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Fritz Bauer Institut: Mitschnitte Prozessprotokolle

1. Frankfurter Auschwitz-Prozess
»Strafsache gegen Mulka u.a.«, 4 Ks 2/63
Landgericht Frankfurt am Main

 

131. Verhandlungstag, 28.1.1965

 

Vernehmung des Zeugen August Klehr

 

Vorsitzender Richter:

[+ Sind Sie damit] einverstanden, daß ich Ihre Aussage auf ein Tonband nehme zum Zweck der Stützung des Gedächtnisses des Gerichts?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, können Sie machen.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Zeuge, Sie waren ebenfalls in Auschwitz.

 

Zeuge August Klehr:

Ich war in Auschwitz, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Wann sind Sie denn dorthin gekommen?

 

Zeuge August Klehr:

Ich bin 1940, am 28. April, nach Warschau eingezogen worden zur Schutzpolizei. Und dann bin ich abgestellt worden nach Krakau zum 1. Reiterregiment und ausgangs 40 nach Płock bei Kutno zum 1. Infanterieregiment. Und dann [+ bin ich] 1941 im April, Mai, genau kann ich es nicht mehr sagen, nach Auschwitz gekommen.

 

Vorsitzender Richter:

Im April 1941.

 

Zeuge August Klehr:

So rum, in dieser Zeit.

 

Vorsitzender Richter:

Waren Sie denn bei der SS?

 

Zeuge August Klehr:

Nein. Ich bin zu der Schutzpolizei einberufen worden damals.

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Nein, ich meine, ob Sie bei der Allgemeinen SS gewesen sind.

 

Zeuge August Klehr:

Nein, war ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Da waren Sie nicht.

 

Zeuge August Klehr:

War ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie einen Gestellungsbefehl bekommen zur Schutzpolizei?

 

Zeuge August Klehr:

Jawohl, jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und Sie waren dann bei der Schutzpolizei und kamen im April 1941 nach Auschwitz.

 

Zeuge August Klehr:

Auschwitz, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und wo kamen Sie denn da hin?

 

Zeuge August Klehr:

Dann bin ich direkt in die 3. Kompanie gekommen.

 

Vorsitzender Richter:

In die 3. Wachkompanie.

 

Zeuge August Klehr:

Jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und was hatten Sie insofern zu tun als Angehöriger der 3. Wachkompanie?

 

Zeuge August Klehr:

Ich war drei Tage dort gewesen, dann sind wir das erstemal eingesetzt worden auf Häftlingsbegleitung.

 

Vorsitzender Richter:

Häftlingsbegleitung?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Sie mußten also die Arbeitskommandos an die Arbeitsstelle führen.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, da waren wir Bewachung gewesen. Da war ich ein Wachmann, nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und wie lang blieben Sie bei der 3. Wachkompanie?

 

Zeuge August Klehr:

Bei der 3. Wachkompanie, das kann ich auch nicht mehr genau sagen. Ich bin dann später zum einem Reiter in den Reitstall gekommen.

 

Vorsitzender Richter:

In den Reitstall.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, da war ich auch hinterm Bahnhof gewesen.

 

Vorsitzender Richter:

Sind Sie auch mal nach Golleschau gekommen?

 

Zeuge August Klehr:

In Golleschau war ich.

 

Vorsitzender Richter:

Und wann ist denn das gewesen?

 

Zeuge August Klehr:

Bitte?

 

Vorsitzender Richter:

Wann war denn das?

 

Zeuge August Klehr:

Ich bin ausgangs 43 nach Golleschau gekommen.

 

Vorsitzender Richter:

Und was hatten Sie dort zu tun?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, da war ich als Blockführer gewesen dann.

 

Vorsitzender Richter:

Und was war in Golleschau? Was arbeiteten die Leute dort?

 

Zeuge August Klehr:

Die waren in einem Steinbruch beschäftigt. Und einige waren auch im Lager beschäftigt. War auch so eine Art Zementfabrik oder was.

 

Vorsitzender Richter:

Und da waren Sie Blockführer.

 

Zeuge August Klehr:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Wer war denn dort Rapportführer?

 

Zeuge August Klehr:

Rapportführer war da keiner gewesen.

 

Vorsitzender Richter:

Wer?

