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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

46. Verhandlungstag, 15.5.1964 und 48. Verhandlungstag, 22.5.1964

 

Vernehmung des Zeugen Stanisław Kłodziński

 

Vorsitzender Richter:

»Verkündet: Unter Aufhebung des Verschonungsbeschlusses der 3. Strafkammer des Landgerichts in Frankfurt am Main vom 7. Oktober 1963 ist der Angeklagte Stark aufgrund des bestehenden Haftbefehls des Amtsgerichts Stuttgart vom 6.4.1959, erweitert durch den Beschluß des Amtsgerichts Frankfurt vom 24.7.1959, in Untersuchungshaft zu nehmen. Nach den Bekundungen des Zeugen Kral ist der Angeklagte Stark dringend verdächtig, die ihm zur Last gelegten Taten als Täter begangen zu haben. Danach reichen die ihm am 7. Oktober 1963 angeordneten Maßnahmen nicht mehr aus, um den bestehenden Fluchtverdacht auszuräumen.«1 Ich bitte nun den Zeugen Kłodziński vorzutreten. [Pause]

 

Sprecher (nicht identifiziert):

[unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Was können Sie?

 

Sprecher (nicht identifiziert):

[unverständlich]

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das können Sie machen.

 

– Schnitt –

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Neubau-Kommando.

 

Vorsitzender Richter:

Zum Neubau-Kommando als Maurer. Und haben neue Baracken aufgebaut. Insgesamt etwa drei Monate waren Sie bei diesem Kommando.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das stimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Sagen Sie, wo waren Sie untergebracht in dieser Zeit, in welchem Block?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Im Block 8a.

 

Vorsitzender Richter:

Im Block 8a. Wissen Sie noch, wer der Blockführer gewesen ist von diesem Block 8a?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, nein.

 

Vorsitzender Richter:

Das wissen Sie nicht mehr. Sie haben einmal gesagt, Sie hätten noch die Auffassung, daß es ein gewisser Alois gewesen sei. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das war der Blockälteste.

 

Vorsitzender Richter:

Ach, das war der Blockälteste.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

In Block 9. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Alois war in Block 9. In Quarantäne.

 

Vorsitzender Richter:

In Block 9. Aber wer das ist, wissen wir nicht. Wir wollen uns jetzt zuwenden der Zeit, in der Sie in Block 8 gewesen sind.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

8a.

 

Vorsitzender Richter:

8a. Wer war in Block 8a der Blockälteste?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bednarek, Emil.

 

Vorsitzender Richter:

Bednarek. Sie haben damals bei Ihrer Vernehmung von einem gewissen Benarek gesprochen. Haben das aber nur phonetisch noch so im Ohr gehabt, wie Sie damals gesagt haben. Bednarek war Ihr Blockältester.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie noch, wie der Stubendienst hieß?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ein gewisser Marchwicki, ein Pole.

 

Vorsitzender Richter:

Marchwicki, ein Pole. Nun, wollen Sie uns zunächst einmal erzählen, was Ihr Blockältester Bednarek in der Zeit, in der Sie in dem Block waren, für eine Rolle gespielt hat.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Blokowy Marchwicki b ył jeden

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Blockältester Marchwicki

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Był jednym z najgroźniejszych blokowych w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Marchwicki?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie Marchwicki, tylko Bednarek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also, er hat sich geirrt: Der Blockälteste Bednarek war einer der Gefährlichsten im Lager.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Starał się ażeby życie więźnia było możliwie jak najbardziej trudne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er versuchte, das Leben des Häftlings so schwer wie möglich zu gestalten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bił więźniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er schlug die Häftlinge.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Uprawiał »sport« z więźniami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er trieb »Sport« mit den Häftlingen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Których to wynikiem działań była częsta śmierć na bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dessen Folge der Tod auf dem Block war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kilkakrotnie widziałem

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe mehrere Male gesehen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jak zabijał więźniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie er die Häftlinge tötete.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ponieważ to byli moi koledzy, z którymi razem do obozu przyjechałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Da es meine Kameraden waren, die mit mir zusammen ins Lager kamen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I którzy razem ze mną przeszli do pracy w Neubau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die mit mir zusammen zur Arbeit im Neubau gekommen sind.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z ulubionych »sportów« Bednarka

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu den beliebtesten »Sportarten« von Bednarek [gehörte]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Było stawianie więźnia w przysiadzie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß er einen Häftling in Hockstellung stellte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Do wyciągniętych rąk dawano mu taboret obozowy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er bekam dann einen Hocker aus dem Lager in die Hände gedrückt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I w ten sposób kilka godz in czekać.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und mußte in dieser Haltung einige Stunden bleiben.

 

Vorsitzender Richter:

In Kniebeuge?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

In Kniebeugen, ja. — Najdrobniejsze przewinienia były przez blokowego bardzo ostro karane: biciem i znęcaniem się nad więźniem

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die kleinsten Vergehen wurden durch den Blockältesten sehr scharf bestraft, durch Schläge und durch Mißhandlungen an den Häftlingen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Było już późno jesienią

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war Spätherbst

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kiedy blokowy wyprowadził cały blok po apelu przed blok

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als der Blockälteste den ganzen Block nach dem Appell vor den Block führte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kazał wszystkim zdjąć całą z siebie odzież

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er ließ alle sich vollständig ausziehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I następnie po półgodzinnym czekaniu na wodzie i śniegu

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann nach einhalbstündigem Warten in Regen und Schnee

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zaprowadził więźniów do Baderaumu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Führte er die Häftlinge in den Baderaum zurück. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na skutek tego kilku więźniów uległo zapaleniu płuc.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Infolgedessen bekamen einige von den Häftlingen Lungenentzündung.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na skutek znęcania się Bednarka mogę stwierdzić, że przynajmniej 5, 6 więźniów zostało przez niego na moich oczach zabitych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Infolge der Mißhandlungen von Bednarek kann ich feststellen, daß zumindest fünf bis sechs Häftlinge vor meinen Augen von Bednarek getötet wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Późną jesienią albo na początku zimy na skutek choroby zostałem przeniesiony na blok 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Spät im Herbst oder Anfang Winter wurde ich infolge einer Erkrankung auf den Block 28 verlegt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Ich darf Sie bitten, jetzt zunächst einmal eine Zäsur zu machen, denn jetzt kommt ja eine ganz andere Art Ihrer Beobachtungen. Und wir wollen noch einen kleinen Moment hier stehenbleiben bei Ihrer Zeit, in der Sie in Block 8a untergebracht waren. [...] Können Sie mir noch Namen nennen der Häftlinge, die durch diese Behandlung des Angeklagten Bednarek zu Tode gekommen sind?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nicht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein. Die Namen von Häftlingen, die tot waren, kann ich nicht nennen.

 

Vorsitzender Richter:

Können Sie nicht nennen? Sie haben gesagt, fünf bis sechs Häftlinge sind unter Ihren Augen getötet worden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Wollen Sie uns sagen, wie dieser Tod herbeigeführt worden ist?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na skutek bicia kijem, być może, że to była noga od taboretu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Infolge der Schläge mit dem Stock. Es kann sein, daß es ein Bein von einem Hocker gewesen ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Więzień padał na ziemię korytarza

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Fiel ein Häftling auf den Boden im Korridor

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Skąd następnie po pobiciu, po skopaniu więźnia zostawał przeniesiony w kierunku bloku 28 do Leichenhali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und von dort, nachdem er getreten und geschlagen wurde, brachte man ihn auf den Block 28 in die Leichenhalle.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ci, którzy wynosili zabitych, to nie byli pielęgniarze tylko Leichenträgerzy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Häftlinge, die die Leichen fortgetragen haben, waren keine Pfleger, sondern die Leichenträger.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Haben sich alle diese Fälle so abgewickelt, wie Sie eben erzählt haben, oder gab es auch andere Fälle?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Spezielle andere Fälle habe ich nicht gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie nicht gesehen. In all diesen Fällen hat er, nämlich Bednarek, mit einem Stock oder mit einem Stuhlbein die Häftlinge zusammengeschlagen, [...] bis sie auf dem Boden lagen, und dort noch getreten und geschlagen, bis sie dann schließlich tot waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und Sie sagen nun, fünf bis sechs Häftlinge. Wir müssen eine genaue Zahl feststellen, die Sie ganz bestimmt heute noch in Erinnerung haben. Können Sie sich heute noch an mindestens zwei Fälle entsinnen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Die Sie gesehen haben?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich bin überzeugt, das waren mehr als zwei Fälle.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sind überzeugt, daß

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Und wenigstens fünf oder sechs Fälle.

 

Vorsitzender Richter:

Mindestens fünf oder sechs Fälle.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mindestens, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Wenn Sie also schon sagen: »fünf oder sechs Fälle«, dann können wir von sechs Fällen schon mal gar nicht reden, nicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Also fünf.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie noch eine gewisse Vorstellung davon, daß in diesen fünf Fällen Leute auf diese Art und Weise getötet worden sind? Wenn Sie auch die Namen nicht mehr wissen und die einzelnen Umstände nicht mehr. Aber haben Sie das Bild noch vor Augen, wo in fünf Fällen derartige Tötungen vorgenommen worden sind?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Solche Bilder habe ich vor meinen Augen. Jetzt sehe ich einen Häftling, der ziemlich alt war und darum war nicht so — zgrabny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nicht so geschickt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nicht so geschickt. Und er wurde zuerst auf den Korridor...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Geworfen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Geworfen und dann so geschlagen, daß er tot war. Das erinnere ich mich und habe es vor meinen Augen noch.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und haben Sie ein solches Bild noch mehr vor den Augen? Ein weiteres?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, ich kann es so genau nicht beschreiben, nein.

 

Vorsitzender Richter:

Ganz so genau können Sie es nicht beschreiben?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Aber Sie wissen bestimmt, daß dieser Vorfall, wenn Sie ihn auch heute nicht mehr vor Augen haben, sich mehrmals abgespielt hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Also außer diesem alten Häftling mindestens noch einer?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Noch mindestens einige. Zwei, drei Fälle bestimmt, bis fünf Fälle bestimmt. Ich bin davon überzeugt, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Also fünf Fälle bestimmt. [Pause] Nun, sagen Sie, wie kam denn Bednarek überhaupt dazu, diese Häftlinge so zu behandeln? Was war denn die Ursache dazu oder die Veranlassung?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przypuszczam, że tak. To było albo niezgrabne poruszanie się, niezbyt szybkie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich nehme an, daß es einen Grund gab, also der eine hat sich nicht geschickt genug...

 

Vorsitzender Richter:

Bewegt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Verhalten, bewegt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nieporządnie pościelił łóżko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat sein Bett nicht ordentlich zurecht gemacht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wywróciła mu się miska z jedzeniem i powalała podłogę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oder es fiel ihm eine Schüssel mit dem Essen aus den Händen und beschmutzte den Boden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak ie rzeczy były przez blokowego bardzo ostro karane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Solche Fälle wurden von dem Blockältesten sehr scharf bestraft.

 

Vorsitzender Richter:

Zum Anlaß genommen, die Leute zu schlagen. Wenn er sie nun geschlagen hatte und die Leute lagen tot am Boden, was hat denn der Bednarek dann getan?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

No krzyczał przy tym, przeklinał ich i wpadał w furię.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er schrie Sie an. Er verfluchte sie, er wurde wild.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I bił aż do śmierci.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und schlug, bis sie tot waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tym bardziej im więcej stawiał oporu więzień, którego bił.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und je mehr sich der Häftling wehrte, desto heftiger schlug er auf ihn ein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jeżeli nie upadł natychmiast po pierwszym ciosem to bił go jeszcze mocniej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn er nicht sofort nach dem ersten Schlag umgefallen war, dann schlug er auf ihn noch fester und noch mehr ein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dla obrony więźniowie

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Pytanie było, pytanie było — Darf ich bitte Ihre Frage übersetzen?

 

Vorsitzender Richter:

Bitte sehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Frage wurde nicht verstanden. — Ale co on robił potem, kiedy już więzień zmarł i leżał na podłodze? Co wtedy?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wracał do swojego pokoju blokowego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann ging er auf sein Zimmer zurück. Die Frage war: Was tat er, als der Häftling schon tot lag.

 

Vorsitzender Richter:

Jawohl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann kehrte er in sein Zimmer zurück.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wieczorami na bloku lubił po wieczornym gongu przechodzić przez salę i opowiadać o tym, jak będzie karał więźniów, którzy zbyt szybko nie wstaną porządnie i się nie umyją, spóźnią.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Abends, nach dem Appell, liebte er es, durch die Stube zu gehen und zu erzählen, wie er die Häftlinge schlagen wird, wenn sie nicht schnell genug aufstehen, wenn sie sich nicht ordentlich waschen, wenn sie nicht

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Zu spät auf den Appell gehen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn sie zu spät zum Appell erscheinen und so weiter.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Ja. Haben Sie auch etwas davon gehört oder gesehen, daß Bednarek nach solchen Taten in seiner Stube betete?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Er betete, ja. Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Modlił się.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Modlił się.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, er betete.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das stimmt, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie das selbst erlebt, oder haben Sie das erzählt bekommen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich habe das erzählt bekommen.

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben es erzählt bekommen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Hat er Sie persönlich auch einmal geschlagen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Persönlich nicht. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pana osobiście.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mnie osobiście nie bił.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mich persönlich schlug er nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Sie sind wie lange in diesem Kommando der Maurer gewesen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Circa drei Monate.

 

Vorsitzender Richter:

Circa drei Monate. Und was hatten Sie dann für ein Kommando?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich war noch beim Installateur-Kommando.

 

Vorsitzender Richter:

Wie lange?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube, ein oder zwei Monate. Und dann bin ich krank geworden.

 

Vorsitzender Richter:

Und dann sind Sie krank geworden. Und in der Zeit, als Sie bei den Installateuren waren, waren Sie da auch im Block 8a untergebracht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przez pewien okres czasu, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Einige Zeit lang, ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A potem na innych blokach 15, 16.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann später in den anderen Blocks: 15, 16.

 

Vorsitzender Richter:

So daß ich annehmen muß, daß Sie etwa um die Jahreswende 41/42 krank geworden sind. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Stimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Damit hatten Sie mit Bednarek nichts mehr zu tun?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein. Ich habe nur gehört, daß er später als Blockältester in der Strafkompanie war. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Da können Sie aber aus eigener Wissenschaft nichts mehr sagen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Wollen wir zunächst einmal hier stehen bleiben und fragen, ob bezüglich des Angeklagten Bednarek noch Fragen zu stellen sind.

 

Richter Perseke:

Eine Frage: Hatte Bednarek ein Zimmer allein als Blockältester?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Wahrscheinlich war noch der Blockschreiber mit ihm zusammen.

 

Richter Perseke:

Wahrscheinlich der Blockschreiber. Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Staatsanwalt?

 

Staatsanwalt Kügler:

Keine Fragen.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Keine Fragen, danke sehr.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Doktor Eggert?

 

Verteidiger Eggert:

Herr Zeuge, was für Schlafgelegenheiten hatten die Häftlinge in Block 8a? [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W jaki sposób spali?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W tym czasie więźniowie spali na podłodze

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu der Zeit schliefen die Häftlinge auf dem Boden

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I rozkładali sobie sienniki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und taten da drauf die Strohsäcke.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A później sienniki te układali rano.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später mußten sie morgens diese Strohsäcke

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W specjalną kostkę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aufeinanderlegen in einer bestimmten Art.

 

Verteidiger Eggert:

Wo haben sich diese Mißhandlungen im Block abgespielt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Vor allem im Korridor.

 

Verteidiger Eggert:

Waren da noch andere Häftlinge oder Funktionäre oder SS-Leute dabei?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński :

Oh, ja. Blockführer bestimmt, sehr oft.

 

Verteidiger Eggert:

Und die Häftlinge?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Da waren Stubendienste und andere Häftlinge aus den Stuben doch. Es war nicht leer im Korridor.

 

Verteidiger Eggert:

So daß also doch der gesamte Block, wenn ein solches Ereignis sich abgespielt hat, unterrichtet gewesen sein müßte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Słucham?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak, że w ten sposób cały blok musiał wiedzieć o takim wypadku, jeżeli [unverständlich]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak jest. Wiele osób z bloku wiedziało o tym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja, viele Menschen aus dem Block wußten dann davon.

 

Verteidiger Eggert:

Ist es denkbar, daß ein Mensch, der sich bei einem solchen Vorfall im Block befunden hat, diesen Vorfall nicht bemerken konnte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czy jest możliwe?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ist es möglich, daß...

 

Verteidiger Eggert:

Ein Mensch, der sich bei einem solchen Vorfall im Block 8a befunden hat, den Vorfall nicht bemerken konnte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy było możliwe, że ktoś znajdował się w tym bloku w tym czasie, mógł nie spostrzec takiego wypadku?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przypuszczam że nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich nehme an, nein.

 

Verteidiger Eggert:

Ich habe keine weiteren Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Will der Angeklagte Bednarek sich dazu äußern?

 

Angeklagter Bednarek:

Nein, ich sage nur, daß es nicht wahr ist.

 

Vorsitzender Richter:

Nicht wahr ist. Dann, Herr Zeuge, wurden Sie krank. Was hatten Sie für eine Krankheit?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zuerst Lungenentzündung. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Und wollen Sie uns mal erzählen, auf welche Weise Sie in den Block 28 gekommen sind und was Sie da zu diesem Zweck tun mußten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja już w tym czasie miałem znajomych w ambulansie bloku 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich hatte bereits zu der Zeit Bekannte auf dem Block 28.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A w szczególności lekarza ambulansu przyjmującego więźniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Insbesondere den Ambulanzarzt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przyjmującego więźniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der die Häftlinge aufnahm.

 

Vorsitzender Richter:

Also der Häftlingsarzt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Häftlingsarzt.

 

Vorsitzender Richter:

Und wie hieß der?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Doktor Rudolf Diem. [...] Er wohnt in Warschau.

 

Vorsitzender Richter:

Diem. [...] Und wie mußten Sie sich nun melden bei Ihrem Blockältesten mit Ihrer Krankheit oder bei dem Blockführer, oder wo?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Najpierw musiałem zgłosić blokowemu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, zuerst mußte ich dem Blockältesten melden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie musiałem zgłosić się pod go ng, po wieczornym apelu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann mußte ich mich nach dem Abendappell melden

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przed Rapportführera.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zum Rapportführer.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I następnie wśród bicia i kopniaków zostałem skierowany do ambulansu bloku 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und schließlich unter Schlägen und Tritten wurde ich zum Block 28 geführt.

 

Vorsitzender Richter:

Von wem?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto pana zaprowadził?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Pflegerzy z bloku 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Den Pflegern aus dem Block 28.

 

Vorsitzender Richter:

Die holten Sie dort ab auf Ihrem Block?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Auf den Block 28, nicht auf meinem Block. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Der Weg vom Block 8 zum Block 28.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, das war schon nicht mehr Block 8. Das war Block 15 oder 16.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er war bereits nicht mehr im Block 8, sondern im Block 15 oder 16.

 

Vorsitzender Richter:

Aha. Und in den Block 28 brachten ihn doch wohl kaum die Pfleger von Block 28. Oder doch?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, vom Block 28. Die Pfleger von Block 28 gingen nach dem Abendappell zum Rapportführer, wo die Häftlinge standen, die Arztvormelder, und nahmen Arztvormelder nach Block 28 zur Ambulanz.

 

Vorsitzender Richter:

Abends, nach dem Appell.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Abends, ja, nach dem Appell.

 

Vorsitzender Richter:

Und wer hat Sie da geschlagen und getreten? Sie sagten, unter Schlägen und Tritten sind Sie dort...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Da waren dabei die Blockführer und der Rapportführer.

 

Vorsitzender Richter:

Die waren dabei?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Die erste Untersuchung war durch Rapportführer und die Blockführer.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

»Was hast du denn?«, »Warum meldest du dich?« und so weiter.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Und unter Schlägen wurden wir nach Block 28 geführt. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Nun sind Sie im Block 28 angekommen. Da war es abends.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, stimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Fanden abends denn Untersuchungen durch den dortigen Arzt statt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jakiego lekarza?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy tam wieczorem odbywały się badania przez lekarza?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dwukrotnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwei Mal.

 

Vorsitzender Richter:

Abends auch?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak, wieczorem i rano.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Morgens und abends.

 

Vorsitzender Richter:

Und abends. Wer nahm die Untersuchung vor?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto badał?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wieczorem badał lekarz, więzień ambulansowy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Abend untersuchte der Häftlingsambulanzarzt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A rano przychodził lekarz SS

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und morgens kam der SS-Arzt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Któremu ten sam więzień i lekarz przedstawiał wieczorne przypadki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dem derselbe Häftlingsarzt die Abendfälle vorführte.

 

Vorsitzender Richter:

Und wo blieben Sie die Nacht über?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

In Stube 7.

 

Vorsitzender Richter:

Stube 7 in Block 28?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

In Block 28. — To była taka przejściowa sala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war so ein Durchgangssaal.

 

Vorsitzender Richter:

Und hatten Sie da eine Schlafgelegenheit, oder mußten Sie da herumsitzen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Damals waren keine Möglichkeiten.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Möglichkeiten?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, es war eine größere Menge, ich glaube 60 bis 70 Personen in einer Stube gedrängt. So haben wir gewartet bis morgens früh.

 

Vorsitzender Richter:

Wer war damals der Lagerarzt, der Sie dann von seiten der SS-Ärzte untersuchte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Doktor Entress.

 

Vorsitzender Richter:

Doktor Entress. Dem wurden Sie vorgestellt durch den Häftlingsarzt Diem.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und war da auch ein Sanitätsdienstgrad dabei?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oh, ja. War dabei.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, wer das war?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jetzt erinnere ich mich nicht mehr.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie nicht mehr? Nun, was hat der Doktor Entress gesagt, als Sie ihm vorgeführt wurden?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wysłuchał tego, co mówił lekarz ambulansowy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hörte zu, all das, was ihm der Ambulanzarzt berichtete.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wysłuchał diagnozy, które on podał.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hörte auch die Diagnose, die ihm gegeben wurde.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kontrolował temperaturę. Pytał o temperaturę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er fragte nach dem Fieber

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wysłał mnie do umywalni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und schickte mich in den Baderaum.

 

Vorsitzender Richter:

Und beorderte Sie in den Baderaum?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Bitte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I posłał pana do

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Do łaźni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und schickte mich in den Baderaum.

 

Vorsitzender Richter:

Sie hatten damals eine Lungenentzündung?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Stimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Und wissen Sie, wodurch Sie diese Lungenentzündung bekommen haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z jakiego powodu pan otrzymał?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przy pracy, na skutek pracy późnej jesieni i złego odzienia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Infolge meiner Arbeit spät im Herbst und

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Wyczerpania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Schlechter Bekleidung und auch Abzehrung.

 

Vorsitzender Richter:

Also das hatte nichts zu tun mit den Maßnahmen, die vorher Bednarek da getroffen hat, daß er die Häftlinge draußen stehenließ im Schnee.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To nie miało nic do czynienia z tym staniem?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nichts zu tun?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nun waren Sie also im Baderaum: Was geschah im Baderaum?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

No tam była zimna kąpiel, po której zostali więźniowie przyjęci, wysłani

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort bekam man ein kaltes Bad

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Po której więźniowie zostali odesłani na właściwe sale.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und danach wurden die Häftlinge in die entsprechenden Säle verteilt.

 

Vorsitzender Richter:

Und Sie wurden aufgenommen in Block 28?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Stimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Dort blieben Sie etwa ein bis zwei Monate?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przebywałem tam około 6, 7 tygodni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich blieb dort etwa sechs bis sieben Wochen. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A następnie zająłem się już jako troszkę silniejszy ozdrowieniec pracą na sali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später, als bereits etwas stärker Genesender, begann ich die Arbeit auf dem Saal.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Krankensaal.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Krankensaal.

 

Vorsitzender Richter:

Im Block?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Noch im Block 28. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Als Pfleger?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Als Hilfspfleger.

 

Vorsitzender Richter:

Als Hilfspfleger. Wie lange blieben Sie dort?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube, nicht länger als zwei Wochen.

 

Vorsitzender Richter:

Und dann?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Und dann wurde ich ein Pfleger genannt und wurde in den Block 20 geschickt.

 

Vorsitzender Richter:

In Block 20.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Und kann man sagen, von Anfang an im Jahre 42 war ich schon die ganze Zeit in Block 20 und teilweise nur im Block 19, eine Woche oder zwei Wochen. Aber fast die ganze Zeit in der Fleckfieberabteilung in Block 20.

 

Vorsitzender Richter:

Hatten Sie auch Fleckfieber?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gott sei Dank nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Nicht. Aber im Block 20 waren Fleckfieberkranke untergebracht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nicht nur, es waren verschiedene Infektionskrankheiten.

 

Vorsitzender Richter:

Es war aber ein reiner Infektionsbau?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Waren nur

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nur Infektionskranke?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tuberkulose, Rose, Scharlach, Meningitis, Fleckfieber vor allem, das war eine große Abteilung. Und Anfang 42 war noch Durchfall. Und Durchfall-Fälle wurden später nach Block 19 geschickt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun

 

– Schnitt –

 

Vorsitzender Richter:

gekommen sind und daß Sie dort geblieben sind bis zum 18. Januar 1945. Ich hatte Sie auch das letzte Mal schon gefragt, wer in dieser Zeit als Sanitätsdienstgrad tätig war. Sie hatten uns gesagt, Klehr war tätig nach Ihrer Erinnerung bis Mitte 1943. Ende 1942 kamen Scherpe und auch Hantl, die dann zum Teil im überschlagenen Einsatz eingesetzt wurden. Das heißt, der eine tags, der andere nachts, auch vertretungsweise. Aber jedenfalls Klehr blieb nach Ihrer Erinnerung bis Mitte 43 etwa in diesem Block 20 als Sanitätsdienstgrad. Stimmt das?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das stimmt. Das war nicht nur im Block 21, sondern in allen Blöcken.

 

Vorsitzender Richter:

In allen Blocks.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Und in der Nacht war kein Dienstgrad da. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Nun, Herr Doktor Kłodziński, interessiert uns aus dieser Zeit in erster Linie die Frage, ob in dieser Zeit in dem Krankenrevier beziehungswe ise in dem Häftlingskrankenbau Menschen ermordet worden sind, ob sie umgebracht worden sind.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak jest. Wielu więźniów było w tym czasie zabitych poprzez Lagerarzta i SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jawohl, während dieser Zeit wurden sehr viele Menschen getötet durch den Lagerarzt und durch die SDGs.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun, Herr Doktor Kłodziński, würde es vielleicht zweckmäßig erscheinen, wenn Sie das, was Sie nun zu sagen haben, in dreifacher Richtung zunächst zusammenfassen. Nämlich einmal das Schicksal der Leute, die dort als Arztvorsteller bekannt waren, das heißt Leute, die sich im Lager krank gemeldet hatten und dann dem Arzt vorgeführt werden sollten. Zweitens das Schicksal der Häftlinge, die in dem Krankenbau eingeliefert waren und die dort nachher durch Selektionen oder ähnliche Maßnahmen herausgeholt und umgebracht worden sind. Und drittens, das insbesondere, das Schicksal der Infektionskranken, wie das abgelaufen ist. Würden Sie zunächst einmal anfangen mit den sogenannten Arztvorstellern. Wo befanden Sie sich in dieser Zeit, und was haben Sie mit eigenen Augen gesehen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Od stycznia 1942 byłem na bloku 20 zatrudniony jako

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wenn Sie nichts dagegen haben, werde ich Ihre Aussage aufs Band mit aufnehmen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jeżeli pan nie ma nic przeciwko temu, będzie pana zeznanie wzięte na taśmę.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę bar dzo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bitte sehr. — Zatrudniony byłem na

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Zatrudniony byłem na bloku 20 jako sanitariusz odźwierny, a następnie lekarz salowy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Seit Januar 1942 war ich auf dem Block 20 beschäftigt, und zwar als Sanitäter, als Türöffner und als Saalarzt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Obserwowałem co się dzieje w całym rewirze i mając kontakty z blokiem 28, 21 i swoim własnym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe beobachtet, was sich im ganzen Revier abgespielt hat, da ich Verbindungen und Beziehungen im Block 28, 21 und in meinem eigenen Block hatte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja myślę, że trzeba podać całość zagadnienia, żeby naświetlić je właściwie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, daß man das Gesamtbild des Problems zuerst mal schildern muß, um das ganze Problem überhaupt zu verstehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Spróbuję to podzielić na 3 zagadnienia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich werde versuchen, das in drei Teilprobleme einzugliedern.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Rzeczy, które widziałem bezpośrednio na własne oczy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Tatsachen, die ich unmittelbar mit meinen eigenen Augen gesehen habe.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Sprawy, które są mi znane i stwierdzone przeze mnie, ponieważ należałem do ruchu oporu i podawałem te wiadomości na zewnątrz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Tatsachen, die mir bekannt waren und die ich selbst geprüft und festgestellt habe, da ich zu einer Untergrundbewegung gehörte und diese Angaben nach außerhalb weitergegeben habe.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I te rzeczy, które domniemywam że miały miejsce, które domniemywam, przypuszczam że miały miejsce.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und drittens die Tatsachen, die ich annehme, daß sie stattgefunden haben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Sprawa chorych w obozie przedstawiała się następująco

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ich bitte Sie doch da oben, sich nicht zu frisieren. Dazu ist der Gerichtssaal wirklich nicht da. Bitte schön.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Sprawy przy chorych przedstawiły się następująco.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Problem der Kranken sah folgendermaßen aus.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W 1941 roku w lipcu miało miejsce pierwsze usunięcie chorych z obozu, ciężko chorych z obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Juli 1941 fand zum ersten Mal die Entfernung der Schwerkranken aus dem Lager statt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Około 500 chorych zostało wtedy wysłanych z obozu do komory gazowej na zewnątrz obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals wurden etwa 500 Kranke zur Vergasung geschickt nach außerhalb des Lagers.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Poza Oświęcim.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Außerhalb von Auschwitz.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy wyjechał Hössler z chorymi, wybranymi przez specjalną komisję.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals fuhr mit diesen Kranken Hössler, wobei die Kranken durch eine besondere Kommission ausgesucht wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W tej komisji był między innymi doktor Schumann.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In dieser Kommission befand sich unter anderem Doktor Schumann.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To podaję z wiadomości, które zostały mi przekazane przez kolegów. Nie byłem wtedy w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das sage ich aus nach Angaben, die mir von meinen Kameraden [gemacht] wurden, weil ich damals noch nicht im Lager war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z końcem sierpnia 41 słyszałem i sprawdzałem już

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ende August 1941 habe ich gehört und habe bereits geprüft

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Że próbuję się zabijać ciężko chorych niezdolnych do pracy więźniów przy pomocy zastrzyków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß man versucht, die Kranken, die Schwerkranken, die arbeitsunfähigen Häftlinge durch Spritzen zu töten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy pracowałem jeszcze na Neubau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals habe ich noch auf dem Neubau gearbeitet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W początkiem września 1941 poważna grupa chorych, głównie chorych na gruźlicę płuc, została wysłana na blok 11, gdzie wykonano pierwsze próbne zagazowanie chorych i równocześnie jeńców radzieckich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im September 1941 wurden die Schwerkranken, in erster Linie Tuberkulosekranke, und die sowjetischen Kriegsgefangenen ausgesucht und auf den Block 11 gebracht, wo die erste versuchsweise durchgeführte Vergasung stattgefunden hat.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie obserwowałem, że chorzy, którzy z głaszali się wieczorem, po apelu wieczornym do Rapportführera byli maltretowani i odsyłani wśród bicia do szpitala do przebadania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Schließlich habe ich beobachtet, daß die Kranken, die sich abends

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Täglich abends.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Welche sich abends nach dem Appell täglich gemeldet haben – und zwar beim Rapportführer als Kranke – schwer mißhandelt wurden und unter Schlägen zum Krankenbau geschickt wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Każdy, kto tylko mógł starał się uniknąć szpitala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jeder, der nur irgendwie konnte, versuchte den Krankenbau zu meiden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Także nawet poważnie chorzy z flegmonami, z gorączką nie zgłaszali się do szpitala obawiając się śmiercionośnych zastrzyków, które tam były.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf diese Weise sogar die Schwerkranken, die Phlegmone und Fieber hatten, versuchten sich zu maskieren, damit sie nicht als Kranke in den Krankenbau kommen und damit eine Todesspritze kriegen können.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Każdy uważał, że ze szpitala nie ma szans na powrót do pracy w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jeder war der Meinung, daß keine Chance mehr besteht, aus dem Krankenbau zur Arbeit ins Lager wieder zurückzukommen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W szpitalu, który opanowany był przez więźniów »zielonych« i niefachowców, nie było właściwego leczenia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Krankenbau, der von den »grünen« und nicht fachmännisch ausgebildeten Häftlingen beherrscht wurde, war keine Möglichkeit, richtig behandelt zu werden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Za moich czasów było w szpitalu dopiero 2 albo 3 lekarzy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu meiner Zeit waren im Krankenbau lediglich zwei oder drei Ärzte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Właściwą opiekę nad chorymi pełnili sanitariusze, którzy nic o tym fachu nie wiedzieli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die eigentliche Fürsorge und Obhut für die Kranken trugen eigentlich die Sanitäter, die keine Ahnung davon hatten, was sie tun sollen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z końcem 41 roku, na początku 42 roku, kiedy sam byłem chory na zapalenie płuc, przekonałem się o tych stosunkach w szpitalu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ende 1941 und Anfang 42, also zu der Zeit, als ich selbst krank war, habe ich festgestellt, wie die Verhältnisse im Krankenbau sind.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

und Kommandos zu helfen, sondern irgendwie auf den Krankenbau zuzukommen.

