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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

98. Verhandlungstag, 8.10.1964

 

Vernehmung des Zeugen Józef Kret

 

Vorsitzender Richter:

[+ Sind Sie damit einverstanden, daß wir Ihre Aussage auf ein] Tonband nehmen zum Zweck der Stützung des Gedächtnisses des Gerichts.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Sie waren also in Auschwitz?

 

Zeuge Józef Kret:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Wann sind Sie dort hingekommen?

 

Zeuge Józef Kret:

12 sierpnia 1941.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin am 12. August 1941 gekommen.

 

Vorsitzender Richter:

Und wie lange sind Sie dort geblieben?

 

Zeuge Józef Kret:

Do 28 października 1944.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich blieb bis zum 28. Oktober 1944.

 

Zeuge Józef Kret:

Potem byłem wywieziony do obozu Leitmeritz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann wurde ich ins Lager Leitmeritz gebracht.

 

Zeuge Józef Kret:

Das ist in den Sudeten.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Herr Zeuge, haben Sie während Ihres Aufenthaltes in Auschwitz auch den Angeklagten Stark kennengelernt?

 

Zeuge Józef Kret:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Dann wollen Sie uns bitte sagen, wieso Sie diesen Angeklagten kennengelernt haben, wieso Sie sich von seiner Person überzeugen konnten und was Sie von ihm wissen?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja, ich werde gleich antworten, ja. Also — najpierw pracowałem w komandzie Gärtnerei.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst habe ich im Kommando Gärtnerei gearbeitet.

 

Zeuge Józef Kret:

W pierwszych dniach, to mogło być 1 lub 2 października 1941 ogłoszono po apelu, że ci ludzie, ci häftlindzy, którzy znają język niemiecki i język rosyjski w słowie i w piśmie, mają się zgłosić na blok 25.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gleich in den ersten Tagen meines Aufenthaltes dort, es mag vielleicht der 1. oder der 2. Oktober 1941 gewesen sein, da wurde eines Tages nach dem Appell verkündet, daß diese Personen, die der deutschen und der russischen Sprache mächtig sind, und zwar in Wort und Schrift, sich melden sollen.

 

Zeuge Józef Kret:

Zgłosiło się nas po apelu około, jak sobie przypominam, około 120.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir hatten uns nach dem Appell – soweit ich mich erinnere, waren wir so ungefähr 120 Personen – gemeldet.

 

Zeuge Józef Kret:

Czekaliśmy dość długo na korytarzu 25 bloku i potem przy

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

25?

 

Zeuge Józef Kret:

I potem przyszło trzech, czy czterech ludzi

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Bitte sprechen Sie ins Mikrofon.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Proszę mówić w mikrofon.

 

Zeuge Józef Kret:

Trzech, czy czterech ludzi i zaprowadzono nas po jednym, wprowadzano do jednej sztuby, do jednego pokoju.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben ziemlich lange auf dem Korridor des Blocks 25 gewartet. Und dann kamen so drei oder vier Personen, und wir wurden einzeln in ein Zimmer gerufen.

 

Zeuge Józef Kret:

I wtedy dopiero przekonaliśmy się, że będziemy składać egzamin z tych dwóch języków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und da haben wir festgestellt, daß wir eine Prüfung ablegen sollen, und zwar in diesen beiden Sprachen.

 

Zeuge Józef Kret:

Z tych 120 mogło być mniej lub więcej, ale mniej więcej 120, złożyło dobrze egzamin 25 [+ z nas].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann mich irren, ich weiß nicht genau, aber ungefähr waren wir 120. Von diesen 120 haben 25 Personen die Prüfung gut bestanden.

 

Zeuge Józef Kret:

Z tych 25, ponieważ nie było tylu potrzeba, myśmy nie wiedzieli, dla jakich celów jeszcze raz przeprowadzano egzamin i jeszcze kilku odpadło.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir wußten nicht, für welche Zwecke wir überhaupt gebraucht werden sollten. Und dadurch, daß nicht so viele benötigt wurden, hat man mit diesen 25 noch eine zusätzliche Prüfung durchgeführt, und einige sind dann noch entfallen.

 

Zeuge Józef Kret:

Wir sind 19 oder 20 geblieben. Ich war auch dabei.

 

Vorsitzender Richter:

Und was geschah nun mit Ihnen, und wieso haben Sie auf diese Weise den Angeklagten Stark kennengelernt?

 

Zeuge Józef Kret:

Myśmy nie wiedzieli, my czekaliśmy parę [+ dni]...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben also nicht gewußt. Wir haben gewartet.

 

Zeuge Józef Kret:

Gewartet. Wir waren nicht zur Arbeit weitergegangen, sondern wir sollten im Lager bleiben — i w Lagrze ta cała dwudziestka przez trzy dni ciągnęła ten wielki walec. — Das war eine schwere Arbeit.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Drei Tage lang sind wir – also diese 20 Personen – im Lager geblieben und haben eine schwere Walze gezogen. Das war eine äußerst schwierige Arbeit.

 

Zeuge Józef Kret:

7 października powiedziano nam, że przyjeżdża transport radzieckich jeńców wojennych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am 7. Oktober hat man uns gesagt, daß ein Transport mit sowjetischen Kriegsgefangenen ankommen wird.

 

Zeuge Józef Kret:

Wieczorem, już było ciemno, mogło być około godziny 8.00, 9.00, 7 października.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Abend, es war schon dunkel, es könnte so acht, neun Uhr abends gewesen sein, also am 7. Oktober

 

Zeuge Józef Kret:

Wywołano nas z bl oku 24

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wurden wir aus dem Block 24 gerufen.

 

Zeuge Józef Kret:

I poszliśmy na dworzec kolejowy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir sind zum Bahnhof gegangen.

 

Zeuge Józef Kret:

Es war schon ein Zug da. Wir wußten nicht, wer da drin ist. Dann haben sie die Türe aufgemacht, und wir haben diese elenden, verhungerten Kriegsgefangenen im Wagen gesehen. — Potem powiedziano nam, że my mamy tłumaczyć te zarządzenia — diese Anordnungen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann hat man uns gesagt, daß wir diese Anordnungen übersetzen sollen.

 

Zeuge Józef Kret:

Więc my mieliśmy ogłosić im, że mają się ustawić w piątki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir sollten ihnen also sagen, daß sie sich zu fünft aufstellen müssen.

 

Zeuge Józef Kret:

Następnie były ustawione kotły z zupą.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann standen dort Kessel mit Suppe daneben.

 

Zeuge Józef Kret:

Ci więźniowie, ci jeńcy wojenni, mieli się ustawić w szeregu przed każdym z tych kotłów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese sowjetischen Kriegsgefangenen mußten sich in einer Reihe vor jedem dieser Kessel aufstellen.

 

Zeuge Józef Kret:

Bei jedem Kessel waren zwei Kapos. — Jeden, nabierał chochlą i nalewał im do miski zupę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der eine Kapo hat mit einem Suppenlöffel die Suppe herausgeschöpft und den Kriegsgefangenen eingegossen.

 

Zeuge Józef Kret:

Und der andere hatte einen Knüppel. — Z takim Knüpplem siedział, i każdego, kto tę zupę dostał, popędzał kijem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der andere hatte einen Knüppel in der Hand. Und jeden, der gerade eine Suppe bekommen hat, den hat er mit diesem Knüppel dann weitergetrieben.

 

Zeuge Józef Kret:

Zdaje mi się, jak sobie przypominam, to był wieczór, że oni byli oświetleni, tak że światło padało im w oczy i nie wiedzieli, że po otrzymaniu zupy, jest takie obniżenie, jak gdyby...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann mich nicht genau erinnern. Aber es war dunkel, und ich glaube, das Licht fiel ihnen direkt in die Augen, so daß sie geblendet waren und nicht gesehen haben, daß, unmittelbar nachdem sie die Suppe bekommen haben und weitergingen, da eine kleine Böschung war, daß sie heruntergingen.

 

Zeuge Józef Kret:

I gdy ten dostał zupę i nie widział dalej, gdzie on idzie, bo było ciemno, i dostał od tego kapy knyplem, tak, no większość prawie upadała.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So daß jeder, der gerade eine Suppe bekommen hat und geblendet wurde und in dem Augenblick mit einem Knüppel von dem Kapo eins gekriegt hat, auf den Boden fiel.

 

Zeuge Józef Kret:

Fiel, ja. Nachher sind die zum Lager geführt worden. — I umieszczono ich w części lagru, tego Stammlagru. Wydzielone były, zdaje mi się, dziewięć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie wurden in einem Teil vom Lager untergebracht. Ich glaube, das waren neun Baracken, die dafür bestimmt wurden.

 

Zeuge Józef Kret:

No i oni tam już mieszkali. Ściągnięto [z nich] ubrania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie haben ebendort gewohnt. Man hat ihnen die Kleidung abgenommen.

 

Zeuge Józef Kret:

Wahrscheinlich zur Entlausung. Ja. — Potem [+ w ciągu] następnych dni przychodziły dalsze transporty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An den weiteren Tagen kamen weitere Transporte an.

 

Zeuge Józef Kret:

Myśmy mieli spisywać ich personalia, prawda, do kart.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir sollten die Personalien von diesen Menschen auf die Karten aufnehmen.

 

Zeuge Józef Kret:

Tak. Tych kart, tych jeńców przyszło — beinahe 12.000 — niecałe [+ 12.000].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von diesen Häftlingen sind nicht ganz, aber ungefähr 12.000 Personen angekommen.

 

Zeuge Józef Kret:

Wir waren also zu zwanzigst in einer Stube auf dem 24. Block und haben die Karten geschrieben. — Naszym Kommandoführerem był, tej grupy był ten sam Kommandoführer, który kierował grupą — Aufnahmekommando im Stammlager.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unser Kommandoführer war der gleiche, der im Stammlager das Aufnahmekommando geleitet hat.

 

Zeuge Józef Kret:

I to był właśnie Hans Stark, Scharführer Stark.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das war eben der Scharführer Stark.

 

Vorsitzender Richter:

Und woher haben Sie das erfahren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skąd pan się o tym dowiedział?

 

Zeuge Józef Kret:

Der Name war uns bekannt. Wir wußten, daß er Hans Stark heißt. Es waren viele meiner Kol legen im Aufnahmekommando, und zwar – der Angeklagte Stark kennt sie ganz gut – waren das: Wąsowicz, Smoleń, Trembaczowski, Schubert. Es waren Pfadfinder, die haben mich gekannt. Das waren meine Bekannten schon vorher. Ja, ich habe sie manchmal besucht. Also darum kannte ich den Hans Stark.

 

Vorsitzender Richter:

Hans Stark. Und warum sind Sie eigentlich in das Lager gekommen nach Auschwitz?

 

Zeuge Józef Kret:

Kiedy wojna zakończyła się w Polsce, szkoły średnie, tak jak i szkoły wyższe, były zamknięte.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als der Krieg in Polen zu Ende ging, wurden die höheren Schulen und die Hochschulen geschlossen.