 

Zeuge August Klehr:

Rapportführer war da keiner gewesen. Die Häftlinge, die haben wohl zu mir Rapportführer gesagt, aber es war kein Rapportführer ernannt worden, war keiner dort.

 

Vorsitzender Richter:

War keiner da.

 

Zeuge August Klehr:

Nein.

 

Vorsitzender Richter:

Ist es richtig, daß in dem Häftlingskrankenbau in Golleschau auch sogenannte Selektionen durchgeführt worden sind, das heißt also eine Auswahl von Leuten, die vergast werden sollten?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, von Zeit zu Zeit sind Leute weggekommen, das weiß ich. Aber ich habe mit dem Krankenbau ja nichts zu tun gehabt.

 

Vorsitzender Richter:

Nein?

 

Zeuge August Klehr:

Da war lediglich ein Häftlingsarzt, Doktor Rubinstein von Krakau, und ein Sanitäter.

 

Vorsitzender Richter:

Wie hieß denn der Sanitäter?

 

Zeuge August Klehr:

Mit dem Vornamen hat er Herbert geheißen. Aber den anderen Namen weiß ich nicht mehr.

 

Vorsitzender Richter:

Hieß der vielleicht Scherpe?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, das kann möglich sein.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wissen Sie, ob dieser Sanitäter auch Selektionen im Häftlingskrankenbau ausgeführt hat?

 

Zeuge August Klehr:

Das kann ich nicht sagen. Das weiß ich nicht. Mit dem Krankenbau habe ich gar nichts zu tun gehabt. Da bin ich in der ganzen Zeit, wo ich dort war, vielleicht zwei-, dreimal dringewesen. Ich konnte das nicht sehen. Das ist mir auf die Nerven gegangen, ich konnte das nicht sehen.

 

Vorsitzender Richter:

Was konnten Sie nicht sehen?

 

Zeuge August Klehr:

Alle die kranken Menschen, wie sie abgemagert waren und...

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge August Klehr:

Mir ist das auf die Nerven gegangen, ich habe das nicht sehen können. Ich war wohl mit dem Doktor Rubinstein vielleicht zwei-, dreimal dringewesen in der ganzen Zeit, wo ich dort war.

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Und haben Sie erlebt, ob dieser Herbert auch solche Kranken ausgesondert hat zur Vergasung?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, das kann ich nicht sagen. Das weiß ich nicht, wer das gemacht hat. Jedenfalls war der Herbert – ich habe den Namen schon wieder vergessen.

 

Vorsitzender Richter:

Scherpe.

 

Zeuge August Klehr:

Scherpe. Der Scherpe und der Rubinstein, die waren ja maßgebend gewesen über den Krankenbau.

 

Vorsitzender Richter:

Ja, der Rubinstein, das war aber doch offensichtlich ein Häftlingsarzt.

 

Zeuge August Klehr:

Das war ein Häftlingsarzt, ja.

 

Vorsitzender Richter:

Und welcher SS-Arzt war denn da zuständig?

 

Zeuge August Klehr:

Das kann ich Ihnen auch nicht sagen. Das weiß ich nicht. Ich habe überhaupt da außen niemals einen Arzt gesehen. Nur der Hauptsturmführer Schwarz, der ist ab und zu mal hinausgekommen. Den habe ich gesehen. Aber einen Arzt, einen SS-Arzt, habe ich nie da draußen gesehen.

 

Vorsitzender Richter:

Nie gesehen.

 

Zeuge August Klehr:

Ich muß sagen, ich war viel unterwegs gewesen wegen der Verpflegung. Ich habe für die Verpflegung gesorgt. Ich mußte das Fleisch und das Brot und alles herbeischaffen, und auch sonst, Kartoffeln und alles, was so die Sachen sind. Und da war ich viel weggewesen, nicht.

Ich habe schon mal gehört, daß ein SS-Offizier da war. Aber da habe ich mich nicht drum gekümmert. Ich weiß nicht, wer das war.

 

Vorsitzender Richter:

Jedenfalls wissen Sie nicht, daß der Scherpe diese Aussonderungen vorgenommen hat.

 

Zeuge August Klehr:

Nein, das kann ich nicht sagen.

