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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

22.Verhandlungstag, 2.3.1964

 

Vernehmung der Zeugin Ella Lingens

 

Vorsitzender Richter:

(...) am Donnerstag nachmittag, erstens mal wegen des Herrn Doktor Caesar, denn mich würde es interessieren, wenn der Herr Doktor Caesar mit ihm vielleicht zusammen noch mal hierher käme. Aber eine Unklarheit möchte ich doch noch im Augenblick klarstellen. Und zwar, Frau Doktor Lingens, Sie sind doch noch da. Würden Sie noch mal vortreten? Sie haben eben gehört, daß ich an den Herrn Doktor Münch die Frage gestellt habe, ob der Doktor Klein ein einwandfreies Hochdeutsch spreche, und er hat ganz deutlich gesagt: »Nein, er hat einen Jargon gehabt, aus dem ich sofort gemerkt habe, daß er siebenbürgischer Herkunft war.«

 

Zeugin Ella Lingens:

Ich möchte dazu folgendes sagen: Herr Doktor Klein hat so gesprochen wie jemand, dessen Muttersprache Deutsch ist. Wenn der Herr Doktor Münch sagte, er hätte einen schwäbischen Akzent, nun bitte, es ist so: Ich selbst habe zum Beispiel das Gefühl, ein reines Deutsch zu sprechen, und trotzdem sagt man mir: Du sprichst wienerisch.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Ella Lingens:

Ja? Also in dem Sinn könnte ich auch sagen, wenn er so ein Schwabe aus Siebenbürgen war, hatte er dieses leichte Schwäbeln. Aber der Doktor Capesius spricht aus diesen Worten für mich wie jemand, dessen Muttersprache entweder überhaupt Rumänisch war oder, wie ich mir vorstellen würde, daß vielleicht ein Elternteil Rumänisch, einer Deutsch [+ spricht] ; und der das Deutsch also so spricht wie ein sehr gut sprechender Rumäne, für mein Gefühl. Und das wäre der Unterschied.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte?

 

Zeugin Ella Lingens:

Ja? Würde das stimmen?

 

Vorsitzender Richter:

Sind Sie auch der Meinung?

 

Zeuge Hans Wilhelm Münch:

[unverständlich] Ich bin absolut derselben Meinung. Es ist für

 

Zeugin Ella Lingens [unterbricht]:

Ich meine, ein Schwabe spricht etwas anders, ein Hamburger spricht auch etwas anders, aber das würde ich immer wieder als Hochdeutsch bezeichnen, mit diesem leichten lokalen Tenor, und das hatte Klein. Aber ich meine, er hat sich ja geweigert, mehr zu sprechen, aber für mich ist das eben das Deutsch praktisch fast eines Ausländers, nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Frau Doktor Lingens, was Sie uns jetzt noch gesagt haben, haben Sie unter Bezugnahme auf den von Ihnen bereits geleisteten Eid gesagt, ja?

 

Zeugin Ella Lingens:

Ja.

 

Staatsanwalt Vogel:

Vielleicht nur eine Frage dazu: Verstehen Sie unter Hochdeutsch mehr ein flüssiges, fließendes Deutsch als einen ausgesprochen hochdeutschen Dialekt, wenn ich so sagen darf, oder Schriftdeutsch?

 

Vorsitzender Richter:

Ich habe die Frau Doktor Lingens so verstanden, daß sie sagt, die Klangfärbung war eben bei dem Herrn Doktor Capesius eine spezifisch siebenbürgische, während bei dem Herrn Klein diese Klangfärbung nicht so stark zum Ausdruck kam.

 

Zeugin Ella Lingens:

Also nein, ich würde so sagen: Doktor Klein hat so deutsch gesprochen, also sagen wir, so siebenbürgisch gesprochen, wie ich österreichisch spreche. In dem Sinn, daß man es anmerkt, ich bin aus dieser Gegend – ich nehme wenigstens an, nicht?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Ella Lingens:

Und bei Doktor Capesius hatte ich also das Gefühl: Na, ist dessen Muttersprache eigentlich Deutsch, oder hat er nicht sehr, sehr viel eine andere Sprache gesprochen, so daß sein Deutsch von dieser anderen Sprache eigentlich gefärbt ist. Das wäre für mich der Unterschied.

 

Vorsitzender Richter:

Nun ja, da der Herr Doktor Capesius zu diesem Kapitel sich nicht äußern will, hat es keinen Zweck, noch weitere Fragen an ihn zu stellen. Denn sonst hätte ich hier noch mal klargestellt, ob es richtig ist, daß er zu uns gesagt hat, er denkt in der rumänischen Sprache und übersetzt dann in die deutsche Sprache. So habe ich Sie jedenfalls in Erinnerung, nicht? Stimmt, sagt er, und daraus

 

Zeugin Ella Lingens [unterbricht]:

Den Eindruck hatte ich.

