumann:

Außer dem Vorhalt kann er eine Erklärung abgeben. Das letztere war eine Erklärung.

 

Vorsitzender Richter:

So.

 

Verteidiger Naumann:

Ich darf bitten, daß die Staatsanwaltschaft doch solche Erklärungen nicht unterbricht.

 

Staatsanwalt Vogel:

Das ist gerade bei dem Angeklagten Hantl wirklich schwer zu unterscheiden, ob es jetzt eine Erklärung sein soll oder eine Frage.

 

Angeklagter Hantl:

Wenn Herr Doktor Wirths das Buch vernichten lassen wollte und nachher noch ein Buch weiterführt, das ist aber merkwürdig für mich. Wir sind ja von Weimar zurückgekommen. Den Fall habe ich Ihnen ja zur Sache erklärt, Herr Vorsitzender. Und nachher hat anschließend der Hauptsturmführer Wirths das Buch von mir verlangt, und ich wollte es nicht vernichten. Ich habe es ihm gegeben, er konnte damit machen, was er wollte.

 

Vorsitzender Richter:

Gut, dann nehmen Sie Platz.

 

Angeklagter Hantl:

Warum Doktor Wirths noch mal weiter Eintragungen machen ließ oder in einem nächsten Buch

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Das wissen Sie nicht, das wissen wir auch nicht, und das können wir auch nicht beurteilen. So. Wenn nun keine Fragen mehr an den Zeugen zu stellen sind, dann ist der Zeuge zu beeidigen. Fragen Sie bitte den Zeugen, ob er diesen Eid in religiöser Form schwören will oder nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy chce pan zlozyc przysiege w formie relig ijnej czy w formie cywilnej?

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

W formie religijnej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der religiösen Form.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. [Pause] Sie schwören bei Gott dem Allmächtigen und Allwissenden, daß Sie nach bestem Wissen die reine Wahrheit gesagt und nichts verschwiegen haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Przysiegam Bogu Wszechmogacemu i Wszechwiedzacemu, ze mówilem szczera prawde, niczego nie ukrywajac, z tego, co mi jest wiadomym. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Sprechen Sie mir bitte nach: Ich schwöre es

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Przysiegam.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Powtarzam: Przysiegam

 

Vorsitzender Richter:

So wahr mir Gott helfe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak mi dopomóz Bóg.

 

Zeuge Tadeusz Paczula:

Tak mi dopomóz Bóg.

 

Vorsitzender Richter:

Ich danke schön. Gegen die Entlassung des Zeugen ist nichts einzuwenden? Der Zeuge wird in allseitigem Einverständnis entlassen. Ich danke schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Do widzenia.

 

Vorsitzender Richter:

Wir wollen vielleicht jetzt eine Pause von zehn Minuten machen, und nach zehn Minuten soll sich dann der Zeuge Czekalski hier einfinden.

 

- Schnitt -

 

 

 

1. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 22. u. 23. u. 24.10.1959 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 16, Bl. 2.546-2.563c.

2. Die als »fanatische Kommunisten« sowie als »politisch untragbar« eingestuften Kriegsgefangenen wurden in der Kartei und bei der Tätowierung mit den Buchstaben »Au« gekennzeichnet. Vgl. Kazimierz Smolen: Sowjetische Kriegsgefangene im KL Auschwitz, in: Sterbebücher, Bd. 1, S. 144.

3. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 22. u. 23. u. 24.10.1959 und staatsanwaltschaftliche Vernehmung vom 27.10.1959 sowie polizeiliche Vernehmung vom 28.10.1959 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 16, Bl. 2.546-2.577R.

4. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 24.10.1959 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 16, Bl. 2.559.

5. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 23.10.1959 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 16, Bl. 2.553.

6. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 28.10.1959 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 16, Bl. 2.573.

7. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 24.11.1960 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 40, Bl. 7.070.

8. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 24.11.1960 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 40, Bl. 7.070.

9. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 24.11.1960 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 40, Bl. 7.070 f.

10. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 28.10.1959 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 16, Bl. 2.575.

11. Vgl. »Überstellungen HKB Monowitz«, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Anlagebände 7a-7d.

12. Am 19. Juli 1943 wurden zwölf Häftlinge aus dem Vermessungskommando an einem Galgen vor der Lagerküche gehängt. Vgl. Czech, Kalendarium, S. 548.

13. Es handelte sich um den Häftling Janusz Pogonowski, H.-Nr. 253, der sich im Lager Skrzetuski nannte. Vgl. Irena Strzelecka: Die ersten Polen im KL Auschwitz, in: Hefte von Auschwitz 18, 1990, S. 24, 64.

14. Am 11.10.1943 wurde in Block 11 eine Selektion durchgeführt und 54 Häftlinge, darunter die von dem Angeklagten Hantl genannten, an der Schwarzen Wand erschossen. Vgl. Czech, Kalendarium, S. 626 f.

15. Der Häftling Swierczyna hatte Strzelecka zufolge die Häftlingsnummer 1.393. Vgl. Irena Strzelecka: Die ersten Polen im KL Auschwitz, in: Hefte von Auschwitz 18, 1990, S. 144.

 

 
 
 
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