 

Zeuge Józef Kret:

Und die Mittelschulen. [...] Ich bin nicht nach Hause gekommen dorthin, wo ich früher meine Volkshochschule geführt hatte, es war gefährlich. Ich bin nur zu meinem Geburtsort gegangen, wo meine Schwester wohnte und wo auch damals meine Frau mit meiner Tochter wohnte. Ich, meine Frau und ein Wąsowicz, der ist gut bekannt dem Hans Stark, wir waren zusammen dort. — I myśmy się zastanawiali, co mamy zrobić przecież z tej młodzieży, która nie pójdzie do szkoły średniej, bo można było uczyć się tylko cztery lata.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir haben überlegt, was wir tun sollen mit dieser Jugend. Weil die Jugend, die hatte ja keine höheren Schulen. Sie durften nur vier Jahr lernen.

 

Zeuge Józef Kret:

Z ograniczonym programem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar mit einem beschränkten Programm.

 

Zeuge Józef Kret:

Rechnen und Lesen und so weiter. — I wtedy z tym właśnie Wąsowiczem postanowiliśmy prowadzić naukę »geheim«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben also damals mit diesem Wąsowicz eben beschlossen, daß wir im geheimen doch weiter die Ausbildung führen sollen.

 

Zeuge Józef Kret:

Wir waren auch Pfadfindermeister. Ich bin Pfadfinder seit 1910. Und das ganze Leben hindurch war ich auch in dieser

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

War das der Grund, weshalb Sie nachher auch verhaftet worden sind: weil Sie insgeheim diese Schule weitergeführt haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I to była przyczyna, że pan został aresztowany, że pan potajemną szkołę [+ prowadził]? [...]

 

Zeuge Józef Kret:

Ja, das war die Ursache.

 

Vorsitzender Richter:

Das war der Grund.

 

Zeuge Józef Kret:

Wir wurden erwischt mit dem Wąsowicz, mit dem Szymań ski und mir.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun sind Sie also zur Aufnahmeabteilung gekommen und hatten diese 12.000 Kriegsgefangenen in Karteien aufzunehmen.

 

Zeuge Józef Kret:

I to trwało [+ przez] październik, listopad, grudzień.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das dauerte Oktober, November und Dezember.

 

Zeuge Józef Kret:

Ich war auch zufrieden, daß Stark damals unser [+ Kommandoführer war]. Wie ich ihn zum ersten Mal gesehen hatte, habe ich meinen Kollegen, auch dem Wąsowicz, gesagt: »Gott sei Dank – vom Aussehen war er ja ganz anständig und auch sympathisch sogar –, daß wir einen solchen Kommandoführer haben.« Früher hatten wir als Kommandoführer Hauptscharführer Moll in der Gärtnerei. Der war ein schrecklicher Mensch. Und da ist ein anständiger, junger Mann gekommen. Also wir waren froh. Aber nachher, wie wir diese Kriegsgefangenen eingeschrieben haben, ist oft Stark in diese Stube reingekommen und hat mit einer Peitsche diese Kriegsgefangenen geschlagen. Ja, das war schrecklich für uns. Für mich als Lehrer war es eine traurige Enttäuschung, wissen Sie, daß ein junger Mann, ein hübscher Mann, so was treibt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Haben Sie dabei auch festgestellt, daß er Leute getötet hat?

 

Zeuge Józef Kret:

Nein, das habe ich nicht gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Nein. Wissen Sie, ob er sich an der Tötung von Kriegsgefangenen beteiligt hat, oder haben Sie das gehört?

 

Zeuge Józef Kret:

Ich habe einmal mit meinem Kollegen, der im Aufnahmekommando arbeitete, darüber gesprochen. Ich habe nämlich gesagt: »Wie ist es möglich, daß der Stark, so ein anständiger Mensch, in der SS dienen kann?« Und er hat mir geantwortet: »Ja, die Schlägerei, das ist noch nicht das Schlimmste, was er tut.« Mehr hat er mir nicht gesagt.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Ormond, Sie hatten diesen Zeugen benannt.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Herr Zeuge, Sie waren in der Strafkompanie gewesen, und Sie haben darüber ja auch einen Bericht1 geschrieben. Würden Sie uns bitte eine zusammengefaßte Schilderung Ihrer Erlebnisse

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Herr Rechtsanwalt Ormond, das geht aber über den Beweisantrag2 weit hinaus. Was der Zeuge geschrieben hat über die Zustände in der Strafkompanie, betrifft allenfalls Moll, aber Stark nicht.

 

Zeuge Józef Kret:

Aber es betrifft noch einen anderen.

 

Vorsitzender Richter:

Wen?

 

Zeuge Józef Kret:

Baretzki.

 

Vorsitzender Richter:

Na, dann bitte erzählen Sie das, was Sie von ihm wissen.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja. Also mit Stark — już skończyliśmy, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan mówi po niemiecku. — Mit Stark bin ich also fertig.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also ich wollte Ihnen nur folgendes noch vorhalten: Herr Rechtsanwalt Ormond hat behauptet, Sie könnten bekunden, daß Stark an den Massentötungen der russischen Kriegsgefangenen im Russenlager maßgeblich beteiligt war.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Können Sie das übersetzen?

 

Zeuge Józef Kret:

Proszę bardzo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan rozumi e to, czy mam przetłumaczyć?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja to rozumiem, ale jeszcze proszę!

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Powód cywilny podał pana na świadka [w celu] stwierdzenia okoliczności, że oskarżony Stark brał w dużym stopniu udział w mordowaniu jeńców radzieckich w obozie.

 

Zeuge Józef Kret:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy może pan coś zeznać na ten temat?

 

Zeuge Józef Kret:

Sam osobiście nie widziałem go, żeby kogoś zabijał, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich persönlich habe nicht gesehen, daß er jemanden getötet hat.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und Sie haben dann gesagt, ein Kamerad von Ihnen hätte gesagt, die Schlägerei in dem Russenlager ist nicht alles, was Stark getan hat.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sonst wüßten Sie nichts von ihm.

 

Zeuge Józef Kret:

Sonst nichts.

 

Vorsitzender Richter:

Nichts. Also dann ist gut.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Dann möchte ich eine Frage...

 

Vorsitzender Richter:

Ja. [...]

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Herr Zeuge, ist es richtig, daß Stark die Lage der Häftlinge durch die Art, wie er sie behandelt hat, erheblich verschlechtert hat?

 

Verteidiger Erhard:

Ich widerspreche dieser Frage. [unverständlich] Beweisthema gar nichts zu tun. Außerdem ist es eine Suggestivfrage.

 

Vorsitzender Richter:

Nun ja. [...]

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ich kann Punkt für Punkt fragen, wenn Ihnen das lieber ist.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ist es richtig, daß die russischen Kriegsgefangenen völlig unzureichend bekleidet und verpflegt waren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy prawdą jest, że więźniowie radzieccy byli w zupełnie niewystarczający sposób ubrani i odżywiani?

 

Zeuge Józef Kret:

W czasie spisywania niektórzy dwa tygodnie, niektórzy nawet trzy tygodnie, byli zupełnie nago.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Während der Aufnahme waren etliche von diesen Kriegsgefangenen zwei, manchmal drei Wochen lang vollkommen nackt.

 

Zeuge Józef Kret:

Nicht etliche, alle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle vollkommen nackt gewesen.

 

Zeuge Józef Kret:

Nackt. Und nachher haben die erst die Anzüge bekommen.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ist es richtig, daß Stark für die Aufnahme der russischen Kriegsgefangenen, die Unterbringung, Verpflegung, Bekleidung verantwortlich war?

 

Zeuge Józef Kret:

Das weiß ich nicht. Wer verantwortlich war genau, weiß ich nicht. Aber meiner Meinung nach war er ja ziemlich — no odpowiedzialny był także, trochę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war natürlich etwas verantwortlich.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Wer hat angeordnet gehabt, daß die russischen Kriegsgefangenen wochenlang völlig nackt im Lager sein mußten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto zarządził, żeby więźniowie radzieccy tygodniami byli nadzy?

 

Zeuge Józef Kret:

Tego nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das weiß ich nicht.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Wer hat angeordnet, daß die russischen Kriegsgefangenen nur einen Teil der Normalverpflegungsrationen der übrigen Häftlinge bekamen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto zarządził, żeby więźniowie radzieccy otrzymywali tylko część przydziału [żywności] w obozie?

 

Zeuge Józef Kret:

Także tego nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das weiß ich ebenfalls nicht.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Welche Beobachtungen haben Sie, abgesehen von den Schlägen, die Stark den russischen Kriegsgefangenen erteilt hat, über sein Verhalten ihnen gegenüber gemacht?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jakie pan [poczynił] jeszcze spostrzeżenia na temat zachowania się Starka w stosunku do więźniów radzieckich, poza tym, co pan już opowiadał?

 

Vorsitzender Richter:

»Ihnen« groß oder klein geschrieben?

 

Zeuge Józef Kret:

Wir waren

 

Nebenklagevertreter Ormond [unterbricht]:

»Ihnen« klein geschrieben, den Kriegsgefangenen gegenüber.

 

Vorsitzender Richter:

Die Frage ist doch beantwortet.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan odpowiada po niemiecku.

 

Zeuge Józef Kret:

Myśmy byli zawsze

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Po niemiecku, po niemiecku.

 

Verteidiger Erhard:

Ich weiß nicht, was der Herr Nebenkläger für ein besonderes Interesse an der Sache hat. Er ist doch in der Beziehung überhaupt nicht Verfahrensbeteiligter. Die Nebenklage ist doch nicht konkret aus den Gründen, daß irgendein russischer Angehöriger eines dort Getöteten hier Nebenkläger wäre.

 

Vorsitzender Richter:

Nun aber, Herr Rechtsanwalt, wenn ich nicht irre, ist der Herr Rechtsanwalt Ormond

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

Er ist gegen Stark zugelassen.

 

Vorsitzender Richter:

Zugelassen gegen Stark. Und wenn er Fragen

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

Aber nicht wegen der Tötung von Kriegsgefangenen.

 

Vorsitzender Richter:

Bezüglich der Persönlichkeit des Angeklagten stellt

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

Ja, gut, ich meine

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Sind sie durchaus berechtigt. Ja.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Haben Sie Gelegenheit gehabt, sich mit dem Angeklagten Stark einmal zu unterhalten? Wußte er, daß Sie Lehrer waren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Zeuge Józef Kret:

Nein.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die erste Frage war »nein«.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die zweite?

 

Zeuge Józef Kret:

Ich werde Ihnen noch was sagen. Hans Stark erinnert sich vielleicht. Ich habe mit ihm persönlich niemals gesprochen. An einem Tag, ich erinnere mich auch genau an den Tag ; z pewnych powodów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus bestimmten Gründen.

 

Zeuge Józef Kret:

Przyszedł do mnie z Aufnahmekommando jeden kolega.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es kam zu mir ein Kamerad von dem Aufnahmekommando.