 

Vorsitzender Richter:

Aus diesem ergibt sich dieser Unterschied. Und diesen Eindruck hatten Sie bei Doktor Klein nicht?

 

Zeugin Ella Lingens:

Nein, Doktor Klein war ein Mensch, dessen Muttersprache, ich möchte fast sagen, garantiert Deutsch ist.

 

Vorsitzender Richter:

Deutsch war.

 

Zeugin Ella Lingens:

War.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Fragen mehr? Also, Ihre Aussage unter Bezugnahme auf den von Ihnen bereits geleisteten Eid?

 

Zeugin Ella Lingens:

Ja. Herr Vorsitzender, darf ich vielleicht etwas zu Doktor Rohde ergänzen?

 

Vorsitzender Richter:

Ja, bitte schön.

 

Zeugin Ella Lingens:

Es war sehr typisch. Wir haben damals auch von den Schwierigkeiten von Rohde gehört.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Ella Lingens:

Und zwar hat damals Klein, hieß es, die Anzeige gemacht, daß Rohde die Fleckfieberfälle, diese 2.000 Fleckfieberfälle in unserem Frauenlager, verheimlicht hat. Rohde war im stillschweigenden Einverständnis mit unseren Kräften, weil er sich vor dem Befehl zur Liquidierung gefürchtet hat. Und Klein hat dieses Fleckfieber gesehen und hat es gemeldet. Und nun hat man aber ihm die Schwierigkeiten nicht deswegen gemacht, weswegen man ihn weghaben wollte, sondern hat jetzt herausgegriffen die Toten vom Narkoseversuch, weil das theoretisch ein offizielles Vergehen war, nicht. Aber der Grund, nicht wahr, war unser verheimlichtes Fleckfieber. Das haben wir damals gewußt.

 

Vorsitzender Richter:

Danke schön. Die Zeugin macht ihre Nachtragsaussage [unverständlich]

 

Verteidiger Aschenauer [unterbricht]:

Darf ich in dem Zusammenhang eine Frage stellen?

 

Vorsitzender Richter:

An wen?

 

Verteidiger Aschenauer:

An die Zeugin Doktor Lingens.

 

Vorsitzender Richter:

Doktor Lingens. Da bleiben Sie noch mal einen Moment da.

 

Verteidiger Aschenauer:

Eine sehr kurze Frage. Mußten Versuche an Häftlingen genehmigt werden, oder handelte es sich bei den Versuchen bei Doktor Rohde um nicht genehmigte Häftlingsversuche, so daß die Schwierigkeit größer wurde, weil eben diese Todesfälle eingetreten sind?

 

Zeugin Ella Lingens:

Ja, ich muß sagen, daß mir die Kompetenzen der SS nicht klar waren, und ob sie jetzt das mit Genehmigung tun mußten oder nicht. Ich weiß aber, daß alle SS-Ärzte so ihren privaten Ehrgeiz hatten und irgendwie das Gefühl hatten, sie wollen aus dieser Dienstzeit auch einen Gewinn holen, und jeder hat sich was ausgedacht. Also, Doktor König zum Beispiel hat Versuche machen wollen über die Frage der Blutsenkungsgeschwindigkeiten. Und Mengele hat also seine Versuche gemacht, zum Teil diese ethnologischen Beschreibungsgeschichten, die Zwillingsgeschichten. Und von ihm wissen wir auch... Also bitte, das hat mir eine Kameradin erst nach dem Lager erzählt, die dieses Kind bekommen hat, dessen Entbindung ich geleitet hatte. Ich habe sie nachher in Wien getroffen und habe gesagt: »Was ist aus der kleinen Dagmar geworden?« Und da sagte sie mir dann, daß sie am Schluß gestorben ist, schon in der Zeit der Befreiung, an Keuchhusten und Pneumonie. Und sie sagte zu mir: »Sie war ja auch so geschwächt, denn Mengele hat an ihr die Versuche gemacht der Einspritzungen in die Iris.« Das Kind hatte blaue Augen, er wollte sehen, ob man die Iris dunkel färben kann, und hat das eingespritzt. Also das sagte mir dann die Mutter dieses Kindes nachher, ich wußte es damals nicht. Und ob jetzt die Leute, diese SS-Ärzte dazu gefragt haben, ob sie das tun dürfen oder nicht, weiß ich nicht. Ich nehme an, nein, weil überhaupt jeder dort machen konnte, was ihm einfiel.

 

Vorsitzender Richter:

Na ja, es können vielleicht auch Unterschiede gewesen sein, es können vielleicht offizielle Versuche gemacht worden sein.

 

Zeugin Ella Lingens:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Inoffizielle Versuche

 

Zeugin Ella Lingens [unterbricht]:

Und inoffizielle

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wie sich ja da alles durcheinander vermengt hat.