 

Vorsitzender Richter:

Wer soll sie aber denn sonst vorgenommen haben? Sie haben doch gesagt: »Es sind Leute von dort weggebracht worden zum Vergasen.« Das wissen Sie.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, ob die zum Vergasen gekommen sind, das weiß ich nicht. Das hat man uns nicht gesagt. Ich habe gedacht, daß die seinerzeit nach Auschwitz kommen ins große Lazarett, in den großen Krankenbau, daß sie da geheilt werden. Das war mein Gedankengang gewesen. Aber zur Vergasung, das weiß ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Wer soll aber die Leute dort weggeschickt haben? Sie sagen, ein SS-Arzt war nicht dort. Der Häftlingsarzt konnte sie ja nicht wegschicken. Also kann es doch eigentlich nur

 

Zeuge August Klehr [unterbricht]:

Nein, das glaube ich auch nicht, daß der sie direkt ausgesucht hat.

 

Vorsitzender Richter:

Da konnte es doch eigentlich nur der Sanitäter gewesen sein.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, muß es dann schon sein. Aber da habe ich mir seinerzeit nicht den Kopf drüber zerbrochen. Das weiß ich nicht, wer das gemacht hat.

 

Vorsitzender Richter:

Sind noch Fragen von seiten des Gerichts?

 

Richter Hotz:

Herr Klehr, kennen Sie von Golleschau her einen SS-Mann mit dem Vornamen Bruno?

 

Zeuge August Klehr:

Bruno?

 

Richter Hotz:

Ja.

 

Zeuge August Klehr:

Von Auschwitz oder Golleschau?

 

Richter Hotz:

Entweder von Golleschau oder meinetwegen auch von Auschwitz her.

 

Zeuge August Klehr:

[Pause] Ja, wir haben 41/42 einen Furier gehabt in der 3. Kompanie, der hat Bruno geheißen.

 

Richter Hotz:

Zunamen?

 

Zeuge August Klehr:

Schlegel, so was.

 

Richter Hotz:

Nein. Mit Zunamen Schlage?

 

Zeuge August Klehr:

Oder Schlage. Schlage, ja.

 

Richter Hotz:

Nein, Sie sagten Schlegel.

 

Zeuge August Klehr:

Nein, Schlage dann. Bruno Schlage, ja. Aber wie gesagt, ich habe die Namen alle miteinander vergessen in den 22 Jahren.

 

Richter Hotz:

Wo war der denn her, der Bruno?

 

Zeuge August Klehr:

Das weiß ich nicht, kann ich nicht sagen.

 

Richter Hotz:

War der mal draußen auch in Golleschau?

 

Zeuge August Klehr:

Nein, da war der noch nie gewesen.

 

Richter Hotz:

Haben Sie ihn nie gesehen?

 

Zeuge August Klehr:

Nein, da habe ich ihn nicht gesehen. Den habe ich gesehen bis 1942, wo ich von Auschwitz weggekommen bin.

 

Richter Hotz:

Wann sind Sie weg von Auschwitz, Ende des Jahres?

 

Zeuge August Klehr:

Ausgangs bin ich von Auschwitz gekommen nach Buna.

 

Richter Hotz:

Nach Buna.

 

Zeuge August Klehr:

Buna, ja. Also das Buna-Werk. Ich weiß nicht mehr, hat das Dwory geheißen oder Monowitz. Das weiß ich nicht mehr.

 

Richter Hotz:

Danke schön.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Herr Klehr, wie groß war denn das Lager?

 

Zeuge August Klehr:

In Golleschau?

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, wieviel Gefangene waren da?

 

Zeuge August Klehr:

Das können sieben-, achthundert Häftlinge gewesen sein.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und wie viele SS-Leute waren da?

 

Zeuge August Klehr:

Aller meiner Schätzung nach sollen es 40 Mann gewesen sein.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Wie viele davon waren Wachmannschaft?

 

Zeuge August Klehr:

Wachmannschaft, ja. Und dann war ein

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Wieviel Führungspersonal?

 

Zeuge August Klehr:

Dann war da der Kommandoführer. Der erste, der war von München. Sein Name fällt mir jetzt auch nicht mehr ein. Und als zweiter

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Was hat der für einen Dienstgrad gehabt?

 

Zeuge August Klehr:

Oberscharführer.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und dann der zweite, wer war das?

 

Zeuge August Klehr:

Das war ein Unterscharführer, Czerwiński, so was auf die Art.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und wieviel Blockführer gab es?