 

Zeuge Józef Kret:

I powiedział tak: »Ty jesteś nauczyciel gimnazjalny.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er sagte: »Du bist ein Gymnasiallehrer.«

 

Zeuge Józef Kret:

Ich habe gesagt: »Ja.«— »Jest możliwość taka, że Stark przygotowuje się do egzaminu maturalnego.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Es besteht eine Möglichkeit. Der Stark bereitet sich für eine Reifeprüfung vor.«

 

Zeuge Józef Kret:

»Potrzebuję pomocy ze strony właśnie nauczyciela gimnazjalnego.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Er braucht Hilfe, eben seitens eines Gymnasiallehrers.«

 

Zeuge Józef Kret:

»Also, willst du das tun?«

 

Vorsitzender Richter:

Übernehmen.

 

Zeuge Józef Kret:

To była dla mnie doskonała okoliczność.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das wäre für mich eine ausgezeichnete Angelegenheit gewesen

 

Zeuge Józef Kret:

Objąć to stanowisko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diesen Posten zu übernehmen.

 

Zeuge Józef Kret:

Dlatego, że mógłbym dostać lekką pracę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich hätte dann eine leichte Arbeit bekommen.

 

Zeuge Józef Kret:

I mógłbym na lepszy blok pójść.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich hätte dann auf einen besseren Block gehen können.

 

Zeuge Józef Kret:

Aber ich war damals unter dem Dach. — Ja byłem wtedy pod dachem, nam było ciepło i myśmy jako pisarze mieli dobrą robotę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war also unter dem Dach untergebracht, und als Schreiber hatten wir eine gute Arbeit.

 

Zeuge Józef Kret:

To było na bloku 24, nasza Stuba, [tam] gdzieś my spisywali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unsere Stube, wo wir diese Aufnahme gemacht haben, befand sich auf dem Block 24.

 

Zeuge Józef Kret:

Kiedy komanda wracały z pracy maszerowały przed naszymi oknami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als die Kommandos von der Arbeit zurückkamen, da marschierten sie an unseren Fenstern vorbei.

 

Zeuge Józef Kret:

Und ich habe gesehen — ja widziałem

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Niech pan mówi po niemiecku!

 

Zeuge Józef Kret:

Mein Freund und mein Kollege, der mit mir die geheime Pfadfinderschaft geführt hatte und mit mir auch verhaftet wurde, er war noch im Gärtnereikommando. Und durchs Fenster habe ich gesehen, daß er kaum die Füße schleppt. Er war schon mager. Er war schon — no, już do komina się nadawał.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war gerade für den Schornstein bereit.

 

Zeuge Józef Kret:

Rajewski ist heute Universitätsprofessor in Warschau. Der war im Aufnahmekommando. Ich habe ihm geantwortet: »Ja, wissen Sie, ich bin jetzt ruhig, ich habe leichte Arbeit. Aber mein Ko llege, der ist auch ein Gymnasialprofessor, Wąsowicz. Der ist schon schwach, abgemagert, verhungert. Und er ist besser als ich als Korepetitor.« Das war wirklich so. Er war besser als ich. Ich bin Historiker, und er ist Mathematiker und Physiker, also der wird das besser machen. Und dieser Professor Rajewski hat mir gesagt: »Ja, aber das ist nicht möglich, weil ich gleich die Nummer haben muß «.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Haben muß.

 

Zeuge Józef Kret:

»Ja, ich weiß seine Nummer auswendig«, habe ich gesagt: »20.035.« Er hat sich die Nummer aufgeschrieben. Der Wąsowicz war aus der Gärtnerei ausgezogen und hat die ganze Zeit hindurch im Lager beim Kommando von Hans Stark gearbeitet. Er hat ihm auch wahrscheinlich beim Examen geholfen.

 

Vorsitzender Richter:

Ist noch eine Frage, Herr Rechtsanwalt?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Sie haben vorhin dem Herrn Vorsitzenden gesagt, wie Sie sich Kollegen gegenüber enttäuscht gezeigt haben, daß ein gutaussehender, intelligenter junger Mann sich so benimmt wie Stark. Sie hätten die Antwort darauf bekommen: »Das ist noch nicht das Schlimmste.« Haben Sie sich nach Einzelheiten erkundigt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan wyraził [+ się wobec] swojego kolegi, że pan zdziwiony jest, że taki dobrze wyglądający, przyjemnie wyglądający, inteligentny chłopak, że tak się zachowuje, to on powiedział: »Nie to, że bije. To jest jeszcze nie wszystko, są gorsze rzeczy.«

 

Zeuge Józef Kret:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan dalej się pytał na temat szczegółów? Co on miał na myśli?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja się nie pytałem dalej, ale myśmy jedno mieli na myśli, to znaczy jedno myśmy zrozumieli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe nicht weiter gefragt, aber wir haben das gleiche gedacht. Wir haben uns verstanden.

 

Vorsitzender Richter:

Noch eine Frage?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Herr Zeuge, Sie waren in Block 11 gewesen?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ist dort einmal die Prügelstrafe an Ihnen vollzogen worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan otrzymał tam karę chłosty?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja, 35.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Wer hat das getan? Bitte schildern Sie. Wenden Sie sich bitte dem Gericht zu.

 

Zeuge Józef Kret:

Blockführer. Also ich werde noch mal etwas erzählen. Wie wir schon mit den russischen Kriegsgefangenen fertig waren, mit den Karteien, ich erinnere mich genau an das Datum, weil ich habe immer das Unglück gehabt, am 13. etwas Schlechtes zu erleben. Ich erinnere mich, das war am 13. Jänner 1942. Es ist mittags ungefähr in unsere Stube, wo wir geschrieben haben, der Lagerführer Fritzsch reingegangen. Und der schrie: »Was macht ihr da, ihr Schweinehunde?« Da ist unser Vorarbeiter aufgestanden und hat gemeldet: »No, wir schreiben jetzt die Totenkarten von russischen Gefangenen.«»Wieso?« hat er geschrieen. »Die sind schon längst tot. Und ihr sitzt noch da. In einer Stunde werde ich sie nicht mehr hier sehen.« In einer Stunde sollten wir Schluß mit dem machen.

Er hatte nicht recht, es waren nicht alle gestorben. Meiner Meinung nach war ein Drittel noch am Leben geblieben oder mehr als eine Drittel. Also der Vorarbeiter ist gleich nach vorne zum Stark gelaufen und hat ihm das gemeldet. Stark ist gleich hergekommen, wir haben alle Papiere in die Schränke gepackt. Und wir alle – diese 20 Mann oder 19 – sind zur Betonkolonne geschickt worden. Also seit damals arbeiteten wir in der Betonkolonne. Das war nicht schlecht, weil das war auch unter dem Dach.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun sind Sie damals dann verhaftet worden, weil da draußen in einem anderen Kommando Brot abgegeben worden ist, nicht?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan został wtedy zaaresztowany, dlatego że w innym komandzie ktoś komuś chleb podał?

 

Zeuge Józef Kret:

Oh ja, ich werde darüber noch erzählen.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, im Vermessungskommando. Dann sind Sie in den Bunker gekommen.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und wie Sie nun in den Bunker hineingehen wollten, wen haben Sie da getroffen? Erzählen Sie jetzt, das möchte der Herr Rechtsanwalt wissen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak pan wchodził do bunkra, to kogo pan tam spostrzegł?

 

Zeuge Józef Kret:

Z nami wszedł razem do Blockführerstube, wszedł razem Aumeier.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit uns zusammen auf die Blockführerstube kam der Aumeier.

 

Zeuge Józef Kret:

Aber ich möchte das von Anfang an erzählen. Also ich habe nachher in einem Meliorationenkommando gearbeitet. Wir waren vier Häftlinge, und zwei SS-Männer haben mit uns circa fünf oder sechs Kilometer vom Lager eine Vermessungsarbeit, vier Meliorationen, gemacht. — Od przystanku kolejowego Brzeszcze w strony Wisły przez la s.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war von der Eisenbahnstation Brzeszcze Richtung Wald.

 

Zeuge Józef Kret:

Richtung Wald.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Weichsel entlang. [...]

 

Zeuge Józef Kret:

Przez las.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Durch den Wald.

 

Zeuge Józef Kret:

I wtedy, no oczywiście głód straszny, bo głód skończył się, ten najstraszniejszy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir hatten natürlich einen furchtbaren Hunger.

 

Zeuge Józef Kret:

Da ist eine Frau vorübergegangen. — Ona szła powoli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie ging ganz langsam.

 

Zeuge Józef Kret:

Z daleka widzieliśmy. I wtedy zawsze przychodziła nadzieja, że może do zjedzenia się [+ coś znajdzie].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben sie von weitem beobachtet. Und dann hatten wir immer einen Hoffnungsschimmer: Vielleicht bekommen wir etwas zu essen.

 

Zeuge Józef Kret:

Kiedy ta pani przeszła, położyła, zauważyła ten moment, kiedy obydwaj esesmani byli w tamtą stronę odwróceni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als diese Dame vorbeigegangen ist, hat sie den Moment erwischt, an dem die beiden SS-Männer von ihr gedreht

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Den Blick abgewendet haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Fortgeguckt haben.

 

Zeuge Józef Kret:

I ten mały pakiet położyła pod drzewem. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie legte an den Baum ein kleines Päckchen.

 

Zeuge Józef Kret:

Ten, kóry był najbliżej tego drzewa, ten pakiet podjął i schował go tu, za koszulę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Derjenige, der am nächsten zu dem Baum stand, hob das Päckchen auf und stopfte es sich unter das Hemd.

 

Zeuge Józef Kret:

W tym momencie, kiedy on kładł ten pakiet tutaj, odwrócił się esesman.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In dem Augenblick, in dem er das versteckte, drehte sich der SS-Mann um

 

Zeuge Józef Kret:

I przyszedł do niego i wyciągnął to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kam auf ihn zu und nahm das raus.

 

Zeuge Józef Kret:

Otworzył pakiet.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er öffnete es.

 

Zeuge Józef Kret:

I było parę kawałków chleba i jedna paczuszka papierosów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es waren dort ein paar Scheiben Brot und ein Päckchen Zigaretten.

 

Zeuge Józef Kret:

Wtedy oczywiście przywołał drugiego esesmana.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat daraufhin den zweiten SS-Mann gerufen.

 

Zeuge Józef Kret:

Klęli, przeklinali, prawda — haben geschimpft.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie haben geflucht und geschimpft.

 

Zeuge Józef Kret:

I przypuszczali, że to ta pani, która poszła, że to zostawiła.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie haben angenommen, daß diese Dame, die vorbeiging, das Päckchen zurückgelassen hat.

 

Zeuge Józef Kret:

Haben gepfiffen, und die Dame, die ist zurückgekommen. — Myśmy te Geräte wszystkie, panie, pozbierali, oni kleli

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben unsere Geräte zusammengepackt. Sie haben geflucht und geschimpft.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja. Und mit der Frau haben — I z tą panią popędzili.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Niech pan mówi po niemiecku.

 

Zeuge Józef Kret:

Und mit der Frau zusammen haben sie uns geführt zum Lager zurück. Das war ungefähr

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Und das war die Schwester eines Ihrer Mitgefangenen?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja. — Wtedy ja nie wiedziałem, że to jest siostra jednego z tych kolegów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe damals nicht gewußt, daß sie die Schwester eines von meinen Kameraden gewesen ist.