 

– Schnitt –

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Pamiętam pracując na Neubau, że sam poprzecinałem flegmony kilku kolegom na nogach poza szpitalem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich, daß ich selbst während meiner Tätigkeit im Kommando Neubau meinen Kameraden die Phlegmonen durchgeschnitten habe auf den Beinen, außerhalb des Krankenbaus.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dopiero z początkiem 1942 sytuacja w szpitalu zaczyna się zmieniać.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Erst Anfang 1942 begann die Lage im Krankenbau sich zu ändern.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zaczyn ają przychodzić do szpitala więźniowie lekarze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Ärzte fingen an, in den Krankenbau zu kommen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przypuszczam, że sytuacja ta, spowodowana była niebezpieczeństwem rozszerzenia się chorób zakaź nych na obóz i poza obóz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich nehme an, daß der Grund dieser Veränderung die Verbreitung der ansteckenden Krankheiten im Lager und nach außerhalb des Lagers war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Szczególnie wtedy, kiedy zaczęło się rozpoczynać pierwsze wypadki tyfusu plamistego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Besonders war das zu der Zeit, als die ersten Fälle des Fleckfiebers im Lager auftraten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy też na bloku 20 powstaje oddział chorób infekcyjnych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals entstand auch auf dem Block 20 die Abteilung der ansteckenden, infektiösen Krankheiten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przedtem były tam bowiem biegunka głodowa i inne tak zwane Schonungsblock. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vorher waren dort die Fälle des Hungerdurchfalls und? — Czego jeszcze?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I Schonungsblock, i słabych, blok słabych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eine Abteilung für Kranke mit Hungerdurchfall

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Typhus.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Abteilung für Kranke, die schonungsbedürftig waren, also zwei Abteilungen nur.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Już z początku 1942 mogłem zanotować następujące choroby zakaźne na bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bereits Anfang 1942 war ich in der Lage, folgende Fälle der ansteckenden Krankheiten festzuhalten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wiadomości o tych chorobach zakaźnych przesłać na zewnątrz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und es gelang mir auch, die Nachricht über diese Krankheiten nach außerhalb zu schicken.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Było to: tyfus plamisty, tyfus brzuszny, paratyfusy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren Fleckfieber, Bauchtyphus

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Paratyfus

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Paratyphus

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dyphterie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diphtherie

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Meningitis

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Meningitis

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tuberkulose

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tuberkulose

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czerwonka, to jest Desinterie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dysenterie

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Róża

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Rose

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I tym podobne choroby rzadziej już występujące.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und andere Krankheiten, die seltener auftraten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W obozie nie było wtedy prawie żadnych leków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Lager waren damals fast gar keine Medikamente.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na zapotrzebowanie wysyłane przez sanitariuszy, a rzadko przez lekarzy obozowych otrzymywaliśmy zaledwie po kilka tabletek: aspiriny, węgla, tanalbiny, piramidonu, krople kardizadolu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf Anfragen der Sanitäter, selten von den Ärzten unterschrieben, bekamen wir einige Tabletten Aspirin, Tanalbin, [...] Piramidon und Kardiazoltropfen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Powstała konieczność zorganizowania tych leków z zewnątrz z obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es entstand die Notwendigkeit, diese Medikamente von außerhalb des Lagers zu beschaffen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z narażeniem życia podziemna organizacja obozowa skontaktowała, kontaktowała się na zewnątrz i żądała przysłania leków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter Lebensgefahr begann die Untergrundbewegung im Lager, sich mit außerhalb des Lagers in Verbindung zu setzen, und forderte die Beschaffung der Medikamente.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Spośród leków, które sprowadzaliśmy oprócz tych najprostszych, była szczepionka przeciw tyfusowi brzusznemu i tyfusowi plamistemu. Spośród leków, które sprowadzaliśmy. Tak?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter den einfachen Medikamenten, die wir von außerhalb beschafft haben, waren die [...] Impfungen gegen das Fleckfieber und den Bauchtyphus.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Zeuge, das ist uns nun schon zum großen Teil hier bekannt. Uns würde interessieren das, was den Angeklagten zur Last gelegt wird. Nämlich insbesondere die Frage, was Sie wissen von diesen Phenolspritzen beziehungsweise den übrigen Injektionen, die zum Tod geführt haben. Was geschah mit den Arztvorstellern, die morgens kamen, oder kamen sie nachmittags, ich weiß es nicht genau.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W pierwszych miesiącach 1943 tyfus plamisty szerzył się coraz to silniej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In den ersten Monaten des Jahres 1943 begann das Fleckfieber sich sehr zu verbreiten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Szerzył się nie tylko wśród więźniów, ale rozpoczynał się szerzyć wśród załogi SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es begann nicht nur die Kranken zu befallen, sondern auch unter den SS-Angehörigen anzugreifen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z polecenia lagerarzta, wtedy lagerarztem był doktor Entress, przeprowadzono jedynie powierzchowne dezynfekcje i Läusekontrolle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf Befehl des Lagerarztes – und damals war als Lagerarzt Doktor Entress tätig – wurde nur eine oberflächliche Desinfizierung und die Entlausung... Zeuge Stanisław Kłodziński:

Die sogenannte Läusekontrolle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sogenannte Läusekontrolle angeordnet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Były to środki niewystarczające i nie zapobiegły epidemii.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren Mittel, die unzulänglich waren und die die Epidemie nicht verhindern konnten. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy też zaczęto tępić tyfus plamisty przy pomocy zastrzyku fenolu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals begann man das Fleckfieber mit Phenolspritzen zu bekämpfen.

 

Vorsitzender Richter:

Das Fleckfieber mit Phenolspritzen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, also die Menschen, die krank waren, zu töten. So verstehe ich das.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, so ist das. Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dlatego też kiedy zgłaszali się chorzy z gorączką do Lagerarztera, rano byli w większości posyłani na zastrzyk fenolu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus diesem Grunde wurden die Kranken, die morgens beim Lagerarzt mit Fieber erschienen, zum größten Teil weggeschickt, um die Phenolspritzen zu erhalten.

 

Vorsitzender Richter:

Und wie ging das nun im einzelnen vor sich?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jak to się odbywało, tak?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Szczegóły. Szczegóły. Jak to się odbywało?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chorzy z obozu, którzy przyjęci byli wieczorem przez lekarza ambulansowego więźnia przedstawiani byli rano lagerarztowi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die kranken Häftlinge aus dem Lager, die am Abend dem Häftlingsarzt vorgestellt wurden und von ihm untersucht wurden, wurden am nächsten Morgen dem deutschen Arzt vorgeführt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

SS-Arzt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dem SS-Arzt vorgeführt.

 

Vorsitzender Richter:

Also die Häftlinge kamen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Abends.

 

Vorsitzender Richter:

Wann kamen sie ins Revier? Morgens?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Abends.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, nein, nein. Es war so: Abends nach dem Abendappell hatten sich beim Rapportführer die Kranken gemeldet. Sie wurden unter Schlägen in die Ambulanz gebracht.

 

Vorsitzender Richter:

Abends noch?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, abends noch. Dort war die erste Segregation, also der Ambulanzarzt und Sanitäter, die da waren, hatten die Kranken geteilt. Einige brauchten nur Verbände und Arzneien, und Schwerkranke mit über 39 Fieber, sehr schwache Leute mit schwerem Durchfall und so weiter, waren eingeschrieben als proponierte Leute, die am nächsten Tag auf dem Revier eingenommen sein sollen

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Aufgenommen werden sollen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Aufgenommen werden sollen. Die Leute waren auf Stube 7 des Blocks 28 abgestellt. Es waren normal täglich circa 60 bis 70 schwerkranke Leute. Die warteten auf eine Zahl bis zum Morgen nach dem Appell, und dann wurden sie wieder durch den Ambulanzarzt dem Lagerarzt vorgestellt als proponierte Leute, die auf dem Krankenbau aufgenommen werden sollen.

 

Vorsitzender Richter:

Jetzt darf ich Sie mal unterbrechen. Sie sagten eben, sie wurden morgens dem Lagerarzt vorgestellt. Unter Lagerarzt verstehen Sie den SS-Arzt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Während vorher die Leute doch schon durch die Häftlingsärzte untersucht und...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Abend.

 

Vorsitzender Richter:

Am Abend, ja. Und die Diagnose schon einigermaßen festgestellt worden ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Fieber [unverständlich] Diagnose...

 

Vorsitzender Richter:

Woher das Fieber kommt und was es für eine Ursache hat.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, was für eine Ursache es hatte.

 

Vorsitzender Richter:

Ob es in Verletzungen oder inneren Krankheiten zu suchen ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ranny przegląd był bardzo szybkim przeglądem. Trwał około 1 godziny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Morgenvisite war sehr kurz. Es dauerte etwa eine Stunde.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Praktycznie czytał lekarz ambulansowy z przedstawionej kartki diagnozę i rozpoznanie, i przedstawiał lekarzowi niemieckiemu chorego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Praktisch war das so, daß der Häftlingsarzt vorgelesen hat von einer Liste die Diagnosen, die am Abend festgestellt wurden, und er stellte dem deutschen Arzt den Kranken vor.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Który to chory miał na piersiach napisany swój więźniarski numer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der Kranke hatte immer auf der Brust seine Häftlingsnummer.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy nie było jeszcze tatuażu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals gab es noch keine Tätowierungen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie lekarz SS decydował o tym, czy chory ma być przyjęty do szpitala, czy ma pójść na zastrzyk fenolu, czy odesłany z powrotem do roboty w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und damals entschied dann der SS-Arzt, ob der Kranke im Krankenbau aufgenommen werden soll, ob er die Phenolspritze bekommen soll oder ob er ins Lager zur Arbeit geschickt werden soll.

 

Vorsitzender Richter:

Und wer war dabei?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przy tym wszystkim byli SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei allen diesen Sachen waren die SDGs dabei.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Którzy pełnili funkcję adiutanta i SS-lekarza.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die, die als Adjutanten fungiert haben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oni też odbierali do ręki te karty, których właściciele przeznaczeni byli na fenol.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie erhielten auch die Karten von diesen Kranken, die für die Phenolspritze vorgesehen waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chodziło o to, żeby więźniowie pracujący w szpitalu nie mogli uratować niektórych przypadków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ging dabei darum, daß die Häftlinge, die im Krankenbau beschäftigt waren, die Kranken nicht vom Tod auf irgendwelche Weise retten können.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie chorzy, którzy przeznaczeni byli na leczenie w szpitalu, przekazywani byli na odpowiednie bloki: wewnętrzne, chirurgiczne lub zakaźne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann wurden die Kranken, die für den Krankenbau bestimmt waren, eingeteilt, und zwar auf die einzelnen Abteilungen: innere Abteilung, chirurgische Abteilung — i?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I zakaźne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Abteilung Infektiöser.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chorzy, którzy mieli wrócić do obozu do pracy, wracali na swoje bloki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Kranken, die zur Arbeit ins Lager geschickt wurden, kamen zurück in ihre einzelnen Blocks.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A chorzy, którzy byli zaznaczeni na fenol, czekali w dalszym ciągu na sali numer 7.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und diese Kranken, die vorgesehen waren, die Phenolspritze zu erhalten, warteten weiterhin im Raum 7.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie chorzy ci albo przed południem w porze obiadowej, ale najczęściej po południu byli przesyłani na blok 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann wurden normalerweise diese Kranken nach der Mittagszeit – manchmal vor der Mittagszeit – auf den Block 20 geschickt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak jest. W samej tylko koszuli w trepach drewnianych i w kocach na głowie, takie obrazy mam przed sobą, szli pomiędzy blokiem 21 a 20, bocznym wejściem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Między 1 a?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

21 a 20 szli bocznym wejściem na blok 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Kranken, bekleidet lediglich mit einem Hemd und Holzsandalen und einer Decke über den Kopf – so ein Bild habe ich jetzt noch vor den Augen – gingen zwischen dem Block 21 und 20 durch den Seiteneingang in den Block 20 hinein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W czasie tej drogi trzeba ich było często przenosić, podpierać lub nieść na noszach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unterwegs mußten sie häufig unterstützt werden. Man mußte sie tragen oder sie auf der Bahre geradezu in den Block bringen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Po ustawieniu na bloku 20, na korytarzu

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nachdem sie auf dem Block 20 auf dem Korridor aufgestellt waren

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na bloku 20 zarządzano tak zwaną Blocksperre.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wurde auf dem Block 20 eine sogenannte Blocksperre angeordnet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Schreiber blokowy otrzymywał wykaz chorych, który w tym dniu mieli być zabici.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Blockschreiber bekam dann eine Liste von diesen Kranken, die an diesem Tage getötet werden sollten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przychodzących chorych kontrolował, czy numery się zgadzają.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er kontrollierte auch die angekommenen Häftlinge, ob die Nummern stimmen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie ustawiał tych chorych, przy pomocy sanitariuszy na korytarzu bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann stellte er die Kranken mit Hilfe der Sanitäter auf den Korridor des Blocks 20.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Po krótkiej chwili zjawiał się SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach einer kurzen Weile erschien dann der SDG.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Odźwierny wołał: »Achtung!«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Türöffner rief dann: »Achtung!«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I od tego momentu nikt z chorych nie mógł korzystać ani z toalety, ani wyjść ze swojej sali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und von diesem Augenblick an durfte kein Kranker weder die Toilette benutzen noch aus seinem Saal rausgehen.

 

Vorsitzender Richter:

Das war die Blocksperre?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das war die Blocksperre. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Cisza panowała śmiertelna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Todesstille herrschte überall.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ci wszyscy chorzy, którzy leżeli na bloku 20 i którzy byli przytomni, zdawali sobie z tego sprawę, co się w tym momencie odbywa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle diese Kranken, die auf dem Block 20 lagen und die bei Bewußtsein waren, wußten ganz genau, was sich jetzt auf dem Block abspielt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Natomiast ci chorzy, którzy byli wprowadzani dla zabicia, w większości nie zdawali sobie z tego sprawy, po co przychodzą.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dagegen den Kranken, die für die Tötung bestimmt waren und aus diesem Grunde auf den Block kamen, war zum größten Teil nicht bewußt, was sie erwartet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

SDG przychodził do pokoju numer 1 na bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der SDG ging dann auf das Zimmer 1 im Block 20.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Normalnie pokój ten był zamknięty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Normalerweise war das Zimmer verschlossen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W pokoju tym okna były zamalowane na biało.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In diesem Zimmer waren die Fenster weiß angestrichen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W pokoju tym znajdował się po lewej stronie wejścia stolik.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Links in diesem Zimmer – also links vor der Tür – befand sich ein kleiner Tisch

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie zestaw strzykawek rekord 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann ein Satz von Spritzen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Rekordspritzen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Rekordspritzen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kilka długich igieł.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Einige lange Nadeln, Spritznadeln.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mały słoik szklany z przezroczystego szkła.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein kleines Glas aus einem durchsichtigen Glas.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z różowym płynem w środku, był to fenol. Żółtoróżowym, żółtoróżowym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit einer gelblich-rosa Flüssigkeit darin.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To był fenol.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war eben Phenol.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dalej stały tam 2 tabor ety.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und weiterhin befanden sich im Zimmer zwei Hocker.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Było wieszadło, na którym wisiał gumowy płaszcz SDG, gumowy fartuch SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann war noch ein Haken, auf dem eine Gummischürze des SDGs hing.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kalosze gumowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Gummiüberschuhe.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

SDG przychodził do pokoju.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der SDG ging dann ins Zimmer hinein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wołano 2 więźniów: Schwarz, Gebhard.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man rief dann zwei Häftlinge dazu, Schwarz und Gebhard.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Und man rief noch: »Schwarz, Gebhard: Zwei Taburette!«— Ten głos mam jeszcze ciągle w uszach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Stimme habe ich immer noch im Ohren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Według listy SDG wołał, względnie przez sanitariusza kazał zawołać pierwszą ofiarę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach der Liste rief der SDG, beziehungsweise er ließ durch den Sanitäter das erste Opfer hereinrufen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przed pokojem, a resztą korytarza bloku była duża szarozielona kotara.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwischen dem Zimmer und dem Rest des Korridors war ein großer — szarozielony?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Grün.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Grau-grüner Vorhang.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Która sięgała od sufitu aż do samej ziemi korytarza.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Vorhang war von der Decke bis zu...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bis oben, oben, von oben bis unten, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Od góry? — Von oben bis zur?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ganz unten.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bis zum Boden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kotara była zasłonięta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ganz groß. Dieser Vorhang war zu.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A więźniowie, którzy w dalszym ciągu czekali na swoją śmierć, nie widzieli pokoju.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Häftlinge, die weiterhin auf ihren Tod warteten, sahen nicht, was sich dort abspielt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Naprzeciw pokoju w którym zabijano był tak zwany Baderaum.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gegenüber dem Zimmer, in dem man tötete, befand sich ein sogenannter Baderaum.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Więzień, który otrzymał zastrzyk fenolu w serce

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein Häftling, der eine Phenolspritze ins Herz bekam

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Był przy pomocy 2 sanitariuszy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wurde von zwei Sanitätern

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jeszcze w stanie agonii przerzucany do sąsiedniego baderaumu na ziemię, na podłogę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Noch im Agoniestadium in den nächstliegenden Baderaum auf den Boden geworfen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mord odbywał się bardzo szybko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mord verlief sehr schnell.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Pamiętam przypadki, kiedy chwalono się, że zamordowano w ciągu minuty 2 do 3 chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich an die Fälle, wo man damit protzte, daß binnen zwei bis drei Minuten ein — Ile?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

2 do 3, w ciągu 1 minuty 2 do 3.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß binnen einer Minute zwei bis drei Kranke getötet waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak, że cały szereg, cała blocksperra i zamordowanie 20, 30 a czasem więcej chorych nie trwało dłużej jak godzinę, półtora godziny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So daß die ganze Blocksperre, während der 20 bis 30 Kranke getötet wurden, nicht länger als eine Stunde dauerte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chorzy którzy kwalifikowali się na fenol, to nie tylko ci chorzy, którzy byli zdecydowani przez lekarza SS przy przyjęciu do szpitala na śmierć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Kranken, die bestimmt waren, durch eine Phenolspritze getötet zu werden, waren nicht nur vom Arzt bei der Annahme dafür vorgesehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wiem, że w szeregu przypadkach, kiedy liczba chorych nie była pełna, nie była okrągła, decydował czasem sam SDG oskarżony tutaj Klehr o tym, ażeby liczbę zaokrąglić.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß, daß in solchen Fällen, bei denen die Zahl der Kranken, die für die Phenolspritze bestimmt waren, nicht genügend hoch war, also nicht voll war, der SDG – in diesem Fall der hier sitzende Angeklagte Klehr – bestimmte, wer noch dazu in diese für den Tod bestimmte Gruppe kommen sollte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Lubił oskarżony Klehr okrągłe cyfry.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte Klehr liebte die runden Zahlen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wchodził wtedy na salę chorych bloku 20

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er pflegte dann in den Saal der Kranken des Blocks 20 zu gehen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I dobierał sobie 2, 3, 4 chorych

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und suchte sich zwei, drei, vier Kranke

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Których potrzeba mu było aby dopełnić cyfrę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die er noch brauchte, um die runde Zahl zu haben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oprócz tych chorych skierowywanych jak gdyby z pracy na śmierć, byli jeszcze ci chorzy, których czasem Lagerarzt wybierał w czasie swojej wizyty i przeznaczał na śmierć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Außer diesen Kranken, die sozusagen von der Arbeit weg zum Tode bestimmt waren, befanden sich auch solche, die der Arzt während seiner Visite im Saal selbst ausgesucht hat.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Lagerarzt bowiem wykonywał od czasu do czasu wizytę po salach chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Lagerarzt pflegte nämlich von Zeit zu Zeit eine Visite im Saal der Kranken durchzuführen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie była to wizyta mająca na celu ratowanie życia więźnia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war jedoch keine Arztvisite, um das Leben der Häftlinge zu retten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chodziło o stwierdzenie, czy jest czystość na salach, czy jest porządek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ging darum, festzustellen, ob in den Sälen Ordnung herrscht, ob es dort sauber ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A następnie o stwierdzenie, czy nie ma przepełnienia w szpitalu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und darüber hinaus, um festzustellen, ob keine Überfüllung im Krankenbau herrscht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A jeżeli to się stwierdzało, co było

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wenn diese Tatsache festgestellt wurde

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy wybierał chorych na śmierć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann suchte er sich die Kranken für den Tod aus.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W czasie tej wizyty, towarzyszył zawsze lagerarztowi SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Während dieser Visite begleitete den Lagerarzt in jedem Fall ein SDG.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Były to tak zwane małe selekcje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren die sogenannten kleinen Selektionen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W czasie tych małych selekcji

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Während dieser kleinen Selektionen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przeglądał Lagerarzt karty gorączkowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Schaute sich der Lagerarzt die Fieberkarten an.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zwracał wielką uwagę na ich dokładną czystość i porzą dne wyrysowanie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, er pflegte ganz genau zu beobachten und darauf zu achten, daß sie sauber und genau geführt waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oglądał historię choroby.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er schaute sich die Krankheitsgeschichte an.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kazał często pokazać się choremu kontrolował, czy nie ma kłamstwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oft befahl er den Kranken, sich zu zeigen, um feststellen, daß hier keine Lüge, keine Vortäuschung vorliegt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czy nie przechowuje się w szpitalu chorych zdolnych do pracy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob man im Krankenbau keine Häftlinge unterbringt, die nicht krank waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Duże niebezpieczeństwo było dla tych chorych, którzy dłużej leżeli w szpitalu 2 do 3 miesiące.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die größte Gefahr [bestand] für die Kranken, die schon längere Zeit im Krankenbau waren, so über zwei Monate.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ci byli zawsze podejrzani o oszustwo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Kranken waren in jedem Fall einer Vortäuschung verdächtigt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

O unikanie pracy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Davon, daß sie sich vor der Arbeit drücken wollen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I dlatego mogli być już nawet jako ozdrowieńcy skierowani na śmierć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und aus diesem Grunde konnten sie sogar schon als Rekonvaleszenten für den Tod bestimmt werden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oprócz tych małych selekcji, były tak zwane duże selekcje, które czasami odbywały się raz na miesiąc, raz na 2 tygodnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Außer diesen sogenannten kleinen Selektionen fanden auch sogenannte große Selektionen statt, die manchmal einmal im Monat, manchmal alle zwei Wochen stattfanden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zależało od przepełnienia szpitala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das hing davon ab, wie der Krankenbau gefüllt war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy wszyscy chorzy, słabsi i silniejsi, musieli być przedstawieni nago lagerarztowi i SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei solchen Fällen mußten alle Kranken – Schwer- und Leichtkranke – nackt dem Lagerarzt und dem SDG vorgeführt werden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Który decydował od rzutu oka

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Kto »który«? Lekarz?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ten Lagerarzt i SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Lagerarzt und der SDG entschieden dann nach einem Blick

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czy chory ma zostać dalej w szpitalu, czy należy go zabić.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob der Kranke weiterhin im Krankenbau bleiben soll oder ob man ihn töten muß.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W takich przypadkach dużych selekcji

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In den Fällen solcher großen Selektionen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Około 200 czy 300 przypadków z 1 bloku

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Waren ungefähr 200 bis 300 Fälle

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Albo 2 lub 3 bloków przeznaczano na śmierć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus einem Block oder aus zwei und drei Blocks zum Tode verurteilt. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy zabierano karty chorych, karty gorączkowe chorych, których przeznaczono na śmierć do schreibstuby.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei solchen Fällen wurden die Fieberkarten von solchen Kranken auf die Schreibstube genommen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tam wykonywało się spis numerów tych chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort wurde eine Liste der Nummern von solchen Kranken aufgestellt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I albo tego samego dnia lub czasem dnia następnego, czasem po 2 dniach przyjeżdżały samochody z fahrbereitschaftu

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und entweder am gleichen Tag, manchmal am nächsten Tag oder am übernächsten Tag kamen dann die Lastwagen von der Fahrbereitschaft.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zajeżdżały pod blok

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie fuhren vor den Block

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Numery chorych były wyczytywane

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Nummern der Kranken wurden dann aufgerufen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A sanitariusze musieli pomagać w załadowaniu chorych na auta ciężarowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Sanitäter mußten dabei behilflich sein, die Kranken auf die Autos zu verladen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W koszulach, bez koców wieziono ich wtedy do krematorium. Wieziono ich wtedy do komór gazowych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In Hemden, ohne Decken wurden sie dann in die Gaskammer gebracht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W schreibstubie szpitala obozowego odnotowywano numery tyc h chorych. Często jeszcze za życia jako numery chorych zmarłych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In der Schreibstube des Krankenbaus wurden dann die Nummern dieser Kranken notiert, sehr häufig noch, als die Kranken lebten. Bereits als die Nummern von den Kranken, die nicht mehr leben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To były tak zwane duże selekcje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren die sogenannten großen Selektionen. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Wollen wir vielleicht da mal einen Moment stehenbleiben, um noch Verschiedenes zu klären. Zunächst einmal haben Sie uns gesagt, daß nicht alle Menschen, die täglich durch Phenolspritzen getötet wurden, von Ärzten ausgesucht und bestimmt waren, sondern daß insbesondere der Angeklagte Klehr, der eine runde Zahl liebte, auch noch durch die Säle ging und sich täglich so ein, zwei bis drei Kranke heraussuchte, um die Zahl abzurunden. Ja?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Nun sagen Sie bitte: Erstens, wie hieß denn die runde Zahl, die der Klehr liebte? Wie viele waren denn das?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das waren verschiedene Zahlen. Zum Beispiel wenn es waren 27 Kranke, so brauchte er noch drei bis 30. Wenn es 25 waren, so brauchte er fünf bis 30, wenn es 33 waren, so brauchte er sieben bis 40 oder zwei bis 35. So ungefähr.

 

Vorsitzender Richter:

So war das. Und wieso wissen Sie das?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja pracowałem wtedy jako odźwierny na bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe damals als Türöffner auf dem Block gearbeitet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Później pracowałem jako sanitariusz i lekarz salowy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später habe ich als Sanitäter und als Saalarzt gearbeitet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wtedy sam na swojej własnej sali widziałem jak Klehr przychodził do moich chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und da habe ich gesehen, als ich Saalarzt war, wie Klehr zu meinen Kranken, auf meinen Saal kam

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wybierał wtedy chorych i kazał dołączyć do tych, których w tym dniu zabijano fenolem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wie er dort die Kranken aussuchte und den Befehl gab, die zu diesen Kranken, die bereits für die Phenolspritze vorgesehen waren, dazuzuschreiben.

 

Vorsitzender Richter:

Und wie lautete ungefähr ein solcher Befehl? Was sagte er da?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jak, co on mówił w takich wypadkach? Jak brzmiał jego rozkaz?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zupełnie się nie tłumaczył na sali. Ja musiałem krzyknąć »Achtung!«, on przychodził do łóżek, patrzał na chorych, na twarze chorych, kazał podnieść koc i wyznaczył: — »Du kommst auch! Du kommst auch! Du kommst auch!« Schluß.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das wurde gar nicht irgendwie erklärt oder gesagt. Er ging einfach in den Saal hinein, suchte sich einzelne Häftlinge

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Ich mußte »Achtung!« rufen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich mußte »Achtung!« rufen. Dann suchte er sich die einzelnen Häftlinge aus. Er ließ sie aufstehen oder die Decke heben und sagte: »Du kommst auch! Du kommst auch! Du kommst auch!«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Schluß.

 

Vorsitzender Richter:

Das war alles? [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das war alles.

 

Vorsitzender Richter:

Und da wußten Sie, was das bedeuten sollte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich wußte es ganz genau.

 

Vorsitzender Richter:

Und die Häftlinge, was haben die dann gemacht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nichts. Das waren doch schwerkranke Leute.

 

Vorsitzender Richter:

Die blieben weiter liegen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein. Sie mußten aufstehen, und gleich nach dem mußten sie auf den Korridor herausgehen.

 

Vorsitzender Richter:

Und das wußten sie, wo sie da hingehen mußten?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Natürlich.

 

Vorsitzender Richter:

Oder wer hat ihnen das gesagt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein. Den Kranken haben wir auch nicht gesagt, wozu. Es hatte keinen Zweck. Na, und das war kein Geheimnis dort.

 

Vorsitzender Richter:

Das war die erste Frage. Die zweite Frage: Dies Töten selbst, wer hat das gemacht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Najczęściej robili to sanitariusze SDG. Ale byli też więźniowie, którzy do tego stopnia byli sterroryzowani, że na rozkaz i w obecności SDG zabijali także więźniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In den meisten Fällen wurde das von den SDGs durchgeführt. Es gab aber Häftlinge, die dermaßen terrorisiert waren, daß sie in Gegenwart und auf Befehl des SDGs dasselbe getan haben.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie mit eigenen Augen gesehen, daß Angeklagte, die heute hier vor uns sind, derartige Tötungen vorgenommen haben?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy widział pan na własne oczy, że oskarżeni

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Raz widziałem Klehra. Nie, jednego Klehra widziałem, i tylko raz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ich habe nur einen gesehen, und zwar den Angeklagten Klehr, und nur einmal.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mnie chodziło wtedy o to, żeby stwierdzić, jak to się odbywa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ging mir dabei nur darum, festzustellen, wie es vor sich geht

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Po to, żeby dać wiadomość na zewnątrz do ruchu oporu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Um zur Untergrundbewegung nach außerhalb die Nachricht darüber zu geben.

 

Vorsitzender Richter:

Und was haben Sie damals gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I co pan wtedy widział?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Widziałem wtedy więźnia siedzącego na krześle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe damals einen Häftling gesehen, der auf einem Stuhl saß.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Widziałem SDG Klehra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe den SDG Klehr gesehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zdaje się, że był bez marynarki, a rękawy miał podniesione.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, daß er ohne Jacke war und mit hochgekrempelten Ärmeln.

 

Vorsitzender Richter:

Wer »er«?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Klehr. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na rękach miał rękawiczki gumowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hatte Gummihandschuhe an.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I żółtoróżowy fartuch gumowy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und eine gelblich-rosa Gummischürze.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, haben Sie auch gesehen, wie er die Injektion selbst machte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, die Injektion nicht. Ich habe ihn gesehen, als er eine Spritze in der Hand gehabt hatte, und das Opfer saß auf dem Stuhl. Und ich weiß, in was für einer Position er in dieser Zeit war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Eine Hand, die rechte Hand, hielt den so und die andere Hand so. So daß die Brust — Także pierś była wypięta i łatwo było znaleźć przestrzeń międzyżebrową.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So daß die Brust nach vorne...

 

Vorsitzender Richter:

Herausgedrückt war.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Herausgewölbt war und man leicht den Platz finden konnte, die Stelle finden konnte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W niektórych przypadkach pomocnicy ten Schwarz i Gebhard zawijali głowę choremu, to znaczy oczy choremu ręcznikiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In manchen Fällen haben die Helfer Schwarz und [Gebhard] die Augen des Kranken mit einem Handtuch verbunden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czasami zakładali prawą rękę choremu przed siebie na oczy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal hat man den rechten Arm des Kranken ihm auf...

 

Vorsitzender Richter:

Die Augen drüber

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vor das Gesicht gelegt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ale to szło bardzo szybko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber das ging sehr schnell.