 

Zeuge August Klehr:

Und der Blockführer war ich.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Sie als einziger?

 

Zeuge August Klehr:

Ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Was hatten Sie für einen Dienstgrad?

 

Zeuge August Klehr:

Bitte?

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Was hatten Sie für einen Dienstgrad?

 

Zeuge August Klehr:

In Golleschau bin ich Unterscharführer geworden.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und da waren doch auch Sanitäter da?

 

Zeuge August Klehr:

Da war der Scherpe, wie Sie vorhin gesagt haben.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Der Scherpe.

 

Zeuge August Klehr:

Ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Da waren Sie vier an sich

 

Zeuge August Klehr [unterbricht]:

Und dann war noch einer da, der war aber vom Wirtschaftsamt eingesetzt, auch ein Oberscharführer. Köhler.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und wo wohnten Sie fünf dann? Wo wohnten Sie?

 

Zeuge August Klehr:

Wir wohnten drüben in der Unterkunftsbaracke, wo die Wachmannschaft gewohnt hat.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und mit wie vielen Mann wohnten Sie zusammen auf dem Zimmer?

 

Zeuge August Klehr:

Zu zweit waren wir auf dem Zimmer.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Mit wem? Wer war der, mit dem Sie wohnten?

 

Zeuge August Klehr:

Da war noch einer dabeigewesen, ein Unterscharführer von der Wachmannschaft.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Mit dem wohnten Sie zusammen auf dem Zimmer?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, ja.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Wo wohnte der Scherpe?

 

Zeuge August Klehr:

[Pause] Kann ich mich nicht mehr entsinnen. Der kann auch nur dort gewohnt haben. Sonst waren da keine Unterkünfte, außer wo die Wachmannschaft war. Aber ob da einer oder noch einer dabei war, das kann ich nicht

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Wo haben Sie gegessen?

 

Zeuge August Klehr:

Auch da drin, wo die Wachmannschaft unter[+ gebracht] war.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Hatten Sie einen gemeinsamen Raum, wo Sie gegessen haben?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, ja, ja. Da hat halt jeder gegessen, so wie er grade Zeit gehabt hat.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Na, Herr Klehr, nun waren Sie doch ein ganz kleiner Kreis. Und es war ein ganz kleines Lager.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, war nicht groß.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und auf all die Fragen, die der Herr Vorsitzende an Sie gestellt hat, sagen Sie, wissen Sie nichts mehr. Das war doch eine ganz eindeutige Zeit für Sie.

 

Zeuge August Klehr:

Von Golleschau habe ich noch nie gesagt, daß ich nix mehr weiß.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, Sie sagten, Sie wußten nicht, was mit den Kranken gemacht wurde.

 

Zeuge August Klehr:

Ach so, das weiß ich nicht, das wußte ich nicht.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Wo alles so eng war? Wo man drüber gesprochen hat, daß die Arbeitsbedingungen im Steinbruch so hart waren? Wo Sie uns

 

Zeuge August Klehr [unterbricht]:

Ja, das weiß ich.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, sehen Sie.

 

Zeuge August Klehr:

Das war die harte Arbeit.

 

Ergänzungsrichter Hummerich [unterbricht]:

Wo Sie uns gesagt haben: »Die Leute waren in einem erbärmlichen Zustand.« Und da haben Sie nie drüber gesprochen, was aus denen wird, wenn sie wegkamen?

 

Zeuge August Klehr:

Aber das kann ich nicht sagen, daß in der letzten Zeit die Häftlinge noch in erbärmlichem Zustand waren.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

In der ersten Zeit aber doch.

 

Zeuge August Klehr:

Die haben viele krumme Dinger gemacht dort.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Ja, schön, aber in der ersten Zeit, wo Sie hinkamen, waren die doch in erbärmlichem Zustand.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, wie ich hingekommen bin, war der Häftlingsstand etwas schlecht gewesen.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Und Sie haben sich nie drüber unterhalten, was mit denen geschah? [Pause] Na schön.

 

Zeuge August Klehr:

Ich habe geglaubt, die kämen nach Auschwitz in ein Hauptkrankenhaus, nicht.

 

Ergänzungsrichter Hummerich:

Keine Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Staatsanwalt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Herr Klehr, Sie haben doch täglich als Blockführer die Stärkemeldung bekommen.

 

Zeuge August Klehr:

Bitte?