 

Zeuge Józef Kret:

Und wie wir vor dem 11. Block standen, dann hat er mir leise gesagt: »Das war meine Schwester.«

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und da war nun Aumeier am Block 11?

 

Zeuge Józef Kret:

Gdyśmy przyszli przed blok jedenasty, aha, pr zyprowadzono nas na Wachstube.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir sind zuerst mal auf die Wachstube gekommen. Und als wir auf den Block 11 kamen

 

Zeuge Józef Kret [unterbricht]:

Die zwei SS-Männer, die Frau, und wir zu viert.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co?

 

Zeuge Józef Kret:

I ten wachmann pytał się, cośmy przeskrobali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Wachmann hat gefragt, was wir verbrochen haben.

 

Zeuge Józef Kret:

Ten esesman powiedział bardzo kiepską niemczyzną

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der SS-Mann hat in einem sehr schlechten Deutsch geantwortet

 

Zeuge Józef Kret:

Że ta pani podłożyła nam chleb.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß diese Dame uns das Brot hingelegt hat.

 

Zeuge Józef Kret:

Ten wachmann, to był scharführer jakiś, nazwiska nie znam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Wachmann war ein Scharführer, ich kenne seinen Namen nicht.

 

Zeuge Józef Kret:

Wysoki, barczysty człowiek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So ein großer, stark gebauter, breitschultriger Mann.

 

Zeuge Józef Kret:

Er hat gefragt: — Czy więcej nic nie było, tylko c hleb.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob da nichts anderes gewesen sei, nur das Brot.

 

Zeuge Józef Kret:

Der SS-Mann hat gesagt: »Nein, nur Brot, nur das Paket.«— Wtedy, wtedy ten wachmann takie miałem wrażenie, że był zły na tego esesmana, że on tą panią prowadzi sześć kilometrów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich hatte den Eindruck, daß der Wachmann auf den SS-Mann böse gewesen ist, daß er diese Dame sechs Kilometer lang mitgeschleppt und hingebracht hat wegen dem bißchen.

 

Zeuge Józef Kret:

On jednak tej swojej złości nie mógł na nich wyładować, więc wyładował na nas.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er konnte aber seine Wut nicht an den SS-Männern abreagieren, sondern an uns.

 

Zeuge Józef Kret:

Wykopał nas na korytarz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat uns mit Tritten auf den Korridor hinausgeworfen.

 

Zeuge Józef Kret:

I ustawili nas koło ściany parę kroków jeden od drugiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und man stellte uns an eine Wand, ein paar Schritte voneinander entfernt.

 

Zeuge Józef Kret:

Staliśmy bardzo długo, może ze dwie godziny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir standen sehr lange, vielleicht zwei Stunden.

 

Zeuge Józef Kret:

Ktokolwiek z esesmanów przechodził, my nie wiedzieliśmy, kto to jest, bośmy przy ścianie stali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn einer von den SS-Männern vorbeiging, wußten wir nicht, wer das war, weil wir mit dem Gesicht zur Wand standen.

 

Zeuge Józef Kret:

Popychał naszą głowę do ściany tak, że nam krew z nosa, każdemu, leciała.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der hat uns mit dem Gesicht an die Wand gedrückt, so daß bei uns die Nasen bluteten.

 

Vorsitzender Richter:

Na, die Folge davon war, daß Sie nachher von Aumeier die 35 Stockhiebe bekommen haben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I skutek był taki, że pan potem otrzymał 25 uderzeń od Aumeiera.

 

Zeuge Józef Kret:

Potem nas zaprowadzono na blok 11.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später wurden wir auf den Block 11 geführt.

 

Zeuge Józef Kret:

Bevor wir in den Block reingegangen waren, ist der Aumeier vom Frauenlager – damals waren diese zehn Blocks für Frauen

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Block 10, ja.

 

Zeuge Józef Kret:

Herausgetreten und hat einen SS-Mann – ich weiß nicht, was für ein SS-Mann das war, ich habe ihn zum ersten Mal gesehen – gefragt: »Was haben die«

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Was ist los mit denen?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja, ja. Und der hat gesagt: »Die waren im Feld und haben«...

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Józef Kret:

»Und von welchem Kommando sind die?« hat der Aumeier gefragt. »Ach, von Meliorationen. Also die sind von Kurt Reinicke?«»Ja.« Er war böse. — On bardzo nie lubił tego Reinickego. To był cywilny kierownik robót melioracyjnych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war sehr böse mit dem Reinicke. Der war der Leiter des Meliorationskommandos.

 

Vorsitzender Richter:

War das auch ein SS-Mann, oder war das ein Häftling?

 

Zeuge Józef Kret:

Nein, nein. Zivilingenieur.

 

Vorsitzender Richter:

Ein Zivilist, ein Ingenieur.

 

Zeuge Józef Kret:

Er war Direktor einer Mittelschule, Meliorationsschule in Eger. To był bardzo dobry człowiek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein sehr guter Mensch.

 

Zeuge Józef Kret:

On nam bardzo dużo pomagał.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat uns sehr viel geholfen.

 

Zeuge Józef Kret:

On był dlatego na bakier z Aumeierem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er war darum mit dem Aumeier

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Verfeindet, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nicht gut zusammen.

 

Zeuge Józef Kret:

On, raz na przykład myśmy się mu skarżyli, poskarżyliśmy się Reinickemu, że w nocy budzi nas blokowy i robi z nami »gimnastykę«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben uns einmal beim Reinicke darüber beklagt, daß der Blockälteste uns nachts weckt und mit uns »Sport« treibt.

 

Zeuge Józef Kret:

Also er wollte uns helfen und hat das dem Aumeier gesagt. — I dlatego, gdyśmy się poskarżyli, tośmy w jedną niedzielę, datę także pamiętam, 26 kwietnia 42, od rana do południa, do obiadu mieliśmy »gimnastykę«, tak zwaną »gimnastykę«. — Hüpfen, rollen, Kniebeugen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Od rana do południa.

 

Zeuge Józef Kret:

Do południa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nachdem wir uns also bei dem Reinicke beklagt haben und er das weitergemeldet hat, da haben wir an einem bestimmten Tag – ich kann mich sehr gut an das Datum erinnern, das war der 26. April 1942 – von frühmorgens bis Mittag »Sport« treiben müssen.

 

Zeuge Józef Kret:

Trzech przy tym »sporcie« zostało, mam wrażenie, [+ że] już nie wrócili więcej. Umarli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Drei von uns blieben liegen dabei. Also, sie kamen auch nicht zurück. Ich bin der Meinung, daß sie gestorben sind.

 

Zeuge Józef Kret:

Also, jetzt waren wir vor dem 11. Block, und wir warteten, bis das Tor aufgemacht würde. Da ist der Aumeier gekommen und hat gesagt: »Ach, die Hunde sind vom Reinicke.« Und er hat angefangen, uns zu schlagen. Wir wußten, daß er zufrieden war, wenn der Geschlagene niederfiel. Also einer nach dem anderen, wie er uns angefangen hat zu ohrfeigen, sind wir gefallen. Er war zufrieden. Dann sind wir in den Block, jeder in eine andere

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Andere Zelle.

 

Zeuge Józef Kret:

Zelle, ja. Dort blieben wir zwei Wochen. Am 27. Mai 42 haben wir – es war im Bunker, unten im 11. Block – im Hof vom 11. Block eine Schießerei gehört, und wir zählten. Ein paar Tage vorher ist noch ein anderer, nicht von uns vieren, sondern ein anderer, auch in meine Zelle [+ gekommen], ein junger Mann. Wir haben gezählt, wieviel Erschießungen. Also immer vier: vier, danach vier. Und der Blockälteste, auch ein Häftling, hat jedesmal so vorgesagt: — »za zamordowanie szefa lotnictwa niemieckiego w Krakowie zostajecie rozstrzelani.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der hat jedesmal gesagt: »Für die Ermordung des Leiters der deutschen Luftwaffe in Krakau werdet ihr jetzt erschossen.«3

 

Zeuge Józef Kret:

Jakżeśmy się potem dowiedzieli, to nie był żaden szef jakiegoś lotnictwa, jakaś pomniejsza figura, która w kłótni, gdzieś tam zginęła.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie wir später erfahren haben, handelte es sich nicht um irgendeinen Chef der deutschen Luftwaffe, sondern um irgendeine kleine Persönlichkeit, die während einer Schlägerei oder eines Krachs ermordet wurde.

 

Zeuge Józef Kret:

Tych naliczyliśmy

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, Herr Rechtsanwalt, wollen Sie nicht Ihre Fragen weiter stellen?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sonst kommen wir zu weit ab vom Thema.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Sie haben vorhin erzählt, Herr Zeuge, daß Sie selbst diese Prügelstrafe bekommen haben und daß ein Blockführer oder der Blockführer die Strafe vollzogen hat.

 

Zeuge Józef Kret:

Also wir sind dann in den Block und in die Blockführerstube reingeführt worden, und der Aumeier ist auch mitgekommen. — Ustawiono ten kozioł do bicia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man hat den Bock dann zum Schlagen aufgestellt.

 

Zeuge Józef Kret:

Po jednej stronie stanął jeden esesman.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf eine Seite stellte sich ein SS-Mann.

 

Zeuge Józef Kret:

Das war der Blockführer. — A z drugiej strony drugi esesman.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und auf die andere Seite der zweite SS-Mann.

 

Zeuge Józef Kret:

I w obecności Aumeiera zaczęli nas bić.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und in Gegenwart von Aumeier begannen sie, uns zu schlagen.

 

Zeuge Józef Kret:

Normal, wenn jemand in den Bunker ging, bekam er 25. Und wie schon 25 fertig waren, haben diese SS-Leute den

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Geguckt.

 

Zeuge Józef Kret:

Aumeier angeguckt, und er sagt: »Weitermachen!« Und sie haben noch zehn

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Dazugegeben.

 

Zeuge Józef Kret:

Also, jeder hat 35 gekriegt.

 

Vorsitzender Richter:

Ist noch eine Frage?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ja, ich wollte wissen, welcher Blockführer das war. Der Blockführer vom Strafblock oder Ihr Blockführer, wo Sie untergebracht waren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Do mikrofonu, proszę pana. Chciałbym wiedzieć, co to był za blockführer, czy to był blockführer wasz, czy z bunkra?

 

Zeuge Józef Kret:

Nie, to był Blockführer 11 bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war der Blockführer vom Block 11.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Wissen Sie, wie er hieß?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan wie, jak on się nazywał?

 

Zeuge Józef Kret:

Schlage. Das war Schlage.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Wissen Sie das ganz genau?

 

Zeuge Józef Kret:

Ich weiß es genau. Ja, das war Schlage.

 

Vorsitzender Richter:

Und wieso wissen Sie das, daß der Schlage hieß?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skąd pan wie, że on się nazywał Schlage?

 

Zeuge Józef Kret:

Ponieważ byłem trzy ra zy na 11 bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil ich dreimal auf dem Block 11 gewesen bin.