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben uns erzählt, man hätte sich gebrüstet, daß man binnen einer Minute zwei bis drei Menschen getötet hätte. War das Ihrer Meinung nach möglich überhaupt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ponieważ agonia odbywała się dopiero wtedy w baderaumie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil die Agonie erst im Baderaum vor sich ging.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A oprócz tego czasem wołano 2 do teg o pokoju i naraz u 2 wykonano. U 2 wykonywali, 2 zabijano równocześnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal rief man sogar zwei in den Raum und tötete gleichzeitig zwei.

 

Vorsitzender Richter:

Denn uns ist bisher immer das so geschildert worden, daß man einen Menschen getötet hat, dann durch die Helfer hinaus hat schleifen lassen ins Bad, daß sie dort vom Leichenkommando übernommen wurden. Und dann wurde der nächste hereingerufen. Allein durch dieses An- und Abtransportieren müßte meines Erachtens mehr Zeit vergangen sein, als daß man innerhalb von einer Minute mehrere Menschen töten konnte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. — To było troszkę inaczej. Leichenkommando przychodziło dopiero wtedy, kiedy już wszyscy byli zabici, leżeli zgromadzeni na wielkim stosie, kiedy SDG oglądał, czy któryś jeszcze z nich nie żyje i dopiero wtedy zabierało wszystkie zwłoki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das Leichenkommando wurde dann gerufen, wenn alle getötet waren und tot im Baderaum auf einem Haufen lagen, nachdem vom SDG geprüft wurde, ob wirklich alle tot sind.

 

Vorsitzender Richter:

Ach, so.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Leichenkomman do nie zabierało po kolei każdego zabitego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Leichenträger nahmen nicht die einzeln Getöteten aus dem Zimmer heraus.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie. — Aus dem Zimmer ja, zum Baderaum.

 

Vorsitzender Richter:

In den Baderaum.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

In den Baderaum. Aber vom Block 20 hatte [+ man] damals nicht jeden einzelnen weggenommen, sondern als alle tot waren, kam ein Wagen und das Leichenkommando.

 

Vorsitzender Richter:

Nun hätte ich dann eine weitere Frage an Sie zu stellen: Sie haben gesagt, bei den großen Selektionen wurden dann die Kranken nach einer Liste aufgerufen, auf die Lastwagen ohne Hemden und Decken verladen und in die Gaskammern gebracht

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nicht ohne Hemden.

 

Vorsitzender Richter:

Wieso wissen Sie, daß das

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Mit Hemd. Ohne Decke.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nicht ohne Hemden, ohne Decke. Mit Hemden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit Hemd, ohne Decke.

 

Vorsitzender Richter:

Mit Hemd, ohne Decke, ja. Und in die Gaskammer verbracht. Wieso wissen Sie das, daß die in die Gaskammer gekommen sind und daß sie umgekommen sind?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ponieważ musieliśmy wystawiać totenmeldungi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil wir die Totenmeldungen ausstellen mußten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Es waren unsere Kranken aus unserem Saal. [...] Und wir mußten feststellen, was mit den Leuten geschah. Also

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Und nun haben Sie doch vermutlich auf diese Totenmeldungen fingierte Todesursachen draufgeschrieben?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das haben wir nicht gemacht. Nein. Bei so großen Selektionen hat das die Schreibstube gemacht. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Und Sie haben lediglich was gemacht – wollen Sie uns das noch mal sagen – bei diesen Totenmeldungen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dieser und dieser ist gestorben, Tag, Stunde, sonst nichts.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Der ist gestorben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Und Name, Vorname, Nummer und ist gestorben. Und dann kam die Totenmeldung zur Hauptschreibstube.

 

Vorsitzender Richter:

Und weil Sie diese Totenmeldungen herausgeschrieben haben, vermuten Sie, daß die Leute im Gas umgekommen sind?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, to było publiczną tajemnicą.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein öffentliches Geheimnis.

 

Vorsitzender Richter:

Das war ein öffentliches Geheimnis. Also die Leute wurden lebend abgefahren mit den Lastwagen, und Sie haben zur gleichen Zeit diese Meldungen über den Tod dieser Leute herausgeschrieben?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ponieważ już na apel musiał się zgadzać stan.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil bereits beim Appell der Stand der Häftlinge stimmen mußte. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oprócz tego prowadziliśmy na sali książkę chorych i w tej książce musieliśmy też zaznaczyć, jaki był los tego chorego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Außerdem hatten wir ein Krankenbuch im Saal, und wir mußten dort auch Vermerke machen über das Schicksal der Kranken.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Każdy z nas.

 

Vorsitzender Richter:

Nun hätte ich noch eine letzte Frage dazu: Sagen Sie bitte, wie oft ist das geschehen, daß Klehr auf diese Weise, um die Zahl abzurunden, zwei oder drei Kranke noch herausgesucht hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das habe ich mehrere Male vor mir gesehen, und darum ist mir das im Kopf geblieben, daß er so rundete die Zahl. Wenn das einmal oder zweimal [ist], verstehe ich nicht, warum er diese Kranken nimmt. Aber weil das sich wiederholte mehrmals, also zehn-, zwanzigmal, ich weiß nicht genau, darum habe ich — czułem albo rozumiałem, że tu chodzi o zaokrąglenie cyfry do cyfr pełnych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Fiel es mir auf, daß es sich hier um die Aufrundung der Zahl handelte.

 

Vorsitzender Richter:

Also ich kann sagen: Es fiel Ihnen auf, weil es mehr als zweimal geschehen ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oj, więcej razy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oh, viel mehr.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Znacznie więcej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bedeutend mehr.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Ja. Das waren also diese Selektionen, die durchgeführt wurden, und dieses Töten mit dem Phenol, das haben Sie uns auch geschildert. Sie haben allerdings einmal gesagt, diese Tötung sei mit einer gewöhnlichen Rekordspritze durchgeführt worden. Waren das nicht besonders große Spritzen? Ich glaube 20

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Ich glaube, 20 Kubikzentimeter.

 

Vorsitzender Richter:

20 Kubikzentimeter, ja. Haben Sie selbst mitunter die Einstiche gesehen an den Leichen nachher?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Das haben Sie selbst beobachtet?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das habe ich öfters selbst gesehen. Und ich habe die — i pamiętałem jaki jest kolor skóry

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich erinnere mich an die Farbe der Haut der Getöteten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Która była różowosina i inna niż u innych zmarły ch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die war rosa-blau, anders als bei anderen Toten.

 

Vorsitzender Richter:

Die Haut?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Haut. Die Farbe der Haut.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A poza tym to Totenstarre, to znaczy stężenie pośmiertne następowało znacznie później.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und außerdem trat die Totenstarre später als bei anders Getöteten auf.

 

Vorsitzender Richter:

Nach welcher Zeit?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zwei, drei Stunden.

 

Vorsitzender Richter:

Nach zwei, drei Stunden erst.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy po?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jeszcze nie było Totenstarre.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach zwei, drei Stunden war es noch nicht soweit. [...] — Na ilu, po ilu godzinach następowało?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przepuszczam że po 6, 7 godzinach. Przypuszczam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich nehme an, sogar nach sechs, sieben Stunden erst, die Totenstarre.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Herr Zeuge

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

I oprócz tego były [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Worauf führen Sie das zurück, medizinisch?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Działaniu fenolu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist die Einwirkung des Phenols.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das ist eine Einwirkung von Phenol, daß die Totenstarre später kommt.

 

Vorsitzender Richter:

Nun möchte ich gern noch wissen, bevor wir dieses Kapitel bezüglich des Angeklagten Klehr abschließen: Haben Sie auch erlebt, daß der Angeklagte Klehr an Weihnachten einmal eine große Selektion vorgenommen hat zu einer Zeit, als die Häftlinge bereits glaubten, durch die Abwesenheit des Lagerarztes für diesen Tag geschützt zu sein vor derartigen Dingen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Pamiętam ten przypadek. To było chyba ponad 200 chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich erinnere mich an so einen Fall. Das waren etwa über 200 Kranke.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z tego pamiętam, że przyjechała wtedy 1 i 2 i chyba i 3 platforma po zwłoki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich, weil da ein, zwei oder drei Autos gekommen sind, um die Leichen abzuholen.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie noch, an welchem Weihnachtsfest das gewesen ist?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mnie się zdaję, że to było 24. 1942, ale nie przysięgam, bo czytałem gazety.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, das war am 24. Dezember 1942. Aber ich möchte das nicht so behaupten, weil ich die Zeitungen gelesen habe und...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Und darüber wurde schon gesprochen. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Das wissen Sie. Aber die Tatsache als solche ist Ihnen noch im Gedächtnis?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Als solche, ja. An einen Berg von Leichen erinnere ich mich. Und das war an Weihnachten, das weiß ich. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Ja. [Pause] Und woher wissen Sie, daß Klehr es damals gewesen ist, der diese Auswahlen vorgenommen hat?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Selektionen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dlatego, że Klehr miał wtedy służbę, a myśmy się cieszyli, że święta będą spokojne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil Klehr damals Dienst hatte und wir uns gefreut haben, daß die Feiertage ruhig sein werden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bo lekarza SS nie będzie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil der SS-Arzt nicht dabei sein wird.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie gesehen, daß Klehr diese Auswahl vorgenommen hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie, tego nie widziałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das habe ich nicht gesehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie przypominam sobie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich nicht daran.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Das wäre das. Dann haben Sie uns gesagt, daß außer Klehr auch noch Scherpe und Hantl da waren. Wissen Sie etwas davon, ob Scherpe und Hantl a) auch diese eigenen Selektionen vorgenommen haben und b) ob sie Tötungen aufgrund dieser Selektionen vorgenommen haben?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Odnośnie Hantla i Scherpego muszę powiedzieć, że to byli znacznie spokojniejsi esesmani, którzy nie wykazywali tej złośliwości, jaką wykazywał Klehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In bezug auf Scherpe und Hantl muß ich sagen, daß es bedeutend ruhigere SS-Männer waren und daß sie nicht diese [...] Bosheit zutage legten wie der Angeklagte Klehr.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Do Klehra nie mieliśmy żadnego podejścia, podczas gdy z pozostałymi SDG można było rozmawiać.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zu Klehr hatten wir gar keine Beziehung, wogegen man mit den anderen sprechen konnte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W czasie selekcji i w czasie wykonywania zastrzyków fenolu byli jednak obecni i Hantl, i Klehr, i sami też te zastrzyki wykonywali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nichtsdestoweniger waren Scherpe und Hantl bei den Selektionen anwesend, und sie haben auch die Tötungen selbst durchgeführt.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie das gesehen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan to widział?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tego już nie obserwowałem bezpośrednio.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das habe ich nicht unmittelbar beobachtet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ale w tej samej sytuacji, w jak iej był Klehr, tę samą sytuację, to znaczy wejście SDG na blok i przejście do pokoju numer 1, gdzie odbywały się te mordy, obserwowałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ich beobachtete denselben Vorgang wie bei Klehr, wie der SDG auf den Block ging, ins Zimmer 1 ging

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A chorzy byli przeznaczeni na śmierć na korytarz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Kranken, die zum Tode bestimmt waren, auf dem Korridor warteten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Poza tym było znowu publiczną tajemnicą, że tam był i Klehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darüber hinaus war das ja ein öffentliches Geheimnis.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Że Hantl i Klehr wykonują te zastrzyki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Że Hantl?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Że Hantl i Scherpe wykonują te same zastrzyki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war darüber hinaus ein öffentliches Geheimnis, daß Hantl und Scherpe diese Injektionen durchführen. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Die beiden Angeklagten sagen aber, sie hätten es nicht selbst getan, sondern sie hätten es nur beaufsichtigt, während Häftlinge die Tötungen vorgenommen hätten.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Obaj oskarżeni mówią, że nie oni to robili, tylko stali, pilnowali jak robili to więźniowie.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Więźniowie. Nie ulega najmniejszej wątpliwości, że jednak zabicie dzieci zamojskich było wykonywane przez obydwóch oskarżonych Hantla i Scherpego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es unterliegt jedoch keinem Zweifel, daß die Tötung der Kinder aus der Gegend von Zamość von den A ngeklagten Scherpe und Hantl durchgeführt wurde.

 

Vorsitzender Richter:

Würden Sie uns das mal näher schildern.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Może pan to dokładnie opisać.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przypominam sobie, że był to styczeń 1943 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich, daß es Januar 1943 war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kiedy po raz pierwszy Rapportführer Palitzsch przyprowadził dwoje dzieci w wieku między 10 a jakieś 14 lat na blok 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich, daß es Januar 1943 war, als der Rapportführer Palitzsch zum ersten Mal auf den Block 20 zwei Kinder im Alter zwischen zehn und 14 Jahren brachte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dla nas więźniów pojawienie się takich młodocianych chłopców w obozie było wielkim przeżyciem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für uns Häftlinge war das Erscheinen so kleiner Jungen im Lager ein großes Erlebnis.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ci dwaj chłopcy byli wprowadzeni do baderaumu bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die beiden Jungen wurden in den Baderaum des Blocks 20 geführt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przyszli w cywilnych ubraniach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie kamen in Zivilkleidung.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kazano im się tam rozebrać.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man befahl ihnen, sich dort zu entkleiden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A następnie przeprowadzono ich korytarzem pojedynczo do pokoju numer 1 bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann gingen sie einzeln durch den Korridor in das Zimmer Nummer 1 des Blocks 20.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Samego przebiegu mordu nie widziałem, oglądałem tylko ich zwłoki w baderaumie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Den Verlauf des Mordes selbst habe ich nicht gesehen. Ich habe nur die Leichen...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Im Baderaum gesehen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Baderaum gesehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ponieważ był to pierwszy przypadek, jako uczestnik grupy oporu uważałem, że dzieje się coś niezwykłego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Da zum ersten Mal so ein Fall beobachtet wurde, war ich der Meinung, als Mitglied der Untergrundbewegung, daß etwas Außergewöhnliches vorliegt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Powiedziałem schreiberowi bloku, koledze Głowie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe dann dem Schreiber des Blocks, dem Kameraden Głowa, gesagt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Że musimy wysłać kartoteki tych dwóch chorych na zewnątrz

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß wir die Karten dieser beiden Kranken nach außerhalb schicken müssen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I jak pamiętam dzisiaj były t o nazwiska Rycaj und Rycyk. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich erinnere mich, daß die Namen dieser beiden waren: Rycaj und Rycyk.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Karty zostały przesłane do ruchu oporu na zewnątrz obozu do Krakowa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Karten wurden nach außerhalb des Lagers nach Krakau zur Untergrundbewegung geschickt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie powtórzyła się akcja niszczenia dzieci po raz drugi w lutym 1943 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann wiederholte sich die Aktion der Vernichtung von Kindern im Februar 1943.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Było wtedy ich chyba 30 do 40.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren damals 30 bis 40 Kinder.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Były to znowu dzieci polskie z okolic Zamościa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren wiederum polnische Kinder aus der Gegend von Zamość

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Które przybyły przed południem do obozu w całej grupie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die vormittags in einer Gruppe ins Lager kamen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

O ile pamiętam z Brzezinki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soweit ich mich erinnere, aus Birkenau.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dzieci te wesoło i radośnie nie wiedząc o swoim losie, bawiły się na podwórzu między blokiem 20 a 21.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Kinder – ohne zu wissen, was für ein Schicksal sie erwartet – spielten lustig und froh auf dem Hof des Blocks 20.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Więźniowie, którzy już w tym czasie otrzymywali paczki na widok tych właśnie dzieci, dawali to co mo gli najlepszego im do zjedzenia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Häftlinge, die bereits Pakete von außerhalb bekamen mit Lebensmitteln, gaben alles, was sie nur als Bestes in ihren Paketen [hatten], diesen Kindern.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński :

Pamiętam że znalazła się nawet piłka do bawienia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß, daß sogar irgendein Ball plötzlich zum Vorschein kam, zum Spielen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I przyszło popołudnie tego dnia

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann kam der Nachmittag dieses Tages

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A w tym popołudniu rozkaz, że dzieci mają być zniszczone, zabite.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der Befehl, daß die Kinder getötet werden müssen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dzieci jak poprzednio wprowa dzono bocznym wejściem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Kinder wurden wie im vorhergehenden Fall durch den Seiteneingang hineingeführt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Do waschraumu

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar in den Waschraum

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

G dzie kazano im się do naga rozebrać.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wo sie sich entkleiden mußten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ustawiono je w szeregu na korytarzu bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie mußten sich dann auf dem Korridor des Blocks 20 in einer Reihe aufstellen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kotara była zasłonięta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Vorhang war zu.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I tym razem przyszedł Scherpe, i to pamiętam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann kam der Scherpe, und daran erinnere ich mich.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dla nas było to bardzo ciężkim przeżyciem, gdyż działo się coś niezwykłego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war damals für uns ein sehr schweres Erlebnis, weil sich etwas Ungewöhnliches abspielte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Cisza panowała śmiertelna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es herrschte Todesstille.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I słychać było tylko uderzenie główek i ciała o beton podłogi baderaumu

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und man hörte nur den Schlag des Falls

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Głowy i ciała

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Des Kopfes und des Körpers eines Kindes

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gdy zabite dzieci padały.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf den Boden des Baderaums, als die getöteten Kinder dahin geworfen wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Po 2, czy 3, czy 4 takich uderzeniach

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach zwei oder drei solcher dumpfer Schläge

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wyszedł zmieszany Scherpe z tego pokoju i powiedział: — »Ich kann nicht mehr.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kam Scherpe aus dem Zimmer heraus und sagte: »Ich kann nicht mehr.«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I gdzieś poszedł.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ging irgendwohin.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie wiem, czy się gdzieś zameldować.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, ob er sich irgendwohin melden ging.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Po jakiejś chwili przyszedł na jego miejsce Hantl.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach einer Weile kam an seiner Stelle Hantl.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wszystkie dzieci zostały zabite.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und alle Kinder wurden getötet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Myśmy później powtarzali, że Scherpe załamał się

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben damals wiederholt gesagt, daß Scherpe zusammenbrach.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Że nie mógł zabijać dzieci.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß er nicht imstande war, die Kinder zu töten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I potem powtórzyła się w marcu 43 roku jeszcze raz historia z dziećmi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann wiederholte sich die Geschichte mit den Kindern im März 1943.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy była jakaś większa grupa dzieci, chyba koło 80.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals war es eine sehr große Gruppe von Kindern, vielleicht 80.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wtedy już wiedzieliśmy, jaki los ich czeka.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und da haben wir schon gewußt, was für ein Schicksal auf sie wartet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kto wtedy zabijał te dzieci, tego nie pamiętam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wer damals die Kinder getötet hat – daran kann ich mich jetzt nicht erinnern.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zresztą nie zawsze tego rodzaju akcje zabijania fenolem odnosiły się wyłącznie do ciężko chorych, do ciężko zakaźnie chorych, do »Körperschwäche« i do dzieci. Były jeszcze inne akcje z fenolem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Übrigens diese Phenolaktionen betrafen nicht nur schwerkranke, infektionskranke und körperschwache Menschen. Solche Aktionen fanden auch unter anderen Umständen statt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Pamiętam takie historie, kiedy na polecenie Politische Abteilung

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich an solche Fälle

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zupełnie zdrowi więźniowie pojedynczo

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn vollkommen gesunde Häftlinge einzeln, auf Befehl der Politischen Abteilung

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wprowadzani byli na blok 20 do pokoju numer 1

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf den Block 20 ins Zimmer 1 geführt wurden

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I tutaj byli zabijani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dort getötet wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dlaczego Politische Abteilung jednych rozstrzeliwało na bloku 11, a drugich skazywało na śmierć przez fenol, tego nie umiem sobie wytłumaczyć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Warum die Politische Abteilung manche Häftlinge auf dem Block 11 getötet und manche wieder zum Tode durch die Phenolspritze auf dem Block 20 verurteilt hat, das weiß ich nicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wreszcie i jeszcze jedna forma śmierci, którą zabijano fenolem, jeden rodzaj śmierci więźniów, których zabijano fenolem, to byli więźniowie z doświadczeń, z eksperymentów lekarskich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die dritte Gruppe der Menschen, die mit Phenol getötet wurden, das waren die Häftlinge, an denen Versuche vorgenommen wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Doświadczenia, które na mojej sali, a więc byłem ich naocznym świadkiem wykonywane były następujące.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Versuche, welche in meinem Saal stattfanden, die ich mit meinen eigenen Augen beobachtet habe, waren folgende.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Były to doświadczenia na temat zakaźności duru wysypkowego: Fleckfieber.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren erstens die Versuche [...] über die Erfahrungen mit dem Fleckfieber.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Lagerarzt Entress pragnął się przekonać jak długo istnieje zakaźność krwi chorych na dur plamisty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Lagerarzt Entress wollte feststellen, wie lange die Ansteckungsmöglichkeit besteht im Blut der Fleckfieberkranken.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W tym celu pobierał krew od chorego leżącego na sali więźnia w oznaczonym konkretnie dniu choroby.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus diesem Grunde unternahm er die Blutentnahme bei einem Kranken an einem bestimmten Tag der Krankheit.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A więc w piątym, w siódmym, w ósmym dniu gorączki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zum Beispiel am fünften, siebten oder achten Tage des Fiebers.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A następnie wstrzykiwał ją albo śródmięśniowo albo dożylnie zdrowemu choremu, zdrowemu człowiekowi, więźniowi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und schließlich spritzte er dieses Blut entweder intravenös oder...

 

Vorsitzender Richter:

Intramuskulär.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Intramuskulär einem gesunden Kranken.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie obserwowano po ilu dniach pojawi się u tego więźnia zdrowego gorączka i objawy tyfusu w formie wysypki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Danach beobachtete man, wann, an welchem Tag, die Symptome des Fleckfiebers bei dem vorher gesunden Kranken erscheinen, und zwar das Fieber und die anderen Symptome.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I ustalano, że nie istnieje już zakaźność krwią chorego na dur plamisty na 3, 4 dni po spadku gorączki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und man stellte dabei fest, daß die Ansteckungsgefahr durch Übertragung des Blutes eines Fleckfieberkranken nach drei, vier Tagen der Fiebersenkung bereits nicht mehr existiert.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Los chorego, któremu wstrzyknięto krew poprzednio chorego na tyfus plamisty, nie interesował już później po wybuchu gorączki lagerarzta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Schicksal des Kranken, dem man das Blut entnommen hat, interessierte den Lagerarzt nicht mehr.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Pamiętam w jednym przypadku, jak dwóch chorych, holenderskich Żydów i zeznawałem na ten temat dla Norymbergii, zostali następnie po zachorowaniu na dur wysypkowy, zabici zastrzykami fenolu przez oskarżonego tutaj Klehra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich an das Schicksal von zwei Kranken. Das waren holländische Juden, und ich habe darüber ausgesagt im Nürnberger Prozeß, daß sie, nachdem sie an Fleckfieber nach so einem Experiment erkrankten, von dem Angeklagten Klehr durch die Phenolspritze getötet wurden.

 

Vorsitzender Richter:

Und wer hat das angeordnet?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kto to rozkazał?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tego nie mogę powiedzieć, czy to było na polecenie lagerarzta czy na własną rękę Klehra.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das kann ich nicht sagen, ob das auf Befehl des Lagerarztes, ob es die eigene Initiative des Angeklagten Klehr war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wiem tylko tyle, że lagerarzta interesował dzień wybuchu typowej choroby tyfusowej u zakażonego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nur, daß der Lagerarzt daran interessiert war, an welchem Tag die Krankheit bei einem angesteckten Kranken ausbricht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wiem, że wtedy, kiedy ustalono, że tyfus nie jest już zakaźny na 3, 4 dni po spadku temperatury, że czas schonungu, rekonwalescencji został skrócony na okres jednego miesiąca z trzech miesięcy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich weiß, daß, nachdem es festgestellt wurde, nach drei, vier Tagen, nachdem das Fieber fiel, die Ansteckungsgefahr nicht mehr besteht, die Rekonvaleszenzzeit gekürzt wurde, und zwar von drei Monaten auf einen Monat.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wtedy posyłano już rekonwalescentów po tyfusie po jednym miesiącu do pracy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und danach [mußten] die Rekonvaleszenten, also solche, die bereits das Fleckfieber überstanden haben, nach einem Monat zur Arbeit zurück.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Podobny los oczekiwał także tych więźniów z grupy doświadczalnych, którzy otrzymali leczenie farmaceutyczne przeprowadzane przez lekarza SS Helmutha Vettera.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß, daß dasselbe Schicksal – also die Tötung mit Phenol – für diese Häftlinge bestimmt wurde, die pharmakologisch durch den Arzt Doktor Hellmuth Vetter behandelt wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Doktor Helmuth Vetter który był w tym czasie, koniec 42 początek 43, u nas lekarzem obozowym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doktor Vetter war Ende 42/Anfang 43 bei uns als Lagerarzt tätig.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Otrzymywał wtedy lekarstwa z firmy Bayer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er bekam damals Medikamente von der Firma Bayer-Werke.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Lekarstwa były te pod kryptonimami. Pod kryptonimami B 1.034.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Medikamente wurden nur bezeichnet mit Buchstaben, [...] B 1.034 und so weiter.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

1.038 Rutenol. [...] Skład chemiczny tych leków nie był nam podany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die chemische Zusammensetzung dieser Medikamente war uns nicht angegeben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Lekarstwa te przynosili SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Medikamente wurden von den SDGs gebracht

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na salę chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar auf den Krankensaal

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I w ściśle określony sposób podawano je chorym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nach ganz genau festgestellter Art und Weise den Kranken verabreicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chorym w różnych chorobach, co zwróciło u nas od razu uwagę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar den an verschiedenen Krankheiten Erkrankten. Und das fiel uns auf.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A więc kazano podawać ten preparat

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also diese Medikamente wurden verabreicht den Kranken

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przy tyfusie plamistym

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei Fleckfieber

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gruźlicy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tuberkulose

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tyfusie brzusznym

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bauchtyphus

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Roży.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Rose.

 

Vorsitzender Richter:

Also mit verschiedenen Krankheitssymptomen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit verschiedenen Krankheitssymptomen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie kazano robić specjalne karty gorączkowe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann mußten besondere Fieberkarten angelegt und geführt werden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Które musiały być następnie przedłożone lagerarztowi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die später dem Lagerarzt vorgelegt werden mußten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Lagerarzt oszukał nas przy tym na początku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und der Lagerarzt hat uns am Anfang belogen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja miałem na przykład w tym okresie paratyfus.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe zum Beispiel damals Paratyphus gehabt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Znał mnie Lagerarzt z widzenia na mojej sali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Lagerarzt kannte mich von seinen Visiten in meinem Saal her.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I z radością przyniósł lekarstwo, które rzekomo miało pomóc w paratyfusie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er brachte mir mit Freude ein Medikament, das angeblich bei diesem Paratyphus helfen sollte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zapewniając, że ono mi pomoże.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er versicherte mir, daß dieses Medikament mir helfen würde.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Po kilk u dniach pobierania jednak tego leku przyszły u mnie wymioty i nudności.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ein paar Tage, nachdem ich dieses Medikament zu mir genommen habe, befiel mich ein Unwohlsein. Ich mußte erbrechen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Także musiałem się bronić w ten sposób, że udawałem, że zażywam lekarstwo, a następnie wypluwałem go pod siennik.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich mußte mich auf diese Weise wehren, daß ich nur so tat, als ob ich das Medikament einnehme, und später habe ich das ausgespuckt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tej samej metody nauczyliśmy i innych chorych, którzy następnie po pflegerach i lekarzach, którzy w tym czasie byli chorzy, otrzymywali te lekarstwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben diese Methode des Wehrens den anderen Kranken beigebracht, die nach den Pflegern und Ärzten erkrankt waren und denen diese Medikamente verabreicht wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak samo i wyniki, które wpisywaliśmy później w karty gorączkowe były wobec tego fałszywe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Ergebnisse also, die wir auf die Fieberkarten geschrieben haben, waren natürlich dadurch...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Auch falsch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ohne Sinn und falsch.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przy czym nie wolno było podawać tym więźniom, chorym na choroby zakaźne a pobierającym leki próbne, żadnych innych leków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darüber hinaus war es verboten, diesen Kranken, die mit Infektionskrankheiten daniederlagen und die diese Experimentmedikamente bekamen, irgendein anderes Medikament zu geben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kiedy po takich kilku próbnych przypadkach podawania leków na pflegerach i lekarzach bloku 20 rozprowadzono tę metodę na skalę znacznie większą.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nachdem die Pfleger und Ärzte unter den Häftlingen bereits eine Zeitlang diesen Experimenten unterworfen waren, hat man die Aktion in einem großen Ausmaße im Lager verbreitet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Im Block verbreitet.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Block verbreitet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Szczególnie u chorych na gruźlicę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und besonders bei den Tuberkulosekranken

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gdzie podawane leki w formie Rutenolu były szczególnie szkodliwe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei denen die Medikamente unter dem Namen Rutenol besonders schädlich waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie interesowano się później losem więźniów chorych, którym podawano tam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man interessierte sich später gar nicht für das Schicksal dieser Kranken.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Odwrotnie byli oni nawet w pierwszej kolejności wysyłani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Gegenteil. Sie waren in der ersten Linie dabei, als man die Kranken...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zur Vergasung oder zur Phenolspritze.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Zur Vergasung oder für die Phenolspritze bestimmte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chodziło tylko o zbadanie pewnego konkretnego okresu działania tych leków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ging nur darum, eine bestimmte Zeit die Wirkung dieser Medikamente zu erforschen.

 

Vorsitzender Richter:

Diese Versuche hat der Doktor Vetter gemacht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Doktor Vetter, Doktor Entress, Doktor Klein, also drei Ärzte.

 

Vorsitzender Richter:

Doktor Vetter, Doktor Entress, Doktor Klein. Sie haben uns geschildert, daß Klehr wiederholt bei Selektionen mitgewirkt, sie sogar zum Teil selbständig durchgeführt hat. Wissen Sie etwas davon, ob am 20. April 1942 300 Häftlinge aus der Schonungsstube im Block 20 des Häftlingskrankenbaus zur Vergasung bestimmt worden sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pan zrozumiał pytanie?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja zrozumiałem pytanie. Wiem, że wtedy była posłana znaczna grupa chorych z bloku 20, ale chyba nie do gazu, tylko do Birkenau, to był blok ludzi przeznaczonych na zagazowanie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht genau, aber ich erinnere mich

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Kwiecień 42.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß im Jahre 1942 um diese Zeit eine größere Anzahl von Häftlingen ausgesucht wurde und geschickt wurde, aber ich glaube nicht zur Vergasung, sondern nach Birkenau in einen Block, Todesblock, wo sich die befanden, die zur Vergasung bestimmt waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Także to nie było na pewno bezpośrednie skierowanie do gazu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So daß es bestimmt nicht eine unmittelbare Verschickung in die Gaskammer war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To było przesłanie o ile pamiętam na blok 27 do Brzezinki

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Soweit ich mich erinnere, kamen sie auf den Block 27 in Birkenau

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gdzie była jak gdyby poczekalnia do gazu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wo sozusagen ein Warteraum vor der Gaskammer war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chorzy ci nie byli odstawieni jako zmarli z obozu 1.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Kranken waren nicht als tot...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

An diesem Tage.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An diesem Tage gemeldet.

 

Vorsitzender Richter:

Abgebucht worden, ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sondern sie waren verlegt nach

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Nach Birkenau. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie, ob Klehr das persönlich angeordnet hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube nicht. Wie ich mich erinnere, war Entress dabeigewesen. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Dann soll am 29. August 42 mit dem Lagerarzt Doktor Entress und dem Angeklagten Scherpe der Angeklagte Klehr im Block 20 700 Häftlinge zur Vergasung ausgesondert haben und die Räumung des Blocks und das Verladen der Häftlinge auf Lastwagen überwacht haben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ta historia wymaga dokładnego opowiedzenia.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Geschichte verlangt eine ganz genaue Beschreibung.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte sehr.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W lipcu 1942 roku tyfus plamisty był niesłychanie silnie rozprzestrzeniony wśród więźniów całego obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Juli 1942 verbreitete sich der Flecktyphus außergewöhnlich unter den Kranken des ganzen...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Lagers.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Lagers.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Also nicht nur im Krankenbau, sondern auch im ganzen Lager. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Einschließlich der Bewachungsmannschaft?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Speziell — tak.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy coraz częściej meldowano, że chorują esesmani na tyfus plamisty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals wurde immer öfter und öfter gemeldet, daß die SS-Mannschaft an Typhus erkrankt war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Szpital był przepełniony.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Krankenbau war überfüllt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zbudowano nawet specjalny barak, barak numer 13.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man hat aus diesem Grunde eine besondere Baracke, Baracke Nummer 13, gebaut.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Między blokiem 28 a Bekleidungskammer.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zwischen dem Block 28 und der Bekleidungskammer.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Który także przeznaczono na przypadki tyfusu plamistego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Baracke wurde ebenfalls für die an Fleckfieber Erkrankten bestimmt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie pomagały wtedy bardzo często prowadzone selekcje na salach chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Selektionen, die damals sehr häufig auf den Krankensälen vorgenommen wurden, halfen nicht mehr.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I duże ilości ludzi posyłanych codziennie na śmierć fenolową.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und es halfen auch nicht die großen Mengen von Menschen, die täglich durch Phenolspritzen [getötet wurden].