 

Staatsanwalt Kügler:

Sie haben doch wohl täglich als Blockführer eine Stärkemeldung bekommen.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, die hat da ein Häftling gemacht, die Stärkemeldung. Und die mußte einer unterschreiben. Der Kommandoführer hat mir die Genehmigung geben, daß ich die Sachen unterschreibe.

 

Staatsanwalt Kügler:

Und da Sie das Essen besorgt haben, mußten Sie doch auch immer wissen, wieviel Häftlinge im Lager waren. Stimmt das?

 

Zeuge August Klehr:

Das habe ich gewußt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja.

 

Zeuge August Klehr:

Das habe ich gewußt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Dann haben Sie doch sicherlich auch gewußt, wieviel Häftlinge aus dem Krankenbau immer wegkamen. Es ist Ihnen doch gesagt worden.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, das hat einmal zugenommen, mal abgenommen. Aber das kann ich heute nicht mehr sagen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Heute nicht mehr. Aber damals wußten Sie es, ja?

 

Zeuge August Klehr:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Nun sagen Sie, können Sie sich noch erinnern, daß Sie mal von einem Untersuchungsrichter vernommen worden sind in Düsseldorf im Dezember 1963? Blatt 17.803.

Entschuldigung, das ist in einem anderen Verfahren, Herr Präsident. Das ist nicht bei diesen Akten.

Und da haben Sie bei der Vernehmung gesagt: »Diese Häftlinge wurden im Krankenbau von dem SS-Sanitätsdienstgrad und dem Häftlingsarzt Doktor Rubinstein ausgesucht. Ich will aber Doktor Rubinstein nicht belasten, denn der SS-Sanitätsdienstgrad war ja sein Vorgesetzter.«1

 

Zeuge August Klehr:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Damals haben Sie doch genau gesagt, daß der SS-Sanitätsdienstgrad die ausgesucht hat.

 

Zeuge August Klehr [unterbricht]:

Ja, das habe ich doch gesagt, das habe ich doch gesagt. Ich habe dort auch angenommen, daß der Herbert Scherpe, daß der sie ausgesucht hat. Aber ich kann da nichts beweisen. Ich habe mich

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Ja, Sie sollen überhaupt nichts beweisen. Sie sollen nur sagen, was Sie wissen.

 

Zeuge August Klehr:

Also ich habe nie gesehen

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Wenn ich dieses Protokoll sehe, so wie Sie das damals gesagt haben, dann gehe ich doch davon aus, daß Sie das damals gewußt haben, daß der Scherpe die Leute ausgesucht hat.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, so habe ich das nicht ausgesagt, daß der Scherpe die Leute ausgesucht hat. Ich habe höchstens gesagt, es wird wahrscheinlich so sein, es kann so möglich sein. Aber, wie gesagt, ich habe mich da drum nicht gekümmert.

 

Staatsanwalt Kügler:

Sie haben sich da drum nicht gekümmert.

 

Zeuge August Klehr:

Nein.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wann haben Sie denn

 

Zeuge August Klehr [unterbricht]:

Ich habe so viel Arbeit gehabt mit der Küche und bin auch öfters rausgeschickt worden zur Kontrolle in den Steinbruch.

 

Staatsanwalt Kügler:

Nun ja, Herr Klehr, ich halte Ihnen das nur noch einmal vor, damit Sie Gelegenheit haben, hier eine Aussage zu machen, die Sie auch beschwören können, wenn es sein muß, nicht wahr.

 

Zeuge August Klehr:

Ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Damals haben Sie es so ganz bestimmt gesagt, daß der Sanitätsdienstgrad die Leute selektiert hat.

 

Zeuge August Klehr:

Herr Richter, ich werde sowieso auf den Eid verzichten, weil ich durch meine Kreislaufstörungen – ich habe 1958 einen Herzinfarkt gehabt –, meine Kreislaufschwäche, die ich habe, sowie ich das Gehör verloren habe, und da habe ich das Gedächtnis verloren. Ich weiß das nimmer. Ich kann das nicht sagen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Können Sie sich noch daran erinnern, wann Sie das erste Mal davon gehört haben, daß Häftlinge vergast werden?