 

Zeuge Józef Kret:

W 43 za ucieczkę byłem jedną dobę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W którym roku 1943?

 

Zeuge Józef Kret:

44.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Jahre 1944 war ich 24 Stunden wegen der Flucht dort.

 

Zeuge Józef Kret:

Im Juni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war im Juni.

 

Zeuge Józef Kret:

A przed wyjazdem z Oświęcimia byliśmy na 11 bloku. — Aber nicht im Bunker, sondern oben.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und vor unserer Abreise aus Auschwitz waren wir auch dort, aber nicht im Bunker, sondern oben.

 

Zeuge Józef Kret:

Na górze, na górze. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nur oben.

 

Zeuge Józef Kret:

In der Stube.

 

Vorsitzender Richter:

Also Sie haben gar keinen Zweifel, daß es sich bei diesem Blockführer um Schlage gehandelt hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie ma pan żadnej wątpliwości, że w tym wypadku chodzi o Schlagego?

 

Zeuge Józef Kret:

Wtedy, kiedy nas bito, ja tej twarzy sobie nie [przypominam,] ale kiedy go drugi raz zobaczyłem, to sobie przypomniałem, że to jest ten.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals, als wir geschlagen wurden, da kann ich mich zu der Zeit nicht an sein Gesicht erinnern. Aber als ich zum zweiten Mal dort gewesen bin, habe ich ihn erkannt als denjenigen, der es damals gewesen ist.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. So daß Sie also heute mit Bestimmtheit sagen, Schlage hat Sie geschlagen.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy, że pan dzisiaj może na pewno, z całą pewnością

 

Zeuge Józef Kret [unterbricht]:

No tak.

 

Vorsitzender Richter:

Glauben Sie, daß Sie ihn heute wiedererkennen könnten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy przypuszcza pan, że może pan go dzisiaj rozpoznać?

 

Zeuge Józef Kret:

No, ja mogę, przypuszczam, ja przypuszczam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich nehme an.

 

Vorsitzender Richter:

Na ja, können wir nachher mal sehen. Noch eine Frage?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Wie lange waren Sie im Bunker?

 

Zeuge Józef Kret:

Zwei Wochen.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Haben Sie in dieser Zeit, abgesehen von der einen Erschießung, von der Sie uns berichtet haben, weitere Exekutionen miterlebt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan, poza tym jednym rozstrzelaniem, o którym pan wspominał, jeszcze widział inne egzekucje?

 

Zeuge Józef Kret:

Jednej nocy, to zaraz po naszym aresztowaniu, może jakieś trzy, cztery dni, jednej nocy słyszeliśmy jakiś hałas.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eine Nacht – das war ungefähr drei, vier Tage, nachdem wir eingeliefert worden waren – hörten wir so einen Krach dort.

 

Zeuge Józef Kret:

Te drzwi żelazne otwarły się.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die eiserne Tür wurde geöffnet.

 

Zeuge Józef Kret:

I kogoś wprowadzono do jednej z cel.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und irgend jemand wurde in eine der Zellen hineingeführt.

 

Zeuge Józef Kret:

W nocy, kiedy była cisza, to otwierało się ten wziernik w drzwiach i häftlindzy w bunkrze porozumiewali się [+ między sobą].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also in der Nacht, als es still war, da hat man dieses Guckloch geöffnet, und die Häftlinge haben untereinander dann gesprochen, sie sind miteinander in Verbindung getreten.

 

Zeuge Józef Kret:

Pytaliśmy się, czy ktoś widział, kto to przechodził.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben gefragt, ob jemand gesehen hat, wer gerade vorbeigegangen ist.

 

Zeuge Józef Kret:

I wtedy odpowiedziano nam z jednych drzwi, że naprzeciw zostały osadzone, przyprowadzone i osadzone w bunkrze, dwie panie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und da hat man uns aus einer der Zellen geantwortet, daß gegenüber in eine Zelle Frauen, also Damen, geführt wurden.

 

Zeuge Józef Kret:

Po jakimś

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ile pan powiedział?

 

Zeuge Józef Kret:

Proszę?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dwie?

 

Zeuge Józef Kret:

Dwie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwei Damen geführt wurden.

 

Zeuge Józef Kret:

Po jakimś czasie znowu się drzwi otwarły i ten sam, który naprzeciw miał ten wziernik zobaczył, że wyprowadzono je na podwórze 11 bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach einer Weile wurde die Tür wieder geöffnet. Und derjenige, der gegenüber war, hat berichtet, daß diese beiden auf den Hof des Blocks 11 geführt wurden.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, wer sie dort erschossen hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan wie, kto te kobiety rozstrzelał?

 

Zeuge Józef Kret:

Nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß es nicht. [...]

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Haben Sie eine »Bunkerentleerung« mitgemacht? Wissen Sie, was eine »Bunkerentleerung« ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan przeżył kiedykolwiek w bunkrze »wypróżnienie bunkra« tak zwane?

 

Zeuge Józef Kret:

No, to było 27 maja 1942.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war am 27. Mai 1942.

 

Zeuge Józef Kret:

Und schauen Sie: — Jak już w tych 168, jak myśmy naliczyli, rozstrzelano, to była przerwa obiadowa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und als man diese 168 Personen erschossen hat, da war die Mittagspause.

 

Zeuge Józef Kret:

Nach der Mittagpause — wywołano nas dwudziestu

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach der Mittagspause wurden wir 20 aufgerufen.

 

Zeuge Józef Kret:

Na podwórze 11 bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar auf den Hof des Blocks 11.

 

Zeuge Józef Kret:

I ustawiono nas przed tym ekranem, [Ścianą Śmierci].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir wurden dort an der Schwarzen Wand aufgestellt.

 

Zeuge Józef Kret:

Tam czekaliśmy długo, może półtorej godziny, tak gdzieś do dwóch godzin.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort haben wir lange gewartet, so anderthalb bis zwei Stunden.

 

Zeuge Józef Kret:

My byliśmy przekonani, że ta masakra przedpołudniowa dalej będzie prowadzona.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir waren überzeugt, daß dieses Massaker [nach] dem Mittagessen fortgesetzt wird.

 

Zeuge Józef Kret:

To było 27 maja 42.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war am 27. Mai 1942.

 

Zeuge Józef Kret:

Kiedy po j akiejś półtorej, może dwóch godzinach drzwi bloku, te środkowe, drzwi bloku otwarły się. Myśmy myśleli, że przyjdzie znowu Palitzsch, Grabner, Aumeier i że dalej będzie masakra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als nach anderthalb bis zwei Stunden die mittlere Tür geöffnet wurde, haben wir erwartet, daß Palitzsch oder Grabner oder Aumeier kommt und daß dieses Gemetzel weitergeht.

 

Zeuge Józef Kret:

Myśmy byli zwróceni do tej ściany, nie [wiedzieliśmy], kto idzie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir standen doch mit dem Gesicht zur Wand. Wir konnten nicht sehen, wer kommt.

 

Zeuge Józef Kret:

Ale nie, przyszedł tylko pisarz blokowy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es kam aber nur der Blockschreiber

 

Zeuge Józef Kret:

I jakiś esesman, już nie pamiętam, jaki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und irgendein SS-Mann. Ich erinnere mich jetzt nicht, wer das war.

 

Zeuge Józef Kret:

Oni sprawdzili nasze numery.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie haben unsere Nummer geprüft.

 

Zeuge Józef Kret:

Und sind weggegangen. — A myśmy wrócili z powrotem do bunkra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir kehrten zurück in den Bunker.

 

Zeuge Józef Kret:

Na drugi dzień rano wywołano tych samych 20 häftlingów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am nächsten Tag, am Morgen, hat man wieder die gleichen 20 Häftlinge aufgerufen.

 

Zeuge Józef Kret:

Zaprowadzono nas do Hauptschreibstuby.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man hat uns auf die Hauptschreibstube geführt.

 

Zeuge Józef Kret:

Tam czekaliśmy jakąś godzinę, może dwie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort haben wir vielleicht eine Stunde, zwei Stunden gewartet.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, und dann kam er in die Strafkompanie. Sie wollten wissen, ob Bunkerselektionen in Gegenwart des Zeugen vorgenommen worden sind.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Richtig.

 

Vorsitzender Richter:

Er hat uns nur die eine da genannt vom 27. Mai 1942.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Wissen Sie, wer an dieser Aktion beteiligt war von der SS?

 

Zeuge Józef Kret:

Nein, wir haben es nicht gesehen. — Myśmy tego nie widzieli, bo my siedzieli w bunkrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben das nicht gesehen. Wir saßen doch im Bunker.

 

Zeuge Józef Kret:

I nawet nie wiem, kto to robił.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich weiß nicht, wer das gemacht hat.

 

Zeuge Józef Kret:

Aber ich werde Ihnen was sagen: — Od tego bunkra, gdzie ja siedziałem, była taka, no, taka, do okna szło, ale to okno było zasłonięte blachą, to było ciemno w bunkrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also dort, wo ich gesessen habe, da war es ja ganz dunkel im Bunker. Das Fenster war zugedeckt.

 

Zeuge Józef Kret:

Und — niedaleko, a może nawet na tym, siedzieli... Dolmetscherin Kapkajew:

Co, na tym?

 

Zeuge Józef Kret:

Tak, na tym wylocie tego okna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nicht weit, vielleicht sogar am Fenster direkt, saßen...

 

Zeuge Józef Kret:

Die SS-Männer. — I ja poznałem głos Aumeiera, Grabnera

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich habe die Stimmen erkannt, die Stimmen von Aumeier, Grabner

 

Zeuge Józef Kret:

Schwarz, der Arbeitsdienstführer. — I jeszcze był jeden, czwarty głos, któregośmy nie znali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und noch eine andere, vierte Stimme, die uns nicht bekannt war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Es ist gut.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Keine weiteren Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Frage mehr. Herr Raabe?

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Keine Frage.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Doktor Kaul? Herr Rechtsanwalt Doktor Fertig.

 

Verteidiger Fertig:

Herr Zeuge, Sie sagten, Sie seien insgesamt dreimal im Block 11 gewesen. Wann war das?

 

Zeuge Józef Kret:

Pierwszy raz to byłem wtedy w 42 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das erste Mal im Jahre 1942.

 

Zeuge Józef Kret:

Drugi raz w 44 roku w czerwcu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das zweite Mal 1944 im Juni.

 

Zeuge Józef Kret:

A trzeci raz, kiedy w ogóle zlikwi dowano nasze komando »Meliorationen«, to tę resztę zamiast na blok 10, który był blokiem »abgangowym«, transportowym, to nas wsadzono, wtedy, Lagerführer Hössler wsadził naszą czwórkę, nas czterech — die leben noch, — na blok 11, ale do góry, nie do bunkra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zum dritten Mal, das war damals, als unser Meliorationskommando aufgelöst wurde. Da sollten wir eigentlich auf den Block 10 kommen. Das war der Abgangsblock. Aber wir wurden damals von dem Hössler – wir waren zu viert, die leben übrigens noch, die anderen – auf den Block 11 gebracht, aber nicht in den Bunker, sondern nach oben.