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zdecydowano się na jakąś ogólną akcję.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man beschloß dann, eine allgemeine Aktion durchzuführen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z początkiem sierpnia 42 kobiety, które były w tym samym obozie co i my, oddzielone murem zostały przesłane do Birkenau.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Anfang August 1942 wurden die Frauen, die in dem gleichen Lager nur mit einer Mauer von uns getrennt waren, nach Birkenau geschickt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Powstały wtedy puste bloki, do których kolejno skierowywano więźniów z obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dadurch entstanden leere Blocks, und in diese Blocks kamen der Reihe nach die Häftlinge aus dem Lager.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I przeprowadzono generalną dezynfekcję przy pomocy gazu na blokach r oboczych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und es wurde eine Desinfektion mit Gas auf den Arbeitsblocks eingehend durchgeführt.

 

Vorsitzender Richter:

Moment. Das will ich jetzt mal wissen, das verstehe ich nicht. Also muß ich so annehmen, daß man aus dem Lager einzelne Blocks entleert, die Leute auf diese frei gewordenen Blocks hingebracht hat und dann ihre frühere Unterkunft entwest hat.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

So ist es gewesen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit Gas desinfizierte. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Desinfiziert hat, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Also zunächst eine Entwesung, ohne daß dabei Menschen irgendwie zu Tode gekommen sind.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ludzie nie byli przy tym?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, nein, damals nicht. Nein, nein, nein. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Nun weiter, bitte schön.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie wiadomo nam było, że porozumiewa się Standortarzt, prawdopodobnie wtedy Uhlenbroock z Berlinem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war uns bekannt, daß der Standortarzt – damals war es Uhlenbroock

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Wahrscheinlich Uhlenbroock.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wahrscheinlich Uhlenbroock.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak, z Berlinem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß er sich mit Berlin darüber verständigt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wiedzieliśmy przez nasze wiadomości z SS rewiru, że odbywają się ciągle rozmowy między Berlinem a obozem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben durch unsere Verbindungen im SS-Revier gewußt, daß ständig Gespräche zwischen Berlin und dem Lager geführt werden

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Co zrobić z chorymi na tyfus plamisty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Was man mit den Fleckfieberkranken tun soll.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Berlin bowiem żądał, że tyfus plamisty w obozie, ma być bezwzględnie zlikwidowany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von Berlin aus wurde gefordert, daß die Fleckfieberepidemie unter allen Umständen liquidiert werden muß.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wtedy przyszedł dzień 29 sierpnia 1942 roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann kam der Tag des 29. August 1942.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Od dwóch czy trzech dni nie wolno było z bloku 20 i z innych bloków szpitalnych wypisywać żadnego chorego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Seit zwei Tagen durfte man vom Block 20 und auch von den anderen Krankenblocks keinen Kranken entlassen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z przyjmowanych ch orych tylko część dostawała się do szpitala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von den aufgenommenen Kranken kam nur ein Teil in den Krankenbau.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wtedy prawie codziennie 30, 40 chorych szło na fenol.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und damals wurden fast täglich 30 bis 40 Kranke mit Phenol getötet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Cały lager żył w przerażeniu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ganze Lager lebte in einem Schrecken.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chorzy na tyfus przestali zgłaszać się do s zpitala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Typhuskranken meldeten sich nicht mehr im Krankenbau.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Uważając, że w szpitalu czeka ich natychmiastowa śmierć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie meinten, daß im Krankenbau auf sie der sichere Tod wartet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chowali się po komandach, po piwnicach, po strychach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie versteckten sich in einzelnen Kommandos, auf den Böden, in den Kellern.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z ciężką gorączką próbując pracując przetrzymać chorobę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit hohem Fieber versuchten sie zu arbeiten und auf diese Weise die Krankheit zu überstehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na apelach podtrzymywano tych chorych, żeby nie upadli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei den Appellen wurden diese Kranken von den Kameraden gehalten und gestützt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Do bloku 20 przyszła wiadomość, nieoficjalna wiadomość, że zarówno chorzy jak i personel zostaną zlikwidowani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann kam eine inoffizielle Nachricht auf den Block 20, daß sowohl die Kranken als auch das Personal liquidiert wird.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Żyliśmy pod strachem, że pewnego dnia wszystkich razem i zdrowych i chorych, i rekonwalescentów przewiozą do Brzezinki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir lebten in ständiger Angst, daß eines Tages die Kranken und die Gesunden, die Rekonvaleszenten, daß alle nach Birkenau gebracht werden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kiedy zbliżył się dzień 29 sierpnia rozstrzygnął już Entress, że lekarze i personel bloku 20, ponieważ w większości przeszli tyfus plamisty, nie zostaną zagazowani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als der 29. August dann kam, wurde bereits von Doktor Entress entschieden, daß die Ärzte und das Personal des Blocks 20, weil sie fast alle Typhus überstanden haben, am Leben bleiben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Potrzebowano pomocy więźniarskiej przy tej selekcji.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man brauchte die Hilfe der Häftlinge bei dieser Selektion.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Schreiberowi polecono zrobić bardzo dokładny wykaz wszystkich chorych i całego personelu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Schreiber bekam einen Befehl, eine besonders genaue Liste aufzustellen von den Kranken und von dem Personal.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A następnie rankiem 29 sierpnia najpierw rekonwalescentów tak zwane Schonung po tyfusie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann morgens am 29. August kamen zuerst die Rekonvaleszenten, also die sogenannten Schonungsfälle.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Musieli schodzić po schodach na podwórze bloku. Między blokiem 21 a 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie waren gezwungen, die Treppe zwischen dem Block 20 und 21...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, heruntergehen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Herunterzugehen...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Auf den Hof, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und auf dem Hof sich aufzustellen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przy drzwiach stał Doktor Entress, oskarżony Klehr i Scherpe.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An der Tür standen der Lagerarzt Doktor Entress und die Angeklagten Klehr und Scherpe.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chorzy pojedynczo wyprowadzani z bloku, mieli napisane na piersiach numery.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Kranken, die einzeln aus dem Block kamen, hatten die Nummern auf die Brust geschrieben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Blockschreiber odkreślał numery na liście.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Blockschreiber machte dann einen Vermerk bei jeder Nummer auf seiner Liste.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I Entress decydował, kto na gaz a kto ma zostać na podwórzu bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und Entress entschied dann, wer ins Gas gehen soll und wer auf dem Hof bleiben soll.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wielu z rekonwalescentów leżało już wtedy na bloku półtora do dwóch miesięcy, byli pra wie zdrowi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Etliche Rekonvaleszenten lagen auf dem Block bereits ein bis anderthalb Monate. Sie waren fast gesund.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A mimo to posyłano ich bezpośrednio do samochodów, które kursowały między Brzezinką a Oświęcimiem 1.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und trotzdem wurden sie direkt zu den Wagen geschickt, die zwischen Birkenau und Auschwitz I hin- und herfuhren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Próbowaliśmy ratować pojedynczych tylko chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben versucht, die einzelnen Kranken zu retten

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ukrywając ich pod siennikami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Indem wir sie unter den Strohsäcken versteckten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Pod przykryciem kanału którego ujście było między blokiem 21 a 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter der Abdeckung des Kanals, dessen Ausgang zwischen den Blocks sich befand.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ułatwiając im wyskoczenie przez okno z bloku w kierunku obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man erleichterte ihnen in Einzelfällen, durchs Fenster zu entkommen und in Richtung Lager zu flüchten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W przeszkadzaniu nam w tej akcji ratowania wybijał się specjalnie oskarżony Klehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter diesen, die uns dabei hinderten, diese Hilfsaktionen durchzuführen, war vor allem der Angeklagte Klehr.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Interwencja poszczególnych kommandoführerów, a szczególnie z kuchni uratowała życie tylko kilkunastu chorym. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dank der Intervention des Kommandoführers aus der Küche

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Der Küche und aus der Politischen Abteilung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und aus der Politischen Abteilung...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nur einige Kranke wurden gerettet.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gelang es, einzelne Kranken zu retten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wśród chorych poszli na gaz także lekarze chorzy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter den Kranken gingen in den Tod ebenfalls die kranken Ärzte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chorzy na tyfus lekarze — die damals Fleckfieber gehabt hatten. — Między innymi polski Wiceminister Zdrowia, w tej chwili nazwiska mi [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unter anderem der polnische Vizeminister für das Gesundheitswesen, an seinen Namen kann ich mich im Augenblick nicht erinnern

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Który także pojechał na gaz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der ebenfalls in die Gaskammer ging.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przypominam sobie wtedy postacie chorych i rekonwalescentów, którzy starali się prężyć, nadać swoim oczom błysk, ażeby uchodzić za jak najbardziej zdrowych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich heute an die Gestalten der Kranken und der Rekonvaleszenten, die sich Mühe gegeben haben, so gerade wie möglich zu stehen und ihren Augen einen gesunden Blick zu geben, damit sie ja nicht in den Tod zu gehen brauchen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Po zagazowaniu tych chorych blok 20 przez 4 dni był pusty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach der Vergasung dieser Kranken blieb der Block 20 einige Zeit leer.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wybrano także kilkunastu, czy kilkudziesięciu chorych z bloku 21 i 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man hat ebenfalls einzelne Kranke aus dem Block 21 und 28 ausgesucht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kilkunastu Reichsdeutsche, których nie posłano na zagazowanie, przeniesiono na blok 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Einzelne Reichsdeutsche, die nicht zur Vergasung bestimmt wurden, kamen auf den Block 28.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A w obozie wtedy urządzono wybiórkę słabych i chorych spośród więźniów pracujących na lagrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und im Lager selbst wurde ebenfalls eine Selektion in den einzelnen Blocks durchgeführt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie, to było po apelu pod kuchnią.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war nach dem Appell bei der Küche. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Nun, das haben Sie wohl selbst nicht miterlebt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na, ich habe es nur gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben es nur gesehen von weitem. Nun wollen wir uns weiter zuwenden diesem Geschehen im Januar 1943. Wissen Sie da etwas davon, daß der Angeklagte Klehr auf der Rampe dort von einem Häftlingstransport Häftlinge zur Vergasung bestimmt hat? Das wissen Sie nicht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie etwas davon, daß im Frühjahr 1943 dann im Infektionsblock des Häftlingskrankenhauses die Karteikarten kranker Häftlinge von Klehr ausgesondert und die Häftlinge dadurch von ihm zur Vergasung bestimmt worden sind und [+ daß er] auch Häftlinge, die über den Flur gingen und ein kränkliches Aussehen hatten, zur Vergasung bestimmt haben soll?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, in diesem Fall nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie etwas [+ davon], daß Klehr im Mai 1943 im Häftlingskrankenbau des Stammlagers etwa 70 Häftlinge allein zur Vergasung [ausgesondert] hätte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Auch nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Und im Herbst 1944 im Häftlingskrankenbau mehrere bei einem Bombenangriff verwundete Häftlinge zur Vergasung ausgesondert habe?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Klehr?

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wissen Sie auch nichts davon. Dann schließlich noch: Im Block 21 des Häftlingskrankenbaus des Stammlagers soll Klehr mehrere kranke Häftlinge zur Vergasung ausgesondert haben, darunter den Häftling Szende, der an Erfrierungserscheinungen gelitten haben soll. Wissen Sie auch nichts davon.

Damit habe ich den Zeugen gefragt bezüglich der Person der Angeklagten Klehr, Scherpe und Hantl. Wir müssen ihn nachher noch hören zu den Personen des Doktor Capesius und zu Kaduk. Wollten Sie uns bitte noch einmal sagen: Was ist Ihnen von dem Angeklagten Kaduk bekannt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kaduka pamiętam z dwóch okresów: z okresu, kiedy był w 44 roku w obozie jako Rapportführer i następnie z Mauthausen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich an Kaduk in zwei verschiedenen Zeitspannen: erstens 44, als er Rapportführer im Lager war, und dann später aus Mauthausen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jako Rapportführer w obozie Oświęcim uchodził za człowieka dużo krzyczącego, bijącego słabych więźniów, robiącego częste awantury w obozie, pijącego łącznie z funkcyjnymi więźniami, rozumiejącego po polsku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus dieser Zeit, als er Rapportführer im Lager Auschwitz war, bestand folgende Meinung von ihm: daß er viel schreit, daß er schlägt, und zwar die schwachen Häftlinge, daß er Krach macht, daß er sich betrinkt mit den Funktionshäftlingen, daß er Polnisch versteht und spricht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Często niespodziewanie pojawiał się na różnych blokach, szukał nie pracujących więźniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oft erschien er unerwartet in einzelnen Blocks. Suchte nach den Häftlingen, die nicht arbeiteten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jeżeli złapał kogoś na paleniu papierosa, albo na jedzeniu w czasie pracy, albo na ukrywaniu się przed pracą...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To bił.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn er jemanden dabei erwischte, daß er raucht oder daß er sich von der Arbeit drückt, da schlug er.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A jak to jest często u pijaków, bijąc wpadał w coraz to większą złość.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wie es oft bei den Trinkern der Fall ist, wurde er während des Schlagens immer wütender.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Rzuciło się nam w oczy, że w 1944 roku, kiedy zasadniczo kończyły się już selekcje, kończyły się szprycowania, Kaduk mimo wszystko na własną rękę bez lagerarzta i bez służby sanitarnej przeprowadzał selekcje zdrowych od chorych w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es fiel uns auf, daß 1944, als bereits die Selektionen zu Ende gingen und die Phenolspritzen nicht so oft [verabreicht wurden], Kaduk auf eigene [Faust] die Selektionen veranstaltete und die Kranken von den Gesunden aussortierte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie miał do tego żadnych uprawnień.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hatte keine Befugnis, das zu tun.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Myśmy wiedzieli, że selekcje w obozie powinny być wykonywane przez służbę zdrowia, lagerarzta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben gewußt, daß die Selektionen im Lager vom Gesundheitsdienst des Lagers durchgeführt werden dürfen, vom Lagerarzt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I przez służbę sanitarną.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und von den SDGs.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przypominam sobie konkretnie dwie tego typu selekcje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich insbesondere an zwei solche Selektionen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Które przeprowadzone były w starej wäscherei.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die in der Alten Wäscherei durchgeführt wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Pamiętam dlatego, że nas jako lekarzy i pielęgniarzy zawezwano, abyśmy byli przy tej selekcji obecni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich an diese Selektion deswegen, weil wir, Ärzte und Pfleger, gerufen wurden, bei dieser Selektion anwesend zu sein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Pamiętam, że kilkuset ludzi, z których bloków tego nie wiem, zostało wprowadzonych do łaźni, gdzie kazano im się rozebrać do naga.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich erinnere mich daran, daß einige Hundert Häftlinge aus verschiedenen Blocks – ich weiß nicht, aus welchen – in den Waschraum geführt wurden, wo man ihnen befahl, sich auszuziehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A następnie biegiem przedefilować przed Kadukiem i innymi blockführerami, którzy byli wtedy obecni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann mußten sie im Laufschritt vor dem Kaduk und anderen Blockführern vorbeigehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zu laufen, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Laufschritt vorbeigehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ci, którzy byli słabsi, ci którzy nie mogli szybko biec, którzy źle wyglądali, starsi, ci byli przez Kaduka wyłapywani.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Solche Häftlinge, die schlechter ausgesehen haben, die langsamer gingen oder nicht laufen konnten, die Älteren, die wurden von Kaduk ausgesucht

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I gromadzeni w jeden kąt łaźni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und in eine Ecke des Baderaumes gestellt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kaduk robił to w ten sposób, że miał długą laskę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kaduk machte das auf folgende Weise: Er hatte einen langen Stock.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Którą chwycił od końca, z przeciwnego końca niż jest zgięcie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er nahm diesen Stock in die Hand von der umgekehrten Seite.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A jeżeli któryś z więźniów podpadł mu w oko

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wenn irgendein Häftling ihm auffiel

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chwytał go albo za szyję, albo za kostkę od nóg i przewracał.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nahm er ihn entweder am Hals oder an den Fesseln und warf ihn um auf den Boden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A następnie kazał mu odmaszerować z szeregu biegnących

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann befahl er ihm, aus der Reihe der Laufenden fortzugehen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Do grupy ludzi, których już uprzednio złapał.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar sich der Gruppe anzuschließen, die vorher bereits ausgesucht wurde.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ludzie ci nie wracali już na swoje bloki robocze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Menschen kamen nicht mehr auf ihre Arbeitsblocks zurück

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I byli następnie wysłani do komór gazowych w Brzezince.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wurden dann später in die Gaskammer nach Birkenau geschickt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Żadne względy lekarskie nie mogły odgrywać przy tej selekcji roli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Keine ärztlichen Gesichtspunkte spielten bei solch einer Selektion irgendeine Rolle.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wystarczyło, że któryś z więźniów miał mały bandaż na nodze

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es genügte, wenn irgendeiner von den Häftlingen einen kleinen Verband am Bein hatte

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Albo, że skóra jego pokryta była czyrakami

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oder daß seine Haut mit irgendwelchen...

 

Vorsitzender Richter:

Ausschlägen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ausschlägen bedeckt war

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Albo, że był wychudzony

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oder daß er abgemagert war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Lub w bardziej podeszłym wieku

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es genügte, wenn er etwas älter war

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ażeby takiego człowieka skierować do komory gazowej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Um so einen Menschen für die Gaskammer zu bestimmen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przed oczyma mam tylko dwie teg o typu selekcje, a było ich jednak więcej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe jetzt vor Augen zwei solcher Selektionen, es gab ihrer aber mehr.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nasz ruch oporu miał wtedy już na tyle wyrobione stosunki w obozie, że mógł sprawdzić łatwo los wybranych przez Kaduka ludzi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unsere Widerstandsbewegung war zur damaligen Zeit im Lager dermaßen stark, daß sie in der Lage war, nach dem Schicksal der von Kaduk ausgesuchten Häftlinge zu forschen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mieliśmy bowiem zaprzysiężonych kolegów w schreibstubie, w Birkenau i na wszystkich placówkach i w większości placówek, które miały kluczowe znaczenie w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir hatten die verschworenen Kameraden in der Schreibstube und in fast allen Stellen im Lager, die irgendwelche Schlüsselstellungen im Lager bedeuteten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Drugi raz, później spotkałem Kaduka w Mauthausen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später traf ich Kaduk in Mauthausen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Także byłem wtedy zatrudniony w rewirze, w tak zwanym małym lagrze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war damals ebenfalls auf einem Revier in dem sogenannten Kleinen Lager beschäftigt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I dostałem wtedy polecenia ażeby udać się kilka kilometrów dalej do tak zwanego obozu celtowego do Żydów węgierskich i przynieść im lekarstwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bekam damals den Befehl, in ein jüdisches Zeltlager zu gehen, das einige Kilometer entfernt war, um ihnen Medikamente zu bringen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kiedy szedłem tam bez SS, bo chodziło się tam bez esesmana.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als ich dorthin ging, und zwar ohne Begleitung eines SS-Mannes – das war üblich, daß man dahin ohne SS-Mann ging

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To było w obrębie wielkiej postunki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war noch innerhalb der Großen Postenkette

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zostałem zatrzymany przez Kaduka

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wurde ich von Kaduk angehalten

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Który rozpoznał we mnie starego więźnia oświęcimskiego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der mich als einen alten Auschwitzer Häftling erkannte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kiedy zobaczył, że mam przy sobie lekarstwa i materiał opatrunkowy dla chorych, uważał, że jednak idę dla jakichś nielegalnych celów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als er sah, daß ich Medikamente und Verbandszeug bei mir trug, war er der Meinung, daß ich für irgendwelche illegalen Zwecke dahin gehe.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Pobił mnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und er schlug mich.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A następnie towarzyszył mi, aż do obozu namiotowego Żydów węgierskich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann begleitete er mich bis zum Zeltlager der ungarischen Juden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Widziałem przy tym, że w stosunku do tych więźniów zachowywał się w sposób bestialski, bijąc ich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe dabei gesehen, daß er sich diesen Häftlingen gegenüber bestialisch benommen hat und sie schlug.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czy któregoś z nich zabił, tego nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob er einen von ihnen erschlagen hat, das weiß ich nicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wrócił potem spokojnie do obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kehrte dann ruhig zurück ins Lager.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na temat Kaduka myślę, że wystarczy, bo takich specjalnych scen nie pamiętam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, das ist genug zu diesem Thema.

 

Vorsitzender Richter:

Also ich wollte nur von dem Zeugen noch einmal wissen: Er hat gesagt, im Sommer 1944 hat er mit eigenen Augen diese Selektionen in der Wäscherei miterlebt. Ja, das stimmt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jawohl, das stimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Und wissen Sie ungefähr, wie viele Leute damals zum Tod bestimmt worden sind?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

O ile pamiętam około siedemdziesięciu ludzi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn ich mich erinnere, waren das ungefähr 70

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Za każdym razem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

70 Personen jedes Mal.

 

Vorsitzender Richter:

Ist es richtig, daß das Menschen waren, die an sich zu Transporten für die Evakuierung des Lagers bestimmt waren?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To była już wtedy ewakuacja głównie Polaków i Rosjan z obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja, damals ging die Evakuierung hauptsächlich der Polen und der Russen aus dem Lager vor sich.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wtedy też staraliśmy się za wszelką cenę, możliwie dużo ludzi wyciągnąć z transportów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Damals haben wir uns bemüht, so viele Personen wie möglich aus diesen Transporten herauszuziehen.

 

Vorsitzender Richter:

Warum?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dlaczego?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dlatego że chcieliśmy, ażeby obsada polska w obozie pozostała do końca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil wir gewollt haben, daß die polnische...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Besatzung des Lagers. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Die polnischen Häftlinge

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Daß der polnische Teil im Lager bis zum Schluß dort bleibt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I liczyliśmy się z możliwością jakiejś obrony w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben damit gerechnet, daß es zu einer Verteidigung irgendwie im Lager kommen könnte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tym bardziej, że to było na polskiej ziemi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Insbesondere, weil es sich doch auf [polnischem Boden] abspielte.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, Herr Zeuge, bei Ihrer Vernehmung in Frankfurt am 28. Oktober 1959, Blatt 2.592, haben Sie gesagt: »Kaduk hat von diesen Transporten jeweils circa 50 Häftlinge ausgesucht, die dann nach Birkenau in die Gaskammern geschickt wurden.«2

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, natürlich können Sie die Leute nicht gezählt haben, und ich nehme Ihnen das nicht übel, wenn Sie heute die Zahl nicht wissen. Aber ich meine, wir müssen ja, wenn wir etwas in einem Urteil feststellen müßten, wenigstens einem Angeklagten nichts anlasten, was er nicht getan hat. Wenn Sie damals 50 sagen, heute sagen Sie 70, können Sie mit Bestimmtheit sagen, daß es jedesmal zehn gewesen sind? [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich habe nicht verstanden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Chodzi o to, oczywiście nie wymaga on od pana dokładnego padania cyfry, pana nie możliwe było liczyć. A jeżeli pan poprzednio w swoich zeznaniach podał liczbę 50, a dzisiaj 70, a my w naszym wyroku musimy trzymać się dokładnej ilości, zarzucając oskarżonemu, że zrobił to a to w stosunku do takiej i takiej ilości ludzi, to czy może pan dzisiaj powiedzieć, że co najmniej 10 osób należało

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Na pewno więcej. Nie, na pewno więcej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ganz bestimmt mehr als zehn. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dlatego, że po tych ludzi przyjeżdżały auta. Po 10 ludzi żadne auto by nie przyszło.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil doch diese Personen mit Autos abgeholt wurden. Für zehn Leute wurde niemals ein Auto geschickt.

 

Vorsitzender Richter:

[Pause] Nun, das war das, was Sie uns über den Angeklagten Kaduk sagen wollten. Bezüglich des Angeklagten Boger können Sie uns meines Erachtens nicht viel sagen. Aber wollen Sie bitte sich dazu äußern, was Sie da wissen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Von Boger persönlich habe ich fast gar nichts gesehen, also keine Morde und keine Schlägereien

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Mißhandlungen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mißhandlungen. Persönlich habe ich ihn auch nicht gekannt. Sondern eine Silhouette von Boger habe ich öfters vor meinem Block gesehen, als er — albo szedł piechotą, mówię lepiej po polsku, albo szedł piechotą, albo jechał rowerem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Entweder ging er zu Fuß, oder er fuhr mit dem Fahrrad.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A w obozie mówiono: »jedzie Boger, czarna śmierć«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und im Lager pflegte man zu sagen: »Der Boger fährt, der schwarze Tod«.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jechał główną aleją, jeździł najczęściej, zawsze główną aleją.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er fuhr hauptsächlich durch die Hauptallee.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przed blokiem 20, 21.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vor dem Block 20, 21.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zakręcał na lewo na blok 11.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann bog er nach links zum Block 11.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przed nim, często widać było więźnia, który biegł koło roweru bez czapki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Vor ihm sah man oft vor dem Fahrrad einen Häftling laufen, ohne Mütze.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Boger często miał w ręku mały karabinek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Boger hatte oft in der Hand einen kleinen Karabiner.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czasami szedł piechotą i wtedy chwiał się, miał taki kaczy chód.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und manchmal ging er zu Fuß. Da wankte er ein bißchen, er ging nach Entenart, so watschelnd.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jego sylwetka była charakterystyczna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Gestalt von ihm war charakteristisch.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, Sie haben also ihn öfter dort hingehen sehen. Haben Sie auch gewußt, ob er dort Erschießungen vorgenommen hat, oder haben Sie gar das gesehen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie. Ja, bezpośrednio rozstrzeliwań nie widziałem, ale ponieważ zbierałem materiał ruchu oporu, wiedziałem, co robił Boger na Politische Abteilung i co robił Boger na bloku 11, wiedziałem że rozstrzeliwał ludzi. Wiedziałem o »huśtawce Bogera«, wiedziałem o jego męczeniu więźniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, unmittelbar habe ich keine Erschießungen gesehen. Aber dadurch, daß ich das Material für unsere Widerstandsbewegung gesammelt habe, aus diesem Grunde wußte ich, was Boger in der Politischen Abteilung und auf dem Block 11 tat. Ich wußte von der sogenannten »Boger-Schaukel«[...] und über die Mißhandlungen, die er durchführte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W związku z tym wyszła z obozu pisana przez ruch oporu, którą zresztą ja przepisywałem, lista katów, na której Boger figurował.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus diesem Grunde kam aus dem Lager nach draußen eine Liste von Henkern des Lagers – die ich übrigens selbst abgeschrieben habe –, und dort stand

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

I tam stało, że Boger należy do jednego z największych katów Politische Abteilung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Stand auch, daß Boger einer der größten Henker der Politischen Abteilung sei.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ta lista katów została wysłana następnie do ruchu oporu w Krakowie i poprzez radio opublikowana światu. BBC na tej podstawie podawało wiadomości w świat.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Liste von Henkern aus Auschwitz kam durch die Widerstandsgruppe in Krakau nach England und wurde durch BBC dann der ganzen Welt bekanntgegeben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wiedzieliśmy nawet w obozie od esesmanów, że poprzez radio BBC ta wiadomość do Londynu dotarła.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben sogar im Lager von den SS-Angehörigen gehört, daß diese Nachricht wirklich an den BBC gelangte, weil davon gesprochen wurde.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mieliśmy bowiem jako ruch oporu w obozie także zaufan ych esesmanów, którzy nas informowali o tym.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir hatten nämlich als Widerstandsgruppe im Lager vertrauensvolle SS-Männer, welche uns die Informationen gaben.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, weiterhin hatten Sie sich dann noch über den Doktor Capesius geäußert. Würden Sie uns sagen, was Sie von ihm noch wissen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Działalności Capesiusza bliżej nie znałem w obozie, ponieważ on do obozu pokazywał się rzadko.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Tätigkeit des Doktor Capesius war mir näher nicht bekannt, weil er sich selten im Lager zeigte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wiedziałem, że był aptekarzem w SS-Revier.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wußte, daß er Apotheker auf dem SS-Revier war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wie działem także, że należy do ludzi organizujących złoto po zabitych więźniach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wußte auch, daß er zu diesen Menschen gehört, die Gold, das von den Getöteten übrigblieb, für sich »organisierten«. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Wieso wußten Sie das?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Skąd pan

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Od kolegów, którzy pracowali w SS-revierze

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wußte das von den Kameraden, die auf dem SS-Revier tätig waren

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A którzy z nami w ruchu oporu współpracowali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die mit uns in der Widerstandbewegung arbeiteten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wiosną 1944 poznałem Capesiusza bliżej, mianowicie przy doświadczeniu, które spróbuję opisać.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Frühjahr 1944 lernte ich Doktor Capesius näher [+ kennen], und zwar bei einem Versuch, worüber ich jetzt etwas breiter mich auslassen möchte. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Niespodziewanie zawezwano kilku więźniów, nazwisk ich nie znam, żydowskich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unerwartet wurden einige jüdische Häftlinge, die ich nicht kannte

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To było gdzieś koło godziny 9.00 rano.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Etwa um neun Uhr morgens gerufen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Do pokoju lekarskiego na bloku, do pokoju lekarza SS na bloku 21.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar mußten sie sich im Zimmer des SS-Arztes auf dem Block 21 melden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Teraz wiem wszystko tylko z opowiadania.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das alles, was ich jetzt erzähle, weiß ich vom Hörensagen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mówiono mi, że więźniowie ci, zostali wprowadzeni do pokoju lekarskiego

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man erzählte mir, daß diese Häftlinge in das Arztzimmer geführt wurden

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I otrzymali tam do napicia napój przypominający kawę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daß sie dort eine Flüssigkeit zu trinken bekamen, die etwas an Kaffee erinnerte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Po jakimś czasie, trudno mi dzisiaj określić, czy to były 2 godziny czy 3 godziny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach einer Weile, es ist mir jetzt schwer anzugeben, ob das zwei oder drei Stunden waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W każdym razie było to przed południem, bo pamiętam ten dzień.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf jeden Fall war es vormittags, weil ich mich an diesen Tag erinnere.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W sali numer 7 bloku 20, a więc tam gdzie mieszkałem

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Tak.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

No proszę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie za mało.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bloku 20 zobaczyłem tych więźniów wychodzących bocznym wyjściem z bloku 21, jak zataczali się na nogach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sah ich aus dem Zimmer Nummer 7 auf dem Block 20, wo ich untergebracht gewesen bin, diese Häftlinge wankend aus dem Seitenausgang des Blocks 21 herausgehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Razem z nimi wyszło kilku esesmanów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit ihnen zusammen gingen auch einige SS-Männer.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mówiono mi, że tam jest oficer, który się nazywa Capesius.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man erzählte mir, daß dabei ein Offizier sei, dessen Namen Capesius lautet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ci esesmani kazali chorym iść, następnie wyciągnęli rewolwery, przykładali im do czoła i coś do tych chorych mówili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese SS-Männer ließen die Häftlinge gehen, sie zogen die Pistolen heraus. Sie [hielten] die Pistolen an die Stirne dieser Häftlinge und sprachen etwas zu ihnen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Rozmowy nie słyszałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das Gespräch selbst habe ich nicht gehört.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I odpowiedzi tych więźniów także nie słyszałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich hörte ebenfalls nicht das, was die Häftlinge geantwortet haben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Następnie chorzy ci wrócili z powrotem poprzez blok 21 na blok 19.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann kehrten diese Häftlinge durch den Block 21 auf den Block 19 zurück.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Spośród tych czterech chorych, na następny dzień dwóch zmarło.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von diesen vier Häftlingen starben am nächsten Tag zwei.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Próbowaliśmy dojść tajemnicy jaki cel był w tym wyd arzeniu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir versuchten das Geheimnis irgendwie aufzuklären. Was bezweckte diese Sache?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z zebranych wiadomości, które znowu potrzebne mi były dla ruchu oporu dowiedziałem się od kolegów

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus den gesammelten Informationen von den Kameraden, die ich ebenfalls für die Widerstandbewegung brauchte, erfuhr ich

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I prawdopodobnie także od lagerarzta doktora Rohde

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wahrscheinlich erfuhr ich das ebenfalls von dem Lagerarzt Doktor Rohde

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Że chodziło tutaj o doświadczenie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß es sich dabei um ein Experiment handelte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czy pod wpływem środków, które podano tym chorym uda się złamać ich opór psychiczny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ob es unter dem Einfluß dieser Mittel, die man ihnen zu trinken gegeben hat, gelingt, den psychischen Widerstand der Häftlinge zu brechen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gdyby się to udało byłaby to metoda łatwa do używania tego środka w czasie śledztwa.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn das erfolgreich sein sollte, dann wäre damit ein Mittel gefunden, dessen man sich bei den Vernehmungen bedienen könnte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wiem, że kiedy zameldowano doktorowi Rohde na drugi dzień o śmierci dwóch z tych chorych, cynicznie odpowiedział: »To przynajmniej mieli ładną śmierć.«

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß, daß Doktor Rohde, nachdem ihm am nächsten Tag gemeldet wurde, daß zwei davon gestorben sind, zynisch geantwortet hat: »Na, da hatten sie wenigstens einen angenehmen Tod.«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Doktor Rohde należał do tych lagerarztów, z którymi można było nawiązać bardziej bezpośredni kontakt

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doktor Rohde gehörte zu diesen SS-Ärzten im Lager, mit denen man eine nähere Verbindung anknüpfen konnte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ponieważ częściej uczył się u lekarzy więźniów

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er lernte oft von den Häftlingsärzten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A czasami pił także i wódkę z nimi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und manchmal trank er Schnaps mit ihnen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A często brał rozmaite rzeczy od więźniów.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja. Herr Doktor Rohde ist für uns nun hier nicht so sehr interessant. Wir möchten uns noch einmal dem Herrn Doktor Capesius zuwenden. Zunächst einmal haben Sie den Doktor Capesius von Ansehen gar nicht gekannt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein. Sie würden ihn heute vielleicht vermutlich noch gar nicht kennen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Sie glauben nicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oder [von] Fotos, die ich in Zeitungen gesehen habe.