 

Zeuge August Klehr:

Es war in Auschwitz kein SS-Mann und kein Wachmann, der das nicht gewußt hat, sowenig als in ganz Auschwitz unter der polnischen Bevölkerung und der ganzen Umgebung die Leute. Jedes kleine Kind hat es gewußt, was da passiert. Es hat ja Tag und Nacht das Feuer gebrannt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Nun, Herr Klehr, Sie sind im Jahre 1941 nach Auschwitz gekommen, und wie Sie sagen, im April. Wurden denn damals schon Leute vergast?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, in der Anfangszeit, das weiß ich nicht. Ich habe da erst später davon erfahren. Und zwar habe ich das erst erfahren, ich sage es ehrlich, durch Polen.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja?

 

Zeuge August Klehr:

Durch Polen. Ich habe viele Polen gekannt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Nun sagen Sie genauso ehrlich, ob das zu einer Zeit war, als Sie noch nicht in Golleschau waren.

 

Zeuge August Klehr:

Das kann ich nicht sagen, das weiß ich nicht. Das weiß ich nicht.

 

Staatsanwalt Kügler:

Das war doch erst 1944 oder 43, daß Sie nach Golleschau sind.

 

Zeuge August Klehr:

Ob da noch welche vergast worden sind?

 

Staatsanwalt Kügler:

Ob Sie schon gewußt haben, daß Häftlinge vergast wurden, als Sie nach Golleschau kamen.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, da habe ich das schon gewußt, daß die vergast werden.

 

Staatsanwalt Kügler:

Na. Und was haben Sie sich denn gedacht, als Sie gesehen haben, daß die kranken Häftlinge, die aus dem Häftlingskrankenbau aussortiert worden sind, weggeschafft wurden? Was haben Sie sich damals gedacht – ehrlich, wie Sie sagen?

 

Zeuge August Klehr:

Zum Teil habe ich gedacht, sie können noch geheilt werden, sie kommen in einen Krankenbau. Wo der Krankenbau war, das weiß ich nicht.

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Und zum anderen Teil? Ehrlich, Herr Klehr.

 

Zeuge August Klehr:

Ich habe mir, ehrlich gesagt, auch darüber Gedanken gemacht, ob die Menschen noch mal zurückkommen werden.

 

Staatsanwalt Kügler:

Was haben Sie?

 

Zeuge August Klehr:

Ich habe mir Gedanken gemacht, ob die Menschen noch mal zurückkommen werden. Aber ich habe es nicht beweisen können.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich frage Sie nicht danach, ob Sie irgend etwas beweisen können. Ich frage Sie danach, ob Sie sich damals gedacht haben, die werden vergast oder zum Teil vergast.

 

Zeuge August Klehr:

Also zu mir hat das keiner gesagt. Offiziell, offiziell

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Ich frage Sie, ob Sie sich das gedacht haben, ganz privat für sich.

 

Zeuge August Klehr:

Ja, ich habe mich mit dem Gedanken auch abgegeben. Das sage ich ehrlich.

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Ja, ist gut. Ich habe keine Fragen mehr.

 

Zeuge August Klehr:

Aber offiziell ist uns nimmer gesagt worden, die kommen zur Vergasung.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Rechtsanwalt Doktor Kaul.

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Ich habe keine Fragen.

 

Vorsitzender Richter:

Von seiten der Verteidigung? Rechtsanwalt Knögel.

 

Verteidiger Knögel:

Herr Zeuge, wie lange sind Sie in Golleschau geblieben? [Pause] Herr Zeuge, wie lange sind Sie in Golleschau geblieben?

 

Zeuge August Klehr:

Bitte? Das verstehe ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Wie lange waren Sie in Golleschau?

 

Zeuge August Klehr:

In Golleschau bin ich gewesen von ausgangs 43... So um die Weihnachtszeit rum bin ich dort rausgekommen.

 

Vorsitzender Richter:

Bis?

 

Zeuge August Klehr:

Bis 45 im Januar.

 

Vorsitzender Richter:

Bis zum Januar 45.

 

Zeuge August Klehr:

Wie wir weggekommen sind, ja.

 

Verteidiger Knögel:

In Ihrer früheren Vernehmung – ich will Ihnen das nur vorhalten – haben Sie gesagt, Anfang

 

Vorsitzender Richter [unterbricht]:

Herr Rechtsanwalt Doktor Knögel, Sie müssen ins Mikrofon sprechen und etwas lauter. Der Zeuge hört schlecht.