 

Zeugin Ella Lingens:

Alles durcheinander.

 

Vorsitzender Richter:

Ist die Frage beantwortet?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Noch eine Anregung. Könnte man nicht Frau Doktor Lingens darüber fragen, da sie ja doch mit Doktor Rohde gut befreundet war – bekannt war –, ob er ihr erzählt hat von diesem gemeinsamen Versuch mit Capesius mit der Kaffee-Geschichte?

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Ormond, das habe ich die Zeugin schon gefragt. Ich habe die Zeugin gefragt, von wem der Doktor Rohde die Medikamente gehabt habe, und da hat der Zeuge uns – ach so

 

Nebenklagevertreter Ormond [unterbricht]:

Nein, die Frau Doktor Lingens!

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ob Sie etwas wissen, ja, ob Sie etwas wissen. Sie habe ich noch nicht gefragt gehabt, das stimmt.

 

Zeugin Ella Lingens:

Nein, nein, nein. Also, Rohde hat über diese Versuche zu uns nicht gesprochen. Aber selbstverständlich hatte er seine Sachen aus der Apotheke.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte? Selbstverständlich?

 

Zeugin Ella Lingens:

Nehme ich an, daß er alles, was er bezogen hat, aus der Apotheke bezogen hat.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das nehmen Sie an.

 

Zeugin Ella Lingens [unterbricht]:

Ich wüßte gar nicht, woher sonst, nicht wahr.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Ja.

 

Zeugin Ella Lingens:

Übrigens, eine Kleinigkeit möchte ich jetzt sagen, obwohl ich kein Interesse daran habe, aber sagen wir, der Wahrheit halber. Ich halte diese Tatsache, daß Klein seinen Kollegen vertreten hat – ob immer, will ich jetzt nicht sagen, aber häufig –, für wahrscheinlich. Denn Klein hat sich wirklich dazu gedrängt. Klein war jemand, der einfach glücklich war, wenn er den Rauch aufsteigen sah. Und ich könnte mir vorstellen, daß, wenn einer gesagt hat: »Mir ist schon so mies davor, ich mag nicht selektieren«, daß er gesagt hat: »Noch einmal.« Und daß er glücklich war, es noch mal zu tun.

 

Vorsitzender Richter:

Was ist aus dem Doktor Klein – ach so, das wissen wir ja, er ist hingerichtet worden. Sie hatten noch eine Frage, Herr

 

Verteidiger Laternser [unterbricht]:

Ja. Frau Doktor Lingens, noch eine Frage zu dem Rohdeschen Versuch, über den er Ihnen ja keine Angaben gemacht hat. Woher wissen Sie, daß es Tote gegeben hat? Woher wissen Sie das?

 

Zeugin Ella Lingens:

Es wurde im Lager darüber gesprochen, ja.

 

Verteidiger Laternser:

Es wurde im Lager darüber gesprochen?

 

Zeugin Ella Lingens [unterbricht]:

Es war so, daß Doktor Rohde mit unserer Chefärztin, Enna Weiß, in einem sehr engen Kontakt war. Und wir waren wahnsinnig unglücklich, wie Rohde von uns weggekommen ist, weil Rohde für die Frauen eigentlich so relativ ein Glück war, nicht. Man konnte Rohde eben viel mehr Opfer wieder abjagen als zum Beispiel seinem Nachfolger Klein. Und daher haben wir so darüber gesprochen: »Um Gottes Willen, Rohde geht weg, was kommt nach?« Und bei diesem Anlaß hat man gesagt: Ja, es ist wahr, man hat ihm übelgenommen, daß er unsere Fleckfieberkranken deckt und hat ihm die anderen Toten vorgeworfen, weil das eine Meldung sein konnte. Das andere war ja inoffiziell.

 

Verteidiger Laternser:

Also jedenfalls von den Toten wissen Sie selbst nichts, nicht wahr?

 

Zeugin Ella Lingens:

Von den Toten von Rohde nicht, nein.

 

Verteidiger Laternser:

Ja gut, danke schön.

 

Zeugin Ella Lingens:

Ich meine, nur durch dieses Gespräch.

 

Verteidiger Aschenauer:

Ein Vorhalt an den Zeugen Doktor Münch: Herr Doktor Münch, haben Sie nicht in Ihrer Aussage in Füssen ausgesagt, daß es Tote gegeben hat und die Versuche – ich meine die Rohdeschen Versuche – nicht genehmigt waren?