 

Vorsitzender Richter:

Oder [von] Fotos, die Sie in Zeitungen [gesehen] haben. Sie haben bei Ihrer Vernehmung in Frankfurt gesagt: »Capesius führte Versuche mit narkotisierenden Mitteln durch.«3 Haben Sie irgendwelche Anhaltspunkte dafür, daß er es gewesen ist, der diese Versuche durchgeführt hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na, ich habe damals das ganz [+ genau] festgestellt, weil als [+ Angehöriger der] Widerstandsbewegung interessierte mich ganz genau diese Geschichte. Wir hatten große Angst, daß die Gestapo ein Mittel finden würde, mit dem unsere Kameraden draußen

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Zum Reden zu bringen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, Herr Doktor Kłodziń ski, das glaube ich Ihnen. Aber nun wäre es ja doch möglich, und es ist auch schon behauptet worden, daß es gar nicht der Doktor Capesius war, sondern daß es der Doktor Rohde gewesen sein soll, dem diese Versuche zugeschrieben werden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ausgeschlossen, weil den Doktor Rohde habe ich sehr gut gekannt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Das war ganz unmöglich.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wer hat Ihnen denn gesagt, daß Doktor Capesius derjenige gewesen sein soll, der diese Versuche gemacht hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Myśmy mieszkali razem z kolegami z eses-rewiru, którzy u Capesiusa pracowali.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir wohnten zusammen mit den Kameraden, die auf dem SS-Revier gearbeitet haben.

 

Vorsitzender Richter:

Auf dem SS-Revier? Oder in der SS-Apotheke? Nun ja

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Na, das war alles zusammen.

 

Vorsitzender Richter:

Das war dasselbe.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Im SS-Revier war die SS-Apotheke.

 

Vorsitzender Richter:

Und was haben diese Kameraden gesagt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ganz [+ genau] festgestellt, das war Capesius. Und aus diesem Grunde habe ich das draußen geschrieben.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wie die das festgestellt haben und was insbesondere der Doktor Capesius für ein Interesse daran gehabt hätte, einen solchen Versuch zu machen, wissen Sie das auch?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube darum, weil Capesius diese Arznei vorbereitet hatte als Apotheker, wissen Sie.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, es ist hier in der Verhandlung schon gesagt worden, diese Medikamente seien angefordert worden bei Doktor Capesius, damit ein anderer, etwa der Doktor Rohde oder sonst jemand, eben diesen Versuch machen konnte, der ein Interesse daran hatte, ein solches Mittel zu erfinden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ob sie angefordert waren, das weiß ich jetzt nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Das wissen Sie nicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und Sie haben auch selbst den Doktor Capesius damals nicht gekannt und auch nicht gesehen. Sie haben nur, als Sie aus dem Block 20 im Zimmer 7 heraussahen, diese vier wankenden Häftlinge kommen sehen und haben gesagt bekommen, dabei soll auch Capesius gewesen sein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, was haben die Häftlinge gemacht, die da herauskamen? Das habe ich nicht recht verstanden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Co było?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co oni robili, ci więźniow ie, kiedy wyszli?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Skąd?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Z bloku, gdzie otrzymali do picia tę kawę.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wyszli na podwórze bloku, między 21 a 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie gingen auf den Hof zwischen dem Block 21 und 20.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. I tam widziałem ich chwilę, chodzących i chwiejących się na nogach.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dort sah ich, wie sie schwankend hin und her gingen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Tam był, to co wiem z opowiadania Capesius oficer był Lagerarzt i był jakiś jeden czy dwóch esesmanów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort befanden sich mit den Häftlingen ein Offizier, also Doktor Capesius

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Doktor Rohde

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doktor Rohde

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Und ein oder zwei SS-Leute — niższej szarży, nie wiem, czy to byli SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unteren Grades, ich weiß es nicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ob das SDGs waren oder nicht, erinnere ich mich heute nicht mehr.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Und was taten die mit denen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Sie haben die Pistole herausgenommen und an die Stirn getan. Dann haben sie Befehle, welche, das weiß ich nicht, zu den Kranken gesagt.

 

Vorsitzender Richter:

Also die Offiziere hatten die Pistole herausgenommen und den Häftlingen an die Schläfe gehalten?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und mit ihnen gesprochen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, und gaben verschiedene Befehle oder sprachen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und das haben Sie nicht verstanden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Welche, das habe ich nicht verstanden.

 

Vorsitzender Richter:

Und dann haben sie die Pistole wieder eingesteckt und die Häftlinge zurückgebracht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zurückgegeben, ja, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Beziehungsweise auf Block 19?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Und dann wurden sie auf Block 19 geschickt. Und am nächsten Tag wurde dem Doktor Rohde gemeldet, daß zwei von diesen Häftlingen tot sind [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Gestorben seien. Da hat er noch gesagt: »Dann haben sie einen schönen Tod gehabt.«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben bei Ihrer Aussage gesagt: »Bei diesen Versuchen sind zwei oder drei Häftlinge gestorben. Ich weiß dies mit Bestimmtheit, da diese Versuche auf Block 21 durchgeführt wurden.«4

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bitte?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Powiedział pan, że »wiadomym mi jest z całą pewnością, że dwóch czy trzech więźniów zmarło«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ponieważ eksperymenty te zostały dokonane na bloku 21.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak jest.

 

Vorsitzender Richter:

Sie selbst waren ja nicht auf Block 21, sondern nur auf Zimmer 7 in Block 20.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Stimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben aus dem Fenster gesehen, wie diese Leute aus Block 21 herausgekommen sind, und haben erzählt bekommen von Hörensagen, daß sie dort in das Zimmer des Arztes auf Block 21 gekommen sein sollen und dort diese Flüssigkeit, die nach Kaffee schmeckte, getrunken haben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I tam był ten eksperyment. To był właściwy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daß dort dieser Versuch, der eigentliche Versuch, durchgeführt wurde.

 

Vorsitzender Richter:

Das war Doktor Capesius. Haben Sie dann von Doktor Capesius noch etwas gehört, daß er das Phenol, was zum Töten der Menschen bestimmt war, verwaltet habe, daß er es herausgegeben habe und daß es zum Zwecke der Phenolinjektion herausgegeben worden ist?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, że doktor Capesius miał, przechowywał u siebie fenol, który był przeznaczony dla zabijania ludzi, że on wydawał ten fenol, a jeszcze szczególnie wydawał w tych wypadkach, kiedy fenolem mieli być ludzi zab ici.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wiadomym mi jest, że fenol był zapotrzebowany w aptece SS, którą zarządzał Capesius.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ist mir bekannt, daß das Phenol in der Apotheke angefordert war.

 

Vorsitzender Richter:

Von wem?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Albo poprzez lekarza SS obozu albo poprzez SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Entweder von dem SS-Lagerarzt oder von dem SDG.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zawsze kartka taka musiała mieć podpis albo lekarza obozu

 

Dolmetscherin Kapkajew:

So eine Karte mußte in jedem Fall die Unterschrift entweder des Arztes oder

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oder SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Des SDG haben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. A następnie wiem, że Läufer z bloku 21, Jurkowski zdaje się jemu na imię, przynosił taką kolbkę szklaną z fenolem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dann ist es mir bekannt, daß ein Läufer aus dem Block 21, ich glaube, er hieß Jurkowski, so einen Glaskolben mit der Flüssigkeit, mit dem Phenol, brachte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Von der SS-Apotheke des Lagers.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von der SS-Apotheke des Lagers brachte.

 

Vorsitzender Richter:

Wer von den SDGs da die Unterschrift geleistet hat, ob Klehr, Hantl oder Scherpe dabei war, wissen Sie das auch noch?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ten, który miał w tym dniu służbę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Derjenige, der an diesem Tage den Dienst hatte.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oder der Lagerarzt, das weiß ich nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oder der Lagerarzt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das habe ich nicht kontrolliert.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und Sie wußten, daß dann von der Apotheke das herausgegeben worden ist. Der Doktor Capesius behauptet, er selbst hätte damit nichts zu tun gehabt. Das hätte ein Häftling getan, wenn das Phenol dort gewesen sei, wovon er auch nichts Genaues wissen will.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein. Ich weiß nur, daß in der Häftlingskrankenbau-Apotheke Phenol nicht gewesen war. Also wir hatten auch eine innere Apotheke in Block 28, und dort war kein Phenol. Dort hatten wir kein Phenol. Bestimmt.

 

Vorsitzender Richter:

Er sagt nur, diese Dinge seien nicht von ihm verwaltet worden, sondern von einem Häftlingsapotheker, der sie dann auf Anforderung herausgegeben habe. Er hätte sich nicht darum gekümmert.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Doktor Capesius zawiadywał całą apteką.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Doktor Capesius leitete die ganze Apotheke.

 

Vorsitzender Richter:

Die ganze Apotheke.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie było specjalnego oddziału w aptece dla fenolu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab keine besondere Abteilung in der Apotheke, die für Phenol war.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Die nicht ihm unterstand, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, nein, die für Phenol bestimmt war.

 

Vorsitzender Richter:

Nun noch etwas anderes: Haben Sie auch den Adjutanten des Lagers gekannt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein. Der Name war mir bekannt. Also es geht um Mulka, ja?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Und ich glaube – aber das konnte ich nicht feststellen, und heute erinnere ich mich auch nicht an das Gesicht oder die Gestalt von Mulka –, daß diese Geschichte vom 29. August 1942 bestimmt mit Bewilligung oder mit Tätigkeit von Mulka geschehen sein mußte. Damals war die ganze Kommandantur tätig bei dieser Selektion von kranken Leuten.

 

Vorsitzender Richter:

Das war ja, als diese Fleckfieberkranken damals vergast wurden und als Entress, Klehr und Scherpe da im Hof anwesend waren, als diese Leute ausgemustert wurden. Ja, das meinen Sie?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, das war es. — Wszystkie samochody i zapotrzebowanie tych samochodów dla wywiezienia chorych ze szpitala musiało przecież przechodzić przez komendanturę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Alle Autos und die Anforderung, die Autos zu schicken, das mußte doch alles durch die Komman dantur gehen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na własną rękę nie mógł Entress zażądać dla siebie samochodów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Entress konnte nicht auf eigene [Faust] die Lastautos anfordern.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Nun behauptet Mulka also, es sei bei der Fahrbereitschaft ein Dienstgrad gewesen, der auf die Anforderungen hin selbständig die Wagen geschickt habe. Er hätte nichts damit zu tun gehabt. Das können Sie im einzelnen wohl nicht sagen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Tego dokładnie ja nie wiem, ale w każdym razie cała komendantura, cały obóz był tym zajęty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das weiß ich nicht genau, aber die ganze Kommandantur war damit beschäftigt damals.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To było wielkie wydarzenie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war ein großes Ereignis im Lager.

 

Vorsitzender Richter:

Aber gesehen haben Sie Mulka nicht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Und nun will ich gerade noch mal nachsehen – das war also am 29. August 1944

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

42. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Augenblick. Ja, 42. Und zu dieser Zeit war Mulka wohl noch da. Ja. Aber wie gesagt, Näheres wissen Sie nicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Sie haben sich das nur mehr oder weniger so zurechtgelegt. Ja.

Sind von seiten des Gerichts noch Fragen an diesen Zeugen? Bitte schön.

 

Richter Hotz:

Herr Doktor Kłodziński, ich habe drei Fragen. Und zwar einmal noch zu Doktor Capesius: Wissen Sie, ob im Jahre 1944, Frühjahr/Sommer 1944, noch Tötungen durch Phenol durchgeführt worden sind?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bis Mitte 44 waren noch Tötungen mit Phenol, aber nicht so oft wie im Jahre 42 und 43. Also schon ganz selten, weil Doktor Entress, der der größte Mörder war und der speziell mit Phenol tötete – nicht persönlich, sondern durch SDG –, war nach Buna geschickt worden, und das war unsere, der Widerstandsbewegung, Arbeit. Wir hatten alles gemacht, um den Doktor Entress von Auschwitz I wegzuschicken, weil er so ein großer Mörder war.

 

Richter Hotz:

Schön. Dann die nä chste Frage: Wissen Sie, wieviel Zeit zwischen dem Eintreffen der ersten Gruppe von Kindern aus Zamość und der zweiten Gruppe lag? Sie sagten, die erste

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Was für eine Zeit war, ja?

 

Richter Hotz:

Wieviel Zeit zwischen diesen beiden Zeitpunkten lag?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przypuszczam, że około — Ich glaube, ein Monat.

 

Richter Hotz:

Ein ganzer Monat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

In Abständen von einem Monat. Nicht ganz genau, aber mehr als zwei Wochen bestimmt.

 

Richter Hotz:

Mehr als zwei Wochen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Also Sie haben vorhin gesagt, das fing an im Januar, dann im Februar und im März.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Im März 43 wären es etwa 80 Kinder gewesen, im Februar 43 etwa 30 Kinder.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

So, zuerst zwei, dann circa 30 oder ein bißchen mehr als 30. Und dann circa 80.

 

Vorsitzender Richter:

Und zum erstenmal wäre es im Januar 43 gewesen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński :

Ja. Und dann haben wir die [...] zwei Karteikarten weggeschickt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Richter Hotz:

Dann noch eine Frage zur Klarstellung: Sie hatten gesagt, daß Anfang Januar oder Anfang des Jahres 42 oder 43, das habe ich nicht ganz

 

– Schnitt –

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

[unverständlich] Krankenbau.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Dann muß ich Sie so fragen: Wissen Sie, wie diese Leute, die damals von...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kaduk.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Kaduk in die Gaskammer geschickt wurden, wie die im Lager ausgetragen wurden, und woher wissen Sie das? Sie haben da früher mal was dazu ausgesagt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Das haben wir festgestellt, ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Was haben Sie festgestellt, und auf welche Weise haben Sie das festgestellt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zuerst wußten wir, daß die Leute aus dem Lager mit Autowagen weggeschickt wurden nach Birkenau.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das ist die erste Sache. Zweitens wußten wir durch die Hauptschreibstube, also nicht die HKB- Schreibstube, sondern durch die Hauptschreibstube, wo unsere Freunde aus der Widerstandsbewegung arbeiteten, daß diese Leute von der Appellzahl abgezählt sind. Das hatten wir ganz fest kontrolliert.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, nun konnte man ja auf zweierlei Art beim Appell abgezählt sein: entweder als versetzt oder als tot.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Nein, da war ein Unterschied. Als Tote. Als Tote.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Also sie waren als tot abgesetzt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jawohl.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Das war zunächst mal beim Appell, das war ja nur eine Zahl.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Natürlich.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Nun mußten sie aber doch auch im Standesamt – es gab ja ein Standesamt – ausgebucht werden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Natürlich.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Haben Sie da auch Feststellungen gemacht, wie die ausgebucht wurden?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dort im Standesamt haben wir keine Kontakte gehabt.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Hatten Sie keine Kontakte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, im Standesamt nein.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ich frage Sie deshalb, weil Sie früher mal gesagt haben, daß eine falsche Diagnose als Todesursache angegeben sei.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bei jedem Fall, [bei dem] auf diese Weise numerierte Häftlinge durch Vergasung oder durch Phenolinjektion getötet [wurden], wurde eine falsche Diagnose geschickt.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und woher wissen Sie das?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Von der Hauptschreibstube HKB. [unverständlich]

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Ah, die Hauptschreibstube hat das festgestellt und hat Ihnen das gesagt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, natürlich.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und von dort wußten Sie das. Und nun haben wir hier zwei Zahlen. Einmal, in Ihrer damaligen Vernehmung, sagten Sie: »zweimal 50.«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Heute sagten Sie: »zweimal ungefähr 70.«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und der Herr Vorsitzende fragte Sie: »Waren es denn mindestens zehn?« Dann sagten Sie: »Ja, aber viel mehr.«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

»Denn mit Lkws sind die ja weggefahren worden. Für zehn hätte man keine Lkws gebraucht.« Auf welche Zahl wollen Sie sich denn heute für diese beiden Selektionen, einzeln gesehen, nach Ihrer Erinnerung festlegen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

So wie ich kann, ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Die Sie ganz sicher sagen können.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Es ist besser 50, das ist besser [unverständlich] [...] Ergänzungsrichter Hummerich:

Aber zu 50 können Sie mit aller Sicherheit stehen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bestimmt, ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Zu 50 können Sie mit aller Sicherheit stehen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, ja. Das konnten nicht 50, sondern 51 oder 55 sein, ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, also zu 50 können Sie mit Sicherheit stehen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Schön. Dann noch etwas ganz anderes: Kannten Sie einen Häftling Sikorski?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Wo war er tätig?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

In der Apotheke vom SS-Revier. Jan Sikorski.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Hat er mit Ihnen zusammen gewohnt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Er wohnte im Block 21.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und Sie wohnten?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Im Block 20.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Im Block 20.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Aber wir haben öfters Kontakt gehabt.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Sie hatten Kontakt miteinander?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Ja, ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und war er es, der Sie informierte über das, was den Versuch betraf, daß Capesius da eine Rolle gespielt hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Er, Kamerad Szewczyk, auch aus der Apotheke von Capesius, die beiden haben uns ganz genau informiert. Dann war der Kapo vom SS-Revier, das war Golik, Ignacy, aus Warschau, der uns ganz genau informierte über diese Sachen hier.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Also das waren diejenigen, die Sie informierten?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Es waren fast alle Polen, und sie waren in der Widerstandsbewegung.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Gut.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Jetzt noch eine weitere Frage: Ist das Bunkerbuch beziehungsweise ist in gewissem Umfange eine Abschrift des Bunkerbuchs zu irgendeinem Zeitpunkt mal durch Ihre Hände gegangen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jawohl.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Was haben Sie damit gemacht? Sagen Sie uns das bitte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Diese Geschichte war folgende: Wir brauchten die Nachrichten aus Block 11, als Widerstandsbewegung. Und dann wußten wir, daß im Block 11 unser Pole arbeitet, ein Häftling Jan Pilecki. [...] Pilecki, haben wir gesagt, wir brauchen Material, wer sitzt, was für eine Strafe er bekommen hat, was für ein Schicksal die Leute in Block 11 haben. Natürlich wußten wir das alles mündlich, was er uns erzählt gehabt hatte. Er konnte herausgehen aus Block 11

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

War für Sie Pilecki zuverlässig? [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ganz. Er war als Kranker in meinem Saal gewesen, als er Lungen-Tbc gehabt hatte.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Er war bei Ihnen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Rippenfellentzündung hat [+ er] gehabt und

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Also er war für Sie zuverlässig?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ganz.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Denn Block 11 war ja eine gefährliche Sache.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na ja, das verstehe ich. [...] Ja, die ganze Arbeit in der Widerstandsbewegung war gefährlich. Das wußten wir.

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Und was hat nun Pilecki getan?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Und Pilecki hat mir auf meine Stube, wo ich und mein Chef von der Widerstandsbewegung wohnten – das war Cyrankiewicz –, das Bunkerbuch mitgebracht, also die Abschrift vom Bunkerbuch, für uns. Wir haben ihm Dank gesagt, und dann haben wir mit anderen Kameraden weiter diese Geschichte weggeschickt in die Welt. Es war folgendes: — W żwirowni... proszę już to Pani przetłumaczy, to będzie łatwiej, pracował więzień, nazywał się Ruk Józef, który żyje dzisiaj w Krakowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei der Kiesgrube arbeitete ein Häftling namens Ruk, Józef, der jetzt in Krakau lebt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Który był naszym łącznikiem

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der ein Verbindungsmann von uns war

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ze światem na zewnątrz obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit der Welt außerhalb des Lagers.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

On otrzymał tę książkę bunkra po obdarciu jej okładki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er bekam das Bunkerbuch, nachdem der Umschlag abgerissen wurde.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Welches, die Abschrift oder ein Originalbunkerbuch?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube, die Abschrift. Jetzt

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Die Abschrift?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Weiß ich nicht bestimmt. — Wiem, że rano przed wyjściem komand do pracy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß, daß am Morgen, bevor die Kommandos zur Arbeit gingen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zgłosił się więzień Ruk do mnie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dieser Häftling Ruk sich bei mir meldete

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na salę chorych

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zwar auf dem Saal der Kranken.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I tam za szafą przylepiłem mu tę książkę bunkra do łydki na nodze za pomocą przylepców.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dort habe ich ihm dieses Bunkerbuch mit Hilfe des Leukoplastes am Bein befestigt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Nie widać ich było ponieważ

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hinter dem Schrank.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nogawki były długie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das Buch war nicht zu sehen, weil er eine lange Hose anhatte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Rano przy wyjściu z obozu kontrola na bramie była stosunkowo słaba.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Morgens, wenn die Kommandos zur Arbeit gingen, war die Kontrolle am Tor verhältnismäßig schwach.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Schwach. — Następnie zaniósł tę książkę do miejsca pracy na żwirowni

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er brachte dieses Buch an seine Arbeitsstelle bei der Kiesgrube

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I tam ukrył ją w umówionym miejscu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dort versteckte er dieses Buch an einem vorher fest bestimmten Platz, dort in der Kiesgrube.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W tej żwirowni pracował cywilny robotnik także z organizacji, który prowadził [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort in der Kiesgrube arbeitete auch ein Zivilarbeiter, der auch in der Widerstandsbewegung war, Mitglied der Organisation, der darüber informiert wurde.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I on w odpowiednim momencie, kiedy nie było nikogo, on wyjął tę książkę z ukrycia i już zabrał z powrotem na zewnątrz obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In einem bestimmten Moment, als niemand in der Nähe war, nahm er das Buch heraus und brachte es außerhalb des Lagers.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Schön. Haben Sie das Buch nach dem Kriege mal wieder gesehen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, natürlich.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Haben Sie es wiedererkannt, daß es das gleiche ist?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, das gleiche ist es.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Sie sprachen eben von einer Abschrift. Wie haben Sie sich vergewissert, daß die Abschrift mit dem Original in Block 11 übereinstimmte? Fragten Sie Pilecki darüber, wie er es gemacht hatte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Ja, ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Was hat er Ihnen gesagt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Er hat gesagt, daß er den Kameraden befohlen hat, ich weiß nicht, waren das Offiziere oder nicht Offiziere, die im Bunker waren

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Ja, so hat er es auch gesagt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Vielleicht, ja. Und er ließ diesen Kameraden Abschrift vom Bunkerbuch machen.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja. Wissen Sie, ob das mit dem Bunkerbuch einmal oder zweimal geschah? Und können Sie uns sagen, wenn es einmal geschah, wann das war?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das geschah einmal.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Einmal ist das geschehen? [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Einmal. Mit dem Bunkerbuch einmal.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Also jedenfalls, wo Sie damit in Berührung kamen, war das einmal?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Einmal.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und wann war das ungefähr?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube, Ende 43 oder 44. [...] Aber ganz bestimmt kann ich das nicht sagen. Oder

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Ja, das waren die Abschriften.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

43 oder 44. Das weiß ich nicht ganz genau.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, das war das eine

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Weil in dieser Zeit waren mehrere Kontakte vom Lager nach außen. Und in dieser Zeit haben wir nicht nur das Buch, sondern auch andere Bücher herausgeschmuggelt.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Dann zu den Kindern aus Zamość: Können Sie sich da an die Zeitfolge ganz sich er erinnern, daß das drei Fälle waren?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dreimal [ist es] gewesen, bestimmt. Zuerst darum

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Die zwei nur, ja

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Die zwei

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Da haben Sie absolute Sicherheit.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Absolute Sicherheit. Und dann wußte ich, daß noch zweimal, im Abstand [von] nicht mehr als einem Monat, solche Fälle waren. Wir wußten auch, daß nach Birkenau viele — dorośli ludzie już

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Erwachsene Menschen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Erwachsene Leute, also [Männer] und Frauen, nach Birkenau geschickt wurden. Wir wußten über diese Aktion von Zamość — powiat zamojski.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Meine Frage geht dahin: Sie haben uns gesagt, bei einem Fall von Kindern wissen Sie heute nicht mehr, wer die Phenolspritzungen durchgeführt hat

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Ja, das habe ich

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Und bei einem Fall, sagten Sie, hat Scherpe auf einmal aufgehört, ist fortgelaufen, und Hantl hat nachher das weitergemacht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Ob Hantl weitergemacht hat, das weiß ich nicht.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Das wissen Sie nicht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Aber [+ er ist] gekommen dazu, als Scherpe weg

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Hantl ist dazugekommen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ist dazugekommen. Ich war nicht hinter dem Vorhang, also ich habe es nicht persönlich gesehen.

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Ja, nun möchte ich wissen: Dieser Fall – Scherpe weggelaufen, Hantl kam dann dazu –, war das die Gruppe mit um die 30, sagten Sie, glaube ich?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, ja, ich glaube, Gruppe 30.

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

War das die Gruppe 30, oder war das die Gruppe 80?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, ich glaube 30.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Sie glauben, es war die Gruppe 30.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube, es war die Gruppe 30, ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Weil schon die letzte Gruppe machte auf uns nicht so große [unverständlich]

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Aber von der letzten Gruppe können Sie uns überhaupt nicht sagen, wer das getan hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Wer das gemacht hat, das weiß ich nicht.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja. Danke schön.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bitte schön.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Staatsanwalt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Herr Doktor Kłodziń ski, wenn Blocksperre war, war das eine solche Sache, daß sich überhaupt niemand mehr bewegen durfte in dem Block, oder gab es die Möglichkeit?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Für Kranke war ganze Blocksperre, also kein Kranker aus dem Krankensaal konnte zur Toilette oder zum Waschraum gehen. Das war ganze Blocksperre. Aber für das Personal, für das Personal, das länger schon im Block war, war nicht so strengste Blocksperre gewesen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Können Sie Angaben darüber machen, wer diese beiden ersten Kinder, die beiden polnischen Jungen, »abgespritzt« hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wer?

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ganz genaue Angaben kann ich nicht [+ machen]. Ich weiß, daß Palitzsch diese beiden mitgenommen hat.

 

Vorsitzender Richter:

Gebracht hat. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gebracht hat, ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Aber wer sie getötet hat

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Nein, das weiß ich ganz genau nicht.

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Könnten Sie nicht sagen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Nun habe ich Sie so verstanden, daß Sie über die Tötung dieser beiden Kinder auch eine Nachricht bekommen haben oder eine Nachricht haben herausgehen lassen aus dem Lager.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jawohl.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Handelt es sich dabei um die Totenmeldungen? Denn wenn ich mich recht erinnere, sind die beiden Totenmeldungen, die diese Kinder betreffen, erhalten geblieben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wären? — Ja proszę, tego nie zrozumiałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy ta wiadomość, pan powiedział, że była wysłana dokładna wiadomość o śmierci tych dwojga dzieci,

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to było z tego powodu, że były totenmeldungi napisane, bo

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Nie, nie, nie. Z tego było wiadomo, że to są dzieci,że to są aryjskie dzieci. Dotychczas nie zabijano aryjskich dzieci i dla nas w obozie pierwszym, było to pierwsze zdarzenie, jakie myśmy widzieli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Więc nie wystawialiście dla nich totenmeldungów?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na pewno wystawiane były, ale nie dlatego myśmy wysłali te karty o tych chorych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Todesmeldungen waren selbstverständlich gemacht. Aber das waren arische Kinder, und das war zum ersten Mal, daß eben nichtjüdische Kinder getötet wurden. Darum haben wir den Namen, also die Angaben über diese Kinder, nach außen geschickt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Uważaliśmy, że to jest jakaś specjalna akcja

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir waren der Meinung, daß es irgendwie eine besondere Aktion sei. Und aus diesem Grunde schickten wir die Namen dieser Kinder nach außerhalb des [+ Lagers]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ale nie dlatego, że to były fałszywe diagnozy, bo do fałszywych diagnoz, byliśmy przyzwyczajeni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nicht, weil das falsche Diagnosen waren – daran waren wir schon gewöhnt –, sondern weil das keine jüdischen Kinder waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Und — w ogóle dzieci w obozie męskim nie było.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und weil die Kinder in dem Männerlager bis jetzt überhaupt nicht da waren.

 

Staatsanwalt Kügler:

Können Sie sich noch daran erinnern, ob die Häftlinge, die am 29. August 1942 aus dem Block herauskamen, angezogen oder nackt waren?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, ich glaube, in Hemden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hemden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Hemden. Ich glaube, in Hemden.

 

Staatsanwalt Kügler:

Danke schön.

 

Staatsanwalt Vogel:

Herr Doktor Kłodziński, Sie erwähnten vorhin, daß gelegentlich auch Häftlinge durch Einspritzungen getötet worden sind, die nicht krank waren, die nicht einer Selektion zu m Opfer gefallen waren, sondern die von der Politischen Abteilung zum HKB gebracht wurden. Können Sie sich noch an einzelne Fälle erinnern und sagen, welche Sanitätsdienstgrade in solchen Fällen »abgespritzt« haben?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, das kann ich mit Namen nicht erinnern. Die Namen von Opfern, zum Beispiel von einem Opfer, kenne ich. Das war Stobiecki, das war ein Gymnasialkamerad von mir, von Krakau. Er wurde auf diese Weise totgespritzt.

 

Staatsanwalt Vogel:

Können Sie noch Namen von Angehörigen der Politischen Abteilung nennen, die diese Häftlinge zum HKB gebracht haben? [...] Oder von wem wurden die zum HKB gebracht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein. Nein, nein. Ganz mit Sicherheit kann ich das nicht erinnern.

 

Staatsanwalt Vogel:

Können Sie nicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, persönlich nicht.

 

Staatsanwalt Vogel:

Dann noch eine Frage im Zusammenhang mit dem Beginn Ihres Aufenthalts in Auschwitz. Sie arbeiteten damals in dem Kommando Neubau.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jawohl.

 

Staatsanwalt Vogel:

Lernten Sie damals auch einen Häftling Kral kennen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Mit dem Häftling Kral habe ich mehr zu tun gehabt. Zuerst wußte ich, daß er in der Strafkompanie war, [+ da] habe ich ihn gesehen. Ich war als Neuzugang ins Lager gekommen, als er da unten eine Prüfung gehabt hatte im Ausbauen von Block 15 – wahrscheinlich 15, ja. Da unten war Wasser, und da arbeitete die Strafkompanie. Es [wurde] fest geschlagen, ich weiß nicht, ob das nicht Sonntag war. Und damals haben wir bewundert, wie der Häftling Kral eine spezielle Arbeit[+ machte.] Er baute einen Winkel vom Block, mit Ziegeln. Das war blitzschnell gemacht, und wir wußten, daß er aufgrund dieses Examens aus der Strafkompanie entlassen und zum Neubau zugeteilt [wurde].