 

Zeuge August Klehr:

Kann ich nicht hören.

 

Verteidiger Knögel:

Ja. Herr Zeuge, ich will Ihnen nur vorhalten, daß Sie in der Vernehmung, die der Herr Anklagevertreter eben erwähnt hat, gesagt haben, Sie seien anfangs 44 nach Golleschau2 gekommen.

Nun eine andere Frage: Wie viele Sanitätsdienstgrade haben Sie in Golleschau kennengelernt?

 

Zeuge August Klehr:

Mit meinem Gehör ist es sehr schlecht, sage ich Ihnen.

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie außer dem Herbert noch einen anderen Sanitätsdienstgrad in Golleschau gesehen oder gehört?

 

Zeuge August Klehr:

Nein, nein, habe ich nicht.

 

Vorsitzender Richter:

Nur den Herbert?

 

Zeuge August Klehr:

Nur den Herbert, ja.

 

Verteidiger Knögel:

Ist der Herbert Ihrer Erinnerung nach ebenfalls bis 45 in Golleschau gewesen? [Pause]

 

Vorsitzender Richter:

Haben Sie das verstanden?

 

Zeuge August Klehr:

Weiß ich nicht, nein.

 

Vorsitzender Richter:

Ob dieser Sanitätsdienstgrad Herbert Scherpe auch bis zum Schluß in Golleschau war.

 

Zeuge August Klehr:

Ja.

 

Vorsitzender Richter:

Ja?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, ja, ja.

 

Verteidiger Knögel:

Ja sagt er. Herr Senatspräsident, dann habe ich keine Frage mehr, sondern nur noch die Bitte, der Zeuge möge mal den Angeklagten Herbert zeigen.

 

Vorsitzender Richter:

Bitte schön. Ich bitte die Angeklagten dann vorzutreten.

 

– Schnitt –

 

Vorsitzender Richter:

Sie bleiben bei dem, was Sie gesagt haben?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, das ist fest, das weiß ich.

 

Vorsitzender Richter:

Nehmen Sie dann auch ins Protokoll auf: Dem Zeugen wurden die Angeklagten vorgestellt, worauf er den Angeklagten Scherpe als denjenigen wiedererkannte, der im Jahr 44 noch als Sanitätsdienstgrad in Golleschau gewesen sei.

 

Verteidiger Knögel:

Komma, nachdem ihn der Staatsanwalt aufgefordert hatte, die Brille abzusetzen.

 

Vorsitzender Richter:

Nachdem der Staatsanwalt ihn aufgefordert hatte, die Brille abzunehmen.3

 

Staatsanwalt Kügler:

Ich darf dazu doch noch folgendes sagen, Herr Vorsitzender. Das ist ja nicht in meinem Sinne, wenn ich dadurch den Angeklagten auffordere, sich zu erkennen zu geben. Das ist mir ja völlig klar. Ich wollte das so sagen, daß das alle Angeklagten tun. Und es ist allen Angeklagten auch von Ihnen aufgegeben worden, die Brillen abzunehmen, jedenfalls denen, die behaupten, damals keine Brillen getragen zu haben. Dann entfallen auch die mokanten Bemerkungen, die der Herr Mulka hier immer zu machen hat über seine Brille.

 

Vorsitzender Richter:

Herr Staatsanwalt, Sie haben vollkommen recht. Nur ist es in diesem Fall tatsächlich so gewesen, daß Sie den Scherpe angesprochen haben und gesagt haben: »Haben Sie damals schon eine Brille getragen?« Worauf er die Brille abnahm.

 

Staatsanwalt Kügler:

Ja. Ich will nur sagen, ich habe ja damit nicht versucht, den Zeugen zu beeinflussen. Es ist ja gar nicht in meinem Interesse, wenn ich den Zeugen auf den Angeklagten aufmerksam mache.

 

Vorsitzender Richter:

Das ist nicht

 

Sprecher (nicht identifiziert) [unterbricht]:

Wenn sie fotografiert sind [unverständlich]

 

Staatsanwalt Kügler [unterbricht]:

Wenn sie fotografiert sind, ist es ohnehin gut.

 

Vorsitzender Richter:

Eben. Deshalb legen wir auf diese Fotografie großen Wert. Also, Herr Zeuge, Sie werden uns diese Fotografie umgehend schicken, ja?