 

Vorsitzender Richter:

Das war am 28. Oktober 44?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To było 28 października 44?

 

Zeuge Józef Kret:

Nie, 28 października tośmy w ogóle wyjechali do Leitmeritz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein am 28. Oktober 44 sind wir doch nach Leitmeritz gekommen. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Aber aus diesem Block vermutlich?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale z tego bloku wyście wyjechali do Leitmeritz?

 

Zeuge Józef Kret:

Do Brzezinki, w Brzezince czekaliśmy trzy dni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst mal nach Birkenau, dort haben wir drei Tage gewartet.

 

Zeuge Józef Kret:

Und dann mit Transport.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Noch eine Frage, Herr Doktor Fertig?

 

Verteidiger Fertig:

Ja. Habe ich Sie richtig verstanden, daß Sie gesagt haben, daß Sie den Blockführer, der Ihnen beim ersten Mal, als Sie im Block 11 waren – also im Jahre 1942 –, die Schläge verabreicht hat, daß Sie diesen vom Gesicht her nicht mehr in Erinnerung hatten, daß Sie sich aber an ihn beim zweiten Mal – also im Juni 44 – erinnert haben?

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Das hat er gesagt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das hat er gesagt.

 

Verteidiger Fertig:

Da frage ich Sie, wenn Sie diesen Blockführer nicht mehr vom Gesicht her in Erinnerung hatten, wieso konnten Sie dann zum zweiten Mal erkennen, daß es dieser Blockführer war?

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Nein, nicht in Erinnerung, anders. Es wurde anders ausgedrückt, Herr Doktor. Darf ich wiederholen?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war so: Beim ersten Mal habe ich das Gesicht mir nicht gemerkt, beim zweiten Mal habe ich erkannt, daß es sich um den handelt, der zum ersten Mal dabeigewesen ist.

 

Verteidiger Fertig:

Ja, dann stelle ich meine Frage noch mal. Wenn er sich das Gesicht nicht gemerkt hat, dann konnte er beim zweiten Mal doch nicht sagen, daß es derselbe war, der ihn geschlagen hat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Więc proszę pana, pan powiedział, że za pierwszym razem nie widziałem, [+ za] drugim razem rozpoznałem, że to był ten, który był pierwszym razem przy tym. Jeżeli pan nie zapamiętał twarzy za pierwszym razem, jak pan [+ mógł] rozpoznać za drugim razem, że to chodzi o tą samą osobę?

 

Zeuge Józef Kret:

Przypomniało mi się, że to jest jednak ten. Pierwszy raz to myśmy byli

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe mich dran erinnert, daß es eben der ist.

 

Zeuge Józef Kret:

Pierwszy raz cały dzień byliśmy bici, kopani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das erste Mal, da waren wir den ganzen Tag in dieser großen Spannung. Wir wurden geschlagen, wir wurden getreten.

 

Verteidiger Fertig:

Ich glaube, es geht jetzt etwas zu weit. Wenn er sagt, er hat sich daran erinnert, daß es der ist, und er sagt andererseits, daß er sich beim ersten Mal an sein Gesicht nicht mehr erinnern konnte, das läßt sich doch nicht erklären.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Herr Vorsitzender, das hat der Zeuge vorhin

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ich verstehe nicht, Herr Rechtsanwalt, so schwer ist das doch gar nicht. Der Mann hat gesagt: Zum ersten Mal war mir der Mann fremd. Da habe ich überhaupt ihn nicht gekannt, und ich habe auch weiter auf sein Gesicht keinen Wert gelegt. Ich habe mir das nicht besonders eingeprägt. Und als ich wieder hinkam, da fiel mir ein: Das ist ja derselbe, der mich damals geschlagen hat. Ist das so unverständlich?

 

Verteidiger Fertig:

Ja, also mir ist es nicht ganz verständlich. Aber lassen wir diese Frage. Herr Zeuge, bleiben Sie dabei, daß es der damalige Blockführer Schlage war, wenn ich Ihnen sage, daß Schlage im Juni 1944 nicht in Block 11 war? [...]

 

Vorsitzender Richter:

Das behauptet er.

 

Verteidiger Fertig:

Ja, das behauptet er.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

44, oder meinen Sie 42?

 

Verteidiger Fertig:

Im Juni 1944, also das zweite Mal, als er ihn wiedererkannt haben will.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aha. Proszę pana, czy pan obstaje przy swoim twierdzeniu, że pan, kiedy pan przybył, przyszedł po raz drugi do bunkra, że pan rozpoznał tego człowieka, który pana bił za pierwszym razem, jeżeli panu powiem, że Schlagiego w czerwcu 44 roku, to znaczy, kiedy pan był drugi raz, nie było tam na bloku?

 

Zeuge Józef Kret:

Ale był koniec września, początek października 44 roku, przecież [+ wtedy] był Schlage, ja byłem wtedy na bloku 11 i on był Blockführerem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber es war doch so, daß Ende September und Anfang Oktober 1944, als ich auf dem Block 11 war, da war er Blockführer von Block 11.

 

Zeuge Józef Kret:

Ich war damals drei oder vier Wochen im Block 11 da oben.

 

Verteidiger Fertig:

Sie sagten doch, Sie seien im Juni 44 im Block 11 gewesen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

No, a w czerwcu...

 

Vorsitzender Richter:

Und im Oktober.

 

Richter Perseke:

Zum dritten Mal.

 

Zeuge Józef Kret:

Im Oktober.

 

Verteidiger Fertig:

Und im Oktober. Ja, wann haben Sie ihn denn wiedererkannt: im Juni oder im Oktober?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To, kiedy pan go rozpoznał, w czerwcu, czy we wrześniu?

 

Vorsitzender Richter:

Das zweite Mal.

 

Zeuge Józef Kret:

[Tego] sobie dokładnie [+ nie przypominam], chyba, chyba drugi raz, bo myśmy

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

To znaczy drugi raz, kiedy? — Ich weiß es nicht mehr genau. Ich glaube, das zweite Mal, als ich dort war.

 

Zeuge Józef Kret:

W czerwcu z powodu ucieczki jednego [+ więźnia] z naszego komanda, ale nie z pracy, tylko on nie poszedł do pracy, został w obozie i uciekł. Ale mimo [to] zaprowadzono nas do bunkra i jedną noc siedzieliśmy w bunkrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war nämlich wegen der Flucht eines unserer Kameraden in einem Arbeitskommando. Der ist

 

Verteidiger Fertig [unterbricht]:

Herr Zeuge, der Grund ist hier uninteressant.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darf ich aber trotzdem bitte beenden, oder muß ich aufhören?

 

Verteidiger Fertig:

Ja, bitte schön, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Na bitte, dann beenden Sie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Na, ich weiß es nicht, ich frage es ja nur.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, bitte schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er blieb zuerst mal im Lager und ist dann geflüchtet. Dann wurden wir für einen Tag in den Bunker gebracht. Das war im Juni.

 

Vorsitzender Richter:

Das war im Juni.

 

Verteidiger Fertig:

Ja. Dann eine letzte Frage: Herr Zeuge, ist es richtig, daß Sie in den »Auschwitz-Heften« Nummer 1 über Ihre heutige Schilderung einen ausführlichen Bericht geschrieben haben?

 

Vorsitzender Richter:

Unter dem Titel »Ein Tag im«

 

Staatsanwalt Vogel [unterbricht]:

Ich widerspreche dieser Frage. Der Zeuge hat damals keinen Bericht geschrieben über seine heutige Zeugenaussage, sondern er hat einen Bericht geschrieben über einen Tag in der Strafkompanie. Über seinen Aufenthalt, seine Erlebnisse in der Strafkompanie hat der Zeuge bisher kaum etwas gesagt.

 

Verteidiger Fertig:

Nun gut. Also Herr Zeuge, haben Sie in den »Auschwitz-Heften« einen Bericht verfaßt über Ihre Erlebnisse in Auschwitz?4

 

Richter Perseke:

In der Strafkompanie.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, ja, übersetzen Sie die Frage.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Proszę świadka, czy napisał pan w Zeszytach Oświęcimskich sprawozdanie pod tytułem: »Jeden dzień w kompanii karnej«?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Verteidiger Fertig:

Dieser Bericht bringt eine ziemlich ausführliche Schilderung über das, was Sie zuletzt geschildert haben, nämlich darüber, als Sie diese 35 Stockschläge erhalten haben. Sie haben dort auch alle SS-Männer namentlich aufgeführt, die Sie also namentlich kennen, nämlich Aumeier, Grabner und Palitzsch. Ich glaube, dann noch einen. Den Blockführer Schlage haben Sie in diesem Bericht nicht erwähnt.

 

Zeuge Józef Kret:

Nein.

 

Verteidiger Fertig:

Können Sie sich das erklären?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W pana ówczesnym sprawozdaniu przy wyliczeniu esesmanów obecnych przy tym, k iedy pan otrzymał 35 uderzeń, to znaczy to, co pan opisywał tutaj w swoim zeznaniu, wyliczył pan z nazwiska Grabnera, Palitzscha, Aumeiera, i jeszcze zdaje się kogoś innego, nie wymienił pan jednak Blockführera Schlage.

 

Zeuge Józef Kret:

To były głosy. Głos Grabnera, Aumeiera i Palitzscha znałem, a głosu Schlagego ja nie znałem, bo go nigdy nie słyszałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ging damals um die Stimmen. Und die Stimmen von Aumeier, Grabner, Palitzsch, die kannte ich. Und die Stimme von Schlage habe ich nicht gehört.

 

Verteidiger Fertig:

Ja, es wäre doch naheliegend gewesen, daß Sie gerade denjenigen in diesem Bericht nennen, der Ihnen damals diese Schläge verabreicht hat. Hat Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt, also nach dem Kriege, jemand gesagt, daß Blockführer damals Schlage war oder daß einer der Blockführer Schlage war?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Leży blisko przypuszczenie, że pan wyliczając tych ludzi, musiałby [wymienić] tego człowieka, który pana uderzył. Czy po wojnie już ktoś panu powiedział, że blockführerem wówczas, w tym czasie, był Schlage?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja w [paździer niku], to znaczy, kiedy te trzy tygodnie siedziałem, to ja widziałem, że Schlage jest Blockführerem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als ich damals im Oktober die drei Wochen dort gewesen bin, da habe ich gewußt, daß Schlage der Blockführer des Blocks ist.

 

Zeuge Józef Kret:

Z bloku 11 uciekł Barcikowski. Z tej czwórki meliorantów, która była ze mną osadzona na górze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vom Block 11 flüchtete ein Mann namens Barcikowski. Das war einer von den vieren, die mit mir im Meliorationskommando5

 

Verteidiger Fertig [unterbricht]:

Herr Vorsitzender, ich habe keine Frage mehr. Das letztere, das betrifft nicht mehr meine Frage.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Herr Zeuge, Sie haben da in Ihrem Bericht geschrieben: »Der diensttuende Wärter sah auf die niedergeschlagene Gestalt der jungen Frau und fragte noch einmal, ob kein anderes Vergehen festzustellen sei als die Hinlegung des Brotes.« Sie haben uns gesagt, er wäre an und für sich böse gewesen, daß die Wächter, diese beiden SS-Männer, die Frau sechs Kilometer hergeschleppt hätten bis zu dem Block 11.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

War das auch Schlage?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Proszę pana w swoim sprawozdaniu napisał, że jeden z esesmanów popatrzył na kobietę i zapytał: »Czy to wszystko, co ona zrobiła?« Więc dzisiaj pan nam powiedział, że wyglądało [+ to] tak, że ten wachmann był zły na esesmana, że on sześć kilometrów prowadził ze sobą tą kobietę z [+ powodu] takiej drobnostki. Czy to był również Schlage?