 

Staatsanwalt Vogel:

Haben Sie ihn auch als Oberkapo in diesem Kommando noch kennengelernt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, ja, habe ich noch kennengelernt. Oberkapo oder Kapo, das weiß ich nicht, damals wahrscheinlich noch Kapo. 41 habe ich [+ ihn] kennengelernt. Und dann wußte ich, als ich schon im Krankenbau war, es war eine Affäre, es war eine große Episode im Neubau-Kommando. Es handelte sich um Kontakt mit Zivilisten, illegale Arbeit im Lager und so weiter. Ich wußte, daß eine ziemlich große Gruppe vom Neubau in den Bunker geschickt worden war. Was im Bunker war, das weiß ich gar nicht. Den Kral, der durchs Lager [zur] Politischen Abteilung abtransportiert [wurde] und zurückkehrte in den Bunker, das haben wir öfters gesehen. Dann kamen zu uns die illegalen Nachrichten aus Block 11, daß sich Kral fest hält und niemand verraten hat. Dann, eines Tages, kam Kral auf meinen Saal als sehr schwer Kranker, darum erinnere ich mich an diesen Fall, weil er wirklich totgeschlagen war. Er hatte Fleckfieber gehabt. Außerdem hat er wahrscheinlich einen Abszeß hier im Pharynx, im — Jak jest? Pytanie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Hals.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Im Hals gehabt. Und wir als Widerstandsbewegung, weil wir wußten, was für eine Gestalt Kral war im Block 11, zweitens, daß er niemand verraten hatte, drittens, daß er aus der Strafkompanie herausgekommen ist, haben ganz festgestellt, diesen Mann müssen wir für — za ka¿dy — für jeden Preis

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Um jeden Preis helfen und retten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Um jeden Preis retten, helfen. Er lag auf meinem Saal. Habe ich gerufen den Doktor Wasilewski, das war ein [...] Hals-Nasen-Ohren-Facharzt. Dann war Doktor Fejkiel. Und wir haben alles gemacht, um den Kral beim Leben [...] zu behalten.

 

Staatsanwalt Vogel:

Können Sie sich daran erinnern, ob jemals während Ihrer Zeit im HKB – und das waren ja einige Jahre – Häftlinge eingeliefert wurden oder behandelt wurden, die angaben, von Kral mißhandelt worden zu sein bei dem Kommando Neubau?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Staatsanwalt Vogel:

Nein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein. Kral war ein sehr guter Fachmann. Wir wußten, daß er später... Aus meinem Saal grade kam eine Nachricht, daß er aus dem Lager entlassen wird. Das war für uns eine große Bewunderung, daß doch aus dem Bunker, aus der Strafkompanie [entlassen wird]. Na, und wir haben ganzes Vertrauen zum Kral gehabt, und haben wir keine Mißhandlungen gesehen.

 

Staatsanwalt Vogel:

Danke schön.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein. Bitte schön.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Richter Hotz:

Herr Doktor Kłodziński, hierzu noch einige Fragen: War Kral als Pole im Lager, oder galt er als Reichsdeutscher?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ob Reichsdeutscher, weiß ich nicht. Zum Anfang war er gekommen mit grünem Winkel. Wir wußten, daß es solche Häftlinge [gab], die, obwohl [+ sie] politische waren, doch mit grünem Winkel ins Lager geschickt [worden] sind. Von wo er geschickt worden war, das weiß ich heute nicht. Und dann war eine Aktion im Lager, daß die Leute, die in Oberschlesien wohnten, kein P getragen haben. Und ich bin nicht ganz sicher, ob Kral P oder ohne P war, das weiß ich mit Bestimmtheit nicht. Aber wenn er ein Reichsdeutscher... glaube nicht. Vielleicht Volksdeutscher aus Oberschlesien.

 

Richter Hotz:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Weil er in Oberschlesien wohnte.

 

Richter Hotz:

Haben Sie mal davon gehört, daß er als Kapo oder Oberkapo auf dem Neubau-Kommando Häftlinge geschlagen hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Richter Hotz:

Nicht gehört?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich habe gehört, daß er arbeitet i m Neubau und wir haben — mieliśmy zaufanie do niego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir hatten Vertrauen zu ihm.

 

Richter Hotz:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

 

Vertrauen zu ihm, ja. — Szczególnie opiekował się tak zwaną maurerschulą – szkołą młodocia nych.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er behütete besonders eine sogenannte Maurerschule von Jugendlichen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I jeżeli ktoś przyszedł z młodych do obozu, posyłaliśmy go tam

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wenn jüngere Menschen ins Lager [kamen], schickten wir die zu ihm

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ponieważ tam Kral przez osobiste kontakty starał się o dodatkowe jedzenie i wyuczenie młodych »fachów«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil Kral durch persönliche Beziehungen dafür sorgte, daß diese Jugendlichen Zuteilungen bekamen und daß sie die Ausbildung bekamen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Kennen Sie die Brüder Bandera, oder haben Sie sie dort kennengelernt in Auschwitz?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Persönlich habe ich die Brüder Bandera nicht kennengelernt. Ich wußte über diese Geschichte, daß zwei Brüder Bandera im Lager gestorben [+ sind] oder getötet [wurden]. Das war ziemlich laut im Lager.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Daß sie gestorben waren im Lager?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gestorben oder getötet, ich weiß nicht. Sie arbeiteten irgendwo im Neubau, das wußte ich, ja. [Ob] jemand gestorben war im Krankenbau oder schon im [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

An der Arbeitsstelle.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

An der Arbeitsstelle, das weiß ich mit Bestimmtheit nicht. Aber außerdem hatten wir mit den Kameraden, mit Häftlingen aus der Ukraine, gesprochen, und wir haben alles gemacht, daß alle Nationalitäten und alle — wszystkie kierunki polityczne.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und alle politischen Richtungen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

 

Richtungen — żeby się skupiły na tym, ażeby stworzyć jednolity

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß sie alle zusammenkommen, um gemeinsam

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Front przeciwko SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Eine gemeinsame Front gegen die SS zu bilden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I to się nam wtedy do 44 roku udało zrobić.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das bis 1944. Und das gelang uns.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Herr Doktor Kłodziński, nun waren gestern zwei Zeugen hier, und diese beiden Zeugen haben beide gesagt und beschworen, daß Kral auch die ihm unterstellten Häftlinge geschlagen habe und daß er auch diesen Bandera geschla gen habe, den Vasyl, und daß der Vasyl Bandera nach diesen Leiden, die er dort bei dem Neubau-Kommando erlebt habe, in den Krankenbau eingeliefert [+ worden] und dort gestorben sei.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie wiem, czy to się zgadza z prawdą.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, ob das der Wahrheit entspricht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja byłem kilka miesięcy na neubale i podlegałem ostatecznie Kralowi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war einige Monate im Neubau und unterstand auch letzten Endes dem Kral.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I Kral nie należał do przełożonych kapów, którzy bili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kral gehörte nicht zu den vorgesetzten Kapos, die schlugen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Wiedziałem o kapie, na przykład, Gallusie, który bił.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wußte zum Beispiel vom Kapo Gallus

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Vom Neubau, der geschlagen hat. [...] — A Kral nie uchodził za człowieka bijącego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kral gilt nicht für einen Menschen, der schlägt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Zresztą sam przeszedł dużo w strafkompanii

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Übrigens, er selbst hat ja sehr viel in der Strafkompanie durchgemacht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I dlatego powierzyliśmy mu z całą odpowiedzialnością młodzież przychodzącą do obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darum haben wir ihm die ganze Jugend anvertraut.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. A o historii z Banderami szczegółów bliższych nie znam, gdybym wiedział

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Geschichte der Banderas in Einzelheiten ist mir nicht bekannt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gdybym wiedział, że Kral w tym maczał ręce, to niewątpliwie robili by mi z tego powodu wyrzuty koledzy Ukraińcy pracujący na bloku 20.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn ich gewußt hätte, daß Kral auf irgendwelche Art und Weise daran schuldig sei, da hätte ich ohne Zweifel die Vorwürfe von seiten der ukrainischen Kameraden darüber zu hören bekommen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z nimi rozmawialiśmy s zereg razy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir haben etliche Male mit ihnen gesprochen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I na polityczne tematy i na wzajemny stosunek by walczyć z SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Über politische Themen und auch über das gegenseitige Verhältnis, um zusammen gegen die SS zu kämpfen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I przeciwko tym ludziom z obozu którzy współpracowali z SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und auch gegen die Menschen im Lager zu kämpfen, die mit der SS zusammenarbeiteten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na przykład ze szpiclami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zum Beispiel mit den Spitzeln.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Z »zielonymi« reichsdeutschami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit den »grünen« Reichsdeutschen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I z kapami, którzy się wynaturzyli.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und auch mit den Kapos, die irgendwie abnorm sich benommen haben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Jetzt in diesem Zusammenhang: Wissen Sie, ob der Kral auch von der Politischen Abteilung verhört worden ist?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Damals?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu jest wiadomym, czy on wtedy był przesłuchany?

 

Vorsitzender Richter:

Im Lager.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W obozie, że był przesłuchiwany w obozie przez wydział polityczny. Czy pan

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

W czasie, po śmierci Banderów? [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach dem Tode Banderas?

 

Vorsitzender Richter:

Nein, nein, vorher.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Przed tym.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie. Tego nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das weiß ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Oder, Moment mal, war das später?

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Später, 42. [...]

 

Vorsitzender Richter:

In welchem Jahr?

 

Richter Perseke:

Dezember 43.

 

Vorsitzender Richter:

Am 14.1.43, erzählt er hier.

 

Richter Perseke:

Dezember 42 wurde er verhaftet in [unverständlich] Vorsitzender Richter:

Also es war um die Jahreswende 42/43. Wissen Sie davon, daß da Kral von der Politischen Abteilung verhaftet worden ist und im Block 11 war?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, das wußte ich. Das war Ende, wahrscheinlich 42, also

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, Ende 42, Anfang 43. Und von wem wußten Sie das?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na, das war laut im Lager, diese Geschichte, das war ganz laut im Lager.

 

Vorsitzender Richter:

Ja?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, wissen Sie auch, was man mit ihm da gemacht hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wir hatten schon damals die Nachrichten aus dem Block 11, und ein paarmal habe ich persönlich den Kral gesehen, als er von Block 11 nach vorne, also zur Politischen Abteilung, gebracht wurde.

 

Vorsitzender Richter:

Geführt worden ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, geführt worden war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wissen Sie auch aus dieser Zeit, ob man zum Beispiel den Kral an den »Pfahl« gehängt hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, das habe ich

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Das wissen Sie nicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, nein, nein.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Że był powieszony na słupie.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To ja wiem. — Das waren Einzelheiten, die mich nicht speziell interessierten.

 

Vorsitzender Richter:

Oder wissen Sie, ob damals gleichzeitig auch ein Kurt Pachala dort war, der sogar gestorben ist?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, das habe ich nach dem Kriege gehört.

 

Vorsitzender Richter:

Das haben Sie nach dem Kriege gehört, ja. Bitte schön.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Im Zusammenhang mit dem Neubau-Kommando: Kannten Sie dort einen Kapo namens Poczulski?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, erinnere ich nicht.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Kannten Sie nicht. Danke.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Erinnere ich mich nicht.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Erinnern Sie sich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Aber etwas haben Sie uns vorhin gesagt, was auch vielleicht wichtig ist. Sie können sich noch an die Baustelle des Blocks 15 erinnern.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Da haben Sie uns etwas gesagt, da wäre Wasser drin gewesen, in der Grube.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja natürlich, die Leute ertranken in dem Wasser.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wissen Sie etwas davon?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na ja, das war [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Waren Sie dabei?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich war dabei. Ich erinnere [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nun, dann erzählen Sie mal, was Sie da wissen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chodziło tutaj o budowę fundamentów pod blok.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es ging dabei darum, ein Fundament unter den Block zu bauen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Trzeba było wykopać parę metrów szutru ziemi

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man mußte einige Meter tief die Erde ausheben

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A ponieważ to było w pobliżu Soły, więc woda przeciekała.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und weil das in der Nähe vom Fluß Soła war, sickerte das Wasser durch.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I w tym miejscu, ponieważ te wykopy szły bardzo, pod opieką esesmanów, którzy bili, którzy maltretowali więźniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und zu dieser Zeit spielten sich die Ausschachtungen unter besonderer Bewachung von SS-Leuten ab, die die Häftlinge sehr stark mißhandelten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ludzie musieli biegiem wywozić taczki z szutrem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Menschen mußten im Laufschritt die Karren mit der Erde fortbringen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Podawali sobie żwir szychtami do góry.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie gaben sich schichtweise Kies nach oben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Praca szła wśród bicia i krzykiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Arbeit ging fort unter Schlägen und Geschrei.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Wiem, że widziałem, że kilku więźniów, którzy spadli przy wożeniu taczek na dół

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe gesehen, daß einige Häftlinge beim Herauftragen der Karren heruntergefallen sind.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wtedy byli bici i nie wstawali więcej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dabei wurden sie von SS-Leuten geschlagen und standen nicht mehr auf.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To było

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja. Wissen Sie, ob dabei auch der Angeklagte Stark dabei war? Das wissen Sie nicht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und können Sie sich an einen Mithäftling mit Vornamen Izaak erinnern, der »der Starke« hieß, Siłacz oder so?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Siłacz.

 

Vorsitzender Richter:

Siłacz. Nein?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, auch nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie auch nicht mehr. Und bei diesen Arbeiten war an sich auch der [Kral] dabei? [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bei diesen wahrscheinlich ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Aber von ihm wissen Sie nicht, daß er auf die Häftlinge eingeschlagen hat?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Nein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja mam jak najlepsze pojęcie o Kralu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe die beste Meinung von Kral bis heute.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Herr Staatsanwalt, ist da noch eine Frage? Nein. Herr Rechtsanwalt Ormond?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Herr Doktor Kłodziński, gab es im Lager Spannungen zwischen dem Lager, oder dem polnischen Teil, und den Bandera-Leuten?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czy były rozbieżności, tak?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Rozbieżności. Starcia między polską częścią w obozie i grupą Bandery.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na pewno tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sicher, ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To była, sytuacja wyglądała następująco.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Lage sah folgendermaßen aus.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Początkowo obóz opanowany był w ogóle przez »zielonych«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst, am Anfang, wurde das Lager von den »Grünen« beherrscht.

 

Vorsitzender Richter:

Das waren die Kriminellen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kriminelle, ja. — Potem przyszli Polacy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann kamen die Polen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I obóz mniej więcej do 42 roku był obozem czysto polskim.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das Lager blieb ungefähr bis 42 fast ausschließlich polnisch.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I na kluczowe stanowiska zaczęli się dostawać dłużej będący więźn iowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf die Schlüsselstellungen kamen die Häftlinge, die längere Zeit im Lager waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Później zaczynały przychodzić do obozu inne narodowości i Żydzi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Später kamen ins Lager andere Nationalitäten und die Juden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Polacy nie chcieli oddawać tych stanowisk w obozie, które opanowali

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Polen wollten ihre Stellungen, die sie im Lager hatten, halten und wollten sie nicht fortgeben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I wtedy nielegalne organizacje oporu były wyłącznie polskie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und damals waren die illegalen Widerstandsbewegungen im Lager ausschließlich polnisch.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To były grupy wojskowych, oficerów, itd.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren Gruppen von Militärleuten, Offizieren und so weiter.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A kiedy obóz stał się międzynarodowy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Seit dem Zeitpunkt, als das Lager international geworden ist

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dążeniem grupy ruchu oporu było, ażeby równomiernie umożliwić przeżycie wszystkim więźniom w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ging die Tendenz der Widerstandsbewegung in diese Richtung, um allen das Überstehen des Lagers zu ermöglichen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kiedy przyszła do obozu, nie pamiętam daty, grupa Ukraińców Bandery

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als eines Tages – ich kann mich nicht mehr an das Datum genau erinnern – die ukrainische Gruppe von Bandera [+ kam]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. przyszli na, o ile pamiętam, na blok 11, na górę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kamen Sie, soweit ich mich erinnere, auf den Block 11 nach oben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Uważaliśmy, że to są jacyś specjalnie traktowani więźniowie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir hielten sie für besonders behandelte Häftlinge.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I wiedzieliśmy, że oni nie wychodzili do pracy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir wußten, daß sie nicht zur Arbeit gingen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Po jakimś czasie, ja już się tą sprawą nie zajmowałem bliżej wiedziałem, że więźniowie – Ukraińcy są przydzieleni na uprzywilejowane stanowiska.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach einer Weile – ich habe mich für diese Sache nicht näher interessiert – erfuhr ich, daß die Häftlinge, Ukrainer, auf die bevorzugten Stellungen gekommen sind.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Dostali się więc do Politische Abteilung

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie kamen also in die Politische Abteilung hinein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Do szpitala.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In den Krankenbau.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Obsadzili stanowiska kluczowe w »Jedenastce«.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie nahmen die Schlüsselstellungen ein

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Im Block 11 als Sanitäter oder was solches.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Block 11 als Sanitäter oder was anderes.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I uważaliśmy, że ci ludzie są pod jakąś ochroną oddziału politycznego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir waren der Meinung, daß diese Leute unter irgendeiner besonderen Obhut der Politischen Abteilung stehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Niezależnie od tego uważaliśmy, że z nimi należy współpracować

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unabhängig davon waren wir der Meinung, daß man mit ihnen mitarbeiten muß

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I stworzyć wspólny front przeciwko SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daß es notwendig ist, eine gemeinsame Front gegen die SS zu bilden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Także ludzie ruchu oporu z nimi kontaktowali się, nie unikali ich.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aus diesem Grunde mieden die Mitglieder der Widerstandsbewegung diese Leute nicht und versuchten, mit ihnen in Verbindung zu bleiben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Uważaliśmy, że względy polityczne i rozbieżności polityczne nie mogą odgrywać roli

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir waren der Meinung, daß die Unterschiede politischer Art und die Auseinandersetzungen politischer Art nicht die Rolle

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W sytuacji obozowej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Spielen dürfen in der Gesamtsituation des Lagers.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Natomiast zdecydowany front chcieliśmy stworzyć przeciwko szpiclom w obozie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wir wollten jedoch eine gemeinsame Front auch gegen die Spitzel im Lager bilden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przeciwko kapom kryminalnym

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gegen die kriminellen Henker.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przeciw tym więźniom politycznym, którzy przeszli na usługę SS

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gegen diese politischen Häftlinge, die in Diensten der SS gegangen sind.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

No i przeciw samemu SS.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und natürlich gegen die SS selbst.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ist Ihnen bekanntgeworden, daß von seiten der Bandera-Leute Zuträgerdienste für die SS im Lager geleistet worden sind?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

C zy było wam wiadome w tym czasie, że ze strony grupy Bandery były usługi właśnie takiej natury szpiclowskiej, »donoszeniowej« dla politycznego? — Für die Politische Abteilung oder für die SS?

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Für die SS, insbesondere auch die Politische Abteilung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dla SS i szcz ególnie dla oddziału politycznego był przeprowadzany?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gdybyśmy zaliczyli Komarnyc'kiego do tej grupy, który się podawał za Ukraińca,

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn wir einen gewissen Komarnyc'kyj zu dieser Gruppe rechnen, der sich einen Ukrainer nannte

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ale który, jak przypuszczam, nie był czynnym politycznie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von dem ich aber der Meinung bin, daß er sich politisch nicht aktiv betätigte

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To uważaliśmy Komarnyc'kiego za największego szpicla i największego mordercę w obozie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Da haben wir den Komarnyc'kyj für den größten Spitzel und Mörder im Lager gehalten

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Który do dzisiejszego dnia nie został złapany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der übrigens bis zum heutigen Tage noch nicht verhaftet worden ist.

 

Vorsitzender Richter:

Wer ist das bitte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Komarnyc'kyj. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Komarnyc'kyj, und im Westen lebt [+ er]. Ich weiß nicht, ob [+ er] nicht in Deutschland ist. [...] Vorname Bohdan.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Vorname ist Bohdan. [...]

 

Vorsitzender Richter:

Bohdan.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das ist die ukrainische Art zu schreiben.

 

Staatsanwalt Vogel:

Darf ich gerade zu dem Namen fragen? War das der Häftling, der später dann die Häftlingsnummern eintätowiert hat? Der wurde auch bezeichnet als ein ukrainischer Häftling namens Bohdan. Oder ist das ein anderer?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Anderer. Anderer, nicht dieser.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ist Ihnen bekanntgeworden, daß Ukrainer im Lager zur SS rekrutiert worden sind und daß sie dann eine besondere Kompanie innerhalb des SS-Wachsturmbanns gebildet haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy panu wiadomym

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Nein.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jest, że zostali

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Nein, erinnere ich mich nicht. Möglich, aber ich erinnere mich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Die sogenannte Aktion Zeppelin oder so was Ähnliches.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»Akcja Zeppelin«.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Möglich, aber ich weiß nicht genau. Über Zeppelin weiß ich nicht, ob [+ ich es] nicht von den Büchern [+ weiß]. Also persönlich weiß ich nicht genau.

 

Vorsitzender Richter:

Wissen Sie es nicht.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Dann eine Frage aus einem anderen Gebiet. Es ist mir nicht ganz klargeworden vorhin: Bei den Lagerselektionen, sind da Gruppen bis zu einer gewissen Zahl durch Phenol getötet worden und die größeren Gruppen ins Gas gegangen, oder wie war das?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę mi przetłumaczyć, bo ja zmęczony jestem troszkę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy zabójstwach, czy mniejsze grupy fenolem za bijane, a większe grupy gazem, czy w ogóle jak to było?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak jest. Małe grupy. — Die kleinen Gruppen von Häftlingen wurden mit Phenol getötet. Wenn eine Selektion war, das kann sein einmal im Monat oder einmal in zwei Wochen, dann wurde eine größere Gruppe über 100 bis 200, 300 Kranke herausgenommen. Diese wurden ins Gas geschickt.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Kann es sein, daß die Zahl der Getöteten am 29. August 1942 bei der Räumung oder Liquidierung des Fleckfieberblocks fast 800 war?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bestimmt, ja, weil die Zahl von Kranken im Block 20 war circa 900 damals. Und ich rechne, daß circa 100 sich gerettet hatten. Durch diese Intervention vom Chef von der Küche, einige von der Politischen Abteilung, es waren noch einige Interventionen, daß die Leute herausgesucht wurden. Eine Gruppe von reichsdeutschen Kameraden wurde auch nach Block 28 geschickt, obwohl ich [+ nicht] weiß, ob alle Reichsdeutschen oder nicht alle. Vielleicht wurden einige doch in die Vergasung geschickt.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Eine letzte Frage: Sind die Tötungen mit Phenol nach Ihrer Information von Klehr persönlich durchgeführt worden, dagegen von Scherpe und Hantl nicht persönlich, sondern unter ihrer Aufsicht durch Häftlinge?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Persönlich habe ich gesehen nur einmal und nur Klehr.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Ja

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Aber allgemein — ogólnie wiedziano w obo zie, wiedziałem na bloku

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Allgemein war im Block bekannt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A przecież ja na tym bloku mieszkałem, gdzie mordowano ludzi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich lebte doch in diesem Block, wo man tötete

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Die Leute, die Kranken.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Kranken.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Że fenol wykonuje Klehr, Scherpe i Hantl

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß Häftlinge getötet werden mit Phenol durch Klehr, Scherpe und Hantl.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Scherpe sam widziałem, sam wiem, że załamał się przy wykonaniu kilku

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von Scherpe weiß ich, daß er zusammenbrach bei

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Phenolspritzen von Kindern.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Während des »Abspritzens« von Kindern.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I wiem, że fenol wykonywali też więźniowie na tym bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich weiß, daß die Häftlinge ebenfalls mit Phenol töteten.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Zawsze w obe cności, na polecenie SDG.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In jedem Fall auf Anordnung der SS-Leute.

 

Nebenklagevertreter Ormond:

Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Keine Frage mehr. Herr Rechtsanwalt Strodt, keine Frage mehr? Dann wollen wir jetzt zunächst unterbrechen bis um

 

– Schnitt –

 

Verteidiger Erhard:

Wie lange etwa waren Sie bis dahin im Neubau- Kommando?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Circa drei Monate.

 

Verteidiger Erhard:

Circa drei Monate. Glauben Sie sicher, daß in diesen drei Monaten Ihnen schon der jetzige Zeuge Kral bekannt war?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bestimmt, ja.

 

Verteidiger Erhard:

War er damals schon Kapo?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube, Kapo, noch nicht Oberkapo.

 

Vorsitzender Richter:

Diese Frage ist doch schon beantwortet, Herr Rechtsanwalt.

 

Verteidiger Erhard:

Ich muß ihm vorhalten: Nach den Angaben, die uns der Zeuge Kral gemacht hat, ist er erst um die Jahreswende 1941/42 Kapo geworden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Was Kral gesagt hatte, das weiß ich nicht genau. Mir scheint, daß er Kapo war.

 

Verteidiger Erhard:

Es scheint Ihnen, daß er Kapo war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na, ich bin überzeugt, daß er Kapo war.

 

Verteidiger Erhard:

Eine weitere Frage: Können Sie beschreiben, was Sie in der Zeit, in der Sie im Neubau-Kommando waren, zu tun hatten?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich persönlich?

 

Verteidiger Erhard:

Ja, Sie persönlich.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Als gewöhnlicher Häftling — jako zwykły Häftling przywoziłem na taczkach cement, cegły

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Als einfacher Häftling brachte ich mit dem Karren Zement, Ziegelsteine

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wasser.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wasser.

 

Verteidiger Erhard:

Ja. An welcher Baustelle?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Auf verschiedene Blöcke, die damals gebaut wurden.

 

Verteidiger Erhard:

Welche wurden denn gebaut?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Moment, ich muß das erinnern. Wahrscheinlich Block 7, dann vielleicht Block 18. Mehrere erinnere ich nicht so ganz genau.

 

Verteidiger Erhard:

War der Block 15 schon gebaut?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. [...]

 

Verteidiger Erhard:

Danke schön. Habe keine weiteren Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Moment. Hatten Sie uns nicht heute morgen gesagt, daß Sie bei dem Block 15 noch diese Wasserlöcher gesehen hätten aus dem Untergrund, der da noch erst ausgehoben worden war?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich habe das gesagt, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Weil der Herr Rechtsanwalt Sie eben gefragt hat, ob der Block 15 schon gebaut gewesen wäre.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy był już zbudowany?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Der Rechtsanwalt hat gefragt, ob ich gearbeitet habe damals, nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Damit kein Mißverständnis entsteht: Also das Haus war noch nicht zu Ende, noch nicht fertiggestellt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Noch nicht so fertiggestellt. Das stimmt, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sondern es war noch im Bauen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Im Bauen, ganz von unten.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und Sie haben an diesem Bau mitgearbeitet?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wahrscheinlich an diesem Bau nicht. Wahrscheinlich, wahrscheinlich, ich erinnere mich nicht so genau.

 

Vorsitzender Richter:

Wahrscheinlich an diesem Bau nicht. Ist die Frage beantwortet?

 

Verteidiger Erhard:

Ja, es ist jetzt etwas anders, offenbar aufgrund eines Mißverständnisses, beantwortet worden. Dann muß ich etwas weiteres fragen: Sind denn diese verschiedenen Blocks, also 15, 16, 17, 18 – das sind die Mittelblocks gewesen –, etwa gleichzeitig gebaut worden?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube, daß je nach anderen, nicht gleichzeitig.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Einer nach dem anderen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jeden — za drugim, nie wszystkie naraz.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, einer nach dem anderen. Nicht alle zusammen.

 

Verteidiger Erhard:

Aber während der drei Monate, in denen Sie in diesem Neubau-Kommando waren, meinen Sie, jedenfalls an dem Block 18 und am Block 7 mitgewirkt zu haben?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

17, ja, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Darf ich das bitte übersetzen, ich glaube nicht, daß das ganz genau verstanden ist.

 

Verteidiger Erhard:

Ja sicher, bitte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę bardzo, no.

 

Verteidiger Erhard:

Bitte sehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy sądzi pan, że w tym czasie, kiedy pan pracował w ciągu tych trzech miesięcy był blok 18 — Block 18 und 7 haben Sie gesagt, ja?

 

Verteidiger Erhard:

Hat er gesagt, ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

18.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Że był blok 18 i 7 był wówczas budowany?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Mnie się tak wydaje.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, so scheint es mir zu sein.

 

Verteidiger Erhard:

Erinnern Sie sich noch, ob diese Blocks, an denen Sie mitgebaut haben, unterkellert waren?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy przypomina pan sobie, że były już piwnice pod tymi blokami w tym czasie, kiedy pan tam pracował?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chyb a nie. Chyba nie. Mi się wydaje, że budowano te bloki od fundamentu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, nein. Ich glaube, daß diese Blocks damals von unten aus gebaut wurden, also das Fundament damals gebaut wurde.

 

Verteidiger Erhard:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przypomina

 

Verteidiger Erhard [unterbricht]:

Und wie tief ungefähr wurden diese Fundamente in das Erdreich hineingebaut?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wann? Wann, meinen Sie?

 

Verteidiger Erhard:

Bei diesen Gebäuden, bei denen er mitgewirkt hat.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Około czterech metrów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Etwa vier Meter.

 

Verteidiger Erhard:

Etwa vier Meter. Wurde für den ganzen Bau eine Baugrube ausgehoben?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy dla całej budowy była wykopana jama?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie. Dla każdego bloku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

» Kotłowina«.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie, nie. Dla każdego bloku budowano fundamenty osobno.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, für jeden Block waren die Fundamente extra gebaut.

 

Verteidiger Erhard:

Ja, ja, sicher. Wurden, wenn die Fundamente für einen Block gebaut wurden, die einheitlich gebaut, oder wurden sie nicht einheitlich gebaut?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy one jednakowo zbudowane, to znaczy w jednakowym stopniu

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Równocześnie, czy stały

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Nie równocześnie, tylko w jednakowy sposób czy one były budowane?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, nie jestem b udowniczym, ja się na tym nie znam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin kein Fachmann, wissen Sie, ich verstehe mich nicht in dieser Angelegenheit genau.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W tym czasie ja byłem młodym więźniem... byłem zahukany.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und damals war ich ein junger Häftling, also

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Byłem zahukany, przecież ja byłem

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich wurde doch unter Schrecken... So genau kann ich mich nicht entsinnen.

 

Verteidiger Erhard:

Ja, das kann ja sein. Eine weitere Frage: War nach Ihrer Erinnerung in der Kiesgrube, die jenseits der Küche sich befand, Grundwasser?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Verteidiger Erhard:

Wieviel?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Weiß ich nicht. Ich bin nicht aus dem Lager [rausgegangen] damals. Ich war im Lager, ganz im Lager zwischen den Drähten. Und die Kiesgrube war außen, hinter der Küche.

 

Verteidiger Erhard:

Dann wissen Sie auch nicht, ob dort Grundwasser war?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, das weiß ich nicht.

 

Verteidiger Erhard:

Sie haben heute vormittag gesagt, Sie wüßten noch, daß bei dem Bau des Blocks 15 auch bei dem Ausheben der Fundamente Grundwasser aufgetreten sei.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, das stimmt.

 

Verteidiger Erhard:

Können Sie das ungefähr beschreiben, was Sie da in Erinnerung haben?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

In meiner Erinnerung [+ ist,] daß eine ziemlich große Grube, ich glaube, vier, fünf Meter, ausgegraben war. — B yła tam grupa więźniów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dort befand sich eine Gruppe von Häftlingen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Na dole tej »gruby« była woda, szuter, kamienie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Unten in der Grube waren Wasser, Steine, Schutt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

T ak. Ziemia obsuwała się z boków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Erde versank immer wieder von den Seiten aus.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gdzie niegdzie były deski postawione dla przewożenia taczek.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ab und zu waren Bretter gelegt, damit man mit dem Schubkarren gehen kann.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I więźniowie w biegu wywozili szuter z wody i z dna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und die Häftlinge brachten dann im Laufschritt das Wasser und Schutt und Erde da raus. [...]

 

Verteidiger Erhard:

Und das war nach dem September 1941?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To było po wrześniu 41 roku?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To ja tego nie potrafię dokładnie określić. Ja przyjechałem 12 sierpnia, więc to musiały być jakieś może dwa miesiąc e.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin am 12. August angekommen. Also ganz genau kann ich Ihnen nicht sagen, wann das gewesen ist.