 

Zeuge August Klehr:

Ja, die schicke ich, jawohl.

 

Vorsitzender Richter:

Und zwar an das Schwurgericht in Frankfurt, ja?

 

Zeuge August Klehr:

Ja. Also in die [Heiligkreuzgasse], oder?

 

Vorsitzender Richter:

Ja. Wo die Ladung hergekommen ist.

 

Zeuge August Klehr:

Ja. Es kann ja nicht anders möglich sein, denn ich bin ja erst um die Weihnachtszeit, wie ich gesagt habe, 43 nach Golleschau gekommen. Es muß so 44 gewesen sein.

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Richter Hotz:

Noch folgende Frage, Herr Klehr: Haben Sie Überstellungsmeldungen unterschrieben, Überstellungsmeldungen, die gemacht werden mußten, wenn aus dem Krankenbau in Golleschau Häftlinge nach Auschwitz überstellt worden sind?

 

Zeuge August Klehr:

Nein, ich habe nur den Arbeitseinsatz unterschrieben, wie viele beim Arbeitseinsatz sind, wie viele aus der Schonung sind und als Vormelder gemeldet sind. Und da habe ich jeden Tag... Na ja, ich habe krumme Dinger gemacht. Ich habe immer so 120 Mann dringehabt, die Schonung gehabt haben, wochenlang.

 

Richter Hotz:

Wer hat denn diese Überstellungsmeldungen von Golleschau nach Auschwitz unterschrieben?

 

Zeuge August Klehr:

Die Meldung habe ich unterschrieben.

 

Richter Hotz:

Die Überstellungsmeldung? Kennen Sie das nicht?

 

Zeuge August Klehr:

Nein, das weiß ich nicht. Kenne ich nicht, da weiß ich nichts davon. Sie meinen Überstellungsmeldungen aus dem Krankenbau?

 

Vorsitzender Richter:

Ja.

 

Zeuge August Klehr:

Nein, da weiß ich nichts davon. Das hat mit denen nichts zu tun gehabt.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wohnen Sie noch in Düsseldorf in der Balckestraße 9?

 

Zeuge August Klehr:

Balckestraße 5.

 

Staatsanwalt Kügler:

Balckestraße 5. Ist das in Düsseldorf?

 

Zeuge August Klehr:

Das ist in Düsseldorf, ja.

 

Staatsanwalt Kügler:

Im wievielten Stock?

 

Zeuge August Klehr:

Erste Etage.

 

Staatsanwalt Kügler:

Und wo liegen die Fotografien?

 

Zeuge August Klehr:

In meiner Wohnung.

 

Staatsanwalt Kügler:

Wo da?

 

Zeuge August Klehr:

In der Nachttischschublade.

 

Staatsanwalt Kügler:

In der Nachttischschublade. Gut.

 

Vorsitzender Richter:

Wie ist es, werden Anträge wegen der Beeidigung gestellt?

 

Staatsanwalt Kügler:

60, Ziffer 3, unbeeidigt zu lassen.

 

Nebenklagevertreter Raabe:

Ebenfalls.

 

Nebenklagevertreter Kaul:

Gleichfalls.

 

Vorsitzender Richter:

Von seiten der Verteidigung keine Anträge. [Pause] Nehmen Sie einstweilen mal dahinten Platz. Wir werden nachher über Ihre Beeidigung beschließen.4

 

– Schnitt –

 

 

 

1. Vgl. richterliche Vernehmung vom 18.12.1963 in Düsseldorf, 4 Ks 3/63, Hauptakten, Bd. 93, Bl. 17.803.

2. Vgl. polizeiliche Vernehmung vom 26.11.1959 in Düsseldorf, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 18, Bl. 2.930.

3. Vgl. Protokoll der Hauptverhandlung vom 28.01.1965, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 106, Bl. 1.102.

4. Der Zeuge Klehr blieb gemäß § 60, Ziff. 3 StPO unbeeidigt, »da der Verdacht besteht, daß er sich an den Taten, die den Angeklagten zur Last gelegt werden, beteiligt hat«. Vgl. Protokoll der Hauptverhandlung vom 28.01.1965, 4 Ks 2/63, Hauptakten, Bd. 107, Bl. 1.105.

 

 
 
 
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Letzte Änderung: 18. Juli 2013
 
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