 

Zeuge Józef Kret:

Nein, nein, nein. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Das war nicht Schlage. Ja, gut.

 

Verteidiger Bürger:

Herr Zeuge, wie sah denn der Blockführer Schlage aus? Können Sie ihn mal schildern?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pros zę świadka, jak wyglądał Blockführer Schlage? Proszę opisać go.

 

Zeuge Józef Kret:

Opisać. No, to był blondyn, taki trochę ryży blondyn.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein blonder Mann, so rötlich-blond.

 

Zeuge Józef Kret:

Mógł mieć, ja wiem, ze 40 lat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie alt mag er gewesen sein? So 40 Jahre alt.

 

Verteidiger Bürger:

Wie groß? Groß?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jakiego wzrostu?

 

Zeuge Józef Kret:

No, to był wyżej niż średni [+ wzrost].

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war etwas mehr als mittelgroß.

 

Verteidiger Bürger:

Sie haben in Ihrem Artikel in den »Auschwitz-Heften« geschrieben, diese zwei SS-Männer, die Sie geschlagen hätten, seien starke, mächtig gebaute SS-Männer gewesen. Ist das richtig?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan napisał w swoim sprawozdaniu, że ci, którzy pana bili, to byli wysocy, mocni, potężni esesmani.

 

Zeuge Józef Kret:

No, bo bili mocno, prawda.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil sie ja stark geschlagen haben.

 

Verteidiger Bürger:

Aha. Ich habe keine Frage mehr an den Zeugen, danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Verteidiger Erhard:

Ganz kurze Frage.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan siedzi.

 

Verteidiger Erhard:

Herr Zeuge, Sie haben in dem eben schon mehrfach zitierten Artikel oder Aufsatz unter anderem auf der Seite 97 der »Auschwitz-Hefte« Numero 1 geschrieben, und zwar über die Zeit, als Sie in dem Block 11 in der Dunkelzelle saßen: »Eines Tages wurde von außen durch die Ventilationslücke ein Stückchen Brot in meine Zelle geworfen.«

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Verteidiger Erhard:

»Jemand hatte an die Verurteilten gedacht.« Nun überspringe ich einige Sätze. »Die Fäden dieser«...

 

Vorsitzender Richter:

»Leisen, wohltätigen«.

 

Verteidiger Erhard:

Ja, ja, »wohltätigen und klugen Aktion führten meistens zu jener Häftlingsgruppe, welche die Aufnahme der ins Lager ankommenden Transporte führte.«6

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Verteidiger Erhard:

Und so weiter. Woher, glauben Sie, daß diese Gruppe, also die Aufnahmegruppe, das Brot hatte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak pan przypuszcza? Skąd ta grupa przyjmujących miała chleb?

 

Zeuge Józef Kret:

To ja tego nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Po niemiecku. — Das weiß ich nicht.

 

Zeuge Józef Kret:

Ale według mojego głębokiego przekonania, ta grupa spowodowała, że ktoś chleb wrzucił do mojej celi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, woher sie das hatten. Aber das ist meine tiefe Überzeugung, daß diese Gruppe herbeigeführt hat, daß man mir das Brot hereingeworfen hat.

 

Verteidiger Erhard:

Eine zweite Frage: Hat Ihnen Herr Smoleń zu irgendeinem Zeitpunkt etwas darüber erzählt, woher er und sein Kommando das Brot und andere Nahrungsmittel bekommen h atten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu [+ pan] Smoleń później, kiedykolwiek opowiadał, skąd on i ludzie należący do jego komanda, mieli chleb i inne środki żywnościowe?

 

Zeuge Józef Kret:

Nie, nie mówił mi o to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, hat er mir nicht gesagt.

 

Verteidiger Erhard:

Danke.

 

Vorsitzender Richter:

Nein. Nun, Herr Zeuge, Sie haben vorhin noch den Namen Baretzki genannt.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Was wissen Sie von Baretzki?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan mówi po niemiecku!

 

Zeuge Józef Kret:

Nie, bo to już zawiłe rzeczy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist kompliziert, da spreche ich polnisch.

 

Zeuge Józef Kret:

Diese zwei SS-Männer, die uns damals verhaftet haben, wie wir von der Dame dieses

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Von dem Vermessungskommando, ja.

 

Zeuge Józef Kret:

Brot hatten, die haben schlecht Deutsch gesprochen. Die haben miteinander Rumänisch gesprochen. Ich habe die damals zum ersten Mal gesehen. Die hatten den Eindruck gemacht, daß sie nicht lange im Lager sind. Man sah das. Wir hatten schon Erfahrung.

 

Vorsitzender Richter:

Auf einen Blick, ja.

 

Zeuge Józef Kret:

Die waren wahrscheinlich nicht lange da, die waren frisch ins Lager als SS gekommen. Die waren unsere Wächter. — Bo może gdyby byli dłużej, to może by z powodu tego chleba nas nie wlekli do obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn sie nämlich länger im Lager gewesen wären, dann hätten sie uns wegen des Brotes nicht so ins Lager geschleppt.

 

Zeuge Józef Kret:

Widziałem pierwszy raz te twarze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Gesichter habe ich zum ersten Mal gesehen.

 

Zeuge Józef Kret:

Kiedy w styczniu lub w lutym tego roku, ja chodzę każdego tygodnia do klubu prasy [międzynarodowej] w Krakowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich gehe jede Woche in den Klub der internationalen Presse in Krakau. Und als ich im Januar oder Februar dieses Jahres dorthin gegangen bin...

 

Zeuge Józef Kret:

Da habe ich in einer Zeitung die Fotografien von diesen Angeklagten gesehen, mit Namen. Es war eine Fotografie mit dem Namen Baretzki, ein rumänischer Volksdeutscher. Und der schien mir ähnlich diesem SS-Mann, der uns damals wegen dieses Brots nach...

 

Vorsitzender Richter:

Abgeführt hat.

 

Zeuge Józef Kret:

Abgeführt hat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ins Lager gebracht hat.

 

Vorsitzender Richter:

Schien Ihnen ähnlich zu sein?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte machen Sie mal den Vorhang zu. Herr Zeuge, wollen Sie bitte jetzt einmal sehen, wenn die Angeklagten aufgestanden sind, ob Sie irgendwo die von Ihnen benannten Schlage, Stark und Baretzki wiedererkennen.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ich bitte Sie, mal aufzustehen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan rozpoznał [Schlagego], Starka i Baretzkiego spośród tych tutaj.

 

Zeuge Józef Kret:

No, spróbuję.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich werde es versuchen.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Gehen Sie nur von vorn aus.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Niech pan [+ zacznie] od początku, niech pan od początku [+ zacznie]!

 

Zeuge Józef Kret:

[unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Schlage ist der erste.

 

Zeuge Józef Kret:

[Pause] Kaduk.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kaduk.

 

Zeuge Józef Kret:

Kaduk. Baretzki. Sie waren damals mit uns [unverständlich] Einmal, wie ich schon von der Strafkompanie zurück war, nach einem Jahr, Sie haben mich einmal getroffen im Lager. Sie haben mich angehalten und haben gefragt: »Du warst in der Strafkompanie, nicht wahr?« Und ich habe gesagt: »Ja.« Aber ich habe damals Angst gehabt, warum Sie diese Frage mir gestellt hatten. Und ich hatte gedacht, vielleicht lebe ich zu lang im Lager, daß ich aus der Strafkompanie ebend herausgekommen bin. »Sind Sie es nicht? Sie waren es doch.«

 

Vorsitzender Richter:

Aber Sie waren doch damals, Baretzki, noch im Wachsturmbann um diese Zeit, wie das passiert ist, im Oktober 1942?

 

Sprecher (nicht identifiziert):

[unverständlich] Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Verteidiger Gerhardt:

Nach seiner Aussage ja.

 

Zeuge Józef Kret:

Nein?

 

Angeklagter Baretzki:

[unverständlich] bekannt, daß wir eine Frau geholt haben.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte?

 

Angeklagter Baretzki:

Das ist mir ganz neu.

 

Vorsitzender Richter:

Nun ja, weiter. Also Sie haben erkannt: Schlage, Baretzki. Wen erkennen Sie noch?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja, Kaduk.

 

Vorsitzender Richter:

Kaduk.

 

Zeuge Józef Kret:

Boger. [Pause] Und diesen

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Kommen Sie noch mal hierher.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja. Dylewski. [unverständlich] Ja, und ich sehe nicht den Stark.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich sehe nicht den Stark.

 

Zeuge Józef Kret:

Wo ist der Stark?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wo ist der Stark? [Pause] Nein, nein [unverständlich]

 

Zeuge Józef Kret:

Bednarek. [Pause] Gdzie są jeszcze oskarżeni? [...] [unverständlich] ja tutaj nie widzę Starka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wo sind die Angeklagten? Wo ist der Stark?

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Na, also wir wollen Ihnen helfen. Das ist der zweite von rechts.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Drugi po prawej stronie.

 

Zeuge Józef Kret:

Oh, ja, ja, ja. [unverständlich] Er hat sich geändert.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. So, dann nehmen Sie wieder Platz.

 

Verteidiger Erhard:

[unverständlich] die letzte Bemerkung des Zeugen besonders zu vermerken. Ich beantrage, es ins Protokoll aufzunehmen.

 

Vorsitzender Richter:

Wie heißt die letzte Bemerkung?

 

Verteidiger Erhard:

Er hat gesagt:

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

»Oh, er hat sich verändert. «

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

»Oh, er hat sich verändert.«

 

Vorsitzender Richter:

»Er hat sich verändert.« Wenn Sie wollen: Der Zeuge erkannte zunächst den Angeklagten Stark nicht. Als er auf dessen Person hingewiesen wurde, erklärte er: »Oh, er hat sich verändert.« Wollen Sie das bitte vorlesen.

 

Richter Perseke:

Geändert.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Teraz będzie przeczytane.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte?

 

Sprecher (nicht identifiziert):

»Geändert« hat er gesagt.

 

Zeuge Józef Kret:

On był przedtem [blondynem][unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Geändert. So, Verzeihung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Er hat sich geändert.«

 

Vorsitzender Richter:

»Er hat sich geändert.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

[Pause] Ja, ja, das ist protokolliert worden.