 

Verteidiger Erhard:

Ja. Sie waren zwei Wochen in Quarantäne, stimmt das?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nicht ganz zwei Wochen. Ich glaube, sieben bis neun, zehn Tage. Das weiß ich auch nicht ganz genau.

 

Verteidiger Erhard:

Etwa zwei Wochen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bitte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich glaube, kürzer.

 

Verteidiger Erhard:

Kürzer. Und können Sie noch ungefähr sagen oder erinnern Sie sich noch, ob in der Zeit, in der Sie im Neubau-Kommando waren, diese Baugrube von Block 15 vollständig absoff, also bis oben voll Wasser stand?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy może pan sobie przypomnieć, że rów tam przy tym był kompletnie zapełniony wodą w tym czasie?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie. Na pewno nie, bo to nie była jakaś równa przestrzeń, w której była woda, tylko w jednym miejscu była

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Miejscu

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Głębsza kałuża wody głębsze jakieś zbiorowisko wody.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das war doch nicht eine einheitliche Menge an Wasser und eine einheitliche Grube, sondern an einer Stelle war [+ es] etwas tiefer, war das Wasser in größeren Mengen, an anderer Stelle

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Szutru, różnie to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

In kleineren Mengen.

 

Verteidiger Erhard:

Und ist denn diese Baugrube wieder zugeschüttet worden, oder ist dort der Bau aufgebaut worden?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy zasypany, był ten rów wówczas, czy budowano na tym dalej?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie. Ja mam wrażenie, że wtedy rozbudowywano fundamenty.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe den Eindruck, daß man damals damit beschäftigt war, die Fundamente zu legen.

 

Verteidiger Erhard:

Recht schönen Dank.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Zeuge, damit da kein Irrtum entsteht. Haben Sie uns nicht heute morgen gesagt, in dieser Baugrube wären Menschen ertrunken?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. Das habe ich gesagt.

 

Vorsitzender Richter:

Das haben Sie gesagt. Haben Sie das auch gesehen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, das habe ich gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Und war also das Wasser in der Baugrube so tief, daß Menschen drin ertrinken konnten, oder sind die künstlich unter Wasser gehalten worden?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Künstlich unter Wasser gegangen. Oder wenn jemand totgeschlagen war und ins Wasser

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Gefallen ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Gefallen ist, so ertrank er in diesem Wasser. Obwohl das Niveau vom Wasser nicht so hoch war.

 

Vorsitzender Richter:

Es war an und für sich nicht so hoch.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Aber wenn er so

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Totgeschlagen war oder so schwach war, daß er nicht herausgehen konnte, dann ist er ertrunken.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Herr Rechtsanwalt Naumann.

 

Verteidiger Naumann:

Herr Doktor Kłodziński, Sie haben vorhin recht anschaulich geschildert, wie die Einrichtung dieses Zimmers war, in dem die »Abspritzungen« stattfanden. Und zwar sagten Sie, links von der Tür habe ein kleiner Tisch gestanden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, richtig.

 

Verteidiger Naumann:

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mit ein paar Strichen eine primitive Skizze anfertigen würden, aus der die Stellung des Tisches und die Lage der Tür ersichtlich sein müssen.

 

Vorsitzender Richter:

Warum?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ja. [Pause]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, es war so: Das ist der Eingang zum Block 20, das ist der lange Korridor im Block 20. Hier war meine Stube, Stube 3. Hier war das Zimmer, das erste, wo die Phenolspritzen gegeben wurden. Hier war die Tür, hier war wieder die Tür zum Baderaum. Dort war ein Vorhang, [+ das ] eiserne Tor. Wie ich mich erinnere, war hier der Tisch mit Spritzen, hier waren zwei Taburette. Dann wahrscheinlich hier war der... — Jak to jest wieszadło?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Haken für Kleider, für die Schürze.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ein Fenster, zweites Fenster, schon nicht mehr.

 

Verteidiger Naumann:

Wo saßen die Häftlinge?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Auf den Taburetten. Hier.

 

Verteidiger Naumann:

Sie sagten, Sie hätten in einem einzigen Fall einmal beobachtet, wie Klehr tätig geworden sei.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Verteidiger Naumann:

Von wo aus?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na, ich bin hier gegangen. Ganz grade, drinnen. Ich wollte grade was fragen oder was. Er hat mich rausgeschmissen. [...]

 

Verteidiger Naumann:

Ich beantrage die Skizze zum Protokoll als Anlage.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Bitte schön.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Schuchardt, würden Sie uns die Skizze mal geben?

 

Sprecher (nicht identifiziert):

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Also das ist der lange Flur. In der Mitte links der Baderaum, rechts das Zimmer Nummer 1, von dem Sie gesprochen haben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, Vorhang.

 

Vorsitzender Richter:

Da ging man in das Zimmer hinein. Links davon in der Ecke der Tisch vermutlich, auf dem die Spritzen sich befunden haben, nicht?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und dann im Zimmer noch einmal zwei Punkte mittendrin. Was soll das bedeuten?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Hocker.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Die Hocker, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Die Hocker, auf denen die beiden Männer saßen, die da zu Tode behandelt wurden. Die Skizze wird als Anlage zum Protokoll genommen5. Bitte schön, weiter, Herr Rechtsanwalt.

 

Verteidiger Naumann:

Herr Doktor Kłodziński, Sie sagten, die Fenster dieses Raumes seien weiß angestrichen gewesen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Verteidiger Naumann:

Haben Sie irgendwann, zu irgendeinem Zeitpunkt, beobachtet, daß während der Blocksperre, also während der Zeiten, während der die Phenoltötungen in diesem Zimmer stattfanden, die Fenster geöffnet waren?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czy okna były otwarte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy zauważył pan kiedykolwiek w czasie szpery, żeby okna były otwarte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie. Nie, no ja tam nie wchodziłem przecież. Po co?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein. Ich ging ja auch nicht hinein.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja byłem w swojej sztubie najczęściej. Najczęściej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin ja meistens in meinem Zimmer.

 

Verteidiger Naumann:

Ja, Sie sagten vorhin, daß für Funktionäre oder Häftlinge, die irgendwelche Funktionen hatten, die Blocksperre nicht sehr streng gehandhabt worden sei. Es wäre also denkbar, daß Sie trotzdem mal da über den Hof gegangen sind. Und daher meine Frage: Haben Sie zu irgendeinem Zeitpunkt einmal beobachtet, daß die Fenster...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, von vorne habe ich nicht beobachtet.

 

Verteidiger Naumann:

Nicht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, das war die Blocksperre. Aber trotzdem konnten wir von einer Seite zur anderen Seite als Ärzte oder Sanitäter doch laufen. Wir haben das nicht gemacht, weil, wozu? Wir wollten bei den Kranken sein. Die Kranken orientieren sich, was los ist. Also war es besser aus psychologischen Gründen, wenn der Arzt oder der Sanitäter bei seinen Kranken in diesem Moment war.

 

Verteidiger Naumann:

Na ja, immerhin waren Sie ja auch, als Sie den Klehr beobachtet haben, nicht in Ihrem Zimmer und nicht bei den Kranken. Also es wäre ja auch denkbar, daß Sie irgendwann mal außerhalb Ihres Saales gewesen sind und dann mal rübergeguckt haben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Sowieso habe ich das nicht bemerkt, ob die Fenster geschlossen waren oder zu waren.

 

Verteidiger Naumann:

Dann weiß ich nicht, ob ich Sie vorhin richtig verstanden habe. Es geht um das Leichenkommando. Ich habe Sie so verstanden, daß das Leichenkommando erst dann ankam, wenn die Phenolinjizierten sämtlich tot waren. Ist das richtig?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich habe das so erzählt.

 

Verteidiger Naumann:

Sie haben das so berichtet. Und Sie sagten weiter, vorher hätten Sanitäter diejenigen, die diese Spritzen bekommen haben, in den Baderaum getragen oder geworfen. Ist das auch richtig?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To niech pani przetłumaczy. Bo ja zmęczony jestem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

I przedtem pan mówił, że sanitariusze wynosili do łazienki trupy zabitych?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sanitariuszy?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak, to znaczy tych dwóch sanitariuszy, którzy byli przy bezpośrednim zabijaniu więźniów fenolem. Ci, którzy byl i w pokoju numer jeden

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das heißt, diese Sanitäter, die unmittelbar bei der Tat der Tötung mit dem Phenol im Zimmer waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Którzy

 

Verteidiger Naumann [unterbricht]:

Ja, Sie nannten vorhin zwei Namen

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Herr Rechtsanwalt, entschuldigen Sie bitte. Ich befürchte, daß ich das anders verstanden habe. Damit keine Verwirrung entsteht: Das Leichenkommando, das die Leichen aus dem Waschraum abgeholt hat, das ist richtig, die sind erst später gekommen. Ich habe es aber so verstanden, daß Leichenträger da waren, daß der Zeuge gesagt hat, daß Leichenträger da waren, die die Leichen aus dem Zimmer über den Flur in den Waschraum gebracht haben.

 

Verteidiger Naumann:

Ich sagte, daß ich es nicht genau genug verstanden habe. Darum [unverständlich] Berichtigung.

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Zwischen Leichenkommando und Leichenträgern wollen wir einen Unterschied machen.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy przynosiło Kommando truponoszy czy truponosze?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Truponosze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Truponosze.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Pojedyńczy ludzie przynosili, nie?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dobrze, więc truponosze przynosili skąd dokąd?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ci dwaj. Nie, ja to dokładnie przedstawię.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich muß jetzt ganz genau alles schildern.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wiederholen, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wiederholen. Es geht um die Leichenträger also.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W czasie zabijania więźniów fenolem, za taboretami, w pierwszym pokoju, w pokoju numer jeden było dwóch więźniów: Schwarz i Gebhard.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bei der Tötung der Häftlinge mit Phenolspritzen [standen] hinter ihnen zwei Häftlinge: Schwarz und Gebhard.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Ci dwaj więźniowie mieli za zadanie: być obecnym w czasie egzekucji z tyłu, za więźniem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Aufgabe dieser Häftlinge bestand darin, während der Exekution hinter den Häftlingen zu stehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. W momencie, kiedy otrzymał więzień zastrzyk ci dwaj więźniowie wynosili zwłoki z pokoju numer jeden do baderaumu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nachdem die Tötung durchgeführt wurde, trugen die

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Przerzucali, no tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Warfen die beiden Pfleger die Leichen aus dem Zimmer Nummer 1, wo getötet wurde, in den Baderaum.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. — I następnie wołali następnego więźnia zza kotary do pokoju numer jeden.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie riefen dann die nächsten Häftlinge von außerhalb des Vorhangs in das Zimmer Nummer 1.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak jest. Skoro wszyscy więźniowie z całej grupy, która otrzymywała w tym dniu fenol, byli zabici

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sobald alle, die zu dieser Gruppe gehörten, mit Phenol getötet wurden

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I kiedy SDG oglądnął w baderaumie żniwo swojego dnia

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nachdem der SDG die Ernte des Tages im Baderaum beschaut hat

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Przy czym, zdarzało się, że jeszcze któryś żył z tych trupów.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es kam vor dabei, daß einer unter den Leichen, unter den vermutlichen Leichen, doch noch lebte.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Wtedy dopiero przychodziło Leichenkommando

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dann erst kam das Leichenkommando

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I zabierało zwłoki na platformę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und nahm die Leichen auf die Rollwagen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mogło być i w ten sposób, że Leichenkommando przyszło troszkę wcześniej.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es war auch möglich, daß das Leichenkommando etwas früher gekommen ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I mogło być wtedy że w tym baderaumie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es konnte auch passieren, daß in diesem Baderaum

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oder im Korridor des Blocks

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Oder im Korridor des Blocks... — Co?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

No, mogli być obecni.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Leichenträger anwesend waren.

 

Verteidiger Naumann:

Danke. Ich habe keine weiteren Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Göllner.

 

Verteidiger Göllner:

Herr Doktor Kłodziński, wissen Sie, wie die Vorgänger von Klehr hießen, die Sanitätsdienstgrade?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nazwiska. Czy znane są panu nazwiska poprzedników Klehra? SDG?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie, ja wtedy nie byłem na rewirze.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ich war damals nicht im Revier.

 

Verteidiger Göllner:

Wissen Sie den Zeitpunkt, wann Klehr nach Auschwitz kam?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Znany panu jest czas, kiedy Klehr przybył tam?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie, ja pamiętam Klehra z początkiem roku 1942. Czy on był wcześniej, czy później, nie wiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, ich erinnere mich an Klehr von der Zeit des Anfangs 41.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kiedy ja byłem w szpitalu

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Czterdziesty pierwszy?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Czy? W czterdziestym drugim roku.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Von Anfang 42, seitdem ich ja als

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Ich als Kranker.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Kranker dorthin kam.

 

Verteidiger Göllner:

Klehr sagt, er wäre im Frühjahr 42 nach Auschwitz gekommen und hätte dort [Ultzhöffer] und Sicklinger abgelöst. Fragen Sie ihn bitte, ob er diese Namen kennt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę powtórzyć te nazwiska! Ja nie pamiętam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wenn Sie bitte die Namen wiederholen.

 

Verteidiger Göllner:

[Ultzhöffer] und Sicklinger. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie, obydwa nazwiska są mi obce.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, die beiden Namen sind mir fremd.

 

Verteidiger Göllner:

Herr Doktor, ist Ihnen bekannt der Zeitpunkt, zu dem Klehr abgelöst wurde von Scherpe?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy znany panu jest okres czasu kiedy Klehr został zastąpiony przez Scherpego?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mnie się wydaje, że trudno jest określić ścisłą datę, ponieważ, zdaje mi się, że jeden drugiego, czy to w czasie urlopu, czy nie urlopu, luzował w pracy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, das ist schwer, überhaupt den genauen Zeitpunkt zu nennen, weil die sich abgelöst haben während der Urlaubszeit und während der Arbeit.

 

Verteidiger Göllner:

Sie haben geschildert den Vorfall vom 29.8.42, daß da tätig war Doktor Entress mit Scherpe. War da Klehr auch dabei?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę? [...]

 

Verteidiger Göllner:

Das war die Fleckfieberepidemie.

 

Vorsitzender Richter:

Hat er bereits gesagt, Herr Rechtsanwalt.

 

Verteidiger Göllner:

Daß Klehr dabei war?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Aha. Am 29. August

 

Verteidiger Göllner [unterbricht]:

Am 29.8.42.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Klehr war bestimmt dabei. — Dlatego ja proszę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Herr Vorsitzender, die Frage ist beantwortet. Er hat gesagt, Klehr habe die Häftlinge noch gehindert [...] zu fliehen.

 

Vorsitzender Richter:

Und sich zu verstecken.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und außerdem hat der Zeuge auch heute vormittag gesagt, Klehr sei vermutlich Mitte 1943 dort weggegangen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Verteidiger Göllner:

Mitte 43. Herr Zeuge, Sie sind vernommen worden am 26.10.1959. Und bei dieser Vernehmung haben Sie wörtlich ausgesagt: »In der Zeit, in der die ›Abspritzungen‹ durchgeführt wurden, war immer Blocksperre. Selbst zugesehen habe ich bei den ›Abspritzungen‹ nicht.«6 Das ist Blatt 2.589.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zrozumiał pan?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Rozumiem, tak.

 

Verteidiger Göllner:

Herr Zeuge, warum haben Sie damals nicht gesagt, daß Sie doch einen einzigen Fall gesehen hätten, bei dem Klehr mit der Phenolspritze tätig war?

 

Staatsanwalt Kügler:

Herr Vorsitzender, ich widerspreche, daß der Frage in der Form stattgegeben wird. Denn der Zeuge hat nicht gesagt heute, daß er bei einer »Abspritzung« zugegen war. Er hat ausdrücklich erklärt, er habe den Klehr nur mit der Spritze stehen sehen und habe nicht gesehen, daß Klehr die Spritze eingeführt hat.

 

Vorsitzender Richter:

Betätigt habe.

 

Staatsanwalt Kügler:

Betätigt hat.

 

Verteidiger Göllner:

Ich nehme davon Kenntnis. Ich hätte sowieso noch eine Frage gestellt, ob ich das richtig aufgefaßt hätte, daß er Klehr nur mit der Spritze gesehen hat.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, so war es.

 

Verteidiger Göllner:

So war das gemeint.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Spritze in der Hand.

 

Verteidiger Göllner:

Die Spritze in der Hand gehabt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja.

 

Verteidiger Göllner:

Aber die Frage ist doch durchaus zulässig, Herr Staatsanwalt.

 

Vorsitzender Richter:

Also, Herr Zeuge, der Herr Rechtsanwalt macht Ihnen den Vorhalt, daß Sie bei Ihrer Vernehmung in Frankfurt am 28. Oktober 1959 gesagt hätten: »Es war immer Blocksperre während der ›Abspritzung‹. Selbst zugesehen bei den ›Abspritzungen‹ habe ich nicht.«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak jest. To się zgadza, ponieważ

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das stimmt auch, das entspricht der Wahrheit

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie widziałem, w jaki sposób Klehr trafia strzykawką do serca.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil ich ja nicht gesehen habe, auf welche Weise Klehr mit der Spritze ins Herz

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Umgegangen ist.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Hineinführt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Natomiast chciałem widzieć, czy rzeczywiście Klehr tych ludzi zabijał.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dagegen wollte ich feststellen, ob tatsächlich Klehr diese Menschen tötet.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I jak wszedłem za kotarę, Klehr mnie stamtąd wyrzucił.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und als ich hinter den Vorhang ging, wurde ich vom Klehr rausgeschmissen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Verteidiger Göllner:

Und wie haben Sie festgestellt Ihre Schilderung, die Sie vorhin dem Schwurgericht gegeben haben, daß Schwarz und [Gebhard] manchmal ein Handtuch vor die Augen gesetzt haben?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Dlaczego pan opisywał sądowi, że czasami Schwarz i Gebhard zakładali ręcznik na oczy więźniom? Jak pan mógł to stwierdzać, kiedy pana nie było tam?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Stwierdziłem to na tej podstawie, że na temat zabijania ludzi fenolem rozmawialiśmy na bloku szereg razy ze Schwarzem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe das festgestellt, weil über die Art und Weise, wie mit Phenol getötet wird, wurde öfters bei uns auf dem Block mit Schwarz und Gebhard gesprochen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I oni mi o tym mówili.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und sie haben mir darüber erzählt.

 

Verteidiger Göllner:

Also diese Schilderung stammt vom Hörensagen?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Verteidiger Göllner:

Die haben Sie nicht selbst gesehen?

 

Vorsitzender Richter:

Hat er auch gesagt.

 

Verteidiger Göllner:

Jawohl. Herr Zeuge, Sie haben gesagt, die Arztvorsteller wären nach dem Abendzählappell in die Ambulanz nach Block 28, und zwar ins Zimmer 7, verlegt worden. Abends schon. Ist diese Darstellung richtig? Oder ist es nicht so, wie Klehr behauptet: Erst der Arzt hätte am nächsten Tag die Einweisung in den Krankenbau vornehmen müssen, und die Arztvorsteller hätten am Vormittag noch an dem Morgenzählappell teilnehmen müssen?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy zgadza się to, co pan poprzednio

 

Staatsanwalt Vogel [unterbricht]:

Herr Rechtsanwalt, diese Frage ist auch beantwortet. Der Zeuge hat gesagt, daß abends und morgens Krankmeldungen durchgeführt werden konnten.

 

Verteidiger Göllner:

Gut.

 

Staatsanwalt Vogel:

Und er hat auch gesagt, die sich abends krank gemeldet hatten, die wurden eben erst am nächsten Morgen durch den SS-Arzt in den Krankenbau eingeliefert.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, sie wurden die Nacht im Zimmer 7, glaube ich, aufgehoben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę przetłumaczyć.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pan powiedział tak, że po wieczornym apelu chorzy zgłaszali się do ambulansu byli badani przez lekarza...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak, ambulansowego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ambu lansowego i gdzie oni znajdowali się w ciągu nocy. W pokoju numer siedem?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To ta grupa chorych, których lekarz ambulansowy zakwalifikował do przyjęcia do szpitala, była skierowywana do bloku numer siedem, do sali numer siedem, w ieczorem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Diese Gruppe von Häftlingen, die von dem Ambulanz-, von dem Häftlingsarzt als krank diagnostiziert wurden, die war über die Nacht im Zimmer Nummer 7 untergebracht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Były nawet takie wypadki w późniejszym okresie, że lekarz ambulansowy miał pozwolenie przyjęcia kilku czy kilkunastu przypadków specjalnie ciężko chorych

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Później?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Natychmiast do szpitala, bez przejścia przez lagerarcta.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es gab auch Fälle, später, daß die Häftlingsärzte die Genehmigung bekamen, in bestimmten schweren Fällen die Kranken sofort, also noch am Abend, in den Krankenbau aufzunehmen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na przykład chirurgiczne przypadki, jakieś

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zum Beispiel die chirurgischen Fälle

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Poważniejsze rany były odsyłane

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ernstere Verwundungen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nawet bez lagerarcta na oddział c hirurgiczny.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Sie wurden sogar ohne den Lagerarzt in die chirurgische Abteilung geschickt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Czasami zdarzało się w ten sposób, że na wieczorną wizytę przychodził także Lagerarzt.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Es geschah auch manchmal, daß zur Abendvisite auch der Lagerarzt gekommen ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To nie było tak całkiem ściśle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das war alles nicht so ganz genau nach einer Regel.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja mówiłem, w normalnych warunkach tak było, jak opisałem. Ale zdarzało się, że tak

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Normalerweise war es so, wie ich es beschrieben habe. Aber es waren auch andere Fälle.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To dawało także możliwości lekarzowi ambulansowemu, przemycić czasem przypadki, których nie chciał przedstawić z uzas adnionych powodów lagerarctowi.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das gab auch dem Häftlingsarzt die Möglichkeit, manche Menschen, die er dem Lagerarzt gar nicht vorstellen wollte, irgendwie in den Krankenbau einzuschleusen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ale to mogło być jeden albo dwoje ludzi spośród [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber das waren ja nur ein oder zwei Personen.

 

Verteidiger Göllner:

Herr Zeuge, Sie haben bei der Erörterung des Fleckfieberfalls vom 29.8.42 berichtet, daß mehrere Telefonate zwischen Auschwitz und Berlin geführt worden wären wegen dieser Fleckfieberangelegenheit. Von wem haben Sie die Kenntnis dieser Telefongespräche gehabt?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wspominał pan o rozmowach telefonicznych, które miały miejsce przed 29.8.42 między Berlinem

 

Staatsanwalt Vogel [unterbricht]:

Herr Rechtsanwalt, auch diese Frage ist beantwortet. Ich glaube, das verzögert doch ungemein den weiteren Ablauf

 

Verteidiger Göllner [unterbricht]:

Ich sehe darin keine Verzögerung, sondern [unverständlich]

 

Staatsanwalt Vogel [unterbricht]:

Wenn das alles noch mal wiederholt werden muß, was der Zeuge heute morgen schon gesagt hat.

 

Verteidiger Göllner:

Der Zeuge hat nur ganz allgemein von Telefongesprächen und von häufigen Telefongesprächen erklärt

 

Staatsanwalt Vogel [unterbricht]:

Und hat gesagt, er hat das

 

Verteidiger Göllner [unterbricht]:

Aber nicht, von wem er diese Telefongespräche gehört hat.

 

Staatsanwalt Vogel:

Doch, von den Leuten, die im SS-Revier und dort im Bereich beschäftigt waren.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Er hat Namen genannt.

 

Verteidiger Göllner:

Dann bitte ich, den Zeugen noch zu fragen, welchen Inhalt diese Telefongespräche nach seiner Darstellung hatten. War es im Sinne eines Befehls von Berlin?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy może pan powiedzieć, jakie wrażenie miał pan wtedy o tych rozmowach? Czy to był rozkaz wydany z Berlina? O tych rozmowach telefonicznych, które miały miejsce między Berlinem a obozem.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie, tego nie jestem w stanie. Na to pytanie ni e jestem w stanie odpowiedzieć ściśle.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, auf diese Frage bin ich nicht in der Lage, eine genaue Antwort zu geben.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie miałem słuchawki telefonu z rozmową

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich [hatte] den Telefonhörer nicht in der Hand.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nicht in der Hand. — Ja miałem tylko wiadomości o tym, że na temat losu więźniów chorych

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich [hatte] lediglich die Nachrichten, die Informationen darüber, daß über das Schicksal der kranken Häftlinge

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Personelu bloków, lekarzy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Über das Schicksal des Personals, der Ärzte

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Toczą się rozmowy

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Gespräche im Gange sind

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Których treścią jest, czy należy zabić więźniów, czy też można zrobić w tym jakieś wyjątki.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und daß der Inhalt dieser Gespräche folgender sei: Soll man alle töten, oder kann man dabei irgendwelche Ausnahmen machen?

 

Verteidiger Göllner:

Danke sehr.

 

Vorsitzender Richter:

Sind von seiten der Angeklagten noch Fragen zu stellen? Sie hatten noch, Herr Rechtsanwalt.

 

Verteidiger Steinacker:

Herr Doktor Kłodziński, Sie haben vorhin über einen Versuch mit narkotisierenden Mitteln berichtet, an dem nach Ihrer Information Herr Doktor Capesius beteiligt gewesen sei. Können Sie sich erinnern, wer Ihnen diese Information erteilt hat? Sie haben auf die Frage des Herrn Ergänzungsrichters erklärt, von verschiedenen Seiten seien Sie informiert worden, von denen, die in der Apotheke beschäftigt gewesen seien, und haben dabei Sikorski, Szewczyk, Golik genannt. Haben die Sie auch darüber informiert?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy także ci ludzie, o których pan wspominał, że pracowali w aptece, czy oni też poinformowali pana, że doktor Capesius był właśnie tym, który dawał, przygotowywał płyn narkotyzujący.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ściśle tego nie potrafię odpowiedzieć. Wiem, że ta sprawa dla mnie, jako członka ruchu oporu, była bardzo interesująca i zebrałem możliwie najściślejsze informacje od kolegów pracujących w szrajbsztubie HKB. Proszę bardzo.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann auf diese Frage nicht so präzise antworten. Ich weiß, daß ich als Mitglied der Widerstandsgruppe sehr daran interessiert war, über diese Sache möglichst viel zu erfahren. Und ich habe die Informationen gesammelt, sowohl von den Kameraden, die in der Schreibstube

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

HKB-Schreibstube.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Des Krankenbaus gearbeitet haben

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Którzy opowiadali mi, że w pokoju lagerarcta

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die mir davon erzählt hatten, daß im Zimmer des Lagerarztes ein Kaffee gegeben [wurde]. [...]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kaffee mit narkotisierenden

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Der Kaffee gegeben wurde, wobei da narkotisierende Mittel drin waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

No, i potem wiedziałem, że był wśród tych osób Capesius i pokazywano mi go z okna.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich habe gewußt, daß unter diesen Personen Capesius war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Man hat mir ihn aus dem Fenster

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Auf dem Hof gezeigt doch.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Auf dem Hof gezeigt.

 

Verteidiger Steinacker:

Ja, wenn ich Sie richtig verstanden habe, hinterher.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

To znaczy potem?

 

Verteidiger Steinacker:

Hinterher.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Po fakcie, po fakcie?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Po wypiciu tej kawy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nachdem der Kaffee ausgetrunken war.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kiedy więźniowie

 

Verteidiger Steinacker:

Am gleichen Tag?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Naturalnie.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Natürlich.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To się działo w ciągu dwóch, trzech godzin.

 

Verteidiger Steinacker [unterbricht]:

Ja, vorhin habe ich Sie so verstanden: Sie haben beobachtet am Vormittag, wie aus Block 20 Häftlinge wankend herausgekommen seien und

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Vom Block 19, das ist [unverständlich]

 

Verteidiger Steinacker [unterbricht]:

Von Block 19, ja, herausgekommen seien. Und dann haben Sie fortgefahren: »Man erzählte mir, daß dabei ein Offizier sei, der Doktor Capesius heiße.« Nun hatten Sie vorher aber gesagt, Sie wüßten das alles, was Sie jetzt erzählen würden, vom Hörensagen, bis auf den Vorgang, den Sie jetzt selbst geschildert haben. Ist Ihnen da, an dieser Stelle, als die Häftlinge herauswankten, gesagt worden, das ist der Doktor Capesius?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, damals im Hof.

 

Verteidiger Steinacker:

Im Hof.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Damals im Hof. Nicht damals, als die Kranken Kaffee getrunken haben.

 

Verteidiger Steinacker:

Und können Sie sich erinnern, wer Ihnen das gesagt hat? Denn Sie haben ihn ja nicht gekannt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Das kann ich nicht sagen, es waren mehrere Leute beim Fenster. Weil für uns war das ein spezielles Schicksal doch, nicht.

 

Verteidiger Steinacker:

Das ist klar. Sie wissen aber nicht, wer?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, das kann ich nicht sagen.

 

Verteidiger Steinacker:

Sie haben dann weiter gesagt auf die Frage des Herrn Vorsitzenden, Sie hielten es für ausgeschlossen, daß Herr Doktor Rohde den Versuch gemacht hat. Darf ich Sie fragen, warum?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ponieważ wiedziałem już od kogoś, zebrałem już wszystkie informacje od kolegów. Capesius nigdy nie przychodził, prawie nigdy.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil ich damals bereits sämtliche Informationen von den Kameraden gesammelt habe.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak, a Capesius nie przychodził do nas do obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und Capesius kam ja niemals zu uns ins Lager.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Fast niemals. Fast niemals. Ganz selten.

 

Verteidiger Steinacker:

Na, das ist aber keine Antwort auf die Frage, Herr Doktor Kłodziński.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pytanie idzie w tym kierunku

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Proszę

 

Verteidiger Steinacker [unterbricht]:

Ich wollte wissen, warum Sie es für ausgeschlossen halten, auf welche Umstände Sie sich stützen, daß es

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Dlaczego wyklucza pan tę możliwość, że rozkaz wypicia i przygotowania, wydany został przez doktora Rohdego? Na pytanie przewodniczącego, powiedział pan, że pan to wyklucza. Dlaczego?

 

Verteidiger Steinacker:

[unverständlich] Versuch von Herrn Doktor Rohde.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Ponieważ wiedziałem, zebrałem takie informacje, że jakąś kawę ze środkiem narkotyzującym podał więźniom Capesius. No, tak mnie wtedy informowano

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil ich Informationen gesammelt habe, daß der Kaffee mit den narkotisierenden Mitteln drin den Häftlingen von Doktor Capesius gegeben wurde. Solche Informationen habe ich damals bekommen.

 

Verteidiger Steinacker:

Bekommen, gut.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I poza tym widziałem Capesiusa na podwórzu. To utwierdziło mnie, że to był Capesius.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und darüber hinaus habe ich den Capesius auf dem Hof gesehen. Und das hat mir noch bestätigt, was ich vorher gehört habe.

 

Verteidiger Steinacker:

Gut. Dann zum Phenol: Sie haben auf die Frage des Herrn Amtsgerichtsrat Hotz erklärt, daß auch im Jahre 1944, wenn auch nicht mehr in diesem Umfang, »Abspritzungen« mit Phenol durchgeführt worden seien. Ist das richtig?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja. In der ersten Hälfte 44 bestimmt, ja.

 

Verteidiger Steinacker:

Erste Hälfte 44. Ich halte Ihnen vor, daß der Zeuge Wörl erklärt hat, daß 44 keine Injektionen mehr mit Phenol durchgeführt wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja mogę odpowiadać za t o, co ja sam wiem i widzi ałem. Nie mogę odpowiadać za to.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bin nur verantwortlich dafür, was ich selbst gesehen und gehört habe.

 

Verteidiger Steinacker:

Ja. Was haben Sie gesehen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Że jeszcze w pierwszej połowie 1944 roku zastrzyki fenolu były więźniom podawane.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß die Injektionen mit Phenol noch in der ersten Hälfte 1944 den Häftlingen gemacht wurden.

 

Verteidiger Steinacker:

Können Sie etwas näher präzisieren, erste Hälfte 44?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Może pan dokładniej określić, pierwsza połowa czterdziestego czwartego roku?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie, tego nie potrafię określić.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, das kann ich nicht genau [unverständlich]

 

Verteidiger Steinacker [unterbricht]:

Das können Sie nicht sagen. [Pause] Eine ganz andere Frage. Sie haben geschildert, daß der Häftling Kral zu Ihnen in den Krankenbau eingeliefert worden ist und daß er wohl schwer...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Krank war.