 

Zeuge Hans Wilhelm Münch:

Das weiß ich im einzelnen nicht mehr. Aber meine Erinnerung deckt sich absolut mit dem, was eben die Frau Kollegin gesagt hat: Wenn um diese Toten – ob es nun ein oder zwei oder wie viele waren, ich weiß es nicht –, wenn das überhaupt zur Kenntnis gekommen ist, dann deswegen, weil man etwas daraus gemacht hat, dann deswegen, weil man sie eben zum Vorwand genommen hat, um Rohde etwas anderes anzulasten oder um ihn aus dem Frauenlager rauszukriegen oder aus irgendeinem anderen Grund. Jedenfalls etwas, was in das Auschwitzer Milieu absolut hineinpaßt und eigentlich nur so zu erklären ist. Denn normalerweise hätte man nichts gehört von wenigen Toten, die bei einem Versuch entstehen, nicht wahr. Ich habe bei meinen Versuchen wiederholt den Eindruck erweckt, daß es Tote gegeben hat, um – sagen wir mal –, um besser in dem Block ein und aus gehen zu können, um mich, wie soll ich es sagen

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wichtiger zu machen, nicht?

 

Zeuge Hans Wilhelm Münch:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Um Ihre Tätigkeit eben

 

Zeuge Hans Wilhelm Münch [unterbricht]:

Besser zu

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Schwerwiegender

 

Zeuge Hans Wilhelm Münch [unterbricht]:

Sagen wir mal, um zu sagen, jetzt passiert ja doch nichts, um das etwas mehr zu unterstreichen, und da hat kein Mensch sich daran gestoßen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeugin Ella Lingens:

Darf ich vielleicht jetzt noch einen kurzen Satz sagen, der, glaube ich, ebenso für uns Häftlinge wie für die SS gegolten hat. Und das hat mir eben diese Chefärztin, die mich eingeführt hat in den Lagerbetrieb, zu mir gesagt: »Hör mal zu. Du kannst hier 100 Sachen machen neben dem Lager, das heißt, ohne daß sie dir erlaubt werden. Du kannst 100 Sachen machen gegen das Lager, das heißt gegen ausdrückliche Verbote. Und du kannst einmal etwas machen, was der Lagerordnung entspricht, und du kannst darüber zugrunde gehen.« Also es war eine reine Willkür, und jeder machte, was ihm einfiel. Und der eine konnte Tausende töten, und das ist niemandem aufgefallen. Ich weiß, daß zum Beispiel unsere Lagerälteste, die erste, die wir hatten, Gerta Schneider, die ist dann einmal gestürzt worden, weil sie ein Weißbrot, das dem Revier gehört hat, einem Mann gegeben hat, der da eine Arbeit gemacht hat, nicht wahr. Sie hat ihm ein Stück Brot gegeben, und darüber wurde sie gestürzt. Und andere haben massenhaft »organisierte« Lebensmittel gegessen, und jeder hat es gewußt, und es ist nichts passiert.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Doktor Münch, Sie müßten wir bitten, noch mal wiederzukommen am nächsten Donnerstag um... Bitte?

 

Sprecher (nicht identifiziert):

[unverständlich] Versicherung [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Ja, Frau Doktor Lingens, also dann zum letzten Mal: Geben Sie die Versicherung ab, daß das, was Sie noch nachträglich gesagt haben, unter Bezugnahme auf den von Ihnen geleisteten Eid gesagt worden ist?

 

Zeugin Ella Lingens:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja? Schön. Dann nehmen Sie bitte wieder Platz. Herr Doktor Münch, ich bitte Sie, am Donnerstag, den 5. März, nachmittags um 14 Uhr noch mal hier zu sein. Ist das zu machen?

 

Zeuge Hans Wilhelm Münch:

Schlecht, aber

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Schlecht zu machen? Nun ja, Sie brauchen dann wenigstens nicht am Tag vorher zu fahren, nicht. Sie können an dem Tag dann noch wegfahren, ja. Herr Staatsanwalt, da wir für den Freitag noch niemand geladen haben, würde ich vorschlagen, daß wir auf Freitag, den 6. März, den Herrn Doktor Langbein laden.

 

Sprecher (nicht identifiziert):

Ohne Doktor, Langbein.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte? Ja, Verzeihung, den Herrn Langbein laden. Ja? Dann würde ich sagen, der heutige Termin wird unterbrochen und vertagt auf Donnerstag, den 5. März, Vormittag um 8.30 Uhr hier in diesem Saal. Zu diesem Termin werden geladen: Die Geschworenen, die Angeklagten, die Vertreter der Nebenklage und die Verteidiger. Soweit die Angeklagten sich in Haft befinden, sind sie zu diesem Termin zeitgerecht vorzuführen. Der Zeuge Doktor Münch wird geladen zur Fortsetzung seiner Vernehmung auf Donnerstag, den 5. März, nachmittags um 14 Uhr in diesem

 

– Schnitt –

 

 

 

 
 
 
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Letzte Änderung: 18. Juli 2013
 
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