 

Protokollführer:

»Der Zeuge erkannte den Angeklagten Stark zunächst nicht. Als er auf dessen Person hingewiesen wurde, erklärte er: ›Oh, er hat sich geändert.‹ «7

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Świadek nie rozpoznał z początku Starka, kiedy pokazano mu jego osobę, powiedział: »O, on się zmienił bardzo.«

 

Vorsitzender Richter:

Ja, ist richtig, vorgelesen und genehmigt. Ich habe keine Fragen mehr. Sind welche von seiten der Verteidiger, Rechtsanwalt Gerhardt?

 

Verteidiger Gerhardt:

Ich bitte um Entschuldigung, vielleicht ist die Frage schon beantwortet worden während meiner Abwesenheit. Wann waren Sie in der SK? In welchem Jahr?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kiedy, w którym roku pan był w [kompani] karnej?

 

Zeuge Józef Kret:

W 42.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

1942.

 

Verteidiger Gerhardt:

1942. Da waren Sie in der SK?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Był pan w kompanii karnej?

 

Zeuge Józef Kret:

W kompani karnej, tak, w Brzezince.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der Strafkompanie in Birkenau.

 

Verteidiger Gerhardt:

In Birkenau. Diese Fotografie, war das in einer Zeitschrift?

 

Zeuge Józef Kret:

To było w jakiejś, bodajże nawet w niemieckiej [+ gazecie], tam są wszystkie, z całej Europy gazety, to było może nawet »Frankfurter Allgemeine Zeitung«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, das war in einer Zeitung. Wir haben dort alle Zeitungen. Und ich glaube bald, daß es in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« war.

 

Verteidiger Gerhardt:

Ja. Sind Sie auch im Jahr 42 wieder aus der SK entlassen worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan został zwolniony w 42 z kompanii karnej?

 

Zeuge Józef Kret:

Po 3 miesiącach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach drei Monaten.

 

Verteidiger Gerhardt:

Nach drei Monaten.

 

Zeuge Józef Kret:

Myśmy skazani byli na 3 miesiące.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir wurden zu drei Monaten verurteilt.

 

Verteidiger Gerhardt:

Ja. Und bei welcher Gelegenheit haben Sie Baretzki wiedergesehen? Sie sagten doch, nach Ihrer Entlassung hätten Sie ihn wiedergesehen.

 

Zeuge Józef Kret:

W 43 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

1943.

 

Zeuge Józef Kret:

Mniej więcej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ungefähr, wie es mir scheint.

 

Verteidiger Gerhardt:

Wo? Im Stammlager?

 

Zeuge Józef Kret:

W czasie naszej pracy, kiedyśmy do pracy szli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Während unserer Arbeit, das heißt eher, wie wir zur Arbeit gingen.

 

Verteidiger Gerhardt:

Ja, richtig. Ich möchte jetzt wissen: War das im Stammlager dann wieder?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to było w obozie macierzystym?

 

Zeuge Józef Kret:

To było poza obozem — aber im KL-Bereich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war außerhalb des Lagers, aber im Bereich der Kleinen Postenkette.

 

Vorsitzender Richter:

Der Großen Postenkette.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W małej, czy dużej?

 

Zeuge Józef Kret:

W dużej, dużej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Innerhalb der Großen Postenkette.

 

Zeuge Józef Kret:

Großen Postenkette.

 

Verteidiger Gerhardt:

War es in der Gegend von Birkenau oder von dem Stammlager?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to było w pobliżu Brzezinki, czy w pobliżu obozu macier zystego?

 

Zeuge Józef Kret:

Raczej w pobliżu Brzezinki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eher in der Nähe von Birkenau.

 

Zeuge Józef Kret:

Ponieważ zawsze prace wykonywaliśmy tam w tą stronę gdzie była Brzezinka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil wir immer die Arbeit ausgeführt haben in dieser Richtung, wo Birkenau liegt.

 

Verteidiger Gerhardt:

Und wissen Sie, welche Funktion Baretzki zu diesem Zeitpunkt hatte, 43?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie pan jaką on miał funkcję wtedy w 43 roku?

 

Zeuge Józef Kret:

Nie wiem. Nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das weiß ich nicht.

 

Zeuge Józef Kret:

Nein.

 

Verteidiger Gerhardt:

Können Sie es noch in etwa angeben? Frühjahr, Sommer 43?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Może pan mniej więcej powiedzieć, kiedy to było, lato, jesień, zima, wiosna?

 

Zeuge Józef Kret:

To raczej było ciepło wtedy, raczej ciepło. Daty nie mogę podać, nie pamiętam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war eher warm. Das Datum kann ich nicht angeben. Ich erinnere mich nicht daran.

 

Verteidiger Gerhardt:

Herr Zeuge, habe ich Sie eben richtig verstanden, als Sie Baretzki sahen? »Er sieht ihm sehr ähnlich«, haben Sie das gesagt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan wtedy, jak pan rozpoznał Baretzkiego, czy pan powiedział: »Wygląda bardzo podobny do niego«?

 

Zeuge Józef Kret:

Podobny do niego. Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, so habe ich gesagt.

 

Verteidiger Gerhardt:

Danke.

 

Vorsitzender Richter:

Die Angeklagten? Keine Fragen mehr, keine Erklärung mehr? Schlage, wollen Sie sich mal dazu äußern?

 

Angeklagter Schlage:

Keine Erklärung.

 

Vorsitzender Richter:

Sie geben keine Erklärung ab. Herr Medizinaldirektor.

 

Sachverständiger Lechler:

Ich wollte den Zeugen fragen, ob er den Angeklagten Stark damals so kennengelernt hat, daß er in der Lage ist, die damalige Persönlichkeit des Angeklagten zu schildern und Charakterzüge aufzuweisen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan, to jest rzeczoznawca proszę pana, który pyta się pana, czy pan zauważył wtedy pewne charakterystyczne jakieś okoliczności, które by dały panu możność stwierdzić jakieś cechy charakteru oskarżonego Starka, w tym czasie?

 

Zeuge Józef Kret:

Tak. Ja muszę się przyznać, że Starkiem specjalnie interesowałem się z takiej pedagogicznej strony.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich muß zugeben, daß ich mich für Stark besonders interessiert habe, und zwar vom pädagogischen Standpunkt aus.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja nawet rozmawiałem parę razy z Wąsowiczem na jego temat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe sogar einige Male mit Wąsowicz über ihn gesprochen.

 

Zeuge Józef Kret:

Wąsowicz, który go znał bardzo dobrze, bo go przygotowywał nawet do egzaminu, mówił, że nie wie, co z tym Starkiem właściwie jest. W gruncie rzeczy to nie jest zły człowiek, a w jaki sposób on mógł się znaleźć i takie rozmaite przecież [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe oft mit dem Wąsowicz über ihn gesprochen, der ihn doch sehr gut kannte, weil er ihn doch zur Prüfung vorbereitet hat. Und er hat zu mir gesagt, er weiß nicht, was eigentlich mit dem Stark los ist: »Der ist im Grunde genommen anständig. Wie kommt er hierher, und wie kommt er dazu, solche Sachen zu machen?«

 

Zeuge Józef Kret:

Mnie się zdawało, że on jako młody człowiek za wcześnie znalazł się pod wpływem tej ideologii.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es schien mir, daß er als ein zu junger Mensch zu früh unter den Einfluß dieser Ideologie gekommen ist.

 

Zeuge Józef Kret:

Przypominam sobie także, że był to Wąsowicz albo Smoleń, albo Schubert, albo Trembaczowski, a może Bock, jeden z tych, który mi powiedział, że słyszał jak Stark powiedział, że: — »Mitleid ist Schwäche« oder: »Mitleid heißt Schwäche«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Irgend jemand hat mir gesagt, entweder war das Wąsowicz oder Smoleń oder Trembaczowski, vielleicht auch Bock, vielleicht auch Bock, daß er von Stark gehört hat so einen Ausdruck: »Mitleid ist« oder »Mitleid heißt Schwäche«.

 

Sachverständiger Lechler:

[Pause] Wie alt haben Sie damals Stark geschätzt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak pan określał wtedy, ile on mógł mieć lat? Według pana przypuszczeń.

 

Zeuge Józef Kret:

On wyglądał wtedy na jakieś 23, 24 lata.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat damals ausgesehen wie ein 23-, 24jähriger.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] So. Wenn keine Fragen mehr sind

 

Verteidiger Gerhardt [unterbricht]:

Entschuldigen Sie, Herr Vorsitzender.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Verteidiger Gerhardt:

Vielleicht noch mal eine Frage. Dieser Vorfall mit diesem Abführen, wann war das noch in etwa?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To zdarzenie z tym odprowadzeniem, kiedy to było mniej więcej?

 

Zeuge Józef Kret:

To było

 

Verteidiger Gerhardt [unterbricht]:

Mit dieser Frau mit dem

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Am 13. Januar 1942.

 

Verteidiger Gerhardt:

Ich bedanke mich.

 

Zeuge Józef Kret:

Ja, 42.

 

Verteidiger Gerhardt:

Danke.

 

Vorsitzender Richter:

Stimmt das?

 

Zeuge Józef Kret:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Którego to było?

 

Vorsitzender Richter:

Wie Sie von dem Walde aus, von dem Vermessungskommando abgeführt worden sind, das war am 13. Januar 42?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Proszę pana, kiedy pan został

 

Zeuge Józef Kret [unterbricht]:

Mai, 13. Mai.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mai.

 

Vorsitzender Richter:

13. Mai. Also, Herr Rechtsanwalt Gerhardt, 13. Mai 42.

 

Verteidiger Gerhardt:

Vielen Dank.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Zeuge, können Sie das, was Sie gesagt haben, mit gutem Gewissen beschwören?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy może pan z czystym sumieniem przysiąc na to, co pan powiedział?

 

Zeuge Józef Kret:

To wszystko, co powiedziałem, mogę z czystym sumieniem przysiąc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was ich gesagt habe, kann ich mit gutem Gewissen beeiden.

 

Vorsitzender Richter:

Ich bitte Sie, den Eid in polnischer Sprache zu [+ sprechen].

 

– Schnitt –

 

 

 

1. Vgl. Josef Kret: »Ein Tag in der Strafkompanie«, in: Hefte von Auschwitz 1, 1959, S. 87-124.

2. Vgl. Beweisantrag von Nebenklagevertreter Ormond vom 03.08.1964, in dem er u.a. die Ladung des Zeugen Kret folgendermaßen begründet: »Dieser Zeuge bekundet, daß Stark an den Massentötungen der russischen Kriegsgefangenen im Russenlager maßgeblich beteiligt war.« Siehe Anlage 4 zum Protokoll der Hauptverhandlung vom 06.08.1964, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 101.

3. Am 27.05.1942 wurden 168 Häftlinge erschossen. Vgl. Czech, Kalendarium, S. 216.

4. Vgl. Josef Kret: »Ein Tag in der Strafkompanie«, in: Hefte von Auschwitz 1, 1959, S. 87-124.

5. Vgl. Czech, Kalendarium, S. 913.

6. Vgl. Josef Kret: »Ein Tag in der Strafkompanie«, in: Hefte von Auschwitz 1, 1959, S. 97.

7. Vgl. Protokoll der Hauptverhandlung vom 08.10.1964, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 103, Bl. 778.

 

 
 
 
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