 

Verteidiger Steinacker:

Schwer krank war. Können Sie sich noch erinnern, was er für Verletzungen gehabt hat? Sie haben, wenn ich es heute morgen richtig mitbekommen habe, [...] von einem Abszeß gesprochen.

 

Vorsitzender Richter:

Er hat nicht Verletzungen gehabt, er war krank. [...] Er hat einmal eine Halserkrankung gehabt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Er hatte Fleckfieber gehabt, bestimmt

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Fleckfieber und noch eine

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Und einen großen Abszeß, Halsabszeß. Er blutete. [...] Er war ganz geschlagen dabei.

 

Verteidiger Steinacker:

Bitte?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und dabei ganz geschlagen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Abgemagert und so weiter. [...]

 

Verteidiger Steinacker:

Hat er äußerliche Verletzungen gehabt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, das habe ich nicht gesagt

 

Verteidiger Steinacker [unterbricht]:

Ja, ich frage Sie.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ich habe keine Wunden gesehen.

 

Verteidiger Steinacker:

Keine Wunden gesehen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, [+ an] Wunden erinnere ich mich heute nicht.

 

Verteidiger Steinacker:

Sie erinnern sich nicht. Können Sie sich erinnern, wenn ich Ihnen das vorhalte, daß sein Kiefer zerschlagen war?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja, bestimmt. Ich habe ihn mündlich mit einem Löffel — żywiłem, karmiłem go specjalnie łyżką.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe ihm mit dem Löffel Essen geben müssen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. I podtrzymywałem mu z tyłu głowę, żeby była w pionowej pozycji bo nie mógł łykać.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und ich habe ihm von hinten den Kopf gehalten, damit er in eine bestimmte Stellung kommt, damit er nicht rausspuckt, was ich ihm mit dem Löffel einflöße.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. T en przypadek doskonale pamiętam

 

Dolmetscherin Kapkajew:

An diesen Fall erinnere ich mich ganz genau.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ponieważ u Krala pracowałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Erstens, weil ich beim Kral gearbeitet habe

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I w moich oczach Kral po bunkrze wyglądał na bohatera.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und weil in meinen Augen Kral nach dem Bunker

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Als Held.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Für mich [ein] Held gewesen ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I wszystko robiliśmy, żeby go uratować.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und wir haben alles getan, um ihm das Leben zu retten.

 

Verteidiger Steinacker:

Das haben Sie heute morgen gesagt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Verteidiger Steinacker:

Sie haben auf die Frage des Kollegen Ormond wegen der Spannungen, die zwischen der ukrainischen Gruppe, der Bandera-Gruppe, und Polen waren, Ausführungen gemacht und haben unter anderem erklärt: »Wenn wir Bohdan Komarnicki dazurechnen, dann«...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

»War er der größte«

 

Verteidiger Steinacker [unterbricht]:

»Dann war er der größte Spitzel.« Ist der Bohdan Komarnicki zu dieser Gruppe hinzuzurechnen?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Als Ukrainer ja, als Politischer nicht.

 

Verteidiger Steinacker:

Als Ukrainer, als Politischer nicht. Danke. Keine Frage.

 

Vorsitzender Richter:

 

Angeklagter Klehr.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Doktor Kłodziński, ich hätte einige Fra gen betreffs der Arztvorsteller. [...]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mam do pana kilka pytań

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Proszę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Odnośnie.

 

Angeklagter Klehr:

Betreffs der Arztvorsteller.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Arztvormelder chyba.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Arztvormelder.

 

Angeklagter Klehr:

Arztvormelder. Na ja, Arztvorsteller. Das ist ja dasselbe.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

No, proszę.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Doktor Kłodziński, bleiben Sie bei Ihrer Aussage, daß die Arztvorstel ler schon abends in den HKB gekommen sind?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie rozumiem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy pozostaję pan przy swoim twierdzeniu, że Arztvorsteller już wieczorem przybywali do Krankenbau, do izby chorych.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

W roku 1940, koniec 43 i 44 tak to bywało. Nie wszyscy, powiedziałem, że z wyjątkami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

W końcu 43 i 44. — Im Jahre 1943 und 44 war es so. Ich habe es ja gesagt, das waren Ausnahmen.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Zeuge Kłodzińs ki, war es denn nicht so: Die Häftlingsärzte und die Pfleger gingen abends nach dem Zählappell in das Lager, in die Blöcke. Und diejenigen Häftlinge, die sich krank gemeldet haben, wurden von den Häftlingsärzten untersucht und wurden für den nächsten Tag nach der Ambulanz auf [+ Block] 28 bestellt, wo sie sich einfinden müßten.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy nie było w ten sposób, że lekarze i pielęgniarze chodzili po blokach i chorych, meldowali na następny dzień i oni musieli się następnego dnia zgłaszać do lekarza SS?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie. Tak nie było, ja sam byłem lekarzem. Najpierw pielęgniarzem a potem lekarzem i nie chodziłem po żadnych blokach obozu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nein, es war ja nicht so. Ich war ja selbst zuerst mal Pfleger, dann Arzt, und ich bin ja auch nicht gegangen und [+ habe] nach den Kranken gesucht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Chorzy zgłaszali się do ambulansu [unverständlich]

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Die Kranken meldeten sich in der Ambulanz.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na początku przez raportführera, to było w roku 1941

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Am Anfang, im Jahre 1941, durch den Rapportführer

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A potem poprzez samego blokowego.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und später durch den Blockältesten.

 

Angeklagter Klehr:

Aber nicht abends.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Bitte?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Aber abends, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Abends.

 

Angeklagter Klehr:

Abends sind die Häftlingsärzte und die Pfleger auf die Blöcke gegangen in dem Lager. Und dann haben sich die Krankgemeldeten bei den Häftlingsärzten gemeldet

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Na ja. Also, Klehr, der Zeuge sagt, sie sind abends hingegangen und sind dann über Nacht dortgeblieben auf Zimmer 7. Sie sagen, die sind morgens erst gekommen. Das ist also eine Differenz, die für uns nicht so sehr wesentlich sein wird, aber immerhin, sie ist nicht zu überbrücken.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Direktor, vielleicht ist sie aber doch wesentlich. Der Häftlingskrankenbau konnte die Häftlinge nicht melden zum Zählappell für den nächsten Morgen, bevor nicht der SS-Arzt die Häftlinge aufgenommen hat in den Krankenbau. Die Lagerleitung hatte ihren Zählappell für sich, und der Krankenbau hatte seinen Zählappell für sich. Es konnte kein Häftling zum Zählappell gemeldet werden, der noch nicht in der Lagerleitung abgesetzt war.

Es waren Fälle, wo es Unfallfälle gab, wo die Häftlingsärzte berechtigt waren, Häftlinge aufzunehmen in den Krankenbau. Aber die anderen Fälle, Arztvorsteller und die Krankmeldungen, die mußten erst durch den Häftlingsarzt untersucht werden. Und [+ am] nächsten Tag sind sie bei dem SS-Arzt vorgestellt worden, und der SS-Arzt hat entschieden

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Herr Zeuge, der Herr Klehr hat Bedenken wegen der Meldung und wegen des Appells. Wo sind denn diese Häftlinge, die die Nacht über bei Ihnen blieben, nun gemeldet und gezählt worden?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Im Krankenbau.

 

Vorsitzender Richter:

Im Krankenbau? Und wer hat das veranlaßt?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Kto to zarządzał?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Tak.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Blokowy bloku 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Blockälteste des Blocks 28.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ponieważ sala numer siedem

 

Angeklagter Klehr [unterbricht]:

Herr Direktor, ich bin

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Należała do jego obowiązków.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Weil der Saal Nummer 7 zu ihm, zu seinem Block, gehörte.

 

Angeklagter Klehr:

Ich mußte persönlich den HKB melden zum Zählappell bei der Lagerleitung.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Angeklagter Klehr:

Und dann wurde kein Häftling eingetragen in das Meldebuch, Soll und Haben, bevor nicht der Lagerarzt entschieden hat, ob der Häftling als krank aufgenommen wird oder als Schonungskranker oder ob der zur Injektion bestimmt worden ist.

 

Vorsitzender Richter:

Na ja

 

Angeklagter Klehr [unterbricht]:

Erst nachdem der Lagerarzt entschieden hat, konnte er dann aufgenommen werden, der Kranke.

 

Vorsitzender Richter:

Was haben Sie sonst noch für Fragen zu stellen?

 

Angeklagter Klehr:

Ich habe noch weitere Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Zeuge Doktor [Kłodziński], wenn ich Sie richtig verstanden habe, waren Sie Ende des Jahres 1941 im Block 28 tätig.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Als Kranker zuerst.

 

Angeklagter Klehr:

28.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jako chory najpierw.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst als Kranker.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja miałem zapalenie płuc wtedy.

 

Angeklagter Klehr:

Zuerst als Kranker, ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich hatte Lungenentzündung.

 

Angeklagter Klehr:

Ist Ihnen da noch in Erinnerung: Sind da schon Injektionen durchgeführt worden?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy już w tym czasie były jakieś injekcje? Pamięta pan? Czy były zastrzyki już wtedy?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja wtedy leżałem jako chory na bloku 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Pamięta pan, że były za strzyki?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie, nie pamiętam, bo ja byłem chory wtedy, miałem gorączkę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich war ja damals krank, ich hatte Fieber, ich lag damals.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Doktor Kłodziński, Sie waren ja als Arzt da. Wenn Sie [+ es] nicht gleich den ersten Tag gewußt haben, dann haben Sie aber im Laufe von 14 Tagen schon gewußt, was im Lager vorging. Und wenn Sie im Block 28 gelegen haben, dann wußten Sie auch, ob Injektionen durchgeführt worden sind.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ale przecież pan był lekarzem. Jeżeli pan z początku nie wiedział, to w ciągu dalszego okresu czasu dowiedział się by pan napewno, co się dzieje na tym bloku, w którym pan leży, czy były w tym czasie już...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak jest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Co?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Były zastrzyki. Ja mówię to co wiem, to jestem przeświadczony, że było, chociaż tego nie widziałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja, ich bin sicher, daß zu dieser Zeit bereits die Spritzen verabreicht wurden. Aber ich habe es nicht gesehen.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja mogę całkiem ściśle określić

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann ganz genau angeben

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak, że początkowo zastrzyki były dawane gdzieś od sierpnia, września 1941

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Daß die ersten Spritzen etwa von August, September 1941 [+ an] gegeben wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Początkowo dożylnie i to nie tylko fenol, ale były próby z benzyną, z wodą utlenioną.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Zuerst mal intravenös, und zwar nicht nur Phenol. Es wurde auch mit Benzin und mit [...] Wasserstoff...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Evipan.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit Evipan.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Te pierwsze zastrzyki

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das waren die ersten Spritzen

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Według tych wiadomości, które wówczas krążyły w obozie

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach den Nachrichten, die damals im Lager verbreitet wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Były robione nie na bloku 20, tylko w piwnicy w leichenhali bloku 28.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und das war damals nach den Informationen im Lager nicht im Block 20, sondern im Keller in der Leichenhalle des Blocks 28.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Tak. Ale ja wtedy nie byłem w szpitalu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Aber ich war ja damals nicht im Krankenbau.

 

Angeklagter Klehr:

Das ist richtig. [unverständlich]

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Ja to tylko słyszałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe das nur gehört.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

I była duża obawa, czy należy się zgłaszać do szpitala. Ja sam miałem wątpliwości, czy że swoim zapaleniem płuc mogę się tam zgłosić.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Jeder hatte da Angst vorm Krankenbau. Und aus diesem Grunde hatte ich selbst Zweifel, ob ich mich als Kranker melden soll.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Doktor Kłodziński, ich kann Ihnen ganz genau sagen, wann die Injektionen

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja, Herr Klehr, wenn Sie es wissen, er weiß es nicht. Haben Sie noch Fragen an den Zeugen?

 

Angeklagter Klehr:

Ja, ich habe noch weitere Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Doktor Kłodziński, betreffs der Selektion auf den Blöcken. Sind bei den Selektionen auf den Blöcken, sind die nur zur Vergasung bestimmt worden, oder [war das] auch so eine Überstellung nach Birkenau?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nach wohin?

 

Angeklagter Klehr:

Nach Birkenau.

 

Vorsitzender Richter:

Nach Birkenau.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Nach Birkenau. Czy

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Na to pytanie była już odpowiedź, przecież.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, diese Frage ist schon beantwortet.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Der Zeuge hat gesagt, zum Teil wurden sie nach Birkenau gebracht, dort gewissermaßen aufgehoben, bis sie vergast werden konnten.

 

Angeklagter Klehr:

Ja, und wie war dann der Vorgang bei den Selektionen? Sie sagten heute morgen, die Selektion wurde von dem Lagerarzt durchgeführt, und anschließend sind die Kranken nach Birkenau mit Lkws transportiert worden. Ist das richtig?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Powie dział pan, że selekcję

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nein, das hat der Zeuge nicht gesagt, sondern der Zeuge hat gesagt, es wurden daraufhin Listen aufgestellt, und einige Tage später kamen die Lkws

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Einen Tag

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

 

Angefahren. Und dann wurden die Listen vorgelesen, und dann wurden die Leute rausgeholt und wurden nach Birkenau transportiert. Sie müssen genau zuhören, Herr Klehr.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Direktor

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

A czasem było to w tym samym dniu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Manchmal war das noch am gleichen Tag.

 

Vorsitzender Richter:

Manchmal war es sogar noch am gleichen Tag.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Direktor, wenn ich dann das ergänzen kann.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Angeklagter Klehr:

[Wenn] die Kranken von dem Lagerarzt ausgesondert worden sind und zur Vergasung bestimmt waren, dann wurde listenmäßig jeder Häftling aufgeschrieben mit seiner Nummer, mit seinem Namen und so weiter. Dann ging die Liste an die Politische Abteilung. Das dauerte ungefähr drei bis vier Tage. Dann kamen die Listen zurück, genehmigt von der Politischen Abteilung. Da waren natürlich von der Politischen Abteilung manchmal ein, zwei, drei oder vier Fälle gestrichen worden. Und nach diesen vier oder fünf Tagen – manchmal hat es sogar sechs Tage gedauert –, dann durften erst die Häftlinge nach Birkenau überstellt werden. Eher durfte kein Häftling nach Birkenau überstellt werden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

On opowiadał, że to absolutnie nie było w ten sposób, że listy były zrobione odsyłane do wydziału politycznego. I to trwało pięć, sześć dni i wydział polityczny dopiero zarządzał, że zezwalał czy nie zezwalał na tego rodzaju listę, skreślał czasami niektóre wypadki. Dopiero wtedy wracała ta lista z powrotem i dopiero wtedy można było ludzi odsyłać do Brzezinki.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

To nie jest ścisłe, ponieważ stwierdziłem i przeżyłem to i wiem, że nawet w tym samym dniu w ciągu kilku godzin więźniowie po selekcji byli wysyłani do komór gazowych w Brzezince.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Das stimmt nicht, weil ich das selbst gesehen und erlebt habe. Es war nach ein paar Tagen und manchmal sogar an dem gleichen Tag, daß die Häftlinge ausgesucht wurden, fortgebracht wurden und vergast wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wątpię, czy trzeba było dla więźniów żydowskich zezwolenia z Politische Abteilung.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich bezweifle, daß für die jüdischen Häftlinge eine Genehmigung von der Politischen Abteilung notwendig war.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Direktor, ich verweise auf die Zeugenaussage von dem Doktor Waitz aus Monowitz, der war Lagerarzt in Monowitz. Der hat ganz genau das auch angeführt, wie ich das dargelegt habe. Die Häftlinge, ob das jüdische Häftlinge waren oder

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Nie wiem, jak było w Monowicach

 

Staatsanwalt Vogel [unterbricht]:

Der Zeuge Doktor Kłodziński war ja niemals in Monowitz.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ich weiß nicht, was in Monowitz war.

 

Staatsanwalt Vogel:

Gewesen, und wenn der Doktor Waitz für Monowitz was anderes schildert

 

Angeklagter Klehr [unterbricht]:

Das habe ich ja nicht dem [unverständlich] Kłodziński [unverständlich] Das habe ich [unverständlich] Dem Herr Direktor [unverständlich] Daß der Lagerarzt von Monowitz dasselbe hat dargestellt, wie ich es dargestellt habe. Jede Überstellung nach

 

Staatsanwalt Vogel [unterbricht]:

Für Monowitz, ja.

 

Angeklagter Klehr:

Von all den Lagern, ob das Monowitz oder Birkenau war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Also jedenfalls, der Zeuge weiß es so und nicht anders. Haben Sie sonst noch eine Frage?

 

Angeklagter Klehr:

Herr Zeuge Doktor Kłodziński, Sie hatten heute morgen gesagt, das Frauenlager wurde Anfang August nach Birkenau verlegt. Das stimmt ganz genau. Und anschließend haben Sie gesagt, nachdem die Verlegung der Frauen nach Birkenau erfolgt war, dann wurden die Blöcke einzeln, weil sie leer waren, leer standen, dann wurden die Blöcke entwest durch Zyklon B.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nein, ich habe nicht gesagt, mit Zyklon B [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Er hat gesagt, sie wurden entwest.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit Gas.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit Gas

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Aus. Ja.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit Gas, hat er gesagt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Mit Gas, habe ich gesagt. Ob Zyklon B da war, das weiß ich nicht.

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Wörtlich »mit Gas« wurde gesagt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Das weiß ich nicht, ob Zyklon B

 

Angeklagter Klehr [unterbricht]:

Das Gas wurde ja bei uns verwendet. Das war ja das Zyklon B.

 

Vorsitzender Richter:

Ja nun, der Zeuge weiß es doch nicht. Er kann doch nur das sagen, was er weiß.

 

Angeklagter Klehr:

Ja, das genügt ja schon, Herr Direktor, wenn er sagt »vergast worden«. Das ist ja schon dasselbe.

 

Vorsitzender Richter:

Nun, also jetzt

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Nein [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Fragen Sie weiter.

 

Angeklagter Klehr:

Ich wollte daraufhin fortfahren: Wo die Blöcke vergast worden sind im Stammlager, habe ich die Desinfektion schon ausgeführt. Es hat keiner eine Desinfektion mit dem Gas durchgeführt, bis ich mit der Seuchenbekämpfung beauftragt worden bin.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Proszę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ja

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ja. Es wird ja gar nicht bestritten

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Ich verstehe ihn nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Klehr.

 

Angeklagter Klehr:

Ja, und das war Anfang August, wie der Zeuge selbst sagt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, und deshalb können Sie doch trotzdem noch als SDG tätig gewesen sein.

 

Angeklagter Klehr:

Ja, dann weiß ich auch nicht mehr, Herr Direktor, was ich sagen soll. Ich war

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Ich glaube es ja, daß Sie das nicht wissen.

 

Angeklagter Klehr [unterbricht]:

[unverständlich] Nicht Tag und Nacht Dienst gemacht. Ich habe alleine im Stammlager Dienst gemacht. Der Ultzenhöffer und der Sicklinger, das waren meine Vorgänger. Sicklinger wurde als letzter versetzt. Das war Anfang 42. Von Anfang 42 habe ich bis zu meiner Ablösung alleine im Stammlager Dienst gemacht. Nachdem

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wie war das? Von Anfang?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

42.

 

Vorsitzender Richter:

Nein, hat er eben nicht gesagt, Anfang 43?

 

Angeklagter Klehr:

Nein, 42 habe ich

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Anfang 42. Also, Klehr, nicht nur dieser Zeuge, sondern eine ganze Anzahl von Zeugen können sich genau entsinnen, daß Sie an Weihnachten 1942, als der Lagerarzt beurlaubt war, dort auf eigene Faust eine Selektion durchgeführt haben und ein paar Hundert Menschen dadurch ins Gas geschickt haben. Folglich müssen Sie nach der Aussage der Zeugen und nach dem, was die Zeugen heute uns gesagt haben, Ende 42 noch dort gewesen sein. Dieser Zeuge meint, sie seien Mitte 43 weggekommen, andere Zeugen haben das aufs Frühjahr 43 verlegt. Jedenfalls um die Jahreswende 42/43 sind Sie nach den Bekundungen der Zeugen, die bisher gehört worden sind, noch im Häftlingskrankenbau gewesen.

 

Angeklagter Klehr:

Das ist unwahr.

 

Vorsitzender Richter:

Das ist unwahr.

 

Angeklagter Klehr:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Das ist Ihr gutes Recht, das zu sagen

 

Angeklagter Klehr [unterbricht]:

Das ist [unverständlich]

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Aber nun fragen Sie weiter und halten Sie uns nicht weiter auf.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Zeuge Kłodziński, Sie sagten, ich hatte [am] 24. Dezember 42.200 Häftlinge selbständig ausgesondert und die Injektionen durchgeführt. Anschließend sind die Häftlinge mit Lkws nach Birkenau gefahren worden. Ist das richtig?

 

Dolmetscherin Kapkajew:

P owiedział pan, że... »24 grudnia 42 roku wyszukałem osobiście pareset więźniów, zabiłem... znaczy, że były na nich przyprowadzone zastrzyki i że potem na ciężarowkach zosta li oni wywiezieni do Brzezinki.«

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Oskarżony nie słyszał dobrze, co ja mówiłem. Ja tak nie powiedziałem.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Der Angeklagte hat nicht genau zugehört, was ich gesagt habe. So habe ich nicht gesagt.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja powiedziałem, że w tym dniu znaczna ilość chorych, nie określiłem cyfry, została zabita zastrzykami fenolu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich habe gesagt, daß an diesem Tage eine Menge von Häftlingen – ich habe die genaue Zahl nicht angegeben – mit Phenolspritzen getötet wurde.

 

Angeklagter Klehr:

Ja, darf ich dann mal fragen: War das Weihnachten, oder war das...

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Czy to było Boże Narodzenie?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Wydaje mi się, że to było dwudziestego czwartego, bo myśmy się spodziewali, że Lagerarzt

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich glaube, das war 24. Dezember, und wir erwarteten, weil der Lagerarzt nicht da war

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Na urlopie, tak.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Im Urlaub war, daß nichts geschieht.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ż e to n ie było z polecenia lagerarz ta, tyl ko że to było na własną rękę.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Und deswegen meinten wir, daß es nicht auf Befehl des Lagerarztes, sondern auf eigene Veranlassung getan wurde.

 

Angeklagter Klehr:

Herr Zeuge Kłodziński, ich habe keine Selektion selbständig durchführ en können, und dann möchte ich Ihnen eine Zusatzfrage zu dieser Frage stellen: Erstens war ich nicht berechtigt, bei der Fahrbereitschaft Fahrzeuge anzufordern, und b) wären mir auch am 24. Dezember keine Fahrzeuge mehr gestellt worden zum Abtransportieren der Leichen. Ich danke, ich habe keine Fragen mehr.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Nie miałem możliwości 24 grudnia

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Rozumiem. To nie była wcale tego typu selekcja, że trzeba było brać z Fahrbereitschaftu auta, ponieważ chorzy zostali zabici na bloku 20 i przewiezieni wozami bez Fahrbereitschaftu do krematorium.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Wozami, ale autami?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński [unterbricht]:

Do tego nie było potrzeba Fahrbereitschaftu, nie. Nie wiem

 

Dolmetscherin Kapkajew [unterbricht]:

Jakimi?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Jakie to były auta. Nie pamiętam.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß nicht, ob das Autos waren.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Ja przypuszczam, że napewno nie. Na zwłoki wątpię.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich weiß es nicht, ob das Autos gewesen sind. Das bezweifle ich. Ich weiß nur, daß das auf dem Block 20 geschehen ist, daß sie auf Block 20 getötet wurden und dann überbracht wurden. Aber womit? Ich bezweifle, daß es mit Autos gewesen ist.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Leichenkommando, to tak

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Mit Wagen. Leichenkommandos haben das getan.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Nie pamiętam, żeby zwłoki z obozu były wywożone samochodami.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Ich kann mich nicht erinnern, daß die Leichen aus dem Lager mit...

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Autos.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Autos fortgebracht wurden.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

A więc nie trzeba było do tego Fahrbereitschaftu.

 

Dolmetscherin Kapkajew:

Also, man brauchte nicht eine Fahrbereitschaft dazu.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Noch eine Frage? Herr Staatsanwalt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich habe im Zusammenhang mit der Aussage des Zeugen einige Fragen an den Angeklagten Mulka. Und zwar folgende Fragen: Kennen Sie einen Doktor Uhlenbroock?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Persönlich nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Nein, nicht an Sie, Herr Kłodziński.

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Sondern?

 

Angeklagter Mulka:

Jawohl, ich kenne Doktor Uhlenbroock.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wann haben Sie Doktor Uhlenbroock kennengelernt?

 

Angeklagter Mulka:

[Pause] Etwa im August 1942.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wo?

 

Angeklagter Mulka:

In Auschwitz.

 

Staatsanwalt Kügler:

Vorher haben Sie ihn nicht gekannt?

 

Angeklagter Mulka:

Nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wann haben Sie ihn das letzte Mal gesehen?

 

Angeklagter Mulka:

[Pause] Sie meinen, in dieser jetzigen Zeit, Herr Staatsanwalt?

 

Staatsanwalt Kügler:

Bis heute, bis heute, von August 1942 bis heute. Wann haben Sie ihn zum letzten Mal gesehen?

 

Angeklagter Mulka:

[Pause] Wahrscheinlich im November vorigen Jahres.

 

Staatsanwalt Kügler:

Im November vorigen Jahres.

 

Angeklagter Mulka:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Was wissen Sie über seine Tätigkeit in Auschwitz, und was haben Sie dort mit ihm zusammen gemacht

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Moment, Herr Staatsanwalt, was hat das zu tun mit unserem Prozeß? Wollen Sie bezüglich eines anderen Prozesses irgendwelche Aufklärungen machen?

 

Staatsanwalt Kügler:

Nein. Aber es ist immerhin so, daß der 29. August 1942 in diesem Prozeß eine gewisse Rolle spielt.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Und der Zeuge hat bekundet, daß nach seiner Meinung damals Doktor Uhlenbroock Standortarzt war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wir werden den Doktor Uhlenbroock als Zeugen benennen.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Und wir werden ihn auch über diese Vorgänge hören.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Und es wird in diesem Zusammenhang wichtig sein zu erfahren, was der Angeklagte Mulka uns über den Zeugen Doktor Uhlenbroock zu sagen hat. Denn wenn der Zeuge Doktor Uhlenbroock hierher kommt, muß man nach dem, was vorausgegangen ist, damit rechnen, daß er jedenfalls nicht das sagen wird, was gewesen ist. Ich muß dem Doktor Uhlenbroock unter Umständen Vorhalte machen, wenn ich ihn frage.

 

Vorsitzender Richter:

Tja, das ist ja durchaus möglich, Herr Staatsanwalt. Nur weiß ich nicht, was Ihre jetzigen Fragen an den Angeklagten Mulka [+ damit] zu tun haben sollen?

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Und ich möchte den Angeklagten Mulka unter anderem fragen, nachdem der Zeuge bekundet hat, daß mit Berlin gesprochen worden ist, wenn damals Doktor Uhlenbroock Standortarzt war und er hat mit dem Standortarzt gesprochen, möchte ich den Angeklagten Mulka fragen, ob und was im Zusammenhang mit dieser Selektion vom 29. August 1942 geschehen ist bei der Kommandantur.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, zunächst: Wissen Sie etwas von dieser Selektion am 29. August 42?

 

Angeklagter Mulka:

Ich weiß gar nichts davon.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Wissen Sie, ob der Doktor Uhlenbroock mit Ihnen telefoniert hat?

 

Angeklagter Mulka:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, das heißt

 

Angeklagter Mulka [unterbricht]:

Er hat bestimmt nicht mit mir telefoniert.

 

Vorsitzender Richter:

Er hat nicht mit Ihnen telefoniert.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. War er bei Ihnen?

 

Angeklagter Mulka:

Nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Sie haben eine eidesstattliche Erklärung gemacht, in [...] der Sie erklärt haben, der Doktor Uhlenbroock sei bei Ihnen gewesen

 

Angeklagter Mulka:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja, also doch.

 

Angeklagter Mulka:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja.

 

Angeklagter Mulka:

Ja, aber nicht in diesem Zusammenhang.

 

Staatsanwalt Kügler:

Nun halte ich Ihnen vor, wenn also eine solche Sache passiert ist, daß man also mit Berlin Rücksprache nehmen mußte, wie der Zeuge sagt, und daß Sie den Doktor Uhlenbroock, der ja auch in Hamburg lebt, kannten, daß er mit Ihnen doch offenbar – wenn ich Sie recht verstehe, da Sie ja von den Vorgängen im Lager nichts gewußt haben – nur privat gesprochen haben will, ja?

 

Angeklagter Mulka:

Ich habe

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Als er bei Ihnen war. Über was haben Sie sich denn mit Doktor Uhlenbroock in Auschwitz unterhalten?

 

Angeklagter Mulka:

Doktor Uhlenbroock kam von irgendeiner [unverständlich] Polizei- und SS-Division nach Auschwitz mit irgendeinem Ehrenverfahren behaftet. Und er wurde von Haus aus durch den Kommandanten als sehr merkwürdig betrachtet. Uhlenbroock

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Wie Sie auch? Sie wurden auch vom Kommandanten merkwürdig betrachtet, hatten Sie früher gesagt.

 

Angeklagter Mulka:

Ja, aber in etwas anderer Weise.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja.

 

Angeklagter Mulka:

Uhlenbroock hat sich dann bemüht beim Hauptsanitätsamt, sobald wie möglich von dort wegzukommen. Er hat auch in Auschwitz – wenn ich das gut erinnere – ausschließlich sich etwa insgesamt 14 Tage aufgehalten. Nach meiner Ansicht ist er niemals Standortarzt gewesen. Und darüber hinaus hat er vielleicht im Truppenrevier Dienst getan, wenige Tage. Und er hat sich auch um die an Fleckfieber erkrankten SS-Familien gekümmert. Aber sonst hat er mit dem Lager, nach meiner Erinnerung, überhaupt nichts zu tun gehabt. Standortarzt ist er auf jeden Fall niemals gewesen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wollen Sie das mit Bestimmtheit behaupten, oder wollen Sie nur sagen, Sie glauben, daß er nicht Standortarzt war?

 

Angeklagter Mulka:

Zu dieser Zeit ist, soweit ich das erinnere, der Doktor Wirths schon in Auschwitz gewesen und war schon Standortarzt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wenn ich Ihnen vorhalte, daß der

 

Angeklagter Mulka [unterbricht]:

Soweit ich das erinnere, ist Wirths schon im Juli 42 gekommen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wenn ich Ihnen vorhalte, daß der Spieß damals vom Standortarzt sagt, daß Doktor Uhlenbroock damals Standortarzt war, ist Ihnen das eine Erinnerungsstütze?

 

Angeklagter Mulka:

Nein. Nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ist Ihnen keine?

 

Angeklagter Mulka:

Nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wollen Sie dabei bleiben, daß nicht darüber gesprochen wurde zwischen Ihnen und Doktor Uhlenbroock, was im Lager geschah mit den Häftlingen?

 

Angeklagter Mulka:

Ja, ja. Über diese Angelegenheit mit gar keinem Wort.

 

Staatsanwalt Kügler:

Sie wollen sagen, daß Sie davon erst im Prozeß erfahren

 

Angeklagter Mulka [unterbricht]:

Ich habe auch überhaupt von diesem ganzen Fall 29. August erst jetzt hier im Laufe dieses Verfahrens etwas erfahren.

 

Staatsanwalt Kügler:

Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Sind keine Fragen mehr zu stellen? Die Angeklagten wünschen das Wort nicht mehr? Herr Doktor Kłodziński, Sie müssen das, was Sie uns jetzt gesagt haben, mit Ihrem Eide belegen. Sie haben jetzt noch die Möglichkeit, etwas richtigzustellen oder noch etwas hinzuzufügen, wenn Sie wollen. Haben Sie uns alles gesagt und ist das wahr?

 

Zeuge Stanisław Kłodziński:

Danke schön.

 

– Schnitt –

 

 

1. Vgl. Protokoll der Hauptverhandlung vom 15.05.1964, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 98, Bl. 363.

2. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 27.10.1959 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 16, Bl. 2.592.

3. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 27.10.1959 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 16, Bl. 2.586.

4. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 27.10.1959 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 16, Bl. 2.586.

5. Vgl. Protokoll der Hauptverhandlung vom 22.05.1964, Anlage 1, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 98.

6. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 27.10.1959 in Frankfurt am Main, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 16, Bl. 2.589.

 

 
 